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Sulcus Ulnaris Syndrom
Sammy, das Krankenhausfluchttier
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Freitag
So ein Verbindungsteil-Ding, ich glaub andere nennen das einen Traumfänger, mich erinnert es mehr an ein Spinnennetz, hab ich in der Holzgruppe gesehen und jetzt wollt ich auch mal eins machen.

Also 3 Ästlein gesammelt und bunt-selbst-ringelnde Sockenwolle aus meinem Fundus genommen und mit der Wickelei angefangen. Je nach Wickelstil entwickelt sich das Teil etwas anders. Meins hat Ähnlichkeit mit einem Parallelogramm..

ch hab dieses Mobile-Element an die Balkontüre gehängt und dort mal fotografiert. Mir gefällt es. Auch mit unterschiedlichen Materialien und deren Verknüpfungen zu spielen (connections halt in einer neuen Dimension) und etwas handfestes und nicht nur was virtuelles entstehen zu lassen. Und es macht nicht nur Spass das Ding entstehen zu sehen sondern es auch anzufassen und zu betrachten. Ein Sinnesdingsbums halt ;-)

Verbindungsteil

Neulich hab ich einen Mann mit Tattoos gefragt, warum er sowas gemacht hat. Da war ein entscheidender Einschnitt in seinem Leben und da hat er es gebraucht. Er hat sich Maori Elemente, die alle was mit seinem Leben zu tun haben - also seine Form von Hallo Welt - auf den Arm tätowieren lassen.

Ich war auch neugierig wieviel sowas kostet und wie lang es dauert und ob es sehr weh getan hat.

Also es hat über 900 Euro gekostet und 7 Stunden gedauert und er ist vor Schmerzen dabei auch ohnmächtig geworden. Aber bereut hat er es nicht.

Den Freukannten, der meinte, dass Menschen in den Startlöchern stehen und mit den Hufen scharren, hab ich mal gefragt, woran er das denn erkennt und worauf diese Menschen warten.

Mir fehlt nämlich irgendwie mal wieder irgendwas fetziges neues. Ein neuer Trend, irgendwas, was noch nicht in dieser Form da war. Das gab es doch immer mal wieder von Zeit zu Zeit. Und derzeit lechze ich danach.

Derzeit konsumiere ich am Fernsehen Konserven. 3 Folgen Big Bang Theory hab ich mir heute mal reingezogen und dabei meine Runden auf dem 70iger Jahre Gedenktrimmdichrad gedreht. Diese Beziehungskisten sind ganz schön anstrengend.

Unser Bus hat auf der Autobahn einen Zwischenstopp eingelegt. Und so standen Fahrer und 4 Mitinsassen auf der Autobahn und rauchten. Kaum, dass wir im Stau standen. Anscheinend hilft es im wortwörtlichen Sinn, Dampf abzulassen.

Meine Stimmen erzählen mir, dass das Dopaminlevel jetzt langsam passt, aber ich noch viel zu wenig Adrenalin bilden kann. Deswegen kann ich auch keine Krimis lesen. Die find ich zur Zeit nur langweilig. Dabei hab ich soviele davon. Werd mal abwarten, ob sich das noch gibt.
Doch nur Sachbücher zu lesen ist auch nicht grad tagesfüllend. Und im Buttinette-Katalog herumzublättern. Da bekommt man zwar auch neue Ideen , aber ich brauch dafür auch Lust. Und Lust, den inneren Antrieb, den Schweinehund zu überwinden, kannst Du nur aufbringen, wenn Du genug Dopamin und Endorphin und Adrenalin intus hast.

Dazu fehlt mir einfach Input. Derzeit knüpf ich wieder an alte Kontakte an. Vielleicht ergibt sich da was.

Flix dritter Teil vom Glückskind wartet darauf von mir verschlungen zu werden. Selbst das muntert mich aber nur bedingt auf. Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt.

Schönes Wochenende!

Samstag 15.01.22
Während meiner tiefsten Psychose hat mich auch das immer wieder mal was zeichnen am Laufen gehalten. Also in Übung. Das braucht Kreativität.

Dabei hab ich es auch mal mit dem Mangastil versucht. Das hier ist dabei herausgekommen. Sieht sogar jemandem ähnlich, den ich mal kannte. Wer mag kann ja gern drüber spekulieren ;-)

Das war aber eher Zufall. Da war halt ein Mädchengesicht im Mangastil in dem Mangazeichenbuch und dann hab ich halt einen Jungen im selben Stil dazu gezeichnet. Mit derselben Nase. Ich geh also gern der Nase nach ;-) Dem eigenen Riecher.

Manga-Junge

Heut hab ich mich wie Ihr seht auch endlich aufraffen können, mal einen Seitenumbruch zu machen. Dazu brauchst Du Lust und Energie also die richtige Kombi aus Endorphin , Dopamin und Adrenalin. Ob Noradrenalin auch eine Rolle spielt, weiss ich nicht.

Folgende bunten Kommentare kamen zum gestrigen Verbindungsteil.
"Schöne, bunte Verbindung"
"Neulich wieder so ein passendes Zitat gefunden:
'Es ist um ein Vielfaches einfacher den Weg nach Hause zu finden,
als mit seinem Chef, seiner Schwiegermutter oder seinem Partner klar zu kommen.'"

Hm... Da hab ich andere Erfahrungen. Weil der Weg nach Hause ja über andere Menschen läuft. Also zuhause ohne Menschen existiert meiner Erfahrung nach nicht. Und wenn Du nach Hause kommst, dann ergibt sich auch ein neues mitmenschliches Umfeld. Zwangsläufig. So war das zumindest bei mir.

"Schön vielfältig und wunderbar unperfekt mit den unterschiedlichen Ästen"
Kunst am und im Bau sozusagen ;-)

Was neue Trends betrifft, hat sich mein Bekannter gemeldet und geantwortet. Also New Work und Feel Good sei immer noch der neue Trend. Work life blending. Alles, was die Arbeit schöner macht. Er meint, dass wir dann bald alle Freelancer sind.

Und das Thema Mensch-Maschine und deren diversen Schnittstellen. u. a. Xenobots.

Ausserdem beschäftigt er sich auch mit dem Thema Algorithmen-Ethik. Ab einer bestimmten Anzahl an Menschen, die miteinander arbeiten, wird Software nämlich komplex aufgrund der Anzahl der wechselseitig bestehenden Beziehungen und Wechsel- und Nebenwirkungen. Hatten wir ja alles schon. Also musst Du drauf vertrauen, dass das schon passt. Also vertraust Du Deinen Mitmenschen. Denn bei komplexen Systemen ist das gar nicht mehr anders handelbar. Mit Kontrolle kommst Du da nicht weit. Weil das viel zu bürokratisch und damit zur Bremse wird.

Au cool! Wikipedia hat wieder genug Spenden beisammen um weiter mit uns kooperieren zu können :) Toll! Habt Ihr auch was gespendet?

Passend dazu kamen gestern auf Phönix Dokus zum Silicon Valley. Jungspunde und Rebellen und die tragische Rolle von Xerox und deren Wiederentdeckung.

Das knüpft auch direkt an, an the rise of the creative class von Richard Florida. Weil ja auch Engineering und inzwischen jede Art der Arbeit Eigengestaltung erfordern. Nur so kannst Du Deine Arbeit selbst- und eigenständig leisten. Und das ist wieder Knowhow und der Fluss des Wissens.

Der kommt leider in zu rigiden Umgebungen zum Erliegen. Das findet auch immer wieder synchron und asynchron statt. Aber ich denke auch dieses Wissen lässt sich kreativ nutzen. Kreativität fliesst dahin, wo sie gebraucht wird und wo sie eingesetzt werden kann. Das lässt sich gar nicht verhindern. Und ich denke, dass sie selten dahin fliesst, wo es jemand gern haben möchte. Das ergibt sich. Weil menschliches Denken und Handeln per se nicht vorhersagbar ist.

Das hab ich ja im Experiment gelernt. Allerdings merke ich, dass sich ein kreatives Umfeld irgendwann und irgendwie ergibt. In Highlights. Menschen, die auf Deiner Wellenlänge surfen.

Es gibt Umgebungen, Mischviertel mit Geschäften gross und klein und Wohngegenden und Kulturschaffenden, die vielschichtig und mehrdimensional Menschen anzieht oder angezogen hat. Da triffst Du immer jemanden. Und immer jemand anderen. Und dadurch kommst Du mit vielen Ideen, Anregungen und Gedanken und Perspektiven zusammen, die wiederum in Dir ricocheten. Also widerhallen. So als Echo und Echolot.

Ich finde diese Orte im Internet z.B. im Comicforum und auf toonsup.com.
toonsup.com ist viel lebhafter. Denn dort gibt es das so wichtige Feedback. Input. Konstruktive Kritik in kreativer Form :)

Scheinbar braucht es für neue Abenteuer auch immer einen der eine Idee hat und einen Sponsor und einen Coach. Gerne alles auch n mehreren Dimensionen. Selfcoaching geht auch ;-) Autodidaktisches Forbilden halt.

z.B. hat mir ein Coach erzählt, dass ein Vor-Ort-Kurs bei ihm 800 Euro kostet. Aber sein online-Seminar für 14 Euro zu haben ist. Da kann man halt keine Fragen direkt stellen. Aber vielleicht ja doch eine noch im Anschluss. Oder es ergeben sich neue Möglichkeiten und Offerten, wenn man den Kontakt und damit die Verbindung aufbaut.

Beim autodidaktischem lernen suchst Du Dir selbst Deine Lehrmeister aus. Weil Du ja aktiv aus den Online-Seminaren oder Büchern oder podcasts, Fernsehsendungen, Radiosendungen , Blogs ... lernen kannst. Du suchst Dir also Deine Coaches selber aus.

Auf der Arbeit hab ich das auch probiert. Bin auf Leute zugegangen. Hab sie angemailt und gefragt, ob sie mich coachen würden und mir die Welt erklären würden. Weil ich enorme Schwierigkeiten beim Aufbau von sozialen Kontakten und Verknüpfungen habe. Also wie man das halt im Normalbetrieb macht. Denn meiner Meinung nach, wie es auch am aktuellen Plakattrend ablesbar ist, ist genau dieser Schritt jetzt notwendig um Kreativität zu bündeln und miteinander auf einer Welle einem Ziel entgegensurfen zu können.

Findest Du keine Peers mit denselben Zielen, dann surfst Du alleine, Deinem Ziel entgegen unter zu Hilfenahme jedes kreativen Inputs, den Du finden kannst und Deiner Erfahrungen. Das geht auch. Die Dosis ist halt etwas kleiner und Du lebst von Input-Highlights. aber ich bin davon überzeugt, dass Du Dich auch damit langfristig wieder hochschaukeln und auf einem guten Level halten kannst. Topsportler machen das ja auch nicht anders, die allein trainieren müssen, weil in ihrer Heimatstadt die entsprechenden Trainingsmöglichkeiten fehlen. Dann bauen sie sich halt ihren Schiess-stand selber und üben auf einer Turnmatte. Auch das ist Kreativität.

Es kam keine Antwort. Keiner hatte wohl Zeit, nehme ich an. Oder es hat mich niemand ernst genommen. Das finde ich sehr schade. Obwohl es sogar ein Mentorenprogramm gab. Leider viel zu bürokratisch für mich. Zu aufwendig. Und zeitintensiv. Ich bevorzuge zeitsparenden effektive direkte Wege. Weit bin ich nicht bekommen. Ohne Echo kannst Du keine Verbindung aufbauen. Denn ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch ;-)

Also experimentiere ich halt jetzt weiter.

Einen Trend kann ich aber schon sehen. Die Nachfrage nach sozialen Menschen steigt. Denn an den Plakatwänden werben Krankenhäuser, THW und auch die Krankenkasse. Auch Alltagsbegleiter werden gesucht. Soziale Menschen braucht es um Verbindungen zu schaffen. Denn das gelingt ihnen mühelos und es ist ihnen selten bewusst.

So wie meine Globetrotterin. Sie ist noch nicht mal ein Jahr in Portugal und hat schon Besuch bei sich im Wohnmobil. Sowas krieg ich leider in 1000 Jahren nicht hin. Da kann ich an mir arbeiten so lang wie ich mag. Vielleicht ergibt es sich ja doch irgendwie mal irgendwann. Mal schaun.

Es laufen derzeit noch zwei Sozialexperimente.

Ein Freukannter mit Schwerbehinderung hat beim Arbeiten immer mehr Schmerzen. Nun hab ich ihm geraten doch auch mal das BEM in Anspruch zu nehmen um mal ergonomische Ausrüstung zu bekommen. Ich bin der Meinung, dass, wenn der Arbeitsplatz nicht mehr zu Dir passt, Du ihn wieder zu Dir passend machen musst. Auch das ist Kreativität.

Ein Stück weit bin ich auch damit gekommen. Denn eine ergonomische Maus und Tastatur hat mir das Arbeitsleben schon leichter gemacht. Leider waren beim BEM nur junge fitte Frauen ohne Schwerbehinderung. Die mir geraten haben, ich soll doch mehr Sport machen. Das verschlimmert die Schmerzen. Ich find das halt schade, dass auch dort keiner offen für meine Erfahrungen war.

Ob es inzwischen einen Pflegelotsen gibt? Den könnte man da auch ins Boot holen. So wie im Krankenhaus den Sozialdienst. Wie kann man diese ganzen Gesundheitsnetzwerke besser miteinander verknüpfen?

Ich denk in erster Linie, dass mer drüber reden tut. Dann erfahren auch andere von Möglichkeiten die es geben tut. Ich konnte mir auch eine Diktier-Software vorstellen, die einem das schmerzhafte Tippen abnimmt. Das ist ein individueller Gestaltungsprozess. Leider kamen alle Verbesserungsvorschläge nur von mir. Und keiner vom BEM. Da war ich sehr enttäuscht. Auch dass es keine Art Wegeweiser zu anderen sozialen Diensten ist. Und das sollte es meiner Meinung nach sein. Denn nur so kann eine individuelle Lösung geschaffen werden. Indem man einander respektiert und ernst nimmt. Peer-to-Peer-Health-Networking halt. Sowas tät ich mir wünschen. Und deshalb schreib ich mal drüber.

Denn ich hab alle Register gezogen, die mir bekannt waren und eingefallen sind und bin trotzdem aus der Kurve geflogen. Also war das BEM in der Hinsicht nicht erfolgreich. Denn das muss man langfristig betrachten. Wie alle sozialen Veränderungen. Die dauern ihre Zeit, weil Du mit Menschen arbeitest. Und das Ergebnis ist offen. Und das ist eine unvorstellbare Chance!

Ihr seht also das Thema Vernetzung, Verbindung, Connection lässt mich im mehrdimensionalen Raum nicht los. Ich nehm einfach an, dann ist es Zeit dafür, wenn sich das genauso ergibt.

Ausserdem bin ich von einem sehr sozialen Profi mal gefragt worden wie Autisten ihren Autismus bezeichnen. Ihm ist das Wort Erkrankung rausgerutscht und das hat er dann irgendwie bereut und es hat ihn weiterhin beschäftigt. Denn ich hab halt gesagt, es ist ein Feature.

Das ist es aber nicht immer. Denn soziale Kontakte fallen mir halt schwer. Also muss ich das, was andere von anderen lernen oder zusammen machen, halt irgendwie alleine hinbekommen. Auf kreative Art und Weise. Und das ist halt oft nicht der direkte Weg. Sondern ein sehr langwieriger.

Um seine Frage zu beantworten, hab ich die einfach in einem Autistenforum gepostet und ich werd dann die Antworten gesammelt an ihn zurückmailen. Ich hab also eine Art survey Umfrage gestartet. Ganz unbürokratisch auf direktem Weg. Weil ich halt die Connection zu dieser Plattform im Internet hab.

Unisono war die Antwort, dass es halt einfach eine andere Art ist zu sein mit ihren eigenen Stärken und Herausforderungen.

Apropos... weder der Vereinsmensch noch die Plattform zu Extrem-Sinneserfahrungen hat sich gemeldet. Mal sehen, ob da noch eine Verbindung zustande kommt. Alles ein Sozial-Experiment.

So bin ich also auch irgendwie ein Vermittler. Ein Wandler zwischen den Welten. Irgendwie schön :)

Scheint irgendwie so, dass nicht nur Menschen auf der Suche nach ihrer Identität sind, sondern die gesamte Gesellschaft. Das ist ja dann irgendwie auch die logische und logistische Folge ;-)

Sonntag
Also das "Netzteil" werd ich noch in schwarz weiss machen. Und ein paar Federn reinstecken. Die kann ich da ja dann noch einflechten oder einweben damit sie halten.

Ich hab nämlich noch zwei Storchenfedern, eine schwarz und eine weiss und zwei Elsternfedern. Das sieht dann bestimmt cool aus ;-)

Das Netzteil ist wohl auch ein Traumfänger. Die haben Mamas für ihre Kinder gemacht um dunkle Träume abzuhalten. Hier gibt es dazu ein paar Infos.

Vernetzung ist ja irgendwie mein Thema auf und in allen Dimensionen. Interdisziplinär.

Dazu gehört wohl auch eine soziale Weiterentwicklung. Hilfe zur Selbsthilfe nutzen zu können. Vertrauen löst die ständige Kontrolle ab. Irgendwie fühlt sich das gut an.

Schau, was es schönes in dieser Welt gibt. Comics z.B. die zu mir heimkommen und mir den Tag versüssen. Oder die Wintersportübertragungen. Hab heut zum ersten mal Ski-Cross gesehen. Bei jedem Wettbewerb sehen die Ski anders aus. Mal haben sie breite Spitzen , mal schmale. Und dann sind sogar Löcher drin. Und die Stecken, sodenn vorhanden, sehen auch anders aus. Alles Technik. Und Technik brauchst Du auch um die Dinger richtig benutzen zu können.

Und dann kommt die Ausrüstung im Spillover auch in die Dimension im Breitensport. Spannend!

Heut hab ich auch zwei Paralymische Wettbewerbe gesehen. Statt Rollstuhl so ein Kufenmodell. Und statt zwei Skiern ein Monoski. Ob so das Snowboard entstanden ist? Oder wie ist der Erfinder auf diese Idee gekommen? War das Not oder war das Spielerei? Oder ein bisschen was von beidem.

Paralympic heisst Neben dem... neurodivers halt.

Schon der Hammer was heutzutage mit der richtigen individuell abgestimmten und eingestimmten Technik alles möglich ist. Und das können Dir wiederum nur andere Menschen ermöglichen. Alles muss also ineinander greifen. So wie Puzzlestücke. Die passen ja auch nur an eine bestimmte Stelle sonst geht die Sache ned auf ;-)

Und damit Du dahin kommst , wo Du hinwillst , bist Du auch selbst gefordert, Dir neue Techniken anzueignen.

Der Coach meint, dass viele Menschen sich lieber von einem Algorithmus coachen lassen als von einem Menschen. Eine andere Sichtweise darauf ist, dass Du halt mit einem Algorithmus, einem Buch und Co in Deinem eigenen Tempo lernen kannst. Autodidaktisch. Du probierst halt selber und allein rum.

Aber ab und an kommst Du halt allein ned weiter und dann brauchst Du einen Schubs ein Nudging von einem lieben Menschen. Manchmal muss der aber auch ein wenig weniger lieb sein, um Dich herauszufordern und um Dich in Schuss zu bringen. Damit Du lernst allein loszulaufen. Der Schuss kann dann oft auch nach hinten losgehen. In mehreren Dimensionen.

Und wenn es reibt zwischen Mitmenschen, dann kommt oft was sehr viel produktiveres obschon der Herausforderung, der Challenge heraus. Denn Du willst es dem anderen dann auch irgendwie beweisen.

So funktioniert das jedenfalls bei mir. Wenn jemand zu mir sagt, das kannst Du nicht. Dann spornt mich sowas an. Reibung zu überwinden setzt nämlich viel mehr Glückshormone in Gang :) Und auch danach kannst Du süchtig werden.

Irgendwie kommt es wohl drauf an Kontrolle, Vertrauen und Hilfe zur Selbsthilfe und Eigenenergie ausbalanziert zu managen. Ich arbeite daran.

Der Coach meint auch, dass es weniger um Agilität geht sondern darum den stetigen Wandel auch als organische Entwicklung anzunehmen. Also beides, Sicherheit durch Beständigkeit als Teil Deiner Selbst als auch die Veränderung zyklisch und antizyklisch zu begrüssen. Das seht Ihr ja jetzt auch mit Corona. Es ergeben sich ja auch neue Chancen und Geschäftsmodelle wie z.B. die Immunkarte.

Oder dass Techniken bei der Erzeugung von Impfstoffen schneller als gedacht angewendet werden. Und so werden schneller neue praktische Erfahrungen damit gesammelt, die wieder in anderen Teilbereichen und Dimensionen von Nutzen sind und auch wiederum diese befeuern und begeistern und uns so dabei helfen, das Leben zu meistern.

Ich hab ihn jetzt einfach mal gefragt, ob er so einem Unternehmen, dass den Wandel von hierarchisch zu agil geschafft hat schon mal begegnet ist. Wobei nach jetztiger Überlegung braucht es wohl eine Mischung in Balance aus beidem. Und das hat man ja eh. Du kannst es ja selber beobachten.

"Unternehmen, die organisch vorgehen, habe ich noch nicht kennen gelernt. Meist sind es einzelne Abteilungen oder Teams, die so vorgehen, oft gegen Firmenregeln verstoßen und agil sind, ohne es so zu nennen. Man merkt allerdings, dass die Stimmung hier gut ist. Es passt aber leider meist nicht zum Restkonzept der Firma."

Ich stell mal die Frage in den Raum, ob das auch mit der Anzahl der Menschen in einem Team zu tun hat. Aber natürlich auch damit wie sie aufeinander eingestimmt sind und wie sie sich und ihre Fähigkeiten ergänzen. So wie bei uns und bei Euch daheim halt auch. Da lebt Ihr das ja schon. Und mehr kannst Du auch nicht machen. Ich denke alles andere findet sich. Das ist dann wieder Systemdenken. Ein System denkt ja nicht. die Individuen in einem System schon. Und die handeln dann entsprechend ihrer Überzeugungen und dann kommt halt dann das dabei heraus, was Du heute beobachten kannst :)

Doch das verändert sich ja, weil der natürliche Wandel allgegenwärtig ist. In mehreren Dimensionen.

Der Coach meint, dass Du nicht alles auf einmal ändern kannst. Aber manchmal kommt wirklich alles auf einmal zusammen. Das hatte ich schon. Und dann geht es auch irgendwie weiter. Wie sagt Dorie aus Findet Nemo... einfach schwimmen... einfach schwimmen...

Hier noch ein Comic. So seh ich das mit dem organischen Teamwork halt... ;-)

Die Glaa aus ERH - Sportlich

Wow! Trumix scheint demnächst was auf Amazon zu haben. Also ich hoff, ich kann mir da mal Comics als Büchlein von ihm bestellen. Das wär schon cool, die Coronazeit und wie sie seinen und unseren Humor geprägt hat, nochmal Revue passieren zu lassen. Eine Paralleldimension zu Fröhlich und ihrer Freundin. Mal aus der männlichen Perspektive. Hab ihn mal gebeten mir den Link zu schicken, wenn es soweit ist. Wow!

Meine Freundin hat sich auch gemeldet. Hab ihr auch das Bild vom Netzteil geschickt. Und sie sagt heut ist sie recht lätscherd drauf. Müd halt und hat zu nix Lust und keine Energie. Hier bei mir entsteht grad die Energie aus dem Zusammenspiel mit anderen. Aus den Kommentaren und Infos, die ich von Menschen bekomme, die ich gern hab und mag. Und das ganze per Remote und in Schriftlich. Denn mit dem Coach das war ein Feedbackspiel per E-mail. Frage und Antwortspiel. Normale Quizze sind mir zu langweilig.

Ich brauch da schon mehr realbezug dazu. Eine Verbindung, einen Anknüpfungspunkt. Und wieder sind wir beim Netzwerken :) Wow! Also eine Verknüpfung zu dem, was mich grad umtreiben tut. Und Umtrieb ist ja auch wieder Energie. Und so schreib ich mich in Fahrt. In Schussfahrt ;-) Und so halt ich mein Hirn in Schuss. oder bringe es wieder dahin.... weil es hat ja schon einige Treffer abbekommen.

Hab mich gestern sogar mal aufgerafft und das Marsupilami auf gelbem Tonkarton abgepaust. Aber das liegt jetzt wohl wieder als UFO herum. UFO bedeutet auf Ravelranisch (Strickplattform Ravelry) unfinished object. Habt Ihr auch solche UFOs daheim rumliegen? Dinge, die Euch mal begeistert haben, aber wo Euch dann die Lust vergangen ist und wo Ihr Euch nicht mehr aufraffen könnt weiterzumachen?

Ich hab da auch noch ein blaues Strickmützchen. Die Beanie nach der Anleitung, die ich hier gepostet hab. Es sind nur noch ein paar Runden. Aber ich kann mich einfach nicht aufraffen. Ich hab ja eh viel zu viele Mützen. Wenn ich die jemandem geben könnte und der tät sich drüber freuen, dass er in ein paar Runden damit fertig ist und sie in Ehren halten, das wär ja schön. Aber wo findet man so jemanden? Der die Dinge schätzt und in Ehren hält an denen einem liegt? Ist ja auch so ne Art Vermächtnisübergabe. So wie ne Staffelstabübergabe. Oder wenn die gesamte Belegschaft einer Abteilung wechselt... oder wenn Du Dein Gewerbe an Deinen Nachfolger übergibst. Wie geht mer sowas an? Das tät mich mal interessieren.

Also ich hab ja als Kleingewerbler auch das WIM - Magazin bekommen. Von der IHK ist das. Da wird man dann automatisch Mitglied, als Gewerbetreibender. Und da stehen auch Geschäftsübergabegesuche, also Nachfolgergesuche drin. Wie ist das in anderen Gewerken und Gewerben?

Eine Ex-Kollegin ist jetzt Tierphysiotherapeutin. Gelten da dieselben Regelungen wie für Menschen im Gesundheitsbereich? Ist das dann ein Gewerbe oder wieder was anderes? Gilt das dann für alle Arten von Praxen? Mobil und stationär? Sowas tät mich mal interessieren.

Mein Coach.
"Irgendwie ist der Mensch mit all seinem Gehirnchaos doch fähig, überraschende Impulse zu setzen, auf die ein Algo nie käme." Er bezieht sich darauf, dass in seinen Coachings auch viel spontan abläuft und das sind dann die überraschenden und überraschendsten Impulse. Weil wir miteinander interagieren und das ist immer ein Sozialexperiment. Und das macht Spass, das Feedbackspiel zu spielen. Egal in welchen Dimensionen.

Ich glaub aber, dass auch KIs, Algorithmen das können und schon tun. Weil das die logistische Folge ist. Ich find das schon cool, dass Amazon mir Buch-Vorschläge, Offerten macht, die zu meinen aktuellen Forschungsgebieten passen und die mich dann da auch weiterbringen. Denn das sind ja wieder Erfahrungen von Menschen, die durch die Buch- und DVD-Empfehlungen durch den Algorithmus von Amazon mit Dir verbunden werden. Das ist eine mulitdimensionale und interdisziplinäre Verknüpfung und Interaktion. Mensch-Maschine-Mensch in diversen Verkettungen in einer Art Kettenreaktion. Wow! Kultig!

So jetzt hab ich mich beim Coach für dieses packende Feedbackspiel mit neuen Impulsen (Input-Energie, Kreativitätstreibstoff) bedankt und ihm hat es genausoviel Spass gemacht wie mir :) Das hat er mir so grad gemailt. Gehirntennis ;-) Gehirnjogging in der mixed-Staffel :)

Wir lernen so interaktiv miteinander und voneinander. Und Euch ziehen wir da auch noch interdisziplinär und interkommunikativ mitten mit hinein :) Habt Ihr gar nicht gemerkt? Doch... gebt's zu! Das hat Euch jetzt grad genausoviel Spass gemacht wie mir :) Bin gespannt, was bei Euch neues entsteht. Kreativität halt. Die lässt sich nicht bremsen, die geht halt ihren Weg und damit auch Euren :)
Servus mitnand!

Dienstag
Die kreative Klasse, die Richard Florida meint, sind Menschen, die etwas sinnvolles tun wollen und nach dem Sinn des Lebens suchen. Also so hab ich das jetzt verstanden.

Hm... nix liegt mir ferner... ich hatte immer schon genug mit Überleben zu tun... Da kam was des Weges und dann hab ich mich drum gekümmert oder kümmern müssen. Und dann hast Dich halt damit arrangiert.

Und so hab ich auch einiges erlebt. Nur so bin ich ITler geworden. Durch Zufall.

Mer kann auch absichtlich was werden wollen und das dann werden? Das kann ich gar nicht glauben.

Die Leut sind intrinsisch anders motiviert. Irgendwie durch das miteinand mit anderen Mitmenschen. Ich bin ja immer ganz froh, wenn ich einfach in Ruhe meine Arbeit machen kann nachdem mir einer erklärt hat, was er gern hätt. Auch das ist intrinsische Motivation.

Also ich arbeite am liebsten allein vor mich hin. Und nicht am Kunden oder um ihn herum. Am Progrämmle.

Jetzt heut hab ich aber mal das gespürt , was wohl mit dieser Motivation gemeint ist. Also es macht Spass mit einem Menschen zusammen etwas zu machen. Das ist mir heut das erste mal aufgegangen. Nicht, dass ich das nicht schon mal früher erlebt habe, aber in minimalen Dosen.

Und wie ist das dann heute zugegangen?
Meine Schwester hat halt dieses Wickel-Netzteildings gesehen und wollte auch eins machen. Also hab ich ihr nach der Arbeitstherapie zwei Zweiglein (wie schön Zwei - glein ;-) von dort mitgebracht. Die liegen dort haufenweis rum in der Natur und da hab ich dran gedacht.

Für sie lieber was kleines, dann simmer schneller fertig, weil ich nicht soviel Geduld mit ihr aufbringen kann. Also hab ich dann erstmal die beiden Zweiglein verbunden und sie hat zugeschaut. Dann hab ich ein Stück weit vorgewickelt.

Und den Rest haben wir zusammen gemacht. Ich hab die Zweiglein gedreht und sie hat mit ihrer einen Hand, die andere ist ja gelähmt, wickeln können. Es war also eine Coproduktion. Das wollt ich ja immer gern machen und erleben. Und jetzt hab ich das auch mal als Highlight mit meiner Schwester erlebt.

Nicht, dass ich jetzt auf die Idee käme Ergotherapeutin werden zu wollen. Die Geduld hätt ich nicht mit Menschen. Das kann ich halt ab und zu mal machen. Aber nicht andauernd. Auch wenn es sich jetzt irgendwie schön anfühlt. Ich habe was mit ihr zusammen gemacht. Und sie war auch konzentriert bei der Sache und ist nicht durch die Gegend gelaufen. Und hat auch Spass dabei gehabt.

Es hat mal beidseitig gepasst. Und das ist ultraselten bei uns. Normalerweise richt ich das halt soweit ich kann und zeig es ihr und dann lass ich sie selber ausprobieren. Weil ich weiss halt auch nicht, wie man das mit einer gelähmten Hand machen muss. Einhändig. Ich hab ja zwei. Zwar auch mit Spastiken und Krallenhand, aber das ist ja wieder ganz anders. Also muss sie selbst dafür ihre eigene Technik entwickeln, wie sie das macht.

Diesmal haben wir im Zusammenspiel eine Technik gewoben. Sie hat sich halt ergeben. Ich halt das Ding und dreh es wie beim Wollaufwickeln und sie schlingt das Garn drum herum mit einer Hand geht das. Sie hat a weng viel Zug drauf und ich ermahn sie halt nicht zu arg zu ziehen, sonst ist das Zweiglein kaputt. Es hat funktioniert! Aloha!

Ach und nebenbei aus einem Versehen heraus hat meine Schwester andersrum gewickelt, weil wir Vorder- und Rückenteil vertauscht hatten.. also auf jedenfall ist dabei etwas interessantes herausgekommen :)

Birgits Netzteil

Ich hab eine Freukannte, die hat Heilerziehungspflegerin gemacht. Nun frag ich mich wie kommt man dazu? Also woraus entsteht der Wunsch so einen Beruf mit und am Menschen zu ergreifen?

Also wenn ich Richard Florida richtig verstanden hab, dann sind das die neuen Kreativen. Mit dem Sinn.

Für mich ist das unbegreiflich. Gut, ansatzweise und in Highlights und aus der Pfleglingssicht kann ich das jetzt verstehen. Was ist jetzt an uns beiden anders? Anscheinend macht es ja Spass. Aber meistens ist es ja doch sehr anstrengend und aufreibend. Weil Menschen sich halt nicht von jetzt auf gleich bugfixen lassen. Das dauert seine Zeit, bis Menschen in die Pötte kommen. Da brauchste Geduld. Und die hab ich nicht immmer... bei mir muss es halt schnell gehen.

Meine Schwester sagt ja auch deswegen immer, gleich. Wenn ich sie frag, wann sie kommt. Und dann kommt sie halt noch lange nicht...

Menschliche Entwicklungen wie auch bei mir aus dem Delirium Clemens und dem Wabernebel wenigstens zeitweise rauszukommen, hat ganz schön lange gedauert. Ich bin da ja sehr ungeduldig. Aber diesmal ging es halt ned schnell. Da ging nicht mal mehr mir selber Druck zu machen. Da war die Luft einfach raus. Da hängste in den Seilen.

Hab heut einen neuen Kontakt in Neu Delhi aufgetan. PhD. Fragt mich , was ich so machen tu. Das hab ich ihr halt jetzt gemailt.

Das Motto von Peter Sagan gefällt mir. Why so serious? :)

Hab jetzt nach dem Systemabsturz auch wieder Kontakt zu meinen Ex-Kollegen aufgenommen. Erst jetzt konnt ich mich aufraffen. Vielleicht kann ich ja da irgendwie anknüpfen auf einer neuen Ebene. In einer anderen Dimension. Mal sehen, was sich ergeben tut.

Heute hatt ich in der Arbeitstherapie wieder Schwierigkeiten andere um Hilfe zu bitten. Ich kann das dann einfach nicht. Ich kann mich nicht überwinden, zu sagen, dass ich neues Material, Spitzerhüllen oder Köpfe brauche. Die Hülsen hab ich selber in einer Kiste gefunden und mir geholt und beim zweiten hatt ich das Glück, dass die Arbeitstherapeutin grad in dem Moment kam und mich drauf angesprochen hat. Und da konnt ich dann den Moment nutzen. Weil sie mir auf halbem Weg entgegenkam.

Am liebsten wär es mir, das Material würde schon in ausreichender Menge da stehen. So auf Vorrat. Gibt mir Sicherheit hat die Ergotherapeutin von der Arbeitstherapie gemeint. Ich stör halt einfach ned gern. Ich werkel am liebsten still und heimlich vor mich hin bis ich fertig bin.

Wenn sie woanders steht und grad mit jemandem anders reden tut, dann kann ich das nicht. Ich mag nicht stören. Ich kann das irgendwie nicht. Ich bin ein Entstörer... oder auf Entstörung getrimmt... Wenn Erwachsene miteinander reden, haben Kinder still zu sein... aber auch Energieeffizienz spielt dabei eine Rolle. Weil das für mich halt anstrengend ist. Jede ARt der Kontaktaufnahme.

Und dann hab ich noch von einem Sachbearbeiter eine Antwort bekommen. Gestern war ich vor Ort und er war nicht da und die andere Servicefachkraft konnte mir die Frage nicht beantworten. Da war ich verwirrt. Und konnte mich bei der Servicefachkraft von einem anderen Institut ausreden. Das hat gutgetan. Ich hab mich dann bei ihr dafür bedankt.

Jetzt hab ich es schwarz auf weiss per e-mail bekommen. Schön. Spart mir auch wieder Energie, wenn mir jemand sagt , wann ich mit einer Sache aufhören kann. Auf ein zweites Feedback, den Handshake warte ich noch. Software wartet ja auch oft auf einen Handshake sonst kann sie nicht weitermachen oder sie macht halt einfach bis zum Handshake so weiter. So mach ich das auch. Der Handshake, das Feedback als Abbruchbedingung aus der Endlosschleife ... der Iteration halt.

Ach... Firmen sind ja auch soziale Institutionen. Da treffen viele Menschen aufeinander. Und da geht es dann laut und oft auch lustig zu. Das fehlt unser Nachbarin mit dem Dackel, die ich heut getroffen hab. Sie arbeitet seit Jahren im Homeoffice. 2 mal die Woche würd sie gern ins Büro fahren und dort die netten Kollegen wiedertreffen und mit ihnen Mittagessen gehen. Ihr fehlt das rauskommen. Dann braucht sie ja wie ich auch einen Grund dazu.

Auf die nicht netten Kollegen hat's gmeint, kann sie gern weiterhin verzichten ;-) Aber einige vermisst sie.

Weissd was schön is? Ein Ex-Kollege hat mir gestern auch gesagt, dass er mich vermissen tut.

Mittwoch
Hm... ob diese IT Meetups und auch die Health Hackers Treffen jetzt online per zoom stattfinden? Einige Vereine machen das so. Stand im Amtsblatt. Ob das genausoviel Spass macht wie Menschen in Echt zu treffen? Ist da ein Unterschied? Auch Botenstoffmässig? Also wird wenn man denselben Menschen online, am Telefon oder in Echt trifft und mit ihm redet, genausoviel Oxytocin, Endorphin und Dopamin und Adrenalin ausgeschüttet?

Hm... das lässt sich schlecht vergleichen, weil da müsste man ja ein und dasselbe Gespräch mit demselben Menschen unter denselben Bedingungen führen. Sowas lässt sich nicht reproduzieren.

Heut hab ich wieder Zuflucht vor dem kalten Wetter und zur Überbrückung bis zum Beginn der Arbeitstherapie gesucht. Und hab vor der Kirche einen coolen Flyer zum Thema Trost gefunden.

Trost... was ist das?

Kann man Trost spenden. Nö. Man kann sich Zeit für einen anderen Menschen und seine Nöte und Sorgen nehmen. Dass er sich mal ausreden kann. Und dann geht es ihm besser. Dir kann es danach allerdings schlechter gehen, wenn Du nicht gut auf Dich aufpassen tust. Wenn sich Gott und die Welt bei Dir auskotzen tut, dann ist das schon ein bisschen zuviel. Wie macht dann ein Seelsorger das, dass es ihm ned zuviel wird?

Besser geht es Dir, so meine Arbeitstherapeutin, wenn Du bei Menschen auch schon ein kleines Lächeln entdeckst. Also Minifortschritte. Weil andere Fortschritte brauchen halt ihre Zeit.

Weissd, ich hab sie gefragt, wie sie Zufriedenheit aus ihrem Tun ziehen kann. Weil das geht ja nicht so einfach wie bei einem Bugfix an einem Computer. Da debugst Du und findest den Fehler und korrigierst ihn. Und dann lässt Du das Programm laufen und wenn jetzt das rauskommt, was rauskommen soll, dann freust Du Dich.

Bei Menschen geht das nicht. Da kannst Du aber Deinen Blick anscheinend auf die kleinen Highlights , die kleinsten Veränderungen richten und dann freust Du Dich auch. Weil Menschen komplexe Systeme sind, die mit anderen Systemen interagieren.

Muss mer des bei komplexen Programmierprojekten auch angewöhnen, den Blick nicht auf die grossen Baustellen, sondern auf die kleinsten spürbaren Verbesserungen zu richten? Ich denk schon. Find das aber sehr schwer.

Also denk ich mir, musst Du da auch die Menschen im Blick haben und es genauso machen wie die Ergotherapeutin. Du guckst, ob es Menschen um Dich rum mit der komplexen Software besser gehen tut. Was sie sagen und hörst gut zu. Ob sie wieder mehr Spass an der Arbeit haben. Ich denk, daran kannstes erkennen. Ob's rumblödeln oder ob ihnen das Lachen endgültig vergangen is. Ob die Leut nachdem sie gar nimmer miteinand reden, doch wieder im kleinen damit anfangen. Aus dem Silo rauskommen und wieder Kontakt zu knüpfen anfangen.

Weil die komplexe Software tut ja ned mit Dir reden. Ausser in Stoperrors oder failure-Meldungen... obwohl... hm.. wenn es mehr werden, sagt das dann was über die Menschen aus, die sie programmieren? Ich denk halt, dass dann das Umfeld ned passt. Aber was daran nicht passt, das musst Du jeden einzelnen fragen. Was er , sie, es brauchen tut.

Menschen tun es schon. Reden. Die kotzen sich dann gerne woanders aus. Vielleicht ist das ja schon der tipping point. Wenn Menschen miteinander über die Probleme reden anstatt gar nimmer zu reden... Hmm...

Hm.. sollte man dann immer auch die Freude mit denselben Menschen teilen wie Kummer und Sorgen? Oder darf mer des grossflächig verteilen? Wenn Du Dich aber nur einseitig bei einem ausheulst und ihn nicht von Deinen Glücksmomenten berichtest, dann ist das auch irgendwie ungleichgerecht verteilt...

Andererseits kann es ja aber grad sein, dass ihm eh grad nicht zum Freuen ist, weil es ihm oder ihr grad nicht so gut geht. Wie erkennt mer sowas? Ob's grad passt?

Und umgekehrt auch, wenn der andere schon am Boden liegt, muss ich ihm dann auch noch meinen Kummer und meine Sorgen aufdrücken? Wie erkennt mer des?

Wahrscheinlich am Ton. Auch Schrift hat Ton. Einen Tonfall. Wie es halt formuliert is. Lass mich in Ruh. Schleich Dich. Spinnst Du... oder wenn jemand einfach auflegt, sobald Du mit Deiner Litanei beginnst.

Zurück zum Trost... Das ist ja auch ein Glücksgefühl. z.B. kannst Du Dich damit trösten, wenn es draussen kalt ist, dass es drinnen, wenn Du heimkommst mollig warm sein wird. Du kannst Dich mit dem heissen Kaffee trösten und Deine kalten Hände daran wärmen.

Trost findest Du auch, wenn sich jemand Zeit für Dich nimmt und Dich mal ausreden lässt. Und Dir zuhört. Das ist aber wie der Schoss nix, was Du fassen kannst. Es ist ein gutes Gefühl mitten im Auge des Sturms des Lebens. Es gibt Dir halt in Zeiten, in denen der Sturm um Dich rum mit dem Tosen gar nimmer aufhören will. Es ist auch das Auge des Sturms, Dein stilles Kämmerlein, in das Du Dich zurückziehen kannst, in Dir drin. Wo Du Deinen Frieden findest. Es ist schön da.

Hm... das zweite Feedback wegen der zu programmierenden Abbruchbedingung und Zeitersparung auf allen Seiten aller Beteiligten fehlt noch. Bin mal gespannt, ob und wann ich was hör bzw. les. Es kommt mir vor, je agiler und digitaler die Zeiten, desto länger dauert des. Wie der Lohnsteuerzettel. Früher kam der Anfang des Jahres. Jetzt wartest Du halt ein paar Monate länger. Wird schon seine Gründe haben. Auch wenn sie mir nicht bekannt sind. Also arrangierst Du Dich damit. Wie mit allem anderen halt auch. Das übt. Die beste Technik nützt halt nix, wenn Du nicht genügend Leut hast, die sie auch bedienen können.

So etz hat mich meine Mama mit dem Anschauen der Reimanns am Fernsehen aus meinen Gedanken gerissen. Ich nehm das halt jetzt einfach so wahr. Die Idee ist grad fort. Ich kann es etz auch ned ändern. Dann troll ich mich mal und les weiter im Buch rise of the creative class herum...

Ich bin gespannt, ob ich das noch rausfinden kann, wann der tipping point erreicht ist... irgendwo um mich rum, werd ich das schon irgendwann sehen... Vielleicht auch, wenn man wieder mehr Zeit zum Zuhören hat... Bis denne!

Donnerstag
Soziales Netzwerken... Verbindungen und Verflechtungen schaffen... ach das passiert ja schon die ganze Zeit. Obwohl ich keine Ahnung habe, wie das geht, oder grad weil es genauso ist, kommt mir einiges entgegen. Mittig und dann brauch ich noch Mut und Energie das Seil zu packen, das mir grad jemand zuwirft. Ach so... diesmal steh ich am anderen Ende der Gleichung...

Irgendwie ist das am Anfang gar nicht leicht, das zu verstehen. Also es gibt Angebote, Offerten und Wegweiser und ich bin in der Mitwirkungspflicht ihnen zu folgen, wenn ich denn, weiterkommen möchte auf meinem neuem Weg. Das ist immer noch schwer für mich... Ich brauch dazu oft lang, bis ich mich aufraffen kann. Weil dazu Mut gehört. Und den schein ich schon im Alltag zu brauchen, um mit anderen Menschen , mir ja auch wildfremden in Kontakt zu treten.

Einfach so irgendwo im nirgendwo anzurufen. Leichter fällt es mir, wenn die Wegweiser von Menschen kommen, die ich kenne. Komisch.

Auf meiner Suche nach einer Selbsthilfegruppe bin ich jetzt unverhofft weitergekommen. Ich hab einfach Menschen, die ich kenn und mag davon berichtet. Von meinen aktuellen Projekten, was ansteht, was ich such... und dann hat sich durch einen Zufall ein Kontakt aufgetan aus einer Richtung, wo ich es gar nicht erwartet hätte.

So heut hab ich mich aufgerafft und dort angerufen. Das war ein sehr schönes Gespräch und ich soll da halt einen Termin im Februar machen. Also hab ich mir das schon mal auf den Terminkalender geschrieben. Den kann ich dann auch per mail machen. Weil das leichter für mich ist. Sie scheint mit, dem, was ich brauche umgehen zu können. Ich hab es ihr auch gleich gesagt, worum es mir geht. Und dann geht es halt um ein erstes Kennenlerngespräch bei einem sozialen Dienst. Einer wo ich schon zwei Damen kennen tu. Die haben aber auch nix davon gewusst. Jetzt bin ich über Umwege dort gelandet. Das finde ich zwar etwas verwirrend.

Heut bin ich eh mehr in meiner Welt als sonst. Liegt wohl am Wetterumschwung. Nicht dass ich das merken würde, aber die sozialen Menschen um mich rum schon. Das fand ich anfangs etwas komisch. Weil ich ja immer so bin. Aber dass da drauf jemand Rücksicht nimmt, das ist mir neu.

Da mich die unterschiedlichen sozialen Institutionen und Anbieter verwirren, weil es so viele davon gibt und es dauert bis Du das gefunden hast, was Du suchst, frag ich mich halt, ob mer nicht z.B. im Gesundheitsnetzwerk so eine Art Anlaufstelle schaffen könnte. Dass im Landkreis befindliche Anbieter auch auf einer Plattform zusammenfinden. Jetzt hab ich mal der Krankenschwester von der psychiatrischen Ambulanz davon erzählt. Sie verbringt Zeit mit mir und da kann ich mich ausreden und von meinen Projektlein berichten und auch von meinen Schwierigkeiten und wo ich hin will.

Sie will da auch mal einhaken. Vielleicht finden sich die Anbieter ja dort zusammen, wenn ich einfach davon erzählen tu. Das wär doch schön, wenn es andere leichter hätten ein für sie passendes Angebot da rauszufischen und nicht so lang im Trüben angeln müssen... wobei meistens weisst Du ja gar nicht, dass Du das grad tust. Das spart Dir dann Kraft, die Du in Deine Projektle stecken kannst. So seh ich das halt. Und so würd ich mir das auch wünschen.

Die Dame von gestern will sich schon mal an dieses Netzwerk wenden. Sie war jedoch etwas erstaunt, dass das kein Profi machen tut. Also kein Experte auf dem Gebiet. Vielleicht ist das aber auch eine Chance, wenn Profis und Amateure aufeinandertreffen, dann kann doch wieder was vollkommen neues entstehen. So seh ich das jedenfalls. Bin gespannt, ob ich was davon höre.

Ich denk, da geht es drum Menschen miteinander zu verbinden. Also ned zusammenlöten oder so... eher so ein loser bei Bedarf erstellender Schalter. So stell ich mir das halt vor. Experten und Profis und Amateure auf allen möglichen und unmöglichen Ebenen, Dimensionen im multimedialem und multizeitempfundenem Raum.

Also mein Leben ist jetzt ganz anders als vor dem Systemabsturz und jetzt brauch ich auch ganz andere Kontakte und Informationen, weil sich mein ganzer Kontext geändert hat. Auch weil alte mir gar nicht mehr im neuen Kontext zur Verfügung stehen. Das find ich etwas schade. Wo ich doch soviel Zeit und Energie dort hinein investiert hab. Und immer da war. Und zugehört und geholfen hab. Und jetzt steh ich da und muss mir ein ganz neues Netzwerk aufbauen. Ich bin mal gespannt, wie das in einem Jahr aussehen tut.

Zum Thema Mut gibt es das Buch "The courage quotient" von Robert Biswas-Diener einem Wissenschaftler. Das hätt ich mir gern geleistet. Aber das ist zu teuer. Musst Du halt mal selber lesen. Vielleicht kannst Du mir ja zur Abwechslung mal erzählen, was da drin steht. Dann brauch ich das nicht immer zu machen. So eine Art Arbeitsteilung fänd ich schön. Is ja auch so eine Art Teamwork.

Derweil begnüg ich mich mit der Life-Zeitschrift vom Bioladen, in dem ein Artikel zum Thema Mut steht. Da war auch der Wegweiser zu dem Buch drin. Darin wird auch über einen Experimentalpsychologen und Wagnisforscher , was es ned alles gibt, mit dem Namen Siegbert Warwitz geschrieben.

Ich schmiede jetzt grad wieder Pläne bzw. sie ergeben sich. So wie die Kontakte. Aber von nix kommt nix. Also muss ich hi und da auch über meinen Schatten springen. Hupf! :)

Morgen werd ich wieder ein paar Zweiglein-Schnittstellen-Netzteile bauen. Freu mich schon drauf mit anderen Farben und Materialien zu experimentieren.

Was macht denn ein Experimentalpsychologe? Das ist doch auch ein Sozialexperte...

Was ich gelernt hab, wenn Du kein Freundesnetzwerk hast, auf das Du zurückgreifen kannst, weil die auch Land unter sind , dann springt das Sozialsystem mit den Profis ein. Das zu verstehen ist am Anfang gar nicht so einfach. Weil Du Dich am Anfang dagegen wehrst, weil Du ja bisher auch allein klargekommen bist. Bis es halt nimmer ging. Also musst auch Du umlernen und mit Dir das ganze Umfeld. Und sich drauf einlassen. Denn nur wenn man einander als Pappenheimer kennt, dann weiss mer wie der andere tickt... und kann auch an den notwendigen Stellen und notwendigen Gelegenheiten nachsichtig miteinander sein. Das ist ein immerwährender Lernprozess glaub ich... Ich übe noch.

Jetzt hab ich mich bei allen Beteiligten erstmal bedankt und von meinem Fortschritt, Erfolg berichtet. Und sie freuen sich jetzt mit mir :) Also erst nimmst Du teil an jemandems Problem und dann denkst Du drüber nach und Du teilst mit ihm das Ergebnis Deines Denkprozesses und dann teilt er mit Dir seinen Fortschritt. Und Du freust Dich dann mit ihm über die Weiterentwicklung. Ach wie cool! So funktioniert das also im sozialen Bereich... Wow!

Und so funktioniert gemeinsames lernen und wachsen und teambuilding... das ist ja ganz anders wie das, wie die komischen Spiele, die wir da auf dem Teambuildingseminar machen mussten. Die fand ich furchtbar. Das hat mir gar keinen Spass gemacht. Aber das macht ja richtig Spass! Cool! Und ich kann die Freude auch aus der Rückantwort aus der Mail herauslesen. Weil sie es hineingeschrieben hat. "das freut mich wirklich." steht da.
Und ich kann sie auch spüren! Wow! Das ist dann wohl soziale Ansteckung und soziale Intelligenz, dass Leut zusammenfinden tun, und andere als Verbindungsplattform dienen und an Dich denken... :) Cool!

Ich wollte nämlich immer schon wissen wie das mit der sozialen Ansteckung funktioniert. Wie sich Begeisterung fortpflanzen tut und so Kreatives neues entsteht. Ach so funktioniert das :) Ich forsche weiter... Und Du? Machst Du auch mit?

Ich hab gestern gemeint, dass ich nicht den Kopf in den Sand stecken und zurückschauend vorwärtsgehen kann. Ich muss dabei nach vorn gucken. Sonst stolper ich bloss.

Beim Neurologen im Wartezimmer hab ich einen Flyer zu MS und Beruf gefunden. Und da sind auch Ansprechpartner, Wegweiser hintendrin, die auch allen anderen Schwerbehinderten und chronisch Kranken oder wie auch immer die korrekte Bezeichnung lauten mag, drin. z.B. eine Plattform unter www.einfach-teilhaben.de oder Integrationsämter...

Ich hab heut auch Integrationshilfe, Entwicklungshilfe gemacht :)
Also nicht nur mit dem was ich grad geschrieben hab. Sondern auch mit meiner Schwester. Wir haben zusammen die gelben Säcke rausgebracht. Auch das ist soziale Arbeit :) Meine Schwester braucht da halt ihre Zeit dafür, weil sie in ihrer eigenen Zeitzone lebt und da ticken die Uhren halt langsamer. Weil sie halt für vieles länger braucht. Und manchmal überrascht sie mich dann doch :) Und da lern ich dann am meisten... aus den Überraschungen! Überraschend, gell?!? Weil das ist, wenn Du irritiert bist. Und manchmal macht Dich das auch wütend im ersten Moment, bis Du dann merkst... hobbala... da geht ja was voran... und fast hätt ich das gar ned gmerkt. :)

Grüssle aus der Bredouille!

Samstag
Hm... jede Aufgabe lässt sich sowohl sozial als auch praktisch bzw. aus eine Kombination von sozialen und praktischen Komponenten lösen. Also aus sozialen Assoziationen, Assoziationen zu Techniken und wiederum lateralen Querverbindungen dazwischen, aber auch horizontalen und diagonalen oder andersartigen Verknüpfungen.

Ich hab ein an der Bushaltestelle vorbeigehendes Lehrerehepaar gefragt, ob es wirklich so ist, dass Frauen Probleme eher auf soziale Art und Männer auf technische Art lösen. Das kannst Du zwar nicht generalisieren, weil Ausnahme die Regel bestätigen, weil sie sie widerlegen.
Beide nickten und stimmten der Aussage zu. Meine Art der Marktforschung togo ;-)

Jeder Mensch tut dies zu jedem Zeitpunkt anders und zwar auf einer Art mehrdimensionalem Zeit-Raum-Technik-Personen Spektrum. Wobei das such nur ein 2 hoch 4 fach Ausschnitt der realen Welt ist. In Wirklichkeit sind 2 hoch n , wobei n gegen unendlich geht, Möglichkeiten denkbar. Bzw. so einfach denkbar ist das gar nicht. Du kannst aber immer rückwirkend analysieren, wie Du ein Problem mit welchen Komponenten und unter zu Hilfe nahme welcher Fähigkeiten und Stärken gelöst hast. Spannend!

Wobei es da auch wieder Interdependenzen, Wechsel - und Nebenwirkungen also den Zufall und das Glück gibt, woraus sich Deine Lösung eines Problems zusammengesetzt hat. Es geht also auch um Ressourcenmanagment und Kapazitäts- und Risikomanagment. Zum Risikomanagement gehört wiederum der Mut. Du siehst also wie facettenreich Entscheidungen und Problemlösungen sind. Mehrdimensional.

Mir ist in einer Arztpraxis aufgefallen, dass Frauen über ihre Probleme reden. Auch über Probleme, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Also nicht direkt. Indirekt schon, weil ja auch private Probleme in den Arbeitsbereich ausstrahlen. Du nimmst die Anspannung ja mit. Private Probleme interagieren mit den Geschäftsproblemen in Neben- und Wechselwirkung. Weil wir ja nicht in einem Vakuum am Arbeitsplatz und daheim leben. Das wäre übrigens auch ziemlich ungesund, weil Menschen Kontakte, Input und Impulse zum Überleben benötigen.

Frauen scheinen sich also auszureden. Egal wo. Egal worüber. Männer hingegen behalten die Dinge lange Zeit für sich, bis sie sich dann aber themenbezogen bei einem anderen Mann ausreden. Dafür muss wohl entsprechend hoher Druck da sein. z.B. wenn die Arbeitsdichte ein bestimmtes gesundes Mass überschritten hat. Wenn Du zu erkennen beginnst, dass Du machen kannst, was Du willst. das ist einfach nicht mehr zu schaffen. Und dann hilft bei der Akzeptanz, die Dinge so anzunehmen wie sie sind, und der damit verbundenen Integration dieser Daten und Fakten in Deine Identität, das sich ausreden. Ich erlebe dies selbst derzeit.

Es ist derselbe Prozess wie bei der Trauerverarbeitung, die Verarbeitung der Veränderung halt, von widrigen Umständen, die Du eben nicht selber allein ändern kannst. Du lernst Dich damit zu arrangieren, wie mit einer chronischen Krankheit.

Wie bleibt mer da gesund? Geht das, wenn man sich rechtzeitig ausreden kann. In interdisziplinären Selbsthilfe- und Forschungsgruppen? In 1:1 Beziehungen und in mehrdimensionalen?

Ich hab das ja nicht hinbekommen. Bzw. wer weiss, ob nicht eine Psychose das kleiner Übel war und eine Art kreative Notlösung des Gehirns darstellt? Dann bekommt das ganze schon wieder eine saucoole Note! Wow! Mein Hirn schafft sich meine Selbsthilfegruppe selber! Eine Art virtuelle Selbsthilfegruppe. Das ist doch voll cool! Ratgeber als Stimmen im Kopf. Da ist doch der Unterschied zu Menschen, mit diesen komischen in-ear-Kopfhörern und mir von aussen gar nicht ersichtlich... Oder den Menschen, die Alexa oder Google um Rat fragen. Wobei ich letzteres selbst gern tue. Wikipedia ist ja auch eine mehrdimensionale Selbsthilfegruppe. Ein digitales adhoc Ratgeberbuch sozusagen. Sich selbst immer wieder aktualisierende Plattform. Wer spinnt denn nun? Tun wir das nicht alle irgendwie? ;-)
"Jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andre leise" , sagte meine Ex-Arbeitskollegin.

Ambivalenzen kreativ zu nutzen und kreativ zu entdecken, wo es halt keinen einfachen und schnellen Ausweg gibt, ist auch eine kreative Lösung. Vielleicht entstehen Krankheiten wie Schizophrenie und Paranoia und Psychosen gerade dann, wenn wir eine ambivalente widersprüchliche Situation nicht aus eigener Kraft auflösen können?

Dann kann ich aber auch das Wissen um diese Ambivalenz, die Widersprüchlichkeit selbst als Lösungsmöglichkeit nutzen und mir die Dinge so hindrehen, dass sie innerlich für mich wieder Sinn und eine Art neue Perspektive ergeben. Wobei ich erst durch eine Zeit durchmusste, in der ich keinerlei Sinn erkennen konnte. Da machst Du einfach weiter. Erst im Laufe dessen ergeben sich jetzt wieder kleine Dinge und Ziele auf die ich Lust habe. Bei mir hat das mit Dingen, die ich gerne esse angefangen. Ich hatte nämlich nicht mehr Lust auf was zum Essen. Selbst diese Lust ging bei mir flöten oder trompeten.. ;-)

Das hatte auch damit zu tun, dass mir die Grundspannung von oben im Hirn bis in die Magengegend abgesunken war. Und wenn Du da dauernd auf Strom bist, dann haste keinen Hunger, weil Dir ist dauernd schlecht. Das auszuhalten war sehr schwierig. Weil das Dein Umfeld auch nicht verstehen kann. Inzwischen ist die Grundspannung etwas weiter nach oben so auf Bauchnabelhöhe hochgewandert. Und jetzt schmeckts mir auch wieder.

Anpassung heisst also in meinem Fall für mich, neue Perspektiven zu entdecken. Das geht aber erst mit der notwendigen Grundspannung und Hormonlevel. Dafür bekommst Du dann auch Tabletten. Weils hilft.

Das miteinander ausreden dient auch dazu neue Lösungsmöglichkeiten im gegenseitigen Austausch aus den gegenseitigen und wechselseitigen Impulsen und Ideen zu generieren. Wie gehst Du denn damit um? Mit dieser irren Situation? Mit dieser ambivalenten, widersprüchlichen Situation? So entstehen Kleinst-Selbsthilfegruppen. Heureka!

Sie werden aus der Not geboren. Und evtl. entsteht daraus eine neue Produktidee. Eine neue Idee für eine neue soziale Institution. Heisst das, dass dann auch in Firmen neue soziale Institutionen heranwachsen? Bei Frauen eher offiziell und bei Männern eher inoffiziell oder gemischelt? Spannende Sache.

z.B. gab es wo ich gearbeitet habe, eine Mail- und Selbsthilfegruppe women@firma.de. Leider war meine Psychose schneller als dass ich es zu diesem Onlinetreffen noch geschafft hätte. Selbige Institution gibt es auch örtlich in neurodiversen Formen. Da gibt es sowohl eine Frauengruppe, die sich online trifft als auch einen Frauenkreis bei einer Naturheilkundlerin. Also unter fachlicher Leitung.

Es gibt auch noch eine Selbsthilfegruppe und Netzwerkgruppe der Gewerbetreibenden. Den Gewerbeverein.

Von der IHK-Ladies Night hatte ich bereits berichtet. Allerdings war diese Art der Datenanalyse und Interaktion als Selbsthilfegruppe mit mir leider nicht kompatibel. Vermutlich weil ich die wissenschaftliche datenbasierte praktische Herangehensweise bevorzuge. Und nicht soviel Bling-Bling drumrum.

Wobei ich auch dort interessante Fakten abgreifen konnte. Allerdings nichts, was mich bei meinen aktuellen Problemen weitergebracht und auf neue Ideen gebracht hätte.

Es scheint ein menschliches Bedürfnis zu sein, dass wir Dinge besser machen wollen. Was uns passiert ist und wobei wir schlechte Erfahrungen gemacht haben oder die unseren, jemand , der uns nahe steht, möchten wir nicht, dass sowas einem dritten wieder passiert. Und deshalb wollen wir als eine Art Vermächtnis unser Wissen , die Daten und Fakten teilen und Menschen auf neurodiversen Gebieten vernetzen und zusammenbringen, damit dies keinem anderen in derselben Form erneut geschieht. Es enstehen immer neue Plattformen als soziale Marktplätze wo Wissen oder Fähigkeiten (Selbsthilfegruppen, Arbeitsplätze) und Waren und Produkte getauscht werden. Oftmals vermischt sich beides mehrdimensional.

Das hilft der Gemeinschaft, indem es einzelnen hilft und ganzen Gruppen und wiederum Gruppen und Menschen, die hierüber wiederum miteinander vernetzt sind, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Denn darum geht es. Um Weiterentwicklung. Weiterentwicklung kann Wachstum sein, es kann aber auch zu einer Gesundschrumpfung bei zuviel Wildwuchs führen. Damit die Dinge wieder in neuer Form zusammengeführt und übersichtlicher werden. Es kann zur Bildung neuer Wissenschaftszweige, Branching bei Software oder neuer Fachrichtungen führen. Das Wissen spaltet sich auf um sich an neuen Wegkreuzungen wieder miteinander neu zu verbinden.

Das gab es schon immer. Denn die Natur nutzt bewährtes und kombiniert es neu. Dasselbe Muster nutzen auch Menschen. Datenanalyse , Nachdenken hilft uns dabei. Auch hier werden neue neuronale Verbindungen gegründet und so entsteht eine bessere und schnellere Vernetzung wie halt auch beim Glasfaser. Das ist dann effizienter weil die neuen Verknüpfungen weniger Energie zur Datenübertragung benötigen. Das ist dann auch ein Nebeneffekt und auch ein Selbszweck. Der dem Überleben dient.

Was in unserem Hirn und in der Natur stattfindet, findet also auch in allen anderen Fachrichtungen statt. Wie z.B. in der Technik.

Gestern wandel ich im Sinnesnirvana durch die Holz- und Ergowerkstatt und sehe mir die Werke von anderen Menschen an um wieder neue Ideen zu bekommen. Da ist ein Seidenmaltuch mit einer Sonnenblume, auf dem steht "Von der Sonnenblume möchte ich lernen wie ich Dir mein Gesicht zuwende."

Das finde ich wunderschön. Es berührt mich. Deshalb schreib ich den Spruch in mein Notiz und Skizzenbüchlein. In dem sammel ich alles, was mir gefällt. Auch Teile meiner Ideen. Andere setze ich gleich in die Tat um.

z.B. hab ich gestern wieder Zweiglein miteinander verbunden, interconnected und zwei mehrdimensionales Dekoobjekte geschaffen. Mobile oder Hängeobjekte. Ist das jetzt noch Deko oder schon Kunst? Und wo beginnt das eine und endet das andere? Sind die Übergänge fliessend? Liegt das im Auge des Betrachters?

Mobile Bunt



Das bunte ist für die Dame , die mir hilft , in der psychiatrischen Institutsambulanz. Dann wirkt es dort auch nicht mehr so klinisch rein und abweisend und kühl. Freundlich halt. Ein kleiner Farbtupfer heitert einen doch gleich auf. :) Und wenn man den ganzen Tag mit kranken Menschen zu tun hat, dann braucht mer doch selber auch ein bisschen Sonnenschein im Herzen, weil das sonst abfärben tut. Das ist gar nicht so einfach mit anstrengenden Menschen zu arbeiten.

Schwarz Weiss



Das zweite hab ich in schwarz - weiss gemacht und nur einmal die Dimension Wicklung gewechselt. Nicht so oft wie beim bunten kleinen Objekt. Auf der einen Seite ist ein Kreuz zu sehen, auf der anderen ein Quadrat. Das finde ich schön. Dafür hab ich es noch mit 4 Federn aufgepeppt. 2 Elsternfedern und 2 Storchenfedern. Sogar meine Mama findet es "cool". Und das will schon was heissen.

Ob ich das Marsupilami und den Gaston auch mal brandmalereie? Wär lustig. Gestern hat eine Frau mit Licht - Schatteneffekt gespielt und einen Elefanten auf ein Holstück gebrandt. Und als nächstes will sie einen Tiger machen. Sieht super aus!

Wir Menschen sind wohl dazu geboren , immer irgendwas herstellen und teilen zu wollen. Und so unser Wissen und die Technik weitergeben zu wollen. Und auch scheinen wir immer wieder neue Verbindungen, Assoziationen und Techniküberschneidungen ausprobieren zu wollen.

Warum das wohl so ist? Doch... das ist auch Evolution. Weiterentwicklung und Weiterverwicklung, Einwördlung. Denn jedes mal, wenn Du Dich in alles mögliche verstrickt hast, gibt es wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten. Wie bei der Wolle oder der Weihnachtslichterkette halt auch :)

Du kannst Dich immer wieder neu erfinden. Wow! Das ist ja voll cool!

Ein Ex-Kollege Entwickler (Software) ;-) hat mich gefragt, ob ich noch was programmieren tu. Jetzt hätt ich doch glatt im ersten Moment nein gesagt. Und jetzt fällt mir grad auf, diese Website... das ist ja auch programmieren. Das Tippen und das Formatieren im HTML-Code. Das Codieren und Dekodieren. Das hätt ich jetzt gar nicht gedacht.

Also entwickeln tu ich mich hoffentlich schon weiter. Weiss halt noch nicht wohin... mehrdimensional. Ich denk drüber nach, spinne rum (auch eine Art der Ent- und Verwicklung ;-) dass ich mal meine Netzteile versuche zu verkaufen. Im Ort gibt es einen Selbstmachladen, Judiths Schatztruhe glaub ich... wo man Fächer mieten kann. Ob sich jemand sowas kauft? Ob das jemanden so gut gefällt, dass er bereit ist dafür Geld auszugeben?

Den Preis würd ich nach Material und Zeitaufwand berechnen. Und dann halt mal gucken. Warum ist das, was bekannte Menschen machen Kunst und das , was Deine Kinder machen eine Bastelei? Sogar wenn es ein und dieselbe Technik ist? Das hängt dann von der Reputation also vom Ruf ab. Und von der Sicht anderer Menschen darauf. Basteleien wirfst Du weg und solche Bilder sammelst Du... Komisch. Das von Dir nahestehenden wirft man weg und das von wildfremden will man haben...

Vermutlich liegt das am Input, Impuls... oder warum machst Du das? Weil es was anderes, was neues ist, denk ich mal. Irgendwas macht das mit Dir und Deinen Gefühlen... es verbindet in einer neuen Dimension.

Hm... aber so das klassische C-Sharp-Entwicklen oder python oder so, dazu hab ich grad überhaupt keine Lust. Weil ich dazu auch gar keinen Grund habe. Ich brauche immer ein Problem, das ich auch damit lösen kann. Derzeit habe ich aber eher Probleme, die ich auf soziale Art und Weise lösen und erforschen muss.

Ich kann ja keinen Batch oder Bot programmieren und den für mich zum Arzt schicken oder so das Attest abholen lassen. Das geht halt noch nicht. Wenn ich da Zeit und Energie vom Arzt, den Arzthelferinnen, dem Menschen von der Krankenkasse und mir einsparen könnte und dafür eine programmierbare Idee hätte, würd ich das vermutlich tun. Wenn ich persönlich auch was davon habe und sie mich begeistert. Also sowas gibt einem dann Energie, weil Dich auch die Herausforderung reizen tut.

Ausserdem gibt es das demnächst ja schon. Das spart Dir zwar nicht den Weg zum Arzt , aber den Weg zur Krankenkasse. Zum Arbeitgeber auch? Ich weiss das noch nicht, weil ich es noch nicht in Aktion gesehen habe. Das werd ich merken, wenn es soweit ist. Wenn ich dann noch ein Attest brauchen tu.

Kann mer also soziale Probleme auch mit Technik lösen? Teils, teils. Es wird immer Dinge geben, die Du auch persönlich machst oder mit Hilfe der Technik persönlich. So wie die elektronische Sprechstunde, die inzwischen einige Fachbereiche anbieten. Corona hat sie gebooostert. ;-)

Das Boostern funktioniert also auch mehrdimensional :)

Auch was soziale neue Institutionen angeht, die aus dem Boden geschossen sind. Wie die Impfstellen und Impfzentren. Gab es die Stikko schon vorher oder ist die ein neues Gebilde?

Plattformen und whatsappgruppen, die sich coronabedingt gegründet haben ...Anlaufstellen für Gewerbetreibende in Not...

Am Beispiel von Corona sehen wir, wie multidimensional wir miteinander verwoben und dependiert sind. Wir sind auch abhängig voneinander. Das haben Gruppen so an sich. Ab einer bestimmten Anzahl vervielfältigen sich Gruppen und deren Verlinkung und deren Quer - , Schräg - und Durcheinandbeziehungen... Deshalb wird das Zusammenleben mit dem ansteigen der Anzahl der Menschen und somit der Anzahl der Beziehungen 2 hoch n-fach hochkomplex. Und das wird dann halt sehr kompliziert... und da muss ich mir dann wieder den einfachsten Weg für mich heraussuchen. Das ergibt dann den individuellen Lebensweg und dessen Gestaltung und somit Deine Identität. Sie ist mit vielen anderen Identitäten von Menschen, von Gruppen, von Gesellschaften und Kulturen ... verwoben. Ein wunderschönes Kunstgeflecht. Hast Du das schon mal so gesehen? :)

Hab eine Idee für einen neuen Comic, weil ich eine Schlange gesehen habe. Also sie ist in einer Art Popup in meinem Hirn aufgeploppt. Und da hab ich so an meine Lebensgestaltung gedacht. Ich mach das auch so wie eine Schlange oder ein Regenwürmle... ich schlängel mich so durch :) Machst Du das auch manchmal so?

Nach Maslows Bedürfnispyramide kommt Kunst und Technik erst zustande, wenn alle anderen Basisbedingungen, wie Hunger, Durst, Sicherheit gestillt sind. Das seh ich nicht so. Technik und Kunst ergibt sich aus der Not, denn sie ist eine Möglichkeit sich über Wasser und am Leben zu halten. Sie gibt Dir Halt und kann Dir ein Auskommen mit dem Einkommen ermöglichen so wie es Handwerksberufe tun, die daraus entstanden sind.

Wo war das nochmal? Ich glaub in Dänemark, da darfste zum Friseur, aber nicht ins Kulturtheater oder so. Und jetzt hamm sich neue Kooperationen gebildet. Der Friseur arbeitet dann im Theater oder der Kulturschaffende zeigt sein Programm beim Friseur. Auch das sind neue "Kunstformen". Neue kreative Ideen halt. Schlupflölcher ausnutzen. Workarounds halt.

Workarounds als Chance sehen, das ist was neues für mich. Das musst Du aber, wenn Du auf der anderen Seite stehen willst. Wenn Du die Ursache nicht beheben kannst. Dann musst Du für Dich nutzen, was Dir halt aktuell zur Verfügung steht.

z.B. kannst Du Medikamente auch im Wissen der Nebenwirkungen verwenden. Also Du nutzt die Nebenwirkung eines Medikaments um jemandem zu helfen. Dafür musst Du aber genau entgegengesetzt denken. Ambivalent halt. Verstehst Du? Die Nebenwirkung als Nutzen sehen.

Der Steuerkonz oder 1000 legale Steuertricks macht da ja auch wie alle Ratgeberbücher. Sie zeigen Dir Möglichkeiten auf, wie Du ein Problem lösen kannst, neue Sichtweisen auf, auf die Du allein nicht gekommen wärst. Ob Du sie dann wirklich anwenden tust, bleibt Dir überlassen.

Handel und Märkte, Plattformen (auch wie whatsapp, das Comicforum, Strickplattformen, Tauschplattformen, Open Source ...) ist ja die direkte Folge davon wie unser Hirn funktioniert. Weil es auf Überleben getrimmt ist , kommt es dazu, dass wir Dinge und Ideen produzieren und sie mit anderen teilen wollen. Und genau das ist Wirtschaft. Schon cool. Aus der Effizienz unseres Gehirns entstanden und die Verkörperung von Growth durch Knowledge, Wissenswachstum und Technikfortschritt. Das ist nix anderes als neue Dimensionen der Evolution. Ihr könnt es auch Wissensevolution oder Technikevolution nennen. Das ist ein natürlicher Prozess, der wiederum aus neuen Co-operationen und anderen Querverbindungen angetrieben wird. Ein Perpetuum mobile sozusagen ;-)

Diese Ambivalenzen, Widersprüchlichkeiten verwendet auch Mark Twain in seiner Tirade über the awful German language und Du kannst drüber schmunzeln. Calvin und Hobbes tun dies ebenso und auch Vater und Sohn und jeder andere Kletter- und Superheldencomic ;-)

Es geht um das Scheitern , das auf die Nase fallen, das wieder aufstehen und weitermachen... Evolution halt... in mehreren Dimensionen.

Humor macht sich also genau das in Sitcoms wie Two-and-a-half-men, the big bang theory, United States of Al und Co zunutze. Culture clash. Da treibst Du es mal auf die Spitze.

Was mir auffällt ... in diesen Sitcoms versöhnen sich die Leut wieder auch wenn sie aufeinander bangen oder bashen. Weil sie den anderen so annehmen können wie er halt ist. Wieso ist das im echten Leben so schwierig? Oder mit Peter Sagans Worten... Why so serious?
Warum kannst Du nicht die Komik in der Absurdität des Alltags sehen?

Ist das ein urdeutsches Problem. Sind wir zu ernst? Und warum ist das so? Warum sehen wir überall Probleme und keine Chancen?

Ein kleines Homebase-Beispiel von gestern... das Ihr sicher auch kennt.
Das Telefon schrillt verzweifelt um Hilfe... Meine Mama sitzt 5 Meter weg davon. Ich im Zimmer nebenan. Sie plärrt in Repeaterfunktion: TELEFON!!!!!

Bis ich hinkomme, nachdem ich mich an meiner Mama als bewegliches Hindernis vorbeimanövriert habe, klingelt es nochmal und ich heb ab. Und es ist natürlich keiner mehr dran. Ein Klassiker.

Ein ebensolcher Klassiker, aus meiner Bewerbungszeit, sie geht hin , richtet mir aus, da hat jemand wegen Deiner Bewerbung angerufen. Ich: und wer und was wollte er? Das weiss sie nicht. Das hat sie nicht verstanden.

Im ersten Moment sind diese Situationen ärgerlich... lass sie mal bitte sacken oder stell sie Dir in der Big Bang Theory vor. Sie sind nämlich wegen ihrer Komik, die in der Absurdität liegt (wenn Du beide miteinander verbindest , erkennst Du auch eine weitere Widersinnigkeit, denn egal wie Mama es macht, es haut halt hint und vorn ned hin...).

Jetzt könnt Ihr ja auf die Idee kommen, besorg Dir doch ein Handy. Nein, das möchte ich nicht. Denn das ist mir zuviel Reiz und Anspannung jederzeit erreichbar zu sein. Ich möchte auch mal abschalten, denn mein Hirn kriegt sowieso immer die volle Dröhnung an Reizen ohne Reizfilter mit. Mir reicht das Leben schon so. Deswegen verzichte ich drauf und werde mich halt mit obigen Szenen arrangieren und diese dann wiederum zum Comic zeichnen nutzen ;-)

Auch das ist kreativer Input und Impuls. Reibung erzeugt halt auch Wärme ;-)
Wenn Ihr meine Homepage lest, also das hier, dann seid Ihr übrigens irgendwie auch in meiner Selbsthilfegruppe. Wobei ich auch meine eigene bin, die sich auf dieser Website ergiessen tut... das ist also auch eine Selbsthilfeplattform. Weil ich mir Dinge von der Seele schreibe und so ordnen und sortieren kann... bzw. mir meiner Stärken und Fortschritte, meiner Entwicklung, Evolution also bewusst werden kann. Cool, gell?!?

Sonntag Ach cool! So funktionieren also auch soziale Plattformen im Internet. Kein Wunder, dass sich dann Plattformen z.B. interweave nennen. Sie verweben Menschen, Projekte, Probleme und Ideen. Wow!

Über likes von Projekten und Bildern finde ich auch Lösungen und Lifehacks, die wiederum auch wieder ihre eigenen Plattformen oder eigene Bereiche auf Webseiten haben. Manchmal auch nur im Text, so wie beim Flicken von dem Lieblingspulli meiner damaligen Arbeitskollegin mit dem Maschenstich.

Helfer und Retter sind also auch irgendwie Synonyme. Und Fachkräfte haben sich auf eine spezielle Art der Hilfe festgelegt. Cool! Sie arbeiten aber interdisziplinär mit anderen Fachkräften zusammen um eine individuelle Gesamthilfe sicherzustellen. Das Hilfs- und Helfernetzwerk ergibt sich also individuell für den Betroffenen auch durch dessen Mitwirkung und die Mitwirkung aller Beteiligten.

Also als Kranker hilft es ungemein, sich mit seiner Krankheit zu arrangieren. Da helfen auch so Sätze wie "ich hab schon schlimmeres überlebt."
Wer mich nun fragt, was ist denn schlimmer Autismus, CRPS, Krallenhand, Spastiken oder eine Psychose, dem kann ich gar nichts antworten. Jedes ist für sich eine Herausforderung. Und gemeinsam wird es halt etwas komplexer und damit komplizierter.

Dinge, die mir helfen müssen aber einfach sein. Weil ich nur einfach krankheitsbedingt kann. Also lieber direkt und kurze Wege und es wär auch schön, wenn mir hi und da jemand entgegenkommt. Also z.B. bei einer Weiterüberweisung hilft es mir, wenn die Überweisungspraxis gleich für mich den Termin macht, weil mich das viel mehr Energie und Mut kostet und Überwindung.

Ich seh aber auch ein, dass das nicht immer geht und ab und zu über meinen Schatten springen zu müssen und irgendwo im nirgendwo anrufen zu müssen, stärkt mein Selbstbewusstsein. Ja, die Überwindung fällt nicht leicht, doch wenn Du es geschafft hast und was konstruktives draus hervorgeht, ein Erfolgserlebnis, dann hast Du gleich eine rekursive iterative Verstärkung.

Wirst Du weiterverwiesen, ist das im ersten Moment eine Enttäuschung. Daran muss ich noch arbeiten. Erst durch erneutes Nachdenken kann ich dann den Erfolg sehen. Du hast Dich überwunden und angerufen. Du bist jetzt einen Schritt weiter und der Lösung des Problems doch auch ein Stück weit entgegengekommen. Auch wenn Du das jetzt noch nicht sehen kannst. Denn es ergibt sich immer was neues. Auch aus Dingen die nicht funktionieren. Da ergibt sich dann eine neue Richtung , ein Richtungswechsel, eine Umorientierung. Dazu sind Sackgassen gut.

Schwierig ist die Frage, sag mal wie soll ich das, was Du hast, denn bezeichnen? Erkrankung klingt ja wenig ermunternd.
Hm... also das muss mer auch irgendwie kontextbezogen sehen können. Ich brauch ja Unterstützung. Also kann ich auch damit leben, dass das aus der Helfersicht als Erkrankung gesehen werden muss, damit Du Hilfe bekommen tust. Weil das aktuell so notwendig ist. Vielleicht ändert sich das ja schon...

Denn ein sozialer Mensch, der grad ein Studium zu Sozialwirtschaft/Sozialen Arbeit macht, erklärt mir, dass es aktuell so ist, dass einem, das Arbeiten mit Menschen MIT Problemen eingetrichtert wird. Dadurch kann sich schnell ein schwarz/weiss Denken entwickeln: z.B. eine Person mit einem Problem, einer Beeinträchtigung. Aber es ist ja nicht jeder Mensch gleich. Jeder braucht die Unterstützung, die ihm individuell weiterhilft und nicht nach dem Giesskannenprinzip. Und er meint, dass es so auch zu einer ungünstigen Behandlungsform kommen kann. Dann wird es für den Behandelten ungünstiger und er muss noch mehr Copingstrategien entwickeln um mit seinen Helfern zurechtzukommen. Und das kann genau das sein, was er grad nicht kann und warum er auf Hilfe angewiesen ist.

Das findest Du nur im direkten Dialog mit dem Betroffenen heraus. Also indem Du selbst ihm eine Plattform zur Selbsthilfe gibst. Wo Ihr Euch zusammen seiner (und als Nebenwirkung und Weiterentwicklungseffekt auch Deiner ) Stärken bewusst werdet. Das ist eine sau-coole Sache! Ihr merkt dass es funktioniert, dass Ihr Spass zusammen habt. Es macht Euch glücklich und zufrieden.

Durch Frustrationen musst Du durch. Weil das der Aneinander-Anpassungsprozess ist. Ihr stimmt Euch aufeinander ein. Und da kommt es anfangs und auch zwischenzeitlich mal zu Kollisionen, einem culture-clash. Fragt Euch doch ab und zu einfach: Why so serious?

Vielleicht könnt Ihr hinterher die Komik in dem Ereignis statt den Ärger sehen. Vielleicht könnt Ihr sogar ein kreatives Hobby daraus entwickeln und ein Buch über diese seltsamen und doch liebenswerten "Lebensformen" schreiben. Oder Comics zeichnen. Oder Ratgeber für Eure Kollegen oder Vorträge. Da kann allerhand praktisches draus entstehen. Wunderbare neue Produkte ;-) Und die könnt Ihr wiederum zum Wohle Eurer Schützlinge und auch zu Eurem Wohle nutzen :)

Hm... ich glaub die Frage, wo beginnt Innovation und wo endet Spinnerei ist dieselbe wie für Kunst und Deko... Also ernst genommen wird mer erst, wenn mer sich eine gewisse Reputation, einen Ruf erarbeitet hat. Und den bekommt man dadurch, dass man einfach was machen tut. Denk ich mal.

Irgendwie hab ich derzeit ein Umfeld, dass mich ernst nimmt. Die Beteiligten haben sich auf mich eingelassen. Und das Knirschen ab und zu im Gebälk fordert mich immer wieder neu heraus. Das brauch ich also weiterhin um weiter voranzukommen mit einem salutogenitischem Umfeld. Halt eine Nische wo ich hinpass und wo ich überleben kann. Ob ich meinen Lebensraum dann auch etwas erweitern kann? Oder tu ich das schon?

Wow! Das hat sich aus dem was ich tu als Nebenwirkung und in Wechselwirkung ergeben. Cool!

Hoffnung was ist das?

Ist das Vorfreude? Entgegenfiebern? Lust auf? Neugier? Offenheit? Gestaltungsfreude?

Gehört das zur Salutogenese dazu? Zum Heilwerden und Gesundbleiben?

Ich arbeite mich grad ein wenig in die Thematik Biathlon ein. Ich hab schon immer gern dabei zugeschaut. Weil es einfach irgendwie Spass macht. Erklären kann ich aber nicht, warum das so ist.

Heut kam eine coole Doku zu einigen Biathlongrössen. Könnt Ihr auch in der ARD-Mediathek abrufen. z.B. Arnd Peiffer und die Medaillensammler. Einfach ein bisschen runterscrollen, dann seht Ihr die grossen Bilder hinter deren Klick sich die einzelnen Sportdokus verbergen. Ich find ja spannend, was Sportler nach ihrer aktiven Karriere so machen. Sie verändern die Perspektive und nutzen ihr Expertentum und werden Co-Kommentator, Interviewer, Medienberichterstatter, Trainer... Irgendwas soziales anscheinend.

Ich muss auch nicht alle Regeln kennen. Es reicht einfach zugucken und geniessen. Oder dabei auf dem Trimm-Dich-Radl mitdabeizusein im 1-1er Takt. Meine Schwester hört dabei lieber Radio. Da ist ihr das Fernsehen zuviel. Auch wenn Du halbseitig gelähmt bist, kannst Du zuhause Deinen Rehasport machen. Ganz allein. Du kannst Dich auch vom motomed unterstützen lassen. Oder vom weniger gelähmten Bein mitziehen. Der fungiert dann als Motor wie beim Motomed. Da brauchste halt Strom für.

Wir fordern uns gegenseitig heraus. Seit wir um das 70iger Jahregedenkfahrrad konkurrieren, fährt sie mehr. Das scheint zu motivieren. Der eine zieht den anderen mit. Funktioniert auch irgendwie umgekehrt. Manchmal fehlt nicht viel und wir zanken uns drum ;-)

Die Frage, warum jemand einen sozialen Beruf , was mit Menschen, ergreift, treibt mich immer noch um. Im kostenlosen Life-Magazin des Erzbistum Bambergs gibt Georg Wunschel dazu Rede und Antwort. Er arbeitet als Erzieher. Es macht ihm Spass und er wollte einen Beruf lernen, der mit Gerechtigkeit zu tun hat. Als Erzieher möchte er gerade Kindern und Jugendlichen, die schlechte Bedingungen beim Start in ihr Leben hatten, ein Stück Gerechtigkeit zurückgeben.

Wusstet Ihr dass Don Bosco der Vorläufer der Streetworker war? Hier sind aktuelle Projekte auch unter den Herausforderungen von Corona. Salesianer also wieder eine neue Institution, die ich kennenlerne. Und Ihr mit mir. :)

Eine Art Nachteilsausgleich. Den bekommen ja auch die Skispringer wenn sie mit einem kürzerem Anlauf oder ungünstigeren Windbedingungen springen müssen. Oder auch die Para-Athleten. Je nach Behinderungsgrad gibt es z.B. eine Zeitgutschrift. Der Athlet startet dann ein Stück vor den anderen. Ach dazu sind Vergleiche dann wieder gut, um gleichere Bedingungen zu schaffen und zu gestalten.

Hand in Hand. Das hat heut prima funktioniert. Jeder sieht den andern und die Offerten wie den abgestellten Wäschekorb und wenn Du die Arbeit teilst, dann ist es für den einzelnen gar nicht soviel. Jeder macht, was er kann. Das ist ja voll schön!

Zurück zu der Frage, was ist Hoffnung? Hab im Juraforum (ja damit hatt ich auch nicht gerechnet ;) diese Antwort gefunden.

Hoffnung... ah das kann auch ein Hoffnungsträger sein. Also ein Mensch. Wie ein Sportler oder einem Menschen, dem man einiges zutraut. :) Dann hat Hoffnung auch mit Vertrauen zu tun. Wow!
Und schon bist Du bei der säkularistische Heilslehre also wieder bei der Salutogenese angelangt. Viele Wege führen dorthin ;-) Bin gespannt, welchen Du nimmst. Und das schreibste dann auf oder erzählst es und dann lernen wir alle daraus Deine Perspektiven und Blinkwinkel auf die Welt kennen und können so besser mit Dir umgehen und Dir auch mittig und ein Stück weit entgegenkommen.

Das ist ja schön. So kommen wir alle zusammen ein Stück weiter. Und schon sind wir wieder bei der Weiterentwicklung, Evolution halt. Entfaltung und Potential und Performance. Das alles gehört iterativ zusammen und da hängt es halt auch zusammenherum. In Dependence. Das kannste gar ned voneinander trennen. Weil irgendwie dann doch wieder alles mit allem verbunden ist.

Und schon sind wir wieder bei der Bindungstheorie. Merkst was? Es kommt von allen Seiten auf Dich zu. Und wenn Du dann bei der Bindung bist, egal ob Du aus dem Skigeschäft com sd oder net, kannst Du gleich mit der Stringtheorie weitermachen. Weil wenn Du aus allen möglichen Richtungen kommen kannst und es Dir aus allen möglichen Richtungen entgegenkommen kann, dann bist Du wieder bei Dimensionen und mehrdimensionalem Zeit-Raum-Kontinuum oder wie immer Du das nennen magst. Hach, das macht Spass! :)

Ach dazu ist Facebook und whatsapp gut ;-) Da passiert ja genau das. Dann ist jede neue soziale Plattform so ein Marketplace der Erfahrungen. Und so kann man neue Leute und wie sie ticken kennen- und liebenlernen. Sind das dann auch Plattformen für Nächstenliebe?

Ach ich seh grad... im Onlineforum hab ich einfach mal das schwarz-weisse-Federn-Netzteil eingestellt und gefragt, wo fängt Kunst an und wo hört Deko auf?

Es gibt keine überschneidenden Antworten ;-) Jetzt hab ich eine Art 360 Rundum-Blick. Denn jeder Antwortende, Feedbackgeber, konstruktiver Kritikgeber hat eine andere Sicht auf die Sache. Und das macht die ganze Sache ultraspannend!

z.B. meint einer , dass für ihn persönlich nur Unikate, Originale Kunst sind. Keine Massenware. Weil das ja Kopien seien. Worauf ein anderer fragt, wo fängt denn Massenware an. Weil Kunstdrucke oder Kupferstiche doch auch Kunst sind. Und einer bezeichnet Menschen gern als Gesamtkunstwerke.

Es hat sich eine heitere spannende Diskussion aus der Frage entsponnen und jeder Feedbackgeber fügt neue Facetten , Perspektiven, Blinkwinkel auf die Ausgangsfrage hinzu. Und so ist das Produkt dieser Diskussion selbst ein Original ;-)

Und wieder ein Produkt und zwar aus der Mitwirkung aller Beteiligten. Es entsteht so eine Art Sightseeing-Diamant. Den man von allen möglichen Seiten drehen und wenden kann. Und mit jeder neuen Antwort bekommt er einen neuen Anschliff und so eine neue Facette hinzu. Und er wird immer schöner. Weil er meinen Blickwinkel erweitert und somit neue Perspektiven schafft und so neue Handlungs- und Sichtweisenspielräume eröffnet.

Es ensteht ein origineller Sichtweisenteppich aus der Verflechtung der unterschiedlichen Erfahrungen, Haltungen, Meinungen aller menschlichen Originale. Und das ist neurodiversität und einfach bunt :) Und immer ein Spiegelbild aller Beteiligten aber auch der Qualität ihrer Verbindungen miteinander. Respekt und Vertrauen kann ich daraus herauslesen. Und das find ich ultraschön. Und genau deswegen fühl ich mich auf dieser Plattform dann sehr wohl. Weil sich das unheimlich gut anfühlen tut. Und wenn das kein Oxytocin im digitalem Raum ist, dann weiss ich halt auch nicht...

Soziale Intelligenz halt. Das macht Spass und wo diese Art Spass entsteht , da fühl ich mich sauwohl. Und wie sieht es da mit Euch aus?

Jetzt versteh ich warum Diskussionen Spass machen können. Ach so kann das Spass machen! Wow! Die am Fernsehen finde ich selten interessant, weil sich das oft wie ein Gegeneinander statt ein Miteinander anfühlt. Wobei Reibung ja auch Wärme erzeugen kann. Why so serious?

Montag
Hm... ob ich eine Arbeitstherapie von 2 bis 2,5 Stunden auch in einem sozial aufgestelltem IT-Betrieb machen könnte? Daheim fällt mir nämlich die Decke auf den Kopf.

In die sozialen Themen kann ich mich nur by doing einarbeiten. Und das fällt mir als asozialen Menschen immens schwer. Irgendwie sitz ich daheim aber auch auf dem Trockenen. So Inputmässig. Ob es den Studenen von heut, die daheim im remote-Study sitzen genauso geht? Wo sie sich die Themen im Eigenstudium beibringen müssen? Fehlt Euch genau wie mir der Austausch mit Gleichgesinnten? Bzw. Menschen, die sich mit denselben Themen befassen?

Denn mit meiner Mama kann ich halt schlecht über horizontale Verschieben des Arbeitsmarktes, Life-Balance oder Job-Rotation, Agilität, KI , Testautomatisierung und Co reden... Da kann ich höchtens über Fernsehsendungen reden. Selten über echte Menschen.

Ich hab jetzt einfach mal bei einem Unternehmen, das Autisten beschäftigt, nachgefragt, ob es möglich ist dort eine Arbeitstherapie remote zu machen. Mal sehen, was ich da als Antwort bekomme. Per mail halt. Der Standort spielt ja jetzt seit Corona nicht mehr so die grosse Rolle. Und ich brauche ein soziales Unternehmen, das auch sieht, wenn ich mich überfordere, weil ich dafür immer noch betriebsblind bin. Also eine Begleitung durch einen sozialen Menschen, Coach, Mentor oder wie immer Ihr das sehen wollt.

Ein Mann wär mir zwar lieber, aber inzwischen kann ich mir da auch eine Frau vorstellen, weil die im sozialen Bereich gefühlt für mich in meinem derzeitigem Umfeld, in der Überzahl sind.

Befeuert wurden diese neuen Ideen anscheinand von den Büchern die ich grad lese. Zieleinlauf, die Memoiren eines Biathleten. Der hat geschrieben, dass er seinen Weg auch individuell zu seinem Traum Profisportler zu werden , finden und gehen musste. Und er musste auch viele Niederlagen einstecken um daran zu wachsen.

Na gut, auf in die nächste Challenge. Ich hab also eine Mail geschickt und meinen Traum, da wieder in der IT mitmischen zu dürfen, auch an ein paar soziale Menschen kommuniziert. Vielleicht ergibt sich daraus was. Tue gutes und rede darüber heisst es ja. Ich bevorzuge es über meine Projekte zu berichten.

Das wär jetzt das, was ich als Traumziel hätte... eine neue Perspektive halt... man wird ja noch träumen dürfen, auch als Schwerbehinderter...

Das seltsame ist... ich arbeite daran mir ein soziales Netz zu knüpfen, auf meine Art und Weise... denn ich kann das nicht so, wie andere das machen. Ich kann das erst bei Bedarf anscheinend. Und es wär schon cool, wenn ich es mal hinbekommen könnte, dass die Bindung hält. Und nicht beim kleinsten Missverständnis, Dissonanz wieder zusammenbricht. Also ein aus Niederlagen gefestigtes und gebautes Beziehungsnetzwerk hätte ich gern. Ich arbeite daran.

Grad trifft mich das Thema, das mich grad am meisten interessiert. Es ist ein soziales...

How to create options?
Wie generiert man sich selbst neue Optionen, Offerten, Chancen, Möglichkeiten

Ich gebe die Frage in den Suchalgorithmus von google ein und bekomme Videos zum Thema trading, Börse angezeigt. Ebenso bei Amazon.

Okay, ich muss also erstmal Geld investieren. Und da Geld und Zeit identisch sind, ist es Zeit.

Ich investiere also erstmal Zeit in Recherche und Ideenfindung. Wobei ich einfach alles mögliche lese. Unzielgerichtet... Biographien von Sportlern z.B. und dann lass ich das ganze mal inkubieren... rühr nochmal rum. Verzweiflung treibt mich, weil mir daheim die Decke auf den Kopf fällt und ich sehr gerne was daran ändern möchte. Also besteht auch eine gewisse Not und damit Notwendigkeit.

Ich hätte mir gerne ein kleines Manual , eine Anleitung , Ratgeber zu dem Thema gewünscht. Wie machst Du das? Auch das würd ich jetzt gerne jemanden in meinem Alter fragen, aber es steht mir leider keiner zur Verfügung. Meine zwei Schwerbehinderten brauch ich zu diesem Thema auch nicht fragen. Weil ich aktuelle Techniken brauche, die in den aktuellen Zeiten funktionieren. Also mit Corona.

Und die Möglichkeiten meiner Mama hab ich ja schon ausprobiert. Einfach hingehen und fragen. Das geht halt nur, wenn Du auch was passendes findest und daran scheitern ja auch Praktiums in Coronazeiten.

Turnkey investing poppt auch auf. Ja klar, will ich einen spillover, tippover-Effekt. Ich will ja was an der aktuellen Situation verändern und mir wieder eine neue Perspektive schaffen. Etwas worauf ich mich freuen und wo ich mich herausfordern kann. Etwas, was mir Struktur , Halt und eine Möglichkeit gibt, mich fort- und weiterzubilden und weiterzuentwickeln.

Ich lande noch bei Wie werde ich reich? und storytelling techniques und beim Kritzelkratzelbuch. Okay, Skizzenbuch hatten wir schon. Und Storytelling mach ich ja hier schon die ganze Zeit.

Also gut, mangels Interaktionspartner kann ich also nur analysieren, wie ich es grade gemacht habe. Ich hab meine Frage in zwei Foren gepostet und einige Menschen, die ich kenne angemailt. Und eine Firma, bei der ich mich mal vorgestellt hatte. Ich knüpfe also an bestehende Kontakte an bzw. versuche sie zu reanimieren.

Ich erzähle und funke also auf allen Kanälen auch hier auf der Website, was ich mir wünschen tu, was ich suche. Ich gebe also eine Stellensuchanzeige auf. Auf meine Art und Weise.

Derweil frage ich den ein oder anderen Kontakt auch, in welche Themenbereiche er sich IT-mässig grad einarbeitet. Vielleicht hab ich Lust drauf, dort mit ein- und abzutauchen und so eine Basis für einen gemeinsamen Wissenstransfer und Growth from knowledge aufzubauen. Keine Ahnung, ob das funktioniert. Aber recherchieren kann ich gut. Und Querverbindungen erkennen, das kann ich auch ganz gut. Denk ich mal.

Ich starte also wieder mal Sozialexperimente. Und sehe dann, was dabei rum kommt. Ich bin auf die Antworten gespannt. So erzeuge ich Neugier und Vorfreude. Hoffnung also... das geht auch Selfinduced und selfintroduced. Allerdings halt nur im Zusammenspiel mit anderen. Im social Networking. Und ich versuch das halt auf pragmatische, praktische Art und Weise zu nutzen. Sozial intelligent halt, würd ich mal meinen. Genau mein Themengebiet. D.h. ich lerne aktuell anhand von Sozialexperimenten wieder neues auf den Themengebieten hinzu, die mich ja eh brennend interessieren. Die meine Leidenschaften sind.

Jetzt erzeuge ich mir eine Art Hangon-Prozess. Stay tuned, To be continued effect wie bei Fernsehserien und Strassenfegern. Ehemals wurden sie so genannt.

Jetzt wär es schon mal spannend sich mit Berufspraktikumssuchenden auszutauschen. Was ihre Erfahrungen so sind. Zur Ideengenerierung. Meinen Weg muss ich allerdings selber gehen. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst, denn ich entscheide, was meine nächsten Schritte sind. Das tu ich adhoc und impulsiv. Anders könnt ich mich nicht überwinden. Denn hinterher bekomm ich Muffensausen vor der eigenen Courage. Mut ist also auch ein Impuls voranzukommen. Ein Ziel einen Traum zu erreichen.

Ich möchte keine Lösung von der Stange. Ich möcht mir da selber was auf den Leib schneidern. Tailormade sozusagen. Denn ich weiss inzwischen , was ich suche und was ich brauche. Je besser ich das kommunizieren kann und auf je mehr Kanälen ich dies tue, desto höher sollte meine Chance sein, etwas zu finden. Wir werden sehen.

Das heisst aber nicht, dass ich was vorgefertigtes im Sinn habe. Sondern auch versuchen muss, offen für Kompromisse zu sein. Über Änderungen und unerwartete Wendungen erstmal nachdenken zu lernen, anstatt gleich im No-Reflex eine Chance von vornherein auszuschliessen. Das Negotiating die Chance zu sehen und zu erarbeiten, geht dann erst los. Und soweit bin ich bisher noch nicht gekommen. Naja gut, doch mit den Sozialprofis schon. Aber in der Arbeitswelt ist mir das noch nicht gelungen.

Ich hätte mir jetzt gern ein Buch zu dem Thema bestellt... schade , ich finde keins. Aber vielleicht hab ich die Suchparameter noch nicht optimal konfiguriert... ich lass das mal sacken.

Vielleicht bringt mich das Buch zum Thema Mut oder How to become a people magnet weiter... Ich hangle mich von Ratgeber zu Ratgeber. Weil mir leider direkte Ansprechpartner in meinem Umfeld von den sozialen Profis fehlen. Vielleicht kann ich mir das ja auch noch irgendwie selberstricken. Cool fänd ich mich auch mal mit einem Menschen auszutauschen, der ebenfalls Probleme bei der Zielsuche und Zielfindung hat. Nur, wo find ich so jemanden. Der müsste halt auch mal von sich und seinen aktuellen Projekten und Problemen und Zielen erzählen. Nur so funktioniert das. Im Austausch.

Fachrichtung wär mir schnuppe, denn ich finde immer irgendwo einen Anknüpfungspunkt und einen Aha-Effekt. Dafür bin ich prädestiniert... das kann ich, denk ich mal...

Stay tuned... Infinito..

Dienstag
Jetzt weiss ich wonach ich googeln hätte sollen... Nach creating ideas... ;-)
Hier ist noch ein interessantes Video.

Hm... wär so eine Art Plattform wo schwerbehinderte Menschen wie ich einen Arbeitgeber nach bestimmten Rahmenbedingungen finden könnten, nicht auch ne Marktlücke? Oder gibt es das schon?

Auf meine Frage hab ich bei facebook und im Onlineforum Antworten bekommen. Ich werd mich dann morgen mal mit der Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst beraten wie ich das ganze jetzt angehen soll. Ich will ja nix komplizierter machen als es ohnehin schon ist.

Donnerstag
Mich beschäftigt zur Zeit das Thema Kultur, also die eigene. Das was mich ausmacht und die eigene Identität. Und wie wandelbar sie ist. Bzw. dass auch Dinge bleiben müssen. Wenigstens vorübergehend. Das, was ich mag. Und ich stell fest, dass das nicht in Stein gemeisselt ist, sondern auch von der Kultur anderer Menschen abhängt. Und damit interagiert.

Mit Kultur ist ja auch Deine direkte Umgebung mit der Du interagierst gemeint. Aber auch impulsive Dinge, die Du tust. Deine Nachbarschaft. Menschen, die Dich auf Deinem Lebensweg begleiten.

z.B. Lieblingssendungen am Fernsehen. Da muss ich ja auch das nehmen, was es so gibt und wenn meine Lieblingsserie eingestellt wird, dann hab ich zwar noch Ausweichmöglichkeiten, dass ich sie auf DVD anschauen kann, aber im Grossen und Ganzen werde ich mich auch wieder auf das aktuelle Programm, auf das, was grad da ist, einlassen.

Lieblingsessen. Teewurst mochte ich mal als Kind sehr gern. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich einfach genug davon. Heute kann ich sie nicht mehr sehen.

Was macht Dich aus? Wie gehst Du mit Menschen um? Wie gehst Du mit Widersprüchen und widersprüchlichen, schwierigen Menschen um? Siehst Du das als Herausforderung? Oder nervt Dich das? Oder ist das wie bei mir kontextabhängig...?

In einem Online-Magazin find ich zu dem Thema Ikigei. Da geht es auch darum mal drüber nachzudenken, wer man ist und was man gern tut.
Es geht darum zu sich selbst finden, finden, was einen begeistert... Was macht mir am meisten Freude? Gefühl von Zufriedenheit. Man tut das, was man gerne tut und lässt sich nicht einschränken von Behinderungen.

Definierst Du Dich nur durch Deine Arbeit? Oder hast Du noch was anderes? Ist Identität gleich Kultur? Also Culture? Geht beides nicht fliessend ineinander über? Durch das, was Du denkst, wie Du denkst, aber hauptsächlich dadurch was Du tust und sagst? Wie Du Dich verhältst? Auch gegenüber Menschen, die anders als Du sind, die Dich herausfordern, challengen...

Vielleicht macht es mir deshalb auch Spass hi und da mal einen Menschen und dessen Menschenbild herauszufordern und in Frage zu stellen. Ich glaub schon ;-)
Vielleicht ist das, was unsere Zeit spannend macht, dass an unseren Identitäten , an unserer Kultur gekratzt wird... Und vielleicht ist genau das, das, was es so schwer macht, offen zu sein, weil es jetzt darum geht sich selbst immer wieder neu in Frage zu stellen und nicht nur die Themen und Umstände um uns herum.

Das ist aber irgendwie auch die logistische Folge unserer Zeit. Denn wenn wir immer mehr Dinge in Frage stellen, immer öfter am Status Quo zweifeln, dann ist der ja auch mit uns verbunden und mit den Menschen um uns herum, weil er ja daraus besteht. In Wechselbeziehung. Also landen wir am Ende oder am Anfang oder irgendwo dazwischen bei uns selbst.

Ist es resilient, wenn ich mich immer wieder selbst in Frage stellen und immer wieder neu erfinden kann? Und muss ich das nicht sowieso? Weil sich ständig Dinge und Menschen um mich herum verändern. Scho, gell?!?

Das finde ich jedenfalls am interessantesten. Wie man selber mit Herausforderungen und herausfordernden Menschen umgeht.

In einer Bürgervorlesung ging es um Studien und wie sie ablaufen. Und dabei kam auch eine Studie zur Einstellung zu Präventionen zur Sprache. Dass in Deutschland die Leut eher ungern zur Prävention gehen. Der Vortrager hätte es aber gern gesehen, dass sie mehr Leute nutzen. So möchte er also gern die Welt besser machen. Das ist also sein Vermächtnis.

Was ich etwas komisch finde, ist dass sich keiner auf den offenen Dialog mit Neugier einlässt und mal fragt, sag amol, warum machst Du das denn so? Also interaktiv und individuell das Thema mal zu betrachten. Das ist nämlich mordsmässig spannend!

Mir wär das einfach zuviel. Ich geh dahin, wo mich der Hausarzt hinschickt und wovon ich auch überzeugt bin. Ich kann es nicht allen recht machen. Und ich will es inzwischen auch nimmer. Glaubt mir, ich hab es versucht. Und es ist nicht gut ausgegangen.

Statt am Ende zu lernen, dass jeder für sich wahrscheinlich denkt, ich bin der Depp, gibt es die Option sich auf den anderen einzulassen. Sowas wünsch ich mir. Und das scheint derzeit in meinem Umfeld, meiner Umgebungskultur auch immer mehr zu funktionieren. Ich versuch im Gegenzug genauso zu handeln. Proaktiv. Wenn ich das kann, also im Rahmen meiner Möglichkeiten. Das passt schon so.

Ewig dozierenden Autoritäten kann ich nur zuhören, wenn es mich interessiert. Das Thema. Der Vorträger wird erst mit dem Thema für mich interessant und mit seiner Sicht der Dinge. Das finde ich dann wieder spannend. Also deswegen fand ich auch den Bürgervortrag interessant. Denn ehrlich gesagt, hat mich das Ursprungsthema Studien nicht interessiert. Aber die Abbiege zur Studie zur Vorsorge das ist dann wieder ein Thema das polarisiert.

Wenn jetzt jeder zur Vorsorge gehen würde, würde er dann auch einen Termin bekommen? Weil das Gesundheitssystem ist doch eh am Limit. Würde das dann nicht denn Fachkräftemangel und Co noch verschlimmern? So wie es derzeit ist, ist es das Ergebnis des aktuellen Handeln und Nichthandelns und dessen Interaktion, Wechsel- und Nebenwirkung auf in und umeinander. Allerdings auch die Grundlage. Und wir stehen mit ihm auch in Wechsel- und Nebenwirkung in diversen Dimensionen. Systemdenken halt...

Jeder macht wie er denkt. Du doch auch. Und das ergibt dann etwas. Und das beeinflusst uns wiederum und unser Denken und das weitere Handeln. Das ist dann wiederum wie Systeme gegenseitig miteinander in Wechselbeziehung stehen. Faszinierend.

Es gab einen Photopholtaik-Wettbewerb. Allerdings anscheinend nicht ala Jugend forscht sondern zwischen den umliegenden Gemeinden. Wer mehr grüne Energie erzeugt. Das Plakat ist mir zwar aufgefallen, aber eine Frage zu dem Thema hat sich jetzt erst ergeben.

Sagt amol geht es denn vielleicht, dass mer anstatt mehr Fläche für Windkraft auszuweisen, nicht vielleicht die bestehenden Windkraftanlagen updated und z.B. mit Photopholtaikfolie oder ähnlichem verkleidet, so dass sie nicht nur zur Windenergie- sondern auch Sonnenenergiegewinnung genutzt werden könnten? So als Synergieeffekt. Und gibt es diesbezüglich auch schon Ideen?

Die Frage liess mich nicht mehr los und so habe ich auf der Photopholtaikwettbewerbsseite halt mal an die e-mail-Adresse dort diese Frage hingemailt. Gestern. Und die Antwort hab ich schon heute bekommen.

Hier ist sie.
"theoretisch / technisch wäre das möglich. Siehe auch dieses Beispiel: https://elektro.at/2020/09/04/energie-burgenland-kombiniert-wind-und-solarenergie-auf-einem-windrad/
Nachträglich ist das allerdings sehr teuer. Daher wird das keiner machen, da es nicht wirtschaftlich wäre.
Somit müssten die Windräder als gleich bei der Produktion mit Solarmodulen ausgestattet werden.
Bei neuen Anlagen könnte man das also sicher anregen. .... Wenn es denn mal neue Anlagen bei uns gäbe ...."

Hm... billiger würde es doch werden, wenn die Nachfrage danach steigen würde. So wie bei den Bio- und Veganprodukten z.B.. Erst leisten sich das Menschen, die es sich leisten können und je höher die Nachfrage dann wird, desto mehr rentiert sich die Herstellung. Bis die Discounter auch auf den Zug aufspringen. Ob das dann bei obiger Technik auch so passieren wird? Kommt halt drauf an, ob sie bei neuen Anlagen zum Einsatz kommt. Ob die Idee sich durchsetzen kann. Lasst uns das mal beobachten.

Grad eine e-mail von jemandem bekommen, der für mich mitdenkt. Ich hatte schon diverse male wegen einer Auskunft per Mail angefragt. Aber immer noch keine Antwort bekommen. Wenn ich eine Antwort bekäme, würde das auch dem Empfänger Arbeit ersparen. Weil er aber viel zu tun hat, kommt er nicht zum Antworten.

So... dann überlegst Du auch nicht lang, wenn Du diese Antwort unbedingt brauchst und hakst halt immer wieder nach. So generiere ich noch mehr Arbeit für den Empfänger. Und erhöhe so den Arbeitsdruck und die Arbeitslast. Weil ich nicht anders kann. Weil ja auch auf mir eine Art Druck lastet, der von aussen erzeugt wird. Nämlich von der Empfängerseite.

Weil ich keine Antwort trotz mehrfacher Nachfrage bekommen habe, hab ich schon befürchtet, dass der Empfänger vielleicht gar nicht mehr da bzw. für mich zuständig ist. Und habe jetzt bei einer Teamassistentin, die ich kenne, nachgefragt. Und sie hat sich jetzt um die Sache gekümmert. Und sie macht das mit dem Handshake! Sie schreibt mir einfach, ich hab mich jetzt drum gekümmert und Du solltest hoffentlich bald eine Antwort bekommen.

Ich glaube, was schlimme Arbeitslast und Druck weiter verdichtet, sind fehlende Handshakes. Denn ich kann ja auch kurz den aktuellen Stand feedbacken. Also ich muss das erst noch herausfinden, ich melde mich bis zum, spätestens bis ... Also dass ich dann einfach Klarheit habe. Dann hätte ich auch nicht weiter nachgefragt und auch nicht den involvierten Personenkreis erweitern müssen.

Ich bin für ihre Rückmeldung so dankbar, dass ich zurückzwitschere... Du bist ein Schatz! Und ich mein es auch so!

Heut gibt es zum Thema Widerspruch und Culture Clash (ist beides dasselbe Prinzip) mal einen Comic :)
Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Widerspruechli

Samstag
Soderla hab zwei so Netzteile gemacht. Hab schon in der Kreativwerkstatt viel Lob dafür bekommen. Jetzt will ich die zwei mal in dem Selbermachladen vorbeibringen und mir ein Fach mieten und gucken, was dabei herauskommt. Das wird mein nächstes Abenteuer. Mal sehen, was passiert. Auch ein Sozialexperiment.

Hier sind die zwei Netzteile.
NetWorks nenn ich sie :)
Die funktionieren nämlich :)

Weil ich enorme Schwierigkeiten damit habe.
Bei mir ist das eher fränkisch eine Art "ned working" Also es funzt ned. :)

War des scho immer so, dass einem die Leut weder richtig zugehört noch richtig gelesen hamm, was ich schreib und auch was sie schreiben tun? Mir kommt es so vor als wärn alle Leut mit ihre Gedanken ständig woanders. Ich finde die Welt immer verwirrender, weil ich wirre oder gar keine Antworten bekomme. Und dann muss ich immer wieder nachfragen und erzeuge noch mehr Arbeitslast und Zeitverknappung. Und meine Zeit wird ja auch dabei verknappt. Also ich find das immer schön, wenn andere Menschen meine Zeit wertschätzen und sie mir ned stehlen. Ich wüsst ja wie mer die sparen könnt. Sich einfach mal für die Sach Zeit nehmen, mit der man sich grad befassen tut. :)

Netzteil

Netzteil

Ich persönlich bin übrigens davon überzeugt, dass Du alles verkaufen kannst, was einen Regenbogen trägt. Das sind nämlich wie der Regenbogen Highlights. Und die machen das Leben schön! Wow! Wuff! Miau! ;)

Auticon bietet leider keine Arbeitstherapie an. Da hab ich jetzt Rückmeldung per mail bekommen. Und per Remote von Höchstadt aus arbeiten geht auch nicht. Da musst Du nach München oder Frankfurt ziehen. Weil es kein 100 Prozent Remotearbeitsplatz ist. Und meine Schwerbehinderten-WG kann ich ja nicht im Stich lassen. Das ist alles was ich hab.

Also scheidet das aufgrund meiner Rahmenbedingungen schon mal aus. Weil ich meine Schwerbehinderten-WG nicht allein lassen kann. Schade. Ich hab jetzt aber noch nachgefragt, ob sie Firmen kennen, wo jemand wie ich in der IT arbeiten kann. Das hat mir jemand aus dem Facebook-Forum geraten. Sie mal zu fragen, ob sie andere Firmen kennen, die da infrage kommen. Mal sehen, ob das wieder eine Sackgasse ist.

Das muss auch nix schlechtes sein. Denn so ergibt sich dann der Weg, den ich gehen kann. Unter Ausschluss der Optionen, die nicht zu meinen Rahmenbedingungen passen. Als Schwerbehinderter musst Du also noch flexibler sein als ein Normalo? Komisch... Ich kann das nicht. Ich brauchs diesmal genau andersrum. Schön, dass ich mir dessen hier so bewusst werden kann.

Also ich geh mal davon aus, dass das meiste eh rausfällt, aufgrund der Rahmenbedingungen und dann bleibt eh nur ein was über. Und wenn gar nix über bleibt, dann wird sich irgendwas ergeben und wie ich die Dinge kenne, werd ich mir das bis dahin, bis ich das sehen kann, selber zusammengebastelt haben. Das war bisher schon immer so.

Sonst müsst mir mal irgendjemand den halben Weg entgegekommen. Und da seh ich noch nicht soviel. Allerdings kann ich mich jetzt über das wenige freuen, das da daherkommen tut.

Wär halt schade, wenn ich der IT dann ganz den Rücken kehren müsste, weil sich nix ergibt. Schad um die Erfahrungen. Ehrenamtlich als ITler in einer normalen Firma ein paar Stunden zu arbeiten. Warum geht sowas denn nicht? Mir geht es ja gar ned um das Geld sondern um eine Tätigkeit, die Spass machen tut.

Was ich verwirrend in der Antwortmail fand, war, dass sie aufgelistet haben, was sie alles nicht anbieten. Anstatt, dass, was sie anbieten. Ich hätt das andersrum gemacht. Das klingt nämlich irgendwie zumindest für mich gefühlt ermutigender.

Ausserdem hab ich eine Einladung bekommen, für eine Aktivierungsgruppe. Was immer das ist. Das werde ich dann halt rausbekommen, wenn ich hingehe. Mein nächstes kleines Abenteuer.

Aber im Brief ist entweder das Datum oder der Tag falsch. Das ist mir gleich aufgefallen. Montag der 18.03. ist nämlich ein Freitag. Also bin ich mal wieder verwirrt. Muss ich mal nachfragen. Das will ich am Montag mal per Telefon machen. Auch wenn mir das schwer fällt.

Noch mehr Dinge, die schieflaufen... komisch... Also ich hab jetzt mal zwei Mails an Einrichtungen geschickt, mit der Frage ob ich dort Arbeitstherapie machen kann und jetzt hab ich eine Antwort ohne Antwort bekommen. Also als Antwort kam meine Mail einfach wieder zurück vom Absender. Ohne jeglichen Kommentar.

Ich kurz überlegt, was ich jetzt damit machen soll. Weil ich das sehr verwirrend und anstrengend finde. Jetzt hab ich einfach kurz und impulsiv das hier zurückgeschrieben. Wieder so ein Sozialexperiment.

"Hm...
ich bin jetzt etwas verwirrt. Noch mehr als sonst.
Sie sind wohl versehentlich auf den Antwortbutton gekommen.
Vielen Dank schon mal, dass Sie sich die Zeit genommen haben und die Mail gelesen haben."

Eine Freundin hat mich per Facebook-Erinnerung , ich wusste nicht, dass es sowas gibt, aber ich lerne ja täglich neues über soziale Dinge und soziale Medien dazu, gebeten, das hier mal an meine Pinnwand zu posten.
Also mach ich das mal.

"Burn-Out, Depression, Angst, Panikattacken sind KEIN Zeichen von Schwäche. Es sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat stark zu sein."

Nach einem ernsten Thema folgt nun im Widerspruch dazu Kommentarwesen zum Comic Widersprüchli.
"Ich liebe witzige Oxymorons:
'Spontanität will gut überlegt sein.'
oder Personalfragebogen:
'Können Sie sich leicht entscheiden? a) ja b) nein' - 'a) ! ... oder doch b) ?'
(ist wohl aus einem Dilbert-Comic, den ich nur leider nicht wiederfinden kann)"

Antwort darauf..
"Nicht aufgeben! Vielleicht findest Du ja doch noch was ..."

Das find ich lustig! Wieder lauter Sozialexperimente. Willkommen in meiner Welt!

Noch eine Sackgasse... ehrenamtlich wollt ich ja gern an einer Homepage des Sportvereins mitarbeiten. Dann hätt ich vielleicht die Möglichkeit dort meine IT-Kenntnisse etwas aufzumöbeln und kreativ einzusetzen.

Leider hab ich jetzt von Dritten erfahren, dass dort wohl der Pächter abgesprungen ist. Anscheinend hamms da etz andere Probleme. Ich hätts trotzdem schön gefunden, dass direkt zu erfahren. Wo ich jetzt schon meine Freizeit angeboten hab. Aber anscheinend ist die nix wert. Oder hamm alle Leut soviel zu tun, dass sie gar nimmer zum Zuhören, aufmerksamen Lesen und aufmerksamen Antworten kommen.

Das ist mir auch bei Auticon aufgefallen. So konstruktiv in Richtung Lösungsfindung durch Abwägung beider Sichtweisen komm ich da nicht voran. Weil mir da auch keiner entgegenkommt. Ghört des so? War des scho immer so?

Hier ist noch ein Comic zu meiner aktuellen Stolperei durch die Bürokratie und das Sozialwesen...
Die Glaa aus ERH - Fortschritt

Hm... ob ich anstatt meine Kreativität für IT aufzuwenden und damit kreativ Probleme anderer Menschen zu lösen, sie für die eigene ABM-Beschaffung einsetzen kann? Also aus der Not geboren... ich brauch nämlich was zum Tun. Was schönes halt. Was Spass macht. Das wünsch ich mir.

Ob dann der Kreativladen so ne Art Greenwich Village ist? Ob ich da auch das ein oder andere menschliche Gesamtkunstwerk treffen und schätzenlernen kann? Sowas fänd ich spannend.

Denn Marktplätze sind ja der Ort wo sich Menschen gegenseitig inspirieren. Plattformen jeglicher Art halt. Ich würd gern erfahren, was andere für Projekte planen und welche Ideen sie herumspinnen. Vielleicht kann ich so Menschen zu einem gemeinsamen Gesamtkunstwerk multidimensionaler Art zu verweben. Im Projekt. Und wenn wir dann von Projekt zu Projekt hüpfen könnten und sich dabei wieder neue Anknüpfungspunkte ergeben, dann wäre ja auch das ein Perpetuum Mobile.

Also kurzum ich möchte gerne noch weitere Lebenskünstler und Gesamtkunstwerke, Originale treffen und mit ihnen meine Projekte teilen. In mehreren Dimensionen. Und ich tät mir wünschen, dass sie auch ihre Projektle mit mir teilen. Und vielleicht können wir dann aneinanderanknüpfen und uns im Greenwich Village Effekt in mehreren Dimensionen inspirieren und befeuern. Davon träume ich :)

Bisher bin ich dabei meistens auf Spassbremsen gestossen. Gibt es denn keine Menschen mehr, die noch Spass an dem haben, was sie machen? Wo versteckt Ihr Euch denn? Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wenn wir uns austauschen, dass wir uns gegenseitig einen kreativen Schub geben können. Gemeinsam sind wir stärker. Denn wir haben dann ein Ideennetzwerk. Und da will ich bitte hin!

Ach weil es das, was ich brauche, nicht von der Stange gibt. Mir geht das alles schon wieder viel zu langsam... ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch... Sagt amol, wo blebd Ihr denn?!? Huhu!?!

Komisch... Scho schräg... ich bin ein Autist und möcht zum Spezialisten für NetWorking werdn. Ob ich des hikriech? Ich arbeite daran... :)

Sonntag
Ich hab gefragt, ob die Welt auch für andere Menschen so wirr ist wie sie mir vorkommt und ob das nur mir so vorkommt, dass Kommunikation oft schiefgeht.

Diese Antwort habe ich daraufhin von einem Nicht-Autisten bekommen.
"Die 'Welt' ist schnelllebig und verwirrend - auch für 'uns' Richtig erkannt. Kommunikation geht oft schief. Ja."

Das tröstet mich irgendwie. Also anderen geht das auch nicht anders. Für andere ist das auch schwierig und anstrengend.

Heut bin ich mal durch meine alten Mails durchgegangen und hab mal geschaut, bei wem ich mich mal wieder melden könnte. Und dann hab ich einen kleinen Bring-mich-in-Erinnerungsmail-Marathon gestartet und über meine aktuellen Projektle berichtet und Bilder angehängt. Und hab auch nach den Projektlein der Empfänger gefragt. Nun bin ich gespannt, ob was zurückkommen tut.

Zu dem Comic mit dem nach vorne schauen, kamen ein paar lustige Kommentare.

"und wenn es von der Natur her vorgesehen wäre, dann hätten wir hinten Augen."
"Macht Sinn"
"Oh ja. Aber manchmal sollte man sich doch umdrehen. Mein weiß ja nie, wer einem folgt"
"Man kann ja auch mal anhalten, um ihn Ruhe zurückzuschauen"

Rückschau... zur Datenanalyse und dann kannst Du das Geschehen kommentieren. Aus Deiner Sicht. Und wenn ein anderer noch seine Sicht dazugibt, dann habt Ihr ein Kommentatorenduo und viel Spass beim Quatschen und Quatsch machen. Zwei Experten kombinieren ihr Wissen... ist das auch cloud computing?

Hm... man weiss nie wer einem folgt... das gibt mir irgendwie zu denken. Denn das weisst Du ja im Internet und in den sozialen Netzwerken und Plattformen auch nicht. Du kannst zwar bei google analytics die Anzahl der Besuche , früher gab es Guest-Counter zählen oder zählen lassen... aber wer Dir da folgen tut, das weisst Du nicht.

Habt Ihr Euch schon mal vorgestellt, dass Euren Kommentar jemand liest, den Ihr gut findet? Weil es ja nicht so ist, dass jeder Feedback geben mag. z.B. mit einem Like. Weil dann ist er nicht mehr anonym. Und es gibt ja auch gute Gründe anonym bleiben zu wollen.

Ich kommentier oder like, aus einem inneren Impuls heraus. Und ansonsten geniess ich schweigend. Wenn jeder immer seinen Senf dazugeben würde, ob dann das Internet aus allen Nähnten platzen würde? ;-)

Würde dann auch ein neues Paralleluniversum in einer anderen Dimension enstehen? Oder ist das schon da. Und keiner hat's gemerkt? Ich hab schon soviel über cloud computing gehört und kann mir immer noch nix drunter vorstellen. Vielleicht google ich das mal. Hm.. bei wikipedia steht da was von Bundling von Hardware und software... ist das dann dasselbe wie Clustering? Und Abrechnung derselben. Aber wie und wozu benutzt man das konkret? Nutze ich das schon irgendwo ohne es zu wissen... Hm...

Hm... also ich seh grad, dass die Leut Facebook jedenfalls da wo ich mich jetzt ein wenig heimisch fühle und eingenistet habe... und jetzt vorhab regelmässig auch meine Projektle und Comics zu posten, auch auf der Suche nach etwas sind bzw. etwas anbieten. Dann ist Facebook also eine Seek and Find Plattform. Also Suchanzeigen und Angebote, Offerten findest Du da.

Die Menschen helfen einander. Eine Helferlesplattform sozusagen. Sie suchen nach entlaufenen Haustieren und bekommen Infos und Rückmeldung dazu, wo sich ihr Stubentiger aufhalten könnte. Dann gibt es Gewerbetreibende, die ihre Angebote dort offerieren und Menschen, die Stellenangebote dort teilen. Es ist also eine Teilhabeplattform. So hab ich das noch nie gesehen. Soziale Teilhabe im Net Working. Und weil es das schon länger gibt, scheint es ja zu funktionieren... Jetzt post ich da auch ab und zu und schau was sich ergeben tut.

Wobei ich mich schon über den kleinsten Kommentar, Smiley oder irgendeine Art von freundlichem Feedback freuen tu. So die kleinen Highlights des Lebens halt. Ach so funktioniert das mit den sozialen Networkingplattformen. So hab ich das noch nie gesehen. Danke!

Soeben in einem anderen Forum den Link zum IFD bekommen. Da könnt ich auch mal hinschreiben und nach sozialen Arbeitgebern und IT fragen.

Kennt Ihr auch diese Tage?
An denen nix klappt. Erst bekommt Ihr die Neonröhre nicht eingehängt und dann den Fleischsalat ned auf...

Hab heut die Arbeitstherapie abbrechen müssen. War mir zuviel. Zu laut, zuviel Gewusel, zuviele Menschen...
Jetzt muss ich überlegen wie es weitergeht. Langsam gehen mir die Optionen aus.

Dafür haben mir aber einige soziale Menschen , die ich angemailt habe , geantwortet und ein paar Optionen geschickt. Vielleicht ist ja da doch noch was dabei, was für mich funktioniert.

Mal sehen, ob ich ein lonesome cowboy bleiben tu. Jedenfalls hab ich vor in der Holzgruppe auf ein Holzbrettchen Lucky Luke drauf zu brandmalern. Das ist ein Brotzeitbrettchen, das wir schon daheim hatten. Weil noch ein Trum mehr brauch ich ned. Dann mach ich was , was eh schon da ist , schön. Mal sehen, wie das wird.

Da das Holzbrettchen halb DIN A4 (ich glaub, das ist dann DIN A5) ist, das war doch das mit dem Hälfteln mit den DINAs... hab ich eine Lucky Luke DIN A4 Vorlage in Querformat ausgedruckt und jetzt passt es schon mal von der Groesse her. Kleine Lifehacks für zwischendurch ...

Derweil widder mal a Werbeinspirationscomic...
Die Glaa aus ERH - Der Werbespot

Wo sind all die Türen hin? Wo sind sie geblieeeheeben?
Grampf am morgen vertreibt Kummer und sorgen...

Hab gestern die Arbeitstherapie abbrechen müssen, weil das eine Reizüberflutung sondersgleichen mit Breakdown war. Ich hatte eine Hirnpanne. Andere hamm Reifenpannen...

Auf jeden Fall ist mir halt etz aufgfallen, dass dort halt auch die open space Philosophie herrschen tut. Also wie im Grossraumbüro halt auch. Da fehlt mir ein Rückzugsort. Türen halt. Die mer a amol zumachen kann.

Grad mit unserer Haushaltsfee rumgeblödelt... wo denn die Türen alle hin sin... Nach Türingen war dann unsere Antwort ... wo noch die Türn hingen...

Vermisst Ihr die Türen auch so wie mein autistisches Nervensystem?

Heut hat mich eine Bekannte zu einem Workshop zum Thema friendship eingeladen. Mal sehen, ob ich das dann nicht vergessen tu. Mit meinem Durcheinanderhirn.

Weil neugierig bin ich schon, was mer denn bei einem Freundschaftsworkshop so machen tut.

Hurra! Meine Steuererklärungsformulare in Papierform sind gestern auch gekommen. Wenn ich jetzt noch den Lohnsteuerzettel dazu bekomme, dann kann ich mit der Steuererklärung anfangen. Das wird noch dauern, weil der kommt nimmer in Papierform in analog und per Post sondern digital. Und da hast im Krankheitsfall auch keinen Zugriff mehr drauf, weil der in einer Software drinhängen tut.

Damit mach ich also dann der Personalabteilung wieder mehr Arbeit. Was früher automatisch ging, weil jeder die Post heim bekommen hat, landet jetzt als Sonderaufgabe obendrauf. Ghört des so? Und is des wirklich noch effizient? Ich weiss es nicht...

Zwei Job coaching Interviews hab ich noch. Eins per Telefon bei einer Inklusionsagentur und eins bei einem Anbieter für soziale Arbeit. Mal sehen, ob uns zusammen doch noch eine Lösung für mich einfallen tut. Ich bin halt ein komplexer Fall. Und brauch eine individuelle Lösungsfindung. Wir inkubieren noch...

Und was treibt Ihr und Euer Hirn heut noch so?

Hm... wie bekommt mer denn mit, was so interessantes hier los ist? Also unsere Haushaltsfee hat grad gemeint, von Facebook. Aber dafür muss ich ja erst die interessanten Menschen und deren Seiten kennen... das ist mir zuviel... bin ned amol mit Facebook kompatibel. Weil meinem Hirn das schon zu anstrengend ist.

Jetzt hat sie mir von einer kostenlosen ehrenamtlichen Stadtführung auf einer Facebookseite erzählt. Und den Termin und die Uhrzeit Treffpunkt am Marktplatz hab ich mir jetzt mal aufgeschrieben und in den Kalender eingetragen. Dann hab ich die Option dahinzugehen. Die Spenden kommen sozialen Projekten zugute.

Ach so.. solche Optionen und Offerten ergeben sich auch im direkten Kontakt, wenn ich drüber reden tu. Oder einfach sag, dass ich mit Fazebook ned zurecht komm...

Den Tipp von den Pferdecomics bzw. Cartoons von Emily Cole hab ich auch von unserer Haushaltsfee. Cool. Ob es von der Illustratorin auch ein Buch mit diesen Cartoons gibt? Schau mer mal bei google und Amazon... Mir gefällt ja dieser Hund von Ihr ganz gut.

Google analytics is besorgt um mei Website, weil die Schrift für Smartphone zu klein ist... Aber die Schrift hab ich doch für mich gewählt. Weil sie mir so gefällt... und weil ich das so brauchen tu... Gut, wenn ich noch schlechter seh, dann wird es mal Sinn machen das css auf der neues.htm durch Suchen und Ersetzen anzupassen. Also die font size... aber derzeit geht es grad noch... Dann musst ja noch mehr scrollen und da tut meine rechte Hand wieder mehr weh.

Jetzt kann ich mich also zwischen Augenzusammenkneifen und Scharfstellen und Schmerzen vom Scrollen entscheiden. Pest oder Cholera. Obwohl die is ja auch vorübergegangen.

Anklicken der Elemente ist auch zu eng beinander. Was ja die logistische Folge einer kleinen Schrift und deren Textlinks ist. Mit css könnte ich den Abstand auch vergrössern. Aber will ich das derzeit. Mit dem Klicken hab ich derzeit noch keine Probleme... weil ich einfach nicht soviele Links anklicke. Denn dann tut es einfach weh. und dann lass ich das. Ich mach oft rechtsklick und kopier den Link, weil das für mich Handschonenender ist.

Vielleicht klingt das für Dich wie eine faule Ausrede. Aber wenn Du mit allem und jedem schon überfordert bist und Dir alles über den Kopf wachsen tut, dann musst Du Dich halt aufs Wesentliche und Dringlichste konzentrieren.

Menschen, die bloss in ihrer Krankheit versumpfen und über dieselbe reden, tut mir überhaupt nicht gut. Deswegen versuch ich solche Menschen zukünftig zu meiden. Wir drei daheim können das ja auch nicht die ganze Zeit machen. Da wirst ja irr, wenn Du Dich da reinsteigern tust.

Gut ab und zu hab ich das auch. Aber irgendwann is auch wieder gut und dann steh ich halt wieder auf, wenn ich heulend in der Ecke gelegen habe und raff mich auf und versuche mich wieder an was neuem.

Das Sozial-Facebook-Experiment ist bei mir auch in die Binsen gegangen. Irgendwie is das alles nix für mich. Und so mache ich halt einfach so weiter wie immer. Aufrappeln und weiterrumpeln. Und das schöne in der Welt und das Skurile im Alltag sehen.

Eben hab ich wohl einen Freund enttäuscht, der mich schon in der schwerbehindertenwerkstatt gesehen hat. Naja, in der Holzgruppe hatt ich das ja irgendwie in klein. Und durfte dort auch mal neue Techniken ausprobieren, die mich auch interessiert haben. Und daran kann ich mein Herz erfreuen. :)

Hab vorhin noch das neue Brennprojektle , also die Vorlage und das Brotzeitbrettle unserer Haushaltshilfe gezeigt und sie hat geschmunzelt. Ich mag soziale Menschen. Die haben Galgenhumor und schicken einander lustige Tier- und Kindervideos. Weil damit hat sie mich aufgeheitert. Wir hamm ganz viel gelacht, obwohl es uns allen grad nicht so besonders gut gehen tut. Sellerie... c'est la vie ;-)

Und weiter geht's mit dem Bredouillen- und Schlaglochsuchgerät... drum suche, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch noch ein neues Schlagloch der Bredouille findet... schau mer mal, dann seng mer scho...

Irgendwie sind die Bredouillen und Schlaglöcher find ich, das was das Abenteuer Leben ausmachen tut. Also so seh ich das halt. Und wie siehst Du das? Hm...

Ich bin wieder ein wenig verwirrt von einer Mail... Da schickt jemand per Mail eine Einladung zu einem Aktivtag, also ein Aufruf an Vereine und soziale Menschen da doch bitte mitzuwirken. Ehrenamtlich. Sie bittet also um die Freizeit von anderen Menschen. Gleichzeitig erschwert sie aber den Lesern den Zugang zu den Informationen, weil sie die genauen Infos in ein angehängtes Worddoc einbaut. Anstatt es direkt in den Betreff und in den Mailtext reinzuschreiben. Was ist denn bitte der Vorteil davon?

Es kostet viel mehr Zeit. Für sie bei der Erstellung der Mail und dem Anhängen des Dokuments und auch den Leser, denn er hat die entsprechende Info nicht auf den ersten Blick ersichtlich, was eine enorme Zeitersparnis wäre.

Das summiert sich. Also kleine Zeiteinaufwände summieren sich dann in der Gesamtsumme (die Summe aller Details ergibt auch ein seehr grosses Ganzes!!!). Da ist die Dame doch sehr verschwenderisch und ineffizient mit ihrer eigenen Freizeit und der der Leser, also der Zielgruppe. Warum lassen wir uns das denn alle gefallen? Ich hab schon einmal in einer Mail daraufhingewiesen. Auf dieses Dilemma. Leider kam keinerlei Reaktion. Das ganze in einer Schmerzgruppe, wo jeder klick mehr zu enormen Schmerzen führt. Das finde ich nicht besonders rücksichtsvoll...

Hm... so ganz hört mir auch niemand zu. Soziale Angebote und Ideen, die ich bekomme passen langsam immer weniger zu meinen Rahmenbedingungen an denen ich leider nix ändern kann. Das ist schon komisch. Ich investier immer mehr Zeit in die Beziehung und die Ideen passen immer weniger zu mir und meiner Gesamtsituation. Woran liegt das denn? Denn das kostet auch immer mehr Energie, wenn Du immer weitere Kreise und die falschen Schlüsse ziehst.

Das ist nicht energieeffizient. Komisch... gut, wenigstens kann ich sowas inzwischen erkennen. Dann bin ich mal gespannt zu welchen Schlussfolgerungen und Lösungen mein Hirn kommen muss... weil zwangsläufig muss es sich ja wieder was kosten- und energiesparendes ausdenken. Das inkubiert noch...

Vielleicht finde ich weitere Ursachen durch den Beziehungsworkshop. Weil ich dann einen Einblick bekomme, wie soziale Menschen denken. Dann kann ich das vielleicht auch noch lernen. Ich arbeite daran.

Inzwischen tun mir ja die Leut im sozialen Bereich leid, weil die ja auch denselben Open Office Druck haben wie im Grossraumbüro. Und auch deren Arbeitslast bei sinkendem Personal und hohem Krankheitsstand immer weiter zunehmen tut. Das Deadlock kenn ich. Unsere Datenbank hatte das auch. Und ich kenn es ja auch von meinem Hirn. Denn eine Psychose ist der kreative Lösungsversuch eines Deadlocks. Soderla für Deadlock ist mir grad kein passender Begriff eingefallen, deswegen hab ich mal nach einer Übersetzung gegoogelt. Alos das ist ein gegenseitiges Sperren, Verklemmung oder Systemblockade. Also sind wir wieder beim System thinking angelangt. Wir leben also in einer Systemblockade. Und das macht unser Leben so spannend und abenteuerlustig und galgenhumorig. Faszinierend!

Die einzige Lösung selber aus dem Deadlock herauszukommen, ist sich Zeit zu nehmen und Zeit zu sparen... je nach Bauchgefühl. Intuitiv halt. Taktik ist das. Die kommt nämlich aus dem Bauchgefühl und dem nachzugehen dazu braucht mer Mut oder auch Verzweiflung oder keine andere Wahl je nach Umfeld und Gesamtsituation.

Das ist übrigens nix neues. Das war schon immer so. Und das wird auch immer so bleiben, weil das was urmenschliches und natürliches ist. Der Evolutionseffekt halt. So funktioniert Adaption und Selektion. Wobei ich Selektion als Entscheidungsfindung deklarieren würde. In diesem Zusammenhang. Oder auch Inkubation. Je nach Situation oder Kontext halt... oder wie Ihr das halt so individuell auf Eure Weise machen tut. Das ist vollkommen natürlich. Aber Du hast es selber in der Hand wie Du die Dinge sehen magst. So grossteilig... durch die vielen Einzeldecisions halt... die in der Summe das grosse Ganze Deines Lebens ergeben...

So kannst Du Dich immer wieder neu entscheiden ob Du Trübsal blasen magst oder auf der Party des Lebens zu tanzen... ;-) Die Wendungen des Lebens sind der Dreh und Angelpunkt. :)

Prozessorientierung...
Hab von unserer Sozialexpertin (der Leiterin der Holzgruppe) die Info bekommen, dass Beziehungen long-term Geschichten sind. Also sie wachsen als zarte Pflänzchen langsam vor sich hin. Und man muss sie hegen und pflegen und gut giessen und ein bisschen düngen hi und da mit einer Extraportion Liebe schadet nicht.

Ich hab sie nämlich gefragt, woran der Spass in dieser Beziehungspflege besteht. Sie hat gemeint, dass Du in jedem Lächeln, dem offener werden Deines Gegenübers, dem immer vertrauter miteinander werden, in den Stärken des anderen erkennen, der Spass liegt. Auch darin, dass eine Gesprächsführung wie beim Federballspiel, dass man aus Spass spielt, hin und her geht. Also es geht dann dabei darum, je länger je lieber. Und dabei kommt dann so ein Spassgefühl auf.

Du siehst es auch, dass der andere mal zum Tischkickerspielen ja sagt und es trotz seiner mangelnden Hand-Augenkoordination probiert. Ich fand das sehr spannend und ich hatte ein Erfolgserlebnis dabei. Ich hab das erste Tor geschossen. Wir haben dann aber trotzdem 3:10 verloren. Das ist nicht so meins. Mir ist das auch zu laut und zu nah. Aber es war ein schönes kleines Highlight und mit den Frauen aus der Holzgruppe, die ruhiger sind als die Menschen in der Arbeitstherapie, da ging das auch.

Es liegt also auch an dem Umfeld, ob das dann in dem Moment für Dich passen tut, ob Du aus Dir herausgehen magst. Das ist jetzt meine Sicht, weil ich das mit dem Kickern ja gestern mal geschafft habe. Das war irgendwie ein sehr schönes weil auch neues Erlebnis für mich. Ich verarbeite noch nach.

Jetzt will ich noch Bücher zum Thema prozessorientierte Beziehungsgestaltung und prozessorientierte Softwareentwicklung besorgen, um an den Schnittstellen anknüpfen zu können. Denn beides ist ja dasselbe Prinzip. Was ich auch schon bei meiner CRPS-Odyssee angewendet habe. Man weiss nie was dabei herauskommt. Und mein Ziel ein salutogenisisches Umfeld für mich zu finden und mitzugestalten das hab ich ja immer noch. Das ist auch eine Beziehungseschichte. Ich arbeite daran.

Ich hatte bei der Holzgruppe noch Lust drauf Lucky Luke und Jolly Jumper auf unser altes Brotzeitbrettla zu bannen. Ich hab das Brettla gepimpt.

Das Brotzeitbrettla mit Brandmalerei

Apropos bannen... da gab es gestern noch viel Aufregung... ganz verstanden hab ich das Problem immer noch nicht... Aber es war so, dass ich für eine Freundin eine Auftragsarbeit gemacht habe. Und den hat sie auf einen Flyer gedruckt. Der wurde dann in Briefkästen verteilt. Leider hat die Aktion vergessen ihren Namen draufzudrucken, wozu sie wohl verpflichtet gewesen wäre. Aber das musst Du ja erstmal herausfinden, wenn Du das zum allerersten mal machen tust. Also jetzt wissen sie es.

Ein besorgter Bürger oder Bürgerin hat dann weil unter dem Bild mein Copyrightzeichen mit meinem Namen stand , mich als Urheber des Flugblattes identifiziert und mich gegoogelt und bei der Zeitung angerufen. Der Zeitungsreporter hat mich dann gestern angerufen.

Auf der Website der Stadt ist er dann bei den Corona-Comics, die ich ja gemacht habe um Menschen zum Schmunzeln zu bringen und so die Not zu lindern, gestossen. Und jetzt wird "die Stadt" verdächtigt mit der Sache was zu tun zu haben, weil meine Bilder sowohl auf der Stadtseite als auch auf dem Flyer sind. Dabei hat das eine mit dem anderen gar nix zu tun.

Da seht Ihr mal wie man in einer Bredouille landen kann. Einfach so. Nur weil man sein Bestes gibt und seine Arbeit machen tut und sich in die Gemeinschaft einbringen möchte.

Ihr seht darin aber auch die Absurdität und Skurrilität und damit wieder die Komik dieser Geschichte. Ich hoffe, Ihr könnt drüber schmunzeln. Weil meine Mama hat sehr darüber gelacht, dass ich jetzt bald ein Geächteter sein werde. Wie Robin Hood. Das find ich irgendwie cool ;-)
Ob ich noch einen Bruder Tuck dazu finde? Oder eine Mariann?

Ich hab das mit dem Auftrag dem Reporter auch so erklärt und dann meiner Freundin Bescheid gegeben, dass sie sich bei dem Reporter melden und die Verwirrung aufklären kann. Also auch da hab ich mein Bestes getan. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ob ich mich noch im Städtle zeigen darf... Wenn ich wüsst, wann der Artikel erscheint, könnt ich mir das ja mal durchlesen, was dabei herausgekommen ist. Weil das schon interessant ist, ob er uns verstanden hat oder noch mehr Verwirrung erzeugt und noch mehr Menschen in die Bredouille bringen tut.

Ob hier das Medieren funktioniert hat? Oder tobt jetzt der Sturm im Goldfischglas? Und ob irgendwann alle Beteiligten über die Sache schmunzeln können?

Meine Mama findet jedenfalls, dass es mit mir nie langweilig wird.

Die Bücher, die ich mir jetzt zur Prozessorientierung bestellt hab, sind die zwei.
Software Engineering: Architektur-Design und Prozessorientierung von Pomberger, Gustav,Pree, Wolfgang und
Prozess-Orientierung von Anthropologie: Verständnis-Erweiterung der Personenzentrierten Prozess-Orientierung MTK zur Hermeneutik von Troppko, Herwig K.

Ich werd dann die Schnittstellen, Matches zwischen beiden Systemen identifizieren und dann kann ich es hoffentlich besser verstehen und anwenden.

Weisst ich würd gern ein wenig sozialer werden und den Spass im Umgang mit Menschen lernen. Beim Kickern hatt ich ein wenig davon. Aber ich hab mehr davon, wenn ich in der Holzgruppe bin und wir uns gegenseitig unsere Werklein zeigen tun. Weil da jeder seine Begeisterung und Freude zeigen tut. Und dazu möcht ich halt lernen, wo ich hinschauen muss und worauf ich achten muss, damit ich das auch bei meiner schwerstbehinderten Schwester sehen kann. Verstehst Du?

Das hier ist also unter anderem die Geschichte eines Autisten, der auszog um ein sozialer Mensch und am Sozialleben teilnehmen zu lernen.

Apropos... vom Verein hab ich nix gehört. Dem ist sein Pächter mit Corona abhanden gekommen. Die hamm etz andere Sorgen. Is gar ned so einfach in Coronazeiten soziale Kontakte zu knüpfen.

Im Cafe wabene in Erlangen sind jetzt auch schon die letzten drei Veranstaltungen zu denen ich wollte, ausgefallen. Und in Höchstadt gibt es sowas leider nicht. Zumindest nicht dass ich wüsste und in der Form, die ich jetzt aus Erlangen kenne. Da gibt es Seniorenveranstaltungen und was für Jugendliche. Aber so Selbsthilfegruppen oder Freizeittreffs für das Mittelalter hab ich bisher noch nicht gefunden.

Wenn dann ist das immer eine 1 zu 1 Interaktion z.B. mit dem sozialpsychiatrischen Dienst oder so. Das find ich sehr schad, dass das alles ausfallen tut.

Weisst das mit dem sozialen das muss ich von der Technikseite her lernen. Weil ich das nicht intuitiv wie Du kann.
Ich muss also einen riesengrossen Umweg machen, um dahinzukommen, wo Du bist. Das ist sehr schwer für mich.

Ich hab jetzt eine Freukannte angemailt, die eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin gemacht hat, ob sie mir ein Buch zu diesen Techniken empfehlen kann. Vielleicht kann sie es mir auch borgen. Damit ich mich in die Thematik weiter einarbeiten kann. Ausprobieren kann ich es ja daheim und jedem Kontakt mit Menschen. Drum heissts wohl Mitmenschen...

Und einen Freund , hoffentlich ist er es nach der Aufregungsaktion noch und mir ned bös, dass ich nach dem Inlinerumfall wieder in der Bredouille gelandet bin, hab ich gefragt, wie er das macht. Also welche Techniken er im Umgang mit Menschen anwendet. Woran bekommt er Spass am Umgang mit Menschen? Weil mir macht das nicht soviel Spass, weil das sehr anstrengend für mich ist.

Aber vielleicht kann ich das ja auf meine Weise lernen. Über die Technik. Wenn ich eine neue Sichtweise darauf generieren kann. So wie eine Physiotherpeutin, die gemeint hat, dass sie Physik erst mit der Physioausbildung interessiert hat, weil sie da erst einen Zugang dazu gefunden hat. Keinen intravenösen...

Woraus genau besteht der Spass bei der zwischenmenschlichen Interaktion? Und bei Gesellschaftsspielen? Denen kann ich nämlich gar nix abgewinnen.

Das mit dem Flyerbild ist wohl meine Art Gesellschaftsspiel...
Wisst Ihr was noch witzig ist? Das Bild von Lucky Luke vom Holzbrettchen passt dazu. Weil der wird auch von allen Seiten beschossen. Und das krieg ich irgendwie auch immer wieder hin. Und ich hab keine Ahnung was ich jetzt schon wieder falsch gemacht hab.

Denkst Du denn ich mach das mit Absicht? Mitnichten und mit Tanten. Das sind halt meine unbeholfenen Versuche, die Welt mit meinen Mitteln ein bisschen besser zu machen und soziale Kontakte zu knüpfen. Und dann werd ich derschossen... des is fei a ned grod as allergsündeste...

Ich möcht also da weiterforschen. Und wo forscht Du heut rum? Es bleibt also spannend. To be continued...

Apropos... ob ich die fehlende Hand-Augenkoordination auch noch hinbekommen kann? Wie muss ich das denn machen? Mit was fängt man denn da an? Das hab ich auch mal in einer Mail gefragt. Mal sehen, ob ich da eine Antwort bekomme, weil mit dem Gleichgewicht hab ich halt so meine Probleme... das zu finden und zu halten... mich wirft immer alles um. Und meistens kommt es ganz dick. Man gwöhnt sich zwar irgendwie irgendwann dran, aber wenn es in kleineren Dosen käme, wär das halt ein wenig einfacher... Das würd ich gern noch hinbekommen. Aber da weiss ich noch nicht wie.

Wahrscheinlich brauch ich ab und zu Menschen , die mir die Welt erklären. Ich versuch ja hier Euch meine zu erklären.

Auf meiner Suche nach einer Übersicht über die sozialen Träger und was wer anbietet, bin ich auch etwas weiter gekokmmen. Von einer Frau vom wabene-Treff hab ich den Tipp bekommen, dass es einen Sozialatlas gibt. Bei Amazon finde ich aber keinen für Erlangen-Höchstadt. Und der für die Bundesrepublik ist nicht mehr verfügbar. Schad.

Aber wenn ich rausfinde, was ned funktioniert, bin ich ja prozessorientiert auch schon wieder einen Schritt weiter gekommen. Denn da hilft ja auch das Sackgassen- oder Ausschlussprinzip. Try and Error halt.

Dafür hab ich in der Buchhandlung den neuen VHS-Prospekt von Erlangen mitgenommen. Da gibt es auch kostenlose Stadtführungen in englischer Sprache. Das wär dann auch mal was , was ich ausprobieren kann... einfach um einen neuen Blickwinkel kennenzulernen. Und wahrscheinlich sind da auch ganz andere Leut dabei. Zielgruppenmässig.

Zielgruppenforschung gehört also auch zum Perspektivwechsel dazu. Spannend! Wow!

Ich kenn jetzt auch jemanden, der einen Roman geschrieben hat und nun einen Verlag sucht. Bin ja gespannt, wie sich ihre Suche gestaltet. Über das Projekt Verlagssuche möchte ich weiter auf dem Laufenden und in Kontakt bleiben. Weil ich ja auch schon meine Comics an zwei Comicverlage geschickt habe. Einmal hab ich ein schönes Nein, danke, passt nicht in unser Konzept bekommen. Beim zweiten mal , hab ich gar keine Antwort bekommen. Jetzt weiss ich wieder nicht, was ich falsch gemacht habe.

Ein Wegweiser wär halt schön gewesen. Zu uns passt es nicht, aber probier es doch mal da und da... viel Glück! Das empfänd ich als konstruktive Lösungsfindung, die mich weiterbringen würde. Das wär schöner als diese Feedbacklosen Sackgassen, die Dich ratlos und mutlos zurücklassen.

Glaub mir, ich weiss wovon ich red. Ich hab nach meinem Abi auf 256 Bewerbungen Absagen kassiert. Aber keiner hat mir einen Tipp gegeben, was ich besser oder anders machen kann oder wo meine Stärken liegen. Weil das weisst Du in dem Alter noch nicht. Das muss Dir jemand sagen.

Gestaltungshilfe , Schubse in eine Richtung, die Dich irgendwie weiterbringt. Das fänd ich schön.

Wow! Ich hab grad eine Mail bekommen mit einer Ausflugsgeschichte. Ach darum geht es bei Beziehungen und bei der prozessorientierung Geschichten, Storytelling, Story teiling, Teilsharing und filesharing. Denn die Geschichte kommt im Anhang als pdf daher :) Also es geht darum die eigenen Gedanken und Geschichten und Erlebnisse und damit auch die damit verbundenen Glücksgefühle wieder zu erleben und darin zu schwelgen und dann spürst Du die Freude und siehst das Strahlen in den Augen des anderen. Das geht auch mit Mundschutz. ;-)

Das ist Begeisterung, die ansteckt. Das ist dann also auch soziale Intelligenz. Freude, die begeistert und ansteckend wirkt. Wie bei Sportveranstaltungen, wo Du auch mit Deinem Lieblingsläufer mitfieberst. Weil er Dir sympathisch ist als Mensch. Es menschelt.

Die Dame mit dem Roman hat mir eine kleine Kurgeschichte zu den Tücken der Technik mit dem Titel Wut auf Digital geschickt. Auch sie teilt mit mir also ihre Erfahrungen und die Skurrilitäten des Alltags. Irgendwie macht mich die Geschichte schmunzeln, weil sie über alltägliche Pleiten, Pech und Pannen und echte Gefühle schreiben tut.(Gefühle und Technik, Mensch und Technik als Schnittstelle, nix anderes macht die Medizintechnik ja auch nicht ;-) und das find ich wieder faszinierend...

Mir reicht ja immer, was mir wirklich passiert. Die Realität ist für mich schräg genug. Ich brauch also nicht auch noch kreativ beim Storytelling zu werden. Das ergibt sich bei mir sowieso. Prozessorientiert ;-) Siggsdes.

Ich find das toll, dass sie das kann. Eine virtuelle Geschichte aus ihr echt passierten Pleiten , Pech und Pannen aus einem Wutgefühl zu verfassen. Coole kreative Technik! Wow!

Ach das ist ja cool. Menschen benutzen Technik und Techniken um Gefühle zu teilen. Und das ist dann die soziale Ansteckung. Ergo soziale Intelligenz. Wow! Ich bin geflashed! Technik ist ein Verbindemittel, ein Bindemittel. Also in diesen Fällen.

Was beim Telefonanruf die Rolle des Telefons bzw. der digitalen VOIP-Leitung war, das werd ich erst erkennen können, wenn ich das Ergebnis lesen kann. Bezieht der Reporter Stellung? Und bekommen alle Seiten gleich viel Rede- und Berichstzeit und Text?

Finde ich mich und das was ich gesagt habe, nicht darin wieder dann war die VOIP-Leitung wohl eher ein Trennmittel... Technik ist also einfach. Sie kann verbinden, sie kann aber auch tiefe Gräben und zur Silomatisierung (Silosierung) führen. Je nach Art und Weise der Anwendung. Und die hängt am Faktor Mensch. Nämlich am Benutzer und dabei sowohl am Sender wie auch am Empfänger und dessen aktueller Gefühlslage.

Assimilationsprobleme...
Is gar ned so einfach sich in eine Gruppe einzufinden und Freundschaften zu vertiefen. Ich arbeite noch daran.

Immer wenn ich des versuch, dann geht aber was schief und ich land in der Bredouille und werd vo alla Seitn derschossen. Geht's Dir a asu, dassd im friendly fire des Lebms derschossen worn bist, obwohl Du nur helfen wolltest. Scho komisch, gell?!?

Was mir aufgfalln is, in der Holzgruppe sind wir zu Brandmalereigruppe mutiert. Also einer hat damit angefangen und jetzt brandmalereien bald alle. Des is doch auch so a soziale Ansteckung und Einstimmung der Gruppe aufeinand. Des is dann a a Gruppendynamik. In der Gruppen fühl ich mich wohler, weil da sind nur Frauen. Komisch in der IT waren bloss Männer. Da hab ich mich aber auch wohlgefühlt. Weil da hab ich mich vom Thema halt her auskannt.

Und da beim werkeln is a asu. Des mit dem Basteln und werkeln, des kann ich. Und so bekommst dann Respekt in der Gruppe und Du respektierst einand. Weil alles was Du machen tust Hand und Fuss hat. Des sachd an aber kanner. Des is was , was Du spüren tust.

Bzw. die soziale Frau, die Ergotherapeutin, die sagt es einem schon, das mer was gut kann. Und die anderen Frauen auch. Hm.. machen des etz Männer a? Oder nehmen die des osmotisch in sich auf...? Ich kann mich ned dran erinnern, dass es mir da einer so einfach gsachd hätt. Die hamm mich eher auf an Kaffee eigladen oder rumgspielt... also an meim Stuhl und so... Is des dann die Herrenart Respekt zu zeign? Ich weiss des halt ned. Wie siggsdn Du des?

Zu der Bredouille vo gestern is mir a nu was aufgfalln a bezüglich the rise of the creative class. Also in dem Buch steht, dass ein Forscher es so sieht, dass alte feste Bindungen durch lockerere losere Bindungen ersetzt werden. Also ich interpretier da etz amol die Kontaktaufnahme und den Austausch über Facebook , whatsapp, Telegram, Instagram und wie des Zeuch alles heissen tut, da mit nei.

Und bei dem Flublättla is des a asu gloffen. Also da hamm sich Leut in einer solchen sozialen Plattformgruppen gfunden um spontan was zusammen zu machen. Einer hat dann das Flugblatt gmacht, den Illustrationsauftrag an mich outgesourced, weil er mich kennt hod, und dann hat ein dritter des druckt (nehm ich an) und ein vierter hat die Blättli dann verteilt.

Ohne Impressum halt. Weils des ned gwussd hamm. Im Gegensatz zu dem Verein, der auf einem Flyer nach Ehrenamtlichen gsucht hat. Der hat des gwusst. Der wollt ja an Rückkanal für's Feedback bieten. Wernd etz in spontane Gruppen Feedback vergessen?

Auf jeden Fall musst Du das halt erst lernen, weil Du das zum ersten mal machen tust. Du hättsti aber bei an Verein erkundigen könna. Bzw. mir is a ned aufgfalln, weil ich a ned drauf gschaut hab. Etz im Nachhinein sichi aber die Parallellen. Also den Match.

Hm.. wie is des denn rechtlich? Is des a Grauzone? Weil Vereine müssen sich ja an Satzungen und so halten. Die braung an Vorstand, Kassenwart und so weiter ... Die müssen a an Kassensturz und so machen...

Ich hab etz amol einen Bekannten gfrachd, der über so social groups im Internet Segway-Touren organisieren tut. In seiner Freizeit. Wie er des machen tut. Muss er da die Leut was unterschreibm lassen, wenn einer einen Unfall hat, dass er da ned haftbar is oder wie is des bei dieser lockeren spontaneren Meetup-Variante?

Apropos Meet-Ups. Des sind so Meetings, wo sich Entwickler treffen um gemeinsam Projekte zu realisieren. IT. Ich weiss ned, ob es sowas a in anderen Bereichen gibt. Sin des die Nachfolger der LAN-Parties? Gibt's die nu? Oder sin die ausgstorbm? Weil mit der höheren Bandbreiten und der Flatrate is ja wurschd wo du hocken dusd...

Und wie woar do des mit der Haftung? Des sin ja mehr spontane Meetings. Im Gegensatz zu die Health Hackers in Erlang, die sind ein eingetragener Verein. Bis Du so ein eingetragener Verein wirst, dafür musst Du ja erschd genug Interessenten und Mitmacher finden... also bist Du da anfangs ja denk ich mal auch spontan gewesen... wie entwickelt sich sowas? Wär scho interessant da amol bei suwas dabei zu sei... Habt Ihr da Erfahrung?

Und was ich mich noch fragen tu... Können aus den sogenannten losen Bindungen aus dem Internet ned a gute Freind werdn? Ich arbeite daran...

Ausserdem les ich grad des Buch Range: How Generalists Triumph in a Specialized World. Des is voll spannend! Weil da geht's drum, dass Menschen KI beim neurodiversen Matchingprozess haushoch überlegen sin. Des hängt denk ich a mit dem social networking ab. Weil mir lagern ja auch Denkprozesse aus. Denn wenn ich nach was bestimmten Suche und meinen Freunden und Bekannten davon berichte, dann denkt der ein oder andere da auch an mich, wenn er bestimmte Menschen in dem Bereich treffen tut.

z.B. hab ich einen Freund gefragt, was der soziale Dienst in einem Krankenhaus machen tut und war gerade auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe für Pfleglinge und pflegende Angehörige. Dann ist er der Frau vom sozialen Dienst im Treppenhaus begegnet und hat dran gedacht und sie drauf angesprochen und die Dame hat mir dann gemailt und so bin ich an einen Kontakt gekommen. Also ich bin so über das soziale Netzwerk fündig geworden. Prozessorientiert auf dem Weg zum Ziel. Hm.. ist das dann mehr prozessorientiert als zielorientiert? Weil mein Ziel war ja pi mal Daumen klar... aber offen.... und dann hat sich das halt ergeben, aus den Informationen, die zu dem Zeitpunkt vorlagen. Cool gell...!?!

Mit meiner schwerbehinderten Schwester funktioniert das Ping-Pong-Spielen des Gesprächsflusses jetzt etwas besser. Also ich habe erste Erfolge zu vermelden, weil ich hinschau, wenn sie mir was zeigen tut und auf sie eingeh. Das konnt ich früher nicht mit der vielen Arbeit. Wobei die mich komischerweise genau hierher geführt hat. Also ich kann derzeit meine Forschungen im aktuellen Kontext weiterführen. Und dafür bin ich ganz dankbar, weil ich ja irgendwie weitermachen muss. Auch mit dem Assmilieren daheim. Und dann seh ich wie sie vor Freude strahlt. Wobei es aber sehr anstrengend bleibt ein Gespräch in Gang zu halten... Dabei ist Spontanität gefragt.

Spontanität, die Kunst des Improvisierens ergibt sich wohl wenn wir Generalisten sind... also irgendwie kann ich das jetzt ab und zu besser als früher. Aber ned immer. Immer wenn ich in einem neuen ungewohnten Kontext mit neuen Mitspielern des Interaktionsspiels lande, dann tu ich mir erst schwer, weil ich mich ja erst auf die Mitmenschen einstimmen muss. Das ist ganz schön schwer!

So heut gibt es noch einen Comic...

Die Glaa aus ERH - Der Repeater

Hm... wenn ich Kreativität auslagern kann, bzw. wenn ich mein soziales Netzwerk proaktiv und spontan kreativ nutzen kann, dann ist das doch immer ein Kreativitätsnetzwerk wenn ich mit anderen Menschen kommuniziere... Oder wie siehst Du das?

Jetzt hab ich mal bei einem solchen eingetragenem Verein nachgefragt, wie das am Anfang sich so entwickelt hat und wie sich die Leut gefunden haben... Mal sehen, ob ich darauf eine Antwort bekomme. Dann könnt ich solche Gruppendynamiken besser verstehen.

Und mich würd auch interessieren wie sich Scrum-Gruppen miteinander vernetzen und austauschen... weil das ein sehr komplexer Vorgang ist. Je mehr Menschen da involviert sind, desto komplizierter wird das. Aber wie macht man etwas kompliziertes einfach und simpel? Kann man sich da mit 1:1 Beziehungen helfen oder musst Du auch in der Gruppe und mit welchen Beteiligten kommunizieren? Und wie machst Du das dann? Bzw. woran merkst Du dass es funktioniert? Dass die Gruppenmitglieder einander respektieren und einander ausreden lassen? Hm... Ich hab immer mehr Fragen als Antworten... geht es Euch auch so?

Kompressionsgedanken...
Also wo mehr Menschen sind, da gibt es mehr Beziehungen und Wechselbeziehungen, ergo mehr Druck und auch Arbeislast und Arbeitsdruck, weil der in Wechselwirkung verstärkt wird.

In einer grossen Artenvielfalt musst Du Dich um überleben zu können , so auch da wo mehr Menschen wohnen oder arbeiten, immer weiter spezialisieren um eine Nische, also einen Wohlfühlplatz für Dich zu finden.

Steigt der Druck sind also Generalisten aller Arten gezwungen, sich ebenfalls zu spezialisieren. Also wandelt jeder Mensch zwischen Generallistentum und Spezialistentum. Und auf je mehr Arten , Perspektiven er ein Spezialist ist, desto generalistischer wird er auch. Weil das ein mehrdimensionaler Wachstumsprozess ist. Growth from Knowledge halt.

Steigt der Druck also z.B. in einem Unternehmen durch die immer mehr werdenden Spezialisten auf die Generalisten, dann spezialisieren sie sich auf die ein oder andere Art. z.B. indem sie auf verschiedene mehrdimensionale Arten das Unternehmen verlassen und in einem anderen Bereich neu anfangen. Sie lernen eine neue Dimension kennen. Das ist mir ja passiert.

Eine Zeit lang kann auch das funktionieren, was ich betrieben habe, sich weiter sozial zu spezialisieren. Aber wenn das Ungleichgewicht aus Spezialisten überhand nimmt zu den Generalisten, also z.B. bei den Technikern, dann kommt es zu folgendem.

Die Spezialisten silo-sieren sich. Also sie transformieren sich und werden selbst erst wieder zu Generalisten. Weil die Beziehungen zu den Generalisten, denen sie Arbeitsaufträge erteilt haben, zusammenbrechen. Teils aus Überlastung der Generalisten, teils weil die Generalisten aussterben oder sich umtransformieren und auf neuen Gebieten spezialiseren und einen Neuanfang wagen.

Ich kenne einen ITler, der bei einer Arbeitnehmerüberlassung angeheuert hat. So kann er immer , wenn die Spezialisten überhand nehmen, die Firma wechseln und somit den Kontext und sich wieder in ein heilsameres Betriebsklima und Work-Life-Klima flüchten. Das ist auch keine schlechte Lösungsmöglichkeit.

Der Nachteil ist, dass Du immer wieder neu mit dem Beziehungsaufbau und der Nischenfindung und Einarbeitung in neue Themengebiete beginnen musst. Gut, dann wirst Du mit der Zeit auch geübter darin, weil Du das ja dadurch trainierst, neue Beziehungen aufzubauen. Und dann bleibt die Arbeit auch langfristig spannend und wandelnd sich mit Dir.

Warum führt eine Silosierung dazu, dass sich Spezialisten zu Generalisten wandeln? Weil ihnen keine Wahl mehr bleibt. Wenn nur noch Spezialisten vorhanden sind, verteilen sich die Tätigkeiten, die vorher die nicht mehr vorhandenen Generalisten übernommen haben, bei den Spezialisten um bzw. siedeln sich dort an. Und so müssen sie kreativ in der Lösungsfindung werden. Und so werden sie zu neuen Generalisten. Self-Service ist z.B. eine Spielart dieses Prozesses.

Wie welcher Spezialist ein Problem generalistisch löst und ob überhaupt, er kann es auch liegen lassen, ganz besonders in grossen und komplexen Beziehungsgeflechten fällt das erst sehr spät auf. Zu spät. Das weiss ich auch aus meiner Erfahrung, weil ich sowas schon erlebt habe.

z.B. hat man Externe IT-Spezialisten zeitweise angeworben. Die hatten schon Probleme überhaupt ins Firmennetzwerk zu kommen. Also sie sind da gar nicht reingekommen. Es hat sich auch keiner drum gekümmert. Ich hab noch versucht Daten auf einem viel zu kleinen privaten USB-STick auszutauschen, weil auch mir als externem Dienstleister das notwendige Handwerkszeug fehlte. Ihr seht also dass sich am ehesten die Menschen im gleichen Boot gegenseitig zu helfen versuchen, weil sie das Problem und die Frustration und Enttäuschung des anderen nachvollziehen können.

Interne Mitarbeiter können das nicht, weil sie ja nie diese frustrierende Erfahrung in dieser Form gemacht haben.

Entsprechend sah dann das Programmierergebnis aus. Es war faktisch nach 2 Jahren der Nicht-Integration, die aber keinem aufgefallen ist, nicht vorhanden. Und das ganze musste dann von internen IT-Spezialisten neu programmiert werden. Das ganze war ein unglückliches Zusammenspiel , eine Verettung von ungünstigen Umständen. Durch die komplexen Strukturen aufgrund der zahlreichen Bindungen und Bindungsarten, bzw. Nicht-möglichen-Bindungsarten (fehlende Integration in die internen Prozesse) war das ganze frustrierend für alle Beteiligten und eine enorme Geld- und Zeit- und Ressourcenverschwendung.

Also es verteilen sich dann die Arbeiten, Arbeitslast und Arbeitsdruck auf die restlichen Mitarbeiter, die Spezialisten um. Da die Spezialisten keine Verbindungen zueinander haben, weil die durch die Generalisten aufrechterhalten wurden, denn dort liefen die Fäden zusammen, müssen diese Spezialisten also erstmal neue Verbindungen , Kontakte aufbauen. Entweder zu neuen Generalisten oder neuen Spezialisten. Das dauert Zeit, denn das ist soziale Arbeit und die ist per se nicht planbar. Weil sie prozessorientiert stattfindet. Also ich kann mir ein Ziel wünschen, aber wie ich das erreiche und wie es dann wirklich aussieht, das ergibt sich in einem dynamischen Prozess aus den Beziehungen oder fehlenden Beziehungen zu anderen Mitarbeitern oder Externen.

Das kannst Du also weder mit UML, noch mit einem Flussdiagramm, noch mit einem Kostenablaufplan planen. Das funktioniert nicht! Je mehr Menschen in einem solchen Umbeziehungsprozess, was auch einen Umerziehungseffekt mit sich führt , involviert sind, desto langwieriger ist er, weil er durch die Anzahl der Beziehungen exponentiell erhöht und damit verkompliziert wird.

Das einzige was für mich in so einer Umstrukturierungsphase, einem Transformationsprozess, einer Krisenbewältigung funktioniert, sind gezielte 1:1 Beziehungen. Also ein auschecken der Kontakte. Ergebnisoffen. Also musst Du auch in dieser Situation offen für mögliche Entwicklungen sein.

Bei einem hohem Arbeitsdruck (ebenfalls ein Ergebnis 2 hoch n, exponentiell) ist dies aus meiner Erfahrung nur schwer möglich. Also mir sind die Ideen und Kontakte ausgegangen. Weil ich kein Echo bekommen habe. Weil sich jeder mögliche Kontakt in sein Silo zurückgezogen hat. Ergo kam mir die einzig mögliche Lösung, es hat keinen Sinn mehr für mich. Ich bin mit meinen Möglichkeiten am Ende, weil ich alles ausgeschöpft hatte. Ich hätte neuen Input, neue Ideen und Zeit gebraucht.

Die hatte ich aber nicht mehr, weil durch Workaroundlösungen immer mehr Ressourcen gebunden werden bis Du als Person handlungsunfähig bist. Du kannst nur noch Mängelverwaltung betreiben. Und das macht per se keinen Spass!
Kommt dann noch erhöhter Kontrollzwang, Regelungszwang hinzu, verschärft dies für Generalisten diese Gesamtsituation und den Druck.

Der Prozess befeuert sich selbst und erfordert immer mehr Personal und Ressourcen. Ergo ensteht ein Ressourcen- und Fachkräftemangel.

Dem kannst Du nur durch Zeit sparen durch Zeit nehmen und ein offen sein für neue Lösungsmöglichkeiten und Ideen entgegentreten. Im Rahmen Deiner Möglichkeiten. Also der der Art.

Kann die Art allein dies nicht mehr ausgleichen, dann wird sie krank oder geht ein oder drauf oder katapultiert sich in ein neues Betriebsumfeld, das besser zu ihm passt. Ist mir passiert. Das ist also auch Evolution.

Dasselbe hast Du auch in Städten. Dass Viertel aussterben. Wo ist der Trick an der Sache? Ich glaube, dass es drauf ankommt, langsam zu wachsen und nicht über die Möglichkeiten des Gesamtsystems, das aus den Möglichkeiten, also dem Knowhow der Einzelsysteme besteht. Wachsen nicht alle mit, dann kommt es zu Ungleichgewichten. Und es kommt zu einer Überspezialisierung. Damit geht der Gesamtüberblick abhanden. Den haben am ehesten noch die Generalisten. Wenn die ihn auch nicht mehr haben, wird es bedenklich.

Wenn Dir die GEneralisten abhanden kommen, auch.

Also daran könnte ich erkennen, dass sich das Umfeld grad ungünstig für mich als Generalisten entwickelt. Damit ich noch rechtzeitig das Weite suchen kann...

Wenn sich keine Optionen ergeben, dann findet die Natur auch einen Weg. Ob der mir dann gefällt , das ist eine andere Sache.

Hm... jetzt bau und bastel ich also wieder an meinen Beziehungen herum. Also lern ich doch dabei auch wieder soziale Techniken, weil ich durch das Tun daran feile.

Hm... dann kannst Du als System, Lebewesen, Mensch abwechselnd ein Generalist oder ein Spezialist sein und zwar in mehreren Dimensionen. Je nachdem in welche Beziehungen und Gruppen du eingebunden bist. Je öfter die wechseln und je schneller der Wechsel, desto besser kannst Du lernen damit klarzukommen. Prozessorientierte dynamische Zielerreichung also. Pi mal Daumen. Irgendwie find ich das total cool. Ich glaub eine Bekannte von mir steckt auch grad in diesem Umkonfigurierungsprozess.

Zurück zu dem Zeitungsartikel. Ich find, der ist neutral gehalten, denn da stehen jetzt keine Beteiligten in der Zeitung sondern nur, dass es sich um ein anonymes Flugblatt handelt. Und dann werden noch Meinungen von unterschiedlichen Menschen zitiert. Leider von keinem von den Flugblattorganisatoren. Das hat sich wohl irgendwie nicht ergeben. Das ist also auch ein prozessorientierter Artikel geworden.

Es wird also doch nicht alles so heiss serviert, wie es gekocht wird. Aber schon komisch, da machste Comics um andere aufzuheitern und anderen zu helfen und landest in der Bredouille.

Dazu gab es bei toonsup noch folgendes Feedback.

"Das mit der Kommunikation klappt bei mir leider auch eher selten wirklich gut und ich würde auch sagen, dass es weniger an mir liegt, als an dem Gegenüber. Aber so ist das nun mal mit der Kommunikation: sie funktioniert nur, wenn es bei beiden funktioniert. (Bin gerade ziemlich gefrustet ... ja, auch wieder helfen gewollt und dann alles wieder daneben)"

"Tja dann lieber an den Spruch halten: Tue niemanden was gutes so geschieht dir auch nichts böses ..."

Hm... dann passiert aber auch gar nix in meinem Leben, wenn ich es nicht aktiv mitgestalte... das ist doch auch keine Lösung. Jedenfalls für mich. Ich möchte ja auch mal sozial andocken. Freunde finden. Langfristige, die bleiben und sich nicht bei allem , was ich versehentlich anstelle, in Luft auflösen oder mir wenn ich in der Bredouille sitze nochmal eine reinwürgen. Sondern welche, die auch mal im gleichen Boot gesessen haben. Denen es auch so geht. Und die sich trotzdem immer wieder trauen Courage und Mut zu zeigen.
Ist das dann Zivilcourage? Wo fängt die an und hört sie überhaupt auf?

Der Segway-Touren-Organisator hat sich gemeldet.
"Als ich vor 1,5 Jahren die Organisation der Segwaytour gemacht habe, musste ich mir auch die Frage stellen wegen Haftung, Schadenersatz und so weiter. Aber die Veranstaltung war privat, Ich war nicht Veranstalter sondern nur Organisator. Es war für andere Mitglieder einer Facebookgruppe. Wir machen regelmäßig Aktionen wie Segwaytour, Wanderung, Stadtführungen oder Onlinespiele und anderes.

Veranstalter war der Anbieter für die Segwaytouren. Ich habe lediglich Informationen, Zeitpunkt, Ort und Teilnehmer zusammengeführt. Da es Privat und unentgeltlich war, denke ich dass es rechtlich gesehen keine Probleme gegeben hätte. Um sicher zu gehen, hatte ich bei der Ausschreibung der Aktion darauf hingewiesen, dass es sich bei der Ausschreibung der Veranstaltung lediglich um die Organisation einer Gruppenveranstaltung handelt und der Veranstalter der Segwaytour-Anbieter ist. Jeder Teilnehmer hat sich selbst um Einhaltung der Vorschriften (für die Nutzung der Segways) und für die Einhaltung der Vorschriften (Corona-Schutzmaßnahmen) zu kümmern.

Das ich oder die Facebookgruppe keinerlei Haftung für Schäden jeglicher Art übernehmen. Es war auch nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern nur für Mitglieder der Facebookgruppe zugänglich gewesen.

Genauso hatte ich es auch schon mal bei der Organisation einer Wanderung gemacht. Ich denke bei sowas genügt es, dass man auf den Haftungsausschluss hinweist. Wenn man sowas kommerziell machen würde, wäre das aber wieder eine ganz andere Sache."

Jetzt hab ich mal einen Bekannten angemailt, ob die IT-Meetups zu denen er gegangen ist noch stattfinden. Oder online ... Ich würd da gern mal mein Näschen reinstecken und mir das aus sozial-kulturellen Gesichtspunkten mal ansehen. Spannende Sache!

Übrigens übernehme ich auch keine Haftung. Das kann ich gar nicht. Ich kann nur eine neutrale Plattform bieten, auf der ich über Erfahrungen von anderen Menschen aus meinem Kontaktnetzwerk berichte. Ich denke, da muss sich jeder selber in die Thematik reinarbeiten und es einfach ausprobieren. Und sicher wird der ein oder andere dabei mal auf die Nase fallen oder stolpern. Auch das ist prozessorienterte Zielfindung. Um dahin zu kommen, wo ich hinwill muss ich mich halt einfach mal auf den Weg machen und der ergibt sich dann im Try and Errorverfahren. Es geht gar nicht anders.

Zum Thema prozessorientiert und lösungs- bzw. zielorientiert hat mich folgender Kommentar erreicht.

"Du, ich denke das wir alle Menschen alles prozess- oder zielorientiert angehen. Das ist ja gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt wer denn Informatik erfunden hat. Das waren auch menschlich.

Das unser Rechner, also unser Gehirn, manche Prozesse intuitiv abarbeitet mag und das schrittweise vorgehen nicht bewusst sein. Aber schließlich haben wir Menschen unser Gehirn ab der Geburt an trainiert etwas zu tun. Irgendwann tut es dann Prozesse die gar nicht mehr bewusst Schritt für Schritt 'gedacht' werden müssen. Das geschieht also schon automatisch. Da ist gut so, damit unser Gehirn seine Aufmerksamkeit auf unbekannte, neue Probleme richten kann, um sie zu lösen.

Aber wenn Du in der IT etwas willst, musst Du doch auch Zielorientiert arbeiten. Du musst ein Ziel erreichen und baust Schritt für Schritt auf, der Dich zum gewünschten Ergebnis führt. Nichts anderes ist es eine Veranstaltung zu organisieren.

Am besten man Vergleicht mit anderen Veranstaltungen, dann erinnert man sich vielleicht an Haftungsausschlüsse. Man kann sich dann vielleicht erinnern das es auch mal Veranstaltungen mit Verletzten gab, was muss man da beachten. Dann macht man sich schlau. Das Internet ist voll von Informationen. Oder man Fragt andere Personen, die sowas schonmal gemacht haben.

Du es wird immer Erfahrungen geben, mit denen man nicht gerechnet hat. Das ist aber auch Mensch sein. Die Anstrengung alles so gut wie möglich zu machen ist wichtig, aber Irrtümer oder Fehler lassen sich nicht vermeiden.

So wie du das angehst ist es völlig richtig. Wege, Lösungen, Antworten suchen und finden. Und lernen."

So... mich interessiert ja grad wie aus losen Bindungen sozial verdichtete Netzwerke und damit soziale Plattformen, Gruppen oder Institutionen entstehen. Also hab ich mal ans Toonsup nachgefragt wie sie sich gefunden hamm. Das ist inzwischen auch ein eingetragener Verein.

Mein agiles dynamisches Ziel ist also ein Freundenetzwerk. Mal sehen, ob ich das auch mal hinbekomm so eine beste Freundin und einen besten Freund zu haben. Das wünsch ich mir schon seit ich klein bin...

Über einen Kontakt in meinem Netzwerk hab ich einen Jobcoach bekommen. Access in Erlangen eine Firma für Integration und Inklusion. Da hab ich mal über das Formular auf deren Website einen Termin vereinbaren wollen und dann hat sich ein Telefontermin ergeben. Das ist für mich per se schwer. Aber ich weiss ja jetzt was nicht funktioniert und was ich schon probiert habe und darüber liess sich dann erstaunlich leicht berichten. Hinterher war ich trotzdem komplett nass geschwitzt.

Die soziale Dame am Telefon war sehr kompetent und hat mir aufmerksam zugehört und im Anschluss das ganze auch noch in ihren Worten zusammengefasst. Sie muss das ganze jetzt noch inkubieren lassen und in ihr Kontaktnetzwerk eingeben und wird sich in zwei bis drei Wochen bei mir melden. Soziale prozessorientierte intuitive Prozesse dauern ihre Zeit. Das musste ich erst lernen.

Ich bin beim Programmieren nämlich gewöhnt sofort ein Feedback vom Programm, der Entwicklungsumgebung zu bekommen. und ich hab mich gewundert, dass es mit Menschen oft nicht klappt. Da kommt nix mehr. Durch den Arbeits- und Kosten- und vor allem dem Zeitdruck.

Grad Rückmeldung wegen dem Meetup dings bekommen. Also www.meetup.com Da kannste Deinen Ort eingeben und schauen, was es in der Region gibt. Da gibt es sogar ein Online - Speeddating. Sowas hätt ich hier nicht erwartet ;-) Ihr vielleicht?

Ach das sind nicht nur Programmierer Onlinetreffen. Das ist alles mögliche! Sogar zum agilen Arbeiten und Schaffung von kreativen Spielräumen. Spannende Geschichten!

Ich such aber sowas eher mal in echt... mal zur Abwechslung. Ob ich da noch was finde? Per Mail hatt ich das ja schon. Siehe oben :) Die Woche treff ich mich noch mit einem Ex-Kollegen zum Mittagessen. Einem IT-ler. Mal sehen, über was wir so da reden tun. Ich hoff, über unsere aktuellen Projektle. Und da kann ich dann mein Sozialexperiment mit seiner Thematik vergleichen. Er will nämlich Scrum-Teams miteinander vernetzen und verbinden. Das ist ja auch ein Sozialexperiment oder eine Aneinanderreihung von vielen. Bin mal gespannt, was er so zu berichten hat.

Sozialatlas...
Also ich hab jetzt gestern erfolglos nach dem Sozialatlas in Buchform an der Bahnhofsbuchhandlung und bei Thalia in Erlangen gesucht. Jetzt nochmal bei der Tippgeberin nachgefragt. Also es gibt ihn im Internet. Da musst Du aber auch erst wissen, wonach Du suchen tust.

Wenn ich mir aber einen Überblick über vorhandene Optionen machen möchte... bevor ich explizit danach suchen kann, wie mach ich das dann? Also anscheinend ergeben sich da halt irgendwelche Dinge auch, weil "die Profis" das für Dich in die Hand nehmen.

Ich darf jetzt bei einer Autismus-ADHS-Gruppe mitmachen. Bin gespannt und freu mich auch drauf. Ob ich mit den Menschen dort zurechtkomme?

Unsere Haushaltshilfe ist leider heut ausgefallen. Das kommt hi und da mal vor. Jetzt musst ich den Einkauf halt zu Fuss erledigen. Alles kann ich dann halt nicht besorgen, was meine Mama da auf ihrem Zettel hat. Das notwendige halt. Da muss ich erst lernen flexibel zu werden. Zum Adhocer. Das wollt ich ja auch irgendwie. Jetzt lern ich das. Fühlt sich noch ziemlich wackelig an.

Der "Wut auf Digital" - Frau hab ich angeboten, ihren kleinen Bericht, Glosse oder wie man das nennt, auf meine Homepage zu stellen. Ihr also da eine Plattform zu geben. Das möchte sie nicht. Sie will einen Verlag. Finde ich einerseits etwas schade. Weil ich mir neue Coops erhofft hatte. Wieso sagen soviele Menschen so oft NEIN? Und probieren es nicht einfach mal aus.

Andererseits kann ich sie verstehen, denn wenn Du schon einige Projektle am Laufen hast, dann konzentrierst Du Dich da halt jetzt mal drauf und fängst nicht noch was an. Noch dazu auf einer Plattform, ohne direktes Feedback. Aber dazu musst Du Dich ja auch erst trauen, dass Du eine neue Seite von Dir im öffentlichen Raum in den sozialen Medien zeigst.

Das war am Anfang bei toonsup gar nicht so leicht. Ich muss heut noch lernen mit konstruktiver Kritik umzugehen. Denn erstmal rebelliert alles in mir dagegen. Auch wenn es sich dann nach erstem Sackenlassen dann als eine Chance entpuppt.

Da ich kurz nach 10 vom Kaufland komm, nutz ich z.B. die Chance und nehm den Bus 203E bis zur Schwedenschanze. Da spar ich mir den Kellerberg und viel Energie. Und hab einen kurzen Direktkontakt.

Haben Vereine jetzt eigentlich auch zu? Ich blick da bei den ganzen Regelungen nimmer durch. Haben die dann alle whatsapp und Facebook-Gruppen und zoomen um miteinander in Kontakt zu bleiben?

Dann bleibt für mich die Frage, wie kriegt man in den aktuellen Zeiten einen Fuss in die Tür? Als Neuling? Wenn man soziale Integration suchen tut...

Auch im Sozialcafe in Erlangen sind die letzten drei Veranstaltungen zu denen ich gegangen bin, leider ausgefallen. Das einzige was derzeit wieder und noch funktioniert, sind Veranstaltungen, die "die Profis" organisieren. Also die Holzgruppe. Die Arbeitstherapie fand ja auch letzte Woche noch statt.

Meine Mama hat hier auch nie Tritt fassen können. Also wie integriert man sich, wenn es einen nach dem Krieg aus dem ausgebombten Regensburg nach Höchstadt a. d. Aisch verschlagen hat? Wie schafft mer des? Ich hab nämlich bis heute noch keine Ahnung wie das gehen tut.

Ob man sich dann einer losen Gruppe oder einem Verein anschliessen muss... aber wenn einem da nix liegen tut, weil mer sehr flexibel sein muss und der Themenbereich einen nicht anspricht oder wenn man der unsportlichste Mensch auf der ganzen Welt ist, wo geht mer denn dann hin? Wenn Du gern, das was Du kannst mit anderen teilen und dem guten Zweck und einer Gemeinschaft zur Verfügung stellen möchtest? Ich habe nicht the slightest idea.

Gibt es da ein soziales Einführungsritual, von dem ich nix wissen tu?

Hm.. mit dem Sozialatlas mit der Suche komm ich irgendwie nicht zurecht... Geistige Behinderung offene Behindertenarbeit 5 km Radius als Auswahl findet was, aber wenn ich die Angebote mit dem pdf aufmachen will, dann seh ich nur einen sich drehenden Kreis... Mal probieren, ob das in einem anderen Browser funktioniert. Hm.. im edge hab ich dasselbe Problem.

Vielleicht geb ich nicht das ein, was der Algorithmus erwarten tut, um mir aus der Datenbank ein Ergebnis zu präsentieren. Denn unten steht was von 31 Treffern. Aber wo und wie bekomm ich die nun konkret angezeigt? Hm...

Ach ... ich muss erst auf PLZ und Ort klicken, damit die Trefferliste aufgehen tut! Das sah vorher so aus, als wäre die Ergebnisliste leer, weil da nur die zwei Spaltenüberschriften standen... Okay.

Jetzt bin ich einen Schritt weiter... Ach.... und wenn es aufgeklappt ist, dann funktioniert auch das mit dem pdf-Export ratz-fatz. Ah... das ist der Trick. Der Life-Hack.

Hm... aber was für Veranstaltungen gibt es dann da? Muss ich dann erst wieder jeden Träger einzeln abklappern und mich erkundigen? Das ist doch sehr anstrengend, wenn Menschen, die was ähnliches suchen, jeder von 0 anfangen muss... Geht das nicht Ressourceneffizienter? Also wenn der eine dem andern von einer tollen Truppe erzählen würde z.B.?

Nur dazu muss ich ja erst wieder so Leut kennen... und dann land ich wieder bei "den Profis" und da ist es dann immer noch Zufall, ob ich von einem Angebot , einer Gruppe erfahre... Je mehr Menschen ich kennen tu, desto mehr Input?

Ich weiss ned... hi und da funktioniert das schon. Aber noch passt es nicht... Bin wahrscheinlich wie immer viel zu ungeduldig. Aber wirklich langsam kann ich auch ned.

Wenn man die Listen nicht anklickt und öffnet (ein kleines + Symbol wäre schön oder wenn die Liste einfach gleich aufgehen würde. Ob das am Refresh - Event dem onload liegt? dann bekommst Du beim pdf einen Gateway-Timeout. Anscheinend bekommt der Algorithmus die Daten aus der Liste, die erst geladen werden muss. Interessant. Das mit dem Zwischenspeichern von Daten in einem Dokument ist immer gar nicht so einfach. Nimmste eine Hashtable oder ein Designelment als Zwischenspeicher und Buffer?

Solche Probleme findest Du als Programmierer nicht, weil Du davon ausgehst, dass der Anwender auf die Liste klickt, weil Du das ja weisst und so programmiert hast. Es ist schwer sich dann neutral und offen in einen Anwender hineinzuversetzen. Deswegen sollten Softwaretester unvoreingenommen sein und nicht allein der Entwickler.

Erst bei der Interaktion zwischen Mensch und Algorithmus wird es spannend. Habt Ihr ja grad gemerkt. Cool, gell?!?

Samstag...
Heut im Amtsblatt geblättert. Lustig find ich dass da oft Termine drin sind, die in der Vergangenheit liegen. z.B. vom Gleichstellungsverein. Für Frauen. Jede Interessengruppe scheint also in Eigeninitiative ihren eigenen "Verein" zu gründen. Faszinierend.

Ich brauch irgendwie aber den Quereinstieg in dieses komische soziale Vereinsleben. Einen Fuss in die Tür über einen Vermittler. Hab die Woche einem sportlichen Ex-Nachbarn von meiner technischen Einstiegssuche erzählt und mein Kärtlein gegeben. Er will sich mal umhören.

Und dann hab ich meine Brandmalerei - Challenge also den Schwierigkeitsgrad erhöht. Guck, das ist so ne Art Negativ-Technik. Wie bei schwarz-weiss-Fotos. Könnt mir auch vorstellen mal ein solches auf ein Brotzeitbrettla zu bannen. Das wär spannend und ich würd sehen, ob ich das hinkriegen tu.

Hab jetzt mal in einem schwarzen Brett in Facebook zwei Bilder von dem gepimpten oder refurbishden Brettchen reingestellt. Ich arbeit halt dran, mir meine eigene Arbeitstherapie zu gestalten und zu generieren. Wenn ich das Material, die Challenge gestellt bekomm, dann würd ich das schon hinkriegen. Ohne Druck. Spielerei. Weil wenn das eh ein hässliches Teil ist, is ja ned schlimm wenn was schiefgehen tut.

Ich spinn halt a weng rum. Kann mir auch vorstellen ab und an so ein Spinnteil, Netzteil für jemanden als Auftragsarbeit zu basteln. Muss mir halt nur das Material oder die Materialkosten sponsern.

Brandmalerei macht mir jetzt Spass. Immer was neues auszuprobieren und den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. z.B. ein schwarz-weiss-Foto draufzubrennen. Oder einen Chopper. Ich spiel mit dem Gedanken mir so ein Teil zuzulegen.

Das Brotzeitbrettla mit Brandmalerei refurbished gepimpt

Bisher bin ich nur in einer professionellen Gruppe. Der Holzgruppe. Jetzt soll ja die zweite professionelle Gruppe dazukommen. ADHSler und Autisten. Da soll ich auch wieder basteln. Ich kann aber ned ewig um des selbstwillens basteln und werkeln. Ich brauch dafür auch einen sozialen Grund. Ein für jemanden...

Soziale Ansteckung kann ich auch in der Holzgruppe entdecken. Ich hab gedacht, es ist keine schlechte Idee, wenn ich mal den Buttinette - Katalog mitnehm. Weil wenn die Kasse Dir die Therapie nimmer zahlt, dann kannst Du Dir da kleine Bastel und Handarbeits- und Werkprojektle bestellen und daheim machen. Da ist in der Bastelpackung dann alles drin. Und dann kannste Dich selber aufbauen und Dir selber eine Freude machen.

Weissd. Ich hab dem Psychiater mein Holzbrettchen mit dem Lucky Luke gezeigt und er hat gemeint, dass ich Talent hab. Und dann hab ich gesagt, dass mir das nix nützen tut. Da hat er gemeint, doch, weil ich mir selber damit eine Freude machen kann. Aber das geht halt ned ewig so weiter... entweder brauch ich dann ne neue interessante Technik oder einen Grund und eine neue Herasuforderung. Eine neue Idee Grenzen zu überschreiten und über mich hinauszuwachsen und mich auszuprobieren.

Mag von Euch einer ein refurbishedes Brotzeitbrettla? Weissd, wenn ich da hi und da einen Auftrag hätt, dann könnt ich mich im Arbeitskeller reinsetzen und mir ein Radio reinstellen und so tun, als wär ich auf Arbeit.

Aber für sowas brauchste ja Kunden und um die zu gewinnen brauchste halt soziale Fertigkeiten. Und die hab ich ned. Ich kann mich ned selber verkaufen. Ich kann nur das zeigen, was ich bisher gemacht hab und was ich kann und das tu ich ja auf dieser Homepage und im Comic - und im toonsup-Forum. Und jetzt auch noch bei Faceboook sofern man mich lassen tut. Das allein scheint nicht zu reichen... Keine Ahnung warum. Weisst Du das denn? Und kannst Du mir das verraten?

Das würd dann auch mein Portfolio weiter erweitern tun... gell...

Also im Moment erweitere ich mit Spezialwissen und Try and Error mein Portfolio und versuche über Jobcoach und diverse Vermittler einen Fuss in die soziale Tür zu bekommen. Ich gestalte also kreativ wo ich hinwill. So ungefähr. Das ist mein derzeitiger Traum, meine Spinnerei. Bleibt Feedback aus, dann kann es sein, dass mein Interesse erlischen tut. Weil, das bleibt ned ewig. Da gibt es immer ein Zeitfenster für. Weil Dein Hirn gewöhnt sich dann dran und arrangiert sich damit, dass der Traum halt platzen tut und dann sucht sich die Kreativität halt eine neue Spielwiese. Wenn es noch eine finden tut.

Ach das mit der sozialen Ansteckung... also eine Frau hat im Buttinette Katalog geblättert und einer anderen Frau und einem Mann hab ich ihn gezeigt. Und eine Frau hat darin eine Inspiration für ihr nächstes Projektle gefunden. Cool gell?!?!

Und dann wollte noch eine Frau Makramee machen. Meine Mama kann das. Auf jeden Fall meinte die Ergotherapeutin, dass sie diese Technik erst noch lernen möchte. Worauf ich meinte, Freundschaftsbänder sind ja auch Makramee im Kleinformat. Die Ergotherapeutin meinte dann, dass sie Freundschaftsbänder kann.

Und da hat dann prompt eine Frau mit einem Freundschaftsbändle zu knoten angefangen. Auch das ist Interaktion und spannend mitanzusehen, wie sich die Gruppendynamik entwickelt und der eine den anderen inspiriert und herausfordert. Das finde ich cool. Ob mir das auch mal passiert, dass mich wieder was reizt? Mich jemand oder etwas herausfordern tut? Das fehlt mir. Okay die Psychose... aber mit der hab ich mich inzwischen ganz gut arrangiert. Und sie inspiriert ja auch irgendwie.

Schon genial, da erzeugt Dir Dein Hirn also selber bei Mangel an äusserem Input eine Art imaginären Freund, Coach. Ob der aus einer Cloud (also auch anderen Gehirnen und Gehirnwellen stammt?) oder nur aus den eigenen Erfahrungen´? Was meint Ihr denn? Es dient dem Überleben. Eine iterative Verknüpfung mit sich selbst... Kreativität halt. Perpetuum Mobile...

Gemischtes Echo...
Heut kann ich besser mit einem gemischten Echo umgehen. Also auch das Pimpen von Brotzeitbrettchen in Facebook zu zeigen hatte keinen Erfolg. Das ist also für so Individualsportler wie mich nicht die richtige Plattform. Da kommt ja gar nix durch. Weil ich da meine Werklein nicht teilen darf. Der Grund hätt mich schon interessiert, aber leider verrät mir den wieder niemand. Wie soll ich denn ohne jegliches Feedback dazulernen? Osmotisch?

Dafür hab ich über einen Bekannten jetzt einen möglichen Auftraggeber für die Umgestaltung eines Brotzeitbrettlas. Bin gespannt wie sich der Erstkontakt gestaltet. Das ist auch wieder so ein Sozialexperiment. Er hat mir einfach die e-mail-Adresse gegeben und alles andere mir überlassen. So. Bin gespannt. Mail ist raus.

Dafür kann ich auf meiner Website alles einstellen, was ich möchte und teilen. Da bekomm ich aber selten Feedback. Keine Ahnung warum das so ist. Es ist halt derzeit so.

Bei Foren wie dem Strickforum hab ich öfter Feedback bekommen und zwar immer von einem harten Kern. Und das ist schön. Das fühlt sich gut an.

Bei toonsup ist es genauso und ab und zu kommt ein Neuling dazu. Wir Individualisten tauschen uns zu unseren Disziplinen und interdisziplinär dort aus. Und das ist toll, weil mich diese konstruktive Ermutigung aufbauen tut. Das ist also mein Aufbautraining.

Ausdauertraining mach ich, indem ich immer mal wieder was neues probier. Zielgerichtet. Das Ziel mag sich auch dynamisch ergeben. Ich weiss noch nicht, ob ich in den Selbermachladen geh. Momentan ist mir das zu anstrengend. Vielleicht kommt mir ja auch mal jemand auf halbem Wege entgegen. Zur Abwechslung. Alles immer irgendwohin zu tragen ist auf Dauer sehr nervenaufreibend und das kann ich derzeit gar ned gebrauchen. Das spar ich mir und damit die Energie. Das ist sowohl ergonomisch als auch ökologisch sinnvoll.

Heut hab ich bei den beiden Biathlonwettbewerben mein Ausdauertraining auf dem gelben Homtrainerle absolviert. Übung macht den Meister.

Im Comicforum kommt kaum was zurück. Schon seit längerem nicht mehr. Allerdings steigen die Klickzahlen. Es scheint also einen harten Kern zu geben, der sich anschaut, was ich da so treiben tu.

Von meinen Versuchen einen Fuss in die soziale Tür vor Ort zu bekommen, hatt ich ja berichtet.

Jetzt trösten mich einige aus dem Forum und auch ein Coach, dass es erstens seine Zeit dauert Kontakte aufzubauen bis es dann von selber laufen tut andererseits erzählt mir einer, sei froh, wenn Du mit der Vereinsmeierei nix zu tun hast, weil er gefühlt immer der Depp ist.

Beides finde ich aufbauend.

Zu meinem Brotzeitbrettla gab es ein Feedback wegen Copyrightbedenken. Da war ich etwas frustriert und enttäuscht. Ja, vielleicht auch ein bisschen wütend. Du, ich will nicht in Lucky Luke Massenproduktion gehen. Ich zeig doch hier nur ein privat gemachtes Ding. Das hab ich rein für mich gemacht. Ein Muster halt. Und das hat halt mir gefallen. Und das macht mir Spass sowas mit anderen zu teilen. Vielleicht hat der ein oder andere dann Lust auch ein wenig zu brandmalern. Ideen und Inspirationsgeber sind anscheinend geächtete Wesen... Sind sie das schon immer gewesen?

Habt Ihr alle Angst anderen zu zeigen, was Ihr könnt? Wie wollt Ihr dann Eure Stärken erkennen? Das geht doch nur mit Feedback. Komisch...

Mir geht es ja darum zu zeigen, was ich so drauf hab. Und das ist nur ein Beispiel. Ich will das ja auch nur von Mensch zu Mensch machen. Als Gefallen. Ich will daraus weder ein Geschäft noch ein Gewerbe machen. Ich möcht einfach ein bisschen was zu tun haben. Komisch, dass die Leut immer gleich das schlechteste und das schlimmste von einem denken. Habt Ihr noch nie was von einem Freundschaftsdienst gehört? Ich mach das für Dich, weil ich Dich mögen tu!?!

Aus demselben Grund hab ich ja auch die Mundschutzmasken genäht. Doch nicht weil ich auf eine Gegenleistung aus bin. Ihr und Euer Leistungs- und Performancegedanke. Denkt Ihr denn bloss ans Geldverdienen? Gibt es bei Euch nix anderes mehr?
Spass zum Beispiel... Spiel... Flow... Geselligkeit..

Soderla ... ich heut auf dem Heimtrainerle... mei Schwester fährt etzerdla , ich hörs :)

Die Glaa aus ERH - Der Hometrainer

Ich möcht ja beweglicher werden und sportlicher. Weil ich so ein unkoordinierter Mensch bin. Und da hab ich mich mal gefragt, was denn Koordinationstraining ist. Hier wird das sehr schön beschrieben. Also ich glaub, da will ich auch noch hin. Im Rahmen meiner Möglichkeiten. Und den Trainingsmöglichkeiten, die ich halt daheim hab. Motivieren tun mich andere Individualsportler. Ich guck also gern anderen beim Arbeiten dabei zu. Oder hör Radio. Was im Grunde ja dasselbe is ;-)

Hm... also wenn Du als "Individualsportler" Feedback und Rat brauchst, dann holst Du ihn Dir von anderen "Individualsportlern". Auf "Individualsportplattformen" oder von Mensch zu Mensch scheint das besser zu funktionieren als in diesen Gruppendruck und Gruppendynamiken sozialen Plattformen wie Facebook. Da gibt es also andere wo man sich freier entwickeln kann. Faszinierend.

Hm.. ich les das grad mit Zehen und Ballen und ... das ist ja kompliziert. Kannst Du mir das mit dem Koordinationstraining auch so erklären, dass ich das als Laie und blutiger Anfänger auch verstehe? Ohne Sportstudium? Ein Bild wär hilfreich. Weissd ich hab halt einen ganz anderen Schwerpunkt als Du. Im mehrdimensionalen Sinn. Deswegen kann ich einige Sachen , die für Dich ganz normal und einfach sind, einfach nicht. Weil es nicht geht.

Ein Beispiel gefällig? Also ich hab meiner Schwester neulich auch gesagt, steck doch mal den Stecker in die Steckdose. Und ich hab nicht verstanden, dass diese Drehbewegung auch bei ihrer "gesunden Hand" für sie unmöglich ist. Sie kann es nicht! Aufgrund der Handspastik. Aber dafür musste ich erstmal genau hinsehen um das Problem identifizieren zu können. Und dann hab ich das halt für sie gemacht. Also manchmal brauchst Du dann halt einen anderen Lösungsansatz. Einen individuellen halt. Individualtherapie.

Oje...! Und mit Bällen is da auch was dabei. Das kann ich gar nicht. Ich hab schon mal einen Basketball an den Kopf bekommen, weil ich nicht schnell genug reagiert hab. Ja mei , ich hab halt ne längere Standleitung...

Auf den Bildern gibt es auch nur eine Art Mensch. Gross und schlank. Seht das ganze doch mal bitte aus meiner Perspektive. Wenn Du klein bist, dann geht einiges schwerer, dauert länger oder Du brauchst anderes Material... kürzere Therabänder z.B. Wenns bloss ned so stinken täten... Ausserdem komm ich auch ned überall hin, wo Ihr hinkommen tut. Ist voll logisch weil logistisch.

Ach so... wenn Ihr denkt mer kann ned umfall beim Hometrainieren... dann irrt Ihr Euch. Mei Schwester is scho mal vom Hometrainer runtergefallen. Einen Hinterklatscher hats higlechd. Is aber sunsd nix bassierd. Mei des bassierd hald im Eifer des Gefechts... beim Rehasport im Homeoffice.

Ah! Jetzt versteh ich... das Feedback aus dem toonsup-Forum das motiviert mich! Wow! Weil die mich so gut kennen! Und ich sie auch immer besser kennenlerne. Wow! So funktioniert das soziale also in den sozialen Medien. So ist das gedacht! Wow! Das ist ja voll cool! Und saugenial! Jippieye Schweinebacke! :)

Ach so.. ich mag anscheinend kein belehrendes oder einschränkendes Feedback. Ich brauch Alternativoptionen. Also wenn A aus Deiner Sicht nicht funktioniert, dann teil doch bitte mit mir, warum das aus Deiner Erfahrung so ist. Das ist dann nämlich nicht wertend. Sondern neutral.

Und wenn Du eine Idee hast, die funktionieren könnte oder noch besser, bei Dir schon funktioniert hat, dann teil sie doch bitte mit mir! So kommen wir beide weiter und dynamisch an unser Ziel! Wow! So geht gemeinsames Wachstum! Hammer! So geht soziales netzwerken. Wow!

Ein Kommentar kam, dass die Brandmalerei ja nur eine Replik wäre. Erstens hat auch das replizieren etwas schönes, beruhigendes und kann unheimlich Spass machen. Zweitens geht es doch nicht nur ums Neukreieren. Es geht auch darum neue Verbindungen zwischen bestehenden TEchniken zu schaffen. Comics zu brandmalern is ja ned grad alltäglich. Es geht einfach drum Dinge mal auszuprobieren. Ohne etwas zu erwarten. Weil das Spass macht!

Guck mal der Sven Hannawald hat heut in einem Beitrag auch mal das Biathleten ausprobiert. Und es hat ihm auch viel Spass gemacht.

Durchaltevermögen und Disziplin...
Soderlein kurz mal mit dem Coach konföderiert. Also er hat anfangs auch eine harte Zeit durchmachen müssen, weil bei Seminaren andere Erwartungen an ihn gestellt wurden und ihm der "Stallgeruch" fehlte. Du quälst Dich also wie ein Radprofi durch die Trainingseinheiten. Und musst viele Stürze und Rückschläge einstecken. Bis Dein Baby gedeihen tut.

Dazu brauchst Du vor allem eins Durchhaltevermögen, Disziplin und den Glauben daran, dass es funktionieren wird. Auch wenn Du hi und da ganz unten bist. Geht mir grad auch so. Ich häng derzeit auch in so einer Phase.

Und Du brauchst Mut! Und das Vertrauen in Dich selbst, dass Du das hinbekommst.

Soderlein... ich hatte ja einige "soziale" Organisationen angemailt, ob sie mir über ihre Anfänge und wie sich die Beteiligten gefunden haben, berichten möchten , damit ich hier darüber schreiben kann.

Jetzt hab ich doch noch von unerwarteter Seite Infos bekommen. Zu den Health Hackern. Ihr erinnert Euch. Die Fahne weht an der Mühle in Erlangen unterhalb des Grossparkplatzes. Sie stellen eine Plattform für Medizintechnikprojekte, auf der sich Unternehmen, Uni, Entwickler, Patienten ... finden können um gemeinsam Projekte umzusetzen. Also das ist eine Innovationsplattform , eine Art Kreativnetzwerk oder auch ein Gründerzentrum.

Das hier hat er mir geschrieben.
"Ich selbst war bei der Gründung der Health Hacker noch gar nicht mit an Bord. Trotzdem weiß ich ungefähr wie es damals ablief:
Es gab da eine kleine Gruppe an Menschen mit ähnlichen Interessen, die sich alle mehr oder weniger und teils auch gar nicht kannten. Aber über die gegenseitigen Kontakte kam man zusammen, lernte sich kennen und startete einen Dialog.

Aus diesem Dialog ist wuchs dann die Idee gemeinsam etwas zu ändern. Dieser Gedanke war dann letztlich der Grundstein der Health Hacker. Anschließend haben sich die einzelnen Personen auf verschiedene Weise eingebracht und die Idee wuchs weiter und wurde schließlich zu einem Verein."

Also geht es erstmal drum, dass Du über Deine Ideen sprichst und sie teilst und Dich mitteilst. Um von ähnlich denkenden Menschen gefunden zu werden. Trommeln gehört also zum Handwerk. Das ist dann auch das, was wohl in grossen Unternehmen die Öffentlichkeitsarbeit ist. Aber Du machst das halt im Kleinen.

Du startest also viele kleine Sozialexperimente. Spannende Geschichte!

Ich les grad ein Buch über Tyler Hamilton. Weil mir sein Stil imponiert. Er hat sich auch durchgebissen. Wie alle Radrennfahrer. Er hat dann sogar sein eigenes Team aufbauen dürfen. Sogar eine Hymne hatte sein Team. Eine Teamgeist Hymne. Erinnert mich etwas an die Gilmore Girls ;-)

Was er wohl heute so macht?

Apropos technische Überraschungen... also ich hab im toonsup-Forum den Hometrainer-Cartoon hochladen wollen. Gestern hab ich das schon mal gemacht. Und ich hab mich gewundert, wo isser denn hin?

Heute also nochmal probiert und nun seh ich erst, dass da eine Fehlermeldung kommt, dass das Bild mit 200 x 200 zu klein ist. Und ich wollte halt wie es nun mal meine Art ist, Zeit und Energie und damit auch Plattenplatz sparen. Deshalb hab ich es so klein gemacht und auch die dpis geschrumpft. Kostet ja alles Geld. Auch wenn es heisst, Plattenplatz kostet heut nix mehr. Wenn Du ihn inflationär verwendest im kleinen, kommt in der Summe auch ganz schön viel dabei zusammen. Das siehst Du halt nicht von Anfang an. Wenn Du es merkst , is a weng spät. Evtl. zu spät.

Noch ein Nachtrag zu gestern. Reproduzieren, es einem Idol nachmachen, trainiert und bringt Dich wohl auch durch eine solche Bredouille des Lebens. Ausserdem übt es und ist eine Hommage an Dein Vorbild. Also dass das halt "nur eine Reproduktion ist" , ist aus meiner Sicht nach ein grosser Irrtum. Denn Du lernst enorm viel, wenn Du Deine Vorbilder imitierst. Es hilft Dir nämlich Deinen eigenen Stil zu entwickeln. Der kommt erst durch das Ausprobieren und Dich an und mit anderen zu messen.

Wobei Du das halt mit Menschen, die in fernen Galaxien schweben , auf andere Art und Weise , auf Deine eigene halt machen musst. Du probierst halt mal ihre Tipps und Rezepte aus. Aus den Erfahrungen, die sie mit Dir teilen. z.B. aus ihren Memoiren oder aus anderen Beobachtungen... und Studien. Und dann merkst Du ja , ob es für Dich funktioniert.

Du nutzt Ihr Wissen als Plattform , also auch als Kreativitätsbasis für Dich selbst und das Feilen an Deinem eigenen Stil und an der Art und Weise wie Du Probleme lösen kannst. Aus eigener Kraft. Marte Meo. Selbstbestimmt. Wie Du Dich selber heil hältst und wieder heilmachen kannst. Du studierst somit das Leben und lernst daraus. Das geht auch auf die Entfernung im Remote-Zustand.

Apropos... Idole... wusstet Ihr dass Lucky Luke in den 80igern noch Zigarette geraucht hat? Also das war dann irgendwann kulturell nimmer akzeptabel... und seitdem hat er einen Grashalm im Mund. Glaub ich zumindest.

Wenn ich ihn als Kind imitiert hab, dann hab ich immer einen Schnittlauchhalm in den Mund gesteckt. Hält Dir die Feinde auch vom Hals. Ähnlich wie Knoblauch. Wahrscheinlich isses so für Dich individuell sehr gesund, aber Deinem Sozialleben eher abträglich.

Heutzutage kannst Du die Neben- und Wechselwirkungen des Zigarettenkonsums werbewirksam auf den Abschreckungsbildern an der Supermarktkasse studieren. Faszinierend. Da kann ich mich immer super drauf konzentrieren und vergess den ganzen Lärm dann um mich rum. Verpenn dann aber auch, wenn ich dran bin. Weil ich so versunken bin. Weil ich das halt irgendwie spannend finde. Was es so alles geben tut. Die Neurodiversitäten der Krankheiten...

Also merke auch Kultur wandelt sich ständig und beständig. Durch soziale Bewegegungen. Wie z.B. die Aerobicwelle und die Trimm-Dich-Pfad-Zeit. Heute gibt es jedes Jahr im Frühling die Hometrainer bei den Discountern. Passend zu Deinen neuen Jahresvorsätzen. Und am End hänga dortn bloss Dei Klamotten drauf... weil des mit der Disziplin und Ausdauer doch ned so highaut hat. Gell... Mei alles menschlich... Des mit der Eigenmotivation hat halt a vill mit Masochismus zum Tun. Quäl Dich, Du Sau! Überwinde den Schmerz und stell Dich ihm. Alles ned so einfach... is des etz gsund oder ned? Alles eine Frage der Perspektive...

Ich glaub schon, dass Du regelmässig über die eigene Grenze und damit auch die Schmerzgrenze gehen musst, um weiterzukommen... aber gibt es da auch ein zuviel davon und wo fängt das an? Is wahrscheinlich a a sehr individuelle Gschicht.

Sozialer Schmerz ghört auch dazu. Denn nur wenn Du den immer wieder aushalten lernst, lernst Du zu Dir selber zu stehen. Denk ich mal. So aus meiner Perspektive. Was hast Du da für persönliche Erfahrungen? Magst sie mit mir teilen?

Facebook hat mir grad ein paar Gruppenempfehlungen geschickt. Wir Franken halten zamm heisst eine dieser Gruppen. Wir lieben Bier aus Franken die andere. Sogar beim Alkohol bin ich sehr effizient. Denn ich brauch ned vill um ein Räuschle zu produzieren. Einen Seier. Keine Feier ohne Seier. Wobei der Seier ein Mensch war. Ob den noch jemand kennt und sich an ihn erinnern tut?

Ebenso schnell bin ich dann aber auch wieder nüchtern. Ich vertrag ned vill. Ausserdem werd ich da bloss müd und high. Und dann wieder nüchtern und redselig... Was stellt Alkohol denn mit Euch so an?

Meinen ersten Rausch hat ich mit 4. Meine Oma hatte mir zum Geburtstag eine Packung Mon Cherie mitgebracht. Und die haben so schön geknackt. Nach der halben Packung war von mir nix mehr hör- und sichtbar und dann hat mich meine Mama ins Bett zum Ausnüchtern gesteckt.

Stimmungsschwankungen...
Haltet mich für undankbar... momentan gehen mir Menschen tierisch auf den Senkel, die alle auf einmal furchtbar lieb zu mir sind und mich integrieren und ermutigen wollen. Auf einmal. Wieso war es denn nicht möglich mal hinzulangen als es Not tat, als ich integriert war?

Da gibt es also einen ganzen Dienstleistungssektor in diesem Bereich. Und dort ist der Personalmangel und die Zeitnot genauso da, wie da wo ich herkomme. Also das Grund-Problem ist dasselbe. Ich habe keine Lösung dafür. Aber schön, dass mein Hirn der Mustererkennung noch mächtig ist.

Wahrscheinlich geht es einfach im Leben drum, irgendwie durchzukommen. An guten Tipps und Ratgebern mangelt es nicht. Ich hab aber noch nix gefunden, was tatsächlich funktioniert hätte. Zumindest für meinen speziellen Kontext und mich. Ausser das , was ich hier tue... Wohlgemerkt, das funktioniert für mich. In meinem Kontext. Das ist nicht per se übertragbar und wahrscheinlich willst Du das auch gar nicht.

Komisch find ich auch Leut, die davon ausgehen, dass ich weiterhin etwas tue, nur weil ich es einmal getan habe. Nicht, dass ich das nicht auch manchmal so machen tu. Aber doch nicht immer. Das geht nämlich nicht. Und das ist vollkommen okay. Jedenfalls für mich.

Samstag
Ich hab jetzt die Option herausgespielt eine Arbeitstherapie im IT-Bereich machen zu dürfen. In einem sozialen Betrieb. Es geht um einen webshop. Sowas hab ich mal mit cauposhop gemacht. Ist lange her. Muss dann erstmal recherchieren und vielleicht auch ein paar Leute fragen, was man da heutzutage so verwenden tut.

Dann würd ich wohl einen Apacheserver lokal auf dem Rechner einrichten und das ganze mal testweise aufsetzen. Mit phpmyadmin die Datenbankstruktur anschauen und mit dem "Kunden" abgleichen, ob seine Anforderungen damit erfüllt werden. Ob er sich das vorstellen kann. Auch mit den anderen Beteiligten.

Ich hab Muffensausen, weil ich das noch nie gemacht hab. Aber andererseits reizt es mich. Die Lust scheint wiederzukommen. Jetzt muss das ganze noch mit den Anträgen in trockene Tücher.

Ich weiss noch nicht, ob ich das schaffe. Wieder IT. Aber irgendwie isses das einzige was ich wirklich kann. Also gefühlt. Und wo ich wieder einen Einstieg finden kann. Wenn die Umstände es zulassen. Ob ich das allerdings hinbekomme, weiss ich nicht. Das werde ich sehen.

Es ist auch nicht schlimm, wenn ich es nicht schaffe. Dann hab ich wenigstens gelernt, dass es halt nicht mehr geht. Aber ich hab es wenigstens probiert. Wobei ich schon was gescheites hinbekommen möchte. Vielleicht lernen wir zumindest, was nicht funktioniert. Auch mit dem webshop. Keine Ahnung.

ich bin dahin zu einem Vorstellungsgespräch und hab einfach gesagt, was ich schon gemacht hab, was ich kann und was ich brauch. Und so hat sich das ergeben. Damit hab ich überhaupt nicht gerechnet. Ich dachte ich muss im Sozialkaufhaus Menschen was verkaufen. ich kann nicht mal mich selber verkaufen, geschweige denn anderen irgendwas. Ich kann höchstens beratend tätig sein. Entscheiden muss dann der andere, was er will.

Momentan kämpf ich ein bisschen mit Muffensausen. Mit dem Schiss vor der eigenen Courage. Auch weil jetzt alles so schnell geht. Und ich ein bisschen überrumpelt bin. Vielleicht ist auch genau das ganz gut. Ich weiss es nicht.

Die Herausforderung schwarzes Brotzeitbrettla hab ich auch gemeistert. Also es ist so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Katze, die original mal drauf war, ist verschwunden. Mir gefällts. Riecht halt verbrannt. Ein bisschen nach BBQ wenn Du mit der Nase dran schnüffeln tust.

Das Brotzeitbrettla mit Brandmalerei refurbished gepimpt

Bold... I am in a rollercoaster of emotions. I am happily excited with fear ;-)

And I find this quite exhilirating. This is a strange thing to say or to write. So now I am experiencing something new to look forward to, which I haven't done before in this way.

It helps to read the book about courage I lately wrote about. I still invest time and energy in my learning how to get along socially. And I think one trick is to get along with your own emotions. Which I just try again and again. So I am in a kind of emotion training camp. Call me control freak ;-)

Wie war das denn bei Euch bei Eurem letzten neuen Projekt, das Ihr an Land gezogen habt? Ward Ihr da auch aufgeregt und ängstlich zugleich? Oder seid Ihr furchtlos? z.B. weil Ihr schon soviele Projekte gemacht habt. Also mit dem neue Erfahrungen machen, soviel Erfahrung haben tut?

Bei mir war ja lange nix und dann kam die Arbeitstherapie mit den Spitzern, die ich damals auch genauso gebraucht habe und dann die Holzgruppe. Da konnt mein Hirn erst wieder kreativ sich was für andere und mich einfallen lassen. Vorher hatte es wohl genug mit sich selber zu tun.

Ist das so, dass es immer wieder Phasen im Leben und in Systemen gibt, in denen Systeme mit sich selbst beschäftigt sind und sich neu organisieren? Ich glaub, das passiert in meinem Hirn immer noch. Das ist einerseits spannend andererseits auch nervig. Weil Du möchtest ja irgendwann auch mal mit der Sache wieder durch sein. Oder ist es mir mit der Bewusstwerderei einfach jetzt bewusster als früher und das ist der ganze Unterschied.

Ständig Schmetterlinge im Bauch oder Bauchweh wegen einem neuen Projekt zu haben, etwas, das ich noch nicht ein- oder abschätzen kann, weil mir da noch die Erfahrung und das (Fach-)Wissen fehlt, ist ein sehr komisches Gefühl.

So im ersten Schritt hab ich mich jetzt diesem Schiss gestellt und fang schon mal Bekannte abzuklopfen. Ich hab sie angemailt, ob sie vielleicht mit webshop-Systemen Erfahrung haben und mir wenn ich nicht allein weiterkomme, einen Tipp geben können. Auch hab ich schon von meiner ersten Idee eines open source shops erzählt. Und bereits erstes Feedback zur Versicherung erhalten. Also so schlecht scheint mein Denkansatz nicht zu sein.

Dann hab ich noch ein bisschen recherchiert, gegoogelt halt. Und stell fest, dass es da einiges auch bei webshops zu beachten gibt. Nämlich, dass die auf Dauer auch ganz schön teuer werden können, wegen der Wartungs- und Tarifkosten und dass vielleicht ein Saas System doch besser geeignet sein könnte. Aus Kostengründen.
Auf die Bezahlweisen muss ich denk ich auch achten. Was geht? Plugins können nämlich teuer werden.

Oscommerce hab ich mir schon mal heruntergeladen. Den würd ich wohl mal ausprobieren. Versuchen ihn bei mir lokal zum Laufen zu bekommen. Bei youtube gibt es auch Installationsvideos. Wobei mir einfach buchartige lesbare Anleitungen lieber sind.

Saas Systeme sind Baukasten-Shops wie azura shop oder hosteurope. Die sind ohne Programmierkenntnisse einrichtbar.

Wahrscheinlich besteht zunächst der Hauptaufwand in der Recherche und im Ausprobieren. Und dann kannst Du es den Kollegen bzw. dem Kunden zeigen und er kann mal damit rumspielen. Also so bekomm ich zumindest ein Gefühl dafür. Dass ich es sehen und anfassen kann.

Ausserdem ist der Status Quo zu berücksichtigen, also die Rahmenbedingungen. Mal sehen, wo wir da landen. Wenn ich schon mal was ausschliessen kann, dann wär das ja auch schon ein Fortschritt. Wir kreisen das Problem ein und am Ende bleibt nur eine Lösung übrig und die ziehn wir dann durch. Bis dahin heisst es wohl Erfahrungen sammeln mit try and error. Und keine Angst davor zu haben, dass bei einem falschen Klick die Welt untergeht.

Im Endeffekt liest Du Dich erstmal in die Thematik ein und tastest Dich an das Thema heran. Also zumindest ich mach das so. Macht Ihr das anders? Wie gehst Du vor? Wie arbeitest Du Dich in ein neues Projekt, Thema ein? Bzw. wie gehst Du ein neues Projekt an?

Zum Brotzeitbrettla kam das Feedback: "Mein lieber Jolly!" :)
Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!

Rückmeldungen...
Also drei Leute hamm mir auf die Frage, nach der Angst vor einem neuen Projekt geantwortet. Zwei davon meinten:
"Dass man vorher aufgeregt ist, ist ganz normal."
Und einer hat so geantwortet.
"... ich denke da kommst Du schnell rein. Es gibt in Netz ja ganz viele Informationen dazu. Brauchst also bestimmt keine Angst davor zu haben."

Ich finde es irgendwie spannend andere Leute zu interviewen wie es Ihnen in einer ähnlichen Situation ergangen ist.
Spannend finde ich auch, dass Du dann Rückmeldungen bekommst, mit denen Du gar nicht gerechnet hast. Das ist sogar noch einen Ticken spannender. Du weisst nie was sich ergeben tut. Und auf einmal ergeben sich neue Offerten. Über die muss ich aber erstmal in Ruhe nachdenken und nix überstürzen.

Sonst derhuzd Dich widder. Und holst Dir Blessuren. Auch wenn Du Dich dann immer wieder selber aufrappelst, Deine Wunden selbst versorgst, zehrt das an Deinen Kräften. Wahrscheinlich gehört das einfach zum Leben dazu. Gibt ja genug Spruchkarten mit dem Text "Hinfallen, Krönchen richten und wieder aufstehen."

Bei dem Sturm bin ich einem Bekannten mit seinem Hund begegnet.
Er meinte:"Ich muss aufbassen, dass er ned wegfliechd."
Ich:"Dann is a Windhund."
Da hat er dann geschmunzelt.

Wo isn des Hirn?!?!?
Es fällt mir noch sehr schwer mich zu organisieren und zu strukturieren. Aufgaben zu finden und nacheinander abzuarbeiten und zu entscheiden, was ich als nächstes mach, ist enorm Kräftezehrend. Jetzt müssen noch viele Formulare ausgefüllt werden. Ich bin froh, dass ich dabei Hilfe habe. Allein würd ich das nie im Leben hinbekommen.

Ich muss mich immer auf das aktuelle und nächste konzentrieren und das fällt mir sehr schwer. Will mal sehen wie weit ich heut mit der Steuererklärung komme. Das ist eine Anhäufung von organisatorischen Arbeiten, wo ich mich konzentrieren muss.

Als erstes arbeite ich mich durch die Kontoauszüge und verschaff mir so einen Überblick, indem ich die Posten ausschneide, sortiere und auf Karopapier aufklebe. Dann bild ich die Summen und erst im nächsten Schritt füll ich dann die Formulare aus.

Freundlicherweise hat sie mir das Finanzamt wieder in Papierform zugesandt. Ich kann das nicht online oder am Rechner machen. Das ist zu reizintensiv. Und ich brauch viele Pausen. Wenn ich was neues anfange, habe ich gaaanz viele Fragen und Rückfragen. Sprich, ich mach es sehr kompliziert bzw. es kommt mir alles auch sehr kompliziert vor.

Soderla heut gibt es einen Comic aus den stürmischen Zeiten...

Die Glaa aus ERH - Der Sturm

Ich hab momentan wenig Ideen. Nicht nur für Comics. Ich glaub ich brauch momentan die Energie für mich selber, um wieder auf die Beine zu kommen...

Doch noch ein Feedback aus den fernen galaktischen Weiten der USA zum Thema Neubeginn und Angst bzw. Muffensausen oder Angst vor der eigenen Courage ;)

" ... This sounds like a good fit for you and I have my fingers crossed that it works out. It's always nerve wracking to start something new."

Nerve wrecking... also es ist Nervenaufreibend und nervenzerreibend. Und dann entsteht ein Nervenbündel und ne Panikattacke... alles total normal. Seeing the funny side helps me , the walking disaster area , a lot to get along with the current situation.

Zuspruch und Ermutigung und gegenseitige Grüsse aus dem Katastrophengebiet
Soderla wieder zwei Mails bekommen, die mir sagen, das wird schon mit den Antrag stellen und so. Das tut irgendwie doch ganz schön gut. Genauso wie eine Mail aus einem anderen Katastrophengebiet. Da merk ich dann wenigstens anderen geht es auch nicht viel anders. Das relativiert vieles. Denn ich kann die Dinge ja allein nur aus meinem eigenen Kontext sehen. Und erst, wenn ich Meldungen und Infos von anderen aus ihrer derzeitigen (Not-)lage bekomme, kann ich diese Infos dazu nutzen, um die Dinge ins rechte Licht zu rücken.

Ich hab ja lange versucht sozial kompetenter zu werden. Zuletzt mit den prozessorientierten Büchern. Im Endeffekt kann ich auch einfach jetzt dabei zusehen, wie das mit den Anträgen läuft. Denn das ist ein prozessorientierter Vorgang. Also ich bin letztendlich einer. Immer irgendwo und irgendwie.

Daheim ist meine Taktik eher meinen Mitbewohnern weitestgehend aus dem Weg zu gehen. So steh ich ihnen auch nicht im Weg. Denn da muss ich mir nach wie vor meinen Raum und meinen Platz täglich erkämpfen. Das ist gar nicht so einfach. Überhaupt wenn sie das nicht gewohnt sind, dass ich tagsüber jetzt halt auch hier rumhänge. Sport hilft. Und dabei dudelt dann das Radio und bläst Dir das Hirn mal durch.

Wo ich kann, unterstütz ich und lang halt hin. Ich bin oft froh, was zu tun zu haben. Aber ich erledige es auf meine Weise. Nicht so, wie meine Mama es gern hätte. Sie regt sich über alles und jedes auf. Das kann ich nicht. Wahrscheinlich geht das auch in ein und demselben Haushalt ned, weil da einer halt mal nachgeben muss. Wenn der eine hochenergetisch im aussen ist, muss der andere das halt im innen sein. Das macht ja nix. Alles gleicht sich halt immer irgendwie aus.

Den Galgenhumor meiner Schreiberin mag und versteh ich irgendwie... nach dem Motto... Du kannst sie nicht alle töten... Sie schreibt, dass sie derzeit lieber ein hochfunktionaler Soziopath wäre. Und im Moment kann ich das teilweise sogar ganz gut nachvollziehen. Weil ich Menschen als viel zuviel und viel zu nah empfinde. Das ist gar nicht so einfach den richtigen Abstand zu finden. Ich suche noch.... try and error halt. Hängt übrigens auch vom Kontext bzw. dem Wechselspiel der Kontexte miteinander ab.

ich bin erstaunt wieviel ich, trotz dem nicht viel daheim los ist, doch immer wieder entdecken kann. Derzeit hab ich das erste mal seit meinem Systemabsturz einen Krimi in der Hand. Und ich geniesse es. Vorher hätt ich damit nix anfangen können. Fiction ist also mehr Arbeit für das Hirn. Weil da alle Sinne beim Lesen angeregt werden, wenn Situationen beschrieben werden. Nervenkitzel inklusive. Der kommt beim aktuellen Fernsehprogramm nur bei Katastrophenfilmen bei mir auf.

Zu Abkürzungen kann ich noch was lustiges berichten. Also in der Mail stand, dass ich auch einen Arztbericht brauch für den Antrag für die externe Arbeitstherapie. Von der PIA. Worauf ich mich fragte, wer denn nun wieder diese ominöse PIA ist.... Bis mir dann eingefallen ist, das ist die psychiatrische Institutsambulanz.

Von der Wiege bis zur Bahre Formulare, Formulare... scheint wohl zu stimmen...

Hm... auch interessant in den USA kreuzt man die Finger , bei uns drückt man die Daumen. Der arme Kerl...

Ich hab noch ein Brotzeitbrettla mit einem Riss gefunden. Ich hab vor einen von Erbses Klettercomics draufzubrennen. Und hinten vielleicht das Marsupilami. Oder nochmal Lucky Luke und Jolly Jumper. Das Dreamteam. Eine Paarbeziehung par Excellence.

Apropos Cowboys... Kennt Ihr die Blue Coats? Ein Comic, der im amerikanischen Bürgerkrieg spielt und alles mögliche auf die Schippe nimmt. Den Ernst der Lage. Wer ist denn nun wieder dieser Ernst? Is des Dei Ernst? Na, des is mei Schorsch. Der hod bloss dem Ernst sei Husn o.

Aus den USA erreicht mich noch folgende Aufbaumeldung...
"You have a good spirit about it all. I'm sure it is not easy.
And you've always had a good sense of humor."

Und dann relativiert sie noch das mit dem Winter und der Kälte, weil sie froh, ist dass es auch bei ihnen schon wärmer geworden ist. Und mir wird bewusst, bei uns ja auch... schon richtig frühlingshaft...

"It's nice to have a few days where I don't have to put layers and layers of cold just to go outside."
Und schon sieht die Welt wieder etwas freundlicher und leuchtender aus.

Und den Kommentar aus dem toonsup-Forum zum gestrigen Comic... ein Flughund... will ich Euch auch nicht vorenthalten. Wieso kommt mir jetzt grad ich lass meinen Drachen steigen in den Sinn...?!? Tja unser Hirn ist halt doch ein interessantes komisches Unwesen. Findet Ihr nicht? Es macht sich die Welt wie sie ihm gefällt...

Bis Ende Juni, das halbe Jahr hab ich die Kontoauszüge etzerdla durch. Heut will ich das restliche halbe Jahr durchforsten. Als Jäger sollte das ja kein Problem sein ;-) Kleines Spässle am Rande... dazu ist mei Hirn etzerdla wieder im Stande... Ui Reimen geht auch wieder!

Und wie geht's Euch so in Eurer Bredouille?

Kuriositäten...
Das mit dem Bedürfnis nach anderen Menschen scheint sich langsam auszuschleichen. Heut saß ich ganz allein in der Ecke und hab vor mich hingebrandmalereit oder gebrennpeterlt. Heut hab ich unfreiwillig gelernt wie man beim Brennperterle die Drahtschlinge wechselt. Die wird einfach draufgeschraubt mit zwei sehr kleinen Schrauben. Das blöde war nur, dass jemand zwar die alte Drahtschlinge in zwei Brennpeterschachteln entfernt hatte, aber keine neue aufgezogen hatte. Und da waren auch keine drin. Also allein mit technischem Verständnis wär ich da nicht weitergekommen.

Also hab ich die letzte Brandmalereinde gefragt, ob sie noch so Drahtdinger hat. Sie hatte einen ganzen Beutel voll. Was ich halt ned versteh, wenn ich des Ding rausschraub, dann tu ich halt auch wieder eins nei. Sonst kann ja der nächste nix damit anfangen. Oder tu wenigstens so ne Drahtschlinge in die Schachtel, damit er das dann selber machen kann. Ohne lang rumfragen zu müssen. Das wär halt effizienter.

Also hab ich dazu soziale Fähigkeiten gebraucht. Denn wer ned frachd, geht lang err...

Ins Sozialcafe geh ich derzeit auch nimmer. Die letzten drei Veranstaltungen zu denen ich extra ne dreiviertel Stund hingefahren bin, sind alle ausgefallen. Etz magi nimmer.

Im Endeffekt bietens da auch Kreativgruppen oder Gesprächsgruppen, sogar einen Stammtisch an. Einen separat für Männer. Ab und zu gibt es auch einen Vortrag. Im Juni zum Thema Krise. Also bis dahin, hoff ich doch, dass ich wieder einigermassen zurechtkomm und aus derselbigen herausen bin oder mit ihr zurechtkomm.. So lang möcht ich etz a nimmer warten...

Die Psychosetreff Themen reizen mich auch ned.

Stattdessen hab ich mir ein Buch über webshops besorgt und jetzt interessieren mich Warenwirtschaftssysteme und deren daran Anbindung und auch CRM-Systeme. Das sind alles Beziehungs-Systeme. Also Software wo es um Beziehungen geht. Und damit auch um Kommunikation. Vielleicht fasziniert mich das deshalb so. Anscheinend interessieren mich also wieder mal soziale Beziehungen und deren technische Anwendung im mehrdimensionalen Sinne. Welche Techniken sowohl sozialer und psychologischer als auch technischer Natur wendet mer denn da an?

Gibt es dazu auch einen Wissenschaftszweig Kundbindung, Relation Management... ist das dann auch PR? Oder ist das inkludiert? Wo führt das denn alles noch hin und was gehört da alles noch mit rein? Scheint eine spannende Beziehungs-Kiste zu sein.

Heut war ich das erste mal wieder im Buchladen und es hat mich ein nicht-sach-Buch gereizt. Das neue von Nele Neuhaus mit ner Katze drauf. Das klang ganz spannend. Werd aber noch auf das halb so schwere Exemplar im Taschenbuchformat warten.

Irgendwie war es heut anders im Buchladen. Anscheinend kann mein Hirn wieder Beziehungen zu seinen Einzelteilen mehr herstellen. Ich glaub, die sind mir irgendwie abhanden gekommen. Das passiert in einem Delir halt. Das ist ganz normal und das kommt auch bei jedem 5.ten Menschen nach einer Narkose vor. Vor allem bei Älteren und Kindern.

Mein Hirn ist im Hier und Jetzt und funktioniert wieder mehr so wie ich es von früher kenn. Mit Motivation und Lust hab ich immer noch so meine Probleme.

Denn irgendwohinzugehen zu einer Veranstaltung... da reizt mich derzeit überhaupt nix. Am Anfang hab ich das vermisst, weil ich ja in den letzten 5 Jahren alles mögliche abgegrast hab. Alles Dinge, die mich gereizt haben, mir das mal anzugucken. Und der Unterschied war dann irgendwie total krass. Aber etz geht's.

Vorher bin ich ja auch selten irgendwohin... es sei denn es lag auf dem Weg wie die Insektenausstellung damals.

Wie wohl die Lust auf etwas , die Motivation etwas zu tun , ist ja beides ein und dasselbe, entstehen tut? Wahrscheinlich spielt da die Hormonmischung im Hirn eine grosse Rolle...

Beim letzten Treffen im Sozialcafe ist der Themenabend Freundschaft ausgefallen. Das Thema interessiert mich ja, weil es um Beziehungen geht. Wenn mich die Frau, die ich dort getroffen hab, aber nicht angemailt hätte, hätt ich den Termin verpennt. Wir haben uns dann im Cafe schon ne halbe Stunde vorher getroffen und sie hat mir dann gesagt, dass das leider ausfallen tut. Blöd gelaufen. Aber ich hab sie dann halt gefragt, was sie unter Freundschaft verstehen tut. Und musste ihr vieles aus der Nase ziehen. Viel ist davon auch bei mir nicht hängengeblieben. Ich hab da nix weiter zum ein- und nachhaken gefunden.

Was mich zu der Frage führt, wann ein Mensch für einen spannend und interessant ist... Ich denke, wenn Du immer wieder in einer Art sozialem Ping-Pong-Spiel einhaken und nachhaken kannst, weil der andere Dir auch Themen liefert, die Dich auch interessieren. Wo ich wieder beim Klappern gehört zum Handwerk bin. Also dass Du einfach erzählst, was Du grad alles am Laufen hast. Deine Projekte. Bisher funktioniert das bei mir nur so. Wie machst Du das denn?

Mit politischen Themen hab ich es nicht so. Ausser sie betreffen mich direkt und ich hab damit Erfahrungen. Dann kann ich auch was dazu sagen. Ansonsten müsst ich mir ja immer erst verschiedene Meinungen von Menschen, die damit unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, anhören. Aber nur direkte. Und dann kann ich Dir auch nur sagen, x hat die Erfahrung damit gemacht und z die, aus dem und dem Kontext. Aber schlauer wär ich dann auch ned. Wie machst Du das denn so?

Zum Sturmcomic gab es folgende Kommentare ... :)

Ein Gedichtle...
"Der Sturm - er ist magisch -
verzaubert gern Sachen.
So kann er aus Kläffern
flugs Windhunde machen."

"Drachenfliegen lassen mal anders ;)"

Werkeln... Fanart
Hier sind also wie versprochen die zwei neuen Werkle, die ich gestern in der Holzgruppe.
Der Klettercomic Fanart Erbse. Auch hier geht es um das Thema "Bredouille". :)
Brandmalerei Fanart Klettercomic

Hab ich ihm mal geschickt. Mal sehen, ob es ihm gefallen tut.
Ui! Grad Feedback bekommen. Es gefällt ihm ;)
"Total geil :)!
Ist mir Freude und Ehre!"
Das find ich etz auch "geil" :)

... und das Dreamteam Lucky Luke und Jolly Jumper hab ich auch noch anfangen können. Das braucht aber noch ne Einheit bis es fertig ist.
Brandmalerei Fanart Lucky Luke

Apropos Fanart. Eine Snoopy Mütze hab ich auch mal für mich designed. Weil ich Snoopy gern mag.

Snoopy Beanie



Weil sie so schön geworden ist, kam mir dann die Idee, ob ich das Muster nicht kostenlos anderen zur Verfügung stellen kann. Und so hab ich mich auf eine Reise, ein adventure, Abenteuer nach dem Copyright-Inhaber aufgemacht. Es ging von Pontius bis zu Pilatus. Ich wollte einfach fragen, ob der Copyright-Inhaber mir das erlauben tut. Nein, tut er nicht. Das war allerdings auch eine sehr lehrreiche Erfahrung.

Mit dem Popel-Papa Thorsten Trantow hab ich da eine Coop machen können und seine beiden Helden Popel und Nachgelaufen auf eine Mütze gebannt. Allerdings muss mer die zwei halt kennen und mögen. Und da meine Kundschaft hauptsächlich in den USA und Canada saß und dort der Comic wohl wenig bekannt ist... verkaufst Du da auch nicht viel davon.

Popel Beanie
Nachgelaufen Beanie

Die zwei Mützen hab ich damals als Auftragsarbeit für ihn gefertigt , für seine beiden Kinder.Er hat sich dann gemeldet und gemeint, er trägt die Popelmütze gern beim Holzhacken. Das war dann eher eine Erfolgsstory. :)

Copyrightgeschichten können ganz schön nervenaufreibend sein :)
Mir hat auch schon mal jemand meine Charts geklaut. Das war keine schöne Erfahrung. Vor allem, weil ich dieser Person helfen wollte. Und dann hat sie sich einfach bei mir bedient. Das hab ich mir damals nicht gefallen lassen. Seitdem hab ich mehrere Patente. Und bin also damit eine patente Frau ;-)

Ich hab's mir damals als Geschmacksmuster patentieren lassen. Ich weiss gar nicht, ob es das noch geben tut. Die Gesetzgebung ist ja auch ein sehr wandelbares Wesen.

Hm... gestern an einem Marktstand in Erlangen geeavesdropped... also mitghört...

"Wo Menschen sind, sind Probleme... Menschen haben immer Probleme..."
Dann gehen uns aber auch die Lösungen und Lösungsansätze nie aus. Hat alles seine Vor- und Nachteile. ;-)

Menschen sind also immer in der Bredouille... des is gar nix neus. Des war scho immer so und wird auch immer so bleiben. Das find ich sehr tröstlich :)

Hm... Fanart is a a Kunst... ;-)

Lebenskunst... ist für mich, es sich in der Bredouille des Lebens gemütlich zu machen. Ich arbeite daran...
Und Du?

Grad einen super Tipp erhalten. Lieber über die grünen Ampeln im Leben freuen als sich über die roten Ampeln des Lebens ärgern. Kommt halt auf den Fokus an. Wo Du Deinen Scheinwerfer draufrichten tust.

Sunday
Les grad the creative economy how people make money from ideas.
Da gibt es passend zum gestrigen Thema auch ein Kapitel über Copyright, Trademark (Originale) und Patente.

Wusstet Ihr dass Disney um seiner Rechte für Mickey Mouse fürchten musste und deshalb gegen das Auslaufen seiner Rechte daran geklagt hatte? Er hat auch gewonnen.

Auch Mark Twain war dieser Auffassung.
Und mit seinem ureigenem Humor meinte er:
"Only one thing is impossible to God: to find any sense in any copyright law on this planet."

Recht hat er ;-) Allerdings kannst Du Dir das ja nicht aussuchen, was grad gelten tut. Aber wenn es Dich persönlich betrifft und ins Mark trifft, dann gehst Du für Deine Werte auch auf die Barrikaden. Und tust Dinge, die andere Menschen in einer ähnlichen Lage nicht tun würden.

Jay Leno z.B. der Talkmaster hat zum Minimumwage angefangen, während andere unter einer Gage von 25000 USD gar nicht erst anfangen wollten. Er hat den Zuschlag bekommen. Und ich fand ihn auf Sky Channel grossartig! Cool! Witzig! Der konnte Dialoge und Negotiations führen. Denn nix anderes sind Dialoge mit anderen Menschen." Das fand ich immer sehr spannend, wer da ein und ausging. Das war nicht so langweilig wie die deutschen Talk Shows.

Harald Schmidt hat es ihm mal eine Zeit lang gleichgetan. Und anfangs hat er mir auch sehr gut gefallen. Am Ende aber immer weniger. Ob das daran lag, dass er da seinen eigenen Stil gefunden oder seine Originalität verloren hatte? Wahrscheinlich liegt das ganz im Auge des Betrachters. Der eine sagt so der andere so...

Ich glaub ich mag lieber Menschen, die sich und ihren Werten treu bleiben. Aber trotzdem irgendwie weiterentwickeln. So genau in Worte fassen lässt sich das aber nicht. Das ist wohl eine Gefühlssache. Ein gut-feeling.

Daten haben keine Gefühle. Klar kannst Du mit Hilfe von Daten Dinge modellieren und versuchen vorherzusagen, wenn Umstände ähnlich sind, aber ob die dann stimmen, ist auch ein Stück Glückssache. Weil der akuelle Moment ja ganz anders ist. Der ein oder andere wird mir jetzt widersprechen ;-)

Warum les ich sowas? Weil ich Bock drauf hab und mich drin wiederfinden kann. Bin ja auch ein kleiner Entrepreneur. Das ist einer, der was unternimmt. Derzeit mehr im innern als im aussen. Da möcht ich aber auch gern wieder hin. Und irgendwo musst Du da halt auch wieder anfangen. Mal sehen wo ich landen tu.

Momentan bin ich etwas auf Krawall gebürstelt. Ich möcht gern aus eigener Kraft in die Gänge kommen. Ich bin es gewohnt ohne Hilfe zurechtzukommen. Nach dem Motto: früher hab ich das doch auch nicht gebraucht. Allerdings lässt mir der aktuelle Kontext auch nicht die Wahl. Irgendwie musst Du das Spiel auch mitspielen. Auch wenn Du lieber Dein eigenes Ding machen möchtest, aber vielleicht gelingt mir ja eine Synthese , Synästhesie aus beidem?!?

Ich befinde mich also in einer Art Widerstandsphase oder Trotzphase... da bin ich nicht allein. Denn mir hat ein Bekannter folgendes zugemailt.
"Ich persönlich sehe es auch nicht ein, mich nur mit den Schwächen von Autismus zu beschäftigen, manchmal habe ich eher diesen Trotz 'jetzt erst recht' (zeig ich euch es allen)."

Ja, das kenn ich auch ganz gut. ;)

Das gehört übrigens zu einer Widerauferstehungsphase zumindest bei mir dazu. Dass es im Gebälk auch mal Ruckelt und Kracht. Wie bei einer neuen Beziehung. Einem neuen Relationship.
Da ruckelt es anfangs auch, wenn man sich neugierig und vorsichtig wie zwei Kämpfer umkreisen tut bevor es zum ersten echten Erstkontakt kommt. Beziehungsmanagement ist also eine Art Kontaktsportart. Eine Art Kampfkunst. Ich erzähl das, weil ich gerade so eine Ruckelpartie mit einem neuen Bekannten hinter mir habe oder mich noch in derselben befinde. So genau weiss ich das auch noch nicht. Das wird sich ergeben oder halt nicht. Da gehören nämlich immer zwei dazu.

"Wunderbar!" schreibt einer zu meinen Brotzeitbrettchenbrandmalereien.

Wunderbar ist auch ein Keksriegel mit Karamell und Erdnüssen von Cadbury. Der Name hat mich schon lange neugierig gemacht. Er schmeckt so wie er heissen tut. Ne geniale Mischung aus Twix und Snickers ;-)

Schade, dass es Banjo nimmer geben tut. Jetzt werd ich auf mei alde Dooch a nu melancholisch... Hätt ich selber ned denkt, dass ich sowas heut schreiben tu. Menschen und die Natur per se ist nicht vorhersehbar.

Momentan verläuft mein Leben eben so wie in diesem etwas älteren Comic.

Die Glaa - Kreativitaetsdefinition

Soderla heut mal in der ARD-Audiothek registriert um mal einen Podcast anhören zu können. Nämlich den hier. Freundschaft Plus. Da geht es um Vergeben und Vergessen... passt ja zu einem Delir mit Gedächtnisproblemen... Oh... da geht es um einen alten Bekannten. Das Loslassen... Grad mir, wo ich sowieso immer wieder alles fallen lasse... ;-)

Ach da geht es auch wieder um Life hacks. Coping Strategien. Resilienzbuilding. Wie man sich das Leben schön macht. :) Also der Freundschaft Plus Podcast geht noch... Hm.. gibt es auch so Wissenschafts- und Sach-Podcasts?

z.B. in der Apothekenumschau werd ich fündig. Hier sind ein paar Podcasts. Oder bei der BGW zum Thema gesundes Berufsleben. Den hier zum Thema Veränderungen, Change Management find ich ganz interessant. Weil es da halt wieder um Krisen, also Bredouillen geht. Und da steck ich ja grad mittendrin. Da geht es also drum, den Blick auf die kleinen Erfolge zu richten, um zu sehen, dass es in die gewünschte Richtung geht. Also wie das die soziale Frau auch gemeint hat. Du schaust auf die kleinen Dinge. Die Spannungsspitzen. Und um Feedback. Spannend!

Es geht um Fragen wie: Was ist uns gut gelungen? Was hat sich anders entwickelt als gedacht. Und welche Chancen ergeben sich daraus? Es geht um die Akzeptanz anderer Sichtweisen. Was läuft gut? Was sind die Stärken und Ressourcen? Wie sieht es mit Mut und Hartnäckigkeit aus? Und es geht um Salutogenese und um praktizierte Nächstenliebe. Und dazu dient die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit und das Überwinden von Hindernissen unter Einbeziehung aller Beteiligten. Cool!

Ich lern aus dem ein oder anderen Podcast, dass Überwindung zu mehr Lebenslust und Lust am Tun also Motivation führt. In den Podcasts lernt mer also andere Leute und ihre Meinungen und Erfahrungen kennen. Land und Leute per Homelieferung. Praktisch. Und alles über die auditive Wahrnehmung. Das find ich etwas anstrengend. Ich les lieber solche Ratgeberbücher oder Biographien. Das ist dann dasselbe in einer anderen Dimension. Spannend! Wieder was dazugelernt.

Gemeinsam? Networking...
Ich hab jetzt mal einen Bekannten gefragt, wie er sich seine Projekte organisiert. Ob sich das aus der Zusammenarbeit mit anderen ergeben tut.

Hier die Antwort.
"...ich habe früher versucht, Projekte mit anderen auf die Beine zu stellen. Das hat idR nicht funktioniert. Bei Projekten ist es ja meist so, dass es nebenher noch ein Tagesgeschäft gibt, das sich dazwischen drängt. Wenn die Bindung zueinander dann nichrt groß genug ist, wird das nichts. Deshalb mache heute nur noch 'Projekte' im weitesten Sinn, bei denen ich das meiste selbst in der Hand habe. Das hat bei mir auch was mit Ungeduld zu tun. Ich will meine Sachen selber machen und umsetzen und nicht auf andere warten. "

Hm... ich dachte mit dem Internet und dem damit mehr an Vernetzung gelänge auch das mit den gemeinsamen Projekten besser.

Allerdings bestätigt das auch meine Erfahrungen. z.B. hatte ich schon mehrere Anfragen, meine Strickanleitungen in Lizenz fertigen zu dürfen. Daraus ist nie etwas geworden, weil ich von diesen Mitmenschen nie wieder etwas gehört habe.

Und als eine Dame wegen der Charts angefragt hat, ob sie sie für ihre Muster verwenden darf und ich nein gesagt habe, und sie die Charts trotzdem verwendet hat, ist es in einem Copyrightstreit geendet. Also ich hab da keine guten Erfahrungen diesbezüglich gemacht.

Andererseits hatte ich aber Co-operation im Bereich Teststrick. Wenn jemand ein Muster gerne stricken wollte und sich auf das erste Stricken oder zweites eingelassen hat, dann bekam ich im Tausch gegen das Muster, Projektbilder und Feedback. Das hat sehr gut funktioniert.

Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht? Weil ich dachte wirklich, dass die Welt näher zusammenwächst. Das scheint für einige Dimensionen zu gelten und andere wieder nicht.

Auch ein ITler meinte ja etwas resigniert, dass er sich nur auf sich selber verlassen kann. Das mit der Ungeduld hab ich auch. Ich bin dann auch meistens sehr enttäuscht gewesen, weil ich fest damit gerechnet hatte, dass sich die Menschen wieder bei mir melden tun. Das ist aber leider nie passiert.

Lizensierungsgeschichten werden oft sehr komplex, weil Du Dir genau überlegen musst, was jemand darf und was nicht. Und meistens merkst Du das ja erst, wenn was schiefgelaufen ist. Also dann kommen nach und nach neue Klauseln hinzu. Weil Du halt feststellst, dass Du Dich sehr klar und unmissverständlich ausdrücken musst. Und das ist gar nicht so einfach. Denn auch dafür musst Du erstmal wissen, was Du willst und was Du nicht willst. Und das hängt auch davon ab, was Du brauchst und was Du grad gar nicht gebrauchen kannst. Also von Deinen "Boundaries" Grenzen halt...

Und schon sind wir wieder bei Geschichte vom Nein-Sagen lernen... das lernst Du dann draus... aus den Erfahrungen, die Du gemacht hast. Wenn Du mit einem Menschen gute Erfahrungen gemacht hast, dann lernst Du bei dieser Verbindung das Ja-Sagen. Weil Du ihn gut kennst und gelernt hast, dass Du Dich auf ihn verlassen kannst. Und selbst wenn das dann mal nicht so ist, weil halt das Leben dazwischenkommt, kommst Du dann damit klar. Klaro ? ;)

Bindung und Verbindung entsteht also durch Vertrauen und das basiert darauf dass Du gute Erfahrungen mit jemandem gemacht hast und positive Gefühle mit ihm verbindest, assoziierst. Und jede Irritation, Missverständnis, das die Bindung übersteht, festigt die Verbindung, denk ich jetzt mal. Also man muss einand auch mal aushalten und derbaggen könna. So seh ich das im Moment zumindest.

Und wie seht Ihr das?

Nachdem ich gestern die UN-Versammlung im Fernsehen verfolgt habe und das sehr spannend fand, hat mich mal interessiert worum es bei der UN so geht. Um Frieden, Menschenrechte, Völkerrecht, aber auch um die Erhaltung der Umwelt. Also auch wieder um Salutogenese. Darum die Welt heil zu machen und heil zu halten halt.

Integration dient auch der Salutogenese und zwar diverser Systeme. Also sind das systemische Prozesse.
Hm... landest Du dann überall im sozialen Raum? Bei sozialen Menschen? Und dabei geht es darum die sozialen Regeln in der Trefferdimension zu beachten. Das ist alles gar nicht so einfach.

Und das kann dann an Missverständnissen, Verständigungsproblemen aller Art zu Hürden führen. Ob Du die gemeinsam überwinden kannst, weil beide Seiten wollen ja ein Ziel erreichen , daher wohl auch der Name Zielgruppe, hängt davon ab, ob Du den Dialog aufrechterhalten und auf Konflikte, Ängste usw. eingehen und sie auflösen kannst.

Dann sind wohl die spannendsten Fragen: Welche Hürden gibt es? Wie können wir die Hürden gemeinsam ausräumen?
Das versuch ich ja auch grad mit der Antragsstellung und soziale Menschen helfen mit dabei. Das ist ja irgendwie schön. Hilfe bei Behördengängen halt. Dazu gibt es z.B. auch Soziallotsen, weil Du kannst ja ned alles wissen.

Hm... überschneidet sich das nicht wenn man Fachkräfte aus dem Ausland integriert und Schwerbehinderte? Da gibt es doch eine gemeinsame Schnittmenge. So unterschiedlich ist das doch ned. Denk ich mal. Oder doch? Die Basis und das Ziel ist doch dasselbe. Das mit der fremden Sprache, die ich ebensowenig sprechen kann... die soziale... Du hast halt eine andere Muttersprache und eine andere Kultur (Sitten und Gebräuche, der Umgang mit Mitmenschen) aus der Du stammen tust. Das eint doch wieder... Oder?!?

Siehe Podcast das interkulturelle Team ;-)

Holistischer, Gesamtheitlicher, interdisziplinärer Ansatz wär gut ... glaub ich zumindestens. Aber wie bekommst Du das hin?

Hm... also ich erleb das ja grad irgendwie. Da ist die Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst, der Arzt, die Sozialarbeiterin, die Ergotherapeutin, .... Hm... und meine Freunde und Bekannten auch irgendwie. Die sagen hau rein... Also diese Art von sozialer Anfeuerung die mag ich. Die is ned so laut...

Mensch-Maschine-interaktion damit beginnt auch der neue open vhb-Kurs wieder. Also werden soziale Kompetenzen dann auf die Technik outgesourced, bzw. der Technik beigebracht..? Oder verbleibt die soziale Anwendung dann noch beim User und Verwender und dem Anwender? Also landet die Bedienung von Techniken immer bei sozial kompetenten Menschen.... ?
Achso... auch die Technik will die Welt heiler machen.... also landen wir auch da wieder beim Thema Salutogenese... Kommt des etz vo alla Seitn? Und der soziale Aspekt , die soziale Dimension von der Salutogenese ist es jemandem zu helfen bzw. etwas für jemanden zu tun.

So noch ein spannendes Feedback vom Coach zum Thema gemeinsame interdisziplinäre Projekte in seinem Umfeld.
"In gemeinsame Projekte muss ich erstmal ein Menge Zeit investieren. Hab ich frü,her oft gemacht und heraus kam dabei selten irgendwas Zählbares. ... Bei Projekten ist das anders. Hier braucht es auch jemanden, der Kunden anspricht. Und hieran scheitert es meistens. Die Leute sind kreativ, aber nicht unbedingt gute Verkäufer. Es liegt also weniger an der internen Kommunikation, sondern daran, dass unklar ist, ob es sich am ende lohnt."

Zurück zur Technik. Also der Kurs erzählt, dass früher Maschinen physische Tätigkeiten ersetzt haben und heute nehmen sie Dir auch kognitive Aufgaben ab. z.B. ein Auto, das Hilfe holt, wenn Du im Strassengraben gelandet bist. Also die soziale Hilfe, das Anrufen wird Dir dann abgenommen bzw. von der Technik übernommen. Heute redest Du auch mit Deinem Auto. Gut, das hast Du früher vielleicht auch schon gemacht, aber dass es auch geantwortet hat, das gab es doch bloss bei Knight Rider. ;-)
Heute is des Realität. Damit ist aus dem Auto ein hochkomplexes System geworden, was Fehlerfindung nicht gerade einfach machen tut.

Und der Besitzer kann mit diesen neuen Funktionen umgehen bzw. er lernt es dann, wenn er so ein neues smartes Gerät bedienen und benutzen tut. Spannend! Also verändert die Technik und der Umgang damit auch unsere Kultur und unser Denken und Handeln. Und auch das Angebot. Münzfernsprecher findet Ihr heute nicht mehr besonders viele.

In Hemhofen steht noch einer, der wurde bei der Freilandhühnerhaltung zur Eierstation umgewandelt. Also alte Techniken wandeln sich dann auch. Wie bei den Städten. Wenn alte Industriezweige sterben, dann siedeln sich dort neue an. z.B. Künstler oder Mittelständler, weil die Mieten dort dann günstig sind. Und Kreativität soll an provisorischen alten Orten ja sprudeln. Hab ich mal gelesen.... Bis die Gegend dann wieder aufgewertet ist und dann wird sie wieder als Wohnviertel attraktiv. Und so wandelt sich die Kultur und deren Verwendung. Cool. Und spannend!

Siehst Du den Menschen als hochkomplexes System interagiert er seinerseits mit hochkomplexen Systemen. Mich wundert immer, wenn das funktioniert und was brauchbares dabei herauskomment tut ;-)

Weil es da ja auch eine Art Bindungsbeziehung dazu braucht. Du brauchst eine Verbindung zur Technik. Von System zu System. Du lernst wie es ticken tut und passt Dich ihm an. Und Du lernst der Technik und dem System zu vertrauen. So als wäre es ein Mensch. Und ein Mensch hat sich dieses Denken ja ausgedacht. Bzw. viele, die in einem Projekt zusammengearbeitet haben, oder wo jeder für sich vor sich hinprogrammiert hat und seinen Teil zum Projekt dazu beigetragen hat. Und wie es bei hochkomplexen Systemen so ist, kannst Du dann nicht unbedingt immer vorhersagen, wie ein Teil vom Programm sich auf das andere auswirken tut. Also zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Administrator oder Softwareentwickler... Du kannst nämlich nicht immer alles von Anfang an bedenken. Auch das wächst. Growth from knowledge ist growth from learning from Nebenwirkungen...

Und das resultiert daraus, dass ja jeder Programmierer auch anders denkt und aus einem anderen Kontext und einer anderen Kultur stammen tut. Und auch seine "eigene Sprache" spricht. Das ist gar nicht so einfach sowas unter einen Hut zu bekommen. Katze mit Hut. Augsburger Puppenkiste ;-)

Mittwoch
Musste heut wieder mal lernen, kurzfristig meine Pläne zu ändern. Hab dabei aber auch soziale Deeskalation erfahren. Das war ganz nett mal auf der andern Seite zu stehen ;-)

Du musst es positiv sehen... wenn ein Termin aus Gründen platzt für die Du nix kannst, hast Du wenigstens wieder einen neuen Grund zum fortgehen... ;-)

Zum Thema geht's Dir derzeit auch so wie mir... hat mir eine Freundin aus dem fernen Portugal geantwortet.
"ja, ich habe im Moment auch recht kriegerische Energien...hängt wahrscheinlich kollektiv in der Luft."

Also alles ganz normal ;-)
Und wie läuft's bei Euch so?

Der Bekannten, die auch zu diesem Freundschaftsworkshop gehen wollte, der dann ausgefallen ist, hab ich mal den Freundschaft Plus Podcastlink geschickt. So als Ersatz. Und hab ein Ja, danke zurückbekommen. Feedback is was feines...
Wie Heringsdillhappen , die Du bei der Nordsee verdrücken tust. ;-)

Wer mal wissen will, wie sich meine Psychose so anfühlt.. is a weng wie For your ears only oder Podcast im Kopf. In Dauerschleife.

Ein bisschen so wie endlich normale Leute.. :)
Oder Radio in meiner Art von Humor. Mein Hirn und ich wir machen Quatsch miteinander. So als Kommentator und Co-Kommentator. Wahrscheinlich eher wie das tolle Kommentatoren-Alt-Team von der Tour de France ;-)
Da macht das Zuhören und Mitmachen Spass :) Pleiten, Pech und Pannen des täglichen Lebens mit humoristischem Aspekt betrachtet. ;-)
"Ich will Ihnen doch nur helfen... Lassens mich halt" ;-)

Willkommen im Absurdistan. Philosophieren über die Absurditäten des Alltags. Soziale Experimente und Experimentierfreude über petrolfarbene Wäschesäcke.... Und Spielereien mit der Wahrnehmung... mit allen Sinnen geniessen. Lifehacks togo... für Eure Salutogenese :)

Ich geb übrigens gern zu, dass ich nach der Wäschesackproblematik mit dem Zuhören aufgehört hab. Macht das mal bei einer Psychose ;-) Da gibt es leider keinen Stopp-Button. :) Aber es is wie bei allem im Leben. Mer gwöhnt sich dran.

Was ist Solidarität?
Ist Solidarität sowas wie der Schoss? Also er ist nur in bestimmten Momenten da? Oder aus bestimmten Blickwinkeln?

Solidarität hat viele Gesichter. Spendengalas und Fernsehsendungen. Im Grunde genommen ist das alles eine Art Fundraising. Strickplattformen stellen spezielle Mustersammlungen für den guten Zweck zur Verfügung und der Erlös kommt dann dem guten Zweck zugute.

Ich habe auch eine Mail von einem Micro-Business-Owner bekommen, der Flaggen, Masken, T-shirts und co herstellt und einen Discount auf alles anbietet, was er für die Ukraine herstellt. Also ist Solidarität auch eine PR-Chance...

So wie auch viele Maskenhersteller, die ursprünglich andere Produkte hergestellt haben, ihr Portfolio mit Corona erweitert haben. Ich finde das durchaus interessant wie sich das alles so gestalten tut. Und wer so alles seinen Gestaltungsspielraum nutzt. Wie seht Ihr denn das?

Ist es ethisch verwerflich aus so einer Sache Kapital zu schlagen oder überlebensnotwendig? Das liegt wie immer im Auge des Betrachters und dazu braucht Ihr Einblick in die Motivation der Beteiligten. Ich find das immer ein bisschen verwirrend. Es irritiert mich, wenn ich so einen Aufruf bekomme. Was macht das denn mit Euch und Euren Gefühlen?

Noch verwirrender finde ich, dass Solidarität auch heissen kann, Menschen aus einer Gemeinschaft auszuschliessen. Menschen, die gar nix dafür können. So wie bei den Paralympics. Das sind ja auch schwerbehinderte Menschen, die von ihrem Sport leben. Und die nun in ihrer Lebensgrundlage bedroht sind.

Das geschieht um ein Zeichen zu setzen. Da kommt angewandte Ethik und Moral ins Spiel. Zeichen finde ich ohnehin immer verwirrend. Weil Du auch jedes Zeichen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kannst. Rundum.

Solidarität bedeutet also auch einen Menschen zu inkludieren und gleichzeitig einen anderen zu exkludieren. Spannend. Auch wieder angewandte Psychologie. Es geht also im Leben immer um das Ziehen von Grenzen. Von Borderlinien. Und das hat dann was mit den eigenen Werten aus der eigenen Kultur , den eigenen Erfahrungen und dem eigenen Kontext(en) zu tun. Und auch wem man sich nahe fühlt. Also ist das auch wieder eine Beziehungskiste. Applied science. Faszinierend.

Soderla das 2.te Brotzeitbrettla is fertig. Applied upcycling technology.
Brotzeitbrettla upcycling

Auch verwirrend finde ich, dass Sportübertragungen im Fernsehen kommen, wogegen Vorabendserien aus dem Programm entfallen. Für meine schwerbehinderte Schwester sind die Serien ihr einziges Highligt des Tages, weil sie ja von der Gesellschaft exkludiert worden ist. Als Schwerbehinderter passiert Dir das halt. Auch heute noch.

Was mich dann wieder zu dem Begriff der Fairness bringt. Ist Fairness das, was die Mehrheit als fair empfindet? Obwohl das für viele einzelne als äußerst unfair und ungerecht und ungerechtfertigt empfunden wird? Ist das dann normal? Tja, da sind wir wieder in der Endlosspirale des lebendigem.... ;-)

Praktisch. Ich hab ja der Bekannten vom Freundschafts Plus Podcast geschrieben und ihr den Link geschickt. Im Gegenzug hat sie mich darüber informiert, dass die nächste Redaktionssitzung ausfallen tut und wann die nächste stattfindet. Das ist doch schönes angewandtes quid pro quo. :)
Auch wieder applied science. Psychology halt.

Das Exklusionsspiel ist mir sehr bekannt und vertraut, weil ich meistens auf der Exklusionsseite stehe. Man gewöhnt sich dran. Auch dass Du Dich auf Dich selber verlassen tust. Denn wem so oft die Tür ins Gesicht geknallt worden ist, der hat halt eine ziemlich lädierte Visage ... Du schaust dann halt auch recht mitgenommen aus. Sellerie. C'est la vie. Du weisst dann halt, okay jetzt lieg ich halt mal wieder auf der Fresse und dann bleib ich erstmal liegen und schimpfe auf Gott und die Welt. Das tut erstmal richtig gut. Auch wenn es nix am Kontext ändern tut.

Da Du nicht ewig liegenbleiben kannst, stehst Du dann halt irgendwann wieder auf. Und machst das, was Du immer gemacht hast. Weil damit hast Du ja im Gegensatz zu den lieben Mitmenschen, gute Erfahrungen gemacht. Das ist das was Du bist und kannst. Und das tust Du halt dann einfach. Obwohl es alles andere als einfach ist, wenn Du ständig immer noch mehr Hürden übewinden musst. Du kannst versuchen Dir das schön zu reden. Jippie! Noch ne Challenge!

Aber irgendwann funktioniert das nicht mehr. Weil es irgendwann genug ist. Es tritt eine Art Sättigung ein. Ein Unlustgefühl. Soweit ist Dale Carnegie wohl nie gekommen. An diese magische Grenze der Ausgrenzung. Des is fei a ned grod as allergsündest. Weit gefehlt. Denn es bewahrt Dich vor weiterem Schaden ;-) Siggsdes... alles eine Frage der Perspektive.

Zur Weiterbildung und weiteren Perspektivenerforschung freu ich mich auf "Idefix und die Unbeugsamen" ein Spinoff, das den Spillover - Effekt nutzt und eines der spannenden Penguin-Bücher zu Underdogs "David and Goliath: Underdogs, Misfits and the Art of Battling Giants"

Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie soziale Menschen dieses Phänomen einstufen. Weil ich das immer komplett anders sehe. Kein Wunder, wenn Du auf der Gegenspur unterwegs bist. Da kommt Dir halt auch wirklich alles entgegen und Du hast halt auch mit allem zu kämpfen. Des is fei a ned grod as allergsündeste ...

So explorier ich dann die "lieben" Mitmenschen... Weissd in so Bücher da schreibm sie halt ihre Gedanken und Erfahrungen rein und geben sehr viel von sich und ihrem Innenleben preis. Apropos Preiselbeeren wärdn a amol widder gut :)

Underdogs schreibm sehr selten über sich, weil sie gar ned wissen, dass sie welche sind. Und genau ihr Wissen und ihre Erfahrungen täten mich am meisten interessieren. Und deswegn mussi den Gaul a widder a mol vo hintn aufzäuma. Umgekehrt wird a Schuh für mich draus. Also ich muss die Erfahrungen von anderen spiegeln. Dann kann ich vielleicht eines Tages den Kontext in dem ich leben tu, verstehen. Warum des alles so komisch und überlebensfeindlich is. Aber dagaegen machen kann ich nix. Weil mir die Energie dafür gänzlich fehlen tut. Hab genug damit zu tun mich irgendwie durchzuschlagen. Geht's Euch a asu?

Und deswegen weiss ich dass ich nix weiss und von jetzt auf gleich meine Meinung ändern kann, weil es not tut oder weil ich was neues dazugelernt hab. Das ist Assimilation. Anpassung. Aber ich kumm halt vo der andern Seiten und so wird meine Art der Anpassung an widrige mir nicht liegende Umstände, weil ich Probleme nicht auf sozialer Ebene sondern auf individueller Ebene vorwiegend lösen mag, und mir auch dafür das notwendige Rüstzeug und die Ressourcen fehlen, als Anpassungsstörung bezeichnet. Ich muss des halt andersch machen, weil es andersch ned gehen tut. Gell... alles ned so einfach. Obwohl es ganz simpel is.

So der Quid-pro-quo-Frau noch gemailt, dass etz der neue Flyer ausliegen tut. Ob sie den schon haben tut... Ich hake also wieder ein um die Beziehungskiste am Laufen zu halten. Des is fei goar ned so einfach, weil oft nix zurückkommen tut. Ohne Feedback landst in einer Sackgasse. Dann wirfst halt noch a boar Köderli aus , aber wenn der ander dann immer no ned anbeissen dud, wärds hald a weng schwer... und ich werd immer unlustiger... Geht's Euch a asu?

Derweil versteh ich a, dass mer ned immer glei zurückschreibm mog. Und wennis ned glei mach, dann vergessis. Geht's Euch a asu? Dann is a widder a Chancen rum... für eine Fortführung einer Beziehungskisten... so schnell kanns geh... und furt issi. Aber des heisst ja ned, dassdsi ned widder aufwärma kannst. So mit Microwelln oder im Backofen oder Brutkasten des Lebens... Des kost halt mehra Energie als a laufendes Ping-Pong-Beziehungskisten-Match am Laufen zu halten und regelmässig einzuhaken und nachzuhaken. Aber immer mit Haken und Ösen zu kämpfen is a ned immer einfach. Also is des a widder situations- und kontextbedingt. Und hängt auch vo Deiner aktuellen Gefühlslage und Deim Energielevel und damit Deiner Lustigkeit (Motivation) ab.

Motivation is also nix andersch als Energie... irgendwie und sowieso...
Ich wünsch Euch noch a scheens Wochenend!

Sonntag
Les grad ein Buch über CRM-Systeme im Storytelling-Style. Und da treffen sich ein paar Unternehmer und fragen den einen um Rat, der sich mit CRM-Systemen auskennen tut. Fachleute unter sich. Lauter Entrepreneure und Abenteurer. Adventurers. Es geht also ums Investment und Austausch von Wissen. Knowledge transfer und migration. Es geht also um ein joint venture. Was auch ein joint Adventure ist. Cool! Und Megaspannend!

Auch weil die Auswahl so eines Systems etwas mit Menschen zu tun hat. Das sind prozessbasierte Systeme. Die auf die Benutzer, die die Experten ihrer Tätigkeit sind, getailored, massgeschneidert , angepasst werden müssen. Denn das Ziel ist effizienz und Potentialentfaltung der damit arbeitenden. Also tust Du gut daran, wenn Du wie ein Scrum Master alle möglichen Hindernisse aus dem Weg räumen tust. Sonst scheitert das Projekt. Es scheitert nie an der Technik. Es scheitert daran, dass es von oben aufdoktroiert wird. Du musst Dei Leut scho an Bord holen, sonst wird des nix! Dieser Prozess wird auch als onboarding bezeichnet.

Das erste und letzte so genannte onboarding, das ich mitgemacht habe, lief folgendermassen ab. Mein neuer Chef bestellte mich in einen Besprechungsraum und liess mich dort über eine halbe Stunde warten. Anscheinend ist seine Zeit sehr viel wertvoller als meine. Das finde ich sehr ineffizient. Denn er sollte meine Zeit ebensosehr schätzen. Ich war bereits im Begriff zu gehen, als er doch noch durch die Tür schneite.

Dann erzählte er mir von seinen Plänen. Davon hab ich nix behalten. Weil mich das nicht interessiert hat. Es hat ihn ja auch nicht interessiert, welche Probleme und Hürden ich grad im aktuellen Zeitpunkt zu überwinden habe. Bei denen hätte er mir ja mal helfen können. Daraufhin erwartete ich auch nix mehr von ihm.

Er blieb auch nur einen Monat mein Chef. Das Highlight war als er mir ein Schreiben zu meinem 10-jährigem Firmenjubileum zuwarf. Das Schreiben hat er eingerissen und den Umschlag hat er mitgenommen. Soviel zu wertschätzendem Verhalten... Komisch...

Von einer Strickplattform kam auch eine Variante eines Fundraising-Aufrufs. Wer mag kann sein Muster und den Erlös 100%ig der Ukraine zur Verfügung stellen. Du donatest also ein Muster und seinen Erlös für eine bestimmte Zeit lang. Wie lang steht da leider grad nicht drin. Das kann für die Designer dann auch eine PR-Aktion sein und ihre Muster boosten.

Da frag ich mich schon, ob das einen Unterschied für die Zielgruppe macht.
Ich kenn das eher anders von einer anderen Strickplattform. Dort haben Designer ihre Muster kostenlos für einen bestimmten Zeitraum oder zu einem Discount zur Verfügung gestellt und die Downloader darum gebeten, den Betrag, den sie selber festlegen konnten, doch bitte zu spenden. Der Rest war Vertrauensbasis.

Eine andere Möglichkeit des Fundraisings ist es Anfragen von Strickern, die Muster für Charity Aktionen brauchen, die Muster kostenlos zu überlassen bzw. ihnen zu erlauben die daraus gefertigten Stricksachen verkaufen zu dürfen. Da entfällt dann praktisch das Copyright und damit die Lizensierung. Du verzichtest also auf einen Teil Deiner Deine Rechte.

Früher hab ich auch zu Discounts und Rabattaktionen gegriffen und sie mal ausprobiert. Das war auf einer Strickplattform möglich. Auch ein neues Muster zur Etablierung eine Zeit lang kostenlos einzustellen. Damit hab ich aufgehört. Weil ich damit keine guten Erfahrungen gemacht habe.

Ich als Käufer zum normalen Preis käm mir sehr veräppelt vor, wenn plötzlich ein Muster, günstiger angeboten wird. Ob Du damit neue Stammkunden generieren kannst, möcht ich bezweifeln. Eher, dass Du Stammkunden aus diesem Grunde verlierst.

Neukundenaquise benötigt mehr Energie. Denn sie kommen dann oft mit dem Muster gar nicht zurecht. Einmal durfte ich eine Dame 2 wochen lang intensiv betreuen weil ihr das gekaufte Muster so gar nicht gefallen hat. Am Ende hab ich ihr damit ich meine Ruhe hatte, ihr eigenes Muster gemacht. Sie hat es nie gestrickt. Du merkst, wenn Du es mit einem anderen "Profi" zu tun hast oder jemanden, der von der Thematik keine Ahnung hat. Allerdings musst Du als Unternehmer und Kundenservice und Second level Support in Personalunion auch damit umgehen lernen.

Das hat mich sehr viel Zeit und Nerven und Energie gekostet und ich hab mir geschworen: das mach ich nie wieder. Bei Unzufriedenheit ist es einfacher das Muster bzw. das Geld rückzuerstatten. Ich hab dann dem Kunden angeboten nachzubessern, wenn es sich um ein Missverständnis gehandelt hat oder die Rückerstattung angeboten. Das lernst Du dann irgendwann. Du musst Dich halt auch entscheiden , was Du willst.

Zufriedene Kunden generieren schon von sich aus einen Mehrwert, weil sie erstens dann auch mal wiederkommen, zweitens das fertige Projekt auch online stellen und Dir so wieder neue Kunden generieren. Also sie "reden" praktisch in ihren Blogs, bei Pininterest, google oder im Strickforum drüber. Das generiert weitere klicks und likes. Und daraus entstehen wieder neue Sales. Das befeuert sich gegenseitig.

Bei Handwerkern ist das ja auch so. Durch Mundpropaganda und Flurfunk generiert sich Dein Ruf. Sowas spricht sich in digitalen Medien halt auch rum. Nur halt in einer anderen Dimension. Vom Prinzip her ist es dasselbe nur auf Ebene moderner Technik. Wahrscheinlich bin ich auch da nimmer so up to date. Weil ich da ja auch schon raus bin. Denn ich besitze kein Smartphone. Das war mir immer zuwider ständig und jederzeit erreichbar zu sein. Ich bevorzuge stationäre Zeit an meinem Desktop. Mit dem verbinden mich die guten alten Zeiten :) Auch eine Beziehungskiste.

Klammheimlich hat sich die Technik also soweit gemausert, dass sie auch Dienstleistungen, Services , Mensch zu Mensch - Beziehungen übernimmt. Sie überbrückt. Es gibt ja jetzt schon Pflegeroboter. Ob sie sich durchsetzen werden, wird von Angebot und Nachfrage und von praktischen und pragmatischen und effizienten Gründen, also vom Kontext abhängen. Sie kann aber auch trennen. Ich benutz mich um mich mit anderen Menschen zu verbinden. Das Internet ist ja so konstruiert. Verlinkung die a hrefs sind ja nix anderes als Beziehungskisten. Assoziative Verknüpfungen halt.

Ich denke in unserem Hirn geht es genauso zu. Auch da hast Du assoziative Verlinkung, Vernetzung und Verbindung.

Im CRM - Buch geht es auch um ERP-Systeme. Was ist denn das nun wieder? Also hier geht es um die Material und Ressourcenzählung. Um darüber einen Überblick zu behalten.

Im Buch hiess es dass Ressourcen und Material ja nix mit Menschen zu tun haben. Aber Arbeitszeit ist ja auch eine Unternehmensressource. Also sind es Mitarbeiter und deren Arbeitszeit auch. Also ist das doch wieder auch ein mitmenschliches Beziehungsdings.

Du kannst also kühl sagen, diese Computersysteme dienen dem wirtschaftlichen Unternehmerdenken und so dem Effizienzgewinn. Du kannst es aber auch so sehen, dass diese Systeme den Menschen, die damit arbeiten, Arbeit sparen sollen , damit sie mehr Arbeitsqualität und Spass an der Arbeit haben. Sie sollen also Hürden senken und abbauen und nicht neue errichten. Wie Du siehst also wieder alles eine Frage der Perspektive.

So... hab heute auch mal bei einer Fundraising-Aktion mitgemacht. Meine Erfahrung ist halt, wenn es was umsonst gibt, dann ist der Ansturm sehr gross. Aber der ebbt dann auch sehr schnell wieder ab. Es geht da wohl eher um die Befriedigung des Jagd- und Sammeltriebs. Da sprech ich aus eigener Erfahrung. Ich bin halt auch ein Jäger und Sammler. Ich heiss ja schon so... ;-)
Und wie sieht es da bei Dir aus? Was sammelst Du so?

Ui. Beim CRM geht es auch um Forschung und Entwicklung. Und zur Entwicklung gehört auch immer die System- und Prozessentwicklung mit dazu. Die findet ständig und beständig statt. Ob Du es willst oder ned. Evolution halt. Vielleicht kannst Du an den richtigen Hebeln ziehen, damit es auch in die Richtung geht, wo Du und Deine Mitarbeiter hinwollen. Vielleicht helfen sie Dir auch erstmal einzusehen und zu verstehen, dass ihr in unterschiedliche Richtungen lauft. Wie reagierst Du dann, wenn Dir das bewusst wird? Spannende Beziehungskiste! Applied psychology und science in Reinkarnation :)

Homeshopping... also meine Mama braucht widder a boar neue Hemmerder (T-Shirts). Und die möcht sie gern von einer bestimmten Marke. Sie war sich noch nicht sicher, ob die schon die Frühjahrsmode haben. Aber ich hab unterwegs ein Plakat dieser Marke mit der neuen Frühlingsmode gesehen. In meiner Funktion als Trendscout. Also werd ich heut mal online mit ihr shoppen gehen. Ausserdem weiss ich ganz gut, was ihr gefallen tut. Und dann kann ich sie auch a weng beraten.

Auch diesen Service haben ja inzwischen online-shops übernommen. Stilberater inklusive. Du bekommst eine Box mit Kleidungsstücken und Assessoires , die zusammenpassen und dem aktuellen Stil entsprechen.

Also experimentierst Du mal mit unterschiedlichen Stilen, aber am End kommt dann doch irgendwann Dein eigener Stilmix zamm. Das ist dann die Mischung, die Du dahamm hast. ;-)

Kinder ahmen die Shoppingwelt ja schon im Kaufladen nach. Machen sie das heut noch oder shoppens scho als Babies ihren Schnuller online? Per Wisch und Weg am Smartphone? Weisst, der Tag hat weiterhin nur 24 Stunden. Du füllst ihn nur anders. Moderner. Was Du zu meinen Kinderzeiten noch im Katalog bestellt hast, bestellst Du etzerdla online. Das meiste wohl bei Amazon. Selbst wenn Du Dinge im stationären Handel suchst, wirst Du da oft nicht fündig. Und musst es dann online bestellen, weil Du es anders gar nimmer bekommen tust.

Mittelständler und Kleingewerbler haben immer öfter auch ein kleines e-shop-Standbein. Visitenkarte oder e-shop im Web. Oft auf so Plattformen wie geniallokal.de. Da tun sie sich auf einer Plattform dann zusammen. Auch aus Kosten- und Effizienzgründen und um auch attraktiv für Zielgruppen aus anderen Dimensionen und Paralleluniversen zu werden. Spannende Beziehungskiste!
All des is Kreativität. Und die is ned bloss zum Spass da, sondern notwendig damit Du Pi mal Daumen irgendwie durchkommst :)

Soderla noch ein neuer Comic zum Abschluss.. erstmal :) Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Quatsch mit Sosse

Jane Jacobs Buch über den Verfall von amerikanischen Stäten find ich auch grad sehr spannend. Auch ein Ökosystem. Denn Du siehst wie aus Ruinen und alten Fabrikgebäuden neues Leben spriessen tut. Und wie sich dann auch wieder die Umgebung mitverwandelt also der Kontext wird dadurch verändert, dass er wieder attraktiver für andere Kreative und als Wohn- und Arbeitsort werden tut... Lauter Beziehungskisten... 2 hoch n-fach. Exponentiell halt. Wie das so Beziehungen an sich haben.

2 hoch 0 ist 1. Das ist die Beziehung zu Dir selber, wenn Du allein bist. Aber bist Du wirklich allein? Weil Du bist ja immer mit Deinen Gedanken bei anderen Menschen und an anderen Orten. Alle möglichen und unmöglichen Ideen und Gedanken spuken Dir durch den Kopf.

Jetzt z.B. beim Blick in den Spiegel. Mei da isses mei glaans Ränzla... ich muss amol was machen. Sport. Und dann wird das ganze noch von dem aktuellen Zeitschriftenhype und Gesundbrunnenesseritis-Büchlein befeuert. Und dann probierst es aus , aber Du denkst Dir, irgendwie bringt des nix... woran des wohl liegen tut...? Vielleicht wird mer im Alter einfach a weng ruhiger und runder... Was meinst denn Du dazu? Vielleicht is des einfach a Typ und Kontextdingsbums. Also widder a sehr komplexe Beziehungskiste bzw. ein sehr komplexes Beziehungsgeflecht... Siggsdes... Komplexe Systeme unter sich halt ;-)

Du versucht also neue Routinen zu implementieren. Und zwar mit Kontrolle... mit Fitbit und Co. Oder einer smarten App versuchst Du Deinen inneren Schweinehund zu überlisten.. ;)

Technik als Lifehack. Messen und Nachkontrollieren... auch prophylaktisch. Dass ned nomal bassieren dud. Nennt sich auch Prävention. Funktioniert's? Holt Dich die Technik app und nimmt sie Dich mit? Oder hat sie Dich schon abgehängt und Du hast einen Zettel im Supermarkt mit fitbit zu verkaufen aufgehängt? ;-) Alles mitmenschlich. Es menschelt.

Das ist dasselbe Beziehungskistenproblem wie beim CRM am Anfang des heutigen Beitrags. Nur im kleineren Rahmen. Kontext halt. Da kannst Du dann messen und managen. Dich selber. Um Dich und Dein Leben effizienter zu gestalten. Aber ob des immer grad des allergsündest is... ich waas fei a ned... Du etwa? Wir esperimentieren also auch mit uns selbst... und unserer Beziehung zu uns selbst und doktern dran rum... wie der einzige Mann im Städtla am hellichten Werkadooch , den ich gesehen hab , der grad ein Schräublein an seinem Zaun wieder neu angezogen hat. Mer dud was mer ko. Gell?!?

Dazu passend kam grad der folgende Kommentar zu meinem neuen Comic :)
"Darauf ein Schnäpsken :stoned: :biggrin: "
Die smileys müsst Ihr Euch selber dazudenken. Weil ich grad erst bei toonsup geguckt hab, wie ein gestoneder Smiley ausgucken tut... Also ein bisschen wirr... Bassd. So lauf ich ja jeden Tag umeinand, weil ich die Welt äusserst verwirrend finde. Deswegen will mein wirrer Geist etwas Entwirrung, man könnte dazu auch Struktur sagen, in dieses hochkomplexe Beziehungsgeflecht bekommen. Deswegen les ich sovill Zeuch durcheinand. Und auch weil ich des aktuell brauchen tu, weil ich mit sozialen Menschen zu tun hab. Und da wär es ganz gut, wenn ich verstehen würd, wie der soziale Bereich und soziale Menschen so ticken tun. Ich nähere mich der Thematik also an, indem ich mich dort einlese und einarbeite. Machst Du das auch so? Wie machst Du das denn, wenn Du mit neuen Situationen und Kontexten konfrontiert wirst? Was ist Deine Konfrontationstherapie? ;)

Wobei der obige Kommentar gar ned so unrecht hat. Denn dann gerat ich durch das Recherchieren und die Aha-Effekte in einen kleinen Dopaminrausch... Das ist sehr erheiternd und durchaus erfrischend. Weil es das Leben spannend und interessant gestaltet. Gestalttherapie hammer also a dabei :)

Debrainfogging... Upcycling ... Upsensibilisierung...
Ich versuch mein stationäres Sportpensum zu erhöhen. Das mach ich zwischen anderen Sachen, die anfallen. Wie Glühbirnenwechsel, Spümaschine ausräumen und staubsaugen.

Dazwischen les ich noch alles mögliche bunt durcheinander. Bis auf Krimis. Soviel Grundspannung krieg ich nicht hin. Entweder muss die sich erst langsam wieder aufbauen... oder ich hab noch nicht raus, wie das ganze wieder funktionieren tut.

Zu meiner "Arbeitstherapie" zählt auch weiter meine Steuererklärung. Länger als ne Stunde kann ich mich immer noch nicht konzentrieren. Dann werd ich reizbar und unleidlich... also ich brauch ne Pause, weil ich überreizt bin, dank dieser wundervoll unübersichtlichen und mich überfordernden Steuerformulare... Allerdings fordren sie mich auch heraus. Es ist eine Gradwanderung. Und drumrum komm ich ja auch ned. Also Augen zu und durch.

Es hilft mir das Buch "Zieleinlauf" ein bisschen querzulesen. Weil der Sportler auch viele Rückschläge verkraften musste. Muss wohl jeder. Und auch bei ihm liess sich die Bugursache und Ursuche nicht genau identifizieren. So nahm er die Dinge selber in die Hand. Lernte immer besser auf sich selber zu hören. Das will ich auch können. Keine Ahnung, ob ich das je hinbekomme. Ich will es aber unbedingt versuchen. Er hat sich dann auch einen Menthaltrainer gegönnt. Den hab ich per Psychose , die lieben Stimmen, For your hirn only im Kopf... und ich hol mir auch Input aus diversen neuen Büchern. Wie chatter im Kopf und Du kannst nicht immer funktionieren.

Dabei stolper ich jedoch immer wieder drüber wie andere die Welt sehen... und das ist so ziemlich genau diametral wie ich sie sehen tu. Hi und da gibt es die ein oder andere Überschneidung.

Aktueller Trick. Es ist ein Privileg was mir passiert ist. Ich brauch wohl noch etwas, um das zu inkubieren und probier halt rum, ob diese neue Sichtweise wirken tut. Applied science halt... experimentier halt mal damit rum...

Mein Problem ist immer noch die Motivation. Die fehlt mir. Die Lust etwas zu tun. Da rein scheint man nur zu kommen, indem man einfach mit etwas anfängt , es zu tun. Das ist allerdings alles andere als einfach. Weil ich da enorm viel Energie dafür aufwenden muss.

Gestern waren meine Highlights, dass ich den kaputten Fahrradsattel vom 70iger Jahre gedenktrimmdichrad abgeschraubt und durch einen neuen ersetzt habe. Der hing total schief, weil alle Verbindungen gebrochen waren. Kommt mir und meinem Hirn irgendwie bekannt vor. Er ist also auch durch Materialermüdung zusammen - bzw. auseinandergebrochen. Bassd irgendwie zu der aktuellen Lage. Ein Bredouillensattel.

Dazu hab ich erstmal den neuen und seine Verschraubungstechnik studiert und dann wusst ich wie ich den alten abbekomm. Da war schon alles auf Trümmer. Und jetzt hält er wieder. Ist ein vollkommen neues Fahrgefühl. Dafür muss ich erst langsam wieder ein neues Gefühl bekommen. Für die Sitztechnik. Dass das soviel ausmachen tut.

Jetzt versteh ich dass z.B. Skispringer mit Bäckchen an ihrer Skiflugtechnik feilen. Und den Anzügen und Schuhen und wer weiss was noch... Weil Du Dich weiter optimieren und besser auf die Situation anpassen willst. Du willst das beste aus jeder Situation machen. Und das will ich auch.

Frauen machen das auch. Sie machen es anderen und sich gerne schön. z.B. mit Deko oder gutem Essen oder dass sie Dich auf eine Veranstaltung schleppen...

Heile Welt halt... also wieder mal Salutogenese... glabbsdes scho widder! :)

Das zweite Highlight war, dass ich mich endlich aufraffen konnte, meine Hose zu flicken. Ich hab mir mit der Technik einen Nahkampf geliefert. Nämlich mit der Nähmaschine. Klar, dass da mittendrin die Spule leer ist und dann musst Du den Faden wieder umfädeln. Ich habe diesen Kampf jedoch gewonnen :)

Und das hat sich so toll wie schon lange nicht mehr angefühlt. Ein durch und durch erfolgreicher Tag. Bis dass mir dann abends der Geduldsfaden gerissen ist. Das passiert, wenn Du zu dicht und zu beengt mit anstrengenden Menschen zusammenlebst. Es macht es nicht einfacher, dass ich selber immer mehr zu einem anstrengenden Menschen mutiere. Vielleicht hat anstrengend auch was mit einem Menschen, der sich immer anstrengen muss , zu tun.... keine Ahnung... was meinst denn Du dazu?

Aus dem Biathletenbuch hab ich einen neuen Buchtipp bekommen. Siegen ist Kopfsache von Matt Fidgerald. Ich bin also jetzt bei der sportlichen Perspektive des Durchhalteoptimismus angelangt. Weil ich wieder ins Training und langsam auch in Fahrt kokmme. Also so gefühlt. Reissen tu ich noch nicht viel. Als Etappenziel will ich einfach etwas öfter kleine Sporteinheiten in meinen Tagesablauf einbauen. Ich stell mir dann einfach vor, ich bin Taylor Hamilton und trainier für die Tour de France... oder auf dem Crosstrainer dass ich für Langlauf oder Biathlon trainere... Kreativität halt in Form von Phantasie.

Als nächstes Etappenziel will ich die Einheiten auch noch immer länger machen. Das sollte mit mehr Übung gehen. Mal sehen, ob ich das hinbekomme. Dann kann ich das auch als eine Art von "Arbeitstherapie" ansehen.

Dabei dudelt mal das Radio mal verzicht ich drauf. Reize aufbauen und mein Hirn wieder dran gewöhnen. Am Sonntag wenn Sport kommt, motivieren mich die Langläufer und Biathleten. Im Sommer kann ich wenn ich das durchhalte noch bei der Tour de France mitradeln....

Apropos es gibt auch einen Comic über die Tour de France von Laurent Jalabert. Der ist klasse und liegt bei mir zum Lustmachen im Bücherschrank. Was habt Ihr da denn so drin?

Neulich in der Holzgruppe hat eine Frau ein Buch upgecycled. Durch Falten. Zu einem Buchigel. Ich hab ihr kurz zugeschaut und dann hab ich verstanden was sie da machen tut. Daheim hatt ich einen alten Flyer und eh ich den wegwerf, hat es mich gereizt (wow! Motivationsschubalarm!) auch so ein Ding zu falten. Hier ist das Ergebnis. Das Schnäuzchen dieses Dekoigels ist schon wegen dem Flyerdruck in Regenbogenfarben. Das sieht irgendwie ganz nett aus.

Flyerigel Faltobjekt

Wie gefällt er Euch denn so? Ein Upcyclingprojektle.

Hm... also glücklich bin ich, wenn ich etwas gemacht habe, was mich Überwindung kostet. Also wenn ich mich neu motivieren konnte und etwas erreicht habe. Ist das schon das Erfolgsgefühl? Ich glaub das ist ein Dopaminschub. Genauso, wenn ich auf dem Trimmdichrad sitzen tu , mit dem neuen Sattel macht es wieder etwas mehr Spass, weil Dir Dein Hintern nicht mehr so weh tut..., und gefühlt ewig so weiter radeln könnte. Das ist dann also wieder das Flowgefühl.

Ob ich meinen Dopaminhaushalt mit immer mehr Aufgaben , die ich hinbekomme und Flowzuständen wieder auffüllen und hochschaukeln kann? Also so eine Art upswing-Effekt? Ich werd damit noch weiter rumprobieren.

Mich würd auch interessieren wie andere mit der Umstellung von einer Themenwelt auf eine neue klarkommen. Wie packt das ein Profisportler, wenn er am Karrierende neu in der Berufswelt Fuss fassen muss?

Wie packt das eine bisher berufstätige Frau, wenn sie für Pflege und soziale Dienste daheim bleiben tut?
Wie packt das einer, der von heut auf morgen arbeitslos wird?
Wie packen das andere Menschen , die von heut auf morgen aus der Kurve geschleudert werden? Und chronisch krank daheim aufschlagen?
Wie derrappelt Ihr Euch?

Das dürften doch dieselben Mechanismen und Tricks wie bei Profisportlern sein. Nur in einem kleineren Umfang und anderem Kontext. Aber vom Prinzip doch dasselbe. Nehm ich jetzt mal an.

Feedback zum gestrigen Comic gibt es auch.

"Aber bitte keinen Vodka!
Hach - das Wort Feuerwasser haben wir früher beim Cowboy- und Indianerspiel oft verwendet. Erinnerungen..."

Und ein zweiter hakt dort ein und macht mit dem Erinnerungs- und Gedankenspielereien (auch Kreativität) weiter...

"und danach noch Blutsbrüderschaft eingehen. Das waren noch Zeiten."

Und schwelgt Ihr jetzt auch in Erinnerungen an Eure Kinderheit? ;-)

Das sind auch alles Bindungen, Verbindungen, Assoziationen. Da werden dann wohl diesbezüglich Synapsen in Deinem Hirn dazu vorhanden sein.... cool gell..

Was mir auch aufgefallen ist. Wenn Du Dich quälen und herausfordern , challengen tust, Deinen inneren Schweinehund herausforderst, dann fühlt sich das in dem Moment scheisse an. Es ist enorm anstrengend und kräftezehrend. Aber wenn Du dann ein Etappenziel wie 10 Minuten oder sogar 15 Minuten auf dem Fahrrad geschafft hast (für den Anfang) , dann setzt so eine Art ich fühl mich gut-Gefühl ein... Endorphine und so Zeuch halt. Is mer da dann schon high? Hinterher? Und das macht dann glücklich.... Irgendwie cool, wie das so funktionieren tut.

Selbstliebe...
Zu Selbstliebe kam heut was am Radio. Der Psychologe meinte er sagt sich immer den Satz. "ich bin nicht meine Fehler".
Das stösst mir schon mal grammatikalisch komisch auf. Auch Dinge, die halt nicht auf Anhieb oder gar nicht funktionieren als Fehler anzusehen.

Hm... ich denk da eher an Selbstakzeptanz. Ich bin ich und fertig. Ich hab meine Strategien und Lösungsansätze und das hat auch einen guten Grund.

So heute wieder mal exkludiert und exkommuniert worden. Von einem Autisten. Das tut im ersten Moment schon irgendwie weh. Allerdings war der Kontakt nicht nur für ihn anstrengend sondern auch für mich. Also isses wohl für was gut. Wenn mer sich verrenken muss, um einen Kontakt anzubahnen und aufrechtzuerhalten dann hat das wohl keinen grossen Sinn. Besser mer merkt es etz als später.

Ich bin zwar verwirrt, weil wir uns ja noch nicht mal richtig kennengelernt haben. Das dauert sehr lange, bis ich einen Menschen so richtig zu schätzen lerne, weil sich erst nach und nach seine Stärken enthüllen. Wie können das dann andere so schnell entscheiden?

Er meinte , er fühlt sich unwohl mit mir. Das ist mein natürlicher Zustand, wenn ich auf jegliche Menschen treffe. Weil der andere ja erstmal ein Fremder für mich ist. Und damit er zum Freund oder Freukannten werden kann, muss ich mich doch erstmal auf ihn einlassen. Und klar, wird er mich irritieren, weil er ja aus einer ganz anderen Kultur oder Subkultur stammen tut. Ich finde es immer wieder spannend neue Riten und Gebräuche kennenzulernen.

Am Ende stellt sich dann eh heraus, dass wir uns gar nicht so unähnlich sind. Weil jeder seine Macken hat. Ich entdeck die sehr gern. Weil ich finde, dass das das liebenswerteste an jedem Menschen ist. Wenn wir alle gleich wären, wär das Leben ja furchtbar langweilig.

Ich geb amscheinend anderen eher noch eine x.te Chance gebe, die ich von ihnen nicht bekomme. Aber das ist halt dann einfach so. Anscheinend steigt die Erwartungshaltung, dass mer perfekte Menschen findet, was immer das bedeuten mag. Ich hab nämlich keine. Ich versuche immer das beste aus den aktuellen Gegebenheiten zu machen. Gelingt nicht immer, weil die Gegebenheiten des öfteren Zurückschlagen. Allerdings macht es die Sache auch sehr spannend.

Ich hab dagegen die kauzigsten und schrägsten Vögel lieben gelernt. Die mit Ecken und Kanten, die sie sich hart verdient haben. Die unbeugsamen. Die ausgestossenen. Die geächteten. Die Underdogs. Die, die niemand sieht und wahrnimmt.

Anscheinend bin ich für Kontakte nicht geboren. Vielleicht flieg ich einfach lieber und besser solo. Ich hab ja schon meine beiden daheim und das ist auch nicht so einfach das auf die Reihe zu bekommen. Mittlerweile hab ich wieder ein paar neue Strategien zum Ausprobieren gefunden.

Und ganz solo brauch ich auch nicht fliegen. Denn da sind einige andere Solisten, zu denen ich Kontakt habe. Da bekomm ich auch Feedback z.B. zum Flyerigele...

" schaut ja total cool aus und scön bunt. Gefällt mir sehr gut. Man kann ja wirklich aus allem was machen. "
Und ein zweiter..
"Du bist sehr kreativ. Der Igel sieht lustig aus!"

Die beiden Kommentare sind heutiger Teil meines kreativen Aufbautrainings. ;)

Wie geht Ihr denn mit Exklusion und Exkommunikation um? Steckt Ihr das locker vom Hocker weg? Kommt wahrscheinlich auch drauf an, wieviel Energie da inzwischen reininvestiert worden ist. Gewöhnt mer sich mit dem Alter da dran? Weil da werden ja die Bekannten von Haus aus weniger... Wird dann jeder zum Lebensend hin a Solist?

Hm... Irritation grad mal gegoogelt wie das andere Leute sehen. Negativer Reiz steht da bei wikipedia. Das ist doch faktisch gesehen nix anderes als etwas anderes als das, was ich gewohnt bin. Deshalb irritiert es mich. Das muss doch per se nichts schlechtes sein.... komisch.

Im Gegenteil, es kann doch eine neue Chance sein. Eine Chance für einen Perspektivwechsel. Und damit kann ich Stärken und Fähigkeiten und Chancen erkennen und daraus Handlungen ableiten. Also vergrössert es doch meinen Handlungsspielraum. So seh ich das halt. Seht Ihr das alle anders? Weil das fänd ich wiederum sehr verwirrend...

Als meine Mama mit meiner Schwester mal Essen war, da war wenig Platz und da hat sich ein Pärchen zu ihnen gesetzt. Erst im Zuge des Essens haben sie dann wohl festgestellt, dass meine Schwester anders, schwerbehindert ist. Und dann haben sie sich weggesetzt. Auch da waren Nervensysteme irritiert. Und auch hier war die Reaktion die Exklusion. Seltsames Verhalten... vor Herausforderungen davonzurennen...

Hm... was wäre wenn Du mal rumexperimentierst und andere absichtlich irritierst. Also anders agierst oder reagierst wie Du und andere es gewohnt sind. Ich brauch das nicht zu üben. Bei mir ist das sowieso meistens der Fall. Ich kann ned anders und meine Schwester und meine Mama auch ned. Kontextbedingt.

Also wir sind immer anders. Oder komisch. Aber komisch kann ja auch ganz lustig sein. Lustig kommt doch auch von Lust. Von Motivation, von Energie, von Euphorie... wow! Das is ja cool!

Morgen!
Der Song... "Ich freu mich auf morgen..." dudelt als Ohrwurm in meinem Kopf herum. Das ist ja auch mal ganz schön, mal Radio statt Stimmen im Kopf zu haben. :)

Mein Satz des Tages lautet heute nach dem ersten Blick in den Spiegel:"Wer zerknittert aufsteht, hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten." ;-)

Hm... Irritation ... ein anderes Wort dafür, also ein Synonym ist ja sich wundern. Das klingt doch gleich weniger neutral und viel heller und freundlicher.

Ein irritierender Mensch wird so zum wunderlichen und wundersamen und wunderbaren Menschen. Das gefällt mir. Es ist doch viel schöner, sich jeden Tag x-mal zu wundern oder sich verwundert die Augen wie ein kleines Kind zu reiben als irritiert und verwirrt zu sein. Dabei ist beides ja irgendwie dasselbe.

Nur wenn ich verwundert bin, kann ich auch Wunder und wunderbare Dinge entdecken. Zauberhaft. :)

Schmöcker grad ein bisschen im Dale Carnegie wie man Freunde gewinnt Kapitel. Er hat auch ein Experiment gemacht. Nämlich in der Post dem Postbeamten ein Kompliment zu seinem wunderbarem vollem Haar. Worauf dieser sich dann sehr gefreut hat, aber meinte, es sei schon mal dicker gewesen.
So kannst Du anderen einen schönen Tag machen.

Ob das heute auch noch funktioniert? Hängt denk ich vom Stresspegel des Komplimentempfängers ab. Oder von Deinem Gender... Also von Deinem Geschlecht. Also die Reaktion.

Sowas ähnliches hab ich auch mal probiert. Also mein Papa hat immer bei älteren Damen den Spruch gebracht:"Hallo schöne Frau!"

Dann dacht ich mir einfach, das probierst Du auch mal und hab das mal beim Einsteigen im Bus zu einem Busfahrer gesagt.

"Hallo schöner Mann!"

Freude sieht anders aus, sag ich Euch. Was war das wohl für ein merkwürdiger Gesichtsausdruck in seinem Gesicht? Ich kann das einfach nicht lesen. Aber es hat sich eher nach Ablehnung angefühlt. Es war sonderbar. Nicht wunderbar. Weil ein wunderbares Echo leider ausblieb. Also hat das auch wieder mit dem Feedback zu tun. Wenn es ausbleibt, verhungerst Du.

Ist gar nicht so leicht den richtigen Ton zu treffen. Und sich auf Menschen einzustimmen. Ob das im Orchester einfacher ist oder im Chor? Oder kämpst Du da als Dirigent auch damit, dass viele die erste Geige spielen wollen... ? Ich frag nur so. Interessehalber.

Da war dann im Buch auch wieder von Benjamin Franklin die Rede. Jetzt hab ich irgendwie Lust bekommen, mir mal seine Biographie zu Gemüte zu führen. Er hat ja auch den Blitzableiter erfunden. Und zu Beginn seiner Karriere war er alles andere als diplomatisch. Das hat er erst im Laufe seines Lebens gelernt , in den Schuhen anderer Menschen zu gehen und die Welt aus ihrer Perspektive zu sehen.

Grad noch im Sonnenschein ein Achtsamkeitsbuch in der Hand gehabt. Schön bunt ist es mit Rezepten und Mandalas zum Ausmalen, Bastel- und Dekoideen. Funktionieren diese Bücher auch bei Männern? Machen die Euch auch Lust?

Ich geniesse diesen Glücksmoment. Einfach so morgens in der Sonne zu sitzen und ein Buch zu lesen. Ein Privileg. So hiess auch der Quelle-Kühlschrank von meiner Oma. Da hast Du immer gemeint, Du bist beim Racing. Weil der immer wieder Gas gegeben hat. Zumindest hat sich das so angehört wenn die Kühlung wieder anging. Ratatatata...

Und schon seh ich das frische grün und freu mich wieder richtig auf's Rasenmähen. Outdoortraining. Mir hamm so ein Spindelmähdings. Da hast Du dann Deine Sporteinheit auch hinter Dir, wenn Du mit mähen fertig bist. Und es ist ökologisch weil stromfrei. Der Energielieferant bist nämlich Du.

Meine erste Etappe auf dem 70iger-Jahre-Trimmdichrad hab ich auch schon hinter mir. Das macht mit jedem Tag immer mehr Spass. Woran das wohl liegen tut?

Gestern noch eine Rentnerin getroffen und sie gefragt, wie sie so ihren Tag einteilen tut. Also erstmal schläft sie aus und geniesst es. Und dann geniesst sie ihr Frühstück und das Zeitunglesen und dann ist auch schon 11 Uhr. Das ist auch eine interessante Strategie. Dafür bin ich aber wohl wieder zu ungeduldig. Ich brauch ein bisschen mehr Aktion um in den Tag zu starten.

Oh cool! Mein Misfits und Underdogs -Buch soll heute kommen! Und ne Modenschau wird es heute nachmittag auch noch geben, weil die T-shirts für meine Mama heute auch eintrudeln. Das macht dann ja schon richtig Frühlingslaune!

Genau wie die Schneeglöckchen und bunten Krokusse , die derzeit in allerlei Gärten blühen.

Tomaten und Paprika hat meine Mama gestern in Töpfe gesät. Die Anzuchtsaison geht wieder los. Ich find das schon spannend, wenn Du das reintust und dann giesst Du und dann spriesst da was grünes kleines raus... Die Natur ist doch was wunderbares!

Gestern hab ich einen älteren Herren, der mir jetzt schon ein paar mal über den Weg gelaufen ist, gefragt, wie es ihm denn gehen tut. Und dann hat er mir zum Weltfrauentag gratuliert. Das war sehr nett. Ich hab allerdings gemeint, dass ich divers veranlagt bin. Also ich bin weder Fisch noch Fleisch. Aber vegan bin ich auch ned. Irgendwas undefinierbares... halt...

Deshalb kann ich mit Geschlechterrollen auch so gar nix anfangen. Die musst Du mir bitteschön erklären. Weil ich nicht verstehe, wozu die überhaupt gut sein sollen. Weisst Du das denn? Oder sind die rein historisch gewachsen? Oder aus Veranlagung? Was meinst Du denn dazu?

Ich hab ihn nicht wie den Herrn gestern verschreckt und in die Flucht geschlagen, denn er hat sich dann später noch mit einem Winken von mir verabschiedet. Erst-Kontakt erfolgreich hergestellt. Das ist doch sehr erfreulich.

Hm.. wie schafft mer denn eine gemeinsame Beziehungsbasis? Oder ist die schon da? Wie der Schoss?

Hm... Solidarität ist ja irgendwie auch Wertschätzung. So als Geste. Wertschätzung ist auch wenn ich den Tisch decke oder Mama das Essen kocht. Wenn ich ihre Rezepte hole und was vom Bäcker mitbringe. Die kleinen alltäglichen Dinge, die einem kaum noch auffallen tun. Und ein Grüss Gott und ein Ade bleb schee... ein Bitte und ein Dankeschön.

Also im Grunde genommen ist das Zeit, die ich jemandem schenke und mir für ihn nehm. Cool. :)
Und salutogenitorisch wirkt des selbstwirksam. :) Das kostet nix und macht viel Freude.

Soderla, ich upcycle etz widder amol einen Comic, weil der so gut zum Wetter passen tut.
Der Radfahrer

Am 12. März ist im Eisstadion in Höchstadt wieder eine Eisgala. Die erste seit 2 Jahren. Um 19 Uhr und Vorverkaufskarten gibt es in der Bücherstube.

Auch das Gesundheitsnetzwerk trifft sich wieder im Kommunbrauhaus im März.

Ich sehn mich nach so Veranstaltungen , die tagsüber sind, wo man einfach so spontan hinkann und wo es was Gscheites zum Essen gibt. Bratwörsd und an Gwedelten...

Das Dopamin in meinem Hirn baut sich erst langsam wieder auf. Zusammen mit dem Adrenalin. Beides brauchst Du nämlich, um wieder Lust auf was zu haben und wieder lustig zu sein.

Schon komisch... erst war ich im Dopmaminrausch und hab mich ins Dopaminkoma und Nirvana geschossen und dann ist mir der Sprit ausgegangen. Jetzt baut es sich langsam wieder auf. Sport hilft dabei. Und Endorphine wohl auch...

Grüssle aus der Bredouille!

David versus Goliath - die Vorzüge der Guerillataktik
Jippie! Das Buch ist gestern noch gekommen und es ist klasse!
z.B. geht es da um Basketball und die angewandte Salamitaktik. Also dass Du aus der Situation das beste machst. Mit den gegebenen Mitteln das maximale erreichen tust. Maximalprinzip.

z.B. wenn Du lauter kleine Basketballeramateure, die nicht werfen können in Deinem Team hast, die gegen Profis antreten.

Mit Extrempressing kriegst Du das hin, die gegnerische Mannschaft zu zermürben. Das erfordert sehr viel Energie und hardship. Also einfach ist es nicht. Denn Du stehst nie still. Du bist immer in Bewegung. Voll agil halt.

Eine ähnliche Taktik hab ich mal in der Berufsschule zur Fachinformatikerausbildung, da waren wir nur zwei Mädels in der Klasse, angewandt. Die meisten Jungs waren sportlich und viel grösser als ich sowieso.

Dennoch gelang es mir, ihnen die Bälle abzuluchsen. Weil ich aus einer Richtung gekommen bin, aus der sie es gar nicht erwartet haben. Von unten. Ich bin viel gelaufen und habe den Leuten beim Dribbling den Ball von unten wegstibitzt. Nun werdet Ihr sagen, das das mit schönem Basketballspiel nix zu tun hat. Das kann schon sein, wenn das aber das einzige schöne ist, was ich mit meinen beschränkten Mitteln im Rahmen meiner Möglichkeiten hinbekomme und das ganze nicht regelwidrig ist, wo ist dann das Problem? Nur weil alle Welt etwas anderes erwarten tut?

Auch hier wird die Verwunderung, Irritation, das Überraschungsmoment genutzt. Mein einziger Verbündeter.

Ich gebe zu, dass es nicht ewig funktioniert hat, weil die Gegenspieler dann dazu übergegangen sind, das mit dem Dribbling zu lassen und sich die Bälle zugeworfen haben im Bogenlampenstil.

Es hat aber länger als ich gedacht hätte funktioniert, denn ich konnte sehr viele Bälle abstauben und sie den langen und schnellen aus unserer Mannschaft zuspielen. Die daraufhin einen Korb machten.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr, wie das Spiel ausgegangen ist. Ich kann mich nur noch an einen Sprungball erinnern, die Chance dafür hab ich mir sehr hart erkämpft. Das bin ich irgendwie gewohnt. Weil ich ja immer aus der anderen Richtung komme.

Deshalb kann ich auch bei Bedarf die Taktik ändern. Das kostet viel Energie und Du musst auch im Training bleiben. Sonst wird das nix. Es ist anstrengend und genau das macht Spass! Es macht einfach Spass den Gegner ein bisschen zu ärgern und ihm in sein sicher geglaubtes Gehege zu kommen.

Es dauert bis sich der Gegner auf die neue Taktik umgestellt hat. Genau diese Phase nutze ich. Und dann stell ich meine Taktik wieder um. Je nach Bedarf. Gut beim Basketball habe ich zwar versucht auch mit Hochspringen an die Bälle zu kommen, aber das hat halt nicht funktioniert wenn Du grad mal 1,59 m bist. Ich denke aber mit der entsprechenden Übung und dem Training mit langen Leuten, klappt das irgendwann, wenn Du den Dreh raus hast, und intuitiv weisst, wann Du abspringen musst um den Ball im richtigen Flugwinkel und der richtigen Abfanghöhe zu erwischen. Also aufgegeben hab ich deswegen noch lange nicht. Das ist einfach nicht mein Ding.

Das Buch ist toll, weil es lauter solche Winkelzüge und Schachzüge beschreiben tut. Ich bin im 7.ten Himmel. Hier bin ich daheim. In anderen Büchern konnte ich mich nur hin und wieder wiederfinden. In Highlights. Weil sie aus einer komplett anderen Perspektive geschrieben sind, die wohl eher dem Normdenken ensrpicht. Da stocher ich immer noch im Nebel. Weil das immer noch nicht für mich ersichtlich ist.

Ich checke also die Umgebung aus, um damit meinen Spielraum und meine Stärken nutzen zu können. Weil andersch geht's halt ned. Wie macht Ihr das denn, wenn Ihr Euch einem Kontext gegenüberseht, der Euch komplett unbekannt ist?

Wisst Ihr was total cool is? Langsam weiss ich mich und meine Gesellschaft zu schätzen ;-) Das macht irgendwie auch voll Spass!

Zum Flyerrecycling und upcycling-Projektle hab ich folgenden Kommentar bekommen...
"Bei Dir wird nichts weggeschmissen, löblich! :)"

Hm... also jeder Spieler eines Teams spielt dann nach einen Möglichkeiten oder alle nach einer bestimmten geeinigten? Kommt dann bei beidem dasselbe raus? Oder ist beides dasselbe? Weil ein Trainer erkennt, was am besten zu jedem Spieler passen tut und wo er sich hinentwickeln kann? Was ist denn da die optimal günstige Herangehensweise? Wie nutzt Du denn optimal das volle Potential Deines Teams? Und wie wird daraus dann wirklich eins? Und nicht eine Ansammlung von Einzelspielern, die nicht aufeinander eingestimmt sind... Hm... wie machen das denn erfolgreiche Trainer, die aus Underdogs ein Team formen? War das Team dann schon vorher da oder wird das erst eins?

Spielst Du dann immer so als wärst Du in der Bredouille und hast Spass dabei Dich und die Anstrengung, aber auch den Erfolg desselben zu spüren? Spürst Du die Energie, die Begeisterung und die Kreativität?

So wieder ein Bredouillen-Comic passend zum Thema :)
Die Glaa aus ERH - Die Bredouille.

Hm... dann geht es im Grunde genommen im Leben immer darum, es sich in der Bredouille des Lebens gemütlich zu machen und Spass zu haben. Oder, was meint Ihr dazu?

Hm.. wenn Dopamin und Adrenalin wiederkommen, dann hast Du auch wieder mehr Energie und damit auch Lust Dinge zu tun, die Du schon ewig nimmer gemacht hast. Du wirst unternehmungs- und abenteuerlustig. Du wirst also zu einem Unternehmer.

Schon lustig... auch bei den Strickanleitungen landen die meisten Designer irgendwann beim Thema coaching und geben z.B. online-Strickseminare. Oder Seminare in echt. Strickcoaching sozusagen. Das scheint also eine Gemeinsamkeit in den Unterschieden zu sein.

Du unternimmst was und Du erzählst dann gern drüber mit einer Begeisterung, die sich gewaschen hat. Storytelling halt, weil Du aus Deinen eigenen Erfahrungen erzählen tust und in Erinnerungen schwelgen tust. Beides tut Nervensystemen offensichtlich gut. Wenn Dir das Thema und der Mensch und sein Erzählstil gefallen tut. Das ist dann auch ansteckend und soziale Intelligenz. Obwohl ist das nicht immer so, wenn einer mit Begeisterung von dem erzählt, was ihm so alles im Leben passiert ist? Was meinst Du denn dazu? Was sind da denn Deine Erfahrungen?

Ah ich seh grad Salamitaktik bedeutet laut Internetrecherche ein Projekt in kleine Einzelschritte herunterzubrechen. Naja, eine Taktikanwendung mit dem Überraschungseffekt ist ja so ein Teil auf dem Weg zum Ziel. Prozessorientiert. Agil halt. Das verschmilzt dann also zur Guerillataktik... oder seh ich das irgendwie komisch? Wie siehst Du das denn? Aus Deinem Blickwinkel?

Teamplay
Hm... Amateure mögen irgendwie ned mit mir spielen. Nur "Profis". Woran das wohl liegen tut?

Zusammen mit unserer Haushaltshilfe räum ich das Bad wieder ein. Das ist das, was ich unter Teamplay verstehen tu. In diesem Kontext. Und mei zwaa und ich mir halten halt zamm, egal was kummd. A des is Teamplay. Also zumindest is des, des, was ich mir drunter vorstellen tu.

Wann habt Ihr denn Teamplay at work as letzte mal derlebd?

Scho lustig sogoar Alogorithmen lernen Sprachen anhand vom Kontext. Und andersch machen Menschen des a ned. Des is halt Natur. Du näherst Dich dem Ergebnis an.

Das tut auch das Paket für meine Mama, denn es ist nicht wie in der Mail beschrieben gestern gekommen. Die Sendungsverfolgung erwartet jetzt den Freitag als Liefertermin. Das ist eine Vorhersage. Also Algorithmik am Werk und auch die passt sich Salamitaktik und prozessorientiert an. Weil halt as Lebm dazwischenkumma dud. Andersch kannstes a goar ned machen.

Siegen ist Kopfsache...
ist der Titel von dem neuen Buch, das ich neben der Biographie über Benjamin Franklin lese. Dabei geht es wieder mal um das, was uns antreibt. Die Lust, die Motivation. Limbi oder den inneren Schweinehund. Im Buch wird es das Durchhaltevermögen, die Ausdauer genannt. Das ist alles mehr oder weniger dasselbe nur ein anderer Blickwinkel darauf.

Wusstet Ihr, dass mit der Hirnforschung die Psychologie diesbezüglich wieder einen Hype erfahren hat? Schon spannend wie sich die uptodate-Themen so abwechseln. Im Endeffekt geht es wohl bei allen Themen wieder um die Salutogenese. Die Fitness. Dassd Pi mal Daumen irgendwie durch das Leben kommst. Und das "irgendwie" eines Profis unterscheidet sich in den Techniken nicht wirkich von den Durchhaltestrategien der Amateure. Das kommt mir doch alles recht bekannt vor.

Allerdings finde ich es sehr spannend die Techniken von anderen Menschen kennenzulernen, weil Du damit auch den Menschen selber sehr gut kennenlernen tust. Weil das sein Persönlichkeitsstil ist. Und den hat er sich aus dem erarbeitet, wessen er sich in seinem Leben stellen muss. Und daraus hat sich dann seine Persönlichkeit und seine Identität entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Kontexten, in denen er leben tut.

Denn wenn Du es genaunimmst, dann ist das Athletentum ja auch nur eine Form des Lebensverdienstes. Ein anderer arbeitet halt im Bereich IT. Oder der ältere Herr von neulich, den ich neulich wiedergetroffen habe, ist ein Energieingenieur. Entgegen meiner Vermutung hat er nicht bei Siemens gearbeitet sondern bei der Stadt. Und hat hauptsächlich Bauanträge geprüft und sich mit Nachbarschaftsquärelen rumgeschlagen. Also mit Leut. Das zweite hätt ich in seinem Bereich weniger vermutet. Siggsdes. Ingenieur is also scho immer a sozialer Beruf gwen.

Von ihm hab ich mal eine Frage zu den neuen Energien beantwortet bekommen, die mich schon immer interessiert hat. Wie ist das denn mit dem Löschen, wenn Deine Solaranlage auf dem Dach brennen tut? Also er hat gemeint, dass er meine Sorge diesbezüglich verstehen kann, aber dass die Feuerwehr inzwischen weiss, wie und wo sie so eine Solaranlage im Brandfall abschalten kann. Und dann brennt Dein Solarbetriebenes Häuschen doch ned komplett ab. Das beruhigt mich doch sehr. Widder was glernt. Mussi ned dumm sterbm.

Mich hat auch interessiert, welche technische Veränderungen er denn erlebt hat. Die Solaranlage und die Wärmepumpe. Wobei sich zweite aber nur für Neubauten rechnet.

Er vermisst seinen Beruf schon auch, andererseits isser aber auch froh da draussen zu sein. Und jetzt will er Land und Leute kennenlernen. Worauf ich ihn fragte, welche Themen und Menschen ihn denn besonders interessierten. Da meinte er, grundsätzlich jeder. Worauf ich sagte, dass er ein sehr offener Mensch sein muss. Ich glaub, viele werden das mit dem Alter und andere gar ned. Da hat er geschmunzelt und gemeint, da hab ich wohl recht. Das war ein sehr schönes und interessantes Gespräch.

Schon lustig, was passiert, wenn man einfach mal mutig und neugierig ist und einfach mal losplappert und Fragen stellt, wenn man jemandem neuen begegnet.

Jetzt hab ich gaaanz viel neues über ihn erfahren. Und er hat mir meine Fragen seeehr geduldig beantwortet. Wie ich weg gegangen bin, hat er geschmunzelt, dann hat es ihm wohl auch gefallen, mal interviewt zu werden.

Zurück zum Sportsgeist-Buch, was ja auch wieder der Spirit ist, den viele Unternehmen suchen. Auch Teamgeist genannt. Das ist wenn er im Rudel vorkommen soll.... Was er ja in den gebeutelten Branchen tut, denn Menschen geben meiner Erfahrung nach immer ihr Bestes. Halt entsprechend ihrer Art. Des Persönlichkeits - und Trainingsstils. Jeder ist also irgendwie ein Hochleistungssportler. Weil die heutigen Zeiten halt wie alle Zeiten anstrengend sind. Das war schon immer so.

Überlegt doch mal wie herausfordernd es war, als elektronische Schreibmaschinen kamen und Steno überflüssig wurde. Oder als die elektronische Schreibmaschine von Computer und Drucker ersetzt wurde. Da mussten sich die Menschen auch in neue Techniken einarbeiten und die haben genauso geflucht wie ihr heut auch, weil da auch sehr viel dabei schiefgegangen ist.

Durchhaltevermögen , Resilienz (ist auch wieder eine Perspektive auf dieses ganze Zeugl) ist nix anderes als die Antwort auf die Frage, Wie sehr willst Du das? Und wenn Du das sehr willst, dann bist Du auch bereit Hürden und Hindernisse auf dem Weg dorthin zu überwinden. Das machst Du doch genauso. Das ist gar nix besonderes. Du machst es halt in Deinem Kontext bzw. Kontexten.

Und das lernst Du auch nicht aus der Theorie wie das geht , sondern dadurch, dass Du es machst. Durchs erfahren und begreifen. Und das hat ganz viel mit Gefühlen zu tun. Und das wirkt dann in Dir. Weil es sich auf Dich auswirken tut. Daher der Begriff Selbstwirksamkeit. Das ist Dir dann bewusst und daher kommt dann Selbstbewusstsein. Cool!

Wow! Spannend!

Ich bin gespannt, welche weiteren gemeinsamen Strategien in dem Buch genannt werden. Ich kann die dann noch mit anderen Büchern wie den von den Radsportprofis und aus meinem persönlichen Umfeld und mir selber abgleichen. Das ist cool, weil das der Bewusstwerdung beitragen tut.

Denn die Erfahrungen hast Du schon gemacht. Darüber gefreut hast Du Dich aber selten. Also ich zumindest. Sorry, wenn ich da zu weit greifen tu. Wobei Ihr das ja selber so sehen tut, wie Ihr es seht. Das ist eine Einstellungssache :) Eine Frage der Perspektive :)

Was mich aber noch mehr interessieren würde sind die Strategien, die nicht gemeinsame Überschneidungen haben. Die Abweichungen. Die Spannungsspitzen. Die find ich viel spannender und kribbelnder! Wie ist denn das bei Euch? Gibt es auch ein Differenzenbuch? Oder muss mer des selber schreiben?

Das Buch über Benjamin Franklin hat einer geschrieben, der ihn aus seinen Dokumenten kennt. Weil der Benjamin hat gaaanz viel geschrieben. Briefe und so. Und viele Leute haben auch seine Briefe aufgehoben und so sind das Zeitzeugen wie er so war. Weil des findst halt nur raus, wenn Du jemanden kennenlernen kannst und das machst Du, durch seine Werke. Durch sein Vermächtnis.

Hm... die Pharaonen hamm die Pyramiden, Franklin den Blitzableiter und die Briefe und viele schlaue Sprüche, was wird denn von unserer digitalen Kultur mal bleiben? Ob die die Zeiten überdauert? Weil e-mail und Daten hm... sind die genausolang haltbar wie handgeschriebene Briefe aus dem 18.ten Jahrhundert? Ob sich dann unsere Nachfahren über uns wundern und uns auch bewundern? Was meint Ihr dazu?

Soderla... apropos Vermächtnis... hier ist wieder was neues aus meinem Portfolio. Ein Marsupilami Toncartoon :)
Das Ding lag ewig daheim herum. Halb angefangen und abgepaust. Ich konnte mich nicht aufraffen. Wisst Ihr was geholfen hat? Den Kontext zu wechseln. Ich hab das ganze Zeug eingepackt und in die Holz- und Bastelgruppe mitgenommen und da sitzt Du dann ja eh rum und Deine Zeit ab. Also kannst Du da auch das Ding fertigmachen.

Anfangs hat es mir noch nicht so gut gefallen. Da hab ich dann aber einfach weitergemacht. Das ist oft am Anfang so. Und dann hab ich auch gesehen, wo es noch nicht gestimmt hat, noch nicht Stimmig war. Nämlich die Augen. Die hab ich dann flugs mit dem Fineliner noch nachbearbeitet und schon hatte es den Blick, den ich liebe. :)

Frech und unbeugsam, clever und smart hangelt sich das Marsipulami durch das Leben. Und meistert jedes Umfeld. Cool! :)

Apropos wusstet Ihr dass Jürgen Klopp Clever und Smart als Kind genau aus diesem Grund geliebt und gelesen hat. Er erinnert sich heut noch gern dran. Weiss ich aus seiner Biographie. Die hat er aber nicht selber geschrieben, sondern da hat einer über ihn geschrieben. Ich glaub sie heisst: "Ich mags wenns kracht..."

Weil die beiden "Superhelden" immer wieder auf die Nase fallen, aber immer wieder aufstehen und glimpflich aus der Sache rauskommen. Das ist Durchhaltevermögen. Ist das generell so, dass wir Menschen das bewundern und uns wünschen, dass wir auch so wären? Komisch... dabei sind wir ja genauso :) Du siehst es halt erst, wenn Du mal genauer hinschauen tust. Weil das hast Du alles selber auch schon oft gemacht. Ihr seid genau wie ich Bredouillenspezialisten :)

Fantasio ist ja genauso. Und der ist im Djungel auf das Marsipulami getroffen...

Hier ist der Toncartoon... Der passt so herrlich an die Türklinke. Comic trifft auf die Realität.
Toncartoon Marsupilami
Toncartoon Marsupilami

Und Kreativität ist nix anderes als Deine Tipps und Tricks, Dein Vermächtnis, Deine Werke, Dein ganzes Sein und Bin, wie Du das so machen tust, was Dich halt ausmachen tut.

Dann hab ich im Supermarkt noch zwei Frauen getroffen. Die eine erzählt, dass immer mehr Arbeit bei ihr landen tut, aber sie weder mehr Geld , noch Entlastung bekommen tut. Also muss sie weiter an ihrer Hochleistung arbeiten, um irgendwie durchzukommen. Vielleicht frag ich sie das nächste mal nach ihren Techniken. Ihren Chef den Bürgermeister um eine Gehaltserhöhung bitten, hat sie noch nicht gemacht. Ich hab sie gefragt, ob das denn im öffentlichen Dienst nicht gehen tut. Ich hab das öfter gemacht. Du weisst halt nie vorher was bei so einer Gehaltsverhandlung rauskommen tut. Kommt halt auch drauf an, wie sehr Du mehr brauchen tust und das durchziehen willst oder musst.

Die andere arbeitet in einem lokalen Modehaus in der Brautecke oder wie das heissen tut. Ich hab gefragt, ob sich dort die Leut selber ihre Sachen im Selfservice suchen. Da hat sie gemeint, dass das gar nicht ohne Beratung geht und an eine Fernsehserie verwiesen, die ich nicht kenne. Das scheint so ein Ritus und Ritual zu sein, mit dem ich nix anfangen kann. Vielleicht weil für mich jeder Tag irgendwie schön ist und ich ihn mir schön zu machen versuche und damit trainiere... mach ich ja hier auch und nicht nur ein Tag im Leben... aber jeder nach seiner Facon und seiner Perspektive.

Inzwischen hab ich gelernt, dass ich nicht alles aufhalten und ausbaden kann. Das geht nicht. Und wenn Du das mal akzeptiert hast, dann tust Dir merklich leichter. Libero... in Lieberalisierungstechnik... ;-)

Zwecks meiner Recherche und Interviewertum zum Thema Teamwork und wie es entstehen tut und wo man es sehen tut, hab ich folgende Antwort vom Coach bekommen.
Meine Frage: "Sag amol warst Du schon mal bei einem Projekt dabei, wo Du erlebt hast, dass durch Begeisterung an einer Sache Einzelspieler zu einer Gruppe geworden sind. Also zu einem Team?"
Seine Antwort: "das kenne ich durchaus. Ich hab mal als Regisseur eine Laiengruppe geleitet. Die ganzen Egos wären ohne das gemeinsame Stück nie zusammen gekommen.
In der Arbeit kenne ich das weniger."

Hm... also wenn mer Freiraum und Freizeit hat, isses dann so, dass mer da leichter über seinen Schatten springen kann...? Was meinst Du denn dazu? Weil da weniger Druck da ist, bzw. weil Du Dir den Druck dann selber machen tust und es machen willst?

Vielleicht is ja irgendwann wie bei mir auf Arbeit auch die Luft raus, wenn zuviel Druck und zuviele Menschen auf einem Haufen sind? Vielleicht bist heut mit Deiner Lebensarbeit schneller in kürzerer Zeit durch und kannst grad deswegen, weil Du es dann satt hast und gesättigt bist und weder die Leut noch die Arbeit noch sehen und machen kannst, einfach mit der Sache durch und brauchst was neues? Is Euch des a scho bassierd? Weil wundern däd's mich fei ned.

Noch einer hat mir grad im Kommentar zum Comic "Bredouille" seine Taktik und damit einiges über sich selbst verraten. Cool!
"Ich setze die Verwirrungs-Taktik vorwiegend im kommunikativen Bereich ein.
Aber auch hier muss man vorher gut trainieren und die Abläufe bzw. Formulierungen gut einstudieren.
Das funktioniert aber logischerweise nur bei solchen die die Tricks (noch) nicht kennen.
Denn wie sagt der Anglophie: "Fool me once, shame on you! Fool me twice, shame on me!" "

Das ist ja alles voll spannend! Cool! Gell?!? Welche Lifehacks habt Ihr denn so? Wie machst Du das denn? Welche "Rangiertechnik" und Spieltaktik setzt Du denn ein?

Taktik hat auch was mit Takt zu tun. Steckt ja schon in dem Wort drin. Am Anfang halt. Wenn Du aus dem Takt bist, brauchst Du andere Techniken denk ich mal... Und die benutzt Du um wieder in Deinen eigenen Takt zu kommen und Dein Ding zu machen. So denk ich mir das halt so aus meiner Perspektive. Und was meinst Du dazu?

Teamwork ist also aus meiner Sicht, das was sich ergeben und auch das, was sich nicht ergeben tut. So wie es halt aktuell ist. Und das setzt sich aus den Taktiken der einzelnen Mitglieder eines "Teams" zusammen oder auseinander. Je nachdem wie Du die Sache sehen willst. Ich glaub jeder Taktik lässt sich auch was gutes abgewinnen.

Wenn Du an Deinem Kollegen mit den Zuarbeiten und mangelnder Mitwirkung und dem Wissen wo er hin will verzweifelst, kann es sein, dass er ganz woanders hin will. Nämlich nochmal studieren und dann zur Personalabteilung gehen. Das hilft Dir dann aber nicht dabei, wenn Du einfach Deine Arbeit machen willst. Weil Du da jemanden an Deiner Seite brauchst, der weiss, was er will.

Dann weisst Du zwar was derjenige will und ihn antreiben tut, aber mangels meiner fehlenden Beziehungen in die Personalabteilung kann ich ihm da nicht weiterhelfen. Das sollte er oder sie doch dann mit seinem Vorgesetzten besprechen.

Aber was mach ich solang? Wie komm ich über die Runden, wenn ich von Menschen umgeben bin, die nichts lieber als aus ihrem aktuellem Job rauswollen? Und gar nicht mehr wahrnehmen, wie schwierig sie mir das Leben machen... also das machen meiner Arbeit.... Wohin soll ich mich da wenden und was soll ich da sagen? Verpetz ich dann den anderen? Weil so könnt sich doch auch eine Entwicklungsschance für ihn ergeben, wenn er endlich mal drüber reden tut und das ganze nicht geheim halten will.

Warum nimmt der andere es dann nicht endlich in die Hand und macht so den Platz für jemanden frei, mit dem ich besser zusammenarbeiten kann, weil er diesen Job liebt und dankbar dafür ist? Weisst, das weiss ich ned. Verstehst Du das? Und wie würdest Du denn das Problem lösen?

Wobei ich mein Leid ja sowohl beim mittleren wie auch beim oberen Management geklagt habe. Aber auch da hatt ich nicht den Eindruck, dass mir jemand zuhört. Im Gegenteil sie hatten selber Redebedarf und dann war immer ich derjenige, der zugehört hat. Können das die Leut unter Stress nimmer? Zuhören? Sich Zeit nehmen? Bloss zum Auskotzen? Das find ich schad.

Aber ich weiss inzwischen wie gut es mal tut, sich ausreden zu können. Das konnt ich leider um mich rum ned. Weil alle anderen soviel geredet haben... Komisch... wie bringt mer des in ein Gleichgewicht? Kann mer da was machen? Und wenn ja was? Oder muss mer des akzeptieren, dass ein Mitarbeiter nach dem anderen krankheitsbedingt und zerschlagen in der Erwerbsminderungsrente landen tut? Ghört des so? Is des der aktuelle Trend? Weisst, das versteh ich halt ned, dass mer da nix machen kann...
Was meinst Du denn da dazu?

Der Arzthelferin aus der Holzgruppe geht es wohl ähnlich. Weil sie meidet sogar den schönen aufblühenden Schlossgarten in Erlangen, weil er auf ihrem ehemaligen Arbeitsweg liegen tut. Weisst ich find das schad, dass mir uns gegenseitig verfeuern. Ich glaub ned, dass des was neues is, aber ich frag mich halt, ob sich da nix machen lassen tut...

Weissd schönreden allein durch Achtsamkeit und Perspektivwechsel funktioniert ned, wennsd zuvill langweilige Arbeit, zu wenig Leut und keine Weiterentwicklungsschancen haben tust. Weil dann hast Du im wahrsten Sinne des Wortes keine neue Perspektive mehr... und da hilft Dir dann auch keine Geduld mehr, weil das tut Dich kaputtmachen... und das find ich sehr unschön. Gefällt Dir das denn?

Kannst Du etzerdla meine Perspektive nachvollziehen, dass ich weniger Regeln und weniger Kontrolle und mehr Freiheiten gebraucht hätte? Du kannst des ned mit der Giesskanne ausschütten, weilst sunsd die Kakteen, die mit wenig zufrieden sind, dersäufen tust... Frag amol die Mitarbeiter im botansichen Garten. Die könna des a ned asu machen. Die machen des mit Liebe, Fingerspitzengfuil und Geduld. Gell...

Weissd wennsd Achtsamkeit und Perspektivwechsel als altgedienter Kaktus anwenden tust, dann schiesst Dich halt ins Nirvana. Des löst des Problem a irgendwie... und mit Achtsamkeit, kannst als Kaktus des dann a erkenna, dass des ja a für was gut woar. Aber is des Dei neua Standardlösung? Willst Du da hin? Is des Dei Motivation?

Altgediente Mitarbeiter ins Nirvana zu schiessen? Ich waas halt a ned. Weissd, des is fei ned des allergsündeste, a wensd bedenkst, dass mir dann im Geshundheitssystem landen, wo's die Leut genauso gehen tut... Also es macht's ned besser. Das System befeuert sich selbst. Im Perpetuum mobile... und des is fei a ned grod as allergsündeste... Fällt Dir da werkli nix besseres ei? Weissd Du hast doch gstudiert und vo so vill gscheite Leut sovill lerna dürfen... da werd doch a amol a andre Strategie dabei gwen sei... hoff i.

Re-Kommentar zum obigen Kommentar , der Bredouille mit gekonnter Überleitung zum Zappendustercomic :)
"Wer nicht überzeugen kann, muss verwirren :biggrin:
- sonst wird es zappenduster :impressed: "

Hm... also simmer dann widder bei Guerilla- und Salamitaktik, die hab ich wohl a irgendwie angewendet... gnutzt hat's nix. Komisch... Ob's wenigstens irgendwas bewirkt hat? Wengs einen kleinen Perspektivwechsel?

Obwohl... laut obiger Recherche und eigenem Erleben , muss es Dich anscheinend erschd amol selber treffen, damit Du das begreifen tust. Is scho soweit oder dauert's nu a weng? Ich hab ja etzerdla Zeit. Ich kann's derwarten... ;-)

Soderla an dieser "Front" bin ich ned allaans... ich hab grad von einer Freundin auf Facebook diesen Content gesehen und den Füg ich jetzt hier ein, weil er sehr gut dazupassen tut... und die Dinge auf den Punkt bringt. Das ist mir wichtig und daher mach ich das jetzt. Auch weil ich sehr ähnliche traurige Erfahrungen gemacht habe.

Für alle, die mit unsichtbaren Krankheiten leben müßen:
Das Lieblingszitat eines Hausarztes war: " Es kann nicht wirklich so schlimm sein, wenn Sie noch arbeiten und alles tun, was Sie tun."
Ich habe ihm gesagt, daß ich nicht wußte, daß ich eine Wahl hatte.
Jahre im Schmerz, müde und die vielen Veränderungen in mir ohne Grund oder ersichtlichen Grund...
Alles vor jemand anderem zu verbergen, so tun, als ob es beßer geht als du bist; bis es nicht mehr funktioniert. Egal wie stark du sein willst. Dann kommt der Moment, in dem sie dir sagen, was du hast... Du hast gemischte Gefühle: Du weißt endlich, was du hast, aber wie gehst du damit um? Mangelnde Ermutigung, hinlegen wollen, häufig Medikamente nehmen; eine ganze Apotheke oben auf dem Nachttisch haben.
Dann die täglichen Antworten:
" Warum bist du so fett geworden?", "Ich habe diese tolle Diät, wenn du einfach mal trainierst."
"Dieses einst schöne Haar von dir ist jetzt schrecklich und es fällt heraus.
Was ist mit dir paßiert??" ....
Das ist alles wahr und deshalb teile ich es!
Stille und unsichtbare Krankheiten existieren...
Wenn du eine unsichtbare Krankheit hast, ist es schwierig, aus deiner Perspektive mit ignoranten Menschen zu argumentieren.
Das Leben nimmt viele Wendungen!!!
Ich bin es leid, gesagt zu bekommen:

  • Bist du zum Arzt gegangen?
  • Hast du das ausprobiert?
  • Ich weiß nicht, was wir noch für dich tun können...
    Jawohl! Ich habe es versucht und versuche trotzdem alles!!!
    Ärzte sagen, daß diese Krankheit für immer ist. Das ich nicht heilen werde. Ich gebe allerdings nicht auf, aber ich möchte anderen klar machen:
    • Ein Nickerchen wird mich nicht heilen, aber es wird mir helfen...
    • Ich bin nicht faul, ich nehme Medikamente und es macht mich manchmal müde.
    • Ich bin nicht wütend, aber manchmal nervös vor Schmerzen.
    • Ich kämpfe täglich mit Schmerzen, Beweglichkeitsproblemen, Müdigkeit, der Kritik an meiner Umwelt.
Am frustrierendsten ist, wenn mich die Leute ansehen und sagen: "Es kann nicht so schlimm sein; du siehst gut aus "
Trotz der Tatsache, daß mein Körper überall qualvolle Schmerzen hat, sehe ich natürlich gut aus, versuche ich immer gut auszusehen, es ist eine ' unsichtbare ' Krankheit.
Diese Krankheit beeinflußt mich körperlich, geistig und emotional. Weil seltene Erkrankungen nicht gesehen werden kouml;nnen, aber wir fühlen sie.
Und sie sind da... Stiller Angriff, aber besonders schmerzhaft.
Ich schaue mir diejenigen an, die sich die Zeit nehmen, diesen Beitrag bis zum Ende zu lesen.
Bitte, für mich und zu Ehren von jemandem, der gegen:
  • Morbus Crohn
  • Hashimotos Disease
  • Gräberkrankheit
  • Depreßion
  • Angst
  • Autoimmunerkrankung
  • Polyzystisches Eierstocksyndrom.
  • Rheumatoide Arthritis.
  • Chronische Schmerzen
  • Endometriose
  • Multiple Sklerose
  • Myasthenia Gravis
  • Lungenhypertonie
  • Lipödem
  • Chronisches Müdigkeitßyndrom
  • Diabetes
  • Fibromyalgie
  • Raynaud und Scleroderma
  • Lupus
  • Neuralgie des Trigeminus
  • Epilepsie
  • Krebs
  • Hyperthyreose
  • Hämochromatose
  • Sarkoidose
  • Achalasie
  • Small Fiber Neuropathie
  • Polyneuropathie
  • Borreliose
  • Morbus Scheuermann
  • Morbus Meniere
  • Neuritis vestibularis
  • Autismus
  • ADHS
  • ein halbes Hirn aufgrund einer Gehirnblutung als siebenjährige
  • Demenz
  • Parkinson
  • chronische Schmerzerkrankungen wie CRPS Morbus Sudeck
  • Krebs
  • Spastiken, Lähmungen, Konzentrationßtörungen, Fatigue, Blurr , Gehirnschwurbel ... und andere neurodegenerative Erkrankungen
  • psychische Erkrankungen wie sog. Persönlichkeitßtörungen, Psychose, Schizophrenie, ...
  • Komorbidäten, Vermischungen zwischen den Erkrankungen oder Erkrankungen für die es noch keinen Namen und die noch gar nicht erforscht sind, weil das Intereße und die Mittel fehlen...
  • ... oder eine andere Krankheit, die du nicht siehst, kämpft....
Kopieren und einfügen. Und umformatieren und die Liste erweitern.
Ich verstehe, wenn du es nicht tust, ist es okay.
Fertig!

Mal sehen wer sich die Zeit nimmt!

Und was machst Du in einem solchen Fall als Taktik? Du machst es Dir schön in der Bredouille. Du integrierst den neuen Kontext und arrangierst Dich damit. Du wechselst die Perspektive wie ein Hochleistungssportler, der sich neuen Herausforderungen gegenübersieht. Genau das ist es, was uns Mediziner als Resilienz unterjubeln wollen. Und dann erkennen sie sie nicht, wenn sie vor ihnen sitzt. Komisch gell?!? Weil "Siegen Kopfsache ist" mit einer und vielen chronischen Erkrankungen zurechtzukommen ist es auch! Auch hier gilt dassele Prinzip!
Der Gutachter begutachtet das verkehrte Bein, statt das lädierte. Und keiner glaubt Dir. Das find ich am schlimmsten.
Und Du lachst auch darüber. Wie das Beispiel zeigt, dass mir eine Freundin erzählt hat.

Eine Frau aus ihrem Bekanntenkreis hat eine chronische Schmerzerkrankung und bekommt Morphiumpflaster. Dein Nervensystem gewöhnt sich mit der Zeit daran und kann mit der hohen Dosis umgehen. Das ging dann im Bett ab und ihr Mann hatte es am Buckel. Er konnte zwei Tage lang nicht arbeiten gehen.

Den ein oder anderen wird diese Geschichte schockieren, mich bringt sie zum Schmunzeln. :) Galgenhumor halt.

Genau wie dieser Insiderwitz, der auf meinem eigenen Mist gewachsen ist.
Ich zu einem Arzt:"Wissens was schlimmer ist als eine Erkrankung , die man nicht sieht? ...
Zwei."

Inzwischen kann ich mit den Diagnosen hausieren gehen. Es sind noch ein paar dazugekommen. Und die Befundberichte füllen Waschkörbe. Deshalb nehm ich immer nur die zwei , drei letzten mit wohin. Das ist auch so ein Insidertrick von mir. Lifehack.

Oder die Geschichte von einem Ex-Kollegen von mir. Der für MRT und CT angemeldet war und sehr lange warten musste und dann zeitgleich zu beidem aufgerufen wurde. ;-) Da machst was mit.

Was ich mir von Dir wünschen würde? Dass Du mir glauben tust. Und nicht nur einem ausgewählten und exklusivem Personenkreis. Dass Du mich inkludierst und nicht exkludierst. Dass Du mich genauso annehmen kannst wie ich es auch mit Dir mache... Nennt sich Nächstenliebe. Dass Du merkst, dass das Verwirrungsspiel zum Kennenlernen dazugehört und mich nicht in ein Böxle steckst. Denn da gehört kein Mensch hin. Auch Du ned.

Herzliche Grüssle aus der Bredouille!

Sonntagsbrunch
Applied creativity. Kreatives aus Resten. Von der Nudelsosse war noch was übrig und da ich heut früh keine Lust auf das Frühstücksbrötchen hatte, hab ich es halt mit der Brotschneidmaschine aufgeschnitten ala Baguette. Und dann die Scheiben mit der Nudelsosse bestrichen und geriebenen Parmesan drübergestreut. Bei 200 Grad in den Ofen und in 5 Minuten ist die Chose fertig. Saulecker! Ein super Improessen! :)

Improessen applied creativty
Applied science die zweite...
Dann bastel ich grad mit der Webtechnik und Prospekten an einem Upcycling-Projekt. Ich möchte ein kleines Osterkörbchen aus Werbezetteln basteln. So wie diese Einkaufsstaschen, die man kaufen kann. Die kennt Ihr vielleicht.

Dabei hab ich mich dran erinnert, wie wir das mal im Kindergarten gemacht haben. Da haben wir einfach Schlitze in ein Blatt Papier geschnitten (längs) und dann bunte Streifen durchgefädelt. Mit dem Rand kämpf ich noch etwas, weil ich mir das noch nicht so ganz vorstellen kann. Aber ich glaub, ich muss das ganze nur breiter machen, dann kannst Du es knicken. Die anderen Streifen müssen dann noch überstehen zur Randgewinnung. Hier mal der erste Versuch aus einem Notizblockzettel und einem Flyer von einem radiosender. Die Farbübergänge und den Kontrast finde ich klasse!

Impro-Webosterkoerbchen applied creativty

Ich will so ein Ding zusammen mit meiner Schwester basteln. So als Oster- und Deko und Recycleidee. Mal sehen, was wir dann später noch so hinbekommen.

Beim Lesen in der Sonne von the boy, the mole, the fox and the horse ist mir dann diese nette frühlingshafte Comicidee eingefallen. Bin ich jetzt ein Szenarist? :)
Die Glaa aus ERH - Das Wunder des Lebens

Wenn der Berg nicht zum Prophenten kommt, oder Deiner Bilder wie die von Renoir nicht in "den Salon", weil sie nicht den aktuellen Massen- und Durchschnittsgeschmack treffen, dann musst Du Dir eben Deinen eigenen Kontext zimmern. Die Impressionisten haben das dann auch so gemacht. Weil ihre Kunst verwirrt hat. Wie ein neuer Radiosong. Sogar beschimpft wurde ihre Kunst. Das geht vielen Menschen so, die halt was anders machen.

Sie waren auch sehr hartnäckig und haben sich immer wieder im Salon beworben. Aber im Endeffekt landeten sie in der hintersten Ecke. Wenn Dir das immer wieder passiert, dann bist Du ein Nischenmensch. Und die Nische kannst Du Dir selber erschaffen mithilfe der Technik z.B. So machen es die lieben Tierchen und Pflanzen in der Natur auch, wenn sie eine Symbiose eingehen. Im Endeffekt ist das ein und dasselbe.

Profisportler werden ja auch eins mit ihrem Sportgerät in der Symbiose. Durch Osmose ;-)

Heute ist das mit der Galerie ganz einfach und mit dem Selfpublishing auch. Also wenn Du davon träumst ein Zeichner zu werden, dann zeichnest Du was und stellst es halt ins Internet. Da gibt es ja Plattformen genug. Auch wenn Du coole Fotos machst. Dann kannst Du auf solchen Plattformen sogar direkt Geld verdienen. Das find ich saucool! Soziale Medien schaffen Kultur, weil Kulturschaffende dort recht pragmatisch und ohne grosse Mittel und Sponsoren ihre Werke ausstellen können. Als Portfolio. Das ist doch saugeil! :)

Und was macht Ihr heut noch schönes? Geniesst die Sonne. Das Wetter ist heut zu herrlich. Blauer Himmel... da bekommt man direkt Lust im Garten zu werkeln oder einen Spaziergang oder eine Wanderung zu machen. Wer weiss, wer Euch dort über den Weg laufen tut?

Feedback gab es zum gestrigen Toncartoon. :)
"Hubba, hubba!"

"Beware of the 'Schwanz'."

"Hach... Marsupilamis... was haben wir in der Familie die gerne gemocht - jeder hatte auch ein Plüschtier von denen - sogar Muddern!"

"Schöner kann man eine Türklinke nicht dekorieren :friends: "

So ich freu mich riesig :) Das war wieder ne Riesenportion Dopamin! Wie cool!

Hm... dann braucht jeder Mensch seine Nische... um sich wohl und glücklich zu fühlen und sich gut entwickeln zu können. Und die kann mer sich auch selber basteln... :)
Ich glaub mein Dopamin kommt langsam wieder :)

Sozialstudien ...
Habt Ihr schon mal von der Big fish, small fish pig pond theory was gehört? Also im Endeffekt geht es da um den Kontext. Ich hab ja das mit dem Wettbewerbsgedanken noch nie verstanden. Ich mach halt immer, was geht und fertig egal wo ich bin. Und so nehm ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten aus dem Kontext heraus.

Also Eltern wollen das beste für ihre Kinder und dann schicken sie sie auf gute Schulen. Wenn möglich auf das, was man Eliteschulen nennt. Damit sie es mal besser haben.

In der Schule bist Du dann ein sehr guter Schüler. An einer Eliteschule bist Du es dann nicht mehr, weil da lauter so schlaue Leute wie Du sind oder sogar noch schlauerere. Und dann wirst Du traurig, frustriert und deprimiert. Das ist denk ich auch so, wenn Du Dir eine Spezialschule suchst, von der Du denkst, dass sie Dich optimal fördert. Wenn Du da das Schlusslicht bist, dann bist Du auch frustriert, wirst krank und hinkst noch mehr hinterher bis Du gar nimmer mitkommen tust.

Suchst Du Dir aber einen small pond (einen kleinen Teich), kannst Du dort Deine Fähigkeiten unter Umständen viel besser entfalten. Studien haben ergeben, dass Du als grosser Fisch in einem kleinen Teich oder gar Deiner eigenen Nische wie die Impressionisten, die einfach ihre eigene Ausstellung gemacht haben, langfristig besser fahren tust.

Und dass gut gemeinte Entwicklungs- und Förderprogramme aus demselben Grund nach hinten losgehen. Weil Du Dich schlechter fühlst, als es sein muss, wenn Du Dich mit Überfliegern vergleichen tust und dann schneidest Du noch schlechter ab oder gibst dann Deinen Traum ganz auf.

Die Studie hat mich neugierig gemacht. Ist ja wieder eine Sozialstudie. Und ich bin ja auch so ein Förder- und Entwicklungsprojekt ;-)
Ich bestell mir jetzt das Buch "How affirmative action hurts students it's intended to help and why universities won't admit it" by Richard Sander law professer. Ui hab es gebraucht sogar recht günstig bestellen können :) Freu! Vorfreude! Dopamin! Juchu!!!

Das gilt dann nicht nur für Unis sondern auch für alle anderen Förder und Entwicklungsprogramme. Soziale Projekte halt. Und nachdem jedes Projekt mit Menschen zu tun hat, ist das etwas, das alle Projekte verbindet, der Faktor Mensch. Also trifft es überall zu. Denn der Kontext ist austauschbar. Ich simplifizier das jetzt einfach mal.

Das ist übrigens auch die Strategie, die bei mir immer funktioniert, mich aus dem Kontext herausnehmen. Sei es durch Ablenkung, Meditation, Konzentration oder die Dinge geniessen zu können. Ich lern das jetzt auch grad bzw. liege in den letzten Zügen der Ent- und Umgewöhnung. Weil ich mich jetzt erstmal vom klassischen Erwerbsleben verabschieden muss. Also den neuen Kontext zu schätzen und annehmen, akzeptieren lerne. Du fokkussierst Dich auf das, was schön ist. Und glaub mir, Du kannst da immer was finden. :)

z.B. dass ich um 9 Uhr aufstehen kann und wenn ich den Rollo hochziehe, dann guckt der Mann von gegenüber der grad mit seinem Arbeitsauto auf der Strasse im Nieselregen steht zu mir herauf. Der wär sicher heut auch gern im Bett geblieben. Und dann freu ich mich, dass ich diese Freiheit habe. Freiheiten anzunehmen ist gar nicht so einfach :) Das ist ein Umlernprozess, eine Umkonfiguration im Gehirn. Da werden die Hormone ordentlich durcheinandergeschüttelt.

Ausserdem kann ich ja meine Studien weiter fortführen. Denn ich bin ja schon im Arbeitsleben, als es mich aus der Kurve geschleudert hat , im sozialen Bereich gelandet. Und da steck ich jetzt ja noch tiefer drin. Nun will ich aus dem neuen Kontext das optimale für mich herausholen. Das ist durchaus spannend! Dabei werde ich mich nicht mit anderen vergleichen. Das geht auch gar nicht, weil ich dazu Menschen bräuchte, die mit mir darüber reden.

Naja gut, ein paar auf der Arbeitstherapie hatte ich ja getroffen und da hat sich dann auch mal ein oder zwei Sätze ergeben. Und so konnte ich das ein oder andere vergleichsweise aufschnappen.

Jetzt werdet Ihr sagen, aber Du willst Dich doch grad nicht vergleichen. Sondern ausserhalb des Kontext betrachten. Sowohl als auch. So wie es Sinn ergibt um meine aktuelle Situation positiv zu beleuchten. Wenn ich erkennen kann, wow, mir geht es ja im Vergleich zu xyz hervorragend, bin ich zufriedener. Und nicht frustriert. Kommt halt an wie Du die Vergleichstechnik nutzen tust.

Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, dann vergleiche ich meine Lebenssituation mit der meiner schwerstbehinderten Schwester und dann kann ich mich von und zu schreiben :) Das hilft. Das erdet. Das macht mich zufrieden. Du wirst dann bescheiden in Deinen Wünschen. Und freust Dich einfach über das was sich mit Hilfe Deiner Mitwirkung ergeben tut. Und das ist ein sehr schönes Gefühl.

Apropos. Auch wenn ich wieder mal eine soziale Aufgabe abschliessen kann oder einen Teilschritt auf dem Weg zum nächsten Etappenziel. Heute hab ich den Umschlag für die Steuererklärung fertig gemacht und tu es noch zur Post. Dann hol ich auch noch den Arztbericht mit der Empfehlung für die externe Arbeitstherapie ab. Freu!!!

Vorfreude hilft auch! z.B. auf das neue Buch! Cool! Und wenn ich das dann auch noch zu einem Schnäppchenpreis gebraucht ergattern kann, dann schüttet das auch noch Dopamin und Endorphin aus! Also kann ich meine Speicher langsam wieder auffüllen. Ich sehn mich so danach wieder loszulegen. Und ich merke wie ich in Gang komme. Get into gear. Wow! Amazing! Astonishing! Exhiliarating! Cool! Exciting! ;-) I am very very very excited!!! :) This is the adrenalin speaking :) Also baut sich das Adrenalin auch langsam wieder auf!

Noch ein Grund zur Freude!

Gestern hab ich noch mit meiner Schwester gebastelt. Ich hab ihr das Blatt vorgeschnitten, die Streifen durfte sie selber schneiden und einfädeln. Gut , am Schluss hab ich ihr geholfen. Ich hab es also wie mein Papa beim Fahrradfahrenlernen gemacht. Ich hab es ihr mal gezeigt. Und dann bin ich gegangen und hab sie alleingelassen. So macht das die Ergotherapeutin in der Holzgruppe übrigens auch. Sie wuselt dauernd zwischen den vielen Leuten der Gruppe hin und her und steht als Ratgeber parat.

Denn mehr wie vier Streifen hat meine Schwester nicht allein geschafft und dann hab ich ein bisschen nachgeholfen. Das ganze noch hübsch drapiert und fotografiert. Sieht doch als Deko sehr schön aus. Mir hat es dann so gefallen, weil es wie ein Schachbrett oder eine Patchworkdecke von der Weite aussehen tut, dass ich es dann so gelassen habe. Ich hab unser Bücherregal ein bisschen damit aufgepeppt. :)

Der Kommentar von meiner Mama als meine Schwester vor lauter Begeisterung ihr das Schachbrett gezeigt hat, war: Stark! Dopamin für lau für meine Mama.
Und darüber hat sich dann wiederum meine Schwester gefreut! Dopamin für lau für meine Schwester. Und da hab ich mich mitgefreut. Dopamin für lau für mich! Soziale Ansteckung halt :) Cool gell?!?!
Schachbretter
Schachbretter
Schachbretter


Das ist übrigens die gleiche Webtechnik oder zumindest ähnlich wie die Zunftfahne aus Sägespänen, die im Höchstadter Heimatmuseum hängen tut. Die sieht stark aus! Jetzt hab ich so ein Ding für daheim! Wow!

Sozialer Ansteckung durfte ich neulich auch in der Holzgruppe beiwohnen bzw. mitwirken. Also ich hab zur Inspiration mal den Buttinettekatalog, einen Bastelkatalog mitgebracht. Und da sind gaaaanz viele coole Bastel- und Dekoideen drin. Mir ging es halt darum auch eine Möglichkeit den anderen Mitgliedern zu eröffnen sich auch bei Gruppenende oder Auslaufen des Rezepts auf diese Weise weiter daheim in einem veränderten Kontext halt, beschäftigen zu können. Marte Meo halt. Aus eigener Kraft. Deshalb hab ich das mitgebracht.

Und eine Frau aus der Gruppe hat dann eine Idee gefunden, die sie nachgemacht hat. Sie hat sich dann von der Ergotherapeutin bemalte Holzosterhasen kopieren lassen. Also die Seite aus dem katalog und hat sie sich dann auf Holz aufgemalt und mit der Dekupiersäge ausgesägt und dann genausoschön wie im Katalog abgebildet, angemalt. Coole soziale österliche Vorfreudenansteckung. Das ist sogar eine mehrdimensionale Ansteckung, weil auch die Lust und Vorfreude auf den Frühling sich dort wiederfindet. Das steckt an. Die bunten Farben, grün und ein leuchtendes blau und die putzige Anmalerei verstärken diesen Trend noch. Dopamin 2 hoch n-fach also! Wow!

Meine Schwester wollte vom Bäcker am Sonntag einen Donut. Der ist jetzt schon zum zweiten mal "missglückt". Er ist ein Hufeisen geworden. Das kannst Du jetzt als au Scheisse sehen, kannst aber auch sagen, wow! Ein Hufeisen als Glücksbringer zum Essen! Das ist ja eine coole Idee! Ich bevorzuge letzteres :) Gibt Endorphin und Dopamin. :)

Auch der Zucker und die Kakaoglasur, wenn Du es essen tust.

Hufeisendonut
Was hab ich da gemacht? Den Kontext gewechselt ;-) Das ist dann wie Zauberei :) Oder einfach zauberhaft. Oder wie Pippi Langstrumpf sagte.. ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Das kann übrigens jeder. Gehört wie bei allem halt die Übung dazu.

Ich wage jetzt noch ein neues Sozialexperiment. Ich schicke eine Nachricht an den Bäcker digital halt, weil es schneller geht, und schreibe: Wow! Die neuen Hufeisendonuts als süsse Glücksbringer sind ja eine tolle und leckere Idee.

Bin gespannt, ob ich Feedback bekomme ;-) Was meint Ihr? Wie würdet Ihr denn auf sowas als Bäcker reagieren? Seid Ihr wütend? Oder freut Ihr Euch da drüber? Seht Ihr es als Problem oder als Chance?

Hm... anscheinend landen alle Experten irgendwann im Coachingbereich. Denn der Comiczeichner , den ich kenne, der gibt auch demnächst einen Kunstkurs an der Schule im Nachbarort. Das ist ja cool. Hab ihn gefragt, ob er dort auch die soziale Begeisterung und Ansteckung derselben, Neugier und so , spüren tut. Da bekommt er ja direkt Feedback.

Beim Fernsehen ist das ja nicht so, obwohl... da kannst Du ja auch eine e-mail hinschicken oder es gibt eine whatsapp- oder Facebook-Gruppe dazu... ob das dasselbe ist? Fühlt sich Applaus dann genauso an? Oder ist da noch ein himmelweiter Unterschied, ob Du Feedback in digitaler oder analoger Form bekommen tust? Wie fühlt sich das denn für Dich an? Wie bist Du mit dem Lockdown-Applaus-Entzug zurechtgekommen? Welche Strategien hast Du Dir da einfallen lassen?

Durch das Feedback von ihm , wird mir bewusst, dass ich auf einem guten Weg bin. Er schreibt nämlich:"Du bist offenbar am Schaffen!"

Erst jetzt wird mir bewusst, wow! Ich schaff wieder was! Ich bekomm wieder Dinge gebacken! Das ist ja voll cool! Und das befeuert mich wieder.

Ich stell ihm die Frage, ob er die Begeisterung seiner Schüler spüren kann und ob er mir darüber berichten mag, nach dem Kurs. Bin gespannt.... , to be continued ... Fortsetzung folgt... erhält nämlich den Spannungsbogen aufrecht... auch das hilft.. Cool! Gell!?! Und das macht dann auch süchtig nach so Strassenfegern und Serien... man will wissen wie es weitergeht. Aber wenn ich mir die Folgen nicht einteile, sondern sie im Marathon gucke, dann hab ich ja weniger davon... Weil sie dann halt mal zuende ist. Wie mit dem Comicheft, dass Du Dir wünschen tust, dass es doch schon diese Woche rauskommen tut. Dann hast Du keine Vorfreude mehr auf das nächste mal.

Also kommt es auch auf die Dosierung an. Bei allzeit verfügbarem Content ist die Frage, wie gehst Du damit um? Hast Du dann auch Entzugserscheinungen? Wahrscheinlich schon.... Spannung ist Adrenalin... ;-)

So dann gönn ich mir noch Land und Leute mit Ringlstetter. So zum Ausklingen der Onlinezeit... dann geh ich offline...

Upsala... noch ein Kommentar zum gestrigen Comic ;-) Den mag ich Euch ned vorenthalten...
"Wenn man an die Milliarden-Jahre lückenlos zurückreichende Kette von Vorfahren - vom ersten sich selbst reproduzierenden Organismus bis zu den eigenen Eltern - und an die Mehrzahl der Individuen und Arten, die in dieser Zeit auf der Strecke geblieben sind, denkt, dann ist jeder Mensch zweifelfrei eine Erfolgsgeschichte der Evolution. Zumindest in gewisser Weise, denn was für die Vergangenheit gilt,gilt auch für die Zukunft, sprich: jede Generation zeichnet sich dadurch aus, dass ein großer Teil davon auf der Strecke bleibt. Die Gewinner der Vergangenheit können schon morgen im evolutiven Sinn die Verlierer sein."

Oder ein Hufeisenbagel in der Bagelevolution ;-)

Experimentierfreudig...
Mir heut aufgefallen... Wenn ich jetzt stationären Sport mache , egal ob auf dem Trampolin, dem 70iger Jahre-gedenktrimmdichrad oder dem Crosstrainer oder dem Rudergerät, guck ich irgendwann einfach den Rollogurt oder die Steckdose oder den Lichtschalter an. Also wie beim Meditieren. Du bist voll konzentriert. Du bist voll da. Und geniesst das, was Du grad machen tust. Wow!

So heut meiner Schwester die Haare gewaschen zwischen den Trainingseinheiten und die BHs aus der Maschine getan. Das Auswördeln aus dem BH-Wäschesack mit Löchern drin dauert ewig und wird zu einem Hochkonzentrationsgeduldspiel, weil sie halt wieder fast alle beim Waschen aufgegangen sind. Die bleeden Häkel! ;-)

Hm... schreibm die Leut soviel Anleitungen zum Thema Coaching, weil die bisherigen ned funktionieren? Hamm die des ned selber ausprobiert, was sie das als neue Sau durch das Dorf treiben tun? Bei einem Howto probier ich doch auch erstmal aus, wie es funktioniert und schreib es dann so gut wie möglich auf. Die Variante, die funktioniert hat. Vielleicht wärn die Ratgeberbücher dann vill kürzer... Was meinst Du denn dazu? Weil ich denk, Du kannst es auf ein Minimum, die Essenz zammschrumpfen. Würd vill Ressourcen sparen.

Soderla widder a weng Feeback gegrichd...
Zum Kochtipp vo neulich...
"du bist ein wahres Kreativ-Genie auf allen Ebenen...zeichnen, kochen, basteln "
überall wosd mich histellst genier ich ;-)

Zu meiner Frage, ob ned jeder selber sein eigenen Weg im Leben finden muss, kam diese hübsche Antwort.
"...jeder sollte 'sein Ding' machen und nicht darauf hören, was andere davon halten...höre auf deine innere Stimme - Intuition...Bussi.."

Stimmen im Kopf und Hirngeplapper (brain chatter) und Intuition is des alles ein und dasselbe? Und das Bauchgefühl auch? So holistisch gesehen...

Zu den gestrigen Schachbretterpostings kam folgendes nettes zurück.
"Süüüßes Schaf! :love:"
Das find ich lustig, dass der Nebendarsteller zur Hauptfigur werden tut ;-) Wer hätte das vorhersehen können?

Der zweite Kommentar bezieht sich aber auf das Schachbrettla...
"Schnäppchen Schach :giggle: "

Schön gell?!?

Von der Donuthufeisen-Produktneuentwicklungsfront hab ich noch nix gehört. Ich würd ja da so Zuckerperlen drauf machen in einem regelmässigen Abstand, dass es wie die Nägel aussehen tut und dann würd ich vielleicht noch ein kleines Marzipan - oder Zuckerkleeblatt in grün draufmachen auf den Guss. Das sieht dann bestimmt Zucker aus! Ob das so pferdebegeisterte Damen kaufen würden?
Ich start mal ne Umfrage :) Da hab ich jetzt Lust drauf :)

Was ich den pferdebegeisterten Mädels nicht sagen darf, ist dass ich mal Pferdewurst probiert habe. Sehr mager. Vielleicht sind deswegen auch viele davon veganer... hier ist mal ein Comic zu dem Thema Wurst oder nicht Wurst, das ist hier die Frage...

Die Glaa aus ERH - Vegan

Dopamindoping...
Feedback, des gutdudd :)

"danke für deine Bilder.
Das hast Du recht, find ich auch dass Comics das Leben schöner machen.
Das was Du da gebastelt hast ist ja echt super. Toll was Du alles kannst. Du bist doch echt super kreativ. Mach weiter so und tu immer das was Dir Spass macht. "

Zum Comic vegan gab es folgendes... ich hab aber nur einen Ausschnitt drangehängt. Der letzte Satz gefällt mir am besten ;)

"Ich mach als statischen Sport L&B-Übungen (Liebscher&Bracht). Dafür braucht man keinen Gerätepark, ist aber äußert effektiv, speziell gegen Schmerzen am Bewegungsapparat.
Was Probleme für die es mehr als eine Lösung gibt betrifft, gilt die alte Medizinerregel: die Anzahl der Therapie gegen eine Krankheit ist umgekehrt proportional zum Wissen über und deren Wirksamkeit gegen die Krankheit. Eine Krankheit und eine Therapie wirkt. Eine Kranheit zehn Therapien, da wirkt eher nix.

Nach über 40 Jahren vegan kann ich definitiv sagen: auch ein Veganer beisst nicht gern ins Gras .."

Ich überleg, ob ich aus dem letzten Satz ned einen Comic machen tu ;) Als Spinoff :)

Vom Donuthufeisen gab es vom Produkterzeuger leider noch kein Feedback. Ich hab das aber auch ned an die Reklamtion geschickt sondern an die Technik... aber da war nix zu Ideen und Verbesserungsvorschläge... komisch...

Dafür hab ich Feedback von einer Reiterin und Pferdefraule zu dieser Idee bekommen. Also Marktforscher-Umfragetechnisch...

"Liebe Sandra, ja, das würde ich schon kaufen - und gleich essen !
Ich hab sehr viel Appetit auf süß zur Zeit bei trübem und kaltem Wetter."

Und was gibt's bei Euch so Neues?

Dermadschd...
Seid Ihr heit a so dermadschd? Sogar Sport hilft heit nix...

Ich geh heut noch auf einen Workshop zum Thema "Mut".
Wie ich jemandem davon erzählt hab, hat sie mir a Gschichtla derzählt.
Da sollt a ein Schüler zum Thema Mut eine Projektarbeit schreibm. Sie hat an Stoss leere Seiten abgebm. Bloss auf der letzten Seitn is des gstandn. "Das ist Mut."

Sie hat einen 1er bekommen. Das muss ein sehr offener Mensch als Lehrer oder Lehrerin gwesen sei. Der a Spass verstehen tut.

Mut is nadh dem Buch the boy, the mole, the fox and the horse a wenn mer andere um Hilfe bitten kann. Weil des fei sehr schwer is.

Soderla noch ein Bild, das Laune auf Neues macht... Die Tomatensamen sind aufgegangen...
Tomatensprossen...

Mei Thunderbird is aktiver wie ich. Der is grad am updaten...

Heut war mer im Supermarkt. Tomatenmark und Zucker is alle. Und die Tiefkühlpizza is a alla... komisch..

Auch ansonsten hagelt es Absagen... ich muss mich an dieses Exkludieren gewöhnen... gar ned so einfach. Wie machst Du das denn? Jetzt hat jemand vom Mutworkshop abgesagt... geh ich da jetzt noch hin? Ich überleg noch, ob mir das so wichtig ist... Komisch. Da hat sich ein Parameter verändert und schon verändert das alles... Da hat sich der Kontext geändert. Irgendwie ist das schon wieder spannend. Hat zuviel zu tun. Irgendwas mach ich falsch ;-)

Allein möcht ich da aber auch nicht wieder auftauchen.... ich entscheid das jetzt spontan...

Polarisierungen ...
War gestern dann doch nicht mehr beim Mut-Workshop. Hab ihn stattdessen mit mir allein gemacht ;-)
Lese grade "Jede Sekunde zählt". Das ist sehr lehrreich und spannend. Auch weil ich schmunzeln muss, wie oft er sich derhudzd und wie trocken er darüber berichten tut. Auch wie seine Frau damit umgeht: "Du siehst aus wie der Elefantenmensch."

Da fühl ich mich zuhause. :) Wie meine Mama wie ich mir das erste mal den Arm gebrochen hab und sie gemeint hat:"Ab etz gibt's bloss nu Suppen."

Zweckpragmatismus halt :)

Gestern war ein harter Tag, weil die Anpassung an den neuen veränderten Kontext doch sehr anstrengend und aufreibend ist. Das sieht einem wie wenn man wie Lance Armstrong den Berg hochfährt halt auch keiner an. Denn Du konzentrierst Dich halt voll auf die Sache. Weil Du auch keine andere Wahl hast. Und dann stellst Du Dich halt der neuen Situation. Kreativität kann ich beim Ausfüllen von Formularen beweisen ;-)

Schad, dass die Terra X-Folgen über die Maler wie Van Gogh ausgefallen sind. Muss mal schen, ob es sie in der Mediathek geben tut. Wie "Die Reise in die Unendlichkeit" von M. Escher in der 3-Sat Mediathek. Der mit den tollen Spiegelzeichnungen... Positiv und Negativ im Einklang. In Balance. Schwarz weiss polarisiert...

Zieht uns das an, weil uns Dinge anziehen, die polarisieren? Ich glaub schon. Ich glaub geenau das finde ich ultraspannend. :) ihr auch? Polarisierend... das bedeutet doch, dass jemand Dir neue Perspektiven aufzeigt und Saiten und Seiten in Dir zum Klingen bringt... Es gefällt Dir.

Im Escher-Film und gestern im Fernsehen bei den Reimanns einen Gecko gesehen. Ausserdem waren sie ja in Australia unterwegs... und da hatte ich grad Lust, das hier zu zeichnen... ;-)
Escher hat auch mit vielen Techniken esperimentiert und versucht die Dinge so exackt zu zeichnen wie er sie sah. Cool! Weil jeder das machen tut. Weil jeder die Welt anders wahrnehmen tut. Wie sieht denn Deine aus?

Ich nenn die kleine hingescribbelte Eidechse Ätschibätschi, weil sie Dir die Zunge rausstrecken tut ;-)
Eidechse - Aetschibaetschi

Cool! Das hat sich Escher also aus der Alhambra abgeguckt. Das mit den verschränkten und sich immer wiederholenden Mustern. Erinnert mich auch an Strickmuster wie Fair Isle oder die Tammies aus Schottland. Das sogenannte wheel. Denn auch mandalaartige Muster sind in der Alhambra vertreten. Wow! Dass ich heut vom Wohntimmer aus, in der Badepause meiner Schwester kurz mal eine Studienreise machen darf, mit M. Escher hätt ich ned gedacht ;-) Ihr etwa? Alhambra

Diese ganzen geometrischen Muster, angewandte Mathematik halt, die hast Du bei Strickmustern ja auch, oder Ornamenten und deren Anordnung auf Tellern usw... also generell bei jeder Art von Technik und Handwerkskunst. Sogar programmiercode ist eine Art Kunstform. Je schöner eingerückt sie ist, desto kunstvoller und effizienter sie programmiert ist, desto schöner und desto verzauberter bin ich davon. Wow!

Du erkennst auch den Menschen hinter dem Programmierstil. Denn jeder hat seinen eigenen. Der eine kommentiert viel, weil er sich wenig merken kann, der andere kaum, weil für ihn sein Code selbsterklärend ist. Hat schon mal jemand farbig hervorgehobenen Programmiercode als Bild gemalt? Ich mach das jetzt mal schnell mit einem Screenshotle..

Programmiercode HTML

XML ist auch eine schöne Sprachform. Da kannst Du Deine eigenen Tags Sprachbeschreibungen vergeben. Und das sieht dann bunt eingerückt sehr entzückend aus ; ) Kojak lässt grüssen :)

Du erkennst also die Persönlichkeit eines Menschn in seinen Werken. Das sind Zeitzeugen :)

Bei toonsup wieder einen hübschen Kommentar zur angewandten Relativitätstheorie bekommen... applied context science halt.
"Hängt natürlich immer vom Standpunkt ab ;) Oder, fast alles ist relativ "

Und ich frag mich, was denn nicht relativ sein soll... Relativ zu x - beliebigen Perspektiven... oder Dingen... also Beziehungen... Alles ist doch irgendwie eine Beziehungskiste...

Hier mal mein Versuch des Escherismus... Ein Motiv, dass Du bis in die Unendlichkeit fortsetzen kannst. Er wendet das Blatt im wahrsten Sinne des Wortes und setzt ein neues Bild an und verbindet sie so zu einem neuen Ganzen. Ein holistischer Denk-Ansatz. Wow!
Fischli Escherstil

Im Endeffekt ist die Puzzlebeanie auch so ein Muster. Es lässt sich endlos fortsetzen.
Puzzle Beanie

Puzzle Beanie

Das wird auch zweidimensionale Kristallkunde genannt. Strickmusterismus kannst Du es auch nennen. Oder Webkunst.. oder was auch immer. Auch hier hast Du angewandte Geeometrie und damit angewandte Mathematik. Wie im goldenen Schnitt.
Das ist halt Natur. Cool, das immer wieder neu entdecken zu dürfen! Und Wow! Das ist das Geheimnis warum wir Dinge schön finden. Und vor der Natur in Ehrfurcht erstaunen :) Wundern und bewundern. Gell?!?

Transformationen sind Rekursionen...
Escher spielt mit Transformationen , mit der Veränderung und Wandlungsfähigkeit. Cool!

Und er spielt mit Spiralen, Rekursionen oder wie auch immer Ihr es nennen wollt. Wow!
Auch im folgendem Beispiel habt Ihr eine infinite Rekursion ;-)
Wie auch in Omas Spitzen und Klöppeldeckchen ;-)
Rekursion

Ein Refrain ist auch eine Rekursion. Sie kommt immer wieder. Wie auch Gartenzäune, die auch im Stil der Rekursion , der Wiederholung gehalten sind. Weil es schön ist. Weil das Symmetrie ist. Cool, gell?!?
Und es enthält 2 hoch n-fache Perspektivwechsel... und das ist Leben, das ist Lebendigkeit. Wow!

Auch bei der Aktivierungssgruppe geht es mit Verhaltenstherapie um eine Rekursion, um eine Spirale. Um wieder wie beim Fahrradfahren in Gang zu kommen. Einfach indem Du mit dem Treten anfängst. Am Anfang geht es ganz langsam und der Widerstand ist gross, aber je mehr Du in den Tritt kommst, desto mehr Schwung nimmst Du von der letzten Umdrehung mit und die beschleunigt Dich und Deinen Antritt...

Je mehr Du Deinen Fokus auf die Highlights in Deinem Tag setzt, je mehr Du Dinge siehst für die Du dankbar bist, desto zufriedener und glücklicher wirst Du. Weil das Dein Dopamin befeuert. Cool, gell?!? Du schaukelst Dich praktisch und faktisch selber hoch. Nicht mehr und nicht weniger. Wow!

Michelangelo
Darf ich Euch auf eine kleine Studienreise einladen? Die Serie ist ja leider im fernsehen nicht gekommen. Aber in der Mediathek könnt Ihr Euch die Terra X-Doku über Michelangelo anschauen.

Zu dem Lurchi Ätschibätsch kam folgender lustiger Kommentar.
"Zunge rausstrecken kann manchmal echt befreiend sein"

Noch eine neue Perspektive zum Thema Mut ist mir begegnet. Die Frau aus Amerika, die ich vom Strickforum her kenn, hat mit mir ihre neuesten Strickprojektle zwei sehr exotische Mützen geteilt.

Darauf meinte ich dann:"You have to be a very courageous person to wear them. :)"

Hab vorhin in dem Buch "share it" herumgeblättert. Also gleichaltrige reden über Gott und die Welt. Das ist ja interessant. Ich red mit meinen zwei nichtgleichaltrigen über die anstehenden Probleme und deren Lösungsprozess. Mir langa unser Probleme. Da hammer genuch zum Doa.

Auch das Thema Couchsurfing kommt zur Sprache. Du mei Mama is ausbomd wordn, die couchsurft obends am Canapee, wenns beim Fernsehschaua eischlafen dud.

Woar heit a weng spaziern. Richtung TrimmDichpfad. Aber ned bis ganz hi. Hab a weng die Bänk bevölkert.
Da maansd am Sunndoch die Völkerwanderung is ausbrochen... ;-)

Hier nu a Comic zur Einstimmung auf Montagfrüh...

Die Glaa aus ERH - Montagmorgen

Zum Mutworkshop, meinem Entschluss dort doch ned hinzumgeh, aus mangelnder Lust und Motivation kam folgender Kommentar.
"Zum ersten Satz oben etwas Humor:
Hatte nicht den Mut, zum Mut-Workshop zu gehen. :biggrin: "

Aber heut woari mutich und bin naus zum Loch ;-)

Frühlingsgefühle...
Ich bin verliebt. In die Natur. Und die Natur des Menschen. Also gelingt es mir jetzt meine Family wieder in einem wunderbarem neuen Licht zu sehen! Wow! Also so geht es dann wohl auch unserer Haushaltshilfe. Die mag uns auch sehr gern. Das hat sie gesagt. Deswegen weiss ich das. Wow!
Wie bei einer guten Serie oder einem guten Film. Man mag einfach das ganze Set :)

Nachdem ich in letzter Zeit wieder einige Ausgrenzungen, Nein, ich will nicht mit Dir befreundet sein, bekommen habe, habe ich jetzt ein neues Hobby. Geht ja auch auf Ostern zu. :)Ich sammle Körbe. Osterkörbli, Pfingstkörbli ... :)

Im Buch "Chatter" erzählt der Psychologe, dass er Krisen verwindet, indem er sich von sich selbst distanziert. Also von sich in der dritten Person spricht oder sich mit seinem eigenen Namen anspricht. Johan, was machst Du denn da? Also er coacht sich. Nix anderes macht meine Psychose mit mir. Ich halte sie deswegen für eine Brückenstrategie und strategische, taktische Übungen helfen ja beim Wiederfinden vom eigenen Takt und dem Gefühl für sich selber. Das sogenannte Körpergfuil :)

Ich distanziere mich, indem ich in die wissenschaftliche Denke gehe. Also wie Escher in seinen Zeichnungen einfach die Perspektive auf eine schräge Art und Weise wechsle bzw. drehe, verdrehe.

Ansonsten duze ich mich und andere, schon weil ich ein furchtbar schlechtes Gedächtnis habe, und mir nix merken kann. Weder Namen noch Nummern. Wie machst Du das denn? Im Krisenmodus?

Heute bin ich gleich mit zwei neuen Comicideen aufgewacht. Und hier ist die erste davon. :)
Quatsch mit Sosse :)
Hat sich übrigens adhoc so ergeben der kleine Voroster-Cartoon... So entstehen meine Bloggereien. Spontan. Aus dem was sich ergeben tut. Aus den Mails, die ich grad bekomme....

Die Glaa aus ERH - Goldig

Meine Schwester is heut a widder extrem goldig :)
Weil sie den einen Hocker genau in den Weg stellt. :) Ich muss schmunzeln.

Heut mach ich einen Ausflug nach Fürth. Da kann ich jetzt mal rausfinden, ob jetzt in Geschäften noch Masken Pflicht sind in Bayern. Weil irgendwie ist mir das ned klar, was grad gelten tut. In den öffis brauchstes noch. Das weiss ich. Und in der Bahn is kein 3 G mehr. Das weiss ich aus dem Radio.

Bei Facebook is mir was komisches bassierd. Also da hab ich zwei Freundschaftsanfragen von Leuten bekommen, die ich ned kenn. Und dann bin ich mal das Risiko eingegangen und hab die befriended. Das scheinen komische Leut zu sein. Weil die eine sieht aus wie ein Modell und der andere postet Bilder von seltsamen Körperproportionen. Anatomisch komisch... Hm.. warum befrienden einen wildfremde Leut? Wegen der Verbreitungsdichte? Wegen der infizierenden Expontentialwirkung? Wollens viral gehen?

Und meine zweite Frage... wie unfriended mer sie ohne sie vor den Kopf zu stossen? Also ohne Exklusion... ? Inkludiertes Unfrienden wie geht das denn?

Feedback zum Montagmorgen-Comic von gestern :) Freu!
"Haha....wie wahr!"

"Oh, das muss ich mir auf den Spiegel schreiben :giggle: "

"Sehr schöne Sache. :doubletop: "

"'Tell me why I don't like Mondays ...' :sing:
Mit dem Lied hab ich mal einen (kleinen) Karaoke-Wettbewerb und eine Sporttasche gewonnen. Ist jetzt schon gut 30 Jahre her, aber die Tasche hab ich immer noch."

Zum letzten Kommentar fällt mir dann noch das Lied von den Bangles.. "It's just another manic monday" ein :)
Und von da geht es wieder zu der Serie Die Gilmore Girls, wo Suki und Lorelei auf der hintersten Reihe kilometerweit weg von der Bühne in einem Bangleskonzert sitzen, mit einem Feuerzeug wedeln und Lorelei meint: "Wir brauchen einen Flammenwerfer..." :)

Habt einen schönen manic Monday! :)

P.S.: Highlights sammeln im Blog und Tagebuch, so wie ich das hier mache, in Erinnerungen schwelgen, assoziativen Quatsch machen, hilft Dir auch über Krisen hinwegzukommen :) Und wie machst Du das so?

Komische Zeiten.... früher warn die Leut in einem Seminar. Heut sins in einem Webinar. Die Sprache wandelt und transformiert sich mit den Zeiten und anglofiziert sich auch , weil aus den USA diese Neuerungen kommen. Wenn jetzt mal was aus einem anderen Land kommt, marrokkanisiert sich dann die Welt? Kommt wahrscheinlich auch daher, dass viele Menschen Englisch als Muttersprache sprechen, dass sich Trends aus anglischen Länderen weltweit durchsetzen. Philosophieren ist auch so eine Art Krisensicherung :)

Osterkörble...
Schönes Feedback bekommen...
"Ich krieg auch Körbe.
Interessanter- und durchaus irritiernderweise vor allem von meiner Frau.
Autsch-Gefühle kenn ich.
Das jetzt umzudefinieren und es sich zum Oster-Sport zu machen selbige zu sammeln ist großartig :D!

In Erlangen gibt es passend dazu im Löwenichpalais oder wie das Ding in der Nürnbergerstrasse heissen tut, eine Flechtwerkausstellung. Ab 27.03. da will ich mal hin und mir neue Techniken reinziehen... und mich a weng dopen ;-) Dopamin in Form von Inspiration und Anregungen holen.

Hab ein Bastelheftle entdeckt mit einem Hahn in Scherenschnittoptik. Bin noch am überlegen , ob ich den mach in der Kreativgruppe oder mich an einen Obelix aus Tonkarton probiere...

Es derbröselt die Leut anscheinend reihenweise. Wieder einen erledigten getroffen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich such jetzt den Artikel The rocky road to the top why talent needs trauma. Gefunden ;)
Leider nur das Abstract. Also die Kurzzusammenfassung. Aber das kenn ich ja alles schon aus eigener Erfahrung. Wär zwar jetzt mal schön gewesen den Content nicht für 42 Euro abrufen zu können, aber was soll's.

Ach das was im Sport passiert, ist auch in der Technik die Regel, weil ja beides einander befeuert und bedingt. Effizienz ist das Coworkingship von beidem... Leiden bildet also und bildet aus und fort.

Und hab mir von Cadel Evans das Buch Close to flying und von Robert Wicks Bounce living a resilient life gebraucht bestellt. Wieder zwei Profis von denen ich mir was abgucken und lernen kann.

Es geht unter anderem darum, das Wut motiviert und einen beruhigen tut. Ab einem bestimmten Level der Retourkutschen. Ich arbeite daran.

Das schönste Kompliment von einem anderen Comiczeichner bekommen: "ich mag Deinen Humor" Geil!

Derweil arbeite ich mich von Etappe zu Etappe auf ein dynamisch sich ergebendes Ziel (agiles Ziel) zu. Keine Ahnung wo ich landen werde.

Noch ein Feedback eines Bredouillierten zu meinem gestrigen Comic bekommen... ;-)

"das ist nett. Es gibt momentan eh nicht viel zu lachen."

Sodala ich pedalier etz widder a weng vor mich hin... in einer Iterationsbewegung. Ob des a zu einer sozialen Bewegung werden tut? Ob ich des nu derwarten kann?

Weissd, der Unterschied zu wirklichen sozialen Menschen is, dass die zuhörn können und Dich ausreden lassen. Und mit Dir an einem Strang ziehen, indem sie Dir mögliche Optionen aufzeigen. Und dann entscheidst Du mit Deiner Mitwirkung in welche Richtung dass Du pedalieren tust.

Weissd mir is a so ganga... stell Dir vor Du erklimmst den col x bei der Tour de France und dann schaust Di um und alla andern Fahrer fahrn ganz wuandersch hi. Und dann stehst Du do und verstehst die Welt nimmer... So geht's mir heit nu :) Mer gewöhnt sich dro.

Weitere Stimmen aus dem Krisengebiet der heutigen Arbeitswelt... weitere Bredouillierte, die an der vordersten Front kämpfen...
"Nachdem der Irrsinn inklusive Arbeitsberg im Büro immer grö,ßer wurde, hat mein System auch nach einer Auszeit gerufen." Sie is etz krank.

"Die sind total bekloppt, wird immer mehr blabla und immer weniger Substanz. Kannst froh sein, dass du denn Irrsinn nicht mehr mitmachen musst."

Mittwoch
Grad was lustiges erfahren... also unsere 70jähirige Nachbarin hat mir über ihren Alltag erzählt und dass ihr nie langweilig wird. Cool. Weil sie sich ja um das Haus, ihren schwerbehinderten Mann und den Garten kümmert. So als Pflegefachkraft in Vollzeitbeschäftigung. Also wie ich. Das ist ja cool. Kann also mal am Gartenzaun über Gdb und Co fachsimpeln! Hurra!

Und da hat sie dann gemeint, dass sie die Apothenkenumschau lesen tut. Weil da steht ja was für unsere Zielgruppe drin. Die Rentnerbravo. Und darüber musste ich so schmunzeln.

Sie hat gemeint früher hams die Bravo glesen und etzerdla liest sie die Rentnerbravo, die Apothekeumschau :)

Ausserdem hat sie mir einen Buchtipp gegeben. Alt werden ist nix für Feiglinge von Joachim Fuchsberger. Mal sehen, ob ich das gebracht bekomm. Da hab ich Lust drauf. Weil ich glaub, dass da auch viel Humor drinstecken tut, in dem Buch. Auf die Idee, das zu lesen wär ich etzerdla goar ned kumma. Vo allaaaans. Siggdes.

Noch ein Comic.

Die Glaa aus ERH - Die Wettervorhersage



Grad ist mir Dale Carnegie in die Hände gefallen. Also das Problem an der Müdigkeit und Unzufriedenheit und Unruhe ist die Langeweile! Und wenn mer sich des Lebm interessant gestaltet, das kannst Du auch selber machen, dann wirkst Du salutogenisitorisch auf Dich und Deine Umgebung ein.

Wie grad beim Plausch mit der Nachbarin über unser Spezialgebiet Schwerbehindertenwohnheim daheim ;-) Wieder neue Kontakt- und Anknüpfungspunkte gefunden. Damit hab ich gar ned gerechnet. Bloss wennsd offen bist, kann Komisches und kosmisches bassieren :) Wow! Mir hamm alla zwaa glacht! Und Lachen is fei des allergsündeste :)

Deswegen sin einige Rentner so fit. Weil sie sich das Leben interessant und abwechslungsreich gestalten. Alles eine Frage der eschrischen Perspektive :)

Ausserdem hab ich noch mit einem schwerbehinderten Ex-Kollegen über Sozialdienste und Soziale Beratung gefachsimpelt. Hei, sowas geht ja auch! Ist das nicht wunderbar! Da kann ich auch als Ratgeber und Coach in reinkarnation fungieren. Wow! Das ist ja voll cool!

Im Zug von und nach Fürth hab ich die Graffitigalerie auf mich wirken lassen. Da brauch ich ned nach Fulda. Mir hamm des a direkt da. Siggsdes sparst Eintritt und nimmt neue Eindrücke mit hamm. Abenteuer kannst a dahamm derlebm :)

Scho schräg.. da mach mer salutogenetorisches Networking so beim Plausch mit der Nachbara... des hätti etz a ned denkt. :)

Perspektivwechseli..
Land und Leute interessieren mein Hirn derzeit. Komik und Skurriliditäten.
Wahrscheinlich war das schon immer so :)

Als ich nach Fürth zum Arzt gefahren bin, da stieg ein junger Mann zu und setzte sich links von mir auf eine Rückwärtssitzplatz. Gegenüber von ihm saß ein junges Mädchen mit Ohrstöpseli.

Dann hör ich ihn das Mädle fragen:"Kann ich mich neben Sie setzen, weil mir vom Rückwärtsfahren mein Kopf weh tut."
Das Mädle reagiert erst gar ned. Dann antwortet sie in einer fremden Sprache... Es gibt Verständigungsschwierigkeiten.

Er versucht es nochmal und dann derbarm ich mich und biet ihm einfach an, sich neben mich in Fahrtrichtung zu setzen.
Erleichtert und dankbar tut er das (er bedankt sich) und sagt:"Ist schwer, wenn die Leut kein Deutsch sprechen."
Es entspinnt sich eine lockere Unterhaltung zwischen uns beiden. Er ist Iraker und kommt vom Arzt und ich fahr jetzt dahin. Wir haben also gemeinsame Nenner. Und das mit den Verständigungsschwierigkeiten hab ic hmit meinem Autismus ja auch. Ich freu mich einen gleichgesinnten gefunden zu haben :) Wenn auch nur bis Fürth bis ich aussteigen muss...

Ich erklär ihm halt, dass ich zwar Deutsch spreche, aber es mir halt auch wenig nützen tut, weil die Leut halt anders denken als ich das tu. Wir sitzen also irgendwie ned nur im selben Zug, auf derselben Sitzbank sondern auch im gleichen Boot. Und das find ich schon wieder zum Schmunzeln.

Er steht dann auch noch auf und lässt mich raus. Das hab ich schon lang nimmer erlebt. Meistens musste ich mich bei sowas vor Corona hinausquetschen. Respekt und Höflichkeit. Das tut immens gut :)

Ach so... wir kommen auch auf das Thema Wetter zu sprechen. Er freut sich, dass der Winter ned so kalt und wintrig war. Das ist eher wie das Klima in seiner Heimat. Siggsdes. Auch so kannst Du das Thema Klimaerwärmung sehen. :) Brauchst weniger Öl und Gas. Das ist auch eine Sichtweise. Ob wir dann auch eines Tages in langen Gewändern wie im Nahen und fernen osten herumlaufen, weil das angenehme Kühle verspricht? Nutzen wir Migrationstechniken? Also ich würd das ja schon mal ausprobieren... Wie haltet Ihr denn das warme Wetter bei Euch aus? Muss ich nächstes mal mal fragen, wenn ich wieder einem "Südländer" begegnen tu.

Meine Weltenbummlerin ist jetzt in Spanien. Und denkt sich schönes Wetter. Sie glaubt ganz fest daran, dass es dann wahr werden tut. Bei ihr regnet es. Ich hab dann gemeint, dass sich ihr "Sonnenzauber" in der Abzweigung geirrt und nach Deutschland verirrt hat. Hier hat es wohlige 20 Grad. Ich sonnenbrandle vor mich hin...

Noch eine Verständigungsschwierigkeitengschichte vom Fürther Bahnhof... Ich hab mir eine Hiffenmarkbreze vom Kolb kaufd und ess sie am Bahnsteig. Den Mundschutz hab ich um den Hals hängen. Dann werf ich das Papier weg und such verzweifelt meinen Mundschutz. Hab ich den etz versehentlich mit wegschmissen? Der Zug kommt gleich. Ich werd hektisch...

Ich hab so ein Ding noch verpackt im Rucksack und find es auch. Aber ich bekomm die elendige Drecksverpackung mit meinen spastischen Händen ned auf!!! Also frag ich in meiner Verzweiflung ein Mädel, das dasitzt und lesen tut. Sie reagiert auch auf die dritte Ansprache... Entschluldigung könnten Sie mir bitte mal kurz helfen...? ned... Sie hat so komische Buds im Ohr. Also wills ihr Ruh. Abgeschottet von der Welt. Anderereseits kenn ich so Leut , die sich dann beschweren, dass sie nie was erleben tun. Wie denn, wenn Du Dich so ausklinken tust. So lernst ka Leut in echt kenna...

Also im letzten Moment der Zug fährt schon ein, schaff ich es endlich. Es hat auch kein anderer Mensch auf meine Ansprache reagiert...Und es waren genug da. Ich frag mich wennsd da im Feierabendverkehr umfällst, steigns wahrscheinlich über Dich drüber und lassen Dich liegen... Soll alles scho bassierd sei...

Fix und fertig hock ich im Zug und werd merkwürdig von meinem Gegenüber beäugt. Langasm dämmert bei mir warum, weil cih als ich meine Jacke aufmachen tu, weil ich so schwitz, den Mundschutz ertasten kann, der immer noch um meinem Hals baumelt. Und etz muss ich über mich selber und die ganze Angelegenheit lachen.... ich schüttel mich vor lauter Lachen... Etz guckt er noch komischer... :) Willkommen in Absurdistan!

Weissd, ich hab mich immer gfrachd, was passieren würd wenn Jesus heut nochmal inmitten Deutschlands auf die Welt kommen würde. Ich glaub, er tät in der Psychiatrie mit einer Anpassungsstörung landen... Weissd, weil er genau wie ich zuvill Dopamin und Begeisterungsfreude ghabt hat. Wer mit Begeisterung lebt, den schaua die andern Leut recht entgeistert o. :)

Ich muss nächstes mal in der Apotheken mal ein Sozialexperiment machen und nach der Rentenbravo fragn. :)

Vom Hufeisendonut hab ich leider nix mehr gehört. Ebensowenig wie vom Sportverein wegen dem Ehrenamt. Anscheinend ist meine Arbeitskraft ned gfrachd. Trotz Fachkräftemangel. Hallo hier bin ich und was soll ich hier ;-)

Inzwischen gibt es ja ein neues Lied.. ala Peter Sagan... "Why so serious...?" besagt der Refrain.

Hier ist wieder ein Feedback zu der Osterkörblesaktion.
"das ist nicht schön, wenn man einen 'Korb' gekommt. Aber ich denke das wäre dann auf Dauer eh nichts geworden, weil dann einfach die Chemie nicht stimmt und dann ist es besser wenn es gleich nichts wird als später wenn man sich darauf eingelassen hat und es sich dann herausstellt, dass es doch nicht so gut ist. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. So musst Du das sehn.

Deine Cartoons sind wieder klasse, danke dafür. Das ist immer wieder eine Aufheiterung. Wünsche Dir noch einen schönen Tag "

Zum gestrigen Comic gab es dieses Feedback.

"Rentnerbravo ist gut. Meine Mutter hat noch ein paar alte echte Bravos mit Starschnittelementen von Terence Hill oder Lex Barker. Hihi.

Auch ein schöner Comicstrip."

Da kann man mal sehen was so ein Pläuschchen so bewirken kann :giggle:

"Heiter und freundlich … so ist's recht :friends: "

Zum "Wer morgens zerknittert aufsteht..."-Comic kam dieser freundliche Kommentar.
"Grandioser Spruch!"

Cool. Ich bekomm durch die Feedbacks wieder Begeisterung, Dopamin für Lau und guten Rat in Form von eigenen Erfahrungen zurück. Input halt. Und damit kann ich mich selber wieder befeuern. Iterativ :) Ich pedaliere weiter vor mich hin. :)

Hab von der Weltenbummlerin noch den Rat bekommen, wie ich bei Facebook komische Menschen entfreunden kann. Also die Frau und den Mann mit den anatomisch merkwürdigen Fotos. Das hab ich gestern hinbekommen. Da bin ich froh drüber. Weil das war mir etwas unangenehm. Auch wenn mich interessieren würd warum Leut sowas interessieren tut. Ich glaub, ich kann mich für vieles begeistern...

Und dann ist auch mein Ersatzteil gekommen :) Juhu! Jippie! Mein Drucker jammert ja scho lang wegen einer neuen Belichtungseinheit. Und etz hab ich da auch noch 12 Euro sparen können. Wennsd was sparst , dann freut sich Dein Hirn :)

Und die freundliche Amazonlieferantin gestern war auch ein Highlight. Die war supernett! Dann hab ich ihr noch einen wunderschönen Tag gwunschen vor lauter Begeisterung, dass mei Ersatzteil gekommen ist :) Freu! Dopamin für lau.

Neulich im Bus hat eine Frau eine Mütze aufghabt. Zusammen mit dem Mundschutz sins dann zwaa Mützle auf dem Kopf ...:)

Soderla noch ein Comicle... ich bin grad in Fahrt...
Die Glaa aus ERH - Begeisterung

Was macht Tyler Hamilton? Die Antwort findet Ihr, wenn Ihr auf seinen Namen klicken tut :)

Hm... grad in die Leseprobe bei Amazon von Alt sein ist nix für Feiglinge reingelesen. Was mir am besten gefallen hat, war die Frage in seiner Kinderheit, was er mal werden will. Unabhängig.

Habe vorhin noch ein TED-Video zum Thema warum wir traurige Musik gern hören, weil sie uns mit unserer Sehnsucht nach einer besseren Welt verbindet, geguckt. Ich war aber zu ungeduldig das ganz zu gucken. Es hatte auch ein paar DSL-Hänger. Auch ein Hallo hier bin ich. :) Nur eine neue Variante , Dimension davon. Das ist schon spannend das zu entdecken.

Gestern ein altes Fix und Foxi Heft durchgeblättert. Da sind die Vorläufer der whatsapp und Facebookgruppen drin. Da gab es eine kleine Anzeige und da stand drin, gründe einen Detektivclub , wer mag mitmachen samt Adresse. :) Also hat sich das Format geändert. Früher war noch Briefeschreiben angesagt.

Ich war mal in einem Witzclub und hab englische Witze mit einer Schweizerin getauscht. Was wohl aus ihr geworden ist? Ich weiss gar nicht mehr wie das aufgehört hat. Und warum. Ist wahrscheinlich irgendwann einfach eingeschlafen.

Beim Zaunplausch offenbarte sich gestern unerwartetes. Auch unsere Nachbarin hat als Kind Comics gelesen. Mickey Mouse und Lucky Luke. Da hat sie richtig vor Freude an die Erinnerung gestrahlt. Das Strahlen der Begeisterung :) Wie cool!

Grad ermuntertes Feedback bekommen auch zum heutigen Comic. Das erste :)

"Liebe Sandra, ich finde das super, dass du wissen willst, ob dein Hirn sich im IT-Bereich noch zurecht findet - du warst schon immer neugierig und SCHNAUF, diese Bürokratie immer ! Ja, dann drücke ich die Daumen, dass es gut läuft…
und wünsche dir einen schönen sonnigen Tag !"

"..jaaaaa lass uns heute mit Begeisterung leben !
Das ist ein guter Plan :)"

Hab heut in einem weiteren Sozialexperiment einer Musizierenden , Sängerin einfach mal meinen Bussong gschickt. Und sie gfrachd, ob sie auch eigene Lieder schreiben tut. Und gstanzeln tut. Bin ja mal gespannt...

Irrungen und Wirrungen...
Gestern hat ich ein Dopamin- und Ideenfeuerwerk im Hirn! Das war schön! Fast wie in alten Zeiten! Hoffentlich bleibt das nicht ein nur ein kleines Highlight und ich komm wieder in Form. Das ist schon interessant, Du trainierst also wie beim Sport wieder, indem Du wieder mit dem anfangen tust, was Du machen willst. Also das Comic zeichnen und das Schreiben. Schreiben ging vorher. Beim Schreiben kommen mir wieder erste Comicideen. Ich bin im 7.ten Himmel!

Meine Mama ist fast 80 und hat sich zu Weihnachten so Solarbuchsbäume mit Lichterkette kaufd. Etz hat sie sie draussen zum Aufladen hingelegt. Es hat lang dauert, bis ich ihr vermitteln konnt, dass wenn sie die etz aufladen tut , sie bis Weihnachten wieder entladen sind. So wie beim Handy halt auch. Da hab ich ihr mal ein Seniorenhandy besorgt. Aber weil sie keinen zum Telefonieren hat, sie hat es halt für den Notfall, damit ich sie dann auch mal anrufen kann, war sowohl Akku als auch Karte irgendwann ausgelaufen. Das hat sie einfach ned verstanden. Und dann hab ich das halt aufgegeben.

Wir hatten auch mal so ein Telefon mit internruf. Aber immer, wenn ich meine Schwester im Erdgeschoss anrufen wollt, war ihr Teil entladen. Also spar ich mir die Energie und geh halt zu ihr runter bzw. klopf halt. So macht es meine Mama. Das ist dann unser Hausnotruf ;-)

Die Comicidee is mir gestern gekommen, wie ich an einer Reihe von Steinen vorbeigefahren bin, im Bus. Dann hat mein Hirn ein wenig rumassoziiert. Das geht etz widder besser. Mir ist mein ganzes Assoziationsnetzwerk im Hirn weggebrochen bei der Psychose. Das muss sich erst langsam wieder regenerieren. Das dauert seine Zeit. Das kannst Du maximal durch positiven ermutigenden Inhalt etwas fördern. Weissd die Tomatenpflanzen wachsen ja auch ned schneller, wennsd dran ziehen tust. Aber wässern und düngen hilft ungemein. Aber bass a weng mit der Dosis auf, sunsd is a widder kontraproduktiv.

Die Glaa aus ERH - Pflasterlaster

Also ich finds saukomisch ;-)

Zum Begeisterungscomic gab es auch ein paar freundliche Kommentare, Dünger für mein Hirn und die neue neuronale Verknüpfungsrehabilitation. :)

"Allzu überschwängliche Begeisterung, kann schon mal zu erstaunten Blicken der umgebenen Menschen führen :lol: "

"Ent-geisternde Be-geisterung - ein hübsches Oxymoron mehr.
Dass Spanien Dauerregen und wir in Mitteleuropa Dürre haben liegt an Omega - der Wetterlage, nicht das Virus. Ich komm damit gut klar und krieg im Garten ordenlich was geschafft. Aber den Pflanzen tut es ned gut. Hab schon mit dem Bewässern angefangen.

Sowie wie mit den Gesichtswindeln ist mir mal mit meinen Stirnbändern im Winter passiert. Zum warm, Stirnband nach unten über den Hals gezogen. Später wieder zu kalt an den Ohren, Stirnband gesucht und nicht gefunden, neues Stirnband genommen, wieder zu warm und nach unten gezogen und dann waren da zwei.

Bei widerspenstigen Verpackungen muss ich immer an //Stenkelfeld - Verbrauchersichere Verpackungen// denken."

Plötzliches lautes Lachen wirkt in unserer leicht unterkühlten Welt tatsächlich seltsam, aber mach dir nix drauf, den Typen wirst du sicher so schnell nicht wieder sehen und wenn doch, überrascht ihn ein neuer Ausbruch von Fröhlichkeit sicher nicht mehr so sehr"

"Also neben der Zeichnerei würde sich auch Autorentätigkeit lohnen, zumindest für die Seele. Wortkrieger. de müsste es noch geben, für Hobbyschreiber und auch Profis. :top"

Wortkriege kriegt cool! Ich spiel ja liebend gern mit Worten. Dazu muss aber erst mal wieder das assoziative Denken in Deinem Denkapparat in Schwung kommen. Weil mir ist das ganze assoziative Netzwerk und auch alle anderen wegen desselben (also auch echte Kontakte) zusammengebrochen. Ich konnte nicht mehr mit anderen Menschen kommunizieren. Und die Umwelt kategorisiert Dich dann als wirr oder verwirrt ein. Des is fei a ned grod as allergsündeste.

Dann landest Du heutzutage in der Psychiatrie. Und ich find halt, das ist der letzte Ort, der Dir guttut. Weil Du brauchst vertraute Beziehungen, wenn Dir alle Beziehungen (sind auch Assoziationen) flöten und trompeten gehen. Also Du brauchst was, was Du kennst. An das Du wieder andocken kannst. Erst dann funktioniert die Regenerierung wieder. Ich bin froh und dankbar, dass ich wieder heim in meine vertraute Umgebung, zu Menschen, die ich kenne durfte.

Weissd, wennsd lauter wirre und verwirrte Menschen aufeinandersperrst , dann verwirren sie sich gegenseitig noch mehr. Das ist einerseits eine grosse Herausforderung für das Hirn und kann helfen, solange es keine Überforderung ist. Bei mir war es beides zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Und jetzt bin ich froh und dankbar, dass mein Hirn wieder Quatsch machen kann bzw. ich mit meinem Hirn. Habt Ihr schon den Känguruh-Comic gesehen? War im Buchladen. Auch eine Coronageschichte nur in lauter super gezeichneten Comicstrips. Schön kurz und niedlich, so wie ich es mag.

Gestern ist das Buch Bounce gekommen. Jippie! Mal sehen ob es mir hilft, aus der Bredouille bzw. von Bredouille zu Bredouille zu hüpfen. Vielleicht bekomme ich langsam etwas mehr Eleganz dabei hin ;-)

Vielen Dank für Euer Feedback! Denn das ist Dopamin- und Oxytocin- und Serotonindünger für meine neuronalen Verknüpfungen. Etz könnas widder a weng wachsen... Freu! :)

Muss grad schmunzeln... bin der Schmunzelhase.. geht ja auf Ostern! :)
Weil folgender Kommentar kam...
"Haben die in der Rentnerbravo dann einen Doktor 'Herbst' anstatt den Doktor 'Sommer'? "

Quatsch machen über Feedback das find ich super! Und das ist Superdünger! :)

Auch saukomisch! Heut fungiere ich als Paketempfangszentrale. Das Frühjahr erkennt mer auch daran, dass Mama sich was neus zum Anziehn (Hemmerder) und was für den Garten bestellen tut. Logistische Arbeit :) Die Paketzusteller sind ja alle furchtbar freundlich! Ach ist das schön! Ach ist der Rasen schön grün!

Jetzt freut sich meine Mama und die Freude is ansteckend. Weil etz kanns widder garteln und werkeln. Und dann sins abends müd mei zwaa und schlafen beim Fernseng ei. Schlafend sins mir am allerliebsten. Da sins dann so schön friedlich :)

Selbstfürsorge für Anfänger...
Selbstfürsorge was isn des und wie geht denn des? Auch ein Thema bei der Aktivierungsgruppe. Ich hab mich heut mal aufgerafft und bin in Etzelskirchen im Wald rumgelatscht. Und ich muss sagen, es hat mir unheimlich gut getan. Ein Comic ist mir auch eingefallen. Wieder ein Fall für den Küchentisch.

Dabei geht mir folgendes durch den Kopf, dass ich in einem ganz schönen Spannungsfeld leben tu. Und wenig Freiraum hab, bzw. ihn mir zwischen meinen zwei beiden suchen muss. Also ich fahre oft die Ausweichtaktik. Wenn meine Mama in der Küche ist, dann geh ich woandershin, z.B. wie jetzt ins Wohnzimmer und verlustier mich am PC.

Ist sie im Wohnzimmer und guckt ihre Serien, dann hab ich sturmfreie Küche. Sturmfreie Bude hatt ich noch nie. Ausser sie ist mal wieder in einem Krankenhaus stationiert. Aber dann hab ich noch mehr Arbeit, weil ich dann reinfahrn und ihr ihr Zeug bringen muss. Und dann schimpft und lamentiert sie, wenn ich komm, weil das Bett so unbequem ist. Undank ist der Welten Lohn! :) Kennt Ihr das auch?

Auf dem Radio kam heute eine Podcastempfehlung zum Thema Under pressure von Freundschaft Plus. Es geht drum, dass jeder 2.te Deutsche vor dem Burnout steht. Bei einer Psychose hast Du im Prinzip dasselbe, aber Du kommst aus der anderen Richtung. Du generierst Dir viel zuviel Dopamin, weil auch das sich selbst befeuert. Und dann surfst Du auf dieser Dopaminwelle dahin, bis es Dir das Hirn wegschiessen tut. Bzw. die anderen, weil die das voll uncool finden, wenn Du immer so gut drauf bist. Das findet Normalo anscheinend nicht normal. Und das befeuert sich dann auch, weil mir hat man immer wieder das Dopamin, das ich mir mühsam selber wieder aufgebaut habe, unter anderem mit Medikamenten weggeschossen. Des is fei a ned grod as allergsündeste.

Auch der Herr aus der Aktivierungsgruppe, der mir ein Eis spendiert hat, versteht die Welt nicht mehr. Weil er hat doch nix falsch gemacht. Er hat immer sein Bestes gegeben. Die Umwelt ist das Problem und nicht er. Aber er wird behandelt. Genau das find ich auch sehr unfair. Aber wenn Du etzerdla alla in die Firmen behandeln müssen tätest, des wär ja a ned machbar... oder bassierd des eh scho? Ein Ex-Kollege meint, die greifen dann halt zur Selbstmedikation, mit Zigaretten, Essen oder Medikamenten oder Drogen. Sport kann auch zur Droge werden, wenn mer des übertreiben tut. Sucht jeder Mensch seine Zuflucht in der Sucht? Is des normal?

In der psychiatrischen Bastelgruppe hab ich mal ein paar Ostercatons gemacht. Also Fensterdekobilder. Aus einem Bastelheft. Mit dem Skalpell ausgeschnitten. Hier sind sie.

Fensterbilder
Fensterbilder
Fensterbilder
Fensterbilder

Und noch ein Frühlingscomic. Etz laafens widder... weil etz habi widder a weng Energie über.
Die Glaa aus ERH - Klimawandel

Mei Ex-Kollege hat gmeint, mir wären ein aussterbendes Familienmodell. Weil bei uns Mehrgenerationen unter einem Dach leben tun. Heut is asu, dass a jeder separat wohnen tut. Weil er einand nimmer ertragen tut und sei Ruh braucht. Weil alles immer anstrengender werden tut. Er is Single und is ganz froh, wenn er sich nach der Arbeit im Homeoffice irgendwo allaans auf eine Bank setzen und vespern kann. Mehr braucht er ned. Wie isn des bei Euch?

Is die Singularisierung und Silomatisierung der Gesellschaft der neueste Trend? Oder scho a alter Hut? Sorry, ich hab des ned mitgrichd, ich hab immer genuch damit zum Doa mein Kopf irgendwie über Wasser zu halten... Wie macht Ihr das denn so?

Paradoxerweise mach ich jetzt wieder das, was ich in der Zeit, die zu meiner Psychose gführt hat auch als Selbstfürsorge gmacht hab. Ich muss naus zum Tempel. Mei is des schee im Wald. Do bist dann amol kontextbefreit. Also out-of-office und out-of-the-box. :) Des is a ganz andersch feeling. Vo Freiheit und Abenteuer :)

Vom Herrn Reimann hab ich den Spruch "Happy wife, happy life" aufgschnappt. Also des praktizier ich a mit mei zwaa Weiber dahamm. Also ich lass sie ihrer Fantasei nachgeh und lang halt hi oder besorg was, wennses brauchen tut.

Alle reden vom Mehrgenerationenhaushalt, aber mit seiner eigenen Verwandtschaft unter einem Dach lebm , mog kanner... do is a jeder widder froh, wenn er widder dahamm is und do seiner Fantasei nochgeh ko. Weil halt a jeder sein Frauraum und Spielraum brauchen tut. Des is goar ned so einfach in meim Schwerbehindertenwohnheim mich da hinein zu integrieren und zu arrangieren. Ich arbeite daran. :) Wie macht Ihr des denn so? Weil weisd, mit Dei eigene Eltern und Gschwister steht Dir ja auch amol des Thema bevor. Weil älter werdn heisst ja a, dassd aus immer mehr Diagnosen bestehen tust... und damit bist Du dann auch schwerbehindert. Kumd halt drauf o, wie Du das dann sehen tust.

Am Friedhof is a WC-Schild. Drunter steht : nur für Kirchen- und Friedhofsbesucher.
Und dort stationierte hams vergessen...

Komisch... die freilaufenden Katzen sin heut sehr streichelbedürftig.

Also meine Art von Selbstfürsorge besteht darin, um andere herumzulavieren , mich mit Dingen zu arrangieren frei nach dem Spruch. Lieber Gott, gib mir die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Ich arbeite daran...

Grüssle aus der Bredouille...

Recherchearbeiten...
Also in dem Buch Bounce geht es um das Thema Selbstfürsorge. Dass mer sich auch seine Auzzeiten für sich selber nehmen tut. Wie z.B. zu lesen, mal Spazieren zu gehen, oder in den Wald, tagträumen, Musik hören, handarbeiteln, garteln oder sich mal was extra gönnt. Also Dinge, die Dir guttun. Und ned bloss andauernd was ärbern... und tun und rotieren. Also ned immer nur was "produktives". Wobei tagträumen und nix tun auch sehr produktiv sein kann. Is halt alles a Frage der Perspektive.

Auf dem Radio kam heut, dass es immer mehr Leut mit psychischen Erkrankungen gibt. Auch immer mehr Anpassungsstörungen. Wenn des irgendwann kippt und normal werden tut, dann ghör ich a amol zu die Normalen dazu ;-)

Grichd mer dann a Diagnose, wenn mer keine Anpassungsstörung hat? Wär effizienter andersrum. Weil dann tust Du die Welt a nimmer versteh.

Gestern mit meiner schwerbehinderten Schwester gebastelt. Aber sie hat gestern keinen guten Tag ghabt. Die Nase von den Osterhasen hab ich sie gebeten auszumschneiden. Des is mit nur einer Hand schon eine Herkulesaufgabe. Aber gestern hat sie sich immens schwer damit do. Hab dann halt des meiste selber gemacht. Aber immerhin hab ich es probiert und mir Zeit für sie genommen. Und das Ergebnis kann sich doch sehen lassen! :)

Ich muss aber zugeben, dass es gestern schon mehr anstrengend war. Und ich war dann auch etwas ungeduldig. Weil wenn gar nix geht, dann ist das sehr schwer auszuhalten. Weissd, wennsd mit kleinen Kindern basteln tust, dann wächst sich sowas ja irgendwann aus. Du hast eine andere Perspektive. Weils selbständiger werden tun.

Stattdessen muss ich den shift in perspective anders hinbekommen. Also ich muss lernen das ganze in einem anderen Kontext zu sehen. Ich guck mir also das Ergebnis an und freu mich drüber. Ich hab es geschafft mit meiner Schwester Quality Time zu verbringen. Das ist auch so eine Art Marathontraining, weil der Marathon nie aufhören tut. Also trainierst Du dauernd oder Du bist im Dauertraining. Des is gar ned so einfach.

Mir fällt es schwer diese Art von "sozialer Arbeit" als produktives Produkt wahrzunehmen. Alltagsbegleitung. Und Gestaltung von Highlights. Des is gar ned so einfach. Ich arbeite daran.

Hier das Produkt der Quality Time Bewegung ;-)
Osterstecker


Die Ausstellung Verwoben interessiert mich. Es gilt 3G und die Öffnungszeiten sind hier.
Vielleicht kann ich mir da neue Anregungen und Input holen. Um wieder neue Ideen und Kraft zu tanken.

Mit Akkus und Beeinträchtigungen haben auch andere ähnliche Erfahrungen gemacht... Das geht also andern Leuten genauso wie mir mit meiner Mama und meiner Schwester.

"Dass Senioren und Akkutechnik schlecht miteinander harmonieren, kenn ich auch aus eigener Erfahrung. Schwer zu vermitteln, dass moderne Akkus regelmäßig bewegt werden wollen. Dann besser doch kabelgebundene Netzgeräte, auch in den Fällen wo das Gerät die meiste Zeit nur rumliegt. Besser ein paar Meter Kabel ausrollen als sich über kaputte Akkus und zu wenig Power ärgern."

Zur Rentnerbravo gab es diesen Kommentar und die weitere Ideenverknüpfung... :)

"Dr. Herbst in der Renterbravo berät zu Inkontinenzproblemen und Hörhilfen giggle. Ich glaub wir kriegen noch ein ganzes Rentnerbravo-Universum zusammen: Beipackzettel als Starschnitt, Musikantendstadl-Charts und Fotolovestory a la Inga Lindström&Co. in Schriftgröße 36"

Also das mit der Schriftgrösse kommt mir auch langsam entgegen, weil ich auch immer schlechter sehen tu. :)
Wie geht's denn Euch so damit? Die ersten Alterserscheinungen. :) Wie kommt Ihr denn damit klar?

Und ich weiss ned, ob Musikantenstadl ned a so a Generationending is. Wer weiss, vielleicht hört unsere Generation ja Heavy Metal im Altersheim...? Arschgeweih und Spass dabei! Ich weiss es ned. Was sind denn aktuell so Eure Hobbies? Wäre auch vor dem Hintergrund interessant wie sich die Pflege in Zukunft verändert und die Situation der dort Stationierten. Bzw. der noch selbständig daheim lebenden. Wenn möglich. Geht es mit ambulanter Anbindung, die Selbständigkeit zu erhalten? Das wär langfristig effizienter. Spart Zeit und Personal und schenkt Lebensfreude.

Allerdings ist es schon heut nicht einfach Entlastungspflege zu bekommen, wenn Du drauf Anspruch hast und es durchformularisiert hast. Also den Anspruch erkämpft hast. Dann landest Du erstmal auf der Warteliste, weil auch die ambulanten Dienste Land unter sind. Davon hört mer allerdings selten was. Die Folge ist, dass auch da öfter mal die Entlastung ausfallen tut. Die Leut können nix dafür. Also brauchst Du immer noch einen Plan B. Eine Art Notüberbrückung. Du kannst Dich dieser Verantwortung nicht entziehen. Und musst dann halt schauen, wie Du damit klarkommen tust.

Sozialprodukt ist ein soziales Produkt. Wie die drei Hasen. Die Perspektive gefällt mir :)

Passend zu dem ganzen Thema der Podcast Under pressure. Viel Spass!

Ich muss sagen, dass mir die IT fehlt. Ist halt doch meine Leidenschaft. Und auch einige Kollegen. Letzte Woche hab ich dann doch mal mit zwei davon telefoniert. Das hat gutgetan. Sie haben aber alle erzählt, dass es noch schlimmer geworden ist, und dass sie selber nimmer lang durchhalten.

Selbstfürsorge ist auch jeden Tag so eine Art Scrum-Meeting mit sich selber zu machen und zu schauen, was am Tag gut war und wofür ich dankbar bin. Selbstfürsorge ist also dieser Blog. Dann ist das ganze Internet eine Art Selbsthilfe- und Selbstfürsorgegruppe. Ich gönn mir Freiraum und Spielraum. Also ich spiel halt mal mit Dingen rum. Ideen, Worten , Materialien und lad andere zum Mitspielen ein. Und wenn dann einer mitspielt dann macht das ungeheuer Spass. Und wo Spass ist, da ist auch Kraft und Energie. Eine kleine Tankstelle :)

Ah... soziale Medien und Mails können auch stressen laut Freundschaft Plus. Weil Druck entsteht, dass mer antworten muss oder noch was lesen muss. Musst Du das denn? :) Interessante neue Perspektive. Also mer kann die sozialen Medien so oder so nutzen. Je nach Sichtweise.

Lustig auch Emojis sind umstritten. Weil sie unterschiedliche Bedeutung haben können. Für den einen ist einfacher und geht schneller, effizienter. Und wenn Du es ausschreibst, dann brauchst Du mehr Zeit zum Schreiben und Lesen und deshalb werden Nachrichten kürzer und komprimierter. Kompression erzeugt Druck. Das kann aber auch ein Vorteil sein. Wie beim Kompressionsstrumpf :)

Anzahl von Sozialkontakten ist begrenzt mit denen wir umgehen können. Meint der Podcast.

Hier ist mal was zum Thema Selbstfürsorge. Hm.. aber ned noch obendraufpacken, wenn eh alles schon zuviel is :) Weissd, dann funktioniert des ned.

Des wär in etwa so wie es mir einmal eine Kollegin erzählt hat. Sie kommt gestresst zur Physiotherapie, wird massiert und ist voll entspannt und dann derhuzd sie sich um widder hamm zum kommen. Also hält der Entspannungs- und Entstressungseffekt gar ned lang an. Chillen is kein Wettbewerb. Des geht ned schnell... wie heilen halt a. Des braucht sei Zeit.

Ausstellung Surprise...
Im Schäfershäusla gibt es in einem Schaufenster auch eine Art kleine Ausstellung. Die hab ich gestern entdeckt. Weil ich wollt ja ursprünglich zu der Ausstellung in Erlangen, aber die hat ja am Montag leider zu. Und da hab ich mich dann natürlich sehr gefreut wie ich das gesehen hab. Unvorhofft. Eins meiner Highlights des Tages.

Schmunzeln musst ich auch über ein Nummernschild auf dem Weg dorthin. HO - PE :)
Die soll mer bekanntlich nie aufgebm :)

Zu sehen sind Miniaturstickereien und Eier, die eine Art Spitzenlochmuster aufweisen. Und zwar ein grosses, vielleicht ein Straussenei? Und auch kleine normale Eier. Die sind dann auch noch auf einer Baumrinde angebracht. Sieht schön aus. Die Dame erklärt auch auf Schildern die Techniken, die sie verwendet. So werden die Spitzen in die Eier gefräst.
Sieht cool aus.

Inzwischen kann mein Hirn langsam mit sich selber etwas besser zurechtkommen. Und ich kann mir auch wieder Ziele im Aussen setzen. Wobei die mit meinem Innenleben ja im direktem Zusammenhang stehen. Alles steht und fällt damit , im wahrsten Sinne des Wortes :)

Ned dassi mi widder derhudzen du. :)

Auf jeden Fall wachs ich stolpernd so langsam da rein, daheim. Sattelfest bin ich noch lange ned. Da ist jeder Tag wieder ein heisser Ritt. Wie im Film Nebraska... mit Abwurfgefahr... aber was soll's , was Dich ned umbringt macht Dich zäher... Das kann ich gebrauchen. Und Geduld.
Das klingt komisch. Aber es ist was ganz anderes, wenn Du hauptamtlich als Servicekraft daheim stationiert bist oder nur in Teilzeit. Ich muss mich erst in den Lebensrhythmus meiner zwei Damen vom Grill einfinden. Und darin meinen Platz finden, wo ich da sein und unterstützen kann. Und dabei auch noch für mich Frei- und Spielraum finde.

Resilienz hamm heisst übrigens ned, dass Dich ned zerlegen tut. Vielleicht hilft's dabei, dassdi schneller widder derrappelst... Wer weiss?!?

Dass des mit dem Anpassen an den Lebensrhythmus eimhergeht, ist mir gestern wieder klargeworden wie ich einen Mann getroffen hab, der seine Frau pflegen tut. Er passt sich ihrem Lebensrhythmus an. Und steht sogar um 3 Uhr nachts mit ihr auf, wenn sie vor lauter Schmerzen ned schlafen kann. Er langt halt a hi. In der Schmerzambulanz war sie auch mal. Er war dabei. Und mer hat ihr gsachd, sie kumd mit Schmerzen und wird a mit Schmerzen geh. Drauf er, warum simmer denn dann do?

Passend zu der kleinen Hasenparade hab ich meiner Schwester das Bilderbuch, der Hase mit der roten Nase heut zum Anschauen gegeben. :) Wir machen eine Themenwoche. Weihnachten kommt dann vielleicht das Rentiertchen mit der roten Nase :)

Begeisterung is Dopamin, Endorphin und Co...
Les grad a weng im Buch von Andre Stern Begeisterung. Die entsteht aus Toleranz und Neugier. Toleranz hat viel mit Geduld zum Tun. Und Offenheit. Und wenn Du offen bist, dann siehst Du halt Dinge, die andere nicht wahrnehmen. Nennt mer wiederum Achtsamkeit.

Ich zeichne heut mit Begeisterung einen Comic und mal zwei aus :) Und in der Holzgruppe macht eine Frau mit Begeisterung Brandmalerei und jetzt Seidenmalerei. Auch die Sozialen probieren mit Begeisterung eine neue Klekstechnik für eine Art Marmorierungsbild aus. Es macht Spass dabei zuzugucken. Das ist ansteckend und Du willst am liebsten selber gleich mit machen. Da issi also wider die soziale Ansteckung.

Lebensfreude und Lebensenergie. Wow! Cool!
Also das soll in der Aktivierungsgruppe wieder entfacht werden. Das Feuer der Begeisterung, nachdem Du erstmal vor einem Scherbenhaufen Deiner Weltsicht sehr entgeistert stehen tust. Des is fei gar ned so einfach. Oder irgendwie auch schon. Also es kommt drauf an. Auf den richtigen Zeitpunkt wieder mit dem Tun anzufangen. Und was Du dann tust, das ist halt sehr individuell. Das kannste ned vorhersehen.

Ich wollte wieder Comics zeichnen und hab halt einfach wieder damit angefangen. Derzeit sucht sogar ein Zeichner noch Füllmaterial für sein erstes Comicheft. Ich hab jetzt nicht ganz verstanden, ob er Interpretationen seines Comichelden haben möchte oder ob er offen für alles ist. Also hab ich mal ne Nacht drüber geschlafen. Weil es mir immer noch im Kopf herumspunkt, was wichtig ist kommt wieder, hab ich heute meinen Mut zusammengenommen, ganz ohne Mutworkshop und ihm einfach eine meiner neuesten Seiten geschickt. Und es ihm überlassen.

Wenns nix wird, kann er hoffentlich drüber schmunzeln und vielleicht bekomm ich noch ein lustiges Feedback bzw. wieder einen neuen Aufhänger , Idee für den nächsten Comic oder die nächste Geschichte über die ich schreiben will. :)

Am Anfang vom Probieren und Wiederreinkommen, fällt es einem noch schwer. Ich lern erst wieder die kleinen kuriosen Dinge im Alltag zu sehen. Ausserdem bin ich auf neue Coronageschichten gespannt. Skurriles und komisches. Geschichten aus Absurdistan. :)

Auch sehr freundliche Dopamin-Aufbauhilfe zu den Osterhasis bekommen.

"Liebe Sandra, ja, das ist ein sehr schnuffiges Ergebnis !
Du bist echt ne gute Seele, dass du das mit deiner Schwester machst auch wenn es wohl schwierig ist.
Es gibt ein Eier-Museum in Schwabach, das ist echt interessant. UND es gibt den madegassischen Vogel Rock, leider ausgestorben als die ersten Invasoren auf Madagaskar ankamen, der war ganz riesig, ich glaub 2 Meter hoch mit riesigen Eiern, da hätten wir heutzutage gar keine Pfanne mehr für"

Riesige Eier... ob sich daraus ein Comic basteln lässt? :)

Soderla hier ist wieder ein neuer Comic. Ich hoff, ich kann Euch ein bisschen begeistern :)

Die Glaa aus ERH - Das Mitbringsel


Übrigens neulich beim Aldi gab es Zucker und Tomatenmark. Ich hoff, ich hab etz keinen Hotspot verraten.. ;-)

Lieber Gott schenk mir Geduld..
Heut issi widder sehr anstrengend my little big sister. Sie is 7 Jahr älter wie ich. Des liegt a am Wetter. Beim Wetterumschwung gibt's Adaptionsschwierigkeiten. Is halt alles ned so einfach mit einem halben Hirn.

Kaum hab ich was zum Basteln entdeckt, hat sie auch wieder Lust drauf. Obwohl... des is ja widder Begeisterung. Also gut, aus dieser Perspektive kann ich mich jetzt doch noch drüber freuen. Vielleicht kann ich mich später ja doch noch aufraffen und was mit ihr basteln. Weil ich auch ein bisserl Lust dazu haben tu. Weissd, Du kannst es halt ned ändern und dann machst halt einfach mal was. Und dann freut sie sich widder drüber und zehrt die nächsten Tage davon und erzählt Dir das dann 100 mal.

Was mich aber in den Wahnsinn treibt, is dass ich immer auf sie warten muss ... und zwar eine Ewigkeit. "Gleich..." is ihr Lieblingswort. Und ein relativ dehnbarer Begriff. Zumindest in diesem Kontext. Deswegen kannst goar ned genug Geduld hamm. Ich arbeite daran. Ob ich da draus aus diesen Absurditäten des Alltags auch amol einen Comic machen kann? Anderen isses ja auch gelungen aus veränderten Lebenssituationen "kreatives Kapital" zu schlagen. S'inkubiert nu....

Die Tomaten tut's dauernd wässern, weil sie immer vergisst, ob sie sie gegossen hat oder ned. Ich hab gestern scho zu ihr gmeint: Liebe Birgit, des sin Tomaten und keine Sumpfpflanzen.

Weissd sie maand halt alla hamm sovill Durschd wie sie.

Beim Radeln auf dem 70iger Jahregedenkheimtrainer und beim Radio beim drauf warten, dassi sie endlich kämma ko, is mer dann die Comicidee kumma... Ich hoff, Ihr könnt drüber schmunzeln.

Die Glaa aus ERH - Der Herzspezialistensong

Mei Mama handarbeitelt heut widder vor sich hi. Ich hab sie mal gfrachd, ob sie auch neue Techniken noch ausprobieren mag. Sie hat gmeint, sie hat ja schon alles ausprobiert. Stricken, Häkeln, Hardangern, Klöppeln, Ochichi oder wie das heissen tut, Knüpfen, Artischockentechnik (komisch... Hauswurz mag sie ned, obwohl der die Artischockentechnik applien tut... ), ...

Fazit. Also irgendwann tust Dir leicht neue Techniken zu erlernen, weil sie ja auf anderen Aufbauen. Is mit Programmiersprachen genauso. Wennsd des Prinzip erstmal begriffen hast, is bloss a anderer Dialekt. Wennsdi erscht amol in die Syntax eigärbert hast, ein Gfui dafür hast, dann geht des scho.

Manchmal däd ich mich gern mit einem Menschen, der auch ein schwerbehindertes Geschwisterkind hat , mal austauschen und ihn fragen, sag amol, is Dei Gschwisterla a so anstrengend heut? Und ich tät ihn oder sie a gern nach ihre Tricks fragen, wie's damit umgehen tut. Aber bisher hab ich niemanden gfunden, der in einer vergleichbaren Situation stecken tut.

Also muss ich mich auf Highlights die kleinsten gemeinsamen Nenner fokussieren. Wie die Woch mit dem Mann mit der pflegebedürftigen Frau. Gut älter werdn mer alla. Alt sei will aber kanna. Wobei ich gestern a sehr rüstige 80jährige Frau troffen hab. War a netta Unterhaltung. Fachsimpeln halt.

Sie hat gmeint, wie sie mit kleinen Kindern daheim war , vorher hat's gearbeitet, is daheim a fast verrückt wordn, weils keine normale Ansprache ghabt hat. Und sie war ganz neidisch auf ihrn Mann wenn er heimkommen is und erzählt hat, was er alles erlebt hat.

Also es is ganz normal, dass Dir dahamm die Decken auf'n Kupf fallen tut. Dann is a Dachschaden die logistische Folge. Weil der Unterschied so krass is. Des is fei a ned grod as allergsündeste.
Mir tut des gut, dassi mi da hi und da wiederfinden kann. Und mir versichern kann, des bassd scho so wie Du das machen tust. Und asu kummsd widder a weng über die Runden.

Der einzige Manager mit dem ich allaweil zum Doa hob, is der Servermanager im Filezilla beim FTP-Upload. Also beim Publishen vo meiner Homepage. Die Bilder und den Text. Also meiner eigenen Onlinezeitschrift. Ich bin alles in Personalunion. Technik sei Dank. Da sparst ganz schö Energie und Personal. Ich muss mi bloss mit mir selber rumärchern... ;-)

Zum gestrigen Comic gab es auch Feedback :)
"Ach, wenn Bäcker oder Backwaren immer wüssten wenn ich komme und was ich will ..."

Lichtblicke
Soderla gestern beim NKD vorbeigeschlappt und dort einen Türbasketballkorb entdeckt. Den hab ich meiner Schwester mitgebracht. Da können wir dann indoor und sie mit einer Hand zusammen spielen. Das macht mir mehr Spass als Memory oder MenschärgerDichned. Weissd, weil MenschärgerDichned habi scho su genuch in echt.

Werde heute meine sozialen Kompetenzen erweitern. Weil ich heute eine Dienstleistung in Anspruch nehme, die ich noch nie gehabt hab. Das wird spannend. Bin auch aufgeregt... kribbelt im Bauch... komisch aber irgendwie auch lustig.

Gestern bin ich im strömenden Regen ins Städtle zu einem Termin gelaufen und da lag dann eine Capri-Sonne am Boden. Sowas find ich komisch :)

Meine Mama hat eine Angelegenheit komplizierter gemacht als sie is. Etz darf ich die Suppe auslöffeln. Hat was mit Bürokratie zum tun. Ich hasse Bürokratie. Aber wenn ich das jetzt auch noch lernen muss, dann probier ich das halt etz. Ich arbeite daran. Dabei brauch ich Sozialkompetenz. Na dann werd ich das halt etz a nu lernen.
Des is fei a ned grod as allergsündeste...

Mer hangelt sich so vo einer Bredouille zur nächsten... und wurschtelt sich so durch. Ich arbeite daran.

Weissd, mei Mama rechd sie immer bei allem so auf und geht gleich in die Luft. Des is fei a ned grod as allergsündeste. Weil wennsd dann zwischen solche damischen Frontensysteme geraten tust, kanns sei, dass Dir kurzfristig des Lachen vergehen tut.

Hier ist noch ein Comic :)
Die Glaa aus ERH - Saharastaub



Zum Herzspezialistensong hab ich ein LOL bekommen. Was heisst das grad wieder? Ah.. laughing out loud. :) Also prustend lachen, denk ich mal auf Deutsch.

Neuorientierung
Soderla hier mal ein Bildle von dem Basketballtürkörble. Gestern hat mei Schwester vill Freud dro ghabt und immer mit ihrer nicht vollspastischen und vollgelähmten Hand den Ball auf den Korb geworfen. Es macht Spass ihr dabei zuzusehen und ihre kindliche Freude und ihr Feuereifer , die Begeisterung ist ansteckend! :)

Ach, das ist der Reiz am sozialen Berufsstand. Etz dämmerts langsam bei mir.

Meine Schwester hat mal den Wunsch geäussert Minigolf spielen zu dürfen. Etz bini am überlegen, ob ich so ein Spielzeugding für drin und draussen für sie besorgen tu. Dann kann sie sich auch a weng sportlich betätigen und des könna mir a zu zweit oder sogar zu dritt spielen. Also für meine 80jährige Mama is des Spiel genauso täuglich wie der Minibasketballkorb. :) Ich bin gespannt, wenn beide aufeinandertreffen ;-)

TuerBasketballkoerbla

Die Tomatenpflanzen wachsen vor sich hin. Mei Mama versucht es mit Dünger a weng zu Beschleunigen. Weissd, ihr geht's a heut ned alles schnell genuch. Weil wennsd älter werden tust, dann hast ja a nimmer sovill Zeit ;-)

Tomatenpflanzen



Ausserdem will ich mit Euch noch die ausgefrästen Ostereier teilen, die ich im Städtle entdeckt hab. Ein Augenschmaus.

Lochostereier
Lochostereier
Lochostereier
Lochostereier

Ach die Spiegelungen in der Fensterscheibe und die doppelte Struktur, die beim Ein - und Durchblick durch so ein Ei entsteht, zeigen wieder neue Perspektiven auf. Spannend! Das sieht sehr interessant aus.

Weissd, was ich schad find. Wenn etwas nicht klappt und Dir jemand einen Korb , eine Absage gibt, Dich aber hinweislos zurücklassen tut. Also ich fänd es halt schön, wenn derjenige Dir einen neuen Fingerzeig einen Wegweiser geben tät anstatt Dich in der Luft hängen zu lassen. Das hat jetzt leider nicht funktioniert, aber versuch es doch mal dort... oder versuch es doch mal so und so... Das würde mich immens weiterbringen. Weil es Dich nicht rat- und tatenlos zurücklassen tut. Zeig mir doch bitteschön eine Alternative auf. Dann komm ich auch wieder ein Stückchen weiter. Gib mir bitte einen kleinen Anschubs, einen kleinen nudge.

Ich könnt dann auch wieder Federball mit meiner Schwester spielen. Standfederball. Dabei muss ich mich voll und ganz auf meine Schwester einstellen. Also ich spiel ihr den Ball auf den Schläger. Leider kann sie sich nicht auf mich einstellen und drischt dann , wenn sie den treffen tut, mit soviel Kraft, Kompensations- und Copingkraft der linken Hand auf den Ball, dass er Gott weiss wohin fliegt. Meistens in die Büsche. Und dann verbring ich die nächsten 5 bis 10 Minuten damit im Gebüsch und Dickicht herumzukrabbeln und den Ball zu suchen. Wie Ostern. Nur ned ganz so spannend. Das ist schon anstrengend. Und macht halt ned soviel Spass. Weil es Dich dann auch überall jucken tut und Du verkratzt bist. Und so gelenkig bin ich heut auch nimmer.

Weissd Spass macht uns beiden, wenn der Ball möglichst lang im Spiel, in der Luft bleiben tut. Also wenn das Zusammenspiel möglichst lange klappen tut. Hi und da gelingt dies dann auch. Und dann halt ich auch etwas länger durch.

Das hab ich neulich beim Gang ins Städtle gesehen und so ist wieder ein Comic entstanden :)
Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Lichtblicke

Ach das ist ja spannend... ein Dienst, den ich bisher per Web genutzt habe, geht zukünftig nur noch per App. Ich habe kein Handy und kein Smartphone also scheidet, das für mich aus. Es gab grad einen Link, wo ich ein Formular ausfüllen sollte, dass genau für solche Härtefälle wie mich vorgesehen ist. Ich kann das Zeug auf dem Handy ned lesen und ich kann ein Smartphone mit meinen dystonen, spastischen Händen und Fingern nicht bedienen. Ich bin gespannt, wie die Lösung aussieht, ob die Korrespondenz dann wieder per Post schriftlich erfolgen tut.

Es wird keine alternative Möglichkeit zur Nutzung geben, steht da. Muss ich dann den Dienst kündigen? Da ist aber noch einiges, das noch eine Weile weiterlaufen tut. Ich bin gespannt. Was für Alternativen gibt es denn für Schwerbehinderte? Werd ich jetzt wieder exkludiert? Oder gibt es doch noch eine Inklusionsalternative. Bin also gespannt, ob ich hier eine Ablehnung mit in der Luft hängen bekomme, oder ob es einen empathischen Wegweiser gibt.

Weissd, mei Mama hat auch kein Smartphone. Sie sieht auch nix mehr. Und mit der Scrollerei und Wischerei is noni zurechtkumma. Sie hat noch MSDOS kennenlernen dürfen. Weiter is nimmer kumma. Und da hat's scho gflucht.

Immerhin ist dem Dienstanbieter bewusst, dass es Leut wie mich geben tut. Sonst gäbe es das Formular nicht. Nun bin ich auf Lösungsvorschläge gespannt.

Ah.. die Antwort folgt auf dem Fusse. Also was noch am Laufen ist, läuft zukünftig weiter alles andere wird aufgelöst. Dann hat der Dienstleister also kein Interesse an Menschen wie mir und meiner Mama als Kunden. Das find ich sehr schade. Denn Schwerbehinderung und Altern kommt in den besten Familien vor. Weitere Änderungen kann ich nur postalisch machen.

Als langfristiger und treuer Nutzer und Kunde bin ich enttäuscht. Weil ich wieder mal ausgegrenzt werde. Dabei muss dies gar keine böse Absicht sein. Wahrscheinlich fehlt einfach der Blick dafür, dass es Menschen gibt, die keine Wahl haben, und nicht aktiv jede neue technische Lösung mitmachen können. Denn Alter und Behinderung macht vor keinem Menschen halt. Vielleicht verstehen das solche Anbieter und Gesetzgeber erst, wenn es sie selbst direkt oder indirekt betrifft.

Derweil kann ich dem ganzen auch etwas positives gewinnen, ich muss mich aktiv um nix kümmern, weil die Exklusifizierung erfolgt voll automatisch. Wieder was weg von der Todoliste. Vielleicht gehört das so...

Meine Schwester bleibt die digitale Welt übrigens verwehrt, weil sie weder mit einem Smartphone noch mit einem Computer umgehen kann. Weil sie es sich nicht merken kann.

Ich habe es nämlich mal versucht. Ihr beizubringen einen Laptop einzuschalten. Schon die Bedienung der Maus ist mit ihrer halbspastischen nicht voll gelähmten Hand nicht möglich. Ausserdem tippt sie sehr langsam. Sie braucht viel mehr Zeit, als Ihr die moderne Technik für die Eingabe zugesteht. Das ist auch schon beim Telefon so. Eh sie eine Telefonnummer zuende eingetippt hat, kommt schon die Meldung dass die Rufnummer ungültig ist. Den berechtigten Einwand meiner Schwester:"Aber ich bin doch noch gar ned fertig!" nach all ihrer mühevollen Eingabe, registriert die Technik leider nicht. Das könnte nur der Faktor Mensch.

Ich hab ihr auch mal versucht beizubringen, wie sie einen Videorekorder einschaltet, ihre Lieblilngskassette einlegen kann und ihn dann wieder ausschalten kann. Das war eine lehrreiche Liebesmüh für mich, weil ich gelernt hab, dass sie es halt nicht benutzen tut. Weil sie es sich einfach nicht merken kann. Das Gedächtniszentrum ist bei ihr im Arsch. Also im Hirn.

Sie hört am liebsten Adhoc-Radio und guckt Adhoc-Fernsehen. Das, was sie kennt und was von alleine geht. Wo sie nicht irgendwas auswählen muss. Denn das kann sie nicht. Weil auch das Entscheidungszentrum einen Treffer hat. Wenn Du alt wirst oder mit einer Schwerbehinderung leben musst, wirst Du auch mal verstehen, wovon ich grad erzählen tu.

Deswegen ist Technik halt auch nur für bestimmte Menschen und zu bestimmten Zeiten ein Segen. Und kann auch zum Fluch werden. Ihr werdet es auch mal erleben. Spätestens wenn Ihr immer öfter vergesst den Akku aufzuladen. Oder wenn der Akku immer leer ist, weil ihr das Gerät nimmer verwenden könnt. Aus welchen Gründen auch immer.

Aufmuntern tu ich mich etzerdla mit diesem lustigen kleinen blauen Monsterdonut :)
Blaues Monsterdonut

Scho schräg. Als Techniker bekomm ich etz sogoar scho vo der Technik an Korb. A Osterkörbli. Glabbsdes! Is Dir des a scho bassierd?

Immerhin kann ich aktuell die Technik noch nutzen, im Gegensatz zu meiner schwerbehinderten Schwester und meiner Mama. Dabei is mei Mama ka Technikverachter. Sondern a a technisch interessante Zielgruppe. Wennsd gseng hättst mit welcher Begeisterung sie die neue digitale Bedienoberfläche die GUI vom neuen Herd ausprobiert hat. Do kannsd Bauklötzli stauna :)

An der Technik im toonsup-Forum bin ich grad eben auch gscheitert. Also ich wollt gern den Text zum hochgeladenen Bild im Nachhinein ändern. Ich weiss ned wie des gehen tut. Also hab ich nachdem ich a weng vergeblich rumprobiert hab, einfach den Text als Kommentar gepostet. Musst ich dann in zwei Happen stückeln. Des is eine Adhoc-Lösung. Das ich sowas mit einer Anpassungsstörung higriech... gell?!? Kannst Du des a? ;-)

Also die Daten sin etz so sicher vo die gesetzlichen Bestimmungen her , dass mich durch des Sicherheitssystem nausgsperrt ham. :) Hamms etz an Teufel mit dem Belzebub austriebm? So kann ich ned arbeiten! :) Und das mein ich im wahrsten Sinne des Wortes. :)

Unverhofft...
Also suwos! Etz hadd des numal gscheit gschneit!
Schnee im April

Das Wetter Surprise hat mich zu diesem Comic inspiriert :)
Die Glaa aus ERH - Schnee im April

Gestern hab ich einen PC - ADHS - Reaktionstest am Computer in der psychiatrischen Institutsambulanz machen dürfen. Du klickst immer wenn ein Kreuz erscheinen tut. Dann kommt ein Ton und Du sollst weiterhin nur drücken, wenn ein Kreuz erscheint. Ich hab sehr langsame Reaktionszeiten und 9 Ausreisser. Also ich hab den ADHS-Test bestanden.

Die Ärztin hat sich ganz doll gefreut mit mir den Test zu machen und ihn mir zu erklären. Mir hat der 1. und 2.te Durchgang noch Spass gemacht, dann wurde es langweilig und das hab ich ihr auch gesagt. Hab trotzdem durchgehalten. Hab den Test also bestanden.

Sie hat gemeint, sie freut sich, nicht, dass ich ADHS hab sondern halt, dass sie das Programm mal ausprobieren konnte. Das ist für Schlaganfallpatienten gedacht und jetzt hat sie es mit einem Kollegen, der früher in der Neurologie gearbeitet hat und der gemeint hat, dass es auch ADHS erkennen lassen kann, interdisziplinär ausgetauscht. So funktioniert das also mit dem growth from knowledge. Dass ich das noch erleben darf!

Schön fand ich, dass sie sich die zeit genommen hat und mir das alles erklärt hat. Weissd ihre Schlussfolgerung is etz, dass bei Autismus ADHS als Symptom auftreten kann.

Ich hab ihr erklärt, dass der Bewegungsdrang eine Copingstrategie ist um Druck, Stress , Anspannung oder wie Ihr das nennen wollt, abzubauen. Den Drehstuhl fand ich cool. Hab Karrussell gespielt ;-)

Sie hatte eine gestrickte Kette um den Hals. Ich hab sie gefragt wie sie die gemacht hat. Also die Schnur ist gestricklieselt und dann hat sie Socken in Scheiben geschnitten und wie Haargummis um die Schnur gebunden. Und jetzt hat sie eine bunt geringelte Stricklieselschnur mit bunten Sockenknötchen dran. Sieht lustig aus. Vielleicht für den ein oder anderen eine lustige Bastelidee. :)

Zum Comic Saharastaub meinte einer: "Ach besser als Schnee ist es schon ..."
Naja gut, der ist jetzt auch da. Vermischt sich das jetzt? Hammer etz Saharaschnee?

Zum Exklusionsgeschehen kam dieses Feedback.
"Mit der zunehmenden Smartwanzen-Mania bin ich auch konfrontiert. Meine Bank will das mTAN-Verfahren abschaffen und nur noch photoTAN und App zulassen (und dummerweise alle anderen Banken auch). Ich hab halt prinzipiell was gegen Smartwanzen. Hab mir jetzt also doch eine solche zugelegt, benutze sie aber weder zum telefonieren und auch sonst extrem datensparsam und halt dort wo eine App praktisch alternativlos gemacht wurde. Als Alternative zum Smartphone kann man versuchen Android in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen und dort die Apps installieren. Dafür braucht man allerdings einen relativ modernen Computer mit genug RAM um solche virtuellen Maschinen laufen zu lassen. Dann müsste man eigentlich mit normaler Maus und Tastatur die Apps bedienen können. Alternativ kann man soweit ich weiß über USB auch Tastatur und Maus an ein Smartphone anschließen. Hab ich allerdings auch noch nicht ausprobiert.

Und die Probleme mit der modernen Technik kenne ich auch aus der Familie. Wenn es die ersten Schlaganfälle gibt und wichtige Hirnregionen betroffen sind, dann wird's schwierig ..."

Das geht mir mit der Psychose schon so, dass ich ewig gebraucht hab, den Rechner wieder einschalten zu können. Also schon das auf den Knopf drücken war schwierig. Ich wusste auch nicht mehr wozu ich einen Computer benutzt habe. Wie das geht. Und lerne es wieder neu. Schon die Passwörter kann ich mir nicht mehr merken. Das macht es schwierig elektronische Geräte zu benutzen.

Was ich gelernt hab. Es geht auch ohne. Man stirbt nicht. Es gibt auch oft Alternativen. Aber halt auch so Sachen wie digitale oder elektronische Exklusion, wenn Dir ein Anbieter , wie z.B. auch beim Telefon, kündigt, wenn Du den technischen Fortschritt nicht folgen kannst. Wenn Du halt nimmer mitkommst und jung und fit im Hirn und im Körper bist. Du brauchst dann schon erheblich mehr Energie weil Du mehr Workarounds , Copingstrategien implementieren musst. Wenn das Hirn nimmer mitspielen tut, dann wird das noch schwieriger. Also musst Du noch mehr Barrieren überwinden.

Es wär halt schön, wenn sowas auch bei Gesetzgebung und Co Berücksichtigung fände und bei technikbegeisterten und jungen und hippen Menschen. Dass Du halt ned allaweil jung und hipp bleiben wirst. Des is a Evolution. Aber auch Menschlichkeit. Transhumanismus und Schnittstelle Mensch Maschine...

Ansonsten halt ich es derweil mit Cadel Evans:"So far so good."

Meine Rückrufanfrage wegen der technischen Exklusion befindet sich noch in Eearbeitung. Darüber wurde ich gerade elektronisch informiert. Gestern hab ich gemerkt, dass ich Probleme habe, grosse Schrift zu erkennen und zu lesen. Weil ich da jeden Buchstaben einzeln erfassen muss mit meinem Hirn und erst dann ein ganzes draus machen kann. Das dauert. Ich bin langsamer geworden und brauche für alles länger. Jetzt kann ich das meiner Schwester besser nachfühlen. Das hilft mir ihre Probleme besser zu verstehen. Die Welt ist einfach zu schnell für uns geworden.

Ehrlich gesagt, war sie das schon immer für mich. Die andern waren immer zu schnell für mich. Kann da keiner mal Rücksicht nehmen? Ich frag bloss... Bisher hamm meine Copingstrategien und Workarounds, die ich im Hirn machen muss, immer noch irgendwie ausgereicht. Aber mit Psychose und Stimmen im Kopf geht das halt nimmer. Das ist halt etz so.

Einfach so...
Mit meiner Mama heut am Frühstückstisch Kriegsrat gehalten. Gescrumt. Agiles Debriefing oder wie Ihr es auch immer nennen wollt. Also ihr ist die Entwöhnung von der Arbeit am Anfang auch sehr schwer gefallen. Es dauert also einfach seine Zeit. Das beruhigt doch. Dann is der Entzug und die damit verbundene Umgewöhnung auf den neuen Gesamtkontext ganz normal. Sehr tröstlich ;-)

Erst ist mir wehmütig und bin ich unruhig geworden, wenn ich die andern Leut zur Arbeit hab fahren hören. Weil Du die Aufsteherei und das hinfahren halt auch gewöhnt bist und warst. Dann haben mir irgendwann meine Kollegen gefehlt. Dann die IT.

Ich hab also die gewohnten Dinge vermisst. Den gewohnten Kontext bzw. die gewohnten Kontexte. Ich hätte nie gedacht, dass das soviel ausmachen tut. Dass man Dinge, die einem nicht mehr guttun trotzdem vermissen tut. Is aber so. Es ist anscheinend auch so, dass diese Umgewöhnungs-, Entwöhnungs- und Neueingewöhnungsphase des Nervensystems bzw. in Holistik seine Zeit braucht. Wie bei allem halt. Eile mit Weile. Übe Dich in Geduld. Wird schon. Dauert halt bisdi im neuen Kontext einfinden tust.

Hier ist noch ein Comic, der sich aus dem dieswöchigem Geschehen ergeben hat.

Die Glaa aus ERH - Der Test
Zum Schneecomic gab es folgendes Feedback und damit Ein- und Lichtblicke in das Leben meiner Mitmenschen :)
"Bei uns hats auch noch mal geschneit und so sind meine Kinder, nachdem wir ein ganz großes Osterei beklebt haben, mit dem Popsrutscher den Hang runter gesaust"

"Let it snow :sing:"

Zum Thema Saharastaub gab es auch eine Meldung :)

"Ich hab hier Blutschnee reverse, also Saharastaub auf der Terasse und oben drauf jetzt Schnee.
Mehr Schnee als im ganzen letzten Winter und speziell zu Weihnachten.
Mein Meteorologie-Prof meinte immer: 'Weiße Weihnachten gibt es in Mitteleuropa hauptsächlich auf Postkarten.'
Das Weihnachtstauwetter ist wohl eine der zuverlässigsten Wettersingularitäten."

Adhoc und Flexibilität gibt es beim Bäcker. Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls gibt es Dinkelknoten nur noch am Samstag. Siggsdes unser Bäcker is voll agil.

Gestern hab ich gelernt, dass der Quatsch auf BR3 Methode in Form eines Podcasts hat. Die Samstagscrasher. Die find ich hie und da ganz lustig. Neulich gab es ja das Thema Fahrradvignette, die in Coburg nach schweizer Vorbild eingeführt werden soll. Und da meinte dann einer wohl, dass dann auch Fussgänger eine Vignette brauchen. Drauf einer der beiden Moderatoren:"Ja aber ein Fussgänger is ja kein Fahrzeug. Das is eher so ein Fusszeuch..."

Und dann gibt es da auch noch die Frühaufdreher.

Hm... gibt es noch weitere Sportcomics, neben dem Tour de France Comic von Jalabert und den Klettercomics von Erbse, Sportbilly , Conny und Wendy...? Also ich such so was autobiographisches... ;-)
Bzw. welche autobiographischen Schmunzelcomics gibt es noch so aus anderen Kontexten?

Hab die Frage mal im Comicforum und bei toonsup gepostet. Mal sehen, was da so für Antworten kommen :)

Hm... Hobbies können also was langfristiges sein oder was , das oft wechselt. Bin zur Zeit auch im zweiteren unterwegs. Das ist für mich neu. Wahrscheinlich, weil ich mich nimmer so lang auf was konzentrieren kann. Dann verschiebt sich dann auch das mit den Hobbies. Spannende Geschichte!

Vorher hatt ich eher so langfristige Hobbies, die ich in immer neuer Variation gemacht hab. Das geht grad nimmer. Schon interessant.

Also Podcasts sind dann tagesaktuelles also adhoc und agiles Kabarett?

Grad bei meiner Schwester gewesen und ihr als Alltagsbegleiter Gesellschaft geleistet. Sie guckt Märchen. Die Kostüme sind schön. Solche Häubchen hab ich mal für die Schweizer Stoffpuppen genäht. Das ist ja auch so ein culture clash. Weil da sind ja die Kulissen aus echten Burgen und echtem Inventar und Requisiten und Kostümen.

Was ich lustig fand, war, dass sie da berühmte Gemälde im Hintergrund verwendet hamm, um die Köngistöchter darzustellen, aus denen der Königsnachfolger wählen darf. Da war die Mona Lisa dabei ;-)

Dann erspart ja so ein Märchen den Museumsbesuch ;-)

Rumpelstilzchen. Da hilft der kleine Waldkauz der schönen Frau Gold aus Stroh zu spinnen und dann darf er nicht mal Taufpate oder Ersatzopa und Babysitter sein. Das find ich unfair. Die Moral von der Geschicht, die versteh ich leider nicht... ;-)

Zwei Kalenderblätter hat meine Schwester versehentlich abgerissen. Dann hat sie den Bug mit Büroklammern gefixt und das zuviel abgerissene Blatt mit zwei Büroklammern wieder hingeklemmt. Praktisch. Cool!

Mit der neuesten Technik steht sie dagegen auf Kriegsfuss. Weil wennsd den Fernseher einschaltest und dann einfach laufen lässt, dann schaltet er sich irgendwann aus. Zum Stromsparen. Ich hab ihr jetzt gesagt, dass sie dann mal auf die 1 drücken soll, dann geht er ned aus, sobald Du eine Programmtaste drücken tust.

Die pragmatische Lösung meiner Schwester: "Dann hör ich halt Radio, des geht ned vo allans aus." :)

Damit ich weiss, was für ein Tag ist, tu ich eine Büroklammer an den Kalender und die schieb ich dann jeden Tag eins weiter. Meine Schwester kann des ned, weil sie es vergisst und mir passiert das auch immer öfter.

Sonntag ist Herdentag. Da laufen alle Familien draussen rum. MIr ned, weil mei Mama und mei Schwester tun sich mit dem Gehen hart. Und ich hab a eine Gehbehinderung. Also machmer's uns dahamm mitnand gemütlich.

Sehnsucht,Vorfreude, Träume ...
Sehnsucht is scho was komisches. Es sehnt mich nach Dingen, die ich früher gemacht hab. z.B. mal um den Block oder zum Trimm-Dich-Pfad gehen. Oder nach einem Banjo. Bei ersterem bin ich noch ned soweit, mein Hirn mag noch ned und bei zweiterem mögen andere ned.

Ich hab neulich meine lieblingshartwurst beim Kaufland wiederentdeckt, die es mal bei der Rewe gab. Die mit den Nüssen. Hab dann meine Entlastungshilfe gefragt:"Immer wenn mir was schmeckt, dann gibt's des ned lang. Warum is des denn so?"
Sie:"Weil andere Leut ned wissen, was gut is."

Träumen tu ich wohl bei der Vorstellung wie mei Schwester und ich mit dem Minigolf für Kinder Spass haben. Da gab es auch so ein Klettballspiel und ich hab mal überlegt, ob das auch was für uns wär. Als Alternative zum sehr einseitigen Federballspiel.

Nach reiflicher Überlegung is mir dann aber ein- und aufgefallen, dassd ja zwei Händ brauchen tust um den Ball wieder zu entkletten. Und die hat mei Schwester ned. Einen Schläger dagegen kann sie in einer Hand halten. Also is dieses hippe Klettballspiel nix für uns als Bindungspraxisspiel.

Les grad ein ADS bzw. ADHS-Buch. Da gibt es Selbshilfetipps mit dem Namen der Optimind-Methode. Das sind praktische Tipps, die ich auch anwende und die funktionieren. Nicht alle aber einige. Bei meiner Schwester funktioniert das in Ansätzen. Also dass Du sie einlädst etwas zu machen. Aber Du musst ihr dann ihre Zeit geben, wann sie soweit ist. Und das kann dauern. Aber wenn Du das weisst, dann stellst Dich halt drauf ein und wappnest Dich und dann isses auch für Dich viel angenehmer. Weil Du lässt sie geh. Und so gibst und schaffst für sie und Dich einen Frei- und Spielraum. Und Selbstbestimmung und so kann sich dann auch Selbstvertrauen aufbauen. Weissd dafür muss ich meiner Schwester halt auch ver- und was zutrauen. Sunsd klappt des ned.

Wenn sie was nicht macht, dann weissd Du, sie macht des ned mit Absicht. Sie kann grad ned. Nur weil Du des wollen tust. Eine Logopädin hat das mal nicht einsehen wollen. Da fehlte die Empathie und des Einfühlungsvermögen, wahrscheinlich weilsd ned siggsd, dass mei Schwester nur ein halbes Hirn hat. Aber stell Dir das mal vor, wenn Du nur ein halbes Hirn hättest. Dann wärst Du a nimmer vo der schnelle Truppe.

Wennsd mit meiner Schwester zusammenarbeiten willsd, dann brauchst Toleranz und Transparenz und Einfühlungsvermögen.

Soderla hier is widder a neuer Comic. Passend zum Thema :)
Die Glaa aus ERH - Der Stammhalter

Zu meiner Anfrage wegen Sportcomics hab ich folgendes Feedback bekommen.
"Der Phil Hubble macht mindestens mal Fußball Cartoons, und Cartoons mit und über Menschen mit Handicaps, weil er auch Betroffener ist.Ein Humor und Stil, den ich sehr bewundere :excellent: "

Das ist wohl der Phil Hubbe.

Und hier ist ein Inberview mit ihm. Ah, er hat anscheinend Fussballcomics für die Zeitschrift Kicker gemacht. Jetzt hab ich mal drei Stück von ihm geamazont. Mal sehen, ob mir die gefallen. Ich folge den Wegweisern und Symlinks :) Und hab mich schön artig beim Tippgeber bedankt. Freu mich drauf und bin schon sehr gespannt und neugierieg.

Was macht die Pandemie mit der Psyche steht beim online Magazin mittendrin.. wo ich grad das Interview gelesen hab. Ich hab mal einen Psychologen gefragt, wie es ihm damit ergangen ist. Weil ich immer so für mich den Denkfehler mach, dass ich glauben tu, dass die Profis doch das Fachwissen hamm damit klarzukommen. Aber die Antwort war eher ernüchternd. Er hat auch ganz schön damit zu kämpfen. Und is so wie sich die Mail für mich von der Wort- und Tonwahl anhören tut auch noch ned über den Berg.

Weissd zwischen Theorie und Praxis und auch zwischen angewandtem praktischen Wissen in einem anderem Kontext is ein himmelweiter Unterschied. Aber Du kannst minimale Gemeinsamkeiten finden und darauf aufbauen. So im Aufbautraining. Ich fang halt immer mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner an. Dann bin ich flexibel nach allen Seiten. Weil ich des brauchen tu in der agilen Weltgschicht da draussen. Und im drinnen hilft mir des a. Wie machst Du das denn?

Weissd manche Sachen, die Du ned kennen tust, vermisst Du auch ned...

Gewöhnungsache...
Komisch... allaweil bin ich sehr oft irritiert, weil andere Leut Dinge ned so pragmatisch regeln tun, wie mir das guttun würd. Und dann werd ich unruhig und hibbelig und dann nehmens die Angelegenheit selber in die Hand und mir aus der Hand und das macht mich noch fuchsiger. Is des bei Euch a asu?

Feedback hab ich auch zum neuesten Comic bekommen.
"Nicht alles ist (immer) so agil wie es scheint. Zwischendurch mal wieder einen Schritt zurück gehen und einen Gang herunter schalten hilft, die vermeintlichen Erwartungen der anderen an einen selber zu erkennen und somit eigenen Erwartungen wieder zu justieren... Oder anders ausgedrückt: die anderen sind auch nicht immer so schnell wie es manchmal aussieht, darf ich gerne immer mal wieder feststellen. :friends:
Passender Panel :excellent: "

"Ach es braucht immer alles seine Zeit, mal mehr mal weniger"

Soderla... ich hab etzerdla widder amol was angestellt... ich hab bei Bayern 3 den Aufruf bei den Samstagscrashern zum Blödelliedlasmachen ghört. Und da hab ich dann heut mal nach mehrmaliger Überlegung doch relativ spontan 3 Songs higschickt. Und Comics. Etz bin ich gespannt, ob es eine Rückmeldung geben tut. Ob's ihna gfallt. Des hab ich schon meinem Psychiater erzählt, dass ich da am Überlegen bin, ob ich mich das trauen tu. Eh mich der Mut wieder verlassen tut, habis etzerdla einfach mal gmacht.

Ausserdem hab ich einen Rückruf zum Thema Appumstellung Exklusion als Schwerbehinderter bekommen. Die Dame am Telefon war sehr freundlich und verständnisvoll. Ihr hat das auch sehr leid getan. Technisch kann sie da nix ändern, dass die Entscheidung so ausgefallen ist. Da hab ich sie gefragt ob ich als 9jähriger Treuekunde zum Cooperationsende nicht ein kleines Gutsi bekommen könnt. Drei Kulis oder so... Da hatsi gmeint, dassi selber keine Kulis hamm aber sie schaut mal, ob sich da nicht was kleines organisieren lässt. Bin gespannt, ob ich noch was hören tu.

Und einem Notar hab ich auch bei der Arbeit zuschauen dürfen. Spannend!

Gestern ist das Minigolfset gekommen und mir hamm scho alla drei Schwerbehinderten damit trainiert. Mei Schwester hat a andere Technik wie mei Mama und ich hab widder a andere. Faszinierend.

Und was habt Ihr so derlebt?

Ansonsten bin ich noch fleissig am Comiczeichnen. Weil mir wieder mehr einfallen tun. Und ich relese das ADHS und die Autismusbücher, weil die derzeit meine Rechercheprojekte sind. Also sie dienen zu meiner Fort- und Weiterentwicklung.. das ist auch irgendwie spannend.

Weissd aus dem ADHS-buch hilft mir die Beschreibung der optimind-Methode zu verstehen, was die sozialen Helfer da machen tun. Weil ich das oft ned versteh. Weil das für mich so unlogisch is. Etz hat sich alles schon verzögert mit dem Antrag und dann hauens die Brems nei. Des machens mir zulieb, weil ich nimmer kann und ich das ned merken tu, dass ich grad mit allem überfordert bin. Des mit die Mitmenschen is fei ganz schee schwer. Aber ohne geht irgendwie ja a ned. Weil irgendwo hängst ja immer mit drin.

So noch ein Comic. Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - In Eile

Printf "Hello World!"
Die Glaa aus ERH - Lebensfragen

Habt Ihr gewusst, dass sich auch toonsup gegen Corona geimpft hat? Bzw. sogar in einer Art Notwehr impfen musste...? Guckt mal hier.

Es ist schon spannend welche Blüten menschliches Verhalten tragen tut. Findet Ihr nicht? Neigt die Spezies Mensch dazu die Dinge immer auf die Spitze zu treiben? Ich kenn das ja auch von mir, dass ich gern mal Grenzen austeste. Tut Ihr das nicht auch?

Ich denk halt, dass neues ausprobieren, neue Varianten auszutesten, einfach applied science also Evolution ist. Du probiert halt aus, ob Du damit weiterkommst. Weil Du ja irgendwie durchkommen möchtest.

So wie ich gestern das mit den Blödelessongs ausprobiert hab. Kann mer mache nix , muss mer gucke zu. Oder dem Knödel- und dem Bussong. Findet Ihr alle im Extrasbereich. Is mir grad zuviel und zu anstrengend die Dinger zu verlinken. Dort ist auch der Text vom Bussong, weil das ja fränkisch is, damit Du es besser verstehen tust.

Zwei Feedbacks hab ich dazu bisher bekommen und darüber freu ich mich riesig zwecks Aufbau- und Motivationshilfe :) Damit kann ich mich dann selber wieder hochschaukeln. Ich arbeite daran. Übrigens auch dadurch, dass ich wieder täglich was einstellen tu.

"Hallo liebe Sandra,
vielen Dank für deine Einsendungen, richtig cool! Wir leiten sie an die SamstagsCrasher weiter, können aber natürlich nichts versprechen

Liebe Grüße und eine tolle Woche!
Dein BAYERN 3 Team"

"Das ist toll Sandra!
Du wirst noch ein Radio-Star :)
Falls du mal Gitarren-Begleitung brauchst, kann ich dir vielleicht jemanden vermitteln...
Liebe Grüsse und nen dicken Schmatz :)"

Schon cool, jetzt hat sich auch wieder eine neue Option ergeben. Zwecks Liedbegleitung. Ob so Bands entstehen? Ich wüsst das schon mal gern, wie das mit der Paarbindung und Bildung funktioniert. Also erst finden sich zwei , ein Core, ein Kernel und dann bildet sich darum ein Team heraus. Bei sowas wär ich mal gern dabei. In diversen Formen und Variationen. Ich glaub davon kann ich gar ned genug bekommen.

Mein Hirn findet derzeit Krimis und Serien sehr langweilig. Immer dasselbe Strickmuster. Meiner Mama und Schwester zuliebe guck ich noch einige mit. Aber ansonsten steht mein Hirn derzeit auf eine andere Art von Spannung. Also auf Land und Leute. Gestern hab ich einen Bericht über Norwegen und Fjorde und die Menschen dort angeschaut. Das war spannend. Auch die Musik und Kultur. Ich mag das gern anschauen und anhören. Also mit allen Sinnen geniessen. Gourmet at home sozusagen. Schon toll, mit dem Fernsehen isses als wärst Du live dabei.

Abends gab es dann noch einen Besuch am Edersee und es ging in die Staumauer hinein. Da kommt man normalerweise ned hinein. Aber das Fernsehen schon. Und dann gab es noch eine Folge über Campen und Camper und man konnte mal in Luxuswohncamper und ein Schwalbennest hineinschauen. Das war cool! Auch die dazugehörigen Leutle kennenzulernen. Die ihren Camper auch zum Teil selber gebaut hamm. Neurodiversität in Reinkarnation. Wow!

Bei toonsup mussten die Moderatoren ja vermittelnd eingreifen. Mit der Corona-Impfpflicht. Moderator kommt von moderor. Jetzt hätt ich moderare gedacht ;-) So kann mer sich täuschen... Latein is halt doch scho a Weile her. Also von mässigen, zügeln. Also ist ein Moderator auch ein Coach und Vermittler. Ein Einfühler und Empath. Wusstet Ihr das? Einer, der sich auch im Dienst der Sache mal zurücknehmen tut. Spannend!

Im Strickforum bin ich auch mal versehentlich einer geworden. Ein Forenmod. Zusammen mit anderen. Am Anfang hatten zwei wohl in anfänglicher Begeisterung einen Thread gegründet. Aber leider liess die Begeisterung irgendwann nach und dann kam das Thema Nachfolgersuche , kennt Ihr ja schon. Das wurde nicht sehr schön gelöst, denn plötzlich standen wir , die wir das ganze nur in Vertretung und Ergänzung machen wollten, alleine da. Ich hab versucht, den Thread am Leben zu erhalten, und um Unterstützung gebeten. Aber wie so oft, hab ich niemanden gefunden, der mir helfen wollte.

Unisono wollten die Nutzer, dass der Thread weiterbesteht, aber dann muss ich auch mal über meinen Schatten springen. Der Thread wurde beerdigt. Also ich hab ihn dann ad acta gelegt, weil es mir zuviel wurde.

Das ist dasselbe Prinzip wie bei dem Spar-laden, den wir mal im Städtle hatten. Das war das letzte Lebensmittelgeschäft in der Innenstadt und nicht auf der grünen Wiese. Und da war anfangs auch das Geschrei sehr gross, wie der Besitzer angekündigt hat, dass er zumachen muss, mangels Kundschaft. Es gab glaub ich sogar eine Unterschriftenaktion. Nur, wenn Dir dann keiner hilft, dann nützt Dir das auch nix. Von Unterschriften kannste halt ned Deinen Lebensunterhalt bestreiten. Gell?!

Das mit der Nachfolger- und Vermächtnissuche ist ein spannendes Thema. Wie ist das denn bei Dir und Deinem Vermächtnis? Hast Du schon einen Nachfolger oder suchst Du noch? Oder bloggst, schreibst, moderierst oder coachst, lehrerirst Du schon?

Schon komisch... ich finde sowohl keinen Anschluss als auch keinen Abschluss. Das ist immer dasselbe Muster. Bei der Homepage vom Wanderverein, die ich gebastelt und mehrere Jahre liebevoll gestaltet und gepflegt habe, war es genauso. Schade. Warum wird denn sowas nicht geschätzt? Was hab ich denn falsch gemacht?

Bzw. habt Ihr Beispiele, wo das funktioniert? Dann erzählt doch bitte mal, damit ich ned dumm sterbm muss :) Ich möcht das gern lernen. Plaudert doch bitte mal aus Eurem Nähkästchen und Euren Erfahrungen. Dankeschön!

Ansonsten kann ich Euch noch erzählen, dass so ein Minigolfset für daheim sowohl Senioren- als auch für meine schwerstbehinderte Schwester täuglich is. Weil des is was, da kannst Dir Zeit lassen. Also Zeit is Luxus. Das war auch bei der Campersendung gestern das Fazit. Wennsd Dir Dei eigene Zeit einteilen kannst oder einfach in den Tag hinein leben dürfen tust. Faszinierend!

Hm... also toonsup is ja auch ein Verein. Und da kann ich aktuell auch noch mitmachen ohne Mitglied zu sein. Das find ich schön. Weissd, ich kann mich ned festlegen. Das kann ich mir ned leisten. Soviel Freiraum hab ich ned. Wie ist das denn bei Dir? Machst Du auch deshalb bei Facebookgruppen und whatsapp-Gruppen mit, weil Du Dich da ned festlegen musst? Weil Du da mehr Freiraum hast? Weil Du da im Rahmen Deiner Möglichkeiten mitmachen kannst, ohne über Deine Grenzen gehen zu müssen?

Lieblingsjugendbücher
Was habt Ihr denn so für Jugendbücher gelesen wir Ihr noch jung und knackig ward? TKKG, Fünf Freunde, Tina und Tini, Hanni und Nanni, Trixie Beldon, Nancy Drew, Bille und Zottel, Geheimnis um?

Wisst Ihr noch die Namen Eurer Jugendbanden? Hattet Ihr sowas in echt?

Ward Ihr auch die, die in den Ferien daheim geblieben seid und zusammen mit Euren virtuellen Freunden Ferienabenteuer erlebt habt?

Eine meiner Lieblingsautorinnen war und ist Enid Blyton. Habt Ihr gewusst, dass sie Lehrerin war und sich für schwerbehinderte und spastisch gelähmte Kinder eingesetzt hat?

Feedback kam noch zu meiner Blödelsongaktion.

"Hey Sandra,
Ja klasse! :) Du machst Sachen ..."

Dasselbe bis auf das Ja klasse... hab ich einem Freund geschickt, der sich das Handgelenk gebrochen hat.

Und auf meinen vorletzten Comic in Eile hab ich ein:
"Stimmt" bekommen :)
Und auf den gestrigen zu den Fragen des Lebens dies hier:"Hab Spass :blow: "

Ausserdem hat mir mein No 1 Mützenmusterfan gemailt und sich für die Muster, die sie in den vergangenen Jahren bei mir erworben hat bedankt. Sie verwendet sie für fundraising und charity - Aktionen. Sie hat mir ein Video geschickt und das war der Hammer! Wow! Ich bin geflashed!

Und einen neuen Comic gibt's heut a nu! Erinnert Ihr Euch nu an die Verschwörungstheoriebredouille, in die ich versehentlich geraten bin?

Die Glaa aus ERH - Verschwoerungstheorien

Der Museumsbesuch...
Ich war gestern voll enttäuscht von der Ausstellung "Verwoben". Die war strunzlangweilig! Es gab nix neues. Keine neuen interessanten Verflechtungen oder Material- oder Ideenkonstellationen. Anlangen darf mer es a ned. Ned amol fotografieren darfst was, wenn Dir was gfallen tut, wegen dem Copyright. Wie sollst denn da einen Bericht drüber schreiben?

An Katalog ohne Bilder hams ghabt und mir angeboten. Weil da die Materialien drinstehen tun. Weissd des seh ich doch. Und ich tät es auch fühlen. Den Kokosläufer hab ich anglangt. Da war mei Händ schneller als des Hirn.

Am Anfang war ein Kokosläufer und wurde als Neuerung vorgestellt. Dabei liechd des Ding seit ich denken kann bei uns vor der Korridordür.

Und dann hing noch so ein halb fertiges Stickbild an der Wand, wo alle Wollfäden als UFO unfinished object auf dem Boden lagen... Ich hab dann die Veranstalter meine Meinung geigt. Ich hab gsachd, also so Stickbilder die bekommt mei schwerstbehinderte Schwester vill schenner hi. Do hamms das gschaut.

Ich war richtig wütend. Weil ich voll enttäuscht woar.

Wenn Du was anlangen magst, Materialkunde machen willst, dann musst Du in ein Mitmachmuseum gehen. Wo denn eins wär, drauf hattens keine Antwort. Also ein Museum mit Feedback ...

Sowas habt Ihr aber wahrscheinlich alla dahamm. Im Keller oder auf dem Dachboden. Da habt Ihr nämlich Eure Altertümer gsammelt. Und so a Zeitreise is a ganz schee spannend, weils a an persönlichen Bezug hat. Schau! Der olde allererste Schnellkochtopf vo Deiner Mutter. Weissd nu wie er uns bei der erschden Benutzung explodiert is? Und wie Du mit dem Ding in den Vorbei grennt bist und es hat qualmt, dassd gmeint hast die ganze Bude steht in Flammen? Ja, des sin Gschichtli!

In dem Museum gab es nur ein Datenblatt. Technische Daten und des woar's. Wo sin denn die Gschichtli zu die Werkli? Des is nämli des interessanteste dabei. Wennsd dostehst und sagsd Wow! Wie bistn Du auf die Idee kumma?

Wie geht denn des? Zeich amol!

Soderla weil des so ein Reinfall war und ganz andersch als wie ich mir des vorgstellt hab, mer a ka Bilder machen darf, habi etz denkt, also die Idee hat sich in meinem Hirn entsponnen, des kanni vill besser. So a Ausstellung, weil mir hamm lauter so interessante Techniken daheim. Applied science und applied culture. Und des posti halt etz amol do. Bin auf des Feedback gspannt.

Also do sin a boar Bildli vo dahamm.

Weissd ich hab beim Thema Weben halt a an Handarbeit denkt. Also Kunsthandwerk. Flechtkunst z.B. aber do woar goar nix da. A boar Kravatten hamms halt im Patchworkstil zammgnäht zu einer Decken. Da hat mei Mama aber scho schenners Zeugl gmacht. Wie die Würfel, die ja wieder escheristisch sin. Du kannst a sang im Bauhausstil.

Ich woar dann im Anschluss nu in der Buchhandlung und hab so logische und logistische Bauhausspiele kaffd. Schaut aus wie Tetris und des andere is mit so Hund. Wie logische und logistische Blöcke. Hat halt a was mit Mathematik zum doa. Angewandte halt. Und des macht Spass! Weil die escheristische Kunst darfsd in die Händ nehma und damit spilln. Und im Museum verstehns kann Spass. Die nehma Ihr Zeuch sehr ernst!

Wo beginnt den Kunst? Weil die Maler früher, die grossen Meister, woarn ja a Handwerker. Und hamm sich dann halt spezialisiert und ihre Techniken immer mehr verfeinert und sich immer neue Techniken angeeignet. In der Süddeutschen gibt's heit an Sonderteil dazu. Aber mich tät vill mehra interessieren, wie Ihr des sehen tut. Also wie siehst Du das denn? Was gfällt denn Dir? Welches Museum oder welcher Richtung begeistert Dich denn? Und warum? Weil mich interessiert halt wofür Du Dich begeistern tust. Ned dassd dann recht entgeistert schauen tust, wemer wohi gehen tun, wo es uns ned gefallen tut.

Also ich hab glernt, dass mer Kravatten zur Decken upcyclen kann, wenn mer welche haben tut. Und die hamm recht teier ausgschaut. Also sowas is für mich zur Anwendung, Applikation , applied science and culture not usable, nicht anwendbar. Weil an meiner Lebenswirklichkeit komplett vorbei.

Hast Du so einen Kravattenüberschuss, dassd Du Dir sowas leisten kannst? Und warm wird su a Decken halt a ned halten. Aber zur Deko taugts scho.

Soderla erschd amol gibt's den Comic vo gestern, weil mei Mama hat mi tröst und des is dabei rauskumma :)
Die Glaa aus ERH - Das Museumsdisaster

Und etz wie versproche a boar Bildli und Ausstellungsstückli aus unserer Privatausstellung. Also vo dahamm. Selbergmacht. Mit Liebe. :)
Verwebungen - Patchworkstrick
Verwebungen - Haekelei
Verwebungen - Sonnenblumenstick mit Patchworkrahmen
Verwebungen - Webkissen
Verwebungen - Escherpatchwork

Ich hoff die kleine spontan improvisierte open source Ausstellung gfällt Euch. :)
So agil geht Technik! :)
Weissd, weil mir macht des oschaua scho gute Laune :)
Da siggsd amol, wie mer Wut in Kreativität und Spontanität umsetzen ko. Gell...?!?

Digitale Sitten und Gebräuche... Digitalkultur
Auf dem Weg zum Bus Richtung Museumsbesuch , ich berichtete, hab ich einen angemalten Stein gefunden. Einen analogen! Die Form wurde optimal künstlerisch genutzt und ein Turnschuh drauf gemalt bzw. es ist nun eine Art steinerner Turnschuh. Sieht sehr hübsch aus. Also das war mein Museumstaghighligt.

Verwebungen - Aischtalstone

Hintendrauf steht ein Gartenzaunzeichen und Aischrundstone

  • posten
  • neu auslegen
Also es ist eine Art Mitbringspiel oder Weitertragspiel, das den analogen Stein und die analoge adhoc-Schnitzeljagd in digitaler Form seine Fortsetzung finden tut. Spannend! Was sich Menschen so alles ausdenken.

Solche Steine hab ich schon öfter gesehen und mich über die wunderschöne Bemalung gefreut. Die sind wie Smileys im Alltag :) Hey- und Highlights.

Dass mer damit noch was machen kann bzw. mitmachen darf, dass es eine Einladung, Offerte zum Mitspielen ist, hab ich da noch ned gwusst. Und hast Du bei sowas schon mal mitgespielt?
Ob es noch andere solcher Gebräuche und Mitmachspielereien gibt? Das Spass machen tut? Ein Highlight für die Sinne?

Auch hier werden mehrere Dimensionen miteinander verknüpft. Als Autofahrer siggsd die fei ned. Da musst scho zu Fuss unterwegs sei. Langsam und achtsam :)

Es gibt auch noch einen zweiten Comic zum Thema Museum. Der hat sich so als Afterburner ergeben, so als Nachbrenner... in der Nachverarbeitung.

Die Glaa aus ERH - Die Zeitreise

Einen Kommentar hab ich neulich bekommen, der mich ein klein wenig geärgergt hat... und ich hab lang überlegt warum. Weil es is ja neutral gehalten...
"Das mit dem halben Hirn ist so eine Sache. Gibt eine Folge von 'Geist und Gehirn' dazu die heißt 'Ein halbes Gehirn'. Darin zeigt er dass man mit einem halben Gehirn auch prima zurecht kommen kann, allerdings kommt es sehr auf das Alter und die Umstände an unter denen man die andere Hälfte verliert. Faustregel: je jünger das Gehirn desto plastischer reagiert die Hardware und desto empfindlicher die Software. Wenn das Gehirn alt ist (> 17 Jahre) ist es umgekehrt."

Also irgendwie nervt mich das, weil die Lebenswirklichkeit meiner Schwester und damit unser Familienkontext davon sehr geprägt ist. Und das ist sehr anstrengend und nicht immer einfach. Das klingt so, als würd das bei jedem Kind wieder werden. Und das ist halt nicht so.

Meine Schwester hat sehr starke Einschränkungen. Sie hat Pflegegrad 5, ihr Gedächtniszentrum ist im Arsch und sie ist halbseitig gelähmt. Frag sie doch mal, ob ihr das so gefällt. Sie würde liebend gern mit Dir tauschen, weil sie kann nicht mal in einer schwerbehindertenwerkstatt arbeiten gehen. Wer sowas global in den Raum stellt, kann ja gern mal mit ihr tauschen oder mal einen ganzen Tag mit ihr verbringen. Danach biste sicher davon kuriert. Sie hätte nämlich auch gern ein normales gesundes Leben und würd gern Auto fahren können, auf Arbeit geben und einen Mann und Kinder haben. Aber das kann ich ihr leider nicht ermöglichen. Ausser meiner Mama und mir und den Profis hat sie keine sozialen Kontakte. Die brechen halt ab, sofern Du welche als Kind hinbekommen hast, wenn Du schwerbehindert bist. Auch weil Du sie halt ned selber pflegen und anbahnen kannst. Das ist halt so.

Weissd, irgendwie mag ich es ned, wenn Leut von was reden, wovons keine Ahnung hamm. Geht's Dir a asu? Weil sie dann meine Lebensrealitität und Erfahrungen in Frage stellen. Und das ist ein Angriff auf meine Identität. Wenn Dir sowas passiert, wie gehst Du denn damit um? Wirst Du dann auch sauer? Weil bsonders empathisch und sympathisch find ich des fei ned.

Alltagskunst war ein Kommentar zu meiner gestrigen Ausstellung. Ja, ich mag Alltagskunst. Und in Museen, wo Dinge aus vergangenen Zeiten ausgestellt werden, geht es ja auch genau da drum. Wahrscheinlich kann ich mit dem modernen Kunstbegriff einfach nix anfangen. Kunst einfach so. Ohne Zweck und Not. Da müsste mir erst jemand den Zweck und Sinn erklären. Wär halt schön, wenn das direkt daneben auf einem Schildle erklärt werden würd und bitte so, dass ich es auch ohne Brille lesen kann.

Weil das ist voll anstrengend. Der Katalog war in Minibuchstaben gedruckt. Und weissd, das ist dann voll anstrengend, wenn ich erst nach meiner Brille kramen muss um einen ganzen Roman zu lesen. Ich hätt es gern kurz und bündig. Und ein roter Faden, der sich durch so eine Ausstellung schlängelt, an dem man sich entlanghangeln kann, wär halt was feines.

Cool wär halt, wenn die Leut, die dort sind, Dir die Kunst erklären können. So wie im Heimatmuseum. Da hat der Sattler Dir die Sattlerwerkstatt erklärt. Weil er halt voll die Ahnung ghabt hat. Und es hat sich damals eine sehr schöne Diskussion mit vielen Geschichtli und Anekdoten ergeben. Der hat die Chance genutzt und sich ins Gespräch eingebracht und sein Wissen. Und dann hat er Spass gehabt. Bzw. wir zusammen.

Vorgestern bei dem komischen Museum hat das nicht funktioniert. Wenn ein Kunde unzufrieden ist, dann muss ich doch als Handwerker auch eine Lösung finden. Da kann ich doch auch ned auf stur schalten... sondern muss einen Kompromiss finden. Und dabei lernt jeder was dazu und am End hast dann einen zufriedenen Kunden, der Dich weiterempfehlen tut. Bei der Kunst is a ned andersch. Weil die wolln ihr Zeuch doch a verkaafen. Die lebm doch davo. Habi denkt.

Wer die Diskussion mit dem Kunden scheut wird halt ohne dastehen und wenig Spass im Leben hamm. Also des is mei persönliche Erfahrung aus meinem Kleingewerbe. Weissd zufriedene Kunden kumma halt widder und empfehlen Dich a weiter. Und des kost halt Dei Zeit und Energie. Aber es rentiert und amortissiert sich langfristig. Weil Du kriegst dann halt einen guten Ruf. Des spricht sich fei rum. Braung des Künstler und Museen ned? So einen Ruf? Ich frag bloss so. Ich hab ja davo ka Ahnung.

Und Du kriegst halt a kostenloses Feedback. Einfach so. Und des is a Chance draus zu lernen und es nächstes mal besser zu machen. Also so denk ich mir das. Denkst Du da anders?

Also gestern der Herr im Museum, der war sehr sauer wie ich meine Meinung kund getan hab und hat auf stur gschalten und konnt mi ned schnell genug loswerdn. Dabei habi doch Eintritt zahlt. Aufgrechd hattersi und hat Müh ghabt sei Contenance zu wahren. Des is fei a soziale Ansteckung. Ich mag Profis, die die Sach dreha könna und aus einem Disaster nu a Highlight machen könna. Wie is des so mit Euch? Weil aufregn bringt halt an hohen Blutdruck und des is fei a ned as allergsündeste...

Die Digedags war eine neue Empfehlung, der ich etzerdla mal folgen tu.

Habt Ihr gwusst, dass die musikalische Revolution um Vivaldi und Co Findelkindern der Pieta aus Venedig zu verdanken war? Die wurden von ihren Müttern , Prostituierten in die allererste Babyklappe ausgesetzt. Und sie hatten auch viele Krankheiten. Also sie waren alle lädiert und haben viele Instrumente engelsgleich gespielt und gesungen. Also sie erst machten durch ihre technischen und musikalischen Fähigkeiten (was ja ein Technik ist) die musikalische Revolution erst möglich. Weil sie Stücke spielen konnten, wo Du ein sehr hohes technisches Geschick brauchen tust. Weil auch da musst Du effektiv spielen können und dafür hart trainieren auf verschiedenen Instrumenten, also transgender, interdisziplinär halt :)

Ob es diese Art technische Revolution jetzt auch in der Digitalisierung geben wird? Oder ist sie schon da? Und ich seh es bloss noch ned?

Eine dieser schwerbehinderten Frauen wurde sehr berühmt. Da wurde wohl auch der erste gossip, die Klatschpresse erfunden. Weil sie zu so eine Art Star geworden ist. Auf einem berühmten Gemälde sind die schwarzgekleideten Virtuosinen zu sehen. Leider weiss heut kaum einer mehr, wer sie waren. Weil sie keine Kinder hatten.

Sie kamen in einer Zeit auf, als die Menschen sich nach Trost und Hoffnung nach einer Pandemie gesehnt haben. Was wohl heute draus entstehen tut? Weil weissd, die Theater leiden , weil die Leut sich da wohl noch ned wieder hineintrauen. Bei den schwerbehinderten Damen sins in die Kirch. Applaudieren durftens ned, dafür hamms sich die Leut zum Applaus gschneuzt. Des derfersd heut a nedder.

Hm... also heut bekommt glaub ich, die Digitalisierung und das Remoteing an Schub. Des Netzwerken bekommt also an Schub. Ob dann auch das Sozialwesen einen neuen Schwung und Schub bekommen tut? Dass es wieder transhumaner wird? Transparent, tolerant und menschlich? Oder isses des scho? Weissd, ich hab damit no ned sovill gute Erfahrungen gmacht. Drum frag ich halt.

Dopamin was macht es denn so? Was stellt es denn so an?
Der neueste Podcast Freundschaft Plus ist ein Crossover mit den Samstagscrashern zum Thema was darf Humor. Und wie funktioniert er? Ultraspannend! Achtung ist ein mp3-Download!
Freundschaft Plus mit den Samstagscrashern zum Thema Humor.mp3 Download

Nachdem mein Dopamin immer noch ziemlich verrückt spielt, weil erst ne Dopaminwelle sondersgleichen (Psychose) durch mein Hirn gejagt ist, und mir dann alles weggebrochen ist, interessiert mich das Thema Dopamin.

Das ist auch unser Motivator. Früher musst ich mich sehr aufraffen, um Dinge zu tun, inzwischen kann ich es bleiben lassen. Als Erklärung hab ich gefunden, dass die Insula da beim Dopamin mitreinspielen tut. Das war bei mir definitiv vor der Psychose ned so. Spannend!

Ich kann jetzt Dinge auch mal bleiben lassen. Und muss mich nicht zu allem zwingen. Ein Wurschtigkeitsgefühl. Ein dickeres Fell. So fühlt es sich zumindest für mich an. Die Stimmen geistern immer noch durch meinen Kopf. Mer gwöhnt sich an diesen inneren Dialog. Sis als würd noch jemand im Zimmer stehen und mit Dir reden. Aber über Sachen, die Dich interessieren. Spannend!

Oxytocin kannste als Gegenspieler verwenden. Indem Du die Highlights und damit Freude Vergnügungs- und Spassmomente in den Beziehungen, die Du in echt hast (also nicht virtuell im Hirn), aber auch per e-mail-Kontakt also in Deiner Vernetzten Welt in echt besser wahrnehmen kannst. Das kannst Du üben. Mein imaginärer Freund (Stimmen im Hirn) übt das mit mir. Also ich hab jetzt den Coach, Trainer in mir drin. Mein Hirn erklärt mir die Welt. Weil ich im aussen leider niemanden gefunden hab, musste es zu dieser Notlösung greifen. Is ned des schlechteste. Hätt schlimmer kommen können :)

War es anfangs noch sehr ungewohnt, empfinde ich es inzwischen als Glück. Und damit erzeuge ich mir Dopamin und Oxytocin. Das ist ja auch eine Beziehung zu meinem inneren Coach. Das ist schon irgendwie cool, wie sich die Dinge so fügen.

Am Adrenalin arbeite ich noch. Ich kann jetzt eher erkennen, was in Beziehungen gut läuft, also meinen Fokus, Scheinwerfer drauf richten als nur die Dinge zu sehen, die mich irritieren und aus der Fassung bringen. Das ist mal zur Abwechslung ganz angenehm. Jetzt kann ich langsam ansatzweise verstehen, warum Menschen gerne mit Menschen arbeiten. Und seh wo und wie diese Art der Zusammenarbeit Spass macht. Das tut sie nämlich sowohl wenn sie funktioniert, als auch wenn sie gnadenlos schiefgehen tut. Dann ist es oft zum Totlachen komisch :)

Und das ergibt dann wieder neue Comics. Ich versteh jetzt zum ersten mal, wenn man einen anderen Menschen zum Spass auf den Arm nimmt. Aus Liebe. Und Notwehr. Coole Taktik! Ich frag mich, ob das auch bei anderen Krankheiten und Motivationsproblemen helfen kann... Ob sich Dopamin und Oxytocin gegenseitig wie bei einer Schaukel hochschaukeln können... und wenn dann noch die Lust inklusive Adrenalin und Noradrenalin dazukommt, wer weiss, was dann dabei herauskommen tut? Hm... ich berichte, wenn ich mehr weiss. Es arbeitet in mir nämlich daran.

Weil heut is endlich wieder Markt und ein verkaufsoffener Sonntag im Städtle. Mein Motivator sind eine Tüte gebrannte Mandeln, auf die ich Lust habe. Aber ich möcht mir auch das bunte Treiben mal wieder reinziehen und Leute gucken. Ob da viel los sein wird? Mit oder ohne Mundschutz? Ob viele Händler da sein werden? Und wenn ja, welche? Alte Bekannte oder haben die die Coronazeit nicht überlebt? Also ihre Geschäfte... ich bin also sehr neugierig. Neugier hat wohl auch was mit dem Hormoncocktail zum tun.

Ausserdem ist am Parkplatz im Engelgarten noch ein Trödelmarkt. Soviel auf einmal! Wow! Ich bin gespannt und neugierig! Und was hast Du heut so noch vor?

Soderla hier is noch ein vorösterlicher Comic. Viel Spass! ;-)

Die Glaa aus ERH - Das Steckenpferd

Eine Auf- und Erklärung gab es zu dem Missverständnis über das ich mich geärgert hab. Das für mich so klang, als würd mir jemand nicht glauben, wie das mit meiner Schwester halt so ist.

"Sorry, dass dich mein Kommentar getroffen hat. Ich hab extra versucht ihn allgemein gehalten zu formulieren ohne persönlich zu werden und irgendein Urteil über deine Schwester und dich abzugeben. Ich mache sowas nie, wenn ich den Fall nicht selbst kenne und wenn dann wäre es meiner Ansicht nach ein übergriffige Anmaßung. Ich habe versucht, das wiederzugeben was Spitzer in dieser Folge anhand der vorgestellten Fälle gesagt hat, wobei die Erwartungshaltung der behandelnden Ärzte das genau Gegenteil von dem war, was dann passiert ist, diese Fälle also alles andere als 'normal' sind, zumindest in der ärztlichen Erwartungshaltung, was nahelegt, dass es wohl eher 'normal' dass es eben nicht gut ausgeht. Umgekehrt muss es aber eben auch nicht immer schlecht ausgehen. Und es lag mir absolut fern einer 'Wird schon wieder'-Haltung das Wort zu reden und in meinem Blog zum Thema spreche ich mich sehr explizit gegen eine solche, doch ziemlich weit verbreitete, aber ignorante Haltung speziell von Erwachsenen gegenüber der Hirnentwicklung von Kleinkindern aus. Man kann auch lebenslange, massive Hirnschäden erleiden und signifikant Lebensqualität einbüßen inklusive bis zum vorzeitigem Tod ohne sein halbes Gehirn zu verlieren.

Ich habe vor allen die mit solchen oder ähnlichen Einschränkungen leben und diese meistern (müssen), sowohl direkt als Betroffener als auch indirekt als pflegender Angehöriger, großen Respekt und meine volle Hochachtung.

Nach meiner Erfahrung ist es hilfreich, wenn man mehr Wissen über etwas hat. Noch mal Sorry, dass in diesem Fall der Schuß wohl nach hinten losgegangen ist."

Seht Ihr? Alles nur ein Missverständnis. Und da drauf kumsd halt nur, wenn Du aufeinander zugehen und miteinander reden tust. Ansonsten sin zwaa Leut bös mitnand. Bloss weils aneinand vorbeireden tun. Des is fei a ned grod as allergsündeste.

Diese Erfahrung hat mir auch wieder Lebensfreude, Dopamin und Oxytocin zurückgegeben! Wie cool is das denn?!? Wow! Ich bin begeistert!

Ich hab jetzt geschrieben:
"ah so war das gemeint. Du willst mir helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ja, is wirklich a weng schief gegangen. Wobei ich ned weiss, woran das dann liegen tut, dass mer es so verstehen tut oder anders. Wär halt die Frage, wie andere Betroffene das verstehen. Ob es ihnen vielleicht auch teilweise so geht wie mir.
Schwamm drüber! :)
Danke , dass Du drauf eingegangen und das Missverständnis aufgeklärt hast. Ich find es wichtig über Irritationen zu reden, weil nur so können wir gegenseitig voneinander lernen. Und das macht ja wieder Spass! Also Du hast es geschafft, das ganze ins positive Licht zu drehen! Wow! Das ist ja cool! Oxytocin und Dopamin für lau! :)"

Das ist auch Deeskaltation in Reinkarnation :)

Zum Thema rabenschwarzer Humor, den ich nicht immer immer ganz verstehen tu, hab ich zwei Beispiele von einer Bekannten.
Sie hat neulich einen "Russen" zum Trinken bestellt. Worauf die ganze Kneipe (also die Leut) sie entgeistert angschaut hamm.

Und dann hat sie mir diesen Spruch geschickt:"'In jeder Frau steckt eine Prinzessin.'
In mir steckt ne grimmige alte Frau, die mit ner Kippe im Mund und einem Dosenbier in der einen und einer Knarre in der anderen Hand 'Runter von meinem Rasen!' ruft"

Hm... dafür sin Stereotypen und die Widerlegung derselben, also Widersprüchle in Realsatire also gut. Das ist auch eine Art von Komik. Weil die Widersprüchle urkomisch sin.

Heut noch in der BR3 Podcastshow in einen neuen Podcast zur Band die Toten Hosen reinhören dürfen. Am schönsten fand ich, wie das Bandmitglied gemeint hat, dass er es komisch fand, dass sie plötzlich aus der Bandkasse Geld bekamen. Er kannte es nur so, dass mer da rein einzahlen tut. Weil damit hat er gar ned gerechnet, dass sie so erfolgreich werden tun.

Und weiter beeindruckt hat mich, dass er auch den Peer to Peer Gedanken leben wollt, und sich anfangs als Sänger in die Menge gestellt hat in seinen normalen Strassenklamotten. Bis sein Bruder gemeint hat, Du das geht so nicht. Du musst den Leuten schon eine Show bieten. Dafür bezahlen sie ja. Also geht es da auch wieder um Kundenwünsche. Und ums drauf eingehen. Angebot und Nachfrage. Faszinierend.

Frühlingsgefühle...
Hab mich gestern doch aus preislichen und geschmacklichen Gründen für gebrannte Erdnüssli entschieden. Spontan.

War wieder mal ein Highlight der Markt. Gross isser nimmer, aber es langt. Kunsthandwerk so Rindenkunstwerke gab es und da hab ich auch was als Mitbingsel für meine daheim stationierten gefunden, was ich in der Form a no ned gseng hab. Ein ausgesägtes Bambi. Ein Rehla.

Der Buchladen hat a offen ghabt und da hab ich das Buch "Spinnst du?" ergattert. Da geht es um das Tabu von psychischen Erkrankungen. Also den sozialen Umgang damit. Und das Thema find ich sehr spannend. Die Schreiberin selbst an Depressionen 2 x erkrankt schreibt auch sehr witzig und espritisch. Also ich muss oft schmunzeln. Mit Humor geht dann doch alles besser.

Es soll auch einen Spinnst Du - Podcast von ihr geben. Den muss ich mal suchen. Da hat sie eine Reportage gemacht 1 Woche in der Psychiatrie. So schnell bini dortn aber ned aussikumma.

Sie gibt Tipps und Tricks wie mer mit so einer psychischen Erkrankung zurechtkommt und versucht den Dingen auch auf den Grund zu gehen. Da is ja vieles noch unklar. Ausserdem landst dann anscheinend zwangsläufig auch in der Philosophie. Also beim kantschen Imperativ und so. Sein oder nicht sein. Ich denke also bin ich. Oder ist es umgekehrt?

Soderla... wieder ein neuer Comic. Momentan merk ich dass der Input Arbeitsweg und Kollegen von anderen Inputs abgelöst wird. z.B. Radio und Fernsehen und meinen zwei beiden. Der heut kam nämlich als Steilvorlage im Radioprogramm... Also der Anstoss.. der Impuls...

Wer etzerdla denkt hod (des hat ich a befürchtet anfangs..), dass ich mangels Input der grossen weiten Welt und Grossindustrie und Pendleritis keine neuen Comics und ein Gschmarri machen kann, der merkt etzerdla wie ich , dass mir uns girrt hamm. Scho schee, wenn mer amol ned recht haben tut ;-) Freit Euch doch einfach mit mir mit! Und auf Ostern! Schokoladenostereier und Fondant-Spiegeleier.. ich komme!

Die Glaa aus ERH - Die Osterglocken

Lustig... mein Rechner ist wie viele Systeme heutzutage grad überlastet und mit sich selbst beschäftigt. Mit Laden nämlich. Mir fällt es schwer geduldig zu bleiben. Weil ich möcht etzerdla scannen! :)

Weissd, wennsd zuviel Arbeit auf zu wenig Ressourcen verteilen tust, dann kommt es zu einem Rückstau und die musst ja erst amol aufärbern. Also musst Du dann warten, bis wieder Ressourcen von der Abarbeitung vom Rückstau frei sin. Und dafür kannst Du dann Deine Achtsamkeitsübungen einsetzen ;-) Du kannst a amol a Runde um den Block gehen. Oder was schönes in der Wartezeit machen. Mal zur Abwechslung was für Dich :)

Weissd Dein Rechner und Deine Kollegen oder werauchimmer meint es gar ned bös. Er kann halt ned schneller. Weil er soviel zu tun hat. Er hat grad keine Zeit. Also musst du warten. Das ist die logische und logistische Folge. Kannst ja gern a boar Entspannungsübungen machen. Weissd, weil die Datenbank is halt a überlastet. Dera geht's a ned andersch. Also wartst halt auf sie. Weil Du hast halt zuvill Daten drin. Wann hast sie denn des letzte mal aufgeräumt oder Prozesse nach anderswo ausgelagert oder abgebaut?

Weil immer mehr und mehr, des verkraft a ka Datenbank. Ich weiss ned ab wann eine Cloud explodieren tut. Damit kenn ich mich ned aus. ich nehm aber an, dass die auch ein endliches Fassungs- und Verarbeitungsvermögen hat. Weil ich mir das halt wie mein Zimmer vorstell. Da kommt Buch um Buch hinein und keines geht mehr hinaus. Dann wachsen die Bücherberge. Aber finden tu ich nix mehr. Ich lass mich dann vom Buch finden, das mir grad vor die Füsse fällt. Das ist auch eine Lebenseinstellung. Aber ich weiss ned, ob die in Deinem Kontext funktionieren tut.

Please wait! bittet mein Drucker, der sich grad erst wieder aufwärmen muss. Wie a Sportler halt a bevor er ans Performing gehen tut. ;-)

Was darf mer denn etz nu fotografieren und kostenlos spreaden? Also weitergeben? Was sin Insiderinformationen und was fällt unter des Copyright? Wie geht denn was viral? Weil ich mich gfragt hab, ob ich das Kunsthandwerk auf dem Markt fotografieren darf... weil im Museum darfstes ja nedder. Darf ein Zeitungsreporter darüber dann überhaupt mit Bildern berichten? Oder nur Privatpersonen? Oder nur des Teil, des Du gekauft hast? Oder ned amol des? Weil der Urheber das nicht möchte? Des is fei alles sehr kompliziert... findst ned.

Ich kenn einen Reporter. Den frag ich mal wie er das Problem lösen tut. Weil des däd mich etz furchtbar interessieren! :) Dich a?

Ah.. den Podcast Spinnst Du hab ich grad gefunden. Guckstu HIER.

task oriented brain versus social brain...
Gestern war ich mit einem Freund mittagessen und er hat mir vom Konzept des task oriented brain und dem social brain erzählt. Also aufgabenorientiertes Gehirn und soziales Gehirn. Auf Arbeit benutzt er hat er gesagt, das aufgabenorientierte, weil er schauen muss, dass er den Berg an Arbeit wegbekommt. Einen Vertreter, an den er Aufgaben, die er mal nicht schafft, einen Partner, hat er nicht. Auf die Frage, was ist denn, wenn Du mal was nicht schaffst, kam die Antwort, dass das keine Option ist. Und er hat auch zugegeben, dass er schon oft sehr nah am Burnout ist. Worauf ich zurückgefragt hab, merkst Du das denn ,wenn Du da hineinrutscht? Weil ich hab das bei mir nicht gemerkt. Das geht da gar nimmer. Worauf er meinte, er denkt und hofft schon. Aber wissen tut er es auch nicht so genau.

Zum taskoriented und social Gehirn hat er gemeint, dass man entweder das eine oder das andere benutzt. Worauf ich dann gefragt hab, was ist denn, wenn ich Technik nutze um Kontakte zu pflegen? Da verbinde und nutze ich doch beides. Da hat er schmunzeln und nochmal drüber nachdenken müssen.

Ich hab gestern den Nachmittag damit verbracht meiner Schwester mal das Minigolf aufzubauen und ihr als Offerte den Schläger hinzulegen. Also ein so ein Hindernisdings. Alles andere wär zuviel. Mir auch. Ich hab dann zuerst mit dem Ding gespielt. Und das macht richtig Spass. Das ist so schön repititiv. Wie das Basketball werfen. Das gefällt mir. Dann hab ich es liegen lassen (so dass sie ned drüberfällt und hab es ihr gezeigt und davon erzählt) und dann hat sie als sie soweit war (und das dauert meistens etwas...) mit dem Spielen angefangen. Das war schön zu sehen wie konzentriert sie dabei bei der Sache war. Wow!

Also das ist dann das soziale Hirn. Dass ich jemanden zum Mitspielen einlade. Und dass ich auf ihn Rücksicht nehme. Und dann dabei bleibe und bei Bedarf unterstützend (ballholend) eingreife. Und ich hab es gestern sogar geschafft zwei Runden Memory durchzustehen. Wir haben unterschiedliche 24er Kartensets verwendet. Das Memory darf ned zu gross sein, sonst dauert es mir zu lange. Und ich kann ned 2 x dasselbe machen. Das ist viel zu langweilig. So ging das für uns beide und wir hatten beide Spass dabei.

Hm... MenschärgereDichned dauert mir immer viel zu lang. Obwohl wir könnten es ja so spielen, dass wir nur ein Männlein ins Häusle bringen. Dann isses schneller fertig. Das kommt dann mir entgegen. Gar ned so einfach da eine Lösung auszuhandeln, zu finden, die für beide gangbar ist.

So machen es die sozialen Menschen auch mit mir. Sie kommen mir ein Stück weit entgegen. Wo ich nicht allein hinkommen kann. Und dann muss ich ihnen auch ein Stück weit entgegenkommen und sagen, was ich brauch. Aber sie sehen das auch oft bzw. glaub ich dass sie das auch irgendwie intuitiv machen. Weil sie gelernt haben mit schwierigen Menschen wie mir umzugehen. Das will ich jetzt mit meiner Schwester auch noch besser können. Mein Ehrgeiz ist geweckt und ich versuch mir von den sozialen Menschen , von denen ich umgeben bin, das ein oder andere abzugucken.

Der Einfachheit halber, weil es mir derzeit entgegenkommt und mir so weniger Aufwand macht, hab ich meine Osterkarte diesmal digital verschickt. Und auch nicht an alle auf einmal sondern in Etappen. Wie bei der Tour de France. Immer schön eins nach dem anderen, zerlege ich grosse Aufgaben in Teilaufgaben und blende dann den nicht aktuellen Teil erstmal aus und mach mich an den aktuellen. Projektarbeit, Projektmanagment halt.

Gestern abend hamm mich noch die Bergfreundinnen beeindruckt, die auch einen Podcast hamm. Da konnt ich mal bei so einer Wanderkletterei dabei sein. Ohne dass ich da mitmuss. Das ist schon irgendwie total interessant. Dabei ging es auch um Gefühle. Also die Angst zu überwinden. Und das ging, weil sie einander, ihrem Team und der Bergfühererin vertraut hamm. Und so hamm sie gemeinsam ihr Ziel , den Gipfel erreicht und sin auch wieder heil heruntergekommen. Sie sprechen im Podcast auch über aktuelle spannende Themen wie über das Alter. Hört doch mal rein! :)

Dann hab ich mich noch gefragt, ist Psychose und Schizophrenie dasselbe? Hier findet Ihr die Antwort. Und ich weiss jetzt dass Risperidon bei psychischen Erkrankungen wie bipolaren Störungen oder Psychosen oder Schizophrenie eingesetzt wird.

Hier ist noch ein Comic :)

Die Glaa aus ERH - Hindernisse

Hm... ein System, das sich mit sich selbst beschäftigt, da ist ganz viel in Bewegung. Da herrschen ungeheure Dynamiken. Da geht das ein oder andere und was anderes kommt. Da steckt jede Menge Spannung und Veränderung drin.

Meine Beobachtung ist ja, dass soziale Menschen die Techniker ausbremsen. Weil sie lieber langsam und vorsichtig an die Sache herangehen. Und der eine oder andere Techniker dann technische Workarounds einsetzen, um um den sozialen Kontakt herumzukommen. Also werden die Techniker überaktiv während die sozialen das System ausbremsen.. und das kollidiert dann mehrdimensional miteinand. Die Verbindungen, Kontakte brechen zusammen und müssen sich in Form von neuen Allianzen wie bei einer Etappe der Tour de France neu finden. Bin gespannt, was dabei rauskommen tut.

Dasselbe ist auch in meinem Hirn im Gange. :) Also kann ich das mal mehrdimensional beobachten. Spannende Beziehungskiste.

Feedback zum gestrigen Comic gab es auch :)

"Jetzt wissen wir, was es mit den Osterglocken auf sich hat friends"

Hm... wie sich die Kontakte neu verdrahten, Verbindungen neu aufgebaut werden, ist das dann eine Migration bzw. Transformation hin zu einer Verknüpfung zwischen technischem und sozialem Denken? Oder transformiert sich das technische Effizienzdenken hin zum sozialem Denken? Was meint denn Ihr so dazu? Wenn sich die Verbindungen im aussen ändern, werden sich wohl auch die Verbindungen im innen verändern. Und umgekehrt. Spannend!

Transformation und Migration allerorten...
Ah so ist das. In meinem Hirn hat auch so eine Art Mmigrations- bzw. Transformationsprojekt begonnen. Wie beim Umzug der Datenbank von Sybase auf MSSQL z.B.

Während des Umzugs werden alle Prozesse, die auf die Datenbank gehen abgeschalten, also der daemon, der Dienst halt. Weil unter Zugriff kannste die Datenbank ja ned migrieren, wenn grad andere Prozesse dort hineinschreiben tun. Sonst gibt es ein Deadlock. Also nix geht mehr.

Also können auch die Benutzer in dieser Zeit nicht auf der Datenbank arbeiten. Und Du kündigst ein Wartungsfenster an. Solang Du denkst dass es dauert oder Du machst es Dir einfach und schreibst in der Mail an den Mailverteiler rein, dass Du Bescheid gibst, wenn es wieder gehen tut.

Den Dienst musste trotzdem deaktivieren, weil Du Dich nicht drauf verlassen kannst, dass das jeder mitbekommt bzw. wirklich die H&aumL;nde und Füsse stillhalten tut.

Dann migrierst Du die Daten per SQL-Script z.B. oder wie auch immer Dein Lösungsweg aussehen mag in die neue Datenbank. Dabei musst Du dann auch wieder Regeln beachten, weil die eine Datenbank unter Umständen Dinge kann, die die andere nicht kann. Indexes und Co kommen auch noch dazu.

Hinterher müssen dann auch noch viele Prozesse nachgezogen und auf die neuen Bedingungen angepasst werden. Da fällt meiner Erfahrung anch immer noch sehr viel Nachverarbeitungsarbeit an.

Dasselbe passiert auch in meinem Hirn. Und ich nehme an bei sich selbstbereinigenden Systemen. Also Systeme bereinigen sich selbst. z.B. durch eine erhöhte Mitarbeiter- oder anders gestrickte Fluktuation.

Was mir noch nicht so bewusst war, dass soziale Menschen oft nicht wissen wie man einen Computer bedient. Also z.B. nicht wissen, wie man mit Excellisten umgeht oder wie man einen Link anlegt oder einen Link in eine Mail kopiert. Ich wurde letztens Zeuge, sonst hätt ich das nicht für möglich gehalten. Weil für mich ist das ganz logisch wie das geht, weil ich das halt schon immer so mache.

Also da klafft ein Gap zwischen Techniker und sozialen Menschen wie Projektleitern und Managern. Es sei denn sie sind selbst technikaffin. Als Techniker bist Du dann frustriert und weisst nicht mehr wie Du Dich mit dem Auftraggeber Projektleiter und seinen Mitarbeitern abstimmen kannst. Weil sie leider Deine technische Fachsprache nicht verstehen und sich stattdessen in kreativer Dichter- und Denkermanier ihre eigene erfinden. Es ist anstrengend, wenn jede Abteilung die Dinge anders nennt. Die klare technische Bezeichnungen haben. Also wenn sie den Technikern in keinster Weise entgegenkommen.

In der Frustration programmierst Du es dann wie Du denkst und das kann halt oft an den Prozessen der sozialen Menschen vorbei sein. Weil Du Dich missverstehst. Denn was für einen Techniker logisch und logistisch ist, ist es für einen sozialen Menschen noch lange nicht.

Also geht es Dir wie beim Turmbau zu Babel oder wie bei der Datenbank, die sozial überlastet mit Anfragen ist. Du verstehst die Welt nicht mehr und ratterst vor Dich hin und versuchst gegen die Arbeitslast anzukämpfen. Weil Du es Dir Zeit sparst, indem Du programmierst wie Du denkst, kann es sein, dass Du immer mehr an dem vorbeiprogrammierst, was gebraucht wird. Und so entsteht viel zeitlicher Nacharbeitungsaufwand. Sprich es wird sehr teuer. Weil Du im Nachhinein immer mehr Zeit in Nacharbeiten hineininvestieren musst. Das frustet dann noch mehr. Weil die Arbeitslast dadurch weiterhin zunehmen tut.

Dann hast Du noch das Problem, dass ja Datenbanken sich ständig durch die Dateneingabe diverser Abteilungen mit unterschiedlichen technischen Wissenständen wandeln. Und dann fallen adhoc Nacharbeiten an Programmen an, die bisher reibungslos liefen.

Da sich also die Datenbank durch die vielen Anforderungen und Eingaben immer schneller wandelt aufgrund des immer höher werdenden Inputs, und wenn Du was programmierst aufgrund der immer länger ausbleibenden Abnahme, sich die Sachlage, Daten dann bis zur Abnahme stark verändert haben, passt dann Dein adhoc umgesetztes Programm , das zum Zeitpunkt Deines Tests einwandfrei funktioniert hat, nicht mehr zu den Anforderungen. Weil auch die Anforderungen sich mit der Datenlage geändert haben. Du siehst also adhoc-Arbeiten würde auch eine Adhoc-Qualitätskontrolle und Abnahme bedürfen.

So sagt dann Dein Kunde nach einem halben Jahr, nachdem Du den Auftrag umgesetzt hast, das Programm tut nicht was es soll. Und dann bist Du noch mehr frustriert, weil der Kunde Dir den schwarzen Peter zuschiebt. Das ist aber ein Systemproblem, dass aus dem Zusammenspiel und Gegenspiel und den Nebenwirkungen und den Fluktuationen, also dem Wandel und der Veränderung entsteht und sich immer weiter verschärft.

Ich hab versucht soziale Menschen, die genauso Land unter wie ich waren (Ressourcenmangel, Fachkräftemangel) Technik zu erklären. Also ist das ein Umlern- und auch ein Umerziehungsprozess... auf beiden Seiten. Aufeinander zu. Ich bin aber daran gescheitert, weil sich die sozialen Menschen keine Zeit dafür nehmen können weil soviel zu tun ist und weil sie sich auch für die Technik nicht interessieren, weil das macht ja der Techniker. Der kann das aber nimmer leisten.

Den klassischen Administrator, der mal zu Dir kommt, und Dir einen Programmlink an Deinem Rechner umbiegt oder Dir zeigt wie man ein Lesezeichen anlegt, gibt es nicht mehr. Weil dafür ist keine Zeit da. Du legst ein Ticket an und dann steht drin, ist erledigt. Du hast keine Ahnung, was der andere gemacht hat und so lernst Du halt auch nicht dazu. Auch ein anderer Vertretungstechniker kann nicht nachvollziehen, was denn erledigt worden ist. Also wie. Auch das verkompliziert die Dinge mehr als es sie erleichtern tut. Und manchmal besteht dsa Problem dann immer noch. Du bist frustriert und fluchst und denkst Danke für nix! Und weigerst Dich zukünftig überhaupt ein Ticket zu schreiben, weil es eh nix nützen tut....

Genau das hat mir heute ein sozialer Profi bestätigt. Ihr geht es mit dem Ticket genauso. Und sie sieht es ähnlich. Das war eine sehr schöne und angenehme Erfahrung endlich mal auf einen gemeinsamen Nenner gekommen zu sein.

Ich werd mal beim nächsten Treffen mit der Krankenschwester erklären wie man einen Link kopiert. Das ist voll cool!

Ach so bei so einem Transformations- Migrationsprozess wie auch in meinem Hirn kommt es zum Abbruch der Verbindungen. Kontakte. Neuronaler und sozialer Art. Die Kommunikation schläft ein. Es müssen sich erst wieder neue Kontakte , Allianzen bilden, Neurogenese oder durch Fluktuation wieder neue Mitarbeiter finden, die Arbeiten übernehmen ...

Der ganze Prozess läluft individuell ab, weil ja jeder andere Kontakte hat bzw. findet und damit andere Lösungswege. Auch nach der Datenbankmigration wird ja erst der Daemon (der Dienst) aktiv geschaltet und erst dann können Applikationen (Programme) und damit die Anwender (Nutzer) wieder auf die Daten zugreifen. Wenn denn alles klappt. Oft geschehen unvorhergesehen Dinge, die adhoc gelöst werden müssen. Und ja auch Systemadmins sind vor Schusselfehlern nicht gefeit, wenn sie unter hohem Druck und Stress stehen. Also wenn Du auf die Tube drückst, kann es unter Umständen sein, dass Du viel länger warten musst :)

Im Hirn werden die Kontakte und Verbindungen ja über die Synapsenspaltübertragung in Form von Hormonen aufgebaut. Und das klappt halt wenn das mal aus dem Ruder gelaufen ist, auch am Anfang mehr recht als schlecht. Es dauert halt einfach seine Zeit. Das lässt sich auch nicht unter Druck beschleunigen. Im Gegenteil. Wie beim Datenbankadmin, der unter Druck vielleicht auf den falschen Button (Knopf) drückt und dann nochmal ganz von vorn anfangen muss, kann es Dir auch mit Deinem Hirn gehen.

Erst wenn die Verbindungen (durch Neuorientierung = Sinnfindung) wieder aufgebaut werden können, kannst Du auch langsam wieder soziale Kontakte nach aussen aufbauen, nutzen und pflegen. Genauso wie beim Datenbankzugriff. Ich finde es sehr spannend Systeme in Migration und Umorganisation zu beobachten. Mehrdimensional.

Cool ist auch wie ich wahrnehmen kann wie wir uns durch Regeln abstimmen. Also Regeln sind wichtig für das soziale Zusammenleben. Ich mag praktische Regeln , die sich adhoc anwenden und aushandeln lassen. Denn ich kann nicht immer gleich. Du etwa? Rigide Regeln finde ich oft schwer nachzuvollziehen, weil sie auch sehr selten zu meiner Gesamtsituation passen, die ja mit 2 hoch 3 komplexer ist, als wenn es sich um einen Individuallistenhaushalt handeln würde.

Ein 2 hoch 3 facher Haushalt spart Ressourcen, weil sie gemeinsam genutzt werden können. Der ist aber in vielen gesetzlichen Regelungen so nicht vorgesehen. Das hab ich neulich erst feststellen dürfen. Also wer Energie und Ressourcen spart, wird oft bestraft. Das finde ich aus Ressourceneffizientgründen sehr unlogisch und unlogistisch.

Erkenne ich aber den nicht 2 hoch 0 Kontext, der mir fremd ist, dann kann ich das durchaus nachvollziehen, dass die Regelung aus dieser Sicht sinnvoll ist. Aber halt nicht aus jeder. Deshalb wäre es gut Regelungen im Kontext zu betrachten, ob sie da auch sinnvoll sind und nicht nur kurz- sondern auch langfristig Ressourcen sparen und gut in die Zukunft investiert sind.

Da aber interdisziplinäres Lernen beim Test erstmal kurzfristig schlecht abschneidet und erst langfristig zu erkennen ist, ist das nicht mit klassischen Methoden messbar. Daher wäre es gut, im Einzelfall mit dem Menschen direkt den Kontakt und Austausch zu suchen. Ich habe gerade so ein Projekt am laufen und bin gespannt, wie es sich entwickelt. Also ob strikt nach Vorschrift vorgegangen wird oder ob der Einzelfall und sein Kontext Beachtung findet. Seid gespannt! Ich werde berichten. :)

Mir gelingt es derweil entspannter zu bleiben bzw. mich zu entspannen in der Wartezeit, wenn ich den anderen Gesamtkontext erkennen kann. Was aber schwer für mich ist, weil ich ihn weder aus dem Bekanntenkreis noch aus meiner eigenen Erfahrung kennen kann. Also was ich nicht kenne, was mir niemand erklärt , kann ich auch nicht wissen und damit nicht verstehen. Das ist die Krux. Deshalb schreib ich einfach mal über dieses Verstehen und Verständnisdilemma...

Grüssle aus der Bredouille!

Noch ein Comic...
Die Glaa aus ERH - Das kleinere Uebel



Ich muss grad lachen... Ein Amazonauto steht vor unsere Haustür. Meine Mama sagt (deutsch lesen...):"Prime (gesprochen Pr-ii-eme) steht auf dem Auto. Des habi no nie glesen..."

Siggsdes... das fehlt ihr der Kontext. Erstens das des englisch is und prime (gesprochen preim) heissen tut und dass es Lieferung innerhalb von 24 Stunden , also unter Sonderbedingungen , heissen tut. ;-)

Siggsdes und so isses halt im Lebm... jeder kumd aus einer andern Richtung... aus einem anderen Gesamtkontext. Und deswegn hammer sovill Verständigungsprobleme. Aber wenn etzerdla jeder aus demselben kumma dad, dann wär es Lebm furchtbar langweilig...

Also Systeme stimmen sich durch Feedback und adhoc Regeln und verhandeln , ein Annähern und damit einer Annäherung aufeinander ein. Cool! Mer geht aufeinander zu. Dann sollerd des funktionieren. Denk ich amol. Wemmer ko.

Nachdenkt... und soziale Problemlösungen
Hm.. is deep thinking und deep learning desselbe? Bei beiden geht es um Bandbreite. Also um ein Domänenübergreifendes Denken. Analogien oder Analogismen... oder interdisziplänere Zusammenarbeit... Spannende Sache!

In der neuen Anna ziehen sich Schmetterlinge als Leitmotiv durch das Handarbeits- und Kreativheft. Mal gehäckelt , mal aus Tonpapier, mal genäht... sieht wunderschön aus. Ein Augenschmaus.

Die beiden Kinderosterhasen hab ich heut schweren Herzens umgetauscht. Überrascht war ich, weil ich einfach ohne Kassenzettel ganz pragmatisch das Geld zurückbekommen habe. Dabei hatt ich mich so auf den Hasen gefreut. Weil der so schön dünn ist der Schokolad und die Schichten. Das knackt so schön und schmeckt anders als die dickere Kinderschokolade. Find ich zumindest.

Ich hab vom Rückgeld für meine Schwester so ein Balancespiel gekauft. Eine Holzwelle, auf der man Holzfische stapeln muss. Das hat den Vorteil, das kannste allein oder zu zweit spielen. Und es ist halt auch Ergotherapie. Aber als Nebeneffekt. Schad uns allen dreien nix ;-) Es macht halt viel mehr Spass. Dauert nicht so lang. Weil soviel Geduld hab ich einfach nicht. Hab es vorhin zweimal mit meiner schwerbehinderten Schwester gespielt. Hat auch mir Spass gemacht :)

Und jetzt hab ich ihr wieder ein neues Minigolfhindernis aufgebaut , es mal bespielt, also vergemacht und den Schläger dazu in ihrer Reichweite hingelegt. Wenn sie dann soweit ist, dann kann sie mal damit spielen. Wenn sie Lust und Energie hat. Das kann halt seine zeit dauern.

Die Entlastungspflege ist aus Fachkräftemangel heute leider ausgefallen. Das passiert in letzter Zeit öfter. So können wir teilweise nur die Hälfte der Stunden in Anspruch nehmen.

Meine Mama steht dabei immer noch auf der Warteliste mit ihrem Anteil daran. Bei Pflegegrad 1 hab ich in der Vdk-Zeitschrift gelesen, dass das für Pflegedienste zeitlich nicht attraktiv ist. Die müssen ja erst da hinfahren. Da wollen sie etwas dabei bewirken. Aber wenn nicht genügend Leut da sind, wenn es schon für Pflegestufe 5 nicht reicht, dann weiss ich nicht wie das funktionieren soll. Sollen sich dann die Pflegegrad 5er selber versorgen obwohl sie das weniger können?

Und dem Pflegeeinsatz meiner Schwester telefonier ich auch wieder hinterher. Wird der nicht rechtzeitig gemacht, dann streicht die Pflegekasse das Pflegegeld. Und das ist schon problematisch. Das ist auch ein Problem des Fachkräftemangels im ambulanten Sektor. Das ist sehr anstrengend bei allem immer hinterher zu sein. Dafür brauchste soziale Kompetenz. Geduld , Spontanität , Kreativität und Disponentendenken. Das finde ich sehr schwer. Weil ich bei jedem mal, wenn was nicht klappt immer noch sehr enttäuscht bin und weil es mir Kraft und Energie raubt. Es dauert jedes mal bis ich mich wieder halbwegs gefangen hab. Das ist alles ned wirklich einfach. Ich arbeite daran. :)

Hm... heisst dann wohl, dass es in der Pflege schon soweit ist wie mit den Kitaplätzen. Du hast Anspruch drauf, aber das heisst noch lang nicht, dass Du es auch bekommen tust. Dann musst Du Dir selber was einfallen lassen. Gar ned so einfach.

So hier noch ein Comic. Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Das Buch 2

Pleiten und Träumereien...
Heute hat meine Mama einen Rehrücken, einen Kuchen gebacken. Der aber obwohl die Form sehr gut eingefettet war, nicht aus der Form gehen wollte. Jetzt ist es eine Art Bröckelkunstwerk. Ich hab es das Leiden Christi getauft. Meine Mom ärgert sich dann immer, wenn was nicht funktioniert. Einmal hat sie die Form samt Kuchen weggeschmissen.

Teigschlecken ist lecker und der Kuchen selber auch. Inzwischen ist die Form wieder von den Restbeständen befreit.

Heute ist Birgit Badetag und es dauert heut noch länger wie sonst, bis sie in die Badewanne kommt. Also sie ist immer noch nicht soweit. Das Wasser ist drin.

Vorgesetern hammer auf dem Sportkanal ein belgisches Strassenradrennen angeschaut. Kam sonst nix gscheits. Der Pfeil von irgendwas. In der darauffolgenden Nacht hab ich davon geträumt, dass ich in einem Altenheim lebe und es dort eine Radrennbahn gibt. Als ich mir das Rad dafür ausleihen wollte, das stark gefragt war, hat leider der Wecker geklingelt.

Im Radio hör ich beim Kaffeetrinken Stau allerorten. Und dass alle Welt fort will. Ich bin ganz froh, dass ich daheim meine Ruhe hab und mal nicht auf einen An- bzw. Rückruf warten muss wie auf Kohlen sitzend. Und dass ich mal nix besorgen und daheim bleiben darf. Und ausschlafen. Die letzte Woche war jeden Tag was anderes und so geniesse ich diese kleine Freiheit. Ich stecke meine Nase in ein Schneiderbuch und lerne daraus was über soziale Beziehungen.

Macht Euch Eure Familie auch des öfteren verrückt oder wahnsinnig? Willkommen in meiner Welt ;-)

Es gibt für Euch auch heute wieder einen kleinen Comic. Viel Spass!
Die Glaa aus ERH - Die Fiedel 2



Ansonsten gibt es vom Autismuskompetenzzentrum die Anfrage bzw. Einladung an einer Bachelorarbeit eines Architekten mitzuwirken. In Form eines Fragebogens. Es geht darum einen Bahnhof mit autismusgerechten Rückzugsorten auszustatten. Mal sehen, ob ich da mitmachen tu.

Weissd ich hab meinen Rückzugsort halt dabei. Onboard. Kapuze, Ohrstöpsel, ein Buch. Ich kenn auch eine Autistin, die noise-cancelling Kopfhörer verwendet. Wie macht Ihr das denn so? Hört Ihr unterwegs Eure Mucke? Als für mich geeigneten bereits existierenden Rückzugsort an Bahnhöfen und auch sonstwo hat sich das Klo herauskristallisiert. Aber oft wirste auch auf dem Klo berieselt... und das ist dann im doppelten Wortsinn ned grad des allergsündeste. Weil es dann halt kein stilles Örtchen mehr ist.

Dann hab ich noch zum Comic das Buch folgende beiden witzigen Kommentare bekommen.

"Passt schon, unterm Kopfkissen funktioniert ja auch :wink: "
"Von wegen unter das Heft unter das Kopfkissen legen, dann klappt das Lernen auch, ich bin als Kind doch glatt drauf rein gefallen ... :unhappy: "

Schönen Feiertag!

Zufrieden mit dem, was man tut...
Ich hab mal gefragt, was andere Leut so lesen. Aktuell. Ein Freund, der Coach liest grad das Bürokratiebuch von David Graber. Hier in diesem Video-Interview spricht er darüber.

Laut seiner Recherchen finden viele Menschen ihre Arbeit wenig sinnvoll oder gar nicht. Das sind wohl oft Menschen die sich mit Bürokratie beschäftigen. Dabei dachte ich Bürokratie soll den Menschen dienen und helfen. Da arbeiteste Du doch mit Menschen. Und das wollen doch viele. Weil es so spannend ist. Individualisierung auf die Bürokratie anzuwenden und neue Spiel- und Handlungsräume zu erschliessen und dabei zusehen zu können wie Menschen sich weiterentwickeln auf ihre Ziele zu, kann ich auch langsam als spannende Beziehungskiste sehen. Ah so ist das! Wow!

Weisst es macht Spass zuzusehen und dabei zu sein und einen Menschen dabei zu unterstützen, dass er aufblühen tut. Dass es ihm besser geht. Ich seh das grad an meiner kleinen grossen Schwester. Weil ich hab mit ihr doch so ein "Netzteil" zusammen gemacht. Jetzt hat sie selber unabhängig davon, bzw. davon impulsiviziert mit einem eigenen angefangen. Und ich war baff und überrascht wie gut sie das mit einer Hand hinbekommen hat. Der Anfang ist nämlich gar nicht so leicht zu wickeln bis es hält. Und ich bin auch ganz gespannt, wie es aussehen wird, wenn es mal fertig ist. Das zeig ich Euch dann :)

Neulich hab ich sie dazu eingeladen, weil ich auch Lust hatte, eine Osterkollage zu machen. Aus den Feiertagsprospekten. Dann hat sie noch ein paar Sachen dazu draufgemalt. Ist eine Co-op. Das hat Spass gemacht. Werd ich noch zeigen :)

Dasselbe erlebe ich grad mit den "Sozialen" von der Kundenseite. Also sie helfen mir dabei, weiterzukommen, da wo ich hin will. Und sie schaffen neue Optionen , gehen aber auch auf meine Wünsche und Ideen ein. Ich lern das also grad von beiden Seiten kennen. Das ist also Teamwork! Ich freu mich so, dass ich das auch mal erleben darf :) Wow!

Und weisst Du was das Beste ist? Wir haben dabei Spass! Es macht Spass! Und beide Seiten blühen auf und haben Lebensfreude dabei. Das ist ja cool!

Soziale Entwicklung findet in einem Rahmen (Regeln aber auch Aushandeln) statt. Wir entwickeln uns gegenseitig weiter und aufeinander zu. Weil wir beide dazulernen. Das ist ja voll spannend! Und es geht darum jemandem dabei zu helfen selbstbestimmt leben zu können. Also Du hilfst ihm, indem Du ihm Optionen anbietest oder nennst und er kann sie dann wählen und seinerseits wieder Offerten und eigene Ideen ins Spiel bringen. Ach das ist miteinander spielen! Cool! :) Der eine läd den anderen ein, mit ihm mitzuspielen. Und dann umgekehrt. So funktioniert also das sich aufeinander einstimmen. Wird in einem Orchester auch ned viel anders sein. Da geht es ja auch drum miteinander zu spielen. Musik halt.

D.h. Du weisst nicht wo die Entwicklungsreise hingehen tut. Wow! Weil sie sich erst Schritt um Schritt, Etappe um Etappe herausbildet. Und Du bist dann selbst gespannt und überrascht, wo das ganze hinführen tut! Weil Dinge geschehen mit denen Du überhaupt nicht rechnest. Die Basis dieser Entwicklung ist eine Annäherung aneinander und so entsteht Vertrauen. Das muss mer sich nämlich beidseitig erst verdienen :) Voll coole Sache!

Seid Ihr mit Euem Leben zufrieden? Findet Ihr Euer Leben spannend? Mögt Ihr das, was Ihr tut? Könnt Ihr Euch in neue Tätigkeiten und den damit verbindenden Menschen verlieben?

Gestern wurde ich Zeuge von Migration, Translation, Transformation an einer Stelle wo ich sie nie vermutet hätte. Decodierung sozusagen bzw. Umcodierung. Meine Mama hat die Chart-Strickschrift (Bild mit Kästchen) und einer Legende in eine Textanleitung umgewandelt. Das ist schon spannend wo uns im Alltag diese Fähigkeit des translationalen, transgender, interdisziplinären Denkens überall begegnet.

Nicht nur da, wo Du ein altes VB-Programm in ein Excelmakro oder in C-Sharp Code überführst. Das ist halt nur eine andere "Spielart". Also ist Spielen, entdecken und forschen und Dinge erfahren und damit lernen. Cool! Wow!

Fächerübergreifendes lernen hat mich jetzt zu John Dewey geführt. The Theory of inquiry. Bin gespannt, was er so denken tut. Was lest Ihr denn so?

Dann hangel ich mich noch durch ein paar nachdenklich machende Kommentare.
"Nicht alles ist (immer) so agil wie es scheint. Zwischendurch mal wieder einen Schritt zurück gehen und einen Gang herunter schalten hilft, die vermeintlichen Erwartungen der anderen an einen selber zu erkennen und somit eigenen Erwartungen wieder zu justieren... Oder anders ausgedrückt: die anderen sind auch nicht immer so schnell wie es manchmal aussieht, darf ich gerne immer mal wieder feststellen. :friends:"

Hm... welche Erwartungen denn? Ich hab noch nie was von jemand anderem erwartet. Gewünscht hätt ich mir ab und zu ein bisschen mehr Vertrauen, Nachsicht und Rücksicht. Aber das ist es auch schon. Was erwartet Ihr denn von anderen Menschen?

"Ich bin auch immer wieder in diverse Mod- und Adminrollen gerutscht. Mache das schon seit über 20 Jahren im Netz, zuerst bei Mailing Listen, dann bei Foren. Ein paar Projekte hab ich noch am Laufen. Das wichtigste sind klare Regeln wie sich die Leute zu benehmen haben. Und dann klare Kante fahren. Dann hät sich der Aufwand auch in Grenzen. Dass ich am Ende alleine dastand ist mir auch schon passiert. Aber auch das Gegenteil wo ich super unterstützt wurde und noch werde und das wo ich dort nicht mit allen grün bin.

Bei der Nachfolger- und Vermächtnissuche bin ich zwar offen, mach mir da aber keine Illusionen. Man muss wohl schon als Kind mit der Erde hier und den Apfelbäumen darauf verwachsen sein um alles mit der Hingabe zu pflegen wie ich das tue. Sonst tut sich das keiner an bzw. alle die ich kenne die Streuobstwiesen pflegen sind noch älter als ich. Da ist eben auch das Ende der Fahnenstange erreicht.

Blogs hab ich einige ..."

Also zu jeder Gemeinschaft gehören Regeln und deren Ausverhandeln dazu. Du arrangierst Dich dann damit. Auch mit dem Hausrecht anderer. Aus Rücksicht und Umsicht. Und das macht soziales Verhalten aus. Dass Du Dich in eine Gemeinschaft einfügen kannst und nicht immer auf Konfrontation gehst. Denn sonst isolierst Du Dich und stehst alleine da. Und meinst die ganze Welt gegen Dich zu haben. Dabei sind es meist Missverständnisse, die zu solchen Situationen führen.

Ausräumen kannst Du sie meiner Erfahrung nur, wenn Du dem anderen eine Chance gibst und Dich auf ihn einlässt. Das ist aber etwas gegenseitiges. Das hab ich ja auch schon erfahren. Erst dann findet Annäherung (wie bei einem Algorithmus auch) statt, durch Try und Error, Konflikte, Krisen und das gemeinsame Durchstehen derselben. Dranbleiben, Ausdauer hilft :) Und jeden Tag als eine neue Etappe zu sehen. Also zumindest hilft das mir.

Mit Deeskalation bin ich bisher auch Weitergekommen als mit Konfrontation. Wobei auch das letztere hi und da notwendig sein kann. Je nach Datenlage und Situation (Kontext) :)

Hab grad ein T-Shirt gesehen, auf denen mehrere Gartengeräte des Typs "Rechen" abgebildet waren. Die Bildunterschrift lautete "Rechenzentrum". Das finde ich lustig. :)

Hm... Inklusion kann also auch nur dort stattfinden, wo beide Seiten halbwegs offen sind. Also wenn keiner auf dem Schlauch stehen tut. Dann kann Strom, Wasser fliessen.

Schalte ich immer auf stur und schlage jeden Rat in den Wind, dann kann ich auch nicht dazugehören. Weil ich mich dazu auch auf Regeln einlassen muss. Manchmal geht das nicht und dann kann ich das ja mal versuchen zu erklären. Und dann hat der andere vielleicht eine Idee, wie es doch gehen könnte, die ich bisher nicht sehen konnte, weil ich dafür betriebsblind war. Dann bin ich dankbar dafür eine neue Lösungsmöglichkeit aufgezeigt zu bekommen. Eine neue Offerte. Und wenn die noch nicht passt, dann muss ich halt weiter aushandeln und mich mit try und error annähern. Prozessorientiert. Das ist ja voll interessant!

Schwierigkeiten und so far so good...
Die Zweiglein, die meine Schwester allein mit Wolle umwickelt hat sind gebrochen. Jetzt hat sie sich Ersatz besorgt und nochmal von vorn angefangen. Eine neue Etappe sozusagen. Wieder alles offen... Wie offen bist Du?

Apropos... gestern gab es Paris-Roubaix der Frauen. Heut fahren die Männer. Wusstet Ihr, dass es die Tour de France auch für Frauen gibt? Und auch im Radsport mixed-Wettbewerbe? Das Leben wird immer bunter und vielfältiger. Neurodiverser halt. Es gibt also jetzt auch für Frauen die Berufsmöglichkeit Profiradrennfahrer zu werden und von den Sponsorengeldern und Preisgeldern leben zu können. Zumindest bei Eurosport wurde das Rennen gestern übertragen. Das ist in immer mehr Sportarten so. Denn wenn sie am Fernsehen übertragen werden, dann zieht das sowohl Zuschauer als auch Sponsoren an. Spannende Geschichte!

So heut wünsch ich Euch mit diesem Comic Frohe Ostern!
Die Glaa aus ERH - Frohe Ostern

Verhandlungssache... Synchronizing in organisms
Ach so ist das. Wenn wir morgens am Küchentisch sitzen und darüber reden was heute ansteht, wir uns darauf einigen, wer die Aufgabe übernimmt, dann ist das schon das ver- und aushandeln. Das tägliche Einstimmen aufeinander und damit auf die Gemeinschaft. z.B. Papiereimer und gelbe Säcke rausbringen.

Vieles klappt aber einfach ohne Worte nur durch Taten, wenn ich z.B. die weisse Wäsche anlaufen gelassen habe, und ich ohne Abstimmung auch unaufgefordert das Aufhängen der weissen Wäsche übernehme. Oder wenn Du siehst, die Spülmaschine ist offen, dann räumst sie halt einfach unaufgefordert aus. Oder wenn der leere Wäschekorb vor der Tür steht, dann trag ich ihn halt nunter in den Keller.

D.h. die Aufgaben, die das Funktionieren einer Gemeinschaft voraussetzen, werden gerecht und fair aufgeteilt.

Es gibt aber auch Dinge aus denen ich mich raushalte, weil ich weiss, ich bekomm nur einen Anschiss, wenn ich diese Aufgabe übernehme. Dann belass ich sie bei demjenigen, der weiss wie er es haben will.

Manchmal streiten wir uns auch drum wer die Aufgabe machen darf ;-)

Dieses Abstimmen und Einstimmen, Synchronisieren endet nie, das ist ein fortwährender Prozess. Denn jeder Mensch in einer Gemeinschaft hat nicht jeden Tag einen gleich guten Tag. Und dann musste adhoc also spontan auch mal notwendige Aufgaben umswitchen. Und das setzt Flexibiliät voraus. Je mehr Dynamik in der Gemeinschaft drin ist, desto mehr Flexibilität ist notwendig um die Stabilität aufrechtzuerhalten. Wow! Das ist ja ne voll coole Erkenntnis! Heureka!

Denn nur so kannst Du sowohl Flexibilität (Freiheiten) und Stabilität (Verlässlichkeit und Sicherheit) auch für jedes Mitglied aufrechterehalen. Spannende Beziehungskiste! Sozialforschung im heimischen Labor im Feldversuch der Praxis :)

Hin und wieder musst Du auch lenkend eingreifen, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt. Das finde ich am schwierigsten. Denn es gilt das zu tun, bevor die Nerven blank liegen. Also bestimmt durchzugreifen und eine Ansage zu machen. Das lern ich grad.

Auch so einen Tag dann nicht als failure, Misserfolg einzuordnen. Denn solche Tage sind schwerer und anstrengender. Im Kontext betrachtet ist es nämlich ein Erfolg. Aber das musst Du halt erstmal so sehen lernen. Aus dieser Perspektive. Dass Dysharmonien halt auch zur Melodie dazugehören :) Ich arbeite daran.

Soderlein. Heut gibt es noch einen lustigen Ostercomic :)

Ostereier hab ich gestern auch noch unfreiwillig gesucht, weil das Osternest in der Speisekammer vom Fensterbrett gefallen ist und dann konnte ich den Inhalt am Boden wieder zusammensuchen ;-) Hoffentlich wird das etz ka neue Tradition :)
Die Glaa aus ERH - Ostercomic

Adhocen is halt einfach rumprobieren, experimentieren, sich dem Ergebnis annähern... prozessorientiert halt ...das hab ich grad auch bei toonsup machen dürfen. Weil da hat ein Hochladen eines Comics zu zwei Einträgen geführt und einer war ohne Bild. Jetzt hab ich erstmal ein wenig rumprobieren müssen um die Schaltfläche zu finden, wo ich den bildlosen Eintrag, der auch auf der Startseite angezeigt wurde, wieder löschen zu können. Schon lustig, was für den einen intuitiv und logisch und logistisch ist, ist es für den anderen Menschen noch lange nicht :) Ich hab es geschafft! Jippie!

Bin über ein neues Wort gestolpert: "Nerdonomics"

Dabei geht es um die Möglichkeiten, die entstehen, wenn Menschen aus Subkulturen (aus Nerdistan oder Absurdistan) sich miteinander vernetzen. Das ganze wird wohl auch Freakonomics genannt... ;-)

Der Amazonalgorithmus schlägt mir auch noch das Buch Misbehaving vor. Mal sehen, was da wieder gutes drinstehen tut.. :) und wo es mich hinführen wird. Ich lern gern neue Perspektiven und Sichtweisen dazu.

Soziales Miteinanderstudium in der Praxis
Erlebe grad bewusst soziales Miteinander bei uns daheim und mit dne Sozialen Menschen. Das ist voll spannend! Und ich erlebe wie gut das klappt und auch wo seine und meine Grenzen sind. Spannede Beziehungskiste!

Mir wird bewusst, dass ich jetzt das erste mal Zeit habe, so über mein bisheriges Leben nachzudenken und ein Resume zu ziehen. Es gefällt mir. Passt zu mir :)

Hab in meinem alten Bücherschrank gestöbert und mir ist eine Bille und Zottel Kassette, Schlumpfkassetten , Burg Schreckenstein und Trixie Beldon in die Hände gefallen. Ich schwelge also gerade in "Konserven". :) Und kann die Entwicklung der Jugend- und Kinderliteratur anhand des "technischen Fortschritts", also die Weiterentwicklung desselben erkennen. Das sind auch so eine Art Sozial - und Technikstudien. Wie das früher so war und wie das heute so ist. Womit wir Menschen so unsere Zeit verbringen. Wie Adhoc seid Ihr denn? Wie flexibel?

Hatte mich heute auf ein Eistreffen gefreut. Aber kurzfristig ist meinem Mitmenschen was dazwischengekommen. ich kann heut viel besser damit umgehen, weil sie direkt und einfach sagt, was es ist und nicht lang und breit um den heissen Brei herumredet und sich in Ausflüchte und Rechtfertigung verliert. Das kostet nur unnötig Zeit, die ich zur Neukalibrierung nach neuen Offerten und Optionen zur Tagesgestaltung brauche. Lösungsorientiert halt :)

Schon schön aus den alten Zeiten Bücher zu lesen, wo Computer und Smartphone noch nicht omnipräsent waren. Da gab es noch Telefonzellen. Ich finde es spannend Kinderbücher von heute z.B. Andro (ein Roboterkind) oder Tierwandlergeschichten damit zu vergleichen. Früher genügten Streiche im Landschulheim oder Internat. Heute muss schon gezaubert werden! :)

Da lob ich mir die kleine Hexe mit ihren Streichen :)

Hamm sich Streiche etz technisiert?

Hab einen Sozialen Spezialisten, Profi gefragt, was die Arbeit mit Menschen, als das Mitmenschentum ausmacht... hier seine Antwort.
"mit der Erkenntnis, dass quasi alles ein gemeinsamer Prozess ist bist du weiter als manch andere.
Da wir irgendwann einmal gelernt haben, lösungs- und ergebnisorientiert zu denken, gehen viele Menschen in Gesprächen vom Ziel aus. Wenn jedoch, wie du schreibst zwei Menschen unterschiedliche Ziele verfolgen, wird es schwierig. Sinnvoller ist es daher, ein grobes gemeinsames Ziel auszumachen (wir wollen beide, dass es uns gut geht, wir uns irgendwie einigen, usw.) und sich dann gemeinsam in die Diskussion begeben. Als Mediator arbeite ich da mit verschiedenen Modellen (eines siehe Anhang). In gemeinsamen Prozessen geht es grundsätzlich darum, die Welt aus dem Fokus des Gegenübers zu sehen, was er fühlt, denkt, welche Erfahrungen er gemacht hat, welche Erwartungen er hat, was er will, welche Ziele er verfolgt, usw. Die Ziele können gleich (s.o.) und unterschiedlich sein. Der eine will z.B. dass es schneller geht, der andere will es gründlicher. Dazu entsteht dann bestenfalls die Frage, wie eine schnelle Gründlichkeit erreicht werden kann, um zu einem Kompromiss zu kommen.

> Interessant finde ich auch die Theorie U von Otto Scharmer (siehe Anhang).

Letztlich ist das genau das, was mir Spaß macht: Sich auf die Ideen anderer einlassen, es aushalten, dass sie anders sind als die eigenen und dann zusammen etwas Neues kreieren. "

Wow! Irgendwie will ich das jetzt auch! Passend dazu gibt es zwei Veranstaltungen vom Autismuskompetenzzentrum, eins zum Thema Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit von Menschen mit Autismus praktisch zu fördern. Da bin ich auf die Beispiele sehr gespannt, wie das gehen soll. Vielleicht kann ich da noch was davon lernen und für mich und meine zwei beiden daheim anwenden. :)

Dann noch ein Vortrag für soziale Berufe. Weil mir diese Perspektive auch hilft, die andere Seite besser zu verstehen bzw. in diese Sichtweise einzutauchen. Es juckt mich in den Fingern dorthin zu gehen. Mal sehen, ob ich mich dazu aufraffen kann. Solche Vorträge gibt es leider nur in der grossen Stadt. Also muss ich mich da auf eine Expeditionstour und Abenteuerreise nach Nürnberg begeben... Liegt aber in der Nähe der U-Bahn also sollte das auch wenn der Veranstaltungsort mir bisher unbekannt ist, doch machbar sein. Es reizt mich. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Ist das jetzt das Adrenalin, das sich wieder in meinem Hirn und dem Rest von mir wieder aufbauen tut? Spannend dabei zuzusehen. Das ergibt dann hoffentlich den Mut wieder eine Grenzerfahrung zu machen und sich wieder hinaus in die Welt und ins Abenteuer zu begeben :)

Was reizt Euch denn aktuell so? Wo geht es denn bei Euch hin?

Von John Dewey das Buch Logik, die Theorie der Forschung ist gekommen :) Juchu!

Schwer finde ich Theorie und Praxis und den Menschen und das Mitmenschliche gemeinsam unter einen Hut zu bekommen. Würd gern mal jemandem dabei zusehen wie das geht bzw. auch mal live und in Farbe bei so einem Prozess dabei zu sein. Und wenn ich es mir so recht überlege, dann häng ich ja irgendwie auch in dem ein oder anderem drin. Es geht gar nicht solo.

Soderla noch ein Comic zum Thema Mutworkshop ;) Den hatt ich ja sausen lassen. Weissd, erstens hat es da aus Eimern geschüttet und zweitens hat es mich einfach nicht so gereizt wieder in dasselbe Setting zu gehen und dann wieder mit denselben Menschen zusammenzusitzen, denen Du ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus der Nase ziehen musst. In mühevoller Kleinarbeit. Ja, ich weiss, auch das gehört irgendwie zu sozialen Arbeit dazu, aber das macht keinen Spass und ist auch kein Vergnügen. Jedenfalls für mich. Das ist einfach nur anstrengend. Hi und da ein Highlight und eine Erkenntnis abzustauben, kann sich dann zwar trotzdem lohnen. Aber das hatte ich schon. Vielleicht find ich ja Veranstaltungen, die besser zu meinen Interessen passen. Jetzt weiss ich glaub ich langsam, wo es hingeht. Auch wenn ich das Ziel immer noch nicht kenne. Das wird sich halt wie immer ergeben. Schritt um Schritt. Kompromiss um Kompromiss und Gegenwehr :)

Zuerst geht es halt mal ums Zuhören um die Sichtweise des andern zu verstehen. Weil irgendwas davon hast Du auch in Dir selber drin. Es geht um das Andocken, die Verknüpfung zu Deinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. Und dass Du den andern so ernst und annimmst. Ich denk, das passiert schon durch das Zuhören und Deine Reaktion drauf. Wobei das auch wieder spannend weil ein Prozess ist. Ein interaktiver.

Dann teilen andere ihre Erfahrungen anhand von Beispielen zur Generierung von Handlungsoptionen und Offerten (also so wünsch ich mir das und ich kenn das auch so aus einer für mich funktionierenden Selbsthilfegruppe) und dann kannst Du selber überlegen und planen wie Du das angehst und Dich bei anderen auch noch versichern und nachfragen und nachhaken wie das geht. Weil das wandelt sich sehr schnell. Dafür findest Du keine Bedienungsanleitung oder ein howto im Internet. Vielleicht schreib ich deswegen eins ;-) Und dann entscheidest Du und machst. Und dann schaut ihr zusammen wie es weitergeht, in einer Art iterativem Prozess und nähert Euch einander langfristig an. Bzw. begleitet einander eine Weile, bis der andere weiterzieht weil er sich weiter- und von Dir wegentwickelt. Das ist nix schlechtes. Das passiert. Du freust Dich dran, dass der andere seinen Weg findet und zufrieden ist :) So hab ich das schon erleben und erfahren dürfen. Aber bisher sehr selten. Ich wünsch mir mehr davon :)

Der Comic ist in Interaktion mit einem Mitmenschen entstanden, wie alle meine Comics, weil es ja da um soziale Interaktion, die mitmenschliche Schnittstelle geht :) Das ist gelebte Cooperation und applied social science und applied creativity :)

Die Glaa aus ERH - Der Mutworkshop

Mal sehen wo mich das Sozialisationsabenteuer hinführt. Die Weltenbummlerin ist auch wieder im Lande. Ich bin schon auf ihre spannenden Geschichten über die spannenden Menschen, die sie getroffen hat, gespannt :) Und was habt Ihr so vor?

Alles unter Kontrolle?
Neulich hat mir ein Programmierer erzählt, dass er gern seine Arbeit macht, weil er da selber alles machen kann. Das war wohl bei mir ähnlich.

Gestern hab ich es mal anders gemacht bzw. auch machen können, weil meine Schwester es auch zugelassen hat. Also ich hab ne Murmelbahn aus Kunststoff bestellt, weil ich dachte, das ist ein cooles Teil und wir könnten gemeinsam damit Spass haben. Also auch meine Mama und meine Schwester.

Ich muss sagen, ich hab gestern beim Aufbau derselben sehr viel Spass gehabt. Ich hab schon immer gern Bauanleitungen gelesen und Dinge zusammengebaut. Ich hab mich gleich für die komplizierteste der drei Aufbauvarianten entschieden.

Früher hätt ich das allein gemacht. Diesmal hab ich versucht meine Schwester mit einzubinden. Ihr die Anleitung gezeigt. Hie und da gefragt, na wo kommt das Teil denn hin? Sie nicht nur zum Handlanger degradiert sondern aktiv miteingebunden. Und selber mal ausprobieren lassen wie sie ein Teil einsetzen kann. Das hat ihr Spass gemacht und mir auch. Am Ende war es aber für uns beide auch anstrengend. Wahrscheinlich gehört beides zusammen. :)

Woher ich weiss, dass sie Spass hatte? Ich hab sie einfach gefragt und ich denk sonst hätt es mir auch keinen Spass gemacht.

Dabei lernst Du dann auch Deine Stärken kennen. Also ich kann gut Dinge nach Anleitungen zusammenbauen und Montageanleitungen lesen. Mit 4 bekam ich ein Lego-Feuerwehrauto. Das war mir viel zu langweilig. Weil das hatte ich in nullkommanix zusammengebaut.

Meine grosse Schwester hat das Krankenhaus bekommen und das war viel spannender aufzubauen. Das hab ich ganz allein gemacht. Beim Lattenrost von Ikea musste ich auch meinem Papa erklären was wohin gehört. Ich geh das immer logisch und logistisch an. Erst sortier ich die Teile so, dass ich leicht was finde, um mich rum. Ergonomisch halt. Und dann folg ich Schritt für Schritt der Anleitung.

Meiner Mama hab ich neulich beim Aufbau des Legoeiswagens auch geholfen. Der steht jetzt als Deko am Fensterbrett. Der hat ihr so gut gefallen. Ein Stück weit ist sie allein gekommen, aber irgendwann war es ihr dann zuviel. Und da hat sie mich um Hilfe gebeten. Und mir hat das dann Spass gemacht.

Immer kann ich das nicht. Bei ihren Solarbuchsbäumen hab ich halt in die Anleitung geschaut und es ihr dann erkl&aumL;rt und ihr die Seite mit der deutschen Anleitung hingelegt, dass sie es allein weitermachen kann. Weil mich Buchsbäume halt ned so besonders interessieren. Auch ned solarisierte.

Gestern durfte ich auch sehen wie der Nachbarsbub begeistert die Bretter , die länger als er selber waren, seinem Papa herbeischleppte, der ein Gartenhäuschen zusammenzimmerte. Seine Frau war der vermittelnde Handlanger und reichte das Brett dann in prozessorienterter Lieferkette an den Gatten auf der Leiter , im Häuschen stehend weiter, damit er sie auf das Dach nageln konnte. Sie arbeiteten Hand in Hand. Das finde ich schön. Wenn nicht rumgeschrien und gezetert wird. Sondern gelacht und herumgealbert finde ich das am schönsten. Wennsd merkst, dass alle Beteiligten Spass haben. Da möchte ich dann am liebsten mitmachen :) Kennt Ihr das auch?

Die Glaa aus ERH - Der Kuehlschrank

Da kam auch noch dieser bestärkende Kommentar zum Mut-Comic.

"Du befasst dich mit sehr schwierigen Problemen und findest da sogar noch amüsante Ansätze, bemerkenswert"

Remote Teamwork! Cool! :)

Soderlein. Ich hab glaub ich von der Fortbildung (auch Fobi genannt) zur Auf- und Erklärung von sozialer Arbeit berichtet, wo eine Einladung, Offerte (also Chance) vom Autismuskompetenzzentrum kam. Ich würd da jetzt gern als Betroffener also von der andern Richtung mitmachen. Wurde dazu auch bestärkt von einem Freund, der sich überlegt hat, wie ich da denn hinkomm. Dank vgn und Schwerbehindertenfahrkarte , Bus, Zug und U1 find ich da schon hin. Also ich hab jetzt mal hingemailt und den Hintergrund erklärt, warum ich da gern teilnehmen würd und eine Kopie von meinem Schwerbehindertenausweis hingemailt, weil es da Ermässigung gibt. Jetzt wart ich mal auf Rückmeldung, ob dieses Projektle weitergehen tut. Denn ich bin ja auf den mittigen Weg der Mitwirkung und Ein- und Zulassung angewiesen. Mal schauen wie offen der Veranstalter dafür ist. Beim Schmerzkongress waren sie ja auch offen dafür. Du zahlst halt mehr für den Eintritt als ein Profi, der da Mitglied ist oder so.

Nachdenkt...
Hm... also die Entlastungspflege war gestern wieder da. Es wird ned mehr, weils immer weniger werden. Auch beim Pflegeeinsatz ist das zu spüren. Denn da wurd ich auch wieder auf später vertröstet. Ich hätte lieber einen festen Termin etwas worauf ich mich einstellen kann. Aber dort können sie schon lang nix mehr planen, weil täglich alle Pläne über den Haufen geworfen werden. Der Einsatz ist in dem Quartal fällig und das hat ja jetzt erst begonnen, war die Antwort. Als ich sagte, dass ich Angst hab, dass mir die Pflegekasse wieder einen bitterbösen Streichkonzertbrief schreiben tut, hatte sie aber viel Verständnis. Trotzdem kann sie an der Ist-Situation nix ändern. Und mir bleibt halt nix andres übrig als in Rufbereitschaft zu bleiben und zu hoffen, dass der Anruf nicht grad dann kommt, wenn ich mal mit meiner Schwester zu Gange oder mit der Entlastungspflege beim Einkaufen bin. Du sitzt halt wie auf Kohlen und jetzt versuch ich es mir darauf gemütlich zu machen.

Dann klopft auch noch ein Thema an wofür ich noch eine Antwort finden muss. Was mach ich , wenn ich mal ins Krankenhaus muss oder anderweitig krankheitsbedingt ausfalle? Urlaub hab ich schon ewig keinen gehabt. Ich weiss gar nicht wie sowas gehen tut :)

Das kannste ja selten planen, wenn Du einen Unfall oder Umfall haben tust. Und was mach ich dann? Gut im Krankenhaus gibt es den Sozialdienst, wenn alle Stricke reissen. Vorab planen kannst Du das denk ich nicht, weil wenn die Ressourcen jetzt schon nimmer für den Normalfall im ambulanten Bereich ausreichen, wie sollst Du dann solche Extrawünsche und Sonderlösungen hinbekommen? Ich werd mal einen von den sozialen zu dem Thema interviewen. Vielleicht verweist der mich dann weiter an den nächsten Spezialisten. Profi halt.

Einen neuen Podcast will ich mir anschauen. Also neu für mich. "Psycho trifft Coach" heisst der. Oh schade. Da braucht man apple itunes dafür. Den gibt es nicht einfach so zum reinhören ohne dass ich erst wieder was installieren und mich registrieren muss. Dann ist das leider eher nix für mich. Das ist mir schon wieder zu anstrengend. Aber Ihr könnt ja gern für mich mal reinhören. Das Thema Älterwerden hätt mich interessiert. Auch wegen der Selbstbestimmtheit. Die geht Dir ja langsam flöten. Und Deinen Eltern. Auch wegen Behinderungen bzw. Gebrechlichkeit heisst das ja wenn man ohne Krankheiten ganz normal älter werden tut.

Gestern mit unserer Entlastungshilfe gefachsimpelt. Ihr Papa ist ausgebüchst und gestürzt und jetzt ist das alles nimmer so einfach mit ihm. Er schimpft auch viel wie meine Schwester. Weil es schwer fällt mit den neuen Einschränkungen in der Lebensqualität zurechzukommen und fremde Hilfe (damit mein ich auch die von den eigenen Angehörigen) zu akzeptieren. Denn Du willst ja gern alles weiter selbermachen, was Du bisher auch selber gemacht hast.

Er vergisst halt auch seinen Rentnerporsche und dann stolpert er wie meine Schwester und fällt hin. Er würd lieber mit einem Rasenmäher durch die Gegend laufen. Das geht mir mit meiner Schwester ähnlich. Weil beim Rasenmähen kann sie sich ja an der Gemeinschaft aktiv beteiligen und damit bist dann inkludiert und bekommst Selbstvertrauen und Zutrauen zu Dir und dem was Du da gemacht hast durch Dein tun. Wenn Du jetzt nix mehr machen darfst, aus Angst, Dir könnte was passieren, dann ist das voll blöd. Und das macht Dich dann halt fuchsig und unausstehlich, weil Du immer unzufriedener wirst.

Wie findst da einen gangbaren Weg? Individuell irgendwie. Ich glaub ned, dass ihr Papa Lust hätt eine Kugelbahn mitaufzubauen. Doch ein Versuch wär es wert. Es ist tröstlich wenn Du feststellst, mir geht das nicht alleine so. Andere haben auch ähnliche Probleme. Geteiltes Leid is halt halbiertes :) Und Trost hilft wiederum mir, den Weg weiterzugehen. Mal sehen wo ich noch hinrumpel.

Im Podcast quatschen zwei Geschwister , der eine Coach , die andere Psychotherapeutin über aktuelle Themen. Von ihnen stammt das Buch "Immer funktionieren funktioniert halt ned". Passt alles wunderbar grad zu meinem derzeitigem Themenbereich. :)

Bin ausserdem gespannt, wann ich von der Fobi (Fortbildung) im Sozialbereich höre. Ob ich da hin darf. Heute war noch nix in meiner Inbox. Die werden das sicher erst an den Veranstalter weiterleiten. Der muss das ja entscheiden, ob er sowas wie mich dabeihaben will. Ich bin schon gespannt :) Mal sehen, was sich ergeben tut.

Wenn es nix wird, werd ich mal nach einem Buch fragen als Alternative. Vielleicht schreibt der Organisator ja dann eins, wenn er Feedback bekommt, dass da Interesse dafür da ist. Dann kann ich mir das auch im Selbststudium wieder autodidaktisch aneignen. Wär aber halt mal zur Abwechslung ganz schön gewesen, mal mit Mitmenschen dabei in Kontakt zu treten und aus ihren diversen Erfahrungen zu lernen und davon zu profitieren und nicht nur von dem, was der Coach so erzählen tut und erlebt hat.

Soderlein meine Schwester hat den Interaktions-Kampf mit dem Limofahrer gewonnen (Jippie!) und guckt zur Tür herein. Ich geh etz noch nüber und trink noch eine Tasse Kaffee mit ihr. Weil sie hätt gern Gsellschaft. Und noch ein Comic zum Thema Analogismen transferring migrating ideas from one area to another also transgender oder interdisziplinäres Denken :)
Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Problem solving

Sprachentwicklungen...
Cool find ich die Sprachentwicklungen in den Jugendbüchern nachzuvollziehen und auch die technischen und medizinischen bzw. salutogenitorischen ;-)

Bei den Schreckensteinern war die Vitaminphase in :)

Heute bist halt so mehr hirntechnisch, neurobiologisch oder neurophysiologisch oder holistisch unterwegs.

Da werden bei einem Wasserwerbespot Endorphine und was weiss ich nicht alles ausgeschüttet :)

Und dann liest vom Briefeschreiben und von Telefonzellen. Das Vor-Handyzeitalter. Könnt Ihr Euch daran noch erinnern? Oder wie mer sich zum Schutz vor dem Regen zu dritt in eine Telefonzelle gequetscht hat?

Zum Sozial-Workshop hab ich jetzt eine Antwort bekommen. Der findet mangels Teilnehmer (nur 2 Anmeldungen) leider nicht statt. Sie hat mir stattdessen einen Beratungstermin vorgeschlagen. Aber der nützt mir nix. Ich brauch ein Buch um mich in die Thematik, die Sicht der Gegenseite einzuarbeiten. Damit ich verstehen kann, wie das alles gemeint und wozu es gut ist. Weil ich das mit meiner Logik nicht verstehen kann.

Das hab ich ihr jetzt zurückgeschrieben. Ich brauch einfach jemanden oder Bücher, die mir die Welt erklären. Weil ich immer aus der Gegenrichtung komm und mit Logik kommst da leider ned weit. Warum ist das so und so, weil aus meiner Sicht macht das null Sinn.

z.B. dass Du als Gepflegter so ein Care-Paket mit Gummelhandschuhen und Windeln bekommen kannst. Aber nur in der Apotheke. Wenn jetzt der zu Pflegende lieber sowas wie Tena discreet hätte, die billiger sind... dann ist das laut meiner Entlastungspflegerin nicht möglich. Dabei ist das doch in der Apotheke viel teurer. Da würdest Du doch viel Geld sparen. Sowas versteh ich halt ned. Verstehst Du das? Weil das ist voll unlogisch. Vielleicht hat das ja logistische Gründe, warum das so ist?!? Keine Ahnung. Weisst Du das?

Ich hab auch keine Wahl, weil ich muss mich ja mit der Thematik auseinandersetzen und das will ich ja auch. Irgendwie ist das auch sehr spannend.

Ich kann doch auch ned bei jeder solchen Frage ein Beratungsgespräch machen. Da würd ich ja zur Zeitverknappung der sowieso schon überlasteten Pflege- und Sozialmenschen beitragen und ich möchte ihnen ja Zeit und mich ersparen und mir selber soweit wie möglich helfen. Auch weil ich sehr gern autonom durch die Gegend tappse.

Schad. Dass mit der Fobi aus Patienten und Pflegendensicht hat jetzt ned geklappt. Jetzt bin ich schon etwas enttäuscht. Weil ich mich schon etwas drauf gefreut hatte auch mal rauszukommen, was neues kennenzulernen und dazuzulernen.

Soderla wieder ein Comic. Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Spontanitaet

Zum Comic von gestern kam dieser freundliche Kommentar.
"Wenn das am Telefon klappt, Hut ab :biggrin: "

Soderla... aber wenigstens das Buch Misbehaving is heut gekommen. Da bin ich mal gespannt. Freakonomics ist ganz anders als ich gedacht hab. Das ist gestern gekommen. Da geht es um Datenanlysefehler. Also um Denkfehler. Mit ganz vielen Beispielen. Weissd das Offensichtliche siggst nämlich ned, weil das unsichtbar und unscheinbar ist. Das ist die Summe aus 2 hoch n Details. Und deswegen auffällig unauffällig :) Und deswegen tust Du Dir mit Vorhersagen auch so schwer und mit der Formulierung von Theorien, die dann in der individualistischen Anwendung ned praktisch funktionieren. Und deswegen kannste auch in der Praxis jede Theorie wiederlegen. Das is halt einfach so. :)

Fobis (Fortbildungen in eigener Sache...)
Hm... also die Fortbildung findet nicht statt mangels Teilnehmern.

Die Antwort eines Sozialkundigen war: "Die Leute im sozialen Bereich sind grade alle überlastet. Das wird bestimmt mal wieder angeboten."

Das kommt mir sehr bekannt aus der Firma vor. Da gab es aber auch keine Schulungen mehr. Die wurden gestrichen. Jetzt hab ich den Coach mal gefragt, ob es bei ihm so ist, dass seine kostengünstigen Webcasts gefragter sind als Firmenschulungen. Würd mich mal interessieren, ob es da einen Einbruch gab.

Und ob dann stattdessen die Leut sich halt selber mit solchen kostengünstigen Webcasts und Selbsthilfebüchern selber behelfen. Wie machst Du das denn?

Das mit der Überlastung im sozialen Bereich kann ich von meiner Entlastungspflege bestätigen, weil sie dort immer weniger Leut werden, aber die Arbeit immer mehr zunehmen tut. Wappne mich schon mal, dass wir vielleicht bald wieder ohne dastehen. Und auch von der Pflegeeinsatzstelle. Also der Kontrollstelle für den Pflegeanspruch. Die können nichts mehr planen. Scheint auch ein ländliches Problem zu sein.

Eine Freundin, die in Nürnberg wohnt bekommt nämlich bei jedem Einsatz schon den nächsten Termin und muss nicht in Wartestellung auf glühenden Kohlen hocken. Das fände ich deutlich angenehmer. Aber das geht halt etz nimmer.

Kann dann auch sein, dass Pflegedienste zumachen aus Frust. Das kann ich dann schon verstehen. Dann muss ich halt wieder schauen, wie ich allein klarkomme. Naja, dann kriegste halt eine intensivere Behandlung beim Psychiater, weil am Grundproblem kannste ja nix ändern. :) Dann tuste halt an den Nebenwirkungen herumdoktern. Das war scho immer so. Is nix neus. Das hammer ja auf Arbeit genauso gemacht. Workarounding halt. Das wird langfristig aber dann auch sehr teuer. Weissd. Weil Du dann auch einen ganzen Berg von Problemen vor Dir herschieben tust. D.h. die angehäufte Schuld (analog zu Scrum) wird immer mehr. Und dann brennts an allen Ecken und Enden. Und dauert explodiert was. ;) Das war bei uns auf Arbeit dann auch jeden Tag so. Irgendwas fliegt Dir dann adhoc um die Ohren. Und dann kümmerst Dich halt grad um das a Priori.

Soderla etz gibt's widder an neuen Comic :)
Die Glaa aus ERH - Oh Mei!

Zum adhocen Umplanen wird übrigens bei der Entlastungspflege das Smartphone angebimmelt. Es ist das Arbeitsgerät, der Minicomputer. Und der bimmelt dauernd, wenn sie bei uns ist. D.h. dass die Technik schon zur Effizienzsteigerung genutzt wird. Aber wo nicht mehr Mensch und Zeit da ist, da kann auch die beste Technik keine herbeizaubern. Inverse Zeit. Ein negatives Zeit-Raum-Kontinuum brächts dafür. Ein schwarzes Loch halt :)

Mit Negativzielen kenn ich mich übrigens aus. Sie können Dich dann noch a weng motivieren, bis gar nix mehr gehen tut. Hattet Ihr schon mal eins? Kann halt sein, dass einen dann das schwarze Loch verschlucken tut. In irgendeiner Form. Du wirst z.B. krank. Oder Du kündigst. Oder die Firma macht zu. Alles schwarze Löcher.

Ich glaub aus meiner Erfahrung nicht, dass Du dieses Problem mit Technik lösen kannst. Das ist nämlich ein soziales Problem. Da geht es um Umsicht und Rücksicht und Einsicht und Nachsicht und praktikable Handlungsmöglichkeiten im Bürokratiedschungel. Und wie seht Ihr das so? Was sind da so Eure Erfahrungen?

Ich wappne mich mal mit konstruktiven Denk- und Lösungsansatzszenarien.

Gemeinschaftsleben
Hm... je mehr Leut und desto mehr Gemeinschaften mer angehört, desto komplexer und ergo komplizierter wirds. Dazu gehört zuerst mal Deine Famlie daheim und dann die Arbeit. Und dann da wo Du noch "ehrenamtlich" tätig bist. Freunde und Bekannte gehen dann noch extra. Auch der Aufenthalt in sozialen Netzwerken geht noch davon ab, egal, ob die nun virtuell oder im echten Leben stattfinden.

Schad dass es ned so einfach wie bei Trixie Belden und den Schreckensteinern is. Wegen der Ressourcenteilung halt. Und weil jeder entscheidet, mit wem und wofür er seine Zeit verbringen mag.

Tröstlich, dass es allen so gehen tut. :)
Das walte Paule!
Ein Comic :)
Die Glaa aus ERH - Geteiltes Leid

Nach neuen Trends hatte ich auch gefragt, sowas wie die bunten Gummis oder diesem Twisterdings... oder sowas wie dem alten Rubiks Cube.

Zur Fobifrage hab ich folgende Antwort bekommen.
" Da ich viele verschiedene Auftraggeber habe, merke ich nicht unbedingt, wenn Gelder gestrichen werden. Ich habe oft Auftraggaber, für die ich nur einmal im Jahr oder sogar nur alle zwei Jahre tätig bin. Außerdem arbeite ich viel für den öffentlichen Dienst und Universitäten.

Trends gibt es online (Icebucket Challenge usw.), aber da kenne ich mich auch nicht so aus."

Und eine Antwort auf die Frage wegen Copyright und Datenschutz hab ich aus unerwarteter Ecke bekommen. Die will ich Euch auch nicht vorenthalten.

"Der Drucker der sich aufwärmen muss und der Computer der Zeit für sich braucht - erinnert mich sehr an die Elektronischen Geräte von Horst Evers, die alle auch ihre Psychosen und Macken haben wie der Drucker mit multipler Persönlichkeit, die Waschmaschine mit übersteigertem Ego oder der Eierkocher, der gerne aus dem Fenster in den Garten fliegt.

Für das mit dem Fotografieren und den Rechten beim Veröffentlichen hab ich ein paar Faustregeln:

  1. nur Fotos verwenden, die man selbst erstellt hat oder die unter einen freien Lizenz wie CC veröffentlicht wurden (Angaben beachten)
  2. alles was von klar öffentlichem Grund aus fotografiert werden kann ist prinzipiell ok. Nur eben Vorsicht, denn z.B. Einkaufspassagen o.äL;. kann man zwar einfach so betreten, sind aber privater Raum. Überall wo man Eintritt bezahlen muss ist klar privat, also keine Fotos machen, auch nicht für privat.
  3. eingeschränkt wird das nur durch den Datenschutz. Dann gelten Persönlichkeitsrechte wie das am eigenen Bild, aber auch andere personenbezogene Daten wie Adressen, Nummernschilder usw. also im Zweifelsfall solche Bildausschnitte anonymisieren z.B. durch verpixeln. Damit sollte man schon aus den gröbsten rechtlichen Unsicherheiten raus sein.

Schwimmst Du noch gegen den Strom oder lässt Du Dich mal treiben?
Irgendwann kannst glaub ich nimmer gegen alles und jeden ankämpfen und gegen den Strom schwimmen. Und dann lässt halt mal alle Flossen grade sein und lässt Dich da hinschwemmen wo es halt hingeht. Machst es Dir in der Strömung und im Unbekannten gemütlich so gut es eben gehen tut.

Zum gestrigen Comic kam dieser tröstliche Aufbautrainingskommentar :)
"Manchmal hilft es über etwas zu reden mit jemanden, den man gar nicht kennt, da kommt ab und zu eine neue Sicht auf die Dinge dabei rum .."

Schon witzig zeitgleich kommt eine Mail eines Übersetzungsprogramms, dass Dir Sprachbarrieren keine Sorgen mehr machen sollen. Ich weiss ja ned, ich hab ja schon in der selben Landessprache mit sprachlichen und kontextuellen Barrieren zu kämpfen... Macht es da eine neue Sprache nicht noch schwieriger? Wie jede Fachsprache , jede Abkürzung, jeder Fachbegriff der dazukommen tut? Den ich mir dann auch noch merken soll? Oder vereinfachen diese neuen Sprachregeln auch Dinge? Wie seht Ihr das denn?

Gestern war ich in Fürth beim Arzt und hab mir einen türkischen Sesamkringel gegönnt. Der verzeichnet grad einen Preisanstieg um 20 Prozent. So am Nachmittag mal in ein Cafe zu gehen und sich in Ruhe eine Tasse Kaffee zu gönnen und das Treiben um sich rum zu beobachten. Schon irre wieviele türkische Frauen es da geben tut, die sich Zeit für ein ausgedehntes gemeinsames Frühstück oder einen Nachmittagskaffee nehmen tun. Alle älteren Geblüts. Alle scheinen sich zu kennen. Denn die Unterhaltung inkludiert die Nebentische.

Ein Freund tröstet mich wegen der nicht stattfindendenden Sozialveranstaltung Aufklärung zur sozialen Arbeit.
"Das wird bestimmt irgendwann wieder angeboten."

Heute abend nimmt mich eine Bekannte mal mit zum Essen. Wir probieren einen neuen Wirt aus. Bin gespannt wie der Abend so werden tut.

Mama hat heute bei einem Obst- und Gemüseabodienst angerufen. Meiner Ansicht nach ist das viel zuviel Zeug für uns paar Hanseln. Mal sehen, ob sie auf meinen Einwand mal hört oder wie üblich einfach ihr Ding macht.

Der Pflegeeinatz hat gestern geklappt. Er erfolgt weiterhin telefonisch im Adhoc und Rufbereitschaftsverfahren, weil sie nix planen können. Und auch wegen Corona.

Die freundliche Dame fragte, ob wir sonstwo Hilfe brauchen. Und meine Mama hat gemeint, dass sie ja selber total überlastet sind und wir uns aus diesem Grunde halt selber helfen. Hilf Dir selbst dann hilft Dir Gott. Kennt Ihr das Sprüchle?

Soderla... es gibt wieder einen neuen Comic, der die aktuelle Thematik wieder aufgreifen tut.

Die Glaa aus ERH - Das Fazit

Gestern hab ich mal beim Profi gefragt, ob das verwissenschaftlichungszeitalter wohl jetzt langsam zu Ende geht. Weil Theorie und Praxis nimmer zusammenpassen wollen. Und grosse Organisationen zu starr und zu schwerfällig für praktische und pragmatische Lösungsansätze sind.

Hm.. auch ein Herr Precht überlegt sich in seinem wohl neuen Buch (war gestern im Osiander in Fürth) wie die Zukunft der Arbeit wohl aussehen wird. Wie hat sie sich denn für Euch in letzter Zeit verändert? Kommt Ihr noch rum? Oder sauft Ihr schon ab?

Übrigens die Dame vom Pflegeeinsatz hat gelacht, wie meine Mama gemeint hat, na was soll mer denn machen? Mir müssen uns selber gegenseitig helfen.

Beim Presencing geht es übrigens genau darum, zu sehen wo mer is und welche Chancen Du grad hast. Und dann machst halt wie Du denkst. Da wird eine Landwirtschaftsanalogie aufgebaut. Fruchtbarer Boden gibt einen guten Ertrag. Und dann solltest Du ihn halt ned ausbeuten sondern auch wieder einen Fruchtwechsel machen, damit er sich in den 3 Jahren Pause wieder erholen und erneuern kann. Das macht er dann ganz von alleine, wenn man ihn lassen tut. Ist dann das soziale Feld der Mensch und sein soziales Netzwerk? Ich denk amal schon... weil Pflanzen verwurzeln und verschlingen sich ja auch im Wildwuchs umeinand. Und dann wachsen da auf einmal Kräuterlis , die Du gar ned ausgsät hast, ganz vo allaans. Kultur is also a Kultivierung und Fruchtwechsel , Pausen, Erholungsphasen halt.

Wennsdes umgraben tust, dann siehst Du die Wurzeli. Wie gestern in Lust aufs Land in BR3. Scho schee wie sich Systeme selber regnerieren, wennsdner die Zeit dafür lassen tust.

Ah die U-Theorie is dasselbe wie Scrum. So ein iteratives Debriefing. Es ist bloss a andere Variante vom Kriegsrat abhalten. Spannend! Interessant in wievielen Konstellationen es des geben tut.

Soziale Fragen...
Gestern war ich mit einer sozialen Frau essen. Ich hab sie gefragt, warum ihr die Arbeit mit Menschen Spass und Freude bereitet. Da hat sie gesagt:"Weil man immer neue Perspektiven und Sichtweisen dabei kennenlernt und jeden Tag viel dazulernt."

Deswegen les ich Bücher. Dann sind wissenschaftliche Theorien auch solche individuellen Sichtweisen. Aber die teilen einige menschen miteinander. Denken wir dann doch ähnlicher als wir glauben?

Es gibt hauseigene Erklärbären. Das sind Leut, die Du immer um Rat fragen kannst. Ich war auch mal so einer. Und dann hat das alles Überhand genommen. Ich hab vorgestern den Profi gefragt, ob er das hat kommen sehen. Er hat gesagt nein. Also funktioniert des mit der Prävention gar ned. Komisch. Also zumindest bei mir. Funktioniert es denn bei Dir und in Deinem Kontext?

Zum gestrigen Comic gab es diesen Kommentar:
"Alles was hilf … Reden, Zeichnen, schreiben, immer raus damit :mixed: "

Handhabt Ihr das auch so? Sucht sich bei Euch die Überspannung und die Irritation auch ein Ventil? Und welches isses? Und is bei Euch dann und wann auch mal die Luft raus? Und Ihr seid gesättigt und ernüchtert? Was bringt Euch dazu weiterzumachen? Einfach weil Ihr wisst, dass es auch wieder besser wird oder weil Ihr schon schlimmeres überlebt und überstanden habt?

Hier ist wieder ein neuer Comic. Vill Spass!

Die Glaa aus ERH - Bruchrechnen

Hm... wenn mer merkt dass eine Theorie ned funktioniert z.B. wie economics dann schafft mer eine neue dazu. Sozioeconomics oder behavioral economics. Pädagogische Wirtschaft... oder so... und dann stellst fest, dass sich die Leut ned unbedingt rational noch ökonomisch verhalten. Aber hi und da scho. Jeder nach seiner Facon halt. Und auch oft nach dem Bauch und dass des goar ned so schlecht is. Wenn der Bauch so ne Art Cloud und Denkoutsourcing is, dann ergibt des scho irgendwie Sinn. Das hat auch der Profi am Montag so gesagt.

Warum wird mer denn Sozialpädagoge und is ein Lehrer auch ein selbiger? Mal googeln. Ah... also die Suche sagt nein. Lehrer sind Pädagogen. Und ein Sozialpädagoge ist ein Sozialpädagoge. Und ein Pädagoge ist ein Erzieher. Hm... ist dann ein Coach und ein Therapeut auch ein Pädagoge? Und kann ein Pädagoge auch ein Coach sein? Also ned bloss beim Sport mein ich... Is der Unterschied da sooo gross? Oder ergibt sich der erst aus der Erfahrung des praktischen Umgangs mit den lieben Mitmenschen? Ist ein Arzt dann nicht auch eine Art Erzieher weil er auch irgendwie erzieherisch tätig ist?

Woher stammt das Wort Pädagoge? Aus dem altgriechischen und Bedeutet Lehrer für Knaben. Heisst aber auch Führen und pflegen. Also auch hegen und pflegen... hm.. Du pflegst ja auch Umgang... heisst ja auch sozialer Kontakt... hm... Erziehen sich Menschen im sozialen Kontakt ned irgendwie gegenseitig? Ob mit Pädagogik Studium oder ohne? Weil Du Dich doch immer irgendwie aufeinander einlassen tust oder halt ned? Oder findet der Prozess erst mit dem Einlassen an? Was denkst denn Du dazu? Also find des erschd statt, wenn Du Dich aufeinand eindengeln tust? Wahrscheiniich is des immer so, wenn Menschen aufeinandertreffen, dann redens ja mitnand oder ned und dadurch kommunizierens und das ist dann schon irgendwie eine erzieherische Massnahme... glucks :)

Doppelglucks! :) Dann sin ja a mei Comics irgendwie erzieherische Massnahmen :) Cool! Wow!

Gestern auch noch was lustiges erlebt. Also die soziale Frau hat gemeint, dass sich ihr Freund freut, wenn ich ihn grüss, auch weil ich mich freu. Und sie hat gsacht, sie freut sich wenn er ihr das erzählt, weil er sich dann auch freuen tut. Und dann freut sie sich , dass er sich freut. Freude in sozial intelligenter Ansteckung. Viral halt :) Cool! Gell?!?!

Hm.. mein Hirn denkt schneller als mein Mund reden kann. Also schreib ich das, weil tippen ist leichter als reden. Ich verstolper mich immer so schnell. Wie isn des bei Dir? Redst Du schneller als Du denkst oder eher umgekehrt? Is des dann Sozialkultur? Auch da wo Medizin und Technik und Therapien aufeinandertreffen... Timo Bolt hat z.B. Geschichte studiert und über die Geschichte von Medizin und so gaaanz viel geschrieben.

Geschichte ist ja auch Kultur. Also das Ergebnis von dem wo Menschen aufeinandertreffen. Also von sozio und auch ökonomischen und damit auch kulturellen, technischen, wissenschaftlichen ... interdisziplinär aufeinandertreffenden (2 hoch n) Prozessen... Wow!

Die Heilpädagogik stammt dann wohl von Don Bosco einem Heiligen ab? Oder? Also kommt das auch aus der Glaubensecke. Und dann macht mer halt des woran man glauben tut. Der heilige Franziskus hat dann Tierpädagogik gemacht oder? Also hamm alle Themenbereiche, die Menschen so interessieren tun, immer auch was mit Menschen zu tun. Also ergo sum mit den Mitmenschen. q.e.d. des hätti goar ned denkt... Du?

Überbrückungshilfe...
Heut ham sich Mama und meine Schwester gefetzt. Weil meine Schwester sich nicht merken kann, dass sie die Tomatenpflanzen, die meine Mama mühsam herangezogen hat, ned ersäufen soll. Also dass sie mit dem Giessen aufhören soll. Das kriegt sie aber mit ihrem halben Hirn ned hin. Das kann sie sich ned merken. Also erschd dauerts bis sie was macht und eine Routine implementiert und dann dauerts bis Du sie wieder deleten kannst. So wie bei allen komplexen Systemen halt.

Und weil beide stur sind und keiner nachgeben tut, ist das dann immer ned so schön, weil ich da zwischen die Fronten gerate. Jetzt hams sich beide isoliert voneinand und es is widder eine Ruh. Da bin ich sehr froh drum.
Die Glaa aus ERH - Uebungssache

Zum gestrigen Comic und meinem Geschreibsel hab ich diese beiden Kommentare bekommen.
"Also das sind mal heftig viele Fragen, alle unterschiedlich über im Kern doch sehr ähnlich: sprich der Umgang mit sich selbst und anderen und das wiederum ist ein so weites Thema, das füllt Bücher, Seminarräume und abendfüllende Veranstaltungen. Ich glaube wenn es da eine universelle Antwort gibt und du findest sie bekommst du mindestens den Nobelpreis. Ich für meinen Teil lass mich jeden Tag aus neue überraschen und versuche einfach das Beste daraus zu machen. Gelingt mal mehr und mal weniger gut, wie alles im Leben..."

Irgendwie bassd da ja der heutige Comic als Antwort ganz gut dazu ;-)

Der zweite Kommentar.

"Bei jedem zweiten Takt :peer: :mixed: :confused: :smile: "

Beim kleinsten gemeinsamen Nenner halt. :)

Den hab ich übrigens auch gestern beim Quirklespielen mit meiner Schwester und meiner Mama gefunden. Wir haben die Regeln auf Domino ohne Punktezählerei heruntergesetzt. Und so macht es auch Spass. Ich seh, dass meine Schwester Schwierigkeiten hat, einen richtigen Anschlussstein zu finden. Auch ich und meine Mama haben hi und da mal einen "Aussetzer".

Und für die Finger und Händ ist das auch Ergotherapie. Also Logiktherapie, Gehirnjogging und Ergotherapie in einem. Praktisch. Pragmatisch.

Bei meiner Schwester benenn ich, was als nächstes möglich ist. Also die Form und die Farbe. Gelbo oder ein Kreis z.B. sag ich dann zu ihr. Und bei meiner Mama hat diese Erklärerei auch funktioniert. Cool! Ein Howto in Kurzform. Eine Spielanleitung is ja auch nix anderes als ein Howto. Dann sind ja Regeln immer irgendwie Spielregeln.

Und oft werden die weil viel zuviel undurchschaubar und überfordern und dann musst Du Dich auf die Wesentlichen konzentrieren. Das hat die Bekannte, die mich zum Essen mitgenommen hat auch gesagt. Ihr geht es mit den ganzen Coronaregeln so. Sie sagt, sie hat da längst den Durch- und Überblick verloren. Weils zuviel und widersprüchlich sin.

Mir geht das mit den sozialen Regeln so, weil ich die erstens ned kenn, zweitens ned anwenden kann, egal wieviel Müh ich mir geb. Die müsst mir immer jemand erklären und auch was mer da so normalerweise machen tut. Selbst dann würd ich es nicht hinkriegen, weil das viel zuviele Sonderregeln sind. Ich brauch das runtergebrochen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Also eine Simplifizierung der Regeln.

Gibt momentan eine Autistenschwemme im Fernsehprogramm. Auch widder so ein komischer Trend.

Hm... zum ersten Kommentar. Dafür gibt es kein Patentrezept. Das ist immer vom Kontext und den Beziehungen , also den Paramtern abhängig. Das machst Du individuell. 2 hoch n-Möglichkeiten gibt's dafür. Jeder macht's anders.

Bei der Kugelbahn hab ich gestern mal parallel mehrere Kugeln gleichzeitig durchlaufen lassen und festgestellt, dass dann was ganz anderes bei der Bewegungsrichtung der Kugeln herauskommen tut. Unerwarteterweise hat auch eine Kugel die Bahn verlassen. Das ist gar ned so in Deinem Hirn vorgesehen. Auch die Zwischeninteraktionen zwischen den Umstellweichen, die durch einen Kugellauf enstehen interagieren wieder miteinander und zwar anders als wenn Du sie hintereinander laufen lassen tust. Spannend! Aber so ist das halt bei 2 hoch n Beziehungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen kannst Du da glaub ich keinen fragen. Das musst Du einfach ausprobieren und dann halt Deinem Bauchgefühl und Deiner Logik oder beidem oder keinem von beidem oder 2 hoch n anderen Möglichkeiten folgen :) Das ist halt Systemdenken. Du denkst und das System macht dann was ganz anderes. Prozessorientiert halt. Der Weg ergibt sich bei und durch die Aktion und in Interaktion oder ohne , ebenfalls 2 hoch n-fach. Schon irgendwie cool :)

Ich les grad wieder zur Überbrückungs - und Selbsthilfe das Marte Meo Buch.

Seltsam jetzt hab ich doch das gemacht, was in der Umstellungsmail drinstand und jetzt hab ich wieder so eine Erinnerung bekommen, obwohl ich doch mich noch telefonisch versichert hab, dass ich nix mehr machen brauch. Das ist furchtbar verwirrend. Das zerstört Struktur und Orientierungsfähigkeit langfristig, wenn Dir das immer wieder passieren tut. Steht auch so im Marte Meo Buch drin. Also benenn klar und deutlich und in einfachen Worten und Sätzen, was der nächste Schritt ist. Anstatt jetzt wieder von vorn mit dem Vortrag anzufangen. Das macht die Sache sehr viel einfacher und anwenderfreundlicher. Weil es Dir Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit zurückgeben tut. Weil Dir da auch jemand Sicherheit und Zuversicht geben tut. Ned bloss Hoffnung.

Ein kleiner Urlaubscomic :)
Hm.. ich kann Marte Meo auch am Rechner üben, indem ich auf ihn warten tu. Und ihm freundlich zugewandt bin.

Bin schon wieder so ungeduldig...

Heut hab ich das Glück schon mit drei wunderbaren Menschen Zeit verbracht zu haben. Und es ist erst 10 Uhr! Also zusammen mit Mami und Birgit hab ich gefrühstückt. Und dabei hammer dem Entlastungsputzmann von unserer alten Nachbarin bei der Arbeit zugesehen. Bei unserem Dienstleister sind nur Frauen. Da putzt ein Mann. Spannend! Er hat seinen ureigenen Arbsitsstil, weil der ja auch von seiner Erfahrung und damit von seiner Identität und seiner Persönlichkeit geprägt ist. Cool!

Dann hat noch die Frau von der Holzgruppe angerufen, die Ergotherapeutin, dass sie ab heute wieder stattinden tut. Das find ich sehr freundlich. Weil das ein Grund zum Freuen ist. Sonst rufen sie immer an, wenn es ausfallen tut. Da freu ich mich hinterher auch, weil sie mir ja Zeit und Energie ersparen, wenn ich da umsonst hinfahren würd.

Ich war etwas irritiert, verwirrt am Telefon. Das hat sie gemerkt. Sie hat das als geknickt sein interpretiert. Das stell ich mir dann bildlich vor und find das schon wieder lustig.

Gestern war unsere Entlastungspflege da. 2 x hinteinander! Und hat unser Bad geputzt. Das war schön, weil sie bringt immer Zeit und neue spannende Geschichten mit.

So viele Menschen , die mir ihre kostbare Lebenszeit schenken tun :)

Mama , Birgit und ich machen Quatsch beim Frühstück. Gestern war ich noch in der Arztpraxis Rezepte für meine beiden holen. Da konnt ich dann zuhören wie ein Profi , eine MTA ein zwischenmenschliches Problem gelöst hat. Also es ging um eine Untersuchung, die beim Facharzt in der Überweisungsnummer inkludiert ist. Aber denen ist das wohl zuviel, weil bei den Fachärzten auch viel zuviel Arbeit und zu wenig Ressourcen sin. Also hams die Patientin zu der Untersuchung zum Hausarzt geschickt. Das ist dann anscheinend ein taktischer Versuch Regeln neu auszuhandeln. Aber darauf hat sich die Arzthelferin nicht eingelassen und dort angerufen und gefragt was das denn soll. Daraufhin stotterte die Dame am anderen Ende herum und hat dann aufgelegt. Vielleicht muss die Patientin das jetzt ausbaden. Aber die Untersuchung hams etz ned gemacht und die Patientin wieder fortgschickt.

Soziale Kompetenzen sind ganz schön aufreibend und kräftezeherend.

Ich find das aber immer wieder schön, von anderen zu lernen und andere bei einem solchen Tun zu beobachten. Nur so kann ich ja neue Tricks lernen.

Wie machst Du das denn?

Die Aktivierungsgruppe findet wohl heut zum letzten mal statt, ohne dass sie richtig in Fahrt gekommen ist. Mangels Teilnehmern. Die Herren der Schöpfung gehen lieber arbeiten. So komm ich vielleicht nochmal in den Genuss die soziale Dame ganz für mich allein zu haben. Also quasi eine Einzel-Gruppentherapie zu bekommen. Mal sehen, ob sonst noch jemand auftauchen tut. Das letzte mal waren wir schon nur zu zweit.

Komisch... da klagen sovill Leut, dass sich andere keine Zeit für sie nehmen, aber wenn dann mal jemand und die Gelegenheit da ist, dann wollns des a ned. Ich muss mir auch immer erst bewusst werden, dass sich da ja ein Profi ganz viel Zeit für mich nehmen tut. Und das find ich dann wieder sehr schön. So respektive und relativ gesehen :)

Der Dame von der Holzgruppe soll ich auch meine Comics mitbringen, hat sie gemeint. Und da hab ich gesagt zur Aktivierungsgruppe bring ich sie auch mit. Dann kann ich sie teilen. Freude teilen mit Freunden. Das macht Spass! Vielleicht spielen wir wieder was schönes zusammen. So wie letztes mal mit der ADHS-Testsoftware. Au Cool! Auf die Art und Weise bin ich ja auch ein Softwaretester! Das wollt ich doch schon immer machen! Wow! Wie cool ist das denn?!? Softwaretestautomatisierung hat mich schon immer interessiert. Hab sogar mal in dem Bereich gearbeitet. Schad, dass ich dadran nimmer anknüpfen kann. Obwohl irgendwie hab ich das ja jetzt doch wieder geschafft. Halt aus einer komplett anderen Richtung.

Wenn jetzt andere ADHSler und Autisten, mit der Software auch getestet werden können, dann spart die Frau Doktor Zeit bei der Diagnose und in der Zeit kann sie was anderes erledigen. Sie testen nämlich auch im Bezirksklinikum. Aber halt nur im Rahmen ihrer Kapazitäten. Nicht nur in der Kopfklinik. Das ist interessant zu wissen, wenn ich mal jemanden treff, der eine Diagnose braucht um weiter mit seinem Leben und in diesem Kontext zurechtzukommen. Das ist nämlich eine Erleichterung weil Du Deinen eigenen Beziehungskontext immer mitbringen tust. Und dann können die Profis besser mit Dir umgehen und Dich auch besser behandeln. Cool, gell?!?

Ausserdem bring ich ihr einen Flyer vom Autismuskompetenzzentrum mit. Die bieten nämlich auch Fortbildungen für Profis an. Wie auch das MediABC. Vielleicht kennt sie das noch nicht. Ich teile Informationen. Sie macht das ja auch mit mir. Offertentausch sozusagen. Wir erweitern so gemeinsam in Interaktion unseren Handlungsspielraum. Spielraumerweiterung durch bessere Kenntnis der Spielregeln, die möglich sind. Also der möglichen Offerten. Interaktionen allerorten. Spannende Beziehungskisten!

Und was habt Ihr heut noch so vor?

Ich hoffe, der Comic bringt Euch noch zum Schmunzeln :)
Die Glaa aus ERH - Urlaubserlebnisse



Feedback gab es auch wieder :) Auch Menschen, die mir ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Cool, gell?!? Nächstenliebe halt.
"Dinge die eh nicht zu ändern sind, sollte man so hinnehmen - sonst hat man zu wenig Hirn frei, für die Dinge die man ändern kann :smile:

"Sehr schön. :love: :top: "

"Da ist die Chaostheorie, wie sie in Juressic-Park mit einem Wassertropfen sehr anschaulich erklärt wurde, du hast das selbe mit der Kugelbahn gemacht mit dem gleichen Ergebnis. Und so ist es auch im Umgang miteinander, zweimal das gleiche getan ergibt nie das selbe Ergebnis"

Wow! Den letzten Kommentar find ich ultra-cool! Ist das auch die mit dem Schmetterling oder dem Sack Reis , der irgendwo umfällt? Ich glaub schon :) Das macht Spass, dieses ultracoole Feedbackspiel! :) Findet Ihr nicht?

Oh es geht noch weiter!!! Hab ich heute einen Basel! Ein Glück! Ich bin in Extase! Im Dopaminräuschle!

"Tja, Dinge nehmen, wie sie sind... Das versuche ich auch ständig, gelingt mir aber zu selten... Aber es ist vermutlich der Schlüssel zum 'Glück'. Wobei ich mich oft auch frage, wo ist die Grenze zwischen Akzeptanz und Ignoranz...? :wink: "

"Hm, zum Thema 'Ventil bei Überspannung und Irritation' fällt mir spontan ein, dass das Corona-Debakel hier bei Toonsup wohl auch mit Druck ablassen zu tun hatte... Die einen haben ihr Ventil im Zeichnen gefunden, die anderen im Schimpfen... :wink: "

"das ist ja die konstruktivste Sichtweise! Wir sind verschieden, können uns aber doch an bestimmen Punkten treffen. Mein Eindruck in den letzten 2 Jahren: das haben viele übersehen und den Fokus lieber auf den anderen Takt gesetzt, der nicht übereinstimmt... :wink: "

"Puh! Eine Grundsatzfrage nach der anderen... :giggle:
Mit anderen drüber reden ist tatsächlich viel Wert. Schade, dass wir das hier teilweise nicht (gut genug) geschafft haben... :phew:
Gegen den Strom schwimmen oder treiben lassen... auch so ne knifflige Entscheidung... Wie bei deinem anderen Werk mit dem 'Dinge nehmen wie sie sind'... ich kann mich nicht um alles kümmern, frage (mich) aber (hier noch mal), wo ist die Grenze zwischen Akzeptanz und Ignoranz? (Und welche Folgen hat was...?) :wink"

Und in mein Gästebuch hat auch einer was geschrieben :) Alles Zeitgutschriften :) Tut das gut!

"Du schreibst in deinem Profil 'Ich find das Leben ist manchmal ganz schön schräg....'
Da gehe ich d'accord...! :smile: :wink: "

Schon schräg, so bringt mer Leut wie der Michael Hübler mal gemeint hat mit Provokation, durch Reizen und Impulsieren und Impulsivsein zum Agieren und Reagieren und Feedbacken und Diskutieren und zum Nach- und Mitdenken. Und so findet mer Gemeinsamkeiten in den Unterschieden. Den kleinsten gemeinsamen Nenner :) So geht das also! Saucool!

Ui! Der Reporter hat sich gemeldet. Der Profi. Hier seine Erklärung bzw. Lösungsansatz zum Thema Copyright und Datenschutz.

"Wenn ich als Journalist über eine Ausstellung berichte, dann weiß der Veranstalter, dass und warum ich da bin, also lässt er mich fotografieren. Falls es eine Auflage gibt, Kunstwerke nicht einzelnen zu fotografieren, müsste man das beachten. Aber eigentlich fotografiert man ja ein Kunstwerk im Zusammenhang mit dem konkreten Raum der Ausstellung, evtl. mit Personen. Es muss dem Veranstalter halt klar sein, für welche Zeitung/Medium man das machst.

Auf Märkten: Als Journalist ist da eher das Problem der Menschen. Da darfst du Besucher nicht so fotografieren, dass sich Zentrum des Bildes und erkennbar sind. Außer du fragst sie. Denn es kann ja sein, dass die das nicht wollen. Kunsthandwerk zu fotografieren ist ja eher genau im Interesse der Kunsthandwerker, wenn das veröffentlicht wird.

Um also nicht in die Bredouille zu kommen: Im Zweifelsfall direkt fragen, ob das in Ordnung geht.

Ansonsten beschäftigt mich natürlich weiterhin der Umbau der Presselandschaft hin zu noch mehr Online-Angeboten. Es wird in den nächsten Jahre die Frage sein, in welcher Form und welchem Umfang es eine gedruckte Zeitung überhaupt noch geben wird. Das ist meine subjektive Einschätzung."

Hm... das was ich hier mach, ist ja auch irgendwie ein solches komisches Online-Angebot. Im Land-und-Leute-Stil. Aber halt auf meine Weise. Wie machst Du das denn?

Hm... der Limomensch lässt heut auf sich warten... Da kommt meine Schwester erst spät in die Badewanne. Mal sehen, ob wir bis um 13:30 Uhr fertig werden, weil dann darf ich ja zur Aktivierungsgruppe. Da will ich ned zu spät kommen. Scho aus Respekt, weil sich der Profi ja für mich die Zeit extra nehmen tut. Da will ich ihn auch ned enttäuschen, wenn er sich schon soviel Mühe gibt. Wie isn des bei Dir so?

Angenehme Aktivitäten...
Wir haben als Hausi (Hausaufgabe) unsere nächste Woche jeden Tag mit einer "angenehmen Aktivität" zu füllen. Erstmal hab ich gegoogelt, was da alles dazugehört. Seht Ihr, wenn Ihr auf den Link klickt. Da bekommt mer wieder Anregungen was zu machen und Dir wird bewusst, was davon Du schon in Deinen Alltag integriert also inkludiert hast.

Und dann wollt ich noch mal recherchieren, was es mit der Chaostheorie auf sich hat... Der Link führt zu einer Art kurzem Podcast aber ohne, dass Du Dich regestrieren musst. :) Es geht darum, wann gehen Prozesse von einem geordneten in einen ungeordeten Zustand über und umgekehrt. Also hat das auch was mit Systemdenken zu tun :) Und prozessorientierten Prozessen. So wie bei der Murmelbahn. Ich frag mich, woran Du bei einem Unternehmen, System erkennen kannst, dass sich was tut. Hm...

Ach so warte mal... dynamische Systeme... je mehr Bewegung drin ist. Je mehr Reibung, je mehr Fluktuation z.B.. Daran erkennst Du, dass sich was bewegen tut. Und an den Highlights. Also z.B. den Augenblicken der Marte Meo - Methode. Die kannst Du ja auch im ganz normalen Alltag sehen. Braucht halt Übung wie bei allem.

Hab die Frage bekommen, ob ich nicht ein paar Comics für ein Magazin einschicke. Hab ich mal gemacht.

Gestern war ich ein Eis essen und hab mich gut unterhalten. Einem Mann ist wie mir sein Weltbild zusammen- bzw. auseinandergebrochen. Also einmal komplett um die Ohren geflogen. Er hat es wie ich es auch formulieren würde gesagt. Der Sinn ist ihm abhanden gekommen.

Zur Beruhigung. Es lebt sich auch ohne Sinn ganz gut. Also ohne übergeordnetes Langzeitziel. Du hangelst Dich halt von Etappenziel zu Etappenziel. Und verbündest Dich hi und da. Salamitaktik. Das Hirn braucht Zeit um wieder eine Kohärenz nach innen, aber auch nach aussen (wir sind ja miteinander interagierende, kommunizierende Systeme) aufzubauen. Das ist gar nicht so einfach. Denn auch wenn Du in Kohärenz mit Dir selber bist, also in Dir stimmig und zufrieden und glücklich, kann das Dein Umfeld, der Kontext ganz anders sehen. Es treffen also Systeme aufeinander und finden einander in Reibung inkoherent. Und dann kommt da ordentlich Dynamik rein in die ganze Angelegenheit. Im schlimmsten Fall wird einer von beiden aus der Bahn geworfen. So wie die Murmel. Das kannste aber ned vorhersehen oder sagen. Das passiert halt. Um dann wieder eine stimmige Umlaufbahn zu erreichen, ist das gar ned so einfach. Die Frage ist auch, welche Kontexte Dich wieder aufnehmen und Dir Offerten bieten.

Darfst Du wieder in die alte Murmelbahn? Willst Du das überhaupt? Wahrscheinlich braucht meine Murmel erstmal viel Zeit um sich wieder einzustimmen. So salutogenetorisch und holistisch gesehen.
Aber ich frag mich irgendwie schon, ob der Tipping point vorhersagbar gewesen wäre... Was meint Ihr denn dazu? Wie oft hat es Euch denn schon "derbröselt" und hat ein Freund oder Deine Eltern das kommen sehen? Ich frag halt so, weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, der grad seine Kohärenz suchen tut. Also die Salutogenese, das Gleichgewicht, die Balance im Leben. Alles ned so einfach...

Wann habt Ihr denn Spass mit Eurer Murmel?

Viel Spass mit der kulinarischen Inklusion in Comicform :)

Die Glaa aus ERH - Kulinarische Inklusion

Ah... der SWR-Beitrag zu der Chaostheorie führt also auch wieder zu einer neuen Podcastreihe. Mehr zum Thema Wissen, Neugier und Fragen... Ach die sind ja schön kurz. Das passt zu meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne :)

Hm... gestern in der Aktivierungsgruppe hat die Leiterin gemeint, dass es auch virtuelle Touren in Museen gibt. Auch im Louvre. Die such ich grad. Ich glaub, das hier ist sie.

Formate und Theorien... Lebens-Philosophie halt
Kennt Ihr des? Ihr sucht was und Ihr finds ums Verrecken ned!
Da kommt bei mir magisches Denken ins Spiel. Zusammenhänge und Erklärungen also wissenschaftliche Theorien zu erfinden, also Relationen, die es so gar ned geben tut ;-)

Gestern hab ich des Tütla mit die Ostereier im Kühlschrank gesucht. Ich hab's ned gfunden, obwohl ich gwusst hab, dassi si vorgestern neiglegt hab. Ich stell mir dann vor, dass die Eier durch eine Art schwarzen Lochs im Kühlschrank eines anderen Menschen landen, der grad notwendig ein Stück Schokolade brauchen tut. Und wenn er dann genascht hat und seine Endorphine und Glückshormone getankt hat, dann landen sie wieder bei mir im Kühlschrank.

Wie ich nimmer danach gesucht hab, später am nachmittag, habis dann wiedergfunden...

Ob des auch in der Wissenschaft passieren tut? Dassd Zusammenhänge siggsd wu goar ka sin? Wo hört dann theoretisches Denken auf und fangen Psychosen und Halluzinationen und ein Delirium Clemens o? Wo hört Wissenschaft auf und fängt eine Störung , Krankheit, disease o? Is der Übergang dann fliessend? So a Art Spektrum?

Noch ein solches Gschichtle mit magischem Denken hat sich gestern beim Badetag ereignet. Hier is also widder a neuer Comic :) Vill Spass dabei!

Die Glaa aus ERH - Magisches Denken

Soderla ich hab mir auch was schönes , angenehme Tätigkeiten für heut und nächsten Samstag vorgnumma. Also heut abend um 20 Uhr auf Bayern 3 wollmer amol Freundschaft Plus auf dem Radio hören. Des is a kompatibel mit meiner Mama und ich ko dabei Comics ausmalen, colorieren halt. So kenner mir zusammen was unternehma. Weil mer halt nimmer so mobil sin. Am Sunndoch kummd eh oft nix gscheits am Fernseng. Und am nächsten Samstag kumd auf einem der Dritten ein Reisebericht über Hawaii. Mama hat gmeint: Vielleicht seng mer do widder die Reimanns. Ich glaab ned, dass die in jeder Doku über Hawaii vorkumma und ich wär a ganz froh drum.

Auf seinem Rutschauto erkundet der Nachbarsbub in Begleitung von Papi und Omi die Gegend. Scho schee wie liebevoll die Menschen heutzutach mit ihrm Nachwuchs umgeh tun. Ein kleines Highlight.

Das heimgelieferte Sonntagsbrötchen werd ich mit Tomatenmark und Restkäse zum Pizzamittagsbrötchen umfunktionieren. Mama hat heut Lust auf Marmorkuchen und is in der Kuchl zugang. Da werkelts umanand und as Radio plärrt dazu. Die Podcastshow. Die find ich a immer ganz interessant.

Doher weiss ich, wann Freundschaft Plus auf dem Radio kummen tut. Heit geht's um nachhaltige Klamotten. Des werdn wohl die sei, diesd immer widder selber zammflicken tust.

Ab 10 Uhr 30 is am Marktplatz die Kundgebung zum erschten Mai. Da reden a boar Leit. Was habt Ihr heit nu so vor?

Schaukeln hat's gsachd unser Kursleiterin, Coacherin von der Aktivierungsgruppen hilft a des HIrn widder eimzudengeln. Spinning in jedweder Art halt. Also spinn halt irgendwie a weng rum. :) z.B. mit dem Handspinner... (des Ding, des vor a boar Joar in woar) oder a Rutschn oder a Murmelbahn ... hauptsach Highspeed... a ganz schnelle Bewegung, die Dich schwindelig macht. Oder Gedanken, die Dich schwindelig drehen tun. Habt Ihr gwusst, dass mer die Leut, die psychisch ned ganz auf der Höh woarn früher zum Handspinnen abkommandiert hat? Spinna is a Ergotherapie. Gell?!?

Spinning kannst aber a auf dem Trimmdich oder Fahrradl machen. Mountainbiking geht a. Oder beim Radrenna zuschaua oder bei Formel 1 oder einer Rennbahn wennsd sie auf dem Dachboden nu finden tust oder der Eisenbahn beim Highspeeding zuschaua tust. Oder Inlinern oder Skifoahrn oder whatever... Ich bin mir sicher, Du spinnst a irgendwie..

Mein Mitkollege hat gsacht, dass ihn bei den angenehmen Tätigkeiten, die sie aufzählt hod bloss as Gleitschirmfliegen interesseirt hätt. Weil alles andere hat er scho gmacht. Weissd Korbflechten hat er scho in seiner Kinderheit in Allgemeinbildung mit Weidenkörbli glernt. Des hat er alles scho durch. Geht mir irgendwie ähnlich. Bloss für neue Maschinen oder Techniken kannst ihn begeistern. Derzeit hält sich des aber a in Grenzen. Also was neus halt. Weil des alte hast irgendwie satt und scho alles gseng. Und as meiste kann er sie deswegn a selber herleiten und deshalb find er neues a bloss kurzweilig spannend. Is des bei Dir a asu? Bist Du a gesättigt von derer Welt?

Neues von der Süssigkeitenfront. Mr Tom habi amol brobierd. Der schmeckt goar ned amol so schlecht. Kennst Du den?

Gestern hat's Baggers gebm. Kartoffelpuffer halt. Vorgestern a. Mei Mama machts mit Glösteig (spart sie sich die Hufelei, Reiberei) und Buttermilch. Mit Apfelkompott. Ets sins goar. Heit gibt's Hähnchen. Die kuma bloss in Ofen und derfst es naustun ned vergessen.

Zum gestrigen Inklusionscomic hab ich dieses Feedback bekommen :) Freu!
":excellent: "

Soziale Gruppierung und Vereinsmeierei...
Hm... ich war ja bei einer Redaktionssitzung von einem Sozialcafe-Magazin. Aber so richtig spannend find ich die Themen da nicht. Es wird halt über die Veranstaltungen berichtet. Und mit denen kann ich auch ned viel anfangen. Also dass ich so ein Fan davon werden tu, dass ich da unbedingt überall dabeisein mögen tu.

Ich bin doch eher der, der sein eigenes Ding macht. Es kommt halt wenig für mich persönlich rum. Input , Ideen. Am spannendsten find ich ja den sozialen Menschen, der das leiten tut. Aber dem will ich ja auch ned immer auf den Senkel gehen und lieber wieder selbständiger und unabhängiger werden. Also ihn entlasten. Die Gruppendynamik kann zwar noch interessant sein, aber da fehlt mir irgendwie die Spannung. Da sind zu wenig Widersprüche, die aufeinandertreffen. Ich glaub , ich mags wenns kracht ;-)

So erinnert mich das Treffen eher an die Deutschstunde, wo jeder über sein schönstes Ferienerlebnis schreiben tut. Und damit konnt ich damals auch nix anfangen, weil ich nie sowas wie die andern erlebt hab. Ich hab halt gebastelt und gewerkelt, mir neue Techniken angeeignet, geairbrushed und bin halt ned verreist. Also konnt ich da auch ned mitreden. Ich würd also lieber liebend gern wie neulich über Maschinen und Techniken fachsimpeln. Als über Windfängerbasteln... oder Korbflechten. Auch wenn das auch Techniken sind. Aber die hab ich halt schon abgegrast. Zu der Zeit als ich das mal halbwegs interessant fand. Mit den Netzteilen hab ich das ja nochmal aufgegriffen. Meine Schwester bastelt am dritten Teil rum. Und da helf ich ihr halt mal. Weil ich nicht zum 100 tsten mal mir das halb fertige immer wieder anschauen mag.

Von schüchternen Frauen kommt für mich zu wenig Input zurück. Denen musste alles aus der Nase ziehen. Und das find ich sehr anstrengend. Die verbringen anscheinend gern Zeit mit mir. Aber ich kann auch ned immer die Lok sein. Ich möcht auch mal tendern. Wie isn des bei Euch so. Sie hat mir ihre Enttäuschung mitgeteilt, dass ich nicht mehr kommen tu. Mir fehlt da die Spannung und der Reiz. Und der hängt für mich vom dortigen Personenkreis und den Dynamiken ab. Wenn alles nur schön harmonisch und ruhig und still ist wie im Deutschunterricht, dann ist mir das einfach zu langweilig. Wenn ich mich immer derbarmen muss, damit der Moderator nicht zum Alleinunterhalter werden tut, dann ist das eine sehr einseitige Sache. Vielleicht findet sich ja noch was, was besser passen tut. Oder mehr Variation. Ich brauch mehr Abwechslung und nicht mehr von demselben. Das hab ich schon daheim.

Wie ist das denn bei Euch? Mögt Ihr harmonische Gruppen oder lieber wenn da drin ordentlich Wums und Bewegung drin ist?

Zum magischen Denken Comic hab ich dieses Feedback bekommen.
"Herrlicher Kurzcomic. :lol: :doubletop: "

Morgen will ich mir mal wieder einen Vortrag von der Uni reinpfeifen und erstmal recherchieren, ob die weiter online verfügbar sind. Oder ob mer da wieder in Rekarnation hin dürfen tut.

Experimente...
Heut bin ich ziemlich im Arsch... Während um mich rum emsiges Gartentreiben herrschen tut. Ich glaub ein bisschen springt der Funke auf mich über. Weil heut solln die Tomaten naus. Und die Gurken a. Und dann halt abdeckt werdn. Also ned zum Abdecker sondern halt so mit Tuch oder Folie vor Frost gschützt werdn.

Les mir Ratschläge und Tipps durch wie man Burnout, Trauer, Depression überwinden kann. Im Internet gibt es ja genug davon. Hoffe, das hilft mir wieder auf die Beine.

Dann hab ich noch ein Sozialexperiment gemacht. Also der Dame von der Redaktionssitzung mal gesteckt , dass es in Höchstadt auch schöne Cafes geben tut und dass das Städtle sehr schön ist. Ob sie nicht mal kommen mag. Ich bin ja jetzt auch schon sehr oft nach Erlangen ins Sozialcafe gefahren und sogar extra eine halbe Stunde früher, dass wir vorher noch was reden konnten. Wo ich dann viel gred hab und sie hat sich alles aus der Nasn ziehen lassen. Jetzt bin ich gespannt, ob sie bereit ist mir den halben Weg entgegenzukommen. Oder obs wieder heissen tut, keine Zeit. Denn spazierengehen wollts und da hätt ich halt mit ihr einen Rundgang durchs Städtle gemacht und ihr die schönen Stellen gezeigt. Bin gespannt, wie und ob die Sache weitergeht.

Juchu! Ein weiteres anstrengendes Mail-Ping-Pong-Spiel liegt auch endlich hinter mir. Die Sache ist jetzt zu beider Zufriedenheit geklärt. Es war anstrengend und jetzt kann ich ein wenig stolz auf mich sein :) Jippie!

Trauerverarbeitung muss ich derzeit auch betreiben. Also weil mir meine ganze Sichtweise, mein Idealismus weggebrochen ist. Mein Weltbildle. Und die ganze alte Umgebung. Der Kontext halt. Durch das Vermissen bin ich jetzt durch. Aber die Neuorganisation ist noch im vollem Gange. Das ist dann wohl die 3.te Phase und die 4.te wo ich grad so drinstecken tu. Neuorganisation und Akzeptanz.

Akzeptanz klingt irgendwie sehr simpel. Isses aber ned. Weil dafür muss ja auch eine Um- und Neuorganisation stattfinden. Bei mir ist das so, dass es mitnand kommen tut. Es hilft mit anderen, denen auch grad das Weltbild um die Ohren geflogen ist, zu reden. Aber auch mit meinen beiden daheim. Und beim Arzt und bei der Aktivierungsgruppe oder bei Selbsthilfegruppen kannst Dich auch ausreden. Das tut gut. Zur Not kannste Dich auch mal bei der Telefonseelsorge ausreden.

Die Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs ist auch die Phase der Neuorientierung. Der Schmerz lässt langsam nach und die Lücken lassen sich wieder mit neuen Dingen füllen. Daher kommt dann wohl auch erfülltes Leben, wenn es wieder passen tut. Das dauert alles seine Zeit.

Es gibt auch Bücher zu dem Thema, Ratgeber wie "Es ist okay, dass Du traurig bist". Den hab ich jetzt nicht gelesen. Kann ja jetzt nicht alles durchmachen. Ihr könnt auch im Internet nach den obigen Themen recherchieren. Da findet Ihr auch viel.

Wenn Dir plötzlich ganz viel in Deinem Leben abhanden kommt, dann ist das auch wie ein Entzug. So ist das jedenfalls bei mir. Ich schreib drüber, damit andere sich hier vielleicht wiederfinden können. Denn das allein gibt schon viel. Nämlich neue Kraft. Weil Du spürst Du bist damit nicht allein. Und auch das tut gut.

Dann tust Du Dich auch leichter Dich neu zu finden und zu erfinden. Weil das ein schwerer und auch mühsamer Veränderungsprozess ist. Du übst für das neue Leben. Deine neue Lebensform. Und so formt sich Deine Identität auch mit um. Das ist auch ein sehr spannender Prozess. Wie werd ich sein, wenn ich da durch bin? Du entwickelst Dich weiter... und Dein Umfeld mit Dir.

Die Fortbildungsreihe der Uni steht weiterhin online bereit. Das ist schön. Da kann ich hie und da mal reinhören. Das hilft auch. Meine Tante ist auch an Corona gestorben.

Jippie! Grad hat eine Freundin angerufen! Wir gehen heut nachmittag ein Eis essen und sie erzählt mir von ihrer Weltreise! Cool!

Sozialexperimente...
Soderla seid Ihr auch auf die Antwort gespannt? Ich hab ja die Bekannte aus dem Sozialcafe zu einer Stadtführung in Höchstadt eingeladen. Hier ist die Antwort.
"Danke, aber ich bleib lieber dem Sozialcafe treu. Höchstadt wäre für mich auch zu abgelegen."

Tja komisch, da wird vorausgesetzt, dass ich von Höchstadt nach Erlangen tingle aber umgekehrt is mer ned dazu bereit. Ich glaub Freundschaft funktioniert so ned. Des muss irgendwas im ausgeglichenen Bereich sein.

Ich hab jetzt zurückgemailt: "Das könnte ich von Erlangen genauso behaupten."

Irgendwie bin ich jetzt wütend. Wo das wohl herkommen tut? Wahrscheinlich weil ich enttäuscht bin. Da investierst Zeit und Lebensenergie und nix kommt retour. Des is sehr frustrierend. Ah und Frustration wird zu Wut. Irgendwie tut das sehr gut. Mit der Retourkutsche hab ich mich kreativ abreagiert.

Scho schräg. Da suchen Leut Anschluss und Freundschaften und hamm nix dagegen, dass mer selber ihnen bis zu 2,5 Stunden einfach entgegenfährt und dann noch stundenlang auf sie warten tut, sich auf sie einstellt , aber umgekehrt sins ned dazu bereit sich bloss a bissla in Deine Richtung zu bewegen. Geht's Dir a immer asu? Na dann solls im Sozialcafe hocken bleibm! Des find i etz ned bsonders sozial. Aber ich bin ja ein sehr asozialer Mensch.

Dagegen hab ich heut im Teamwork und sozialer Inklusion mit meiner Schwester as Rasenmähen geteilt. Arbeitsteilung. Prozess - und Mitmenschlich orientiert. Weil sie braucht ja a wie ich eine Daseins- und Nützlichkeitsberechtigung.

Therapie is für morgen wieder abgesagt wordn. Des is schad. Aber des Treffen mit Leut, die die Krankenkasse ned bezahlt wie gestern mit der Weltenbummlerin und Kneippfee war viel schöner! Ich hab sogar am neuen Kneippbecken (endlich weiss ich wo das Ding steht, weil sie es mir gezeigt hat), einen exklusiven Kneippkurs von ihr bekommen. Sie hat vor ein paar Tagen sogar das Band offiziell mit der Schere durchschneiden dürfen. :) Dabei wollts bloss hintendranstehen.

Im Passamt hat's dann die Verschwörungstheoriestory mit meinen Comics zum Besten gebm. Die hamm alla glacht. :)

Dann hab ich noch einen IT-Administrator von der Stadt getroffen und mit ihm gefachsimpelt. Meine aktuelle Theorie is, dass es alle Techniker so geht wie mir, dass sie mit Arbeit überfrachtet sind. Des hab ich auch meim Psychiater erklärt. Und dass mir halt eher praktische Sachen machen wollen und ned handarbeiten und Körbli flechten. Irgendwas gescheits halt. Was einen Sinn machen tut.

Daheim versuch ich derweil mich selber zu inkludieren. Des is in einem eingefahrenen "Familienbetrieb" gar ned so einfach. Weil da musst Du Dir Deinen Platz und die Arbeit erstmal hart erkämpfen, weil die fest in Frauenhand ist. Also in der meiner Mama. Die lässt sich auch ned helfen. Alles wills selber machen. Da musst Du sehr kreativ bei der Arbeitsbeschaffung und den ABM-Massnahmen sei. Aber so geht's ned bloss mir. Des hat mir gestern der Psychiater versichert. Dann bini ja beruhigt.

Weissd es is halt so, es gibt Dir Sicherheit, wennsd die Kontroll über Dei Sach hast. Und es macht Dich zufrieden und glücklich. Geht Dir wahrscheinlich genauso. Weil ein anderer würd es halt a ned genauso machen, wie Du es machen tust. Und dann hättst viel mehr Nacharbeit. Hat mir gestern mei Weltenbummlerin derzählt, weil es ihr so ergangen is bei einer Bekannten, bei der sie campiert hat und der sie gern beim Renovieren geholfen hätt. Wennsd des verstehst und des bei Dir a sehen tust, dann isses ned goar so wild. Dann kannst widder a weng versöhnlicher mit dera Welt umgeh. Und mit die lieben Mitmenschen.

Es is ja auch in einem Mehrgenerationenhaus ned einfach sein Vermächtnis abzugeben, also Haus - und Hofübergabe zu machen. Hängt ja Dei ganz Herz dro. Also erzwinga lässt si des ned. Des gibt bloss Ärger. Langsam kumds a weng auf mich zu mei Mama. Des dauert aber alles sei Zeit. Gut Ding will Weile hamm. Heissts ja.

Weissd, des is a so a Vertrauensfrage. Weil Vertrauen musst Dir erschd verdiena. Hart. Des griggsd ned einfach asu gschenkt. Obwohl... stimmt goar ned. Mir is des a scho oft gschenkt woardn, wenn Dir wildfremde Leit ihr Herz ausschütten tun. Dann sparn sie sie an Therapeuten.

So wirds wohl a beim Aufbau eines eigenen sozialen Netzwerks sei. Also eines lokalen Freundeskreises... oder Ovals oder Bermudadreieck. Hi und da verteil ich ein Kärtla mit meiner e-mail-Adress. In der Hoffnung, dass sich auch mal einer von sich aus melden tut. Meistens muss ich mich jedoch in Erinnnerung rufen. Also schick ich Comics in Gott und die Welt. Wie machst Du das denn so?

Hier is widder einer.

Die Glaa aus ERH - Erwachsene

Der Arztbericht is noch ned fertig für die externe Arbeitstherapie. Ob des noch was werden tut...? Ich weiss es ned. Da bin ich auch frustriert. Aber er hat sich bei mir entschuldigt. Weil er hat halt a sovill zum Doa der Herr Dokter.

Frustriert war ich auch, weil die Therapie morgn abgsacht wordn is. Aber das hat den gleichen Grund. Die Frau ist auch Land unter. Da könnens halt auch nix mehr planen.... Weissd die Leut hamm halt alla ka Zeit. Des is fei überall desselbe. Ich mach mer etz an Kaffee und meiner Schwester a. So inklusiv.

Scho komisch... ich wüsserd wiesd weniger Zeit in die Inklusion stecken müssersd , indemsd die Leit halt ned erschd exkludieren tust. Aber wennsd Dich exkludieren, dann lernst as inkludieren... A irgendwie komisch... Inkludierst halt, was da is... wenn es sich inludieren lassen tut. Die Frau aus Erlangen will das anscheinend ned. Und will a ned unabhängig vo die Sozialen werdn. Komisch... Dann is aber a ka Wunder, wenn die Sozialen dann überlast sin und selber zammbrechen tun. Dann wirst selber so ein Sozialer Fall... in Rekursion... Mei so is halt die Lage allaweil. Ich kann da a nix dran ändern. Bloss des vorlebm, was ich mir halt so wünschen tät. Des hat aber einen enormen Frustrationsfaktor Nächstenliebe und Dich den Profis zu ersparen zu praktizieren. Es is wie allaweil. Ich find einfach ka Mitspieler. Ka Teamplayer. Woran liechd denn des? Weissd Du des? Ich däd mich halt gern Menschen ersparen, die dafür bezahlt werdn müssen, mit mir Zeit zu verbringa. Des is halt mei Effizienz- und Potentialentfaltungsdenken... Wie isn Deins so?

Identität im Wandel...
Wenn Du Dich von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden musst, weil Du es Dir aus irgendeinem Grund nimmer leisten kannst, egal ob Krankheit oder Geldbeutel oder in Kombination, dann ist das nicht einfach. Weil diese Gewohnheiten ja Deinen Tagesablauf, Deine Tagesstruktur bestimmen. Und so Teil Deiner Identität sind. Das ist das, was Du machst und das macht Dich aus.

Kannst Du das jetzt nimmer, dann läuft auch in Dir so eine Art Trauerprozess ab. Also auch wieder das Ding mit der Akzeptanz bis hin zur Integration der neuen veränderten Situation in Deine Tagesstruktur. Des is goar ned so einfach. Einfacher wird's wenn Du Dich drauf einlassen kannst. Aber oft ist es halt nicht so einfach sich von liebgewonnen Tätigkeiten zu verabschieden.

Und so eine Identitätskrise ist dann heutzutage eine seelische und damit psychiatrische Erkrankung. Hast Du des gwusst? Weil Du funktionierst ja nimmer so wie vorher. Was ja logistisch und logisch is. Des hat a Veränderung so an sich, dass asu is. Des Problem is halt, dass des andere stören tut, dass Du nimmer derselbe Mensch bist. Dabei is des doch growth from knowledge. Weiterentwicklung. Du weisst halt ned wos hingehen tut. Das ergibt sich.

Dabei kommen auch Deine Botenstoffe im Hirn durcheinand. Weil Du Dich ja wieder neu erfinden und neu strukturieren musst , fehlt Dir der Antrieb. Weil Du Deine alten Gewohnheiten nimmer ausüben kannst. Deine "Freunde" und damit Deine "Freude" sind plötzlich weg. Des is fei a ned grod as allergsündeste :)

Bis Du neue "Freunde" (Gewohnheiten) findst , dauerts. Denn die alten hattest Du ja in Deinem Nervensystem und Hirn automatisiert. Und jetzt musst Du Struktur und Gewohnheiten und Rituale wieder ganz von neuem lernen. Wie das laufen nach einer Operation. Dieser Rehaprozess dauert. Da brauchste viel Geduld und Spucke.

Das ist übrigens ein ganz natürlicher Prozess der Erneuerung. Die Erholungs- und Regenerationsphase. Da bilden sich dann neue Gehirnzellen aus, weil die alten zugrundegegangen sind und damit auch die Vernetzung. Sowohl im innen als auch im aussen. Und die Neurogenese , das Bilden neuer Gehirnzellen und Gewohnheiten und Strukturen dauert halt seine Zeit. Es dauert halt um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Auch von den Botenstoffen her. Medikamente können da helfen. Wenn Du wieder in ein Tun kommst, dann zeigt das schon, dass Du dabei bist, neue Gewohnheiten zu integrieren. Du inkludierst sie wieder :) Und damit Dich :)

So.. auf die Retourkutsche hab ich mal wieder die Antwort bekommen, dass die Frau keine Zeit hat. Weil sie soviel zum Tun hat. Sie hält lieber Workshops. Also wenns keine Zeit für Freunde hat, warum sehnt sie sich denn danach? Des hat sie mir nämlich erzählt. Is ja eh kein Platz da.

Also zum Workshop könnt ich dann kommen und mir einen Vortrag anhören. Und ansonsten würds gern per e-mail in Kontakt bleiben. Weissd ich will mir keine Vorträge mehr anhören, ich such Freundschaften auf Augenhöhe im gegenseitigen Respekt. Und auch keine weitere Fernbeziehungsfreundschaft. Da hab ich schon genug.

Einen Vortrag zum Thema Friede wills halten. Weissd mir hamm dahamm viel Kampferfahrung da braucht mer kanner mehr was vom Frieden derzähln. Weil ich weiss wie so a Krieg aussehen tut. Und wie schnellst a als unbeteiligter als Kollateralschaden zwischen alle Fronten geraten tust. Vielleicht sollt ich sie mal zum Thema friendly fire interviewen. Da lande immer widder. Wie isn des bei Dir asu? Is des normal? Ghört des so, dass mer uns gegenseitig immer widder derschiessen tun? Wahrscheinlich is wie allaweil. Es woar scho immer su.

Ich such jemanden, mit dem ich mich ab und an auch mal in echt treffen kann. Meine Freundin, die sich mit mir ab und zu in echt trifft, meint dazu, ich soll mir das einfach mal wünschen und dann wird da auch was passieren.

Derweil lern ich wohl, nicht mehr an Kontakten festzuhalten, die mich nur frustrieren und wütend machen. Das tut keinem gut. Des is fei as allergsündeste.

Der Kommentar zum gestrigen Comic stimmt mich nachdenklich...
"Och ich hab ein Kind (5Jahre alt) in der Gruppe, das ist schon sehr Erwachsen ... manche werden schon Erwachsen geboren und manche werden nie Erwachsen"

Jetzt muss ich lachen... :)
Die beiden Mails, die ich grad wegen kein Interesse an einer Fernbeziehung geschickt habe, konnten beide nicht zugestellt werden :) 554-Transaction failed 554-Reject due to policy restrictions. 554 For explanation visit https://web.de/email/senderguidelines?ip=194.25.134.22&c=hd. Ich complye also ned :)

Des find ich grad furchtbar lustig :)

Weil ich es etz a vom Mailserver gsachd griech, dassi a Anpassungsstörung haben tu :)
Weil non-compliance und Anpassungsstörung und fehlende Krankheitseinsicht des is alles drei a irgendwie desselbe...

Hm... sag amol lebm mir in einem Zeitalter der Coacheritis und Therapitis, wo Menschen bloss fremden Leuten Vorträge halten und ihnen helfen wolln? Und gleichzeitig sehnen sie sich nach einem echten Freund. Des hamm mir zwei mal so gsacht. Dabei hamms vor lauter Vortrageritis goar ka Zeit für an Freind.

Geht des nimmer auf natürliche Art und Weise , dass mer mitnand und aneinand sich reiben und wachsen tut? Einfach im Dialog und auch im Konflikt mit einem Menschen, den man gern haben tut?
Kann mer bloss nu die Menschen gern haben? Dann könnens mich a langsam gern haben... ;-)
Ich liebe Wortspiele. :)

Also gibt's allaweil bloss zwei Sorten vo Menschen? Die die Vorträg halten tun und die , die sie sich anhören tun? Is des die Wissenschaftlifizierung?

Apropos natürliche Erneuerung... unser Nachbarn hinten grieng heit a neus Balkongländer und nebenan wird a Loch gebuddelt und ausgmessen. Spannend! Bin gspannt wie des dann hinterher aussehen tut :)

Apropos neue Struktur, ich hab gestern mit meiner Schwester amol Frisbee gspielt. Trotz dem Schwerbehinderten-und Hand- und Fussspastiken Handicap hammer doch sehr viel Spass ghabt. Mei Schwester war mit Begeisterung dabei. Und des woar dann mei gestriges Highlight. Dann hatsisi a nu erinnert, dass so a Beachball-Spiel vom Tchibo hat. Des is wie Federball bloss mit einer Art Minitrampolin in der Händ und einem Puschelball. Schaut aus wie a bunte Bommel bloss aus Kunststoff.

Sogoar wies ner verschossen hat, hammer Spass ghabt. Dann habi wie in der O2 Werbung (Papa wir brauchen mal Deine Hilfe, die Musik is fei werkli schee :) a Lettern ghuld (also eine Leiter geholt) und bin aufs Dach gstiegn und hab den Puschel obipflückt. Mir hamm vill glacht. Wassd, wenn alles schiefgeht, dann is des a irgendwie urkomisch :)

Is bei uns eher so stop-and-go-Sport. Also einer wirft und der andere buckt (bückt) si und hebts dann widder auf. Aber ab und zu hammers dann a gfangt. Jeder amol und do drüber hammer uns dann gscheit gfreid. Wenn hastn Du Dich zuletzt gscheid gfreid?

Hm.. ich such also an Freind, der ned die Welt verbessern will. Der selber oft genuch derschossen woarn is. Wu find mer denn sowas? Am End in der Psychiatrie. Aber selbst do sin die Weltverbesserer unterwegs. Sag amol is des a so a Phase? Geht des a widder vorbei? Oder blebbd des die Weltverbesseritis...? Des is fei a ned grod as allergsündeste... Weissd es gibt halt Dinge, die kannst ned ändern. Egal wieviel Sport und Aktionismus Du machen tust... Mir is des unbegreiflich, dass Leut des ned begreifen tun.

Ich möcht amol mit an zum Basketballcourt marschieren und a boar Körbe werfen. Einfach asu zum Spass. Wassd Du nu wie des geht?

Scho komisch, da wolln Dir Leut Dei Lebm erklärn und die hörn Dir ned amol zu! Vielleicht gibt's deswegn sovill Identitätskrisen. Weissd wennsd an 30jährigen Krieg überlebt hast, dann bist dankbar. Dann is des wasd am wenigsten willsd Dir Vorträg vo Leit ozuhörn, die vo Tutn und Blasen ka Ahnung ham.

Erneuerung aller Orten...
Drüben wurde gerade ein Tank versenkt. Und das Geländer nimmt auch langsam Gestalt an. Statt aus Holz isses aus Metall, weil Du es Dir im Alter halt leichter machen musst. Du kannst dann halt nimmer unbedingt auf die Leiter steigen und das ganze streichen. Und dann vereinfachst Du Dir dank Fortschritt und Technik und neuesten Trends das Leben. Das ist doch herrlich praktisch.

Hm.. wenn sich also was um Dich rum verändert, dann veränderst Du Dich auch mit, weil Du in Zugzwang kommen tust und Dich wappnen musst. Du stellst Dich also auf die neue Situation ein, um mit ihr zurechtzukommen. Und die hat wohl immer was mit Beziehungen in diversen also interdisziplinären Formen zu tun.

Verändert sich ein oder viele Menschen in Deinem Umfeld, dann mäandert das Spannungsfeld und dann kannst wieder mit der Balancerei von vorn anfangen ;-)

Du veränderst Dich also zwangsläufig mit und zwar in Interaktion mit anderen Wesen. Es gibt also zahlreiche Neben- und Wechselwirkungen. Wie bei der Kugelbahn. Das macht Beziehungskisten wahrscheinlich so spannend. Weil es mehrdimensionale Inteferenzen sind :) Tata!

So.. ich kann also jetzt dank der Anwendung der neuen Technik sehen, wenn sich meine Schwester und Mama freuen. Also ich kann endlich wieder Begeisterung sehen. Die kleinen Highlights des Tages. Und inzwischen kann ich das auch wieder an mir selber sehen und spüren. Cool. Es heisst, dass Dich das dann zufriedener macht, weil es Dir neue Kraft geben tut. Mal schauen. Ein bisschen Kraftstoff könnt ich schon noch gebrauchen. Ich arbeite daran ;-)

Juchu! Ich freu mich, weil unsere Einkaufshilfe heut nicht ausfallen tut, sondern sich "nur" in den Nachmittag verschiebt. Da das halt in der Pflege so wegen dem Fachkräftemangel ist, dass erst am Vorabend der nächste Tag geplant werden kann und auch da unvorhergesehenes dazwischenkommen kann, muss ich mich halt jetzt mal drauf einstellen. Is nicht einfach , aber ich arbeite daran. Ich weiss ja, dass es keiner böse meint und mich absichtlich ärgern will. Das ist halt einfach eine sehr angespannte Situation. Und da isses gut, wenn ich dran arbeite sie zu entladen bzw. wenigstens ned noch mehr aufzuladen. Wie machst Du das denn?

Weissd an der Aussensituation und den Gegebenheiten kann ich ja nix ändern. Aber ich kann an meiner EInstellung arbeiten. Immer wird mir das auch ned gelingen. Aber ich kann das ja mal probieren und schauen wie weit ich damit kommen tu.

Ich kenn das ja auch selber von der Arbeit. Da schreit Dich der Kollege entnervt am Telefon an, weil Du einen Bug gefixt und nur Deine Arbeit gemacht hast. Nach bestem Wissen und Gewissen, weil das Nebenwirkungen hatte und die bei ihm aufgetreten sind. Und er ist jetzt ja auch schon Land unter mit Arbeit. Dann kommt das noch obendrauf. Ich hab ihm dann gesagt, dass ich dann meine Arbeit nimmer machen kann, wenn er das so sehen tut. Da hat er sich langsam wieder abgeregt. Das war komisch.

Das kann ich aber jetzt mit Marte Meo sogar logisch und logistisch erklären. Wenn Dir alle Felle davonschwimmen, wenn Du Land unter und am Absaufen bist, dann greifst Du nach jedem Strohhalm... weil Du ja irgendwo in diesem Verunsicherungsstrudel Halt suchen tust. Findest Du keinen, fällt der auf den Du Dich grad adhoc eingerichtet hast weg, dann erzeugt das Frustration, Wut und damit Aggression. Das ist auch in der Pflege so. Weil Dir ein sicherer Kontext , der Dir versichert, bzw. aus dem Du Dich selber versichern kannst, dass Du auf dem richtigen Weg bist, wegbrechen tut. Damit schwindet die Selbstwirksamkeit und somit das Selbstbewusstsein. Und damit befeuerst Du Deine Amygdala. Und damit die Angst vor der Überforderung.

Wenn Dir also Dein Gegenüber kein Feedback mehr geben kann, kannst Du auch keine Kraft mehr tanken. Aber wenn Du lernst die kleinen menschlichen Highlights zu lesen und zu decodieren, auch bei Dir selber, dann kannst Du Dir aus Dir selber Marte Meo wieder Kraft und damit Kraftstoff geben. :) Cool! Gell?

Also das ist nicht so, dass Du Dich betrügen tust. Nein, Du schaust nur achtsamer und genauer hin und richtest Deinen Fokus auf die Highlights aus. Und so kannst Du Hoffnung und Zuversicht in widrigen Zeiten schöpfen. Das ist schon ganz spannend. Du siehst also das unbewusste Feedback. Das Lachen. Das Strahlen in den Augen. Am Bildschirm und im Chat hab ich das nimmer sehen können. Das hat mich alles überfordert. Ich kann das nur im persönlichen Kontakt sehen. Weil ich da auch die allerkleinsten Veränderungen wahrnehmen kann. Wie eine Geste, eine Handbewegung, die Du im Gesicht halt nicht sehen und ablesen kannst. Du kannst auch auf den Tonfall hören. Gut fühlt sich an, wenn Du ein Lachen hörst und mit einstimmen kannst :) Wenn Du Dich mit dem anderen mitfreuen kannst! Und für Dich selber auch. Dann hast Du auch wieder tolle Aha-Momente :) Spannend!

Soderla einer Freundin davon erzählt wie das mit der Vorträgerin sich gestaltet hat. Das war auch ein Prozess. Du weisst ned, was dabei herauskommen tut. Also vorher. Sie hat mich getröstet, weils meint:"Nehms nicht persönlich...."

Das ist wieder so ein Marte Meo Moment. Der Trostpunkt :)

Wobei ich find, dass das gar ned so einfach und leicht dahingesagt ist. Wie geht Ihr denn mit sowas um? Habt Ihr da ein dickeres Fell?

Hm... grad mal nach Motivationstechniken gegoogelt. Und dabei bin ich auf eine Pyramidendarstellung gestossen. Also Dienst nach Vorschrift bedeutet Du kämpfst grad ums Überleben. Weil Du da keinen Handlungsspielraum mehr sehen tust. Aber ist das wirklich so? Kannst Du da nicht auch die Highlights des Tages sehen und Dich drauf fokkussieren? Hm... wahrscheinlich nur, wenn der Druck ned zu hoch ist. Weil a weng einen Spiel- und Handlungsraum brauchst halt a do dafür. Also in Form von Nachsicht und Verständnis. Aber obst des immer kriegen tust? Und was machst, wenn Du des ned kriegen tust? Ach so. Dienst nach Vorschrift, weil mehr geht ned.

Hm... und wie fängstes dann o? Indem dassd die vorhandene Motivation , Begeisterung, Highlights sehen und drüber reden tust. Feedbacken halt wieder ofanga dusd. Denk ich amol... ich brobier des a immer aus und bedank mich, für die Zeit, die andere Menschen mit mir verbringen. Ob Profis oder Amateure. Maxd Du des a asu? Oder siggsd Du die Zeit vo andere Leit immer nu als selbstverständlich o. Und dass der immer zur Verfügung stehen tun, wenn Du sie brauchen tust? Des is fei ned. Glab mer des bitte.

Gschmarri und Beziehungskisten...
Ich:"Ich kumm mit der neua Kaffeemaschin ned zurecht und nehm lieber die alte. Dann giess ich den Kaffee aus der alten Kaffeemaschin-Glaskanna um in die neue Kaffeemaschin-Thermoskanna."
Mama:"Die neue Kanna hält schö warm."
Ich:"Na, wenn des asu is, nimmi ka jacken mehr mit, sondern die neue Kaffeekanna."

An neuer Comic gibt's heit a. :) Vill Spass!

Die Glaa aus ERH - Psychoseerfahrung

Apropos... gestern hab ich einen Autisten kennengelernt, der auch eine Psychose mal hatte. Das ist irgendwie schön, sich fachmännisch auszutauschen. Wir hamm das mit einem Eis und a weng in der Fussgängerzone umeinanderhatschen verbunden. Eine Stund hat uns zwaa glangt. Weil des is fei ganz schee ostrengend.

Apropos... wie hält mer denn eine Beziehungskiste egal ob zu Projektlein oder Menschlein am Laufen? Wie bleiben Menschen füreinander spannend und interessant? Und müssen sie des? Oder geht das auch ohne? Müssen sie sich beide auf ihre Art weiterentwickeln? Geht des nur zusammen? Oder jeder für sich? Oder beides mitnand und abwechselnd?

Wie schafft mer des für andere interessant zu bleibm? Mit kuriose Gschichtli? Vielleicht sin grad Leut und Situationen und Projektli spannend, die sich nicht an die Regeln halten... weil es ned gehen tut...
Was meinst Du denn dazu?

Ich glaub die Aufmerksamkeit und des Interesse geht dahi, wo Energie fliessen tut. Da prickelts und spratzelts. Da provozierts und kollidierts aber a. Collateral thinking halt :) Des is a Mischung zwischen Zusammen (Co) und Querdenken (lateral) und Risiken und Nebenwirkungen. Ein herrliches Wortspiel. Aber a deep thinking. Weil Du da tief eintauchen kannst. Also hinein in die schwarze und unbekannte Materie.

Dassdi a immer widder überwinden tust und den Sprung ins unbekannte, ins schwarze Loch wagen tust. So seh ich das.
Und wie siehst Du das? Weil da, wo Löcher sin, da wird's interessant, weil Du da am meisten dazulernen kannst. Also besteht da ein hochenergetischer Wissens- bzw Ungewissheitsstrudel 2 hoch n-fach. Eine Spirale des Wissens und der Weiterentwicklung. 2 hoch n-fache Potentialentfaltungsmöglichkeiten! UnwDer Charme und die Anziehungskraft des Ungewissen. Cool, gell?!?! Du spürst den Reiz, weil es Dich ein bisschen gruseln tut. Das macht denselben aus, wenn es Dir eiskalt den Rücken runterlaufen tut. Es kribbelt. Weil da die Hochspannung is. Und deswegn knallts da auch weil da auch die meisten Widersprüche und Irritation und Konfrontationen und Kollisonen liegen :) Da, wo Unsicherheit is, da sin a Chancen. Schee, gell?!?

Wachstum verspricht also auch die neue Grunsteuererklärung. Die muss jeder machen. Bin mal auf das Formular gespannt. Soll ab 01. Juli online verfügbar sein. Dieses Formular und Projektle wird dann eine meiner nächsten Herausforderungen, Challenges. Seid Ihr auch dabei?

Einmal hab ich mich als Kontakt für einen Papa angeboten, der ein autistisches Kind grossziehen tut. Ich hab ihm dann halt gemailt, dass ich ein Autist mit Psychose und in einer Schwerbehinderten-WG bin. Danach hab ich nie mehr was von ihm ghört. Komisch...

Ein kleiner Witz... Unterhalten sich zwei Kumpels über misslungene Beziehungskisten.
Der eine: "Du fällst immer mit der Tür ins Haus."
Der ander: "Solli gwiess durch's Fenster kumma?"

Aus eigener Kraft... Tankstelle inklusive...
Was mir an der Marte Meo Methode gefällt, ist dass sie nicht nach einem Schuldigen und in der Vergangenheit herumsucht, sondern lösungsorientiert und ressourcenorientiert im Systemdenken ist. Also Du beobachtest wie Menschen miteinander interagieren, um gegenzusteuern. Und das tust Du im Moment. Es geht dabei auch darum Deinem Team Ressourcen zu sparen aber auch Ressourcen zu schaffen. Im Gleichgewicht. D.h. dass Du auch darauf achtest, Deinen Teammitgliedern Ressourcen zu sparen und nicht nur Dir. Du schaust, was bewirkt mein Handeln oder Nichthandeln bei anderen? Sehe ich Anzeichen für Frust, Wut, Aggression tut es Not gegenzusteuern. Weil ich daran erkennen kann, dass der andere überfodert ist. Das ist zuviel für ihn.

Es geht aber auch darum, dass Du erkennst, wann Du frustriert bist oder gar aggressiv reagierst. Dann brauchst Du Hilfe. Und es ist keine Schande darum zu bitten. Allerdings weisst Du dann auch, dass es da schon oft zu spät ist sie einfordern zu können, oder darum zu bitten, weil Du keine Energie dafür mehr hast. Wie bei meiner Schwester halt auch, wenn sie überfordert ist, muss der andere Beteiligte das sehen können und dann hinlangen und dem anderen wieder Handlungsspielraum und Sicherheit geben.

Du sagst ihm nicht, was er nicht tun soll, sondern, was er tun kann. Und Du beobachtest, ob er das noch kann oder ob auch das zuviel ist. Entsprechend näherst Du Dich prozessorientiert und systemorientiert einer Lösung an. Das ist eine spannende soziale Beziehungskiste!

So haltet Ihr einander im Lot dadurch dass Ihr einander im Miteinander handlungsfähig haltet und damit im Gleichgewicht. Und das ist dann Life- und Loadbalancing. Bei Servern macht mer des übrigens auch. Also auch bei Datenbankservern. Da wird die Last gerecht und fair entsprechend der Ressourcen im Systemdenken aufgeteilt. Das ist genau dasselbe Prinzip. Vielleicht fällt es Euch so leichter es aus der technischen Sicht zu sehen und in die soziale Sicht zu übertragen. Mir geht das immer so :)

Du lernst das auch damit, dass Dir jemand aufzeigt, Dich drauf aufmerksam und achtsam macht, was Du davon schon in der Kommunikation mit ihm oder anderen Menschen im Moment einsetzen tust. Also spürst Du , dass es wirken tut. Du erfährst es, dass es funktioniert. Du richtest nur Deinen Fokus drauf.

Wichtig ist aber auch , dass Du eine Person in dieser achtsamen Kommunikation nicht vergessen tust. Und das bist Du selber! Denn es ist ebensowichtig, nicht über Dein Limit und Deine eigenen Ressourcen zu gehen. Du kannst dann in diesen Momenten Kraft tanken, aber Du brauchst auch genug Ruhe und Erholung für Dich selber. Das hab ich erst lernen müssen. Es anzuwenden in jedweder Gemeinschaft ist nicht ganz einfach. Denn hi und da musst Du auch für Dich selber eintreten und Grenzen und Freiräume einfordern. Ich hab gelernt, dass das mit Bestimmtheit und dem Aufzeigen einer Handlungsalternative und Vertrauen funktioniert. Wie machst Du das denn? Das mit der Bestimmtheit hab ich von einem Profi gelernt.

Ich mach das derzeit so, dass ich jeden Tag wie eine Bergetappe bei der Tour de France sehe und mögliche Verbündete und Chancen im jeweiligen Moment sehe und sie nutzen kann. Damit das Team vorankommt, aber auch ich selber. Wir befeuern uns also gegenseitig. Und zwar abwechselnd. Jeder darf mal im Windschatten fahren und jeder darf mal die Führung übernehmen. Jeder darf das tun, was er am besten kann ohne sich selber und andere zu überfordern. Wir arbeiten daran!

z.B. hab das letzte Formular das vom Amt kam, ich ausgefüllt. Weil ich grad Lust und damit genug Energie hatte. Dann ist die Überwindung ned gar so hoch. Am Freitag kam wieder eins von einem anderen Amt. Diesmal ist mir meine Mama mit dem Ausfüllen zuvor gekommen. Ich hatte das zwar heute auch vor, aber mich hätte das viel mehr Überwindung und damit Energie gekostet. So hab ich es mir nochmal durchgelesen, einen Flüchtigkeitsfehler gefunden und den hamm wir dann zusammen korrigiert und meine Mama war froh drum und dann hammers gemeinsam unterschrieben.

Ich bring den Brief dann zur Post. Jeder hat also seinen Anteil dran. Der Vorteil ist, dass wenn mal der andere nicht kann, kann der andere die Arbeit einfach übernehmen, weil er die Abläufe ja kennen tut. Wir haben also ein Vertretungslösung. Es kann immer noch jemand einspringen. Das ist Teamwork. Ein Give me 5 - Moment! Und die zelebrieren wir seit neuestem mit der 5er Abklatschahand. Dann werden Dir diese Momente auch bewusster :) Wieder was soziales erledigt und abgehakt. Das fühlt sich gut an! Und das gibt dann wieder Kraft für neue Sozial- und Systemabenteuer! Wow!

Kraft tanken kann ich auch am Wochenende und da nehm ich mir bewusst meine Auszeiten und spiel mal nicht mit meiner Schwester, wenn ich das unter der Woche gemacht habe. es sei denn ich hab Lust und damit Kraft und Energie dafür. Also mach ich da halt was für mich. Wie das hier oder Comics zeichnen oder Sport oder Spiele, die ich alleine machen kann.

Wie und wo sammelst Du Kraft und füllst Deinen Akku auf?

Gestern waren wir mit einer Doku in HR auf Hawaii. Die war recht schön. Das US-Arizona Memorial hab ich da auch mal kennenlernen dürfen. Ich hab mich schon immer gefragt, was dieser weisse lange Bau ist.

Danach hammer dann noch den Iron man und die Iron woman gschaut. Erst denn Zusammenschnitt und dann den Rest in live. Der kam im Anschluss auf demselben Programm. Wie die in ihrem eigenen Rhythmus ihre Runden ziehen, das hat mich zutiefst beeindruckt. Das möcht ich ja auch lernen. Meinen eigenen Rhythmus leben. Ich arbeite daran.

Der überträgt sich übrigens auf das Feld. Also auch bei der Tour de France bei einer Etappe. Wenn einer oder mehrere hektisch werden, dann wirkt das ansteckend. Da ist es dann nicht einfach die Ruhe zu bewahren und Dein eigenes Ding durchzuziehen und Dir Deine Kräfte einzuteilen. Da geht's wie im Leben halt um Ausdauer. Fitness. Und die bekommt mer nur, wenn mer immer wieder üben und trainieren tut und am Ball bleibt. :)

Das will ich auch wieder mehr üben. Dranbleiben. Aber dabei nicht über meine Grenzen gehen. Das ist Neuland für mich. D.h. dass ich lerne auch mal mit dem Strom zu schwimmen. Aber nur, wenn es auch für mich passt. Und anscheinend passt es jetzt besser als früher. Das liegt auch am Kontext. Also an den anderen Systemen. Das bedeutet auch immer wieder zwischen Alleingängen und Allianzen auf Zeit oder Dauer abzuwechseln. Und so kannst mitnand wachsen und einand dabei auch helfen. Auch dabei keine Kraft unnötig zu verlieren und in der Frustration zu landen.

Denn als Teamplayer kannst Du auch im Alleingang bei einer Etappe keinen Blumentopf gewinnen. Ausser Du bleibst Dir selber treu und holst die Kraft aus Dir selber. Dann kannst Du allein auf weiter Flur Deine Kreise ziehen. Aber das kannst Du nicht jedes mal. Du brauchst auch Teamplayer und Verbündete, die Dir hi und da mal Windschatten und Rückendeckung geben und auch mal die Verantwortung und die Führungsarbeit übernehmen. Hier daheim funktioniert das viel besser als in der Firma wo ich war. Erstaunlich. Ein Team von Schwerbehinderten schlägt die Profis.

Soderla ein Comic... auch im Teamwork entstanden :) Viel Spass damit! Ich hoff, Ihr könnt drüber schmunzeln :)

Die Glaa aus ERH - Der Regelverstoss

Für Techniker das mit dem Loadbalancing habt Ihr ja auch bei Datenbankservern, wenn Ihr eine Datenbank oder Webservice auf mehrere Server aufteilt. Das ist ja auch systemdenken bzw. systemisches Loadbalancing. Es geht um einen fairen und gerechten und ausgeglichenen Umgang mit den vorhandenen Hardware-Ressourcen. Und dasselbe habt Ihr auch im sozialen Bereich. Bzw. der soziale Bereich bestimmt ja auch den technischen... also sie interagieren miteinander und bewirken einander. Also wenn die Technik mehr Frust als Lust schafft, dann landet Ihr auch in der Seklusion statt in der Inklusion. In der Silomatisierung halt. Das ist ja spannend! Denn Technik dient ja letztendlich dazu soziale also menschliche und mitmenschliche Probleme zu lösen. Gell?!?:)

Solution based psychology (Steve de Shazer)
Marte Meo basiert auf der Theory der lösungsorientierten Psychology. Erfolge sind auch schnell sichtbar. Was nicht bedeutet, dass Du da keine Zeit hinein investieren brauchst. Im Gegenteil. Aber Du merkst halt schnell, dass Du das schon machen tust.

Dadrauf bin ich jetzt furchtbar neugierieg und hab mir jetzt ein paar Bücher von de Shaver bestellt. Mal sehen, was ich mir noch von dem alten Luchs abgucken kann. Ich bin immer für neue Life hacks dankbar :)

Ich glaub deswegen finden Autisten Psychologie generell interessant. Erstens ist es das schwierigste für mich mit Menschen umzugehen und zu interagieren und zweitens kann ich es nur in der Interaktion mit anderen lernen. Aber dabei brauch ich etwas Nachhilfe. Und dabei helfen mir Ratgeberbücher immer das zu sehen, was ich schon kann und was ich schon ganz gut hinbekomme. Andererseits bekomme ich auch immer wieder neue Perspektiven und Sichtweisen aufgezeigt, Dinge zu sehen. Und so kann ich in herausfordernden Situationen auch positive Ansätze in Highlights sehen. D.h. ich kann besser die Chancen erkennen und das, was gut läuft. Bzw. den Kurs erkennen, in den es geht. Die Richtung halt. Das ist für mich gar nicht so einfach. Wie machst Du das denn?

Derweil les ich mal bei Amazon beim Blick ins Buch Encounters mit vielen Stories. Also ein Storytelling-Book mit vielen Beispielen aus dem echten Leben. Das fehlt mir bei den hoch-theoretischen Büchern immer. Praktische einfach nachvollziehbare Beispiele.

Das ging mir bei der MSDN-Hilfe und anderen Softwarehilfen auch oft nicht anders. Da haste dann die Syntax (die Theory) aber eine praktische Anwendung ist weit und breit nicht zu finden. Ist ja schön, wenn ich weiss, welche und wieviele Parameter und von welchem Typ ich übergeben muss, aber ich kann erst ein Gefühl für Funktionen bekommen, wenn ich die Anwendung mal in der Praxis an mehreren Beispielen gesehen und begriffen habe. Erst dann bekomm ich ein Gefühl dafür, das sich gut anfühlen tut. Und durch das Ausprobieren. Du kommst da nie drum rum ins kalte Wasser zu springen. Irgendwie macht das auch Spass, neues auszuprobieren. Manchmal haste aber auch ordentlich Respekt davor.

Hier ist wieder ein neuer Comic :)

Die Glaa aus ERH - Salutogense

Hab Feedback zum Urlaubscomic bekommen.
"Wer erinnert sich noch an das Stauerlied."

Hm... wenn ich die Essenz einer Analogie in eine andere Domäne übertrage, dann migriere, decodiere und recodiere ich ja auch... Spannende Relationen! Cool!

Hier ist noch ein Feedback, ein Lifehack (oder Muttis und Vatis Ratschlag) zum gestrigen Comic :)
"Man muss sich auch nicht an alle Regeln halten - wer nimmt sich auch immer das Recht raus, für allesmögliche Regeln aufzustellen :)"

Don't give up (Endurance) Ausdauer ist ein wichtiger Teil davon :) Also bloss ned aufgebm. Wenn es mal an einer Stelle ned weitergeht, dann kannst Du vielleicht an einer anderen Stelle ansetzen und von dort aus weitermachen. :)
Beim obigen psychologischen Ansatz geht es auch wie überall um Rekursionen und Systemdenken :)

Wann wird eine Gemeinschaft ungesund?
Hm... wann wird eine Gemeinschaft ungesund? Ich glaub mer sieht es daran, dass Mitglieder erst frustriert, verärgert, aggressiv und dann krank werden. Und dann dauerts a ned lang, bis Dich selber derwischen dud. Aber des merkst ned, weil da rutscht so nei. Und dass Dir und Deinem Umfeld (dem Kontext) das Lachen vergeht. Aus Spass wird Ernst und Ernst ist heute 10 Jahre alt.

Obwohl mit der aktuellen Lösung, dass mer die Effizienz und den ansteigenden Workload durch Achtsamkeit zurande rückt, kanns dann sei, dassdes im Nebeneffekt merken tust, dassd immer frsutrierter, schneller aggressiv und wütend werden tust. A dahamm. Und dass Dir des Lachen vergeht bzw. scho lang verganga is. Dassd mit Dei Gedanken bloss nu die Probleme vo der Ärbert wälzen tust, weil Dein Hirn verzweifelt nach einer Lösung suchen tut.

Oder Du landest in einer Psychose als Nebenwirkung. Bloss weil Du Dich an die Firmen-Betriebs-Anleitung halten tust. Glabsdes. Aber des is halt so... Risiken und Nebenwirkungen sin halt ned absehbar. Alles mögliche kann bassieren. Du weissd nie was. Erschd hinterher bist dann schlauer.

Mir lachen etz widder vill mehra dahamm. Des is fei schee :)

So dem Coach hab ich neulich von dem Load-Balancing-Bild erzählt, wenn er es mal mit Technikern zu tun hat. Dann hat er vielleicht ein Bild, das dem Verständnis dienen kann :)

Jetzt kam seine Antwort.

"ich arbeite selten mit Technikern. Mehr mit Verwaltungs-, Unileuten oder Sozialen zusammen. Aber auch da sind die Welten unterschiedlich. Da ich jedoch gerne mit Bildern arbeite, fällt es mir relativ leicht, in die jeweilige Kultur einzutreten.

Soziale sehen ihre Teams eher organisch, zB als Baum, während Verwaltungsleute sich als soziale Gruppe sehen (Familie, Schiffscrew, etc.). Techniker hingegen sehen ihre Teams eher als Maschine (bspw. Uhrwerk).

Das Sprechen in Bildern erleichtert die Arbeit aber auch für Einzelpersonen. Letzte Woche hatte ich einen Fall in einem Seminar, wo's um eine Mitarbeiterin ging, die Fischereiausweise ausstellt. Da passen dann ganz gut Angelbilder (Angeln nach Feedback, weil die Bürger sich über die Bewilligung der Ausweise freuen). Aber Danke für das Load Balancing-Bild. Vielleicht kann ich es mal brauchen. Ab und an hat ich ja ein paar ITler in meinen Seminaren."

Hm... gehen dann Techniker und ITler hauptsächlich auf Technikseminare? Also ich hab auch immer nur so technische Schulungen bekommmen. C-Sharp (als ich es schon on-the-job gelernt hatte) und scheme (ein Lisp-Dialekt, als ich ein aktuelles Problem hatte, hab die Gelegenheit genutzt und das Problem thematisiert. Ich glaub ausser mir hat das keinen gross interessiert, ich war aber so glücklich, als ich mir die Lösung dann mit der Hilfe des Coaches selber erarbeiten konnte. Badabing!).

Gehen Techniker dann auf keine sozialthematischen Schulungen? Dabei sind das Schulungen im Systemdenken. Weil soziale Systeme ja die Technik abbilden und umgekehrt. Weil mer ja mit Technik soziale Probleme lösen tut.

Bei meiner Freundin ist auch grad Land unter und jeden Tag was anderes los. Eine Katastrophe jagt die nächste. Jetzt hofft sie, dass mal wieder ein wenig Ruhe einkehren tut.

Und wie läufts bei Euch so? Steckt Ihr grad mal wieder bis über beide Ohren in der Bredouille?

Hier ist wieder ein neuer Comic.

Die Glaa aus ERH - Lifehacks

Gestern war ich mit einem Ex-Kollegen essen. Das Essen war richtig gut und der Nachtisch das Kaffeeeis auch. Aber er war mit den Gedanken die ganze Zeit bei der Arbeit. Das fand ich etwas schade... Dafür war der Eisverkäufer sehr nett und aufmerksam. Er hat mir ein breites Lächeln geschenkt und eine ältere Dame , die ich schon öfter kurz getroffen habe, hat mich gefragt, ob das Mittagessen nicht zu scharf ist. Ich mags gern scharf :) Das fand ich schön. Weil mir da Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Und zwei Lächeln. Der Kollege hat grad nix zu Lachen. Er leidet unter einer sehr hohen Workload.

Kennt Ihr die 5 Räume des Zuhörens?

Überpacing...
Im Buch "Siegen ist Kopfsache" wird genau dasselbe thematisiert wie im Buch Misfit wo es um den Nachteilsausgleich für neurodiverse Gruppen an Eliteunis geht.

Es geht ums Überpacing, Überfoderung. Des hast ned aber a in Betriebe. In jedem erdenklichen Kontext kannstes hikriegn..

Dabei ist das Problem ein relationales. Dass Du Dich im Vergleich zu anderen siehst. Und nicht mehr auf Dich selber hören kannst.

Du landest oder kreierst sogar selbst einen Kontext, der Dich überfordert. Das ist wohl auch eine Folge des Gruppendrucks. Wenn Kollegen gern leiden oder sagen, das gehört halt dazu. Und das auch noch toll finden. Weil sie noch mithalten können. Langfristig gesehen ist das aus meiner Sicht für keinen gut.

Weil es Dich wie beim Spitzensport durch Overpacing (Buch Siegen ist Kopfsache) und wie auf einer Eliteuni (oder einem ähnlichen fordernden kompetitiven Umfeld) verbrennt. Weil Du Dich relational siehst und wie sie das machen und dann machst Du das genauso. Und dann verlernst auf Dich selber zum Hören. Daraus resultiert auch die little fish in a big pond theory. Also isses halt am Besten einen für Dich passenden Kontext zu finden, bzw. Dich aus der Relation in irgendeiner Form , evtl. sogar in allen Dimensionen herauszunehmen. Des is fei goar ned so einfach.

Ich probier des etzerdla a widder in meinem eigenem Tempo und des is a weng langsamer als vo andere Leit, zu trainieren. Und ned zuviel. Und ned mit zuviel Widerständ. Und mit weniger Perfektionismusdenken. Also wenn ich so Pi mal Daumen hikumma tu an mein tägliches Etappenziel, dann bini scho zufriedn. Wie isn des bei Euch asu?

Weissd, wennsdi mit andere vergleichen tust, oder halt erschd a big fish in a little pond woarst und dann in einen big pond wechseln tust, bist halt bloss nu a glaaner Fisch. Du woarst also vorher einer von die Besten und dann kummsd wona wo lauter so Überfliecher sin. Dann bist auf amol under ferner liefen... Und des frustriert di, weil der Kontext ned zu Dir passen tut und weil Du Dich zwangsläufig mit die Noten und dem Notenschnitt mit die andern vergleichen tust. Deshalb gehen so Förderprogramme wo Nachteile ausglichen werdn solln, oft nach hinten los.

Ich brauch an glaana Teich, aber ich habs a ned asu mit Wasser.:) Am besten a glaana Pfützen. A Pfützla. Des glangt mer. Wie isn des bei Euch asu?

Ich versuch etzerdla im eigenen Rhythmus zu leben und den wiederzufindn. Is goar ned so einfach. Aber es lebt si fei vill entspannter. Aber sulang Du mit andere Systeme in einem Pfützla leben tust, musst Du Di a behaupten. Und so kolliderst und erziehst di gegenseitig immer widder. Des ghört fei a einfach dazu.

Weil wennsdi immer mit zuvill Workload überpacen tust, dann brennst aus. Und des merkst, wennsd immer fix und fertig in Dei Bett fallen tust. Wennsd dann chronisch erschöpft werden tust. Und dann wirst a schneller krank, weilsd anfällicher bist für alles mögliche. Dir geht die Geduld aus. Und mit die Gedanken bist die ganze Zeit woanders. Schad drum. Du bist einfach nimmer locker... Und des spürt Dei ganz Umfeld. Des is fei a ned grod as allergsündeste...

Do widder nauszukumma is fei goar ned su einfach. Weil do Dei ganz Hirn mit sei Botenstöffli durcheinand kumma dud. Des is dann nämlich a fix und fertich und dann kannsdi auf goar nix mehr konzentrieren. Dann grichsd nix mer hi. Dann bist hi. :)

Soderla widder a neuer Comic. Do genga mir des widder in kreativer alternativer Lösungsfindung o. :) Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Alternative Handlungsoptionen

Feedback hat's a zum Lifehack Comic gebm.
"Immer durchschlängeln, da sieht man mehr vom Leben :smile: "

Wieder ein Aha-Erlebnis gehabt heute. :) Freu! :)

Also unsere Entlastungshilfe hat mir erklärt, was der Sinn solcher Menschenshows ist. So Dating und anderen Shows mit Menschen. Die versteh ich nämlich ned. Also dass mer sich darüber amüsieren tut. Weil das irgendwie lustig ist. Das ist schön, dass mir das mal einer erklären tut. Vielleicht kann ich das dann auch mal sehen... Ich werd es mal ausprobieren. Ich glaub aber mir sind culture clashes im echten Leben lieber. Wenn ich das in echt haben kann statt virtuell oder davon schon im echten Leben genug davon hab, dann brauch ich das nicht auch noch im Fernsehen. Glaub ich. Wie siehst Du das denn?

Solidarität II
Ach so funktioniert das! Also gestern ist von der Deutschen Hirnliga ein Spendenaufruf gekommen. Es geht um Demenzforschung. Also um Fundraising. Hierbei scheint vermehrt die Gruppe der möglichen Betroffenen angeschrieben zu werden. Weil das hat meine Mama bekommen ganz allein.

Es geht also bei der Solidarität um finanzielle Beteiligung. Finanzielle Ausgleiche sozialer Ungleichheiten. Wobei die Hilfe Medikamentenforschung und Therapieforschung ist. Und diese dient dann dazu, dass betroffenen Systeme also Familien dort Akuthilfe und dann Hilfe zur Selbsthilfe bekommen um mit dieser Situation zurechtzukommen. Pflegegrad und Co gehört da auch dazu. Du nutzt also den Rahmen den es da geben tut.

Soziale Ungleichgewichte werden wohl dann durch Ausgleichszahlungen versucht auszugleichen. Auch in Form von Therapien. Die gesetzliche Krankenkasse basiert ja auch auf dem Prinzip der Solidargemeinschaft. Spannende Beziehungskiste!

Es geht also nur um Anknüpfungspunkte und Schnittstellen bei Bedarf und als schutzgebender Rahmen.

So wie Therapien und damit Arzttermine und Co den Rahmen bei jeder Krankheit geben. Sie geben damit Halt und damit Sicherheit und Stabilität. Anknüprungspunkte und Ratschläge. Life hacks oder Health hacks. Wie auch die Organisation der Health Hackers.

Technische Hilfsmittel und webbasierte Angebote können auch genutzt werden. Dann geben sie auch eine Art Rahmen und Sicherheit. Sicherheit und damit Selbstwirksamkeit ist für jedes Individuum und jede Gruppe überlebensnotwendig. Hilfe zur Selbsthilfe gibt dabei Start- und Überbrückungshilfe. Wie andere soziale Hilfen halt auch. Ach so funktioniert das.

Denn nur wenn Du so weit Du kannst selbständig bleiben kannst, bekommst Du wieder Selbsicherheit. Ansonsten schwindet sie. Und Du brauchst mehr Hilfe statt weniger oder mit der bestehenden auskommen zu können. D.h. das System wird teurer.

Soziale Systeme kannst Du also im Sozialwesen beobachten. Das finde ich grad superspannend!

Therapien und Arzttermine geben wie Mahlzeiten Halt und Struktur im Alltag und ermöglichen Dir auch unter Leute zu kommen. In Nebenwirkung. Du sitzt z.B. im Wartezimmer und kommst ins Gespräch mit anderen Betroffenen als eine Art Selbsthilfegruppe. Minimalinvasiv. Cool! Ausserdem siehst Du auch durch den Ausgang oder die Ausfahrt was neues. Was anderes. Als wenn Du nur daheim bist. Du wechselst den Kontext und Dein Hirn freut sich über neuen Dünger in Form von Informationen und Dopamin und Endorphin und Adrenalin. Wenn Du den Therapeuten vertrauen tust.

Wenn nicht, regst Dich auf und mit ihnen an. Dann kriegste aber auch Adrenalin. Und Dein Therapeut auch... wenn Du Dich mit ihm streiten tust. Dann kann sein, dass der Patient nach Dir das ganze als Ladung abbekommt, weil er als Blitzableiter dient. Oder die Sprechstundenhilfe. Es wirkt sich also klimatisch aus. Weil lebende Systeme, Organismen miteinander interagieren. Auch mit Computerprogrammen. Auch diese können zu Frust führen, wenn der abzurechnende Fall leider nicht im System (Software) vorgesehen ist. Dies kann zu Wut und Frust beim bedienenden System und beim wartenden System dem Patienten und seinen Angehörigen führen.

In letzter Zeit sind viele Therapietermine ausgefallen. Heut kam auch wieder eine Absage für zwei Termine. Dabei den heutigen, auf den ich mich grad eingestellt und für den ich mich gewappnet hatte. Nach erstem Frust, kann ich mich über die mir entgegenbrachte Wertschätzung und Berücksichtigung freuen, weil sie dran gedacht haben , mich anzurufen und mir Bescheid zu sagen. Auch über neue Alternativtermine kann ich mich freuen, auch wenn sie erst in einem und zwei Monaten sind.

Ich kann das als Chance nutzen mich wieder ein Stück unabhängiger davon zu machen und mir selber wieder Struktur geben trainieren. Weissd, da is ja dasselbe Problem wie überall zuvill Arbeit und zu wenig Leut. Da is gut, wenn Du soweit Du kannst so eigenständig wie möglich interagierst. Dir also wieder selber helfen kannst. Das wird auch auf diese Weise in Nebenwirkung trainiert.

Wenn das nicht klappt, dann gibt es aber auch Alternativen. Wie die Tagesklinik. Diese Option hat eine Mitpatientin neulich gezogen. Ich vermute sie kam mit der neuen strukturlosen Situation noch nicht zurecht. Das dauert seine Zeit bis Dein Nervensystem sich auf den neuen Kontext angepasst hat. Wie das kannst Du auch nicht vorhersagen, das ist ein individueller Prozess. Systembezogen und Systeminteragierend.

Aus diesem Grund interessieren mich die neuen Kontexte. Wie ist das Sozialwesen und die damit verbundene Bürokratie durch die Vermessung der Welt durch die Wissenschaften, die ja die Welt verbessern wollen, durch Verbesserung für das Individuum also kurzum die Salutogenese der Weltgemeinschaft im Sinn haben, funktioniert, interessiert mich. Ich les grad ein DK-Buch über Soziologie. Das Soziologiebuch heisst es. Das ist spannend. Und mit Bildern aufbereitet und aufgelockert auch nicht so langweilig wie klassische Lehrbücher oder seitenweise theoretische Abhandlungen wie die letzten mit denen ich mich befasst habe.

Da werden die Sätze immer länger mit immer höhererm Bildungsstand und Theoretikertum. Gut, der letzte von mir war ja auch recht lang ;-)

Also Unsicherheit wirkst also mit Hilfe zur Selbsthilfe und mit Taten entgegen. Du tust was und das macht Dich dann zufrieden. Ich schreib hier grad. Und gestern hab ich Rasen gemäht. Ich tu also und hinterher schau ich mir an, was ich da geschafft hab und das macht mich glücklich. Und das entwickelt Dein Selbstwertgefühl. Hurra! Ich kann was! Cool!

Und das wirkt dann auch auf andere. Weil Du z.B. nachsichtiger bei Absagen von Terminen bist und nicht frustriert und deswegen ausflippen tust. Das ist mir ja auch schon passiert. Weil wenn nix um Dich rum mehr berechenbar und vorhersagbar erscheint, dann wirkt sich das halt auch auf Dich und damit auf Deinen Selbstwert aus. Den ziehst Du aus Dir aber auch aus den Kontexten (Gemeinschaften bzw. anderen Systemen auch Menschen) von denen Du umgeben bist und auf die Du triffst. Es kommt also auf Deine Selbstwirksamkeitsstärken an, welche Du kultivieren kannst , das hängt aber wiederum auch von den Chancen ab, die Du hast. Also von Deinem Kontext , Umfeld. Und von Deiner Einstellung und Deinem Verunsicherungsfaktor. Wie gefrustet Du halt bist.

Teamwork wie gestern befeuert. Weil so ein Give me 5 Moment Dich befeuert und begeistert. Auch wenn Du mit hartem Training was geschafft hast , wo Du gar nicht damit gerechnet hast. z.B. gestern hatt ich mir nur ein kleines Stück Rasen vorgenommen. Aber dann hatt ich spontan Lust, weil es so gut lief und das Wetter so schön war, weiterzumähen. Dann kommst Du mit einem Miniziel sehr viel weiter, weil Du das überschreitest. Und das tut gut! Nachhaltig :)

Gestern hatten wir noch einen Teamworkmoment. Also drei Schwerbehinderte, teilweise mit Handspastiken versuchen eine Gschmackloswasserflasche aufzumachen. Das klingt wie die Intro zu einem Witz oder ist an sich schon ein Gschichtle zum Schmunzeln.

Die Lösungsidee, weil Kraft nicht funktioniert hat, hatte Deine die Erfahrenste und Älteste von uns. Eine Strategie. Nämlich das Plastik unten am Verschluss aufzuschneiden. Da klemmte es. Und danach liess sich die Flasche ohne jede Kraftanstrengung öffnen. Ihr seht also Lebenserfahrung zahlt sich aus :)
Das war ein Happy Moment oder ein Happ Happ Moment (Marte Meo). Weil wir uns alle drei unisono gscheit gfreit hamm :)

Die Weltenbummlerin is scho widder unterwegs und hat mir eine wunderschöne Postkarte aus Wien geschickt. Mit der Hofburg drauf und dem berühmten Bild von der Kaiserin Sissi. Mei Schwester und mei Mama schaun sich die Filme mit der Romy und der Magda Schneider gern o.

tldr hat mir ein Bekannter zu einer Mail von mir geschrieben. Jetzt hab ich mal gegoogelt was das denn heissen tut, um ihm Zeit und Energie zu sparen, hab ich nicht ihn direkt gefragt, weil er hat keine...

too long didn't read
War mir zu lang zum Lesen. Interessant, in den heutigen Zeiten kommunizieren wir aus zeitspargründen in kryptischen Symbolen und Abkürzungen. Eine Art Code. Wie die Hyroglyphen. Spannend!

Ebenfalls spannend, es scheint eine Art Textlänge zu geben, die in aktuellen Zeiten noch vertretbar und lesbar ist. Hm... ob es einen generellen Trend zu weniger ist Mehr gibt? In der Kürze liegt die Würze? Vieles lässt sich aber nicht so einfach simplifizieren. Manchmal brauchst Du Beispiele um Deinen Standpunkt klarmachen zu können. Nur wenn die Beispiele nicht aus demselben Kontext Deiner Bezugsperson sind, dann funktioniert auch das ned. Den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, is goar ned so einfach :) Wie machst Du das denn?

Todtraurig
Der Antrag auf externe Arbeitstherapie is abgelehnt worden. Jetzt bin ich furchtbar traurig und fertig mit der Welt. Dass Du so um Inklusion kämpfen musst. Des kann ich nimmer. Ich kann ned nu länger gecher den Strom schwimma. Dann soll er mich halt endgültig mit sich reissen. Wenigstens hab ich es probiert.

Hier ist noch ein Comic. Den post ich, um mich aufzuheitern.
Die Glaa aus ERH - Die Kaffeemaschin

So... grad war meine schwerbehinderte Schwester zum Haare Bürsteln da. Und hat mich um Hilfe gebeten. Und da relativiert sich doch auf einmal vieles. Weissd sie hat weder eine Arbeit noch einen Mann noch Kinder, obwohl sie sich das sehr gewünscht hätte. Und da relativiert sich vieles. Dafür bin ich grad sehr dankbar. :)

Auch für die Akuthilfe einer Freundin, die mir auch ein bisschen mit ihrer e-mail den Kopf zurechtgerückt hat. Sie vermisst Ihre Pippi Langstrumpf. Dafür hab ich mich bedankt. Jetzt hat sie mich motiviert ihr diesen Comic zu zeichnen und zuzuschicken. :)

Viel Spass!

Die Glaa aus ERH - Life Hacks Exchange

Da passt noch einer, den ich schon vor einiger Zeit mal eingestellt habe. Echte Freundschaft ist, wenn es um Dich rum Tränen schüttet und der andere kommt mit einem Regenschirm daher und spannt ihn auf. :)

Ich glaub das passiert auch im übertragenen Sinn, wenn Euch Eure Freunde den Kopf zurechtrücken durch ihre Sicht der Dinge :) Dann relativiert sich vieles. Einfach durch das ein oder andere Feedback oder die Summe derselben. Das ist dann auch eine Art Akutnotfall-Rettungsschirm :)

Die Glaa aus ERH - Der Rettungsschirm



Dazu passt noch der Beziehungsalgorithmus, den ich mal zusammengebastelt hab :)
Der Beziehungsalgorithmus

Trösterli
Danke! Ich hab viel Mitgefühl in Form von Trösterli bekommen. z.B. dass ich ja im toonsup-Forum inkludiert bin. :) Einer der schreibt, dass es ihm ähnlich ging. Und dass Du ja nie weissd wofür es gut ist. Das tut gut. :)

Kennt Ihr posttraumitic growth? Das ist das was Du aus der Krise lernst , wenn Du irgendwie gelernt hast damit umzugehen und dafür dankbar zu sein.

Irrungen und Wirrungen
Soderla heut einen Fragebogen zu Autismus ausgefüllt. Vielleicht hilft das ja anderen.

Wie immer am Mittwoch die online-Bestellung beim Bäcker aufgegeben. Bei Bofrost kann mer auch online vorbestellen. Das sind praktische Versorgungswege, wo ich nicht unter Menschen muss. Auch weil mir die Lauferei wegen meiner Schwerbehinderung zuviel ist.

Mein gestriges Highight. Ich wurde von einer Bekannten für einen Landstreicher gehalten und dann hat sie mich mitgenommen bis zum Aldi. Es gibt bei uns sogar einen Bus mit der Destination Aldi über Neuhaus. Das ist dann der Aldi in Adelsdorf. Habt Ihr sowas auch?

Derzeit guck und radle ich auf dem 70iger Jahregedenktrimmdichrad beim Giro d'Italia mit. Halt in Etappen mit Pausen dazwischen. Die Pause mach ich immer, wenn mir der Hintern vom Sattel wehtut. Ob es da Sattel gibt, auf denen man länger hocken kann oder gehört das einfach zum Fahrradfahren dazu? Weissd Du das?

Und einen Kommentar zum letzten Comic hab ich auch bekommen :) Freu :)
"Sehr schöner Cartoon, habe herzlich gelacht. :excellent: :giggle: "

Mir is wieder was komisches passiert. Also da hat einer oder eine angefragt über eine Plattform ob wir nicht Freunde werden wollen. Jetzt wollt ich drauf antworten, aber das geht nicht, weil er die Nachrichtbekommen-Funktion deaktiviert hat. Komisch. Is Euch sowas auch schon mal bassierd?

Fussballabendgschmarri
Heit gibt's a weng a Fussballabendgschmarri :) Hat Spass gmacht des zu zeichnen. Und etzerdla habi Spass dro des mit Eich zum Deilen... :)

Die Glaa aus ERH - Fussballabendgschmarri
Die Glaa aus ERH - Fussballabendgschmarri
Die Glaa aus ERH - Fussballabendgschmarri

Zu der Fahrradsättelproblematik hab ich auch zwei liebe Feedbacks bekommen :)
"Ich glaub das mit den Fahrradsätteln, das muss so sein, sonst hätt sich sicher schon wer was anderes überlegt :drool: "

Was das drool wohl wieder zu bedeuten hat? Hm... sabbern geifern steht da. Da kann ich mir aber auch nix drunter vorstellen.

Erinnert mich an die Französischklausur wo Du den petit robert verwenden durftest ein Französisch - Französisch Wörterbuch, wo Dir ein französisches Wort, das Du nicht kanntest mit 4 bis 5 französischen Wörtern, die Du auch nicht kanntest erklärt wurde ;-)

"Fahrradsättel sind so ;-)
Ich merke das durchaus auch. Ich fahre seit einiger Zeit immer wieder mal vollgepackt mit dem Rad zur Arbeit - okay, das sind nur 15 km (eine Tour), aber das merkt man dann doch (und hier ist es ja auch oft sehr windig...)."

Gruppeneffekt Light ;-)
Normale Menschen gehen ja gerne zu so Gruppenveranstaltungen, weil sie da eher motiviert sind und sich zu was aufraffen können.
Denselben Effekt hat für mich wenn ich den Giro anschau und dabei auf dem Hometrainer mitfahren tu. Also wer noch nicht soweit ist allein zu einer Gruppe zu gehen und für den das wie für mich einfach nur sporadisch funktioniert, kann es auch so probieren.

Und statt zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen, kannst Du auch in einem Selbsthilfeforum Deine Fragen posten. Dauert vielleicht ne Weile bist Du das richtige gefunden hast. Da musst Du halt a weng den Wegweisern und Querlinks folgen. So ist das jedenfalls immer bei mir.

Wiederaufbauhilfe, Aufbautraining bekomm ich durch Kommentare zu den gestrigen Comics :)

"Die Comics sind sehr lustig."

"Eine schöne Sicht auf das Fussballgeschehen :lol: "

Und zum Fahradsatteldilemma gab es auch noch was neues... :)
"Ich teile mal meine Lebenserfahrung - den Sattel vom Bonanzarad fand ich immer toll (vielleicht sind das aber auch nur verklärte Kindheitserinnerungen) :happy: "

Wenn Du mal wieder Bock auf einen Vortrag hast, dann guck doch bei den Bürgervorlesungen rein, die werden auch online gestellt. Oder zur Openvhb.org, wenn Du daheim studieren magst und an einer Vorlesung teilnehmen magst. Einige sind mit Tonspuren unterlegt oder haben Videos. :)

Du kannst Dir auch ein paar Podcasts oder Mediathekeninhalte reinziehen. Wie z.B. den neuen Ringlstetter, Freundschaft Plus oder die Samstags Crasher.

Ich setze meine Comicstudien fort und schau mir mal Rubine an :) Weil ich grad Natascha wieder entdeckt hab :)

Und was liest Du so?

Schräg
Also ich "degenerier" werde wieder autistischer. Wahrscheinlich einfach mehr ich selber. Weil ich mich in den letzten Jahren sehr verbiegen musste. Das bricht Dir wohl irgendwann das Genick. Auf die eine oder andere oder auf viele verschiedene Arten.

Mir tut es gut, mich in einem Selbsthilfeforum online auszutauschen. Das ist besser für mich geeignet als die Selbthilfegruppe im Sozialcafe. Das muss auch von den Menschen her passen. Ich brauch Leut, die Ahnung haben und sich selber durchbeissen und die Situation kennen. Also "Profis" von denen ich lernen kann. Und da bin ich dort besser aufgehoben. Weil sie einen Teil der Situation besser verstehen.

Das mit der Gruppen-Sogwirkung find ich klasse! Dass das einfach übers Fernsehen für mich funktioniert. Also auch ambulant. Und Ressourcenschonend. Weil die ambulante Gruppentherapie ist neulich ausgefallen und es kann sein, dass sie aufgrund der wenigen Teilnehmer (was mir aber wieder entgegenkommen würde, wenn es eine Kleingruppe ist) wohl unsicher ist, ob sie weiter stattindet.

Das Problem ist für mich funktionieren sehr wenige Dinge, weil ich sehr schnell überreizt bin und mir alles zuviel wird. Durch den Autismus. Bisher konnte ich das kompensieren. Aber das geht heute nicht mehr. Das war mit viel Mühe und Überwindung verbunden. Das sieht allerdings keiner. Du funktionierst. Dass das jetzt nicht mehr geht, das verstehen Menschen, die Dich vorher kannten, nicht. Auf einmal bist Du ein anderer Mensch für sie, obwohl Du noch nie mehr Du selber warst. Komisch...

Ich muss mich aufraffen aus dem Haus zu gehen. Aber wo soll ich auch gross hin? Denn alles, was ich versucht habe auch bei einem Verein ehrenamtlich mitzuarbeiten, ist fehlgeschlagen. Und jetzt kann ich auch nicht mehr. Ich hab auch nicht die Energie um anderen wieder ewig hinterherzulaufen und alles nachzutragen. Entweder es ergibt sich jetzt was (schon auch mit meiner Mitwirkung, aber halt irgendwo in der Mitte...) oder halt ned. Und damit muss ich dann halt umgehen.

Schon komisch nach einem halben Leben festzustellen, dass Du viel mehr Schwierigkeiten hast, mit dem Alltag zurechtzukommen als andere Menschen. Ein Wunder, dass das so lange funktioniert hat. Nur die alten Umstände kann ich nicht mehr herzaubern. Und ich werd halt auch nicht wieder jung. Fit vielleicht schon auf die eine oder andere Weise. Keine Ahnung wo es hingeht.

Schrägerweise bin ich ja als Pflegender Pflegling in der Pflege gelandet. Also im sozialen Bereich. Auf dem freien Markt hätte ich dort keine Chance. Und ich glaube das würde auch für mich gar nicht funktionieren. Das funktioniert dahiem nur, weil wir seit 48 Jahren miteianender "verheiratet" sind. Wir kennen und zu gut. Und dann weisst Du auch, was der andere braucht. Auch wenn die beiden und ich auch selber oft eine Überraschung sind. Du lernst halt nie aus.

Da hat jemand gepostet, dass er ein Kontaktkiller ist. Ja das krieg ich auch hin. Sobald ich von meinem sozialen Kontext, dass ich daheim mit meiner Mama und schwerbehinderten Schwester lebe, dass ich Autismus und eine Psychose habe, berichte, sind sie fort. ;)

Ich glaube zum Austausch und Aufbau eines Kontakts brauchst Du auch irgendwo einen gemeinsamen Kontext , irgendwas wo Du andocken kannst. Und mir fehlt halt das als normal angesehene. Nicht dass ich darüber traurig wäre. Es hat sich halt nicht ergeben. Dafür hatt ich ja andere schöne Dinge und habe ich noch :)

Hier ist mal ein podcast zu Autismus.

Hier ist noch ein Comic. Viel Spass!
Die Glaa aus ERH - Gartenbeleuchtung

Zuviele Gedanken?
Habe zu meinem Muggen-Comic diesen Kommentar bekommen :)
"Das ist nett sich um die Mücken zu sorgen, damit sie sich den Rüssel nicht verbiegen, aber die finden einem auch im Finsteren :giggle: ein Kontaktaufbau ist meist schwierig und wenn dann noch eine Diagnose im Raum schwebt wächst die Angst etwas falsch zu machen sehr stark und das zarte Pflänzchen Kontakt stirbt vor lauter Sorge den Gegenüber evtl. zu verletzen und der Angst verpflichtet zu sein."

Hm... also vor lauter Angst stirbt die Toleranz?
Des is fei a ned grod as allergsündeste.

Dann fällt am End auch Nichtautisten der anonyme Kontakt über digitale Medien leichter als in echt? Ist Echt- und Direkt- und Adhoc-kontakt dann eine aussterbende Spezies?

Weil mir ist das mal im Bus aufgefallen. Da war eine ältere Frau mir gegenüber gesessen und die hat dann einfach zum Plaudern angefangen. Keiner hat drauf reagiert. Ich wusst aber auch ned, wie ich damit umgehen soll. Also hab ich halt hi und da genickt. Des hat anscheinend glangt. ;-)

Hier noch ein Comic über das Zeitalter des vielen Nachdenkens ... :)
Die Glaa aus ERH - Der Vordenker

Hm... glaubm mir dann Vermessungen mehr als unserm Bauchgfühl?

Dann hab ich noch mein Paracord-Knotenexperiment weitergemacht. Mit dem Topp-Buch bin ich leider nicht zurechtgekommen. Dafür hat mir dieses youtube - Video sehr geholfen, weil es sehr einfach erklärt ist. Ist auch ein Mann ;-)

Perspektivwechseli
Soderla... ich hab ein bisschen Feedback bekommen. Aus unterschiedlichen Richtungen, aber halt zwei , die meinen man soll immer hübsch positiv denken.

"Vordenkern - find ich gut, am liebsten immer hübsch positiv :friends:"

Das kann ich nicht! Auch mit dem Wort , Konstrukt Hoffnung kann ich nix anfangen!
Das liegt daran, dass ich mich mit Situationen abgefunden habe, aus denen es kein Entrinnen gab oder gibt. z.B. mit einer chronischen Schmerzerkrankung. Da kannste sowas wie, das wird doch irgendwann besser werden, auch bei der Behinderung meiner Schwester halt nimmer hören. Weil eben nicht alles gut wird. Das ist halt so.

Da funktioniert weder das Prinzip Hoffnung noch die Dinge positiv zu sehen, weil sie nun mal nicht positiv sind. Womit willst du jemanden trösten, der auf die Ärzte schimpft , die ihr das halbe Hirn eingebrockt haben? Wird schon wieder werden? Das wächst sich aus?

Meiner Schwester hilft laut vor sich hinzuschimpfen. Selbstgespräche. Mir hilft mir ein Minimaletappenziel oder ein negatives Ziel zu setzen. Das hat mir in den schlimmsten Momenten gute Dienste erwiesen. Das werdet Ihr allerdings in keinem Selbsthilfebuch oder Leitfaden finden. Denn da sollste immer schön positiv bleiben und immer schön das positive im Leben sehen.

Mit dem Konzept von Marte Meo kann ich mich halbwegs anfreunden alles andere ist mir viel zu "nett" weil das mit meiner Lebenswirklichkeit einfach nicht zusammenzubringen ist. Und das musste ich grad mal loswerden, weil mich so positiv Seher dann irgendwie wütend machen.

Ich suche mir also Vorbilder aus, die auch wütend werden und nicht immer lieb und nett jedes soziale Spielchen mitspielen. Wenn ich das hi und da mache, dann aus Neugier und Experimentierfreude.

Als Gruppentherapie funktioniert halt für mich, wenn ich ein Sportereignis am Fernsehen gucke. Life hinzugehen kann ich mir erstens nicht leisten und zweitens wär das mit meinem reizempfindlichen Gehirn auch zuviel des Guten. ;)

Das was andere Menschen brauchen oder was Normalos sagen, dass mer so brauchen tut als einer der ihren, ist noch lange nicht, das was ich brauche. Weil mir das alles schon zuviel und nicht mit mir kompatibel ist.

Kompatibel ist für mich aber hier drüber zu schreiben. Das tut mir gut und vielleicht hilft es auch dem ein oder anderen Gebeutelten, der im selben Modus wie ich unterwegs ist. Also etwas auf Krawall gebürstet oder gebürstelt. Weil ohne das geht das auch nicht so zu sein und irgendwie durchzukommen. Mehr will ich gar nicht.

Ich hab diese sozialen Angebote ausprobiert. Wie das Sozialcafe und noch eine Selbsthilfegruppe und es funktioniert einfach nicht für mich. Da mach ich lieber Sport und reagier mich so ab. Dann ist auch Frieden in der Bude. Und ich kann mich ausklinken und rausnehmen. Das ist sehr wichtig für mich.

Was mir immer schwer fällt, weil ich gern Ratgeberbücher lese, ist diese in ihrem Kontext wahrzunehmen. Sie sind aus der Sicht des Autors geschrieben und Menschen, deren Bücher in aktuellen Zeiten verlegt werden, sind soziale Menschen. Also kommen die auf der Gegenspur daher. Mein Hirn funktioniert ganz anders. Es hilft mir aber herauszufinden, wie Normalos so ticken. Und evtl. kann ich dann einen kleinsten gemeinsamen Nenner finden und hi und da andocken und mir was abgucken. Da muss ich kreativ sein und aus zahlreichen divrsen und queeren Quellen Anknüpfungspunkte finden.

Eine Frau meinte, ich solle nicht aufgeben. Das tu ich nicht. Ich setze nur die Dinge in meinen Kontext. Ich muss die Dinge transferieren und migrieren. Das dauert. Adaptieren. Also. Und dazu muss ich im Try und Error Verfahren Dinge einfach ausprobieren. Und glaubt mir, das meiste funktioniert einfach nicht. Dafür hab ich meine eigenen Life hacks. Und die sind halt grad mal diametral entgegengesetzt. Das ist halt einfach so. Hauptsach es hilft mir irgendwie weiter durchzukommen. Und mehr brauch ich derzeit nicht.

Neuorientierung...
So eine Neuorientierungsphase ist gar nicht so einfach. Erst recht wenn mer in die entgegengesetzte Richtung geht. Ich übe noch, probiere neue Varianten und Altbewährtes aus. Hab heut auch mal wieder was regenbogenbuntes gebastelt. Einfach so. Für mich. Auf dem Trimmdichrad fahr ich gegen mich selber. Ich versuch jeden Tag ein bisschen länger auszuhalten. Und das macht irgendwie Spass. Damit lässt sich auch Wut auch ganz gut abbauen.

Blöd ist nur, wenn Du grad damit fertig bist und dann kommt einer daher und kippt Dir seine ganze Wut vor die Füsse. Vielen herzlichen Dank! Das hat nämlich heut mal wieder meine Schwester gemacht. Scheiss Leben schreit sie dann rum. Sie hat ja prinzipiell damit recht. Aber ich kann das ja auch nicht ändern. Und ich bin ganz froh, dass ich meine Gefühle grad mal in den Griff bekommen habe und mir Endorphine und ein Gefühl der Zufriedenheit und des wohligen Ausgepowertseins aufgebaut hab. Und dann ist in einer Sekunde alles wieder beim Deifel. Des is fei a ned grod as allergsündeste.

So jetzt powert sie sich auch grad aus. Dann hat das ja was geholfen. Auch auspowern ist anscheinend viral ansteckend.

Meine Weltenbummlerin ist grad auf Korfu. Mein Reiseverhalten erstreckt sich vom Bett ins Wohnzimmer und in die Küche. Meine Weltreise ist der Gang in den Keller. Und morgen geht es wieder zur Aktivierungsgruppe. Einmal bis zum Mond ;-) Bin gespannt wieviele Leut diesmal kommen. Wenn es keine 4 sind, dann wird das morgen die letzte Instanz gewesen sein. Alles relativ ;-)

Faszinierend je mahr ich daheim bin (also der Default ist jetzt daheim), desto mehr Überwindung kostet es mich irgendwohin zu gehen. Dazu brauch ich irgendwie immer einen Grund. z.B. Gläser zum Container bringen, Überweisung einwerfen, was besorgen und Co. Am liebsten für andere. Hi und da gönn ich mir dann aber auch selber was, wenn ich schon mal unterwegs bin. Das ist neu. Wie gesagt, ich übe noch.

Neulich hab ich mich mit einem Psychologen gefetzt. Am End hammer uns dann doch wieder vertragen. Sowas ghört halt zur Beziehungsarbeit dazu. Wie dahamm halt auch. Faszinierend. Ich glaub, er hat nicht verstanden, dass ich grad ned um alles kämpfen kann und es grad auch ned will. Und dassd irgendwann auch mal die Nase von der ganzen Welt voll haben und sie satt haben kannst. Und dass einem auch der Sinn abhanden kommen kann, weil der ja oft mit der Arbeit verknüpft ist. Und dann mussti halt umkonfigurieren und umprogrammieren um Dich auf den neuen Default.Kontext zu adaptieren. Des dauert halt sei Zeit. Keine Ahnung wie lang. Das werd ich dann vielleicht irgendwann hinterher wissen.

Zum Denk-Comic gab es folgendes Feedback.

"Vordenkern - find ich gut, am liebsten immer hübsch positiv friends.gif"
"Ich habe schon das Gefühl, dass es immer schwerer wird einfach so in Kontakt zu treten. Kinder haben es noch drauf aufeinander zu zugehen ohne sich darüber Gedanken zu machen. Erwachsene denken anscheinend doch zu viel vor und auch nach..."

Meine sehr offene Weltenbummlerin hat drauf geantwortet: "mit dem ins Gespräch kommen hab ich keine Probleme. Im Gegenteil...ich liebe es ;)
Und die, die sich von vorn herein vermummen, interessieren mich eh nicht."

Hab diese Woche einen Fremdling zum Schlossberg geführt und es hat sogar zu einer kleinen Unterhaltung auf Englisch gereicht. Hab ihm dann noch erzählt wo der Bus nach Erlangen fährt, weil er nach Nürnberg will. Eine gute Tat :) Die hat mich dann auch vor einem anderen etwas aufdringlichen Menschen gerettet. Das war irgendwie cool :)

Am Marktplatz gibt es jetzt einen Stadtstrand und einige Aktionen am Wochenende. Das ist ein überdimensionierter Sandkasten. Mir fehlen die Förmchen und das Wasser zum Panschen....

Öfter mal was neues...
Habt Ihr schon mal was über Biohacking gehört? Im Grunde genommen sind das auch alles psychologische Tricks wie der Placeboeffekt und ähnliche Überbrückungshelfer :) Werde mich mal mit der Thematik befassen. Der Content interessiert mich. Und er passt ja auch in mein "Beuteschema". Und dann guck ich mir noch ein paar Biografien von Triathleten an, weil mich das ganze auch aus der praktischen Sicht interessiert. Und was treibt Ihr derzeit so und was treibt Euch derzeit so an und um?

Mich interessiert vor allem auch wie es sich mit Niederlagen und Rückschlägen und wenn einem seine ganze Welt mal kurz aber sehr intensiv um die Ohren geflogen ist und alles woran man so geglaubt hat, wieder auf die Beine kommt. Sich derrappelt. Wie schaff ich es mich wieder rauszuwinden und wiederaufzubauen? Bin ja für jede "Wiederaufbauhilfe" dankbar.

Das Buch encounters zur logischen und logistischen Kurztherapie war anders als gedacht. Ich hatte auf Beispiele der Anwendung gehofft. Um mir davon was abzugucken und es nachmachen zu können. Stattdessen sind das "Encounters" also Begegnungen mit den Therapiebegründern. Was sich allerdings auch als äusserst spannend erwiesen hat. Weil das wieder Gelegenheit bietet neue Menschen und Denkweisen zu aquirieren. Neue Perspektiven halt aus einer ganz anderen Sicht. Also schon irgendwie cool.

Mich interessiert derzeit alles zu Disziplin und Ausdauer. Und wie man sich wieder aus einem "Loch" herausarbeiten kann. Denn da will ich hin. Mehr weiss ich derzeit noch nicht. Der Rest wird sich finden. Herzliche Grüssle aus der Bredouille.

Apropos Ausdauer... Hm... Ausdauer und Geduld aber auch Ungeduld gehören doch irgendwie zusammen...
Meine Schwester braucht heut wieder ewig .... Und meiner Mama ist jetzt der Geduldsfaden gerissen. Sie setzt auf das Stilmittel Strenge und Härte. Also Disziplinarisches Durchgreifen. Und schon sind wir wieder bei pädagogischen Tipps und Tricks. Wow! Das geht ja nahtlos interdisziplinär ineinander über. ;-)

Biohacking sind dann life und health hacks. Wie jeder Rat und Lebenshilfe. Aha. Ach so. Und wieder geht es um Energieeffizienz und damit auch um Potentialentfaltung. Das Survival of the fittest. Da wollt ich grad gar ned hin, aber anscheinend ghört des so. Wobei fittest wohl durchaus mehrgleisig, mehrdimensional zu verstehen ist. Irgendwie gleichst Du also Ungleichgewichte, Spannungen als Überbrückungen und Workarounds aus und das tut jeder mehrdimensional auf seine eigene individuelle persönliche Weise. Das ist dann seine Identität. Das ist der harte Kern tät ich so sagen.

In einem Selbsthilfeforum sahen das die anderen Beteiligten anders. Sie sahen jeden neuen Trick und jede neue Fähigkeit als neue Facette an. Und so wird Deine Bandbreite grösser. Eine grössere Bandbreite ermöglicht Dir also auf mehr Ressourcen zurückzugreifen um Ungleichgewichte , Spagate auszugleichen. Ob ein Generalist einem Spezialisten überlegen ist, darüber scheiden sich nach den Büchern, die ich gelesen habe (also meinen Ressourcen und die Ressourcen anderer, die sie geschrieben und das studiert und beobachtet haben) die Geister. Alles zu seiner Zeit. Die Dosis machts denk ich mal so für mich dahin. Und was glaubst Du so?

Ich dagegen konzentriere mich in den schwierigen Phasen auf das Wichtigste, das Dringlichste auf die Essenz. Also Simplifizierung statt Komplifizierung. Manche Dinge musst Du aber oft sehr ausschweifend erklären , damit die Einfachheit greifbar wird. Alles ned so einfach. Also kannst Du es auch so zusammenfassen in der Essenz ist der Schlüssel die Ambivalenz. Die Widersprüchlichkeit. Mal so, mal so. Je nachdem. Oder anders ausgedrückt: Mach wie Du denkst, aber denk ned zuviel ;-) Und dann und wann nutzt halt die Intuition und irgendwann geht beides ineinander über mit und ohne Nachdenken... So, seid Ihr etz verwirrt. ;-) Das gehört so :)

Spannend find ich es also die Life und Bio und health hacks von anderen Menschen zu erkunden. Explorieren halt. Das ist ein Abenteuer. Die Schnitzeljagd nach dem heiligen Gral. Wie bei Indiana Jones. ;-) Naja, Jäger heiss ich ja schon mal... ;-)

Und am schönsten finde ich es, wenn sie frei von der Leber weg (ein schönes bildliches Sprichwörtle) von sich aus erzählen tun. Ich hör also anderen gerne zu, wenn sie ihre Lebenserfahrungen mit mir teilen. Und ich denk mal, das ist dann auch soziale Intelligenz, dass Du das nutzen tust. Unbewusst und bewusst. Ambivalent halt ;-) Das macht für mich Menschen spannend! Obwohl ich mir mit ihnen immer noch schwer tu. Inzwischen hab ich es nicht mehr so, dass ich jeden möglichen Kontakt machen und halten muss. Erzwingen lässt sich das eh ned. Also laissez faire. Dolce far niente. Die süsse Kunst des Müssiggangs. Wer hätte gedacht, dass ich jetzt da wieder landen tu? Loslassen und festhalten beides in Ambivalenz. Wow!

Dann ist das wohl eher das Bittersüsse Leben. Zartherb. Zartbitter. Leben süss-sauer. Humoristisches Drama oder Dramödie. Das macht den Zauber und den Reiz aus. Hast Du den Dreh schon raus? Der Trick scheint nämlich zu sein, es sich immer wieder hinzudrehen, dass es passen tut, um wieder neue Perspektiven zu finden. Also wo es lang geht... für Dich okay auch für mich. Mal sehen, wo es mich noch hinverschlagen tut. ;-)

So etzerdla gibt's nu an Comic zu dem Thema :) Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Der Lifehack

Aktivierungs- und Aufbauhilfe
Gestern in der Aktivierungsgruppe hamm wir Traumreisen und autogenes Training und "Zappeln"(Pendeln genannt) ausprobiert. Zuhören ist ungeheuer anstrengend. Deswegen sind auch Audiobooks nix für mich. Ich mag eher das Steuer in der Hand halten und selber lesen. Still vor mich hin.

Still sitzen kann ich nicht. Und deswegen machen mich Traumreisen und autogenes Training wahnsinnig! ;-) Wie isn des bei Euch so? :)

Aber die Schaukelei auf dem Stuhl , das ist voll okay. Das mach ich aber eh schon. :)

Hab jetzt eine neue Routine (Function) implementiert. Nach der Aktivierungsgruppe geh ich eine Kugel Eis essen. Und da wechsle ich immer ab. Gestern hab ich die Sorte Limoncello mal ausprobiert. Die ist fein. Hat a weng was von einem Buttermilcheis.

In der Bäckerei war ich auch noch auf dem Weg und weil sie die Kirschtaschen ghabt hamm, die mei Mama so gern isst. Ich schau immer erst ins Schaufenster, ob sie was feins hamm, bevor ich hineingehen tu. Da stand dann eine Frau davor und ich musst erst bis zur Tür gehen, ums zu sehen.

Mama hat gmeint, hässt halt glopft und gwunken ;-), dass wechgehen tut :)

Mit der Bäckersfrau bin ich dann ins Gespräch gekommen, weil erstens die Abi-ler hupend unterwegs warn (die derschrecken di zu Tod) und zweitens hammer über den Stadtstrand gred. Der is doch länger als des Wochenend, des weiss ich vom Apotheker. Weil, weissd ich hab nu an Alpresan - Schaum zum Baa eischmiern für mei Mama ghult.

Sie hat gmeint, des Geld hättens besser die Kindergärten spend. Und des Ladies Event is a nix für ihra. Weils a a Praktikerin is. Siggsdes.

Weissd ich war mal bei der IHK auf einem Ladies event und do woarn lauter Grosskopferda... und ich hab gmeint, ich bekomm da praktische Tipps und Tricks für mei Kleingewerbe. Stattdessen woars Lobhudelei. Die hamm vill gred und rumbussied. Des find ich komisch. Da hat sie gemeint, dass des a nix für sie is. Sie geht da a ned hi. Siggsdes. Praktiker unter sich.

Bin anscheinend ned die einzich, der die Welt um die Ohren gflung is. Des is sehr tröstlich.

Das Autismuskompetenzzentrum sucht Autisten für eine internationale Studie zum Thema Autismus und Dating. Wer Lust und Erfahrung hat kann sich melden und wiederum seine Erfahrungen austauschen. Was da wohl dabei herauskommen tut?

Hab Feedback im Comicforum bekommen zum Comic Vor- und Nachdenken :). Daraus hat sich ein wunderschöner "Ballwechsel"(wie im Tennis) entsponnen. Wir spielen mit Ideen miteinander. Ist das jetzt das Diskussionsspiel? Der Austausch von Life hacks? Wie macht Ihr das denn?

"Vorausdenken ist die Arbeit, Nachdenken das Aufräumen "
Ich:"Aufräumen... strukturieren meinst Du? Wahrscheinlich brauchst Du beides zu unterschiedlichen Zeiten. Chaos und Struktur. "
"Ja, so ähnlich meinte ich das. "Vordenken" interpretiere ich als frei und ohne Beschränkung - quasi chaotisch. "Nachdenken" wäre dann das Auswerten und Strukturieren des im Vordenken entstandenen Chaos."
Ich:"lso das, was sie im Spitzensport auch hinterher machen. Datenanalyse Und daraus ergibt sich dann wiederum das Coaching "

Feedback gab es auch im Toonsup-Forum zum Lifehack.
"Vielleicht ist ein bisschen weniger hinterfragen und einfach geschehen lassen hilfreich. Ich denke man muss nicht alles wissen und alles verstehen, denn es gibt viel zu viel Wissen um alles zu ergründen."
"Mal nicht nachdenken (zu müssen) - das ist wahrlich nicht einfach :exhausted: "

Also ich find die Life hacks von anderen Menschen superspannend und superinteressant! Und wie siehst Du das so? Und wenn mer sich die Bälle so Pingpongmässig zuspielen kann, dann macht das auch noch einen Heidenspass! Cool! Wow!

Noch ein Comic :) Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Die Hausaufgabenhilfe

Ich kenn etz einige Leut, die sagen, sie machen einfach ihr Ding. Ich find das ist gar ned so einfach.

Apropos pendeln, schaukeln , wippen wirkt auf den Gleichgewichtssinn und so besänftigt es das Nervensystem. Cool gell?!? Life balancing halt...

Apropos... Begrifflichkeiten... Hoffnung hatten wir ja schon. Und was ist Toleranz?
Wikipedia meint dazu "Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten"
Also Offenheit für das Anderssein und Andersdenken.. oder? Wie siehst Du das denn?

Hm... jetzt doch grad mal auch bei wikipedia den Begriff Hoffnung nachgeguckt.
"Hoffnung ist die umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft."
Hm... geht Hoffnung dann in Planung über oder gleich in Aktion? Wahrscheinlich wieder beides zu unterschiedlichen Zeiten. Je nachdem.

Philosophie, Lebensphilosophie ist ja auch wieder Lebenskunst. Also die Summe Deiner Life hacks. Und das ist wiederum Deine Identität. Die ist aber auch vom jeweiligen Kontext abhängig. D.h. sie verändert sich ja anpassungstechnisch mit dem Wechsel der Kontexte.

In so einer Umkonfigurationsphase kannst Du in der Psychiatrie oder beim Psychologen landen oder Dir da auch aktiv Lebenshilfe suchen. Das geht auch in Ratgeberbüchern, Videos oder mit jeder Art Life coach. Du suchst nach Lösungen im aktuellen Kontext zurechtzukommen. Spannend! Und unser Hirn macht dabei die Datenanalyse aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Daten- und Fakentenlage und sucht nach möglichen Handlungsoptionen.

Im Comicforum sucht ein Zeichner einen Verlag für seinen Comic. Er hat mal eine Comiczeichnerin angeschrieben und gefragt, wie sie ihren Verlag gefunden hat. Also einen Sponsor. Einen Mentor. Es war da umgekehrt. Durch Selfpublishing hat sie auf sich aufmerksam gemacht und so kam der Verlag auf sie zu.

Hm... beim Blog ist mir das ja auch mal passiert, dass da so eine Art Produktplacement-Mensch (ich habe keine Ahnung wie dieser Beruf offiziell genannt wird) auf mich zukam und mir eine Mail geschrieben hat. Ich hätte wohl mal nachfragen sollen wie so eine Zusammenarbeit ablaufen tut. War jedoch einfach zu erschrocken und verwirrt davon im ersten Moment und habe ihn zu seinem Beruf befragt. Leider hab ich dahingehend keine Antwort mehr erhalten. Vielleicht war das ganze ja ein Phishingversuch oder sowas und gar nicht ernst gemeint.

Ich hab ihm jetzt mal geraten, dass er ja mal seine Figuren auch in Productplacments wie ich z.B. für die Erlanger Stadtwerke debutieren lassen kann und sich dabei karikieren kann. Das geht ja dann schon wieder in die Richtung Merchandising. Geht das jetzt auch wieder spektral von einem in das andere über? Ich nehme es mal an.

Wie seid Ihr denn an Eure Mentoren und Sponsoren gekommen? Wie hat Euch Euer Coach, Talentscout gefunden? Im Sport gehst Du ja auf Turniere und nimmst an Wettbewerben teil , um gesehen zu werden. Das Thema find ich auch sehr spannend. Da würd ich schon gern noch mehr hinter die Kulissen gucken. Vielleicht steht ja in den neuen Büchern das ein oder andere drin. Denn Sportler brauchen ja auch einen Ausrüster. Hab ja auch mal bei einem Stiftehersteller nach Stiftsponsoring angefragt und mir eine Abfuhr eingehandelt. Vielleicht geh ich das recht ungeschickt und tollpatschig an.

Cool finde ich auch, wenn Du Dir z.B. den Werdegang von Bands oder Modeschöpfern und Co in einer Doku anschauen kannst. So wie gestern abend auf Arte Simon und Garfunkel. Da erfährst Du auch sehr viel. Und dass dabei halt alles passen muss. Und das haste halt ned immer selber in der Hand. Da ist auch viel Zufall im Spiel. Klar Talent und Zähigkeit und Disziplin brauchste auch. :)

Zerrissen...
so fühl ich mich momentan. Einerseits bin ich begierig auf neues und darauf neues auszuprobieren. Andererseits kann ich mich kaum aufraffen. Wie krieg ich das wieder halbwegs zusammen? Aber immerhin die Neugier und die Abenteuerlust und Unternehmungslust scheint wieder langsam zurückzukommen.

Jetzt hab ich die ganze Woche Tennis beim Radeln geguckt, weil das halt auf dem Sportsender kam und hab Bock gehabt das auch mal selber auszuprobieren. Jetzt ist mir eine Lösung heute nacht eingefallen. In der Garage kann ich mit dem Softball und dem alten Kunststofftennisschläger abwechselnd gegen die Wand Vor und Rückhand üben. Das macht mehr Spass als mit meiner Schwester stop und bück Ball zu spielen. Davon werd ich n&aumL;mlich ned müd. Brauch anscheinend was, um mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auszupowern. Das kann ich jetzt öfter machen.

Und was treibt Ihr so?

Dann hab ich die alte Tischtennisplatte freigeräumt die Woche, die meine Mama total eingebaut hatte und jetzt weiss ich leider nimmer wie die komische Kippsicherung sich lösen lässt. Hab mir ein paar youtube-Videos dazu angesehen. Aber die Sicherung ist irgendwie anders zum Schieben unten und oben. Ich glaub mer muss erst rechts und dann links den Schieber verstellen. Aber ich bin mir nicht mehr sicher ob man erst den oberen oder den unteren lösen muss... auf halber Strecke muss man die anderen beiden lösen. Ist ne Joola - Platte. Hm... muss ich mal nochmal probieren. Vielleicht platzt dann der Knoten im Hirn. Das ist halt so, wenn man Dinge lang nicht benutzt oder nutzt, dass mer dann vergessen tut, wie das gehen tut. Weil dann biste aus der Übung.

Update
Hab den Mechanismus der Tischtennisplatte wieder verstanden. Es hat "Klick" gemacht. Gschnaggelt. Sowohl im übertragenen als auch im pragmatischen Sinn ;)
Praktisch zum gestrigen Tag der Vereine am Stadtstrand. Da waren nicht nur Tischtennisclub und Tennisclub sondern auch die Caritas und das Rote Kreuz. Lauter soziale Menschen.

Bin dann glei heim und hab wieder geübt. Ich und die Wand. Mei bester Freind. Weissd mit meiner Schwester kanni ka Ping Pong spilln. Da langts bloss zu am Ping. Dann is der Ball furt. Schwerbehindertensport is halt vo Individualistentum geprägt. Du musst es asu machen, wie es für Dich bassen tut. Im Zweckpragmatismus. Da dusd ned lang rum. Du machst einfach. Du probierstes. Try and error halt.

Ich schau da am liebsten von weitem vorbei. Beim Caritas-Stand hab ich Bekannte getroffen und die Fach-Frau, der Profi hat auch gemeint, dass das mit der Inklusion von Menschen wie mir und meiner Schwester ned besser sondern immer schwieriger wird. Weil ich gemeint hab, ich tu mir so schwer meine Innensicht mit der Aussensicht in Einklang zu bringen. Des geht nämlich irgendwie ned. Ich find kein Plätzchen mehr, wo ich hinpassen tu.

Ich hab halt dann Menschen guckt. Die Duftölfrau Auenland war auch wieder da. Sie macht wieder bei Fit im Engelgarten mit. Da schau ich vielleicht mal vorbei, wenn ich mich aufraffen kann.

Dass es eine Traumaberatungsstelle bei uns geben tut, hab ich noch ned gwusst. Die hamm alle Flyer und so Zeuch ausliegn ghabt.

Kinder hamm auf dem Marktplatz auf der Bühne getanzt und da waren ganz viele Leut und da hab ich dann die Flucht ergriffen. Das is mir zuviel. Aber einen Erdbeerkuchen hab ich gegessen. Das war fein.

Und ein Wiener Käsestangerl hab ich meiner Mama mitgebracht. Weissd, wenn Dei Leut ned fortkönna in die Welt, dann musst halt die Welt hammbringa.

Was ich ned mitbring, des kumd a ned zu uns rei. Weissd. Des is wie auf einer Insel. Was Du da ned mitbringst, des findst do a ned. Des is a Zitat aus six days seven nights. Des is a Film mit der Anne Heche und dem Harrison Ford.

Auf mein letzten Comic habi zwei neue Kommentare grichd. Freu :)

";) Manchmal wird einem was übergeholfen, dass brauch es nicht ;)"
"Sandra, Du bist eine Sachbuch-Autorin. Eine, die unterhaltsam schreibt und ihre Bücher selbst illustriert. :top: "

Apropos Hilfe... Ach so vom VdK gibt es derzeit die praktische Aktion Schilderdemo für bessere Pflege daheim. Weil des alles so unpraktisch is. Es werden viele Gelder obwohl die Leut Anspruch drauf hamm und es sich hart erkämpft hamm ned abgerufen, weil die Hilfe so unpraktisch is.

Oder weil sie zwar einen Anspruch drauf hamm , aber keinen Dienstleister finden tun, weil die alle voll sind. Wennsd Glück hast kumsd auf die Wartelisten. So wie mei Mama. Die steht da auch scho a halbes Jahr drauf.

Weissd, da musst Du auch zum Putzen und Einkaufen helfen besondere Kurse machen. Als wenn mir Menschen von am andern Planeten wärn. Glabsdes!

Weissd Du , dass das Pflegegeld seit 2017 nimmer angepasst worden is. Und weil die Kosten und Gehälter aber steigen tun, bekommst Du immer weniger Leistung. Da werden dann die Zeiten gekürzt wo die Hilfe kommen tut. Also bekommst Du immer weniger Unterstützung und Wertschätzung. Der VdK war gestern ned beim Tag der Vereine. Komisch.

Vill Pflegende hamm ka Reserven und ka Zeit für sich. Und ihre Angehörigen kommmen mit wechselnden Menschen nimmer oder einfach ned zurecht. Weissd bei ständigem Wechsel, da verunsicherst die Leut. Gsunde scho. Und dann erst schwerbehinderte oder ältere Leut. Und des führt dann zu Frust, Wut und Aggression. Des is fei a ned grod as allergsündeste. Weil sich des ja widder gecher die Leut richten tut, die Dir eigentlich helfen solln. Aber auch und vor allem am Pflegenden ausgehen tun. Und dann verzichtest Du lieber drauf die Cholera mit dem Belzebub auszutragen. Verstehst Du des? Des is fei alles andere als pragmatisch.

Weissd Hilfe muss für Dich passen und ned des ganze Drama nu schlimmer machen als es eh schon ist.

Der VdK kämpft für ein individuelles Budget aus dem Du Leistungen, die Du Dir individuell, also neurodivers zammstellen tust, per Qittung abrechnen kannst, das Dir helfen tut. Und es Dir ned noch schwerer macht. Weissd Bürokratie macht es grad die Leut schwer, die die Hilfe notwendig brauchen täten. Und dann verzichtens, weils die Müh ned wert is oder weilsd einfach ka Reserven dafür a nu haben tust. Und dann wirst halt selber krank. Logisch und logistisch physiologisch und psychisch. Weil Du wirst ja a Exkludiert. Weil Dein Alltag ganz anders ausschaut als der von den als Erfolgreich gesehenen. Dabei machst Du dasselbe. Du gehst ständig über Deine Grenzen im High Performing. Des find ich ned fair. Du etwa?

Die Aktion findst unter Hashtag Nächstenpflege oder a auf der Homepage . Kurzinfo findet Ihr auch hier in den Nachrichten.

Scho komisch... Neurodiversität is doch grad in. Die hat's scho immer gebm. Als wenn des etz was ganz was neus wär. Aber die Bürokratisierung derselben machts ned einfacher. Kammer des ned irgendwie praktischer und pragmatischer gestalten? Was meinst denn Du? Fällt es Dir leicht um Hilfe zu bitten? Ich find des is des schwerste auf der Welt. Weil Du willst ja unabhängig und selbständig sein. Des will a jeder. Warum lässt uns das denn keiner? Da verhedderst Dich im Netz der Bürokratie... des is fei a ned grod as allergsündeste...

So. Ein Bekannter hat mir die Umfrage zu Dating und Co bei Autisten weitergeleitet.
"Da hab ich schon mitgemacht. Wobei es da ned viel von mir zu erzählen gibt, weil ich noch nie soweit gekommen bin. Ich hab was "Abschreckendes" an mir was Freundesaquirierung angehen tut. Das funktioniert bei mir ned amol bei Autisten. Ich muss ein furchtbarer Mensch sein."

Dann hab ich ihm noch von der VdK-Aktion erzählt.

Ein anderer Bekannter war etwas skeptisch zu den Klappstühlen vom Stadtstrand. Die sehen ned sehr vertrauenserweckend aus. Er hat gemeint, wenn er sich da hineinhocken tut, dann isser hi. Also der Stuhl. Die Probe aufs Exempel ham mir dann aber doch ned gmacht. Am Sonntag sassen lauter sportliche Frauen mit ihren Kindern drin.

Apropos unsportlich... hier is nu a Comic... Vill Spass! ;)

Die Glaa aus ERH - Das Missverstaendnis 2

Bin im Buch "Ich mags wenns kracht..." über das Wort Mentalität gestolpert. Was bedeutet das denn?

Wikipedia meint dazu: "Mentalität (von lateinisch mens, den Geist betreffend) bezeichnet eine vorherrschende psychische Persönlichkeitseigenschaft (Prädisposition) im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters einer Person oder sozialen Gruppe (z. B. einer Bevölkerungs- oder Berufsgruppe) und wird auch auf gesamte Nationen bezogen."

Hm... und was ist eine Persönlichkeit?
Wikipedia meint hierzu: "Der Begriff Persönlichkeit (abgeleitet von Person) hat die Individualität jedes einzelnen Menschen zum Gegenstand und bezeichnet meist einen lebenserfahrenen, reifen Menschen mit ausgeprägten Charaktereigenschaften."

Das ist also vom Reifegrad abhängig wie beim Käse oder beim Wein... Hm...

Individualität bedeutet, dass ein Mensch sich von anderen Menschen unterscheidet. Das ist ja nix neues, dass jeder Mensch anders ist.

Und was ist dann Identität?
Laut Wikipedia:"Identität (von mittellateinisch identitas, Abstraktum zu lateinisch īdem 'derselbe') ist die Gesamtheit der Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden. In ähnlichem Sinn wird der Begriff auch zur Charakterisierung von Personen verwendet."

Komm mir vor wie im Französischunterricht ;-) Ein Fremdwort wird mit einer Verkettung von mehreren anderen Fremdworten und Fachbegriffen erklärt. Dann hast Du eine Art Ereigniskette oder Kettenreaktion, wenn Du den Wust auflösen willst.

Also weiter im Text, was ist denn dann der Charakter? Ist das nicht ein und dasselbe nur von einem anderen Blickwinkel. Das bist einfach Du. Oder Ich. Und jeder ist anders. Jeder denkt anders, weil er andere Erfahrungen gemacht hat und in unterschiedlichen Umgebungen lebt. Fertig.

Charakter heisst Prägung. Also von der Umgebung und den Erfahrungen... Da waren wir doch schon :)

Spannungsgeladen...
Hm... wie krieg ich die Spannung in mir in den Griff? Sport allein reicht noch nicht. Immer funktioniert es nicht. Ich muss dann einfach mal raus und was anderes sehen. Ich hab jetzt auch das okay, dass ich das wieder darf.

Mein Psychiater hat gemeint:"Nicht länger als ne halbe Stunde."
Nicht, dass ich wenn ich stundenlang allein draussen rumlaufen tu, wieder einen psychotischen Schub bekommen tu. Wobei ich mich inzwischen dran gewöhnt hab, dass Brennesseln mit mir reden tun. Kontakt is Kontakt. Egal in welcher Dimension.
Drauf ich:"In der Zeit komm ich ned amol zu Ihnen. Hihi."
Da hat er dann auch drauf gschmunzelt.

Und dann hab ich noch gmeint, dass mir das mit der Störung stören tut. Dass des so bezeichnet werden tut. Da hat er mir zugestimmt, dass ihm das auch stinken tut. Das fand ich schön. :)

Weisst der ADHSler in mir möchte neues erleben und ist neugierig und der Autist in mir möchte am liebsten daheim bleiben und sich verkriechen. Des is gar ned so einfach da die Balance zu finden. Ich arbeite daran :)

Mir is a neuer Comic eigfalln. Viel Spass! :)

Die Glaa aus ERH - Wortwoertlichkeit

Zum Missverständniscomic von gestern kam folgender erfreuliche und er-Mu-Tiger-nde Kommentar :)
"Box dich durch :blow: "
Und der ist auch sehr freundlich... :)
"Schattenboxen soll ja auch Sport sein ..."

Neulich hat ich Lust auf Schokosahne. Es gab da mal kurzzeitig eine Sprühsahne. Aber die gibt es heut nicht mehr. Und da hab ich einfach mal ausprobiert Kabapulver mit Sahne zu mischen und Sahnesteif. Und schon hat's geschmeckt wie damals :) Ein Highlight.

Das will ich mal mit Kaffee wiederholen. Ned mit dem Pulver sondern ein bissle was vom kalten Kaffee aufheben und dann einrühren. Aber da muss dann noch Zucker dazu. Wahrscheinlich Vanillezucker.

Von der Umfrage hab ich auch eine Antwort bekommen mit dem Angebot mir die Bachelorarbeit wenn sie fertig ist zum Thema Dating und Autismus mal durchzulesen. Das Angebot hab ich mal angenommen, weil ich sowas spannend finde. Sie wollen sogar eine Plattform schaffen, wo sich so komische Menschen wie ich finden und kontakten können.

Der Ausflug
Gestern beim Ausflug zum Aischparkcenter hab ich einen pausierenden Bus auf dem Parkplatz gesehen auf dessen Anzeige stand was, da musste ich schmunzeln. :)
"Frau vergisst nicht, Frau archiviert."

Den kannte ich noch nicht. Du etwa?

An der Pferdekoppel bin ich auch auf dem Hin- und Rückweg vorbeigekommen. Hinwärts standen da zwei weisse Pferdle. Rückwärts standen da zwei braune. Hams die umgespritzt?!? ;-)

Noch eine Lebensphilosophie von neulich...
"Wenn ich auf andere zugeh, dann kommt mir auch was entgegen. Hoffentlich fliegt mir ned widder alles um die Ohren."

Arbeite mich grad durch die Biographie vom Herrn Frodeno. Nachdem er sein Ziel Olympiasieg erreicht hatte, ist er auch in ein grosses Loch gefallen. Da hamm ihn aber seine Freunde derfangt. Und er musst sich dann auch erst wieder umorientieren. Das war für ihn gar ned so einfach, weil Weltmeister zu werden, war nix wofür er gebrannt hat so wie für den Olympiasieg.

Scho komisch da hast Dei Ziel erreicht und landst dann in eim Burnout. Wennsdes ned erreichst landsd a da. Wennsd overpacen tust. ;-)

Dann hab ich noch zwei freundliche Kommentare zum gestigen Comic bekommen :)
"BeifallKlatschmohn für deine niedlichen Geschichten :friends: "
"Stimmt, bis man so zu seinem Arzt kommt, das kann dauern... den Beifallmohn finde ich ganz entzückend"

Weissd ich klaub mir die Highlights zamm und mach es mir damit schön.

Zum Gegen-die-Wand-Spielen mag ich das jetzt mal mit echten Tennisschlägern probieren. Und mit einem echten Tennisball. Und mit meiner Schwester will ich mal im Garten mit einem echten Tennisnetz spielen. Das Netz ist variabel und kann auch für Badminton und Volleyball verwendet werden. Gut, Volleyball könnt ich auch noch mit der Wand spielen. Badminton eher weniger, weil da müsst ich ja den Gummi oder den Korken gegen die Wand dotzen. Obwohl... ich könnt das ja mal probieren. Vielleicht funktioniert das besser als ich denk. Vielleicht täusch ich mich da. Dann könnt ich noch etwas abwechseln.

Ich stell mir dann einfach vor, so jetzt gehst Du zum Training. Und dann mach ich halt mal ne Stunde. Irgendwie macht das Spass.

Gestern hab ich mir einen neuen Softball probiert und dem Kunststoffschläger und festgestellt, dass der weil er kompakter gepresst ist, als der alte (der zerflockt schon...) ganz andere Flugeigenschaften hat. Die physikalischen Kräfte sind da ganz anders. Je kompakter der Ball, desto mehr Druck. Desto schneller und schärfer der Abprall oder Aufprall, desto schneller das Spiel. Da musste ich mich erst drauf einstellen und umstellen. Wie das wohl mit echten Tennisschlägern und einem echten Tennisball ist? Wahrscheinlich noch eine Spur schneller...

Ich hab Tennisbälle gekauft ohne Druckluft. Also ist da standardmässig Druckluft drin. Damit er schneller wird wohl. Aber dann derwisch ich ihn nimmer, weil er mir dann wahrscheinlich zu schnell is ;-)

Seid gspannt zu Neuigkeiten aus dem Schwerbehindertensportlerheim ;-)

Für meine Schwester ist es schwer sich für was zu entscheiden. Weil sie sich die Alternativen ned merken kann. Weissd mit einem halben Hirn geht das halt ned. Und dann fragt sie oft nach. Und weiss dann trotzdem nicht was sie will, weil es wieder ned hängen bleibt. Beim Bäcker ist das immer so, wenn wir online Brötchen und so für das Wochenende bestellen vom Brötchenburschen.de . Also muss ich dann oft die Entscheidung treffen. Ich sorg dann halt a weng für Abwechslung. Sie mag halt gern was süsses. Und da wechsel ich dann halt a weng ab.

Das mit dem Merken ist bei mir auch ned viel besser. Also wenn mir einer eine Liste mit einer Auswahl aufzählt, dann merk ich mir einfach das erste, das für mich taugt und lass alles andere an mir vorbeirauschen. Sonst wird das nix mit mir. Weissd, die Exekutive hat a weng an Treffer in meim autistischen ADHSler-Hirn und ich hab den Arbeitsspeicher eines Goldfischs... da bassd ned vill nei. Wahrscheinlich is a Goldfischla , der Swimmy gscheiter wie ich. Der hat ja sei Kumpels zammtrommelt und sie hamm sich zu einem Riesenfisch verbunden, zammpixelt sozusagn. Und so hams den grossen Fisch, der sie hat fressen wolln , verjagt.

Weissd, wenn ich so a Aktion starten wellerd, stännerdi immer ganz allaans am End do. Des is halt mei Erfahrung. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Und was is so Dei Erfahrung? Dunn die andern Goldfischli mit Dir mit? Kummas Dir wengs a weng entgegen? Oder alla auf amol aus derselben Richtung und überfahrn Di? Des is fei a ned grod as allergsündeste.

Grad wieder so ein komisches Telefonat gehabt. Ich geh ja ned gern ans Telefon.
"Bin ich da richtig bei xyz?"
"Nein. Da sind Sie falsch."
"Aber Sie hamm doch sicher die Telefonnummer von xyz."
"Nein. Da müssens im Telefonbuch nachschauen oder die Auskunft fragen."
"Sie können mir die Nummer ned sagn?"
"Nein. Ich bin weder das Telefonbuch noch die Auskunft."

Da könnt ich wieder einen Comic draus machen. Weissd die schrägsten Gschichtli schreib as Lebm. :)

So hier noch ein Comic.

Die Glaa aus ERH - Zu Gsund

Halt! Beim Applaus zum Klatschmohn-Comic ;-) wie passend (ich liebe Wortspiele! :) kam diese Frage.
"Darf ich mal indiskret sein und fragen, was Brennnesseln so erzählen? Hörst du sie richtig reden oder eher Töne und Rauschen?"
Hier die Antwort für alle, die das auch interessiert und neugierig drauf sind.
"mein Hirn bzw. die Brennesseln machen so Thementage und erzähln mir dann schräge Sandra-Wiederaufbau-Geschichten. Also erst kristallisiert sich was raus, bis ich mich drauf freu und dann stellt es sich als Enttäuschung heraus. Ich denke so schaukelt sich mein Hirn und die Hirnchemie inhäusig wieder in Form also auf ein für mich "normales" Level. Also auf mein individuelles. Ausgang offen. Also ich weiss auch ned was dann dabei herauskommen tut."

Ich musst grad soooo lachen wie ich im Bad war und meiner Schwester die Haare gekämmt hab. Guck amol! So entkalt mei Mama Wasserhähne! ;-) Des sin zwaa Eierbecher mit Füss. Weissd den Verschluss grichds vor lauter Kalk (mir hamm a sehr verkalktes Wasser) ned ro. Mer mussi bloss zu helfen wissen :)

Die Glaa aus ERH - Wasserhahnentkalkung
Die Glaa aus ERH - Wasserhahnentkalkung

Selbsthilfe - Max Selber ;-)
Also ich les grad das Buch "Netzgemüse" und darin geht es darum wie Kinder von heute ganz pragmatisch das Internet als Selbshilfe-Ressource nutzen. Hast Du eine Frage, dann tipp sie dort ein oder geh in ein Forum. Und wenn Du was herausgefunden hast, dann teilst Du das mit anderen. Ja, so mach ich das auch schon immer.

In den Anfängen war ich oft verwirrt, dass ich zwar in den google groups (die waren zu den damaligen Zeiten in) nur Menschen fand, die zwar dasselbe Problem wie ich hatten, aber keine Lösung. Das war einerseits tröstliche Aufbauhilfe, weil Du merkst , Du bist damit nicht allein und kein Depp, wenn Du das fragen tust.

Später mit dem SUS und CRPS war ich auch wieder in Patientenforen verwirrt darüber dass ich dort auch nur die Probleme aber keine Lösung fand.

Ein Post von mir bei patientenanfragen.net war mal, "sagt amol hat jemand noch ein halbseitiges CRPS und kann mir dazu was erzählen?"
Ich bekam kaum Rückmeldung. Vielleicht liegt das an meiner komischen Art Dinge direkt anzusprechen. Keine Ahnung. Aber nur wer direkt fragen tut, kommt auch ans Ziel. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Manchmal aber über Umwege, aber irgendwie kommst ja immer weiter. Wengs a weng.

Auch diesen Post beantwortete ich mir dann selber. "Danke. Das Problem hat sich jetzt erledigt. Ich hab es jetzt auch auf der anderen Seite."
Heute kann ich mich darüber amüsieren. Weissd, ich glaub damit verwirrst Du andere Menschen. Das ist mein Normalzustand. Der der Verwirrung. Und das ist gar nicht mal so schlecht, weil es den Gleichgewichtssinn schulen tut. Und den brauchst, wenn Du im Leben in Balance kommen und bleiben willst. Also alles eine Frage der Perspektive.

Andererseits fand ich es dann aber schade, dass ich keine Lösung gefunden habe. Irgendwann als ich dann was anderes gesucht habe, bin ich dann versehentlich über die Lösungsidee gestolpert und hab es einfach ausprobiert und dann meine Lösung gepostet. Um anderen diesen langen Umweg zu ersparen. Dazu ist das Internet ja da.

Da da meine e-mail stand , hatt mich dann auch mal ein Admin kontaktiert und ich hab ihm beim Konfigurieren seiner sendmail.config geholfen. Per Remote im Second level support. Unentgeltlich. Irgendwann musst ich mich aber auch wieder an meine Arbeitsaufgaben machen. Dabei lernst Du dann den Umgang mit Menschen. Mitmenschlichkeit halt.

Und ich dachte, das funktioniert auch im echten Leben so. Dass Du einfach andere mal um Rat fragen kannst, die Dir so über den Weg laufen, wenn Du grad über einem Problem oder einer Frage grübelst. Deshalb mach ich das halt so. Darüber hab ich ja schon berichtet.

Wer ned fragt , geht lang err. (Wer nicht fragen tut, geht lange in die Irre). Energie- und Kosteneffizient ist es dagegen wenn ich mir Umwege sparen kann. Also Ressourcenorientiert handeln kann und Synergieeffekte nutzen kann. Und das funktioniert auf diese Weise. Es ist auch eine Art Re- und Upcycling.

Soderla ... das Amt hat sich jetzt doch nochmal gemeldet und fordert noch weitere Unterlagen an. Bei dem einen Begriff bin ich mir nicht sicher, was sie da von mir wollen. Also hab ich erstmal angerufen. Die Dame ist aber erst am Dienstag wieder da, will mich aber dann zurückrufen. Das wollte mein Internetanbieter allerdings auch wenn er das DSL auf schneller umgeschaltet hat. Sollte am 01. Juni passieren. Ist aber nicht. Stecker gezogen und wieder eingesteckt hab ich mal, weil so ein Reset laut dem Umstellungstelefonat notwendig ist. Ich merk jetzt noch nix davon, dass irgendwas schneller geworden ist. Aber soviele Videos guck ich ja auch ned.

Soderla, da ich gerne die Unterlagen über Pfingsten vorbereiten möchte, hab ich halt jetzt mal in einem Forum nachgefragt, also gepostet, was denn dieser Begriff bedeutet. Vielleicht kann mir ja einer im Forum weiterhelfen. Ich bin gespannt :) Ihr seht also, was der Grundgedanke, die Grundidee des Internets ist, growth from knowledge. Ich helf Dir und Du hilfst mir. Gegenseitigkeit. Und das ist was schönes. Ehrenamtlich. Wow! Gell?!?

Im real life scheu ich deswegen auch ned davor zurück mal einen Profi, der über ein Thema in einer Zeitschrift oder einem Buch geschrieben hat, mal eine Frage zu schicken, die mich so umtreiben tut. Wenn Du Glück hast, kann daraus sogar ein längerfristiger Kontakt erwachsen. Growth from knowledge gilt also auch für Beziehungen. Also alle möglichen Relationen. Und schon wieder simmer bei der Relativitätstheorie. Cool, Gell?!?!

Weissd am meisten kannst lernen, neue Perspektiven ganz anderer Art, wenn Du mit Menschen in Kontakt gerätst, die ganz anders als Du leben tun. Das ist dann auch sehr spannend. Dann weisst Du viele Dinge in Deinem Leben relational erst richtig zu schätzen und freust Dich drüber. Weil Du jemanden kennst, der diesen Luxus ned haben tut. :)

Es ergeben sich dann auch die Gesprächsthemen für meinen Blog, Thread :)
z.B. hab ich das hier als Feedback auf den gestrigen Post , Comic bekommen. Du kannst nämlich auch in Bildern und Videos und Audiofiles kommunizieren :)

"Ich finde es bemerkenswert, wie du dir diese kleinen Geschichten merkst. Ich versuche es immer, aber in der Arbeit geht es mir immer wieder unter und ich weiß nur noch, da war eine nette Sache nur weiß ich nicht mehr was genau und so halte ich nur das angenehme Gefühl fest, das da was schönes passiert ist ."

Drauf hab ich folgendes geantwortet.
"also solche netten kleinen Geschichten hab ich mir von der Arbeit immer als e-mail heimgeschickt. Heute trag ich sie in mein Skizzenbuch ein, sonst würd ich das auch vergessen :)"

Apropos Contenthüpfen (Relationale Verknüpfungen, assoziatives Themendenken :) ... Gestern kam beim Tennis auf Eurosport 2 der Begriff Neuro-Athletik auf. Das ist angewandtes Systemdenken. Also das Beispiel war, dass wenn Du den Ball nicht gut triffst, dann muss das nicht immer an Deiner Technik liegen, das kann auch an Deiner Wahrnehmung liegen. Dass Du nicht richtig sehen tust. Und dann kannst Du das Sehen schulen. Da musst ich an den Software-Test des ADHS-Tests denken. Da kam ja raus, dass ich da zeitverzögert reagier, es aber gar ned mitbekomm. Das merkst Du bloss, wenn Du von aussen drauf schauen tust. Und mal Dinge in Frage stellst, die für Dich selbstverständlich sind. Wow!

Hier bloggt einer über das Thema NeuroAthletik. Schaut doch mal rein, wenn es Euch interessieren tut.

Das ist dasselbe, wie wenn Ihr Kreuzweh haben tut und dann liegt es daran, dass Euer Gstell schief ist, weil Euer Bein zu kurz ist. Und dann kannst Du das mit einer Einlage z.B. beheben. Das ergibt irgendwie Sinn ;-)

Das ist auch applied science. Und Systemdenken. Cool! Wow!

Dann ist der Selbsthilfe, Frag mal google-Trend ja voll okay, weil er Dir auf einfache und unkomplizierte Weise helfen tut. Ausprobieren musst Du es dann freilich selber. Und das liegt wieder voll im Trend zu mehr Eigenverantwortlichkeit. z.B. in der Arzt-Patienten-Beziehung. Weil weissd der Arzt hat ja a ned sovill Zeit. Und wenn Dir dann ein Profi aus seinem Anwendungsalltag berichten tut, dann kommst Du da allein halt auch mit Hilfe von Dingen weiter, die halt da sind. Mit den gegebenen Mitteln was für Dich erreichen. Was, das weisst Du halt erst hinterher. Das ist ein Lernprozess. Und da der zusammen mit anderen Menschen (z.B. youtublern, die Howtos posten, das war mir gar ned so klar, dass das ja eine riesige Recherchedatenbank ist, das Internet an sich) ist das auch soziales Netzwerken. Im Internet fällt mir das viel einfacher als wie im echten Leben. Weil Du da ganz unkompliziert auf andere Profis zugehen kannst. Und die antworten Dir sogar (wenns Zeit hamm ;-).

Und die Relationen sind die Links. Die Quellangaben und die Hinweise und Wegweiser. Das kannste aber auch in echt finden. z.B. in Büchern bzw. transzendental... also aus dem Internet auf ein Buch oder auf einen Menschen... oder eine Dienstleistung oder oder oder... So sind komplexe Systeme aufgebaut :) Spannende Beziehungskisten :)

Das haben Menschen schon immer so gemacht :)
Nur die Medien verändern sich, durch neue Techniken. Erst war es halt Mund-zu-Mund-Propaganda, dann der Buchdruck, Fernsehen und Radio, jetzt ist es das Internet und das Smartphone. Ich geb zu, dass ist sehr vereinfacht ausgedrückt ;-)

Und Du verwebst die Dinge miteinander. Deswegen find ich web- und flechttechniken so interessant, weil sie interdisziplinär verschiedenen Techniken miteinander kreuzen und verbinden. Wie z.B. Makramee und Fallschirmfliegerkordeln. Daraus ist dann Paracord , der Freundschaftsbändertrend entstanden.

Und aus Gummis und Freundschaftsbändertrend ist dann dieses Gummibandverbandeln in mehrfacher Dimension viral gegangen. Wow!

Der Trend zum Individualismus is auch nix neues. Das gab es schon immer :) Aber derzeit wird es alles hübsch wissenschaftlich erklärt und deswegen isses halt grad in. Dabei ist das das natürliche Verhalten von Menschen. Das Internet ist ein soziales Gebilde. War Euch das bewusst? Es geht dabei darum Informationen zu teilen und so hilft Du einander. Das ist doch voll spannend und megacool!

Dann hat Systemdenken und Neuro-Athletik also auch was mit Effizienz, möglichst Kraftaufwand und Energie zu sparen, zu tun. Und hält Dich damit in Balance und im Gleichgewichtssinn. Mit allen Sinnen sozusagen. Und mit Sinn. Lustiges Wortspiel! :)

Wortspiele basieren auch auf Analogismen und auf Relationen. Ein Wort ergibt das andere ;-) Passend dazu der heutige Comic. Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Analogismen applied relativity theory :)

Apropos mehr Eigenverantwortlichkeit. Weil Essen auf Rädern recht teuer is, bilden sich andere Heimlieferdienste aus. Ein Metzger wurde mir z.B. von der Caritas beim Pflegeeinsatzgespräch (das läuft derzeit immer noch über Telefon) empfohlen. Siggsdes. Ich im Gegenzug hab vom Brötchenburschen.de berichtet. Den kannt sie aber schon. Weissd, Du musst Dir halt in Notlagen zu helfen wissen, in Deiner Bredouille. Und wenn Du alleinstehend bist, weil Deine Kinder der Arbeit nachziehen, also Jobnomanden geworden sind, dann landst am End halt a mit einem Betreuer vom Amt in Deiner persönlichen Altersbredouille. Da kannst Du aber denk ich auch lernen, es Dir gutgehen zu lassen.

Wirst Du älter und oder krank, dann siehst Du halt auch schlechter und kannst dann irgendwann nimmer Autofahren. Und dann musst Du Dir eine andere Lösung einfallen lassen, die für Dich auch finanzierbar ist. Welche Ressourcen und Synergieeffekte kannst Du also in Deiner Umgebung nutzen? Das findest Du dann halt im gegenseitigne Austausch heraus.

Auch dass in der Entlastungspflege immer mehr Leut kündigen, und dass deshalb die Wartelisten und Wartezeiten immer länger werden, erfährst Du halt nur von den Profis und aus der VdK-Zeitschrift. Weissd die Pflege daheim, die fällt immer irgendwie runter. Dabei is des der grösste Pflegedienst Deutschlands.

Hm... ich probier grad unterschiedliche Schläger- und Ballarten aus. Mit grobem Schaumstoff, mit Löchern oder kompakt gepresst oder Tennisball und Speedbadmington Schläger und Tennisschläger. Ziel ist es für mich eine Kombination zu finden, die am Ressourcen schonendsten ist. Also wenig Schmerz verursachen tut. Und dabei spielt eine grosse Rolle, wie weit sowohl der Ball als auch der Schläger bei Kontakt nachgeben tun.

Dasselbe universelle Prinzip spielt auch bei menschlichen Kontakten eine entscheidende Rolle. Wie flexibel bist Du? Denn je flexibler Du auf die Situation reagierst und je flexibler Dein Gegenüber desto energiesparender und ressourcenschonender ist die Interaktion. Auch die growt from knowledge. Je besser Du den anderen halt kennst und je mehr Bälle ihr unter Euch hin und hergespielt habt. Desto läger die schönen Ballwechsel und desto zielgerichteter die Kommunikation. Desto besser die kundenverträglichkeit. Weil Du dann Deine Pappenheimer kennst :) Trotzdem wird er Dich hi und da noch überraschen und das ist das spannendste für mich an menschlichen Beziehungen. Wie siehst Du das denn so?

So ein Mist!
Jetzt hab ich mir das so schön vorgestellt. Dass ich mit meiner schwerbehinderten Schwester in der Garage mit einem Softball und zwei Tennisschlägern und einem Netz Garagentennis als Schwerbehindertensport machen kann. Gestern das Netz aufgebaut. Das hat Spass gemacht. Und das gegen die Wand spielen auch. Heute mit meiner Schwester das erste Spiel probiert. Kannste vergessen! Weil mit der einen halbspastischen Hand hat sie soviel Kraft, dass sie den Ball in die hinterste Ecke mit dem Gerümpel donnert und da kann ich dann zwischen den Spinnweben herumkriechen und ihn suchen. Das macht keinen Spass.

Jetzt bin ich stinksauer, weil ich total enttäuscht bin. Schon komisch Enttäuschung macht also wütend. Zumindest mic. Ist das bei Dir auch so? Wie damals als ich ihr an einem Abend drei Kapitel Englisch in der 5.ten Klasse beigebracht habe und am andern Tag feststellen musste, dass alle Mühe umsonst war. Weil das Gedächtniszentrum kaputt ist. Das ist alles so doof und so unfair!

Wenn ich was allein mache, dann werd ich wenigstens ned enttäuscht. Dann brech ich mir höchstens mal was. Auf Menschen ist einfach kein Verlass. Bin die Woche bei einem Termin vergessen worden und von der Telekom auch. Das war ein bisschen viel die Woche.

Hm... wenn ich mein altes Klapprad ins Städtle schieb, dann macht es der Fahrradladen wieder flott. Das ist ein Victoria ohne Gangschaltung. Mit Gangschaltung komm ich nicht zurecht. Das ist auch kleiner und wendiger. Aber darf ich mit einer Psychose Fahrradfahren, wenn ich schon nicht Autofahren darf? Ich mein andere fahren ja auch mit Kopfhörern also Stimmen im Kopf durch die Gegend... wo isn da der Unterschied?

Da wo ich vergessen worden bin, hab ich es mir trotzdem schön gemacht. Hab was gegessen in Ruhe und hab dann noch einen neuen Ersatzfahrrad-Sattel für das Ergometer (also das 70iger Jahregedenktrimmdichrad) besorgt. Weissd die Dinger freggen immer an einem Sonntag oder Feiertag. Und dann ist wengs Reserve daheim. Ressourcen halt. Weil grad an dem Tag willste dann unbedingt drauf, weilstes brauchen tust, zum Dampf ablassen. Weissd irgendein Ventil tust Du halt brauchen.

Hm... apropos Behindertensport. Kannst Du als Schwerbehinderter auch in einen normalen Verein hier im Ort mittrainieren? Bei Karate hab ich mal wegen Schnuppertraining angefragt. Damals hatt ich noch Krücken. Ich hab halt gedacht, dass das dem Gleichgewichtssinn und der Balance ganz zuträglich wär. Aber die wollten nicht, dass ich komm, wegen der Angst, dass mir da wegen meiner Spastiken irgendwas passieren kann. Musst Du dann in einen extra Schwerbehindertensportverein? Und nimmt der auch geistig schwer behinderte wie meine Schwester? Wenn dann gibt es sowas bestimmt nur in den grossen Städten. Habt Ihr da Erfahrungen, die Ihr teilen mögt?

Hm... wie ist denn das, wenn Du älter bist und in einem Verein Anschluss suchst, aber wenn Du dann schon Handicaps hast. Hast Du dann auch Probleme da eintreten zu dürfen? Weissd, ich hab unsere andere Entlastungshilfe gefragt , die ist im Verein, wie man dort hineinkommen tut. Und sie hat gemeint, dass sie da schon als Kind dabei war. Wird man da hineingeboren, als Kind hineinsozialisiert? Kommst Du da als älterer Quereinsteiger dann gar ned nei? Oder wie üblich nur unter erschwerten Bedingungen? Das wär schon komisch, weil alle Welt von Inklusion und Neurodiversität und Biodiversität reden tut.

Wusstet Ihr dass der Triathlet Herr Lange auch ADHS hat. Seine Mama hat dann einfach beim Arzt verkündet: "Er macht jetzt Sport." und gut war. Cool!

Apropos Verein. Ich hab jetzt mal nachgehakt ob sie noch Ehrenamtliche suchen. "Hallo? Besteht noch Interesse?" Mein Psychiater hat gemeint, ich soll das machen. Jetzt hab ich mal auf ihn gehört. Wahrscheinlich wird das auch so ne Nullnummer. Hallo? Ich such ein Feuchtbiotop wo ich gut gedeihen kann. Wo find ich denn meine kleine humanistische Nische?

Hm... ich kenn einen Rollstuhlfahrer, der in Schwerbehindertenvertretungen dabei ist. Den hab ich jetzt mal angemailt und gefragt zum Thema Schwerbehinderung und hiesige Sportvereine. Das Thema tät mich jetzt schon interessieren.

Da fällt mir ein, dass es hier zu verbreiteten (BreitenHandicapSport) Krankheiten wie Osteoporose eine Sportgruppe gibt und auch eine Herzsportgruppe. Aber wenn ich einen ganz normalen Sport zum Spass betreiben mag als kranker Mensch, darf ich das dann nicht? Muss ich dann in so spezielle Angebote? Und wenn es für meine Krankheiten nix gibt, dann muss ich das wohl selber gründen und ergründen... ?!?

Bin vorgestern einem Herrn begegnet, der seine kranke Frau betreut. Ausser zu Ärzten hat er keine sozialen Kontakte. Weil er seine Frau halt versorgen tut. Das find ich schad. Dann wirst als Pflegender und Gepflegter ganz vergessen vo Gott und der Welt. Kein Anschluss unter dieser Nummer. Meiner Schwester is des ja ähnlich gegangen.

Bei meiner Schwester musst Du ihr auch zuspielen, dassi den Ball derwischen tut. Also darfst Du ned im Wettbewerbsgedanken spielen. Sonst kommt überhaupt kein Spiel zustande. Und dann macht des ganze überhaupt keinen Spass. Da geht es ums Zuspielen. Ned ums Schlagen. Das hab ich halt lernen müssen und deswegen kann ich mit dem Wettbewerbsgedanken überhaupt nix anfangen. Wozu soll des denn gut sein? Ein Triathlet in seinem Buch meinte, dass das Spass macht. Das kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht kenn ich einfach zu wenig gsunde Menschen.

Dem Menschen, mit dem ich einen Termin hatte , hab ich gemailt:"Ich war da. Und es gab Broccoliauflauf."
Soderla etz habi widder lauter Sozialexperimente am Start. Und keine Ahnung was da passieren tut. Wahrscheinlich fliegt mir gleich widder alles um die Ohren. Is des bei Euch a asu?

Antworten zu meiner Frage im Forum hab ich bekommen. Ich soll doch mal die Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst fragen. Das hab ich jetzt mal gemacht. Aber ich glaub, sie hat jetzt auch Urlaub. Naja, wenn ich unsicher bin, dann wart ich halt bis zum nächsten Termin. Jetzt dauert es schon so lange alles, aber wenn ich da was anders als sie es erwarten mach, dann bring ich mich ja wieder in die nächste Bredouille. Das kann ich richtig gut! Da bin ich ein Vollprofi! ;-)

Logisch is das alles ned und so kompliziert statt pragmatisch. Sowas versteht mein Hirn ned. Verstehst Du das denn?

Ich bin echt gut, mich zwischen die Fronten und Träger zu rangieren. Weil genau das mein Problem beim Autismus is. Das ich das eben ned so verstehen kann, wie es ist. Aber mein Psychiater hat gemeint, dass er das auch nicht verstehen tut. Und die Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst hat es auch ned verstanden. Also wenn die Profis das schon ned verstehen und sich untereinander nimmer verstehen und aus Zeitmangel auch nimmer verständigen können und es so dann noch komplizierter wird, und damit immer mehr Zeit und Ressourcen vertan werden, dann inkrementiert sich das ... und summiert sich in Frustration auf allen Seiten.

Des is fei a ned grod as allergsündeste... ;)

Spannende Einblicke...
Ich find das ja immer spannend wie es in anderen Familientypen so zugehen tut. Deswegen les ich gern und viel. Weil da kriegst dann neue Einblicke. Also neurodiverse und transdisziplinäre. Genau wie im Fernsehen a bei den Serien. Am spannendsten find ich die, wo es dann auch um das Thema Schwerbehinderung gehen tut.

Denkst Du auch über das Denken nach? Wie der oder die denkt? Oder wie Dein eigenes Hirn denken tut?

Apropos... ich hab jetzt auch im Internet gefunden, dass bei einer Psychose zuviel Dopamin zammkommen tut. Eine Überdosis sozusagen. Du schiesst Dich also ins Nirvana.

Hm... ob mer des Wissen dann nutzen könnt wie des funktioniert, indem man Psychosebesitzer befragen tut um mit dem Wissen dann z.B. Parkinsonerkrankten, die zu wenig Dopamin haben , helfen zu können? Des fänd ich faszinierend und spannend. Was meinst denn Du dazu? Weil wenn einer zuviel hat und des mit der sozialen Ansteckung funktionieren tut, dann müsste das doch im Kontakt eines Menschen, der zu wenig hat mit einem der zuviel hat, überspringen und sich auf diese Weise auch auf der anderen Seiten a weng entladen. Oder ned?

Einen Tipp von einer Pflegegrad 3 Frau im Städtle , Rollatorbesitzerin hab ich auch zum Thema Essen bekommen. Also sie is halt alleins und sie macht sich dann halt ein Brot und kocht nimmer. Weil sich des auch ned mehr rentieren tut. Tipps von den Profis. Cool!

Hier ist noch ein Comic. Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Des Hirn

Hm... hamm Kinder mehr Dopamin als Erwachsene? Und wie und wo kommt es einem abhanden? Ob das vom Denken abhängt? Also wie Du die Welt wahrnehmen tust? Dann hängt es ja wiederum auch physiologisch von der Art und Weise ab , wie Du die Welt mit den Sinnen erfassen und begreifen tust.

Ein Mann, den ich kenn, der immer sehr hohem Lärmpegel auf Arbeit ausgesetzt war, kann grad niemanden mehr hören und sehen. Er braucht sei Ruh. Jedes kleinste Geräusch nimmt er extrem laut wahr und es bringt ihn auf die Palme und er kann sich damit nicht konzentrieren. Das geht mir auch oft so. Dir auch? Das hängt mit Deinem physiologischen Stresslevel zamm. Voll spannendend!

Update
Hab ein schönes Feedback zum Comic Lifehacks bekommen :) Freu!
"Respekt. Sind wieder echt gut geworden die Comics und "Lifehacks" hat mir ganz besonders gut gefallen, weil es richtig gut zu meiner aktuellen Situation passt. Kudos und Chapeau!"

Was heisst etz wieder Kudos? Ah. Rum und Ehre bzw. Hut ab heisst das. Habt Ihr das gewusst? Wieder was glernt, mussi ned dumm sterbm. :)

Ein Comicla für Euch :)
Die Glaa aus ERH - Komisch2

Als ich mal auf Reha war, wegen dem CRPS, da hab ich dort auch ergonomische Mäuse und Tastaturen ausprobieren dürfen. Eine Tastatur war so laut, die hätt mein Chef sicher vor Wut aus dem Fenster geschmissen ;-). Open Space halt und Open Office. Mir hamm ka Tür. Mir selber ist sie auch schon furchtbar auf die Nerven gegangen. Also schied die schon mal aus.

Ich probierte die ergonimischen Eingabegeräte an einem PC, der nicht mit dem Internet verbunden war. Junge Leut täten da sicher sagen, dann ist der Computer kaputt, wenn ich ned damit ins Internet kann. ;-) Das hab ich aus dem Buch "Netzgemüse" gelernt.

Ich hab halt den Editor aufgemacht und angefangen HTML-Code zu tippen und hab ihn mir im Browser angeschaut. Drauf kam der Ergotherapeut als er das gesehen hat, gemeint:"Hier kommen Sie nicht ins Internet."
Ich:"Da will ich auch gar nicht hin."
Denn ich wollte ja tippen üben und da sonst nix gescheites auf dem Rechner drauf war, ging das mit dem einfachen Editor.
Ich kann mir das Internet und Intranet selber programmmieren ;-) mit Apache oder IIS.

Podcasts, Ratgeber und Lebenshilfe und Selbsthilfe und Coaching zum Thema Sport findet Ihr auch auf Bayern 1.

Zu den Irrungen und Wirrungen mit Ämtern und Behörden und den Verwirrungen meinerseits hab ich folgendes liebe Feedback in einem Selbsthilfeforum bekommen.

" erfahrungsgemäß ist leider nicht alles logisch, was von 'Amtswegen nötig' ist und manchmal weiß da auch die 'Rechte nicht, was die Linke tut' und werden unverständlicherweise auch Dinge doppelt und dreifach angefordert.
Vielleicht geht auch mal irgendwas irgendwo verloren.
Nicht wundern und nicht ärgern.
Idealerweise nur Kopien einreichen und zur Not dann doppelt."

Hab mich sehr dafür bedankt. Eine andere Betroffene hat das Thema persönliches Budget mit in die Runde geworfen. Sie kann sich da Hilfe bei Fragen im Alltag holen. Das mach ich beim sozialpsychiatrischen Dienst. Und es geht auch mal jemand mit ihr spazieren. Das geht aber auch wenn Du psychiatrisch angebunden bist, über jemanden von der ambulaten Psychiatrie. Es scheint also derer mehrere Wege zum Ziel in sehr individualistischer Form zu geben.

Wenn Du in einem Haushalt mit mehreren Schwerbehinderten lebst, kannst Du auch Synergieeffekte nutzen. Denn Entlastungshilfe für das eine Mitglied eines Teams , einer Familie ist ja auch Entlastung für die anderen Mitglieder. Das ist auch Systemdenken.

Wie beim Team im Hochleistungssport. Da profitiert der Sportler vom Team und umgekehrt. Das ist eine Systemgeschichte.

Frag doch mal ...
Soderla zum Comic Hirn gab es folgendes Feedback.

"Schöner kleiner Comic zum denkenden Hirn. Ich stelle mir nun die Frage: Wer produziert nun den Stress, das Gehirn oder der Gehirnbesitzer? Wahrscheinlich sind beide daran beteiligt. :confused: :friends: "

"So ist das , Stress hat man nicht, den macht man sich :mixed: "

Dann bin ich gestern am Friedhof also am Parkplatz (ned dass Ihr etz glabbd ich bin a nu morbid ;) einem Herrn mit einer Moto Guzzi mit Beiwagen begegnet. Das fand ich insofern toll , weil ich erst neulich auf einem der Dritten Programme einen Bericht über diese italienischen Klassiker gesehen habe. Und der Herr hat sich gefreut und mir gleich drüber erzählt, dass sie sich halt ganz anders anhört und anfühlt (Fahrgefühl) als eine BMW oder so. Da isser richtig ins Schwärmen geraten. Ich hab dann auch gefragt, ob seine Frau da im Beiwagen mitfahren tut. Also ab und zu, aber dann muss sie sich gscheit in Schals und Co einmümmeln, weil sie sonst Zug bekommt.

Da hab ich gemeint, dass es wohl ganz schön schwer ist ein gemeinsames Hobby zu finden, was Mann und Frau zusammen betreiben und geniessen können. Er hat dann gesagt, dass er halt gern mit dem Motorrad ab und zu eine Spritztour macht und seine Frau töpfert derzeit lieber daheim und schickt ihm dann Bilder ihrer "Töpferwaren" aufs Händi.

Da ich ja auch daheim bin, und mich interessiert, was andere Leut so machen, zwecks Inspiration, Ideen und so hab ich ihn erst gefragt, ob er Rentner ist. Ja. Und was er so den lieben langen Tag treiben tut. Also er werkelt wie der Herr Reimann am Haus und im Garten und am Pool herum.

Dann hab ich ihm noch erzählt dass ich Autist (mit Psychose und so) bin und dass mich halt als solcher auch interessieren tät , ob er Sozialkontakte hat. Also die hat er über seine Frau. Er selber hat keine eigenen Freunde. Seine Frau hat aber auch Frauen mit denen sie sich alleins treffen tut. Er werkelt dann lieber alleins in der Gegend herum.

Dann hab ich mich für seine Zeit und Mühe bedankt und er meinte, dass es auch ein nettes Gespräch für ihn gewesen sei.

Die Weltenbummlerin heiratet und hat mich gebeten ihr einen Hochzeitscomic zu machen. Der war auch schnell gebastelt. Grad hab ich ihn ihr geschickt.

Der Rückruf vom Amt ist leider noch nicht gekommen. Wahrscheinlich is gscheiter ich ruf da selber aktiv nochmal an. Ich glaub den Bericht vom Arzt, den sie wollen, das ist der, dem ich schon seit April hinterherlauf und den ich immer noch nicht bekommen hab. Hm... wahrscheinlich schick ihm dann einfach eine Mail und nehm die Dame ins CC. Weil derzeit hat er Urlaub. Des is fei a ganz scheens gfrett...

Hier ist wieder ein Comic zu einem sehr verwirrendem, wirrem und irren Telefonat :) Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Das Telefonat No 2

Neue Erkenntnisse ...
Auflösung der Versetzung zum Treffen beim Mittagessen.
Also der Termin ist geplatzt, weil er Internetprobleme hat. Gut, wenn das Internet ned gehen tut, kannst auch ned vom Festnetz aus anrufen. Da konnte er keine Nachricht schicken. Ausserdem kann er solang des ned geht nicht im Homeoffice arbeiten. Und von daher erledigen sich erstmal zukünftige Treffen. Er meldet sich. Das Mittagessen mit einem Techniker ist also aufgrund von technischen Problemen gescheitert ;-) Irgendwie lustig und schräg und urkomisch. Soziale Kontakte scheitern aufgrund von technischen Problemen. :) Technik kann also sowohl verbinden als auch trennen. Je nachdem ...

Ich kenn das eher umgekehrt. Technische Lösungen scheitern aufgrund von soozialen Problemen. Aber wenn dann die sozialen Probleme wieder aus technischen Problemen resultieren, dann ist das auch wieder eine Rekursivverkettung , eine Kettenreaktion. Spannende Beziehungskiste! Wow! Technische Barrieren. :)

Mit dem Amt hab ich gestern 2 x telefoniert. Vormittags mit einer sehr lieben Dame, die mir erklärte, dass die Kollegin, die Bescheid weiss erst am Nachmittag da ist. Sie hat mir aber lieberweise ein paar soziale und auch persönliche Fragen beantwortet, die mich als autisten so halt interessieren tun. Ich hab sie also mal kurz interviewt um menschlich weiterzukommen. So Entwicklungstechnisch.

"Sag mal ist das bei allen Kontakten so, dass mer denen immer hinterherlaufen muss?"
"Nein. Das sollte halbe halbe sein. Einem auch mal was entgegenkommen."
"Und ist das immer so kompliziert bei Anträgen?"
Lachend..."Also das kenn ich auch nicht anders, als dass wenn ich was will, beim ganzen hinterher sein muss."
Okay, das hab ich jetzt schon von zwei Frauen gehört, die bei einem Amt arbeiten. Ich find es ja schon tröstlich, dass es anderen Menschen genauso gehen tut.

Hm... hab ich gesagt. Wenn ich zu ITlern den Kontakt aufrechterhalten will, dann muss ich immer hinterher sein beim Kontakt. Da hat sie gemeint, ja ITler sind ein komisches Völkchen. Das kennt sie auch so.

Und einen Kumpel hat sie auch. Neben ihrem Freund. Also Kumpel geht auch bei Frauen. Da war ich mir bisher nämlich ned sicher, ob sowas überhaupt möglich is.

Und nachmittags konnte ich dann auch Kontakt zur zweiten Dame herstellen und das Problem am Telefon klären. Also meine Rückfragen. Dann hab ich ihr ganz unkompliziert den ganzen Sums per e-mail geschickt. Beide waren sehr freundlich und liebenswert. Das hat mich echt überrascht, weil ich da auch schon andere Erfahrungen hatte. Also nicht wirklich verstanden zu werden. Vielleicht hab ich da ja doch in der Hinsicht einerseits was dazugelernt. Andererseits hatt ich auch Glück mit den beiden Damen, dass sie ein offenes Ohr hatten und sich Zeit für mein Anliegen genommen haben. Das war saucool!

Also die Gesamtsituation hat gepasst. Das Gesamtspannungs oder Entspannungsumfeld :) Wie beim Schläger und beim Ball. Die Ballspannung (Druck, Weichheitsgrad) ermöglicht erst mit dem richtigen Druck Weichheitsgrad des Schlägers ein gutes Zusammenspiel. Auch wenn Du mal gegen die Wand spielen tust oder mit dem Rücken zur Wand stehst. Da bringst Du dann aber erheblich mehr Härtegrad (Muskelanspannung, Anspannungsgrad, Nervosität, Engstirnigkeit) in die Situation mit hinein. Da muss der andere dann umso offener und weitsichtiger sein, sonst wird das nix. Dann macht es nur Ping und es ergibt sich kein Pong mehr.

Seit ich die e-mail verschickt habe mit den MBweisen Anhängen und ich gar ned so schnell gucken konnte wie sie verschickt worden ist, weiss ich jetzt auch dass der Telefonanbieter die Geschwindigkeit umgestellt hat. Sonst hab ich meinem Ladebalken zuschauen dürfen, bis die Mail samt Anhang versandt war. Also auch diese Frage hat sich erledigt. Super!

Mama ist ab heute 80! Wir feiern im kleinen Kreis. Zu dritt. Also eher im Bermudadreieck ;-) Die Weltmeisterin im Häkeln oder unsere Häkel und Handarbeitsqueen hält sich weiterhin mit neuen Häkelprojekten und puzzeln fit.

Zum Comic vom seltsamen Telefonat hab ich folgenden Kommentar bekommen.
"Mal nett geplaudert :blush: "

Grad ein technisches Missverständnis mit meiner Mama gehabt. Lustig. Also ich hab gesagt, ich geh mal die Bestellung beim Bäcker aufgeben. Online hab ich gemeint. Meine Mama guckt verduzt wie ich grad wieder in die Küch komm.
"Du warst aber schnell."
"Wieso?"
"Naja, schnell wieder da aus dem Städtla."
"Nein Mama, ich hab die Bestellung beim Bäcker online aufgegeben, im Städtla beim Bäcker war ich noch ned."
Ein Happ-Happ (Marte Meo) Schmunzelmoment.

So noch viel Spass beim Comic :) Weissd viele Fragen kannst irgendwann selber beantworten... und bei den anderen hoff ich, dass Ihr auf genauso offene und entspannte Ohren trefft wie ich gestern :). Ihr bringt den Entspanntheitsgrad aber auch in eine situation mit hinein. Also auch mer selber kann dabei was tun. So wie mer in den Wald hineinschreit so schallts halt a heraus. Ping Pong... oder Prinzip Echolot und Fledermaus... Wenn des Echo ned bassd, dann derhudzdi.

Die Glaa aus ERH - Diese Frage koennen Sie sich selbst beantworten

Ups und Downs halten auch in Balance ;-)
Wahrscheinlich is das der Sinn davon :)
Soderla weil ich dieses Jahr noch nicht die Unterlagen wieder von der Steuer zurückbekommen hab, hab ich mir schon Sorgen gemacht, dass sie verschütt gegangen sein könnten. Also hab ich mich mal aufgerafft und beim Finanzamt angerufen. Hat lang gedauert, bis ich da mal jemanden erwischt hab. Erst ging keiner hin und dann kam die wenig hilfreiche und fast etwas vorwurfsvoll klingende Ansage "Habe jetzt Mittagspause."
Erst über die Zentrale konnt ich dann jemanden erreichen, der sehr gestresst und angespannt klang. Die Zentrale auch. Also die Unterlagen sind angekommen , aber ein Formular brauchen sie noch. Ich hab gesagt, das müssen sie mir aber sagen, sonst kann ich das doch ned wissen. Da hat sie gemeint, dass sie mit den Steuererklärungen dieses Jahr schon 4 Monate im Verzug sind. Also die Schuld wie es mein Ex-Kollege und Scrum-Master sagte, baut sich immer mehr auf. Das wird ja mit der neuen Grundsteuerregelung auch ned weniger. Dann hams da wohl auch einen Fachkräftemangel.

Das Formular war ned dabei, weil ich hab die ja angefordert. Und dann hab ich halt kreativ das ganze auf einem Karozettel gemacht. Den dürfens ned annehmen. Also schickt sie mir meine Unterlagen bis auf die ausgefüllten Formulare wieder zurück. Bin gespannt wie es weitergeht. Prozessorientierte Sozialexperimente mit dem Finanzamt.

Aber jetzt erschreck ich wenigstens ned, wenn was kommt.

Hab jetzt vor (als neues Projektle) mein altes Klapprad Marke Victoria aus dem Keller zu befreien und dann zu putzen und mal gucken, ob ich die Reifen noch aufpumpen oder etwas flicken kann. Mal sehen wie ich mich da wieder anstellen tu. Dann kann ich es vielleicht noch ins Städtle zum Fahrradladen schieben und wieder fitmachen lassen. Das hat Rücktrittbremse und keine Schaltung. Mit Schaltungen komm ich ned zurecht. Ich weiss zwar nicht, ob ich das Gleichgewicht da halten kann, aber ich will es wenigstens im Experiment mal ausprobieren. Weissd ich bin zwar mal als Kind Rad gefahren, aber da war ich auch immer sehr wackelig unterwegs. Zur Not mach ich meine ersten Fahrexperimente halt in der Garage. Also ned wie bei den Inlinern im Keller. Obwohl im Gang könnts geh. Da schaut mir dann halt auch keiner zu. Mal sehen, ob ich dann wieder wie mit den Inlinern umfall. Mama kann auch ned Radfahren. Die is mal in der Hecke gelandet. Das liegt bei uns wohl in der Familie.

Hier noch der Cartoon Hochzeitskarte, den ich im Auftrag für die zwei Weltenbummler gemacht hab. Sie war mit dem Wohnmobil auf Weltreise und er mit dem Fahrrad und etzerdla feierns demnächst Wiedervereinigung ;-)

Ich hab die Erlaubnis das hier zu zeigen.
Hochzeitskarte fuer zwei Weltenbummler

Interessante Gschichtli...
Habt Ihr gwusst, dass mer zum 80igsten a Kartn vom bayrischen Ministerpräsidenten bekommen tut?

Ausserdem nu a Kartn vo Deiner Bank und vo der Stadt vom Bürgermeister unterschriebm. Und vom Pfarrer hat's a glaans Fläschla Wein grichd.

Erschd hat's gmeint, des wär ein Weihwasser. Ich hab scho gspöttelt, des is die letzte Ölung togo. ;)

Etz habi mol an Erstkontakt zu den Schwerbehindertenorganisationen hier im Ort higrichd. Also zur Schwerbehindertenszene. Ich bin zu einem ersten Treffen eingeladen. Mal sehen wie das werden tut. Ob ich dazu kompatibel bin.

Es scheint wirklich so zu sein, dass Du als Schwerbehinderter ned in einen normalen Sportverein hineinkommen tust. Ich würd des ganze gern noch mit dem Herrn wo ich wegen Ehrenamt mal nachgfragt hab , verifizieren. Vorausgesetzt er meldet sich mal bei mir.

Hm... wie machen das dann Parolympioniken? Ohne Verein? Oder ziehen die an spezielle Sportstätten , Orte wo es sowas für ihre Sportart im Schwerbehindertenbereich geben tut? Gibt es da vielleicht einen, der mal eine Biografie geschrieben hat? Dann kann ich mich da mal schlau machen.

Am Wochenende ist eine Kreativmesse. Da will ich mich mal hintrauen. Weil ich begierig auf neuen Input bin. Und dann kann ich vielleicht auch wieder neue Ideen und Eindrücke und was zum Basteln mit heim zu meiner Schwester und Mama heimbringen.

Ausserdem ist demnächst Garagentrödel und ein privater Flohmarkt am Aischparkcenter. Endlich widder a weng was los.

Feedback zum Fragencomic hab ich auch bekommen :)
"Reden hilft :lol: "
"So hat mein Papa mir bei Mathe geholfen. Er hat mich die ganze Sache erklären lassen und meist hat es beim erklären gefunkt und es ging auf einmal ..."
Ja, so hab ich das beim Programmieren, wenn ich ned weitergekommen bin, auch immer gemacht. Einem Kollegen das Problem erklärt und dann hab ich den Denkfehler meist selber gefunden. Kennt Ihr das auch? Ein Kollege hat dann die Technik aufgegriffen und bei ihm hat es dann auch funktioniert. Es ist schön voneinander zu lernen und sich so Dinge abgucken zu können :)

Zur Hochzeitskarte gibt es auch ein paar Kommentare :) Freu!
"Och wie hübsch"
"Schön."
"Traumhaft :friends"
Den beiden Auftraggebern hat es auch sehr gefallen :)

Also bastle ich halt a weng an meinem Selbstwert oder Selbstvertrauen oder wie Du das nennen magst. Hier ist ein interessanter Blogeintrag dazu :) Viel Spass!

Dann ist mir noch was aufgegangen... also ich radle ja sehr gern zum Criterium de Dauphine und anderen Radrundfahrten am Fernseher auf dem 70iger Jahregedenktrimmdichrad. Das ist glaub ich das Gruppenerlebnis. Und der Quatsch der Moderatoren kommt dem Quatschen bei einer Gruppentherapie gleich. Also es funktioniert für mich wie für andere gemeinsam im Engelgarten oder im Verein Sport zu machen. Weil mich die Radler mitziehen tun. Sie co-motivieren mich und machen mir Lust. Es geht leichter, als wenn ich ohne das Programm fahren tun tät. DAnn funktioniert soziale Ansteckung (Lust und Lustigkeit) also auch per Fernsehen. Remote halt. Bei Online-spielen is das ja auch so. Saucool!

Soderla noch der Comic vom 80igsten Geburtstag meiner Mama :) Vill Spass!
Die Glaa aus ERH - Das Geburtstagsgeschenk

Messe-Erlebnisse
Das war schön gestern auf der Kreativ-Messe. Ich bin gleich frueh um 10:00 Uhr hin, weil es da noch ruhiger ist. Später ist mir zuviel los. Und so ein Reizfeuerwerk vertrag ich ned. Als ich nach einer Stunde durch war und gegangen bin, war mir schon zuviel gewusel.

Da gab es Irisfotografie. Das hab ich einfach ausprobiert und so einen kleinen Abzug bekommst Du für 2 Euro. Die grossen Bilder kosten aber deutlich mehr. Sehen aber noch toller aus. Da sind dann mehrere Irise drauf und das ganze erinnert mich and die Batiktechnik mit den Ananasscheiben. Kennt Ihr das noch? Lange her, dass ich das mal mit Hingabe mit zwei Freundinnen in meiner Kinderheit gemacht hab.

Er ist Fotograph und hat mit Teleobjektiven und Licht solang rumprobiert, bis er das hinbekommen hat und jetzt hat er eine Kunstnische.

Ich hab ihn gefragt, wie er auf die Idee gekommen ist. Ermacht das, weil er Augen so schön findet.
Du steckst den Kopf in so ein Gestell wie beim Augenarzt. Dann macht er klick und das war's auch schon :)
Hier der Link.

Ich hab gefragt, ob sie auch mal auf einer Ärztemesse oder so waren und ob man da grauen Star oder so ablesen kann. Heilpaktiker hat sie gesagt, waren schon an ihrem Stand. Die fanden das interessant wegen der Irisdiagnostik. Cool. Da trifft Technik, Medizin und kunst aufeinander :)

Hm... ich frag mich ob aus MRTs und Co auch mal Kunstobjekte werden. ;)

Es gab auch Plotter für daheim. Also so Stanzgeräte für Folien, wo Du per Handy ganz smart das Motiv auswählen kannst und dann wird es aus der eingelegten Plotterfolie ausgestanzt und dann kannst Du es aufkleben oder aufbügeln. So kannst Du also kleingewerblich ala etsy und Co tätig werden. Das ist dasselbe Prinzip wie beim T-shirt-Druck mit den Folien. Es gibt also immer mehr Hightech für erschwinglichere Preise für daheim. Sowas find ich ultraspannend. Da hab ich mich dann hingestellt und mir die Vorführung angeschaut. Weil ich schon immer wissen wollte, wie so ein Plotter funktioniert.

Das automatische Medikamentenverteilersystem aus der Apotheke, wo Du nur das Medikament eingibst und der Automat spuckt es dann einfach aus und holt es da raus, wo er es hinsortiert hat, würd ich auch gern mal sehen. Also hinter die Kulissen gucken. Wie das so funktioniert. Auch wie das mit der Datenbank, der Medikamentenverwaltung im Adhoc-Sytem funktioniert.

Und für 10 Euro gab es Airbrushmalstifte. Fasermaler, die Du umsteckst und dann bläst Du hintenrein. Die hab ich auch für meine Schwester mitgenommen. Praktischerweise gab es am Stand gegenüber Schablonen und daraus hab ich jetzt mal fix ein Bildle gemacht.
Airbruschstifte


Als ich klein war, gab es noch die Airbrushtechnik für Halbprofis ,die damals noch sehr teuer war. Da brauchtest Du noch einen Kompressor. Jetzt gibt es das auch schon für Kinder und Amateure zu erschwinglichem Preis zum Ausprobieren. Als Alternative oder Ergänzugn zu Graffitisprayen. Das gab es diese Woche im Ferienprogramm am Marktplatz.

So ganz komm ich mit dem "Reinblasen" nicht so zurecht wie die Frau am Stand. Heut will ich es meiner Schwester mal zeigen, dass sie sich da auch was machen kann. Macht nur mit Schablonen Spass :) Ein paar aus Karton sind aber in der Malino-Packung enthalten.

Dann hab ich mir noch Segelseile (die kann ich hoffentlich wie Paracord zum flechten von Armbändern in Makrameetechnik nehmen) in Neonfarbe (pink, blau und grün) und schwarz mitgenommen. Das gibt einen schönen Kontrast und leuchtet so schön :) Highlights halt :)

Alter böhmischer Schmuck (der war nach dem Krieg in, so grosse "Klunker", ist eine alte Handwerkskunst) war auch da und die Dame vom Stand hat mir erzählt, wie froh sie jetzt sind , dass sie wieder auf Messen fahren dürfen, überhaupt ihr Mann ist froh endlich mal wieder rauszukommen. Und dass vor allem Schauspieler und so den Schmuck nach dem Krieg getragen haben. Meine Mama hat auch sowas zu ihrer Erstkommunion bekommen. Den hat dann die Oma getragen,weil er ihr so gut gefallen hat. War eine Brosche.

Ansonsten gibt es dort viele bunte Stoffe und auch viele Schmuckbastelstände. Auch Wolle und Co waren da.

Du kannst auch Perlen (wenn sie Löcher haben) mit Luftmaschen zu einem Armband häkeln. Das fand ich von der Idee und der Technik spannend. Weissd mich interessiert alles, was mit Technik zu tun hat.

Ein Gemüsehobelstand war auch da, aber die kenn ich von früher von der Ofra, die hauen mich nimmer vom Hocker.

Vielleicht geh ich doch mal zum Comicsalon. Der ist vom 16. bis 19. Juni. Endlich trau ich mich wieder was und hab auch Lust dazu. Das kommt erst langsam wieder und da muss alles passen.

Vom Fussballverein (auch wegen der Ehrenamtsfrage) hab ich eine Antwort auf die Frage bekommen, ob dort auch Schwerbehinderte dabei sind.
"Grundsätzlich kann jeder bei uns mitmachen, es ist nur die Frage in welchen Bereich. Als aktives Mitglied am Spielbetrieb Fussball, müsste der Interessent rennen, kicken können. Ich denke das kommt auf die Art der Behinderung drauf an. "

Also da musst Du konkret selber anfragen.

Im Homepagebereich haben Sie genug Leute. Also schaut es da eher schlecht aus. Aber wenigstens hab ich es mal versucht. :) Ich kann ja anbieten Sachen für Flyer oder so zu zeichnen. Das ist noch das einzige was mir da jetzt noch einfallen tut. Irgendwas im Backoffice und Second level support halt. Ich bin ein hinter-den-Kulissen-Mensch und guck gern hinter selbige. Ich hab halt gefragt, ob er sich vielleicht mal mit mir treffen möchte, weil er sich dann eher ein Bild davon machen kann, wo ich evtl. noch einsetzbar bin. Vielleicht verschreck ich ihn dann aber auch komplett. Das werd ich dann sehen.

Prinzip prozessorientierte und soziale Annäherung an ein gemeinsames Ziel... (so macht es eine KI auch)
Obiges Prinzip habe ich heute schon 2 x angewandt. Also in einer Betreuungssache mit dem Amtsgericht telefoniert und dort hat mir dann eine freundliche Dame erklärt wozu das notwendig ist, was sie uns geschrieben haben. Es ist so eine Art Vorschritt oder Zwischenschritt. Jetzt hab ich es verstanden.

Und bei der Steuererklärung kam ja das fehlende Formular noch, das ich nur handschriftlich auf einen Zettel gemacht hatte. Und ich hab das heute ausgefüllt und werd es noch zur Post tragen. Das ist auch so eine Art soziales Ping-Pong oder Tennisspiel. Wir nähern uns beidseitig, also von beiden Seiten, dem gewünschten Ergebnis an. Das sind also auch soziale Gesellschaftsspiele :) Wie cool!

Da steht ja auch am Ende, dass mer angeben soll, wer einem bei der Steuererklärung geholfen hat. Da hab ich reingeschrieben. "Meine Psychose. Meine Stimmen im Kopf."

Soderlein gestern noch ein bisschen mit dem Airbrush experimentiert. Das hat Spass gemacht. Wunderschön sind die fertigen Schablonen wie das Seepferdchen. Aber ich hab auch was eigenes gemacht.

Dazu beim Schmetterling Positiv und Negativ verwendet. Das sind Notizzettel. Den hab ich in der Mitte gefaltet und dann die Schmetterllingsform ausgeschnitten. Dann sowohl das Negativ als auch das Positiv auf das Papier gelegt und von oben besprüht. Erinnert mich an den Kindergarten, damals haben wir sowas mit Zahnbürsten, Farbe und einem Gitternetz gemacht. Über das Gitternetz is mer mit der in Farbe getauchten Zahnbürste drüber gefahren. Und dann hat es auch so ein Sprüh- bzw. Spritzmuster gegeben.

Airbruschstifte Schmetterling Positiv und Negativ

Airbruschstifte Seepferdchen

Für diese beiden exemplare hab ich Notizzettel gefaltet, halbiert, nochmal halbiert und nochmal... so wie man Weihnachtssterne macht und wo man dann einfach Muster reinschneidet und sich überraschen lässt, was dabei herauskommen tut. Bei einem hab ich den Weihnachtsstern von letztem oder vorletztem Jahr recycled. Also mein Hirn hat da neue Verbindungen und Anknüpfungspunkte geschaffen. Spannend! Weil so funktioniert das halt mit dem Datentransfer und der Datenmigration von einer Domäne in die andere, transgender und interdisziplinär :)
Airbruschstifte Sterne

Airbruschstifte Ornamente

Fühl mich grad happy wie ein kleines Kind, das was neues zum Spielen gefunden und bekomkmen hat.

Hm.. ich glaub ich mag wieder auf so Verbrauchermessen, wo so neue Techniken und Dinge vorgeführt werden wie die Ofra und die Konsumenta, wo mer auch selber mal was ausprobieren und mitmachen kann und neue interessante Ideen mit heimnehmen kann. Das ist viel spannender und lustiger als Museum. Da darfste ja nix anfassen oder gar ausprobieren.

Apropos neue Themengebiete und Eindrücke und Impulse. Bandbreite erweitern. Gestern hab ich mir mal den Boulder Weltcup reingezogen. Der war fei spannend! Da machen sie extra schwierige Kletterrouten, die sie wie mit Legosteinen an die Wand stecken. Und dann müssen die Kletterer sie bewältigen. Und dabei gibt es einen definierten Startpunkt und eine Zone, die zu erreichen ist (das MIttelstück) und den oder das Top. Also das Ziel.

Es ist schon gut, wenn Du die Zone erreichst. Toppen oder Topping schaffen nur die Besten. Der Herr Flohe hat bei den Herren gewonnen. Der ist beim Deutschen Alpenverein. Unglücklicherweise finden die deutschen Meisterschaften zeitgleich, parallel statt. Und deswegen musst Dich entscheiden, willst Weltcupler werden oder deutscher Meister.

Das Publikum is jung und es läuft auch die ganze Zeit Partymusik. Also das ganze ist sehr reizintensiv. Und Bouldern ist anscheinend in. Da gucken viele Menschen dabei zu.

Wie beim 24 Stunden Rennen. Wenn ein Auto schnell gemacht wird, dann wird es härter. Also der Ritt bumpier. Ruckliger. Und da bekommst als Rennfahrer Kopf und Rückenweh. Ein Physio kann das dann aber wieder einrenken. Technik und Mensch in Interaktion und als Schnittstelle. Spannende Beziehungskiste! Da schaun Leut gern zu wenn die arbeiten tun.

Habt Ihr gwusst , dass es jetzt E-Car und E-Bike Meisterschaften geben tut? Und die E-Cars müssen beim Ladevorgang mit Trockeneis gekühlt werden. Faszinierend.

Zu den Airbrush-Bildern gab es auch ermutigendes Feedback :)
"hübsch, das will ich mit meinen Kids auch mal machen"
"Airbrush und/oder Spray finde ich super! Das ist eine ganz andere Art so 'malen'. Ich bin immer wieder fasziniert, was diese Künstler mit Farben und Schablonen, Verdecken und Übersprühen so auf ein Blatt zaubern können.
Bin gespannt, was Du noch so auf ein Blatt zauberst."
Mal sehen wie die neue "Zauberei" gefallen tut ;-)
Vielleicht geht's ja noch viral ;-) Sozial ansteckenderweise... das fänd ich extrem cool :)

Experimentierfreude ...
Guck mal! Fischli!
Airbruschstifte Fischli

Hab ich ausgeschnitten und dann das Auge mit einem Locher reingemacht.

Lustiges Kommentatorpingpong bei den Boulder-Meisterschaften.
Kommentator 1:"Er starrt die Wand an." (um eine Idee für einen Kletterlösungsansatz zu finden).
Kommentator 2:"Aber die Wand starrt zurück." ;)

Am Marktplatz is gestern gebatikt und genäht worden. Erinnert Ihr Euch noch an die gebatikten Ananasscheiben? ;)
Die Frau in der Bäckerei hat gmeint, des kumd alles immer wieder. Wie die Freundschaftsbändchen. Die hams am Samstag gmacht.

Im Städtla bei der Mauer am Engelgarten finden archäologische Ausgrabungen statt. Ein Projekt des Gymnasiums Höchstadt mit der Uni Bamberg. Sie suchen die Fundamente des Zwickturms.

Grad meine eigenen archäologischen "Ausgrabungen" im Keller gemacht. Mein altes Klapprad ausgegraben. Ich versuch die Reifen etwas aufzupumpen. Aber bisher ohne viel Erfolg. Ich weiss gar ned wie alt das Victoria Klapprädle is. Und ich geb zu, ich hab im Kellergang mal eine Probefahrt versucht. Trotz platter Reifen. Gut, wackelig isses. Hoff mit Übung wird es noch besser.

Hab vor es dann heut oder morgen zum Fahrradladen zu schieben. Aber erst muss ich es vom Staub von Jahrzehnten befreien... ;-)
Die Klingel geht noch!

Und was is bei Euch so los?

Sprühfreude, Spielfreude und Quatschfreude :)
Der Fahrradladen hat erst am nächsten Dienstag wieder auf. Dann werd ich mich mit zwei Plattfüssen (ein herrliches doppeldeutiges Wortspiel! :) auf den Weg machen.

Gestern hab ich noch einen Rollifahrer getroffen, der ebenfalls einen Defekt hat. An seinem Radteil vom Rollstuhl. Im Rehageschäft dauert die Reparatur samt Lieferung zu lang, deshalb geht er lieber in ein normales Radgeschäft. Siggsdes zu Helfen muss mer sich wissen :)

Hier noch ein Comic zu dem Fahrradabenteuer :)
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Das Fahrrad

Soderla und dann kam noch meine Giraffenschablone und mit der hab ich ein wenig herumexperimentiert.
Airbrushstiftle mit Schablone
Airbrushstiftle mit Schablone

Hier kam grad ein lustiges Feedback :)
"Viel Glück mit der Rad-Rettungsaktion. "

Aufbautraining...
Soderla am Kellerberg is mer dieser Comic eigfalln, wie der "Ölscheich" an uns vorbeigfahrn is.
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Zeitenwende

Und dank neuer cooler Schablonen und Stifte und neuer Ideen sind diese drei neuen Werkli entstanden :)
Airbrushstiftle mit Schablone
Airbrushstiftle mit Schablone
Die Tour de Slovakia hat mich gestern zu diesem Bild inspiriert ;-) Das satte grün an der Strecke und das Peloton, das wie eine Perlenkette von Fahradfahrern aussehen tut :) Peloton kommt von pelote , Knäuel. Im Radsport ist das das geschlossene Hauptfeld. Warum muss ich grad wieder an das Wort Inklusion denken? ;-)
Airbrushstiftle mit Schablone

Soderla noch ein wenig Aufbauproteine in Form von Feedback ;-)
"DIE SCHABLONENBILDER SIND HÜBSCH....UND DEINE COMICS EINZIGARTIG!"
"Sieht schön aus :friends:
Erinnert mich an die Vorschulzeit, da haben wir mit Schablone, Tusche und Zahnbürste gebrusht :smile: "

Zum Fahrradcomic gab es folgende Antriebs- und Anschiebemomente (wie vom Begleitfahrzeug beim Wasserreichen bei den Fahrradmeisterschaften) :)
"Also das Wichtigste ist noch in Funktion, dann ist doch alles in Butter"
"Bremsen ist für Feiglinge - Klingel reicht :blow: "
":doubletop: :doubletop: :doubletop: "

Zu den Fischlein, Fischli gab es diese beiden.
"Viel los im Wasser :giggle: "
"Ein Aquarium :)"

Ach so, dass mit dem Vereinsmenschen ist auch so ein sozialer Prozess. Also prozessorienterte und soziale Annäherung. Ich sag, was ich mir vorstellen kann und er recherchiert, ob es dafür Bedarf gibt. Erstmal hab ich eine Absage zur Websitenunterstützung bekommen. Da haben sie genug Leut. Was ich mir sonst vorstellen kann? Keine Ahnung, ich weiss ja ned was gebraucht wird. Hab deswegen um ein Treffen gebeten. Und meine Einschränkungen erklärt. Bin gespannt, ob ich noch was hör oder ob das als Abschreckung gereicht hat. Auch eine Abstossreaktion (wie beim Magnetismus oder Elektromagnetismus) kann zum Annäherungsprozess dazugehören. Dann stösst mich das eine ab , aber es ergibt sich dann ein anderer Weg. Das ist auch ein Aushandlungs- und Verhandlungsprozess. Hier ist mein Portfolio. Was hast Du anzubieten? Dazu gehört dann auch das Verhandeln von Regeln bzw. sich daran anzugleicheln.

Was mir diese Woche erst nach einem Zusammentreffen mit einem Bekannten bewusst geworden ist, auch Menschen, die im Schichtdienst arbeiten, können am Vereinsleben eher weniger teilhaben. Weil es die wechselnden Arbeitszeiten nicht zulassen. Das ist ein spannender neuer Blickwinkel. Wie und wo finden dann Menschen ausserhalb von Vereinen sozialen Anschluss? Inklusion? Freunde? Wie funktioniert das denn?

Soderla mir wird grad klar, dass ich das Comicforum, toonsup, das Selbsthilfeforum ja auch als Ausstellungsraum, Gallerie nutze. Und Du bekommst da sogar Applaus, Feedback und Anregungen. Von daheim aus. Langsam würd ich aber gern auch mal in echtem Kontakt mit anderen Menschen kommen. Mal im Forum gepostet, dass ich auch mal meine Sprayersachen einpacken und jemandem entgegenkommen und es ihm zeigen könnte. Dann kann er sie es auch mal selber ausprobieren. Und er sie zeigt mir im Gegenzug auch was tolles spannendes!

Könnt mir auch vorstellen mal Schläger, Frisbee, Softball einzupacken und jemandem im Erlanger Schlosspark zum Spielen zu treffen. Oder im Engelgarten in Höchstadt. Da geht das auch. Hab das dort einfach mal gepostet. Mal sehen, ob und was passiert. Wenigstens hab ich es mal versucht :)

Meine Globetrotterin will ihre Hochzeitskarte auf ein T-shirt drucken. Vielleicht zum Junggesellinnen und Junggesellenabschied. Sie wollte von mir wissen, wer sowas druckt und da hab ich ihr ein paar Tipps gegeben. Spreadshirt z.B. und was sie das beachten muss :) Das ist schön um Rat gefragt zu werden und helfen zu können. Das tut gut :) Das ist Doping (nein nicht für die Haare ;-), Dopamin , German engineering ;)

Das Comic-Salon Abenteuer
Also erstmal ist alles mal gründlich schiefgegangen ;-)
Weil das letzte mal, wie ich vor Jahren mal beim Comic-Salon war, war der in der Ladeshalle. Dort stand ich gestern und da prangte zwar das Plakat an der Litfass-Säule, aber weit und breit keine Menschen, keine Werbefahnen. Ich hab mich doch nicht im Datum verschaut? Ich rechne nochmal nach. Nein, das passt. Aber wo issi denn? Die Mess?

Erst will ich schon aufgeben, da kommt mir die Idee doch mal im Ticketgeschäft nachzufragen. Ich hab ja kein Handy. Das existiert mittlerweile nicht mehr, aber dafür komm ich an einem Reisebüro vorbei, das auf Kundschaft wartet. Also fass ich mir ein Herz und geh da hinein und frag einfach.

Comic-Salon nie gehört bekomm ich als Antwort. ;-)
Naja Du gehst ja in ein Reisebüro und buchst was ausserhalb Deiner Heimatstadt. ;-)
Sie verweisen aufs Internet. Ich, dann muss ich erst wieder heimfahren und dann bin ich umsonst her. Da derbarmen sie sich, recherchieren im Internet und erklären mir, dass die Veranstaltungsorte dieses Jahr in der Innenstadt liegen sollen.
Ich freu und bedank mich. Ich habe ein Problem auf soziale Art gelöst! Wow!

Ein Stück weiter die Strasse runter seh ich dann auch schon den ersten Aufsteller. Allerdings im Kunstpalais, wo ich neulich wutschnaubend aus der Ausstellung gerannt bin ;-) Na, da geh ich besser nicht hinein. Ich ergattere dort allerdings einen Lageplan und siehe da die Ausstellungshallen sind am Schlossplatz und im Schlossgarten. Damit hatt ich nicht gerechnet.

Und dann klappt es eine Stunde später doch mit dem Einlass in die Mess und bekomm ein blaues Freitagsarmbändchen. In Halle A treff ich an einem Postkartenstand auf einen netten Schweizer. Ich steck ihm mal mein Kärtchen zu.

In einer Nebenstrasse in Halle A entdeck ich die Jungs von toonsup. Das ist cool sie mal in echt kennenzulernen. Erinnert Ihr Euch an den Heftaufruf, zwei Comicseiten zu füllen, wo ich eine Absage bekommen habe? Er ist auch da und zeigt mir auf Nachfrage, was nun in seinem Heft auf den zwei Seiten drin ist. Tolle Sachen! Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg.

An den grossen Verlagsständen ist mir zuviel Gewühl, ich schau mir lieber die kleineren einsameren Stände an. D.h. ich lande z. B. bei Comma, eine (soziale) Vereinigung zur Unterstützung österreichischer Comiczeichner (Halle B). Und bei den Unischaffenden und Freischaffenden Illustratoren. Den ein oder anderen interviewe ich und stell meine neugierigen Fragen.

Dank Gesichtsblindheit und Reizoverkill würd ich in dem Gewusel eh niemanden erkennen. Mit dem ein oder anderen Zeichner komm ich ins Gespräch. Ich erfahr, ob sie Kunst studiert haben, seit wann sie zeichnen und ob sie Zeichnungen mehr am PC oder mit der Hand machen. Wobei einer meint, mit der Hand macht er das auch am PC. ;)

Er hat Zittern in der Hand und da hilft ihm der PC um das auszugleichen und seine Hand wird am PC nicht so überanstrengt. Ich bedanke mich für die spannenden und interessanten Gespräche.

Soziale Institutionen interessieren mich und wie sie entstehen und der Herr von Comma, der Medienwissenschaften oder was ähnliches studiert hat, erzählt mir dass die Wissenschaft das Problem identifiziert hat, dass österreichische Comiczeichner nicht so doll gefördert werden wie in Deutschland. Und dabei will diese Plattform helfen. Sie kennen sich weil sie Wissenschaftler sind auch mit dem Ausfüllen von Formularen und Beantragen von Fördergeldern aus und da können sie helfend unterstützen. Also so wie der sozialpsychiatrische Dienst mich unterstützt. Das ist dasselbe in lilablassblau nur in einer anderen Spezialdomäne. Spannende Beziehungskisten!

Ich unterstütze ein paar junge Künstler, weil ich mir ein paar Postkarten, ein hübsches Plakat mit einem Wolf drauf (ich steh auf Wölfe, ich kann Euch nicht erklären warum) und ein paar Abzugsbilder , die mir von einer Künstlerin, die seit sie einen Stift halten kann, malen tut, käuflich erwerben tu.

Die Illustratorin (Postermachende) frag ich, ob sie schon mal einen Auftrag machen musste, der ihr überhaupt nicht zusagte. Daraufhin erzählt sie mir strahlenderweise wie sie im Internet auf Instagram und der Illustratorengewerkschaft (oder so ähnlich) also auch dem sozialen Verein ihr Portfolio ausstellen tut. Linkedin benutzt sie nicht. Und dass sie erst neulich eine Anfrage erhalten hat, weil einem Auftraggeber ihr Stil so gut gefallen hat und er wollte die Umsetzung der Illustrationen genau in diesem Stil. Darüber freut sie sich riesig.

Beim Kauf einer Postkarte bin ich so überreizt vom Lärm und damit beschäftigt das Verkaufsgespräch aus dem Hintergrundgeräuschen herauszufiltern, dass ich das Geld immer noch in der Hand halte und mich die Künstlerin drauf aufmerksam machen muss. Ich entschuldige mich und erklär ihr dass das keine böse Absicht ist, sondern dass ich grad mit meinem Autismus und dem Lärm total überreizt bin. Sie lacht und sagt, das kennt sie. Sie hat ADHS. Und dann kommen wir ins Gespräch, dass wohl viele Künstler ADHS haben. Sie ist bei einer Online-Community wo sie sich austauscht und sie treffen sich auch in echt. So geht also Mediennutzung ;-)

Der einzige österreichische Verlag (das weiss ich von dem netten Herrn von Comma, Insidertipp) hat lauter Biographien. Das find ich ganz spannend. Allerdings such ich eher so Sportcomics wie die von Erbse oder Jalabert, die mit Witz und Esprit und Humor Eigenheiten karrikieren und sich selber auf die Schippe nehmen.

Wobei mir alle Künstler mit denen ich reden tu, versichern, dass sie echte Situationen in ihren Werken nachzeichnen. Einen frag ich: Bist Du berühmt? Er lacht. Er deutet auf seinen Nebenmann , der sehr ernst gucken tut und sagt, er ist das. Besonders glücklich sieht er nicht gerade aus. ;-)

Auch ihn frag ich, ob er autobiographisch arbeitet. Und wo er seine Ideen herbekommt. Beim autobiographisch jeint er , weil Zombies kommen ja im echten Leben ned vor. Da kann mer scho geteilter Meinung sein ;-)

Eine junge Künstlerin lacht mich an und ich sag ihr das und dann sagt sie, das liegt an meinem T-Shirt. Darauf sind zwei Chameleons abgebildet Chameleon und Chameleoff ;-) Schön hat mein Erscheinen doch noch den ein oder anderen zum schmunzeln gebracht :)

Nach den drei Hallen und 2 Stunden im Gewühl reicht es mir. Ich bin am Limit. Auf dem Klo entdecke ich eine neue Seife vom dM und die riecht so gut, dass ich dorthin noch einen Abstecher mache. Allerdings gibt es die Kokosseife nicht. Stattdessen entscheide ich mich für Dschungel... riecht nach Orangenblüten und Pfirsich. Hauptsache irgendwas zum Essen ;-)

Da ich noch als Brotzeitbeauftragter unterwegs bin (ich soll noch Leberkäs mitbringen und meine Lieblingssalami) mach ich noch einen Abstecher zum Metzger. Da geht es auch sehr lustig zu :)

Daheim muss ich erstmal noch alles nachverarbeiten. Das dauert ewig. Ist wie Karussell im Kopf. Erst muss mein Hirn das ganze Chaos sortieren und strukturieren. Erst heut einen Tag drauf, kann ich mich hinsetzen und das ganze kurz zusammenfassen.

Noch ein Sozialexperiment geht wohl demnächst in die nächste Runde. Der Herr vom Verein hat sich gemeldet und lässt sich auf ein Treffen mit mir ein. Mal sehen, was das geben tut. Ich konnte also meine abschreckende und erschreckende Nebenwirkung diesmal noch nicht frei entfalten ;-)

Ausserdem gab es sehr freundliches Feedback von den Kommentatoren, die meinen Leidens- und Lebensweg begleiten :)
Zum Airbrushbild Fischli z.B. da scheint sich auch ein Inspirationsaustausch und Ideenexchange zu ergeben :) Auch dafür sind soziale Gemeinschaften und sozialer Austausch da :) Schön, dass ich das auch mal erfahren darf :)
"Ja, cool - und schon hab ich ne Idee. Mal sehen, wann ob ich sie umsetzen kann. Ich brauch vorher auch noch solche Stifte. Dann kann man z.B. eine Glaa in den Magen des Fisches zeichnen, wie sie da drinnen hockt und mit ihrem Fahrrad herumfährt oder darum herumbastelt oder klingelt (weil, die geht ja noch) oder irgendwer anders sitzt im Fisch, wie bei Jona und dem Wal. Ein Stilmix in Cartoonform."

Ah... so entstehen Stilmix und Crossovers und Spillover und Spinoffs :) Wow!

Zu den Airbrush-Schmetterlingen gibt es noch einen Nachzügler . Einen komischen ;-)
"Schwebt dort zwischen den ganzen Schmetterlingen ein kleines Ufo umher? Ach... ich seh grad, es ist wohl weniger ein Ufo als so eine 'Aufhänglasche' für das Regal im Laden.... :lol: "
Rubrik: diese Frage können Sie sich selbst beantworten, wenn Du drüber reden tust ... :) Die Technik hab ich ja schon mal angesprochen. Faszinierend dabei zuzusehen wie sie live funktionieren tut. :)

Einen Comicstrip (Comicstrips hab ich auf der Messe übrigens nicht auf den ersten Blick sehen können... vielleicht findet mer die bloss als Insider...) hab ich auch wieder für Euch :)
Viel Spass!
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Endlich Samstag

Weitere Kommentare zum vorgestrigen Output über die ich mich freue :)
"Das sieht wunderbar aus friends "
"Hey, Du entwickelst Dich! Dran bleiben ..."
Mal sehen, wie das mit der Airbrusherei noch weitergehen tut. Was mir da noch einfällt auch als Stilmix, Crossover, Spillover, Turnover und Co ;)

Airbrushereien...
Ein Er-Mutiger ;)
Airbrushstiftle mit Schablone

Wusstet Ihr, dass es in Erlangen ein Comicmuseum gibt? Ihr könnt es sogar virtuell besichtigen. Ich komm mit der Steuerung allerdings gar nicht zurecht. Vielleicht klappt das ja bei Euch besser. Ihr findet es in der Schiffstrasse 9. Vielleicht geh ich da mal hin.

Das Heft Alfonz ist bei mir hängengeblieben. Mal sehen, ob ich mir eine Ausgabe mal gönn. Weil ich so dann meine Bandbreite erweitern kann. Das ist anscheinend eher ein Heft mit News zu Comics ,wenn ich das richtig verstehe... aber das werd ich dann mal sehen. So ähnlich wie die Sprechblase vermutlich. Die gab es auch in der Antiquariatsecke in Halle A. Ultracomix und der Comicladen aus Fürth waren auch da. Ich wusste gar nicht, dass es in Fürth einen Comicladen gibt ;)

Noch ganz vergessen. Asterix, Obelix und Miraculix gibt es jetzt von Playmobil. Auf der Comicmesse hab ich das gesehen, sonst hätt ich das gar nicht mitbekommen. Eine neue Themenwelt. Schon spannend der Crossover des Merchandisings in die Spielzeugwelt. Und wer sich mit wem verkreuzen und Allianzen schmieden tut.

Wie beim Radrennen geht es anscheinend im Leben darum sich und sein Portfolio zu zeigen, um dann engagiert zu werden und sich engagieren zu können. Ein Team und Sponsoren und einen Vertrag und Kunden zu finden. Also erst so funktioniert dann anscheinend soziale Anbindung ausserhalb der Family. Mal sehen, ob ich das auch nochmal irgendwo ausserhalb des Internets hinbekommen tu.

Über Gaston gab es ja Bestrebungen, die Comicserie wiederaufleben zu lassen. Aber die Erben möchten dies nicht, weil auch der Urheber nicht wollte, dass seine Figur ihn überleben tut.

Hm... Copyright, digitale Rechtevererbung das ist auch ein spannendes Themengebiet. Was wird mal aus Deinem digitalem Erbe? Oder verschwindet es nicht einfach ganz automatisch? So wie meine erste Homepage. Da gab es den Webspace 10 MB beim Interetanbieter dazu. Aber irgendwann nimmer. Und dann verschwand die Seite ganz automatisch und somit auch aus den Suchmaschinen.

Oder eine Fansite, die ich mal übernommen, neu gemacht und gepflegt habe. Da gab es noch kostenlosen Webspace und die kostenlosen de.vu - Domains. Das waren noch Zeiten :)
Irgendwann hab ich die Seite vergessen, weil zuviel anderes (Arbeit) dazwischenkam. Und dann hab ich das ganze aus den Augen verloren. Die Bindung dazu. Und neulich hab ich mal danach gegoogelt und auch nach der damaligen Webadresse. Das hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Also bereinigt sich das Internet auch irgendwie selber. Wie Technik halt generell, weil dann was neues, das alte ablösen tut. So wie beim analogen Telefon. Schön, dass mer es noch einbuchseln kann. Trotz VOIP.

Zum gestrigen Posting gab es folgendes Feedback :)
"Ich kann der Glaa nur Recht geben und morgen gibt es ne Neuauflage der letzten Woche...
Es ist beeindrucken wo du überall rum kommst ..."

Hm... anscheinend muss mer sich heut sehr spezialisieren... hohe Bandbreite (Jack of all trades master of none but oftentimes better than master of one ;) scheint wenig gefragt zu sein... oder was meint Ihr so? Ist das in Eurem Umfeld anders? Leben wir im Zeitalter der Spezialisierung?

Soderla dazu gibt es etzerdla einen neuen Comic :)
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Bandbreitenwissen

Cool! Hab mir diese Woche noch einige Schablonen bestellt. Bei einer war sogar das Negativ dabei. Also das Ausgeschnittene. Damit hab ich ganz andere Möglichkeiten. Ausserdem ist das angewandte Plottertechnik :) Siggsdes, die einen Airbrushen und die Schablonen kommen vom Plotter. Früher hab ich die mit der Hand aus Karton hergestellt. Das geht heut alles schon elektrisch und ist bei Merhfachfertigung dann auch irgendwann für den kleineren Geldbeutel erschwinglich. So im Kleingewerbetum. Plottern ist dann wohl der kleine Bruder des CNC-Fräsens in einem Spezialbereich.

Grad mal zu Obelix und Figur gamazont. Also da steht dann Charakter-Figur. Charakter hat eine Figur, wenn sie Tiefe und zutiefst menschliche Züge und Eigenheiten aufweisen tut. Dann wächst Dir der Charakter, die Figur, der Mensch nämlich ans Herz. Weil Du mit ihnen durch Dick und Dünn gehen tust und sowohl Rückschläge als auch freudige Erlebnisse teilen tust. Und das macht Spass. Ich mag ja den Walter von Natascha. Weil er ein bisschen schusselig ist. Und so bin ich auch oft :)

Auf der Messe hab ich nämlich an einem Stand was von meinem Zeug liegen lassen. Es hat mir aber ein sehr freundlicher Herr nachgetragen ohne "nachtragend zu sein". Hach ich liebe Wortspiele! Das ist wieder ne Steilvorlage für einen neuen Comic :)

Und einen Kontakt hab ich auch verbummelt. Ich wollte dem einen Menschen vom Stand was schicken. Aber bei all den Flyern weiss ich nicht mehr, welcher von seinem Stand war. Und ein Visitenkärtchen hat er mir leider nicht gegeben. Das Visitenkärtchen hätt ich wahrscheinlich auch verbummelt wie das eine, das ich daheim noch gesehen hab, aber als ich es neulich gesucht habe um Inventur zu machen und das ganze nochmal Revue passieren zu lassen, war es nimmer auffindbar. Naja, kann ich nun auch nimmer ändern. Des Haus verliert nix. Irgendwann finds sich schon wieder an. Lass mer uns mal überraschen wann.

Zum gestrigen Artikel hab ich auch noch ein liebenswertes Feedback bekommen :)
"Vielen Dank für deine wunderbare Schilderung. Das hat echt Spaß gemacht zu lesen und ich freu mich, dass du doch noch an dein Ziel gefunden hast und so erfreuliche soziale Interaktionen mitgenommen hast."
Geteilte Freude ist 2 hoch n-fache Freude :)

Umplanen...
Jetzt hat mir Corona meinen Montag zerschossen. Mal sehen, was ich heut so anstellen tu, weil ich einen Termin hatte, der gecancelt worden ist.

Derweil gibt es neue Farb- und Kleksexperimente mit den Airbrushstiften. Ein Verkehrsmandala aus lauter kleinen Motiven und ein Sprühklecksexperiment.
Airbrushstiftle mit Schablone - Verkehrsmandala
Das Mandala erinnert mich, an die Strickmuster, die ich gemacht hab. An die Mützenoberseiten. Die sehen auch so aus ;) Mandalaartig. Da geht es auch um einen Pattern-Repeat. :)
Airbrushstiftle mit Schablone - Klecksfischli

Und einen neuen Comic. :)
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Das Sozialerlebnis

Am Wochenend mussti schmunzeln. Weil sich die Situationen doch gleichen.
Mei Mama:"Heut is so heiss. Heut bleibst daheim."
Beim Nachbarn schreit die Mama mit ihrm 4-jährigem Kind:"Du sollst hierbleiben, habi gsachd!"

Zum Bandbreitenwissen-Comic gab es folgenden lieben Kommentar.
"Spezielles Wissen auf einem Gebiet kann durchaus hilfreich sein, ansonsten ist es immer gut zu wissen wo man jemanden mit speziellem Wissen finden kann ;) :lol: "
"Sicheres Auftreten und Verwirrung stiften, damit kann man fehlendes Spezialwissen wunderbar kaschieren :biggrin: "

Zu den aktuellen Bildern gab es auch schon ein Feedback. Freu! :)
"Ich finde deine Bilder cool. "
"vielen Dank für die guten Wünsche, die Comics und Ihre Airbrush-Arbeiten, die mich tatsächlich schön aufmuntern, aber auch daran erinnern, dass ich den Comic-Salon wieder verpasst habe."
Das spornt mich an, weiterzumachen :)

Zum Endlich Samstag-Comic gab es diesen freundlich-gesinnten Kommentar :)
"Wenn dich die Woche geschafft hat, du aber am Wochenende auf dem Comic-Salon warst, ist doch alles wieder gut :) "

Im Comicforum hat einer den virtuellen Rundgang im Comicmuseum in Erlangen mitgemacht und ist mit der Steuerung genausowenig zurechtgekommen wie ich. Das find ich sehr tröstlich :)
O-Ton: "Die Bedienung im virtuellen Museums ist ziemlich hakelig. Ich habe es nicht geschafft in den zweiten Raum zu kommen. Schade."
Meine Antwort: "Dann musst wohl live hingehen :)"

Hier mal ein paar Freundschaftsbanderolen :)
Freundschaftsbaender

In dem Stil kann ich mir auch ein Bild vorstellen. Das sieht dann auch aus wie Mamas Häkeldecken.

Ideen...
Soderla ein Fahrrad aus lauter kleinen Fahrrädern mit der Schablone ging das ganz fix :)
Schablonenfahrrad
Und ein Comic :)
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Der Kaktus

Juchu! Ich hab in meinem Geldbeutel die verschollene Visitenkarten von dem Illustrator und Comiczeichner von der Comicmesse gefunden! :) Konnt mich gar nimmer erinnern, eine bekommen und sie da reingesteckt zu haben... und die zweite lag in der Küche am Boden. Die hab ich gefunden, wie mir vorhin was runtergefallen ist. Unsere tägliche Schnitzeljagd gib uns heute :)

Soderla musste unbedingt die Pferdeschablone ausprobieren. Ein bisserl schwarz und blau und schon isses fertig.
Airbrushpferd
Erinnert mich an Fury oder den schwarzen Hengst ;)

TOM-Schwierigkeiten...
Die Theory of Mind geht mir ab. In stressigen Situationen ist es am schlimmsten. Und da weiss ich mir dann ned zu helfen. Das ist bei meinem Autismus halt so. Is mir diese Woche wieder passiert. Unser Pflegedienst hat nach zwei Wochen Urlaub auch diese Woche abgesagt. Und da war ich heillos überfordert damit. Auch weil die Dame am Telefon keinen Termin genannt hat, wann und ob es überhaupt weitergehen tut. Und so verstand ich, dass wir jetzt niemanden mehr haben und alles eingestellt werden tut.

Meine Verzweiflung hab ich am Telefon auch laut geäussert: Was soll ich denn jetzt tun? Sagns mir doch bitte, was soll ich denn jetzt tun? Auch die Bitte nach einer anderen Lösung blieb unerhört. "Ich kann Ihnen da ned helfen." und aufgelegt.

Also kreiselte ich und mein Hirn wie ein kleiner Derwisch umeinand. Ich muss dann was tun, um wieder handlungsfähig zu werden. Also beschloss ich zur Institutsambulanz zu gehen. Weil ich ein Problem, eine Krise hab, das ich ned allein lösen kann. Die hatten aber schon einen Notfall, also bin ich wieder gegangen.

Ich bin dann das notwendigste einkaufen gegangen und hatte Glück, weil im Supermarkt war es sehr ruhig. Und so ging das einigermassen. Ausgeweint hab ich mich dann bei der Wurstverkäuferin. Die meinte dann: "Lass Dich ned unterkriegen."
Ich hab zu ihr gesagt:"Du bist der erste freundliche Mensch, der mir heut begegnet ist."

Weissd in so einer Situation muss ich mich irgendwie ausreden. Und da wär es gut, wenn ich das bei einem Menschen könnt, der neutral ist und einen neutralen Blick auf die Sache werfen kann.

Das hat dann am nächsten Tag die Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst gemacht. Weil ich immer noch sehr aufgeregt war. Ich wär nicht in der Lage gewesen, das selber zu klären. Und dann hat sie dort angerufen und jetzt kommt wieder jemand die nächste Woche. Und wenn dann wieder eine Absage kommen sollte, dann soll ich ihr Bescheid geben und dann beschwert sie sich für mich. Weil ich sowas nicht kann, in Dingen, die mich selber betreffen.

Sie hat mir dann von der persönlichen Assistenz erzählt. Da wird sie mir beim Beantragen helfen. Die ist auch für sowas da. Solang ich keine hab, kann ich mich bei solchen Problemen an sie wenden.

Ich find das dann spannend wie einfach das bei ihr aussieht. Sie ruft einfach da an und der gordische Knoten löst sich in Luft auf. Das sieht bei ihr so einfach und leicht aus. Sie hat nämlich jetzt zwei Termine für uns bekommen. Wieder was zum Festhalten in dieser unsicheren Welt.

Ich hoff, dass ich mir hi und da auch was bei ihr abschauen kann. Dass ich mir auch mal selber in einer ähnlichen Lage helfen kann. Wenigstens will ich es probieren. Kann halt sein, dass ich es dabei versehentlich noch schlimmer mach. Weil mir dazu die sozialen Fähigkeiten fehlen tun.

Soderlein ein Comic.
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Der alternative Loesungsansatz

Grad mal gegoogelt oder wikipediat was Kommunikationswissenschaften sind, weil einige Leut auf der Comicmesse das ja studiert hamm. Medienwissenschaften geht in dieselbe Richtung. Also es geht um Demokratie. Und dann wohl auch um Chancengleichheit, um Aufklärung und Erklärung. Denn wenn Du eine soziale Präsenz z.B. bei Instagram oder Facebook oder bei toonsup, im Comicforum oder /und eine Homepage hast dann teilst Du Dich ja auch der Welt mit. Und tauscht Dich aus. Und so kannst Du auch Vorurteile abbauen. Weil Du aus Deiner Sicht wie andere Menschen in Biographien Deine Welt und Deine Weltsicht erklären kannst. Und so entsteht hoffentlich mehr Verständnis in der Welt :)

Aussderdem nutzen viele diese Internetpräsenzen auch beruflich. Um ihr Portfolio vorzustellen und damit Kunden an Land zu ziehen. Ich hab keine Ahnung wie das funktioniert. Gibt es dann so eine Art Talentscouts, die nach bestimmten Dingen das Internet durchforsten? Weil ich kenn das halt noch so, dass Du Dich bei einer Firma bewerben musst. Und nicht, dass er sich um Dich bemühen tut. Dann wird er auch zu einer Art Sponsor und Talentförderer. Die eine Illustratorin hat ja gemeint, dass ein Kunde ihre Werke sah und genau diesen Stil möchte. :)

Also zeigt eine Internetpräsenz auch Deinen persönlichen Stil. Und somit Deine Identität und wird auch zum Teil derselben. Faszinierend!

Ich hab eine Bekannte, die ein Buch geschrieben hat und nun einen Verlag sucht. Und ich finde es spannend, wie sie das machen tut. Selfpublishing möchte sie nicht machen, weil sie da auch die Vermarktung selber machen muss. Worauf bei mir die Frage aufpoppte, hast Du eine Internetpräsenz, wo Du Kostproben aus Deinem Portfolio zeigst? Eine Art Trailer, um auf Dich aufmerksam zu machen und um von eventuellen Talentscouts gefunden zu werden. Auf die Du auch verweisen kannst? So ne Art virtuelle Visitenkarte?

Bin mal gespannt, ob sie bei social media vertreten ist. Ich glaub, dass Du heutzutage um das social marketing gar nimmer rumkommen tust. Vielleicht täusch ich mich auch ;-)
Und wie ist das bei älteren Menschen? Wie haben Menschen ohne Internet ihr Portfolio offenbart? Mit Mundpropaganda? Weil sie gute Arbeit gemacht haben? Hat sich das dann einfach rumgesprochen? Funktioniert das heute auch noch? Oder hat es sich online verlagert? Suchst Du noch oder lässt Du Dich auch finden? Oder möchtest Du das gar nicht?

Auch die Arbeit an einer sozialen Internetpräsenz gibt Dir Selbstwertgefühl. Und wenn Du positives und konstruktives Feedback bekommst, dann wirst Du ja schon "gesponsert" ;)

Update
Die Romanschreiberin will erst einen Verlag finden und sich dann in den sozialen Medien präsentieren. Auch aus rechtlichen Gründen. Da will sie auf Nummer sicher gehen. Dabei kann ihr dann ihr Bruder helfen, meint sie.

Soderla gestern gab es beim Triathlon Kurzdistanz in der Mixed-Staffel bei den Damen einen lustigen freudschen Versprecher :)
Sein Hirn konnte sich zwischen Führender und Verfolgerin nicht entscheiden und generierte so den Crossover die Verführende ;-)

Hab jetzt mal auf meiner Liste stehen ins Comicmuseum zu gehen. Momentan schauts sogar so aus, als würd ich ned allein hingehen. Das wär mal was neues ;)

Vom Verein hab ich Rückmeldung und einen Termin im Juli bekommen. Gut Ding will Weile haben. Prozesse dauern ihre Zeit. Mal sehen, ob und was dabei herauskommen tut. Wenn beide Seiten was dabei lernen, würd mir das ja schon genügen.

Meine Schwester verzweifelt grad am Limomenschen. Von den drei Kästen die wir möchten , hat er keinen einzigen dabei. Mei Schwester lacht:"Warum kummd er denn dann? Wenn er nix dabei hat?"
In 40 Minuten will er wieder kommen. Gut Ding will Weile haben ;-)

Gestern hab ich mich mit einer lieben Bekannten zum Eis essen getroffen und ihr von meinem Fahrradprojektle erzählt. Sie hat gemeint, das ich ein Vintage Fahrrad haben tu.
Und daraus ist dann die Idee zum folgenden Comic entstanden. Viel Spass damit! Und ein schönes Wochenende!
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Neue Perspektiven

Soderla grad die Dinoschablonen von Malino ausprobiert. Die gibt es als Set aus Karton. Weil ich die einem Bekannten zeigen wollte, der Kinder hat. Ob die was für sie wären.
Airbrush Malinostifte Dino1
Airbrush Malinostifte Dino2
Ich spiel dabei etwas mit Farbverläufein :) Das macht ultra Spass!

Dann freu ich mich auf die Tour de France mit dem offiziellen Programm, das ich im Zeitschriftenladen als letztes Exemplar ergattert hab. Da steht sowohl was über die Fahrer, die Teams und die Etappen. Lauter Gschichtli. Und auch die Damen-Tour-de-France mit den Fahrerinnen und Teams ist darin enthalten. Die für Damen geht noch nicht über drei Wochen, weil das auch mit dem Frauenrennplan nicht kompatibel ist. Aber da wollen sie mal hin. Dass der Frauensport genauso respektiert und ernst genommen wird und genauso attraktiv wird. Damit es dann spannender wird und die Leistungsdichte entsprechend nachkommen kann mit der entsprechenden Sponsoren- und Talent- und Medienberichterstattung. Also durch Imagekampagnen. Social media halt.

Dabei bin ich auf das Buch von Guillaume Martin "Die Gesellschaft des Pelotons" aufmerksam geworden. Das werd ich mir mal zur Gemüte führen. Da geht es um die Philosophie des Einzelnen in der Gruppe. Das kann ich auch gebrauchen. Wie kann ich Teil eines Kollektivs, also eines Teams, einer sozialen Gemeinschaft sein, ohne eigene Ziele aufzugeben? Das dürfte mir auch im häuslichen und pflegerischen Umfeld helfen. Hoff ich zumindestens. Mal sehen welche neuen Tricks ich da noch von den Profis lernen kann :)

Den Comic zum Freudschen Versprecher (Crossover) hab ich einfach mal an die Pressestelle der ARD geschickt, mit der Bitte ihn doch an den Kommentator von gestern weiterzuleiten. Habe soeben die folgende Antwort erhalten :) Freu! :)
"vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe Ihren Comic an die Kolleginnen und Kollegen der Sportschau weitergegeben.
Freundliche Grüße und Ihnen auch ein schönes Wochenende!"

Hier ist er auch für Euch :) Viel Spass!
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Der Crossover

Holpriger Start
Soderla hab gestern mein "Vintage-Fahrrädla" abgeholt. Das eingebaute Schloss funktioniert sogar noch. Also hab ich das sparen können. Einen blauen KED-Helm nenn ich seit gestern mein eigen. Der Helm hat soviel gekostet wie die Reanimation meines Victoria Klapprads.

Hier steht das Schmuckstückle und ich bin stolz wie Bolle, dass ich schon mal soweit gekommen bin. :)
Vintage Klapprad

Der Herr im Fahrradladen hat mir auf die schnelle erklärt wo ich was einstell (das war mir scheins zu schnell), aber daheim als ich das dann machen wollte, waren mir doch noch Dinge unklar. Hm... was mach ich etz? Also etzerdla numal in den Laden, des kann ich ned. Das war schon gestern eine riesiege Überwindung für mich. Und fragen kann ich keinen. Oder doch ;-) Das Internet! Die grösste Howto-Sammelstelle der Welt! :)

Also auf Youtube nach Fahrradhelm einstellen gesucht und etzerdla hab ich das auch kapiert. Bei mir dauert das oft etwas länger. Also komischerweise versteh ich manche komplexen Konstrukte ganz einfach, aber das einfachste und naheliegenste versteh ich leider ned auf Anhieb.

Das tut dem Selbstwertgefühl gut, dass Du das Problem hast selber lösen können. With a little help from my friends open source und als Video, das ich bei Bedarf auch stoppen, wiederholen also auf meine Denke anpassen kann! Jippieeyeaye!

Gestern wollt ich vor lauter Freud auch noch eine Runde fahren, aber ich war zu überreizt und bin dann hängengeblieben und hab es dann lieber mal gelassen. Es gibt Dinge, die kann ich nur an bestimmten Tagen. Das ist komisch, aber es ist halt so. Jetzt muss ich mich mal trauen, damit anzufangen. Ich brauch dazu immer ein bisschen länger. Ich werd wo üben, wo ned sovill Verkehr is.

Clues Investigating Solutions in brief therapy ist jetzt doch noch gekommen. Es scheint viel beim Zoll los zu sein, weil viel bestellt wird. Jedenfalls hat mir das der Versender so erklärt. Und das Wissen darin konnte ich auch bei der Lösung des Fahrradhelmeinstellproblems anwenden. Richte Deine Aufmerksamkeit auf das , was gut klappt, auf die Anomalie , das , was Du schon anders machst (auf evolutionistisches Handeln) und Du siehst schon, dass Du selbstwirksam Richtung Selbstwert und Selbstvertrauen unterwegs bist. Also guck nicht dahin, wo Dinge noch nicht funktionieren, sondern richte den Fokus auf, das, was Du anders gemacht hast und was Dich schon etwas Deinem Ziel näher gebracht hat. Rückschläge sind ja erstmal Schritte nach vorn. Trotzdem. Du machst Dich ja auf den Weg und gerätst wieder ins Handeln, übernimmst Verantwortung und damit Deinen Anteil zur Salutogenese bzw. zur Life-Balance.

Einen Dino hab ich heut auch noch fix zusammengesprayed :)
Airbrush Dino 3

Also wenn mer ein Ziel erreichen möchte, weil es einen reizen tut, man es gern erreichen will, dann kann mer dieses Ziel auch durch Zusammenarbeit mit anderen Menschen erreichen. So funktioniert die Wirtschaft. Du vertraust drauf, dass der Auftragnehmer das für dich in Ordnung bringt. Dabei spielt dann das Echo , das aufeinander einschwingen oder einstimmen (find ich schöner) eine entscheidende Rolle. Und es verstärkt sich. Selbstverstärkend und selbstwirksam. Das ist so eine Art Echo(lot) oder Sonarspiel. Faszinierend!

Und irgendwie fühl ich mich gut, wenn ich so ein Hindernis ein hurdle überklettert hab. Auch wenn das bei mir recht ungelenk aussieht und seine Zeit brauchen tut. Apropos der Kletterweltcup is etz in Innsbruck. Bei mir is irgendwie immer Kletterweltcup. Wie isn des bei Euch so?

Zu dem Thema gibt es auch heut noch einen kleinen Comic :)
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Das Echo

Siggdes die einen machen sich einen Spass draus neue Hürden und Hindernisse als Sportart zu überklettern. Ich hab scho genug davon im Alltag... Das Überklettern von Hürden gibt Endorphin, Adrenalin und Dopamin (bei Erfolg). Cool , gell. Und wenn Du merkst, Du packst das (Du näherst Dich der Lösung an), dann bist Du auch geflashed und kannst nimmer mit dem erneuten probieren aufhören. Du bist angefixt. Das macht nämlich süchtig. Dein Hirn kann nämlich dann nicht damit aufhören , auch ned unterbewusst, das Problem weiter lösen zu wollen. Weil das macht ihm Spass :) Und das tut gut :) Cool, gell?!?

Kommentare hab ich auch wieder ein paar bekommen. Also Echos. Die dienen auch der Selbstwirksamkeit. Der Bewusstwerdung des eigenen Tuns und Könnens. Des Sichtbarmachens, wo Du in Deinem Element bist. Vielleicht bin ich ja da in meinem Element, wo Schwierigkeiten sind, weil ich immer irgendwie in Schwierigkeiten stecke... das übt auch irgendwie...

Kommentare, Feedback und Handshakes , Echos zu meinen gestrigen Comics und Bilderflut :)
"Du bist super"
"Ja, es war schön gestern. Und deine Comics finde ich klasse "
Zum Comic Vintage :)
"Vintage, Retro - alles wieder in Mode :smile: "
"So siehts aus, wenn wir nur lang genug warten werden wir richtig wertvoll..."
Das bist Du schon :)

"Ob ne neue Spezies weniger problematische sein würde? Ich hab da so meine Zweifel, vor allem wenn da Menschen mit dran beteiligt sind ..."
"Deine Comics versüßen mir den Tag, herzlichen Dank!"

"Die Airbrushmotive sind toll! Das ist ein richtiger Augenschmaus! Faszinierend."
"Diese Airbrush-Kunstwerke lösen irgendwie bei mir einen 'Orgasmus für die Augen' aus! :)"

In einem Forum versuchen wir einen gemeinsamen Treffpunkt für ein kreativtreffen zu finden. Das ist gar ned so einfach einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Das ist ein Annäherungsprozess, der noch mehr Zeit braucht als wenn nur zwei Menschen beteiligt sind. Bin mal gespannt, ob die Lösungsfindung mit mir kompatibel ist. Die meisten sind wohl aus Nürnberg und würden gern raus aufs Land fahren. Ich dagegen brauch den Treffpunkt zentral und möglichst einfach mit mir bereits bekannten Linien erreichbar. Weil ich ja schon bis Nürnberg überreizt bin... Das ist alles gar nicht so einfach. Aber eine spannende Gruppendynamikbeobachtung. Cool!

Habe meine Bedürfnisse (Wünsche, Notwenigkeiten) klar kommuniziert und hoffe, gehört und inkludiert zu werden, durch Festlegung eines Treffpunkts, der mir wenigstens auf halbem wege entgegekommt. Also ich bin bereit bis nach Nürnberg zu fahren. Mehr aber ned. Wobei das ja schon eine Weltreise für mich ist. Je nach outcome werd ich dann sehen, ob ich mit der Gruppe kompatibel bin. Denn es geht mir derzeit darum, dass ich halt nimmer jede Hürde bewältigen kann. Ich brauch also Leut, die mir mindestens halbwegs entgegekommen. Und ned noch mehr Hürden aufbauen. Sich also auch in die Lage eines vom Land kommenden , der bis Nürnber schon 2 bis 2,5 Stunden unterwegs ist (einfach) hineinzuversetzen. Mal sehen, ob dies gelingen tut.

Vintage-Gschichti...
Soderla wo mer grad beim Stichwort "Vintage" sin... und weil ich heut im Städtle eine Harley Davidson samt Besitzer gesehen hab. Ich hab ihn gefragt, ob die Maschin sei Hobby is. Ja. Und er fährt am Wochenend damit umanand. Ich hab dann wissen gwellt, ob seine Freundin auch mit ihm mitfahren tut. Ja, tut sie. Und macht sie des gern oder hats Angst um ihra Frisur? Er lachend: Mei Frisur? Ich guck irritiert, weil da is nimmer vill Haupthaar über. Nein, die Deiner Freundin. Nein, sie hat ja einen Kamm meint er lachend :) Da hast Du aber eine praktische Freundin. Er nickt und freut sich. Ich bedank mich für das interessante und aufschlussreiche Gspräch.

Soderla des Sprayerbildle bassd heit optimal zum Thema.
Airbrush Motorrad

Im Schaufenster vom Buchladen machens Crossover Urlaubsbücher mit Krimis und Belletristik. Also neben Donna Leon prangt ein Guide von Venedig. Neben dem neuestem Kluftinger ein Allgäubuch usw. Wenns etzerdla noch ein Symlink , Wegweiser auf des nächste Reisebüro und zum Outdoorladen und Fahrradladen und Campingplatz einistelln, dann hätt mer des hiesige Crossnetworking komplett :) Du kannst a nu auf die hiesigen Lokale verweisen. Aber mir fällt grad kein türkischer oder griechischer Krimi ein. Gebm tuts des garantiert.

Girona is ja auch das Radrennfahrerparadies und des vo die Triathleten. Also kannst die Sportbücher gleich daneben packen. Des gibt dann aber irgendwann a Chaos, weil Du die Symlinks nimmer auseinander dividieren kannst. Weils sehr dicht gewebt sin. Und deswegn schauts dann auf den ersten Blick sehr verhaut aus. Den gesamten Mikrokosmos der Verlinkungen erkennst Du erschd , wennsd näher hineinzoomen tust.

Mei Mama gestern im Garten:"Schau hi! Die erschde Tomaten! Die schaut a weng verhaut aus."
Ich:"Dann bassds ja zu uns."

Soderla inzwischen hammer 4 Leut gsachd, hock an Helm auf, bevor Du losvintagen tuen tust. Da draus is der Comic der gute Rat No 2 entstanden. Vill Spass!
Sandra Jaeger - Die Glaa aus ERH - Der gute Rat No 2

Ach ja und ich soll da üben wo kein Verkehr is.
P.S. Den Sattel vom Fahrrädla habi wieder nunterstelln müssen. Da hat ein grosser Mensch eine Probefahrt gmacht. Da kummi ned auffi und a ned obi.

 
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